Erfahrungsbericht von infos
Vorsicht bei Starlotto - es kann teuer werden!
Pro:
Gewinne schon ab 3 Richtigen, Barauszahlung möglich
Kontra:
Viele \\\"Gebühren\\\" schmälern den Gewinn, oft keine Reaktion auf E-Mails, Hotline nur mit AB, Auszahlung dauert sehr lange oder kommt gar nicht, Vorsicht bei den Teilnahmebedingungen
Empfehlung:
Nein
>> Was ist Starlotto?
Bei Starlotto kannst du kostenlos einmal täglich (Star-)Lotto spielen ("7 aus 49") und Bargewinne sowie Sachpreise erhalten. Der kleinste Gewinn liegt derzeit bei 1 Euro für drei Richtige. Alternativ kann man aber auch Sachprämien oder Gutscheine erhalten.
Der Hauptgewinn liegt bei 100.000 Euro, die allerdings nicht in einer Summe ausgezahlt werden sondern über viele Jahre verteilt in monatlichen Raten - quasi als Sofort-Rente.
Das Tippen selbst ist einfach, die Bedienung und das Design sind eher mittelmäßig und in meinen Augen zu dunkel gehalten und in viel zu kleiner Schrift.
>> Klingt doch gut - wo ist der Haken?
Bis vor kurzem war ich ein glücklicher Nutzer des Starlotto-Angebots und habe es uneingeschränkt jedem empfohlen. Das hat sich inzwischen leider geändert.
Heute kann ich jedem von euch nur raten: Lest die Teilnahmebedingungen SEHR aufmerksam und haltet euch akribisch daran! Außerdem werden eure Gewinne inwzischen durch viele immer wieder neue "Gebühren" kräftig geschmälert.
>> Warum ich Starlotto jetzt nicht mehr empfehle
Ich habe bei Starlotto immer mal wieder drei Richtige gehabt, sogar ein Vierer kam schon vor. Die Gutschriften für die Gewinne erfolgten korrekt auf meinem Starlotto-Konto.
Da ich auf meinen Webseiten das Freunde-werben-Programm von Starlotto genutzt habe, kamen schnell viele neue Teilnehmer dazu und bei jedem Gewinn dieser Teilnehmer wurde mir der versprochene Bonus gutgeschrieben.
Im Jahr 2003 habe ich es auf diese Weise geschafft, zwei Auszahlungen zu erhalten. Das klappte soweit problemlos - abgesehen davon, dass Starlotto vom Gewinn noch eine ordentliche Bearbeitungsgebühr für die Überweisung abzieht. Aber es blieben trotzdem über 20 Euro, die ausgezahlt wurden.
>> Gebühren über Gebühren
Inzwischen ist es wesentlich schwieriger, die Auszahlungsgrenze zu erreichen: Starlotto erhebt jetzt neben der Auszahlungsgebühr auch eine "Gewinn-Einlösegebühr".
Erst war von 0,75 Euro die Rede (bei einem Gewinn von 1 Euro für 3 Richtige!), jetzt sind es 0,50 Euro - bei einem Dreier bleibt also nur noch die Hälfte als Gewinn übrig. - Und bestimmt war das nicht die letzte Gebühr, die Starlotto einfällt!
>> Was dann passierte
Aber weiter in meiner Geschichte: Im Januar war es wieder so weit, die Auszahlungsgrenze von 25 Euro war erreicht und ich beantragte die Auszahlung. - Aber was soll ich euch sagen? Bis heute habe ich trotz vieler E-Mails an Starlotto keine Auszahlung erhalten.
Zunächst kam wochenlang keine Reaktion auf meine Anfragen. Dann kam schließlich eine Rückmeldung, in der mir lapidar mitgeteilt wurde, dass ich eine Kopie meines Personalausweises an eine bestimmte (mir vorher nicht bekannte) E-Mail-Adresse schicken müsse. Sonst könne keine Auszahlung erfolgen.
Also habe ich meinen Personalausweis eingescannt und per E-Mail zugeschickt. Danach passierte - wie schon erwartet - wiederum gar nichts. E-Mails an Starlotto kamen mit der Meldung "Mail quota exceeded" wieder zurück.
Auf meinem Starlotto-Konto war in der Zwischenzeit schon wieder fast die Auszahlungsgrenze erreicht und ich hoffte nun, in Kürze eine weitere Auszahlung beantragen zu können und dann beide Gewinnbeträge zu erhalten.
>> Sperrung des Kontos und Rückforderungen
Aber ganz im Gegenteil: Mit dem Absender "Starlotto Sicherheit" erhielt ich die Mitteilung, dass meine Konto wegen Betrugsverdachts gesperrt worden sei. Die Sperrung sei kostenpflichtig und ich müsse dafür 14,50 Euro per Überweisung an Starlotto zahlen.
Parallel dazu erhielt ich eine E-Mail eines Starlotto-Mitarbeiters, der mir in sehr scharfem Ton mitteilte, dass man die von mir beantragte Auszahlung storniert habe, sämtliche bereits ausgezahlten Gewinne zurückfordere und zusätzlich die in den Teilnahmebedingungen festgelegte "Sperrungs-Gebühr" von 14,50 Euro von mir fordere, die ich binnen einer Woche auf das Starlotto-Konto zu überweisen habe.
Zusätzlich droht man mir damit, eine Zivilklage anzustrengen sowie Strafanzeige zu erstatten.
>> Was war passiert?
In den Teilnahmebedingungen gibt es den Passus "Jeder Teilnehmer darf pro Tag maximal einen Tipp abgeben. Die Tippabgabe muss selbsttätig erfolgen."
Da ich auf Bitten zweier befreundeter Teilnehmer für diese mitgetippt hatte, stellt sich Starlotto nun auf den Standpunkt, dass ich damit gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen habe und bezeichnet mich als "Täter" und meinen Freundschaftsdienst als "betrügerischen Akt". Dabei scheint es völlig uninteressant zu sein, dass ich nur den Tipp abgegeben habe und eventuelle Gewinne den beiden Teilnehmer zufließen.
Mein Angebot, das (aus meiner Sicht bestehende) Missverständnis in einem Telefonat aufzukläten, wurde bisher nicht eingegangen. Auf meine Bitten um ein Gespräch und meine Erklärungsversuche erhielt ich nur den Hinweis auf die Teilnahmebedingungen, in denen eindeutig festgelegt sei, dass ich nicht für einen Dritten einen Tipp abgeben dürfe.
>> Ende offen
Noch habe ich ein klein wenig Hoffnung, dass ich mit Starlotto in einem sachlichen Gespräch alles klären kann. Wie ich jetzt weiß, war es ein Fehler, zwei Menschen den Gefallen zu tun, den Tipp für sie mit abzugeben. Was ich aber nicht verstehe, ist die harte Reaktion von Starlotto. Ein Hinweis in Form einer "Verwarnung" wäre aus meiner Sicht in jedem Fall völlig ausreichend gewesen.
Mit dem Freunde-werbe-Programm habe ich dem Unternehmen viele neue (teils auch das kostenpflichtige Angebot nutzende) Teilnehmer und damit Umsatz gebracht.
>> Schlusswort
Die ständig neuen Gebühren, das Hin und Her, die schlechte Erreichbarkeit und mangelnde Kommunikation lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass das Geschäftskonzept Starlotto nicht mehr aufgeht.
Die verzögerten oder auch nicht erfolgten Auszahlungen sprechen aus meiner Sicht dafür, dass es finanzielle Engpässe gibt. - Die harte Reaktion auf meinen Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen passen für mich ins Bild.
Ich bin jedenfalls derzeit sehr enttäuscht von Starlotto und kann allen Teilnehmern nur nochmals raten:
Lest die Teilnahmebedingungen SEHR aufmerksam und haltet euch akribisch daran! Sonst wird euer Teilnehmerkonto plötzlich gesperrt und ihr dürft 14,50 Euro Sperrgebühr bezahlen.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es in meinen "Fall Starlotto" weitergeht. Schaut also von Zeit zu Zeit mal wieder bei mir rein!
Bei Starlotto kannst du kostenlos einmal täglich (Star-)Lotto spielen ("7 aus 49") und Bargewinne sowie Sachpreise erhalten. Der kleinste Gewinn liegt derzeit bei 1 Euro für drei Richtige. Alternativ kann man aber auch Sachprämien oder Gutscheine erhalten.
Der Hauptgewinn liegt bei 100.000 Euro, die allerdings nicht in einer Summe ausgezahlt werden sondern über viele Jahre verteilt in monatlichen Raten - quasi als Sofort-Rente.
Das Tippen selbst ist einfach, die Bedienung und das Design sind eher mittelmäßig und in meinen Augen zu dunkel gehalten und in viel zu kleiner Schrift.
>> Klingt doch gut - wo ist der Haken?
Bis vor kurzem war ich ein glücklicher Nutzer des Starlotto-Angebots und habe es uneingeschränkt jedem empfohlen. Das hat sich inzwischen leider geändert.
Heute kann ich jedem von euch nur raten: Lest die Teilnahmebedingungen SEHR aufmerksam und haltet euch akribisch daran! Außerdem werden eure Gewinne inwzischen durch viele immer wieder neue "Gebühren" kräftig geschmälert.
>> Warum ich Starlotto jetzt nicht mehr empfehle
Ich habe bei Starlotto immer mal wieder drei Richtige gehabt, sogar ein Vierer kam schon vor. Die Gutschriften für die Gewinne erfolgten korrekt auf meinem Starlotto-Konto.
Da ich auf meinen Webseiten das Freunde-werben-Programm von Starlotto genutzt habe, kamen schnell viele neue Teilnehmer dazu und bei jedem Gewinn dieser Teilnehmer wurde mir der versprochene Bonus gutgeschrieben.
Im Jahr 2003 habe ich es auf diese Weise geschafft, zwei Auszahlungen zu erhalten. Das klappte soweit problemlos - abgesehen davon, dass Starlotto vom Gewinn noch eine ordentliche Bearbeitungsgebühr für die Überweisung abzieht. Aber es blieben trotzdem über 20 Euro, die ausgezahlt wurden.
>> Gebühren über Gebühren
Inzwischen ist es wesentlich schwieriger, die Auszahlungsgrenze zu erreichen: Starlotto erhebt jetzt neben der Auszahlungsgebühr auch eine "Gewinn-Einlösegebühr".
Erst war von 0,75 Euro die Rede (bei einem Gewinn von 1 Euro für 3 Richtige!), jetzt sind es 0,50 Euro - bei einem Dreier bleibt also nur noch die Hälfte als Gewinn übrig. - Und bestimmt war das nicht die letzte Gebühr, die Starlotto einfällt!
>> Was dann passierte
Aber weiter in meiner Geschichte: Im Januar war es wieder so weit, die Auszahlungsgrenze von 25 Euro war erreicht und ich beantragte die Auszahlung. - Aber was soll ich euch sagen? Bis heute habe ich trotz vieler E-Mails an Starlotto keine Auszahlung erhalten.
Zunächst kam wochenlang keine Reaktion auf meine Anfragen. Dann kam schließlich eine Rückmeldung, in der mir lapidar mitgeteilt wurde, dass ich eine Kopie meines Personalausweises an eine bestimmte (mir vorher nicht bekannte) E-Mail-Adresse schicken müsse. Sonst könne keine Auszahlung erfolgen.
Also habe ich meinen Personalausweis eingescannt und per E-Mail zugeschickt. Danach passierte - wie schon erwartet - wiederum gar nichts. E-Mails an Starlotto kamen mit der Meldung "Mail quota exceeded" wieder zurück.
Auf meinem Starlotto-Konto war in der Zwischenzeit schon wieder fast die Auszahlungsgrenze erreicht und ich hoffte nun, in Kürze eine weitere Auszahlung beantragen zu können und dann beide Gewinnbeträge zu erhalten.
>> Sperrung des Kontos und Rückforderungen
Aber ganz im Gegenteil: Mit dem Absender "Starlotto Sicherheit" erhielt ich die Mitteilung, dass meine Konto wegen Betrugsverdachts gesperrt worden sei. Die Sperrung sei kostenpflichtig und ich müsse dafür 14,50 Euro per Überweisung an Starlotto zahlen.
Parallel dazu erhielt ich eine E-Mail eines Starlotto-Mitarbeiters, der mir in sehr scharfem Ton mitteilte, dass man die von mir beantragte Auszahlung storniert habe, sämtliche bereits ausgezahlten Gewinne zurückfordere und zusätzlich die in den Teilnahmebedingungen festgelegte "Sperrungs-Gebühr" von 14,50 Euro von mir fordere, die ich binnen einer Woche auf das Starlotto-Konto zu überweisen habe.
Zusätzlich droht man mir damit, eine Zivilklage anzustrengen sowie Strafanzeige zu erstatten.
>> Was war passiert?
In den Teilnahmebedingungen gibt es den Passus "Jeder Teilnehmer darf pro Tag maximal einen Tipp abgeben. Die Tippabgabe muss selbsttätig erfolgen."
Da ich auf Bitten zweier befreundeter Teilnehmer für diese mitgetippt hatte, stellt sich Starlotto nun auf den Standpunkt, dass ich damit gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen habe und bezeichnet mich als "Täter" und meinen Freundschaftsdienst als "betrügerischen Akt". Dabei scheint es völlig uninteressant zu sein, dass ich nur den Tipp abgegeben habe und eventuelle Gewinne den beiden Teilnehmer zufließen.
Mein Angebot, das (aus meiner Sicht bestehende) Missverständnis in einem Telefonat aufzukläten, wurde bisher nicht eingegangen. Auf meine Bitten um ein Gespräch und meine Erklärungsversuche erhielt ich nur den Hinweis auf die Teilnahmebedingungen, in denen eindeutig festgelegt sei, dass ich nicht für einen Dritten einen Tipp abgeben dürfe.
>> Ende offen
Noch habe ich ein klein wenig Hoffnung, dass ich mit Starlotto in einem sachlichen Gespräch alles klären kann. Wie ich jetzt weiß, war es ein Fehler, zwei Menschen den Gefallen zu tun, den Tipp für sie mit abzugeben. Was ich aber nicht verstehe, ist die harte Reaktion von Starlotto. Ein Hinweis in Form einer "Verwarnung" wäre aus meiner Sicht in jedem Fall völlig ausreichend gewesen.
Mit dem Freunde-werbe-Programm habe ich dem Unternehmen viele neue (teils auch das kostenpflichtige Angebot nutzende) Teilnehmer und damit Umsatz gebracht.
>> Schlusswort
Die ständig neuen Gebühren, das Hin und Her, die schlechte Erreichbarkeit und mangelnde Kommunikation lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass das Geschäftskonzept Starlotto nicht mehr aufgeht.
Die verzögerten oder auch nicht erfolgten Auszahlungen sprechen aus meiner Sicht dafür, dass es finanzielle Engpässe gibt. - Die harte Reaktion auf meinen Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen passen für mich ins Bild.
Ich bin jedenfalls derzeit sehr enttäuscht von Starlotto und kann allen Teilnehmern nur nochmals raten:
Lest die Teilnahmebedingungen SEHR aufmerksam und haltet euch akribisch daran! Sonst wird euer Teilnehmerkonto plötzlich gesperrt und ihr dürft 14,50 Euro Sperrgebühr bezahlen.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es in meinen "Fall Starlotto" weitergeht. Schaut also von Zeit zu Zeit mal wieder bei mir rein!
10 Bewertungen, 2 Kommentare
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03.06.2006, 19:53 Uhr von leuchttuermin
Bewertung: sehr hilfreichstarlotto hatte ich schon erfolgreich verdrängt... :-((
-
03.06.2004, 14:04 Uhr von Doris_
Bewertung: sehr hilfreichDanke für die Warnung!
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