Warm Bodies (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2013
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von das-christian
Bekommen Zombies einen steifen Penis?
Pro:
kann man sich auch als Mann ansehen, ohne Brechreiz zu bekommen
Kontra:
etwas schnulzig, Zombie - Thema wird arg gebeutelt
Empfehlung:
Ja
Spätestens wenn man Zombie „R“ an Julies Balkon sieht, weiß man, wo der Hase hinhoppelt. Wer hätte gedacht, dass der alte Shakespeare noch so eine Huldigung nach Zlatkos Shakesbier bekommt. Was anfangs noch wie ein Twilight-Abklatsch mit Zombies wirkt, kommt zwar nicht ganz aus der Kitsch-Ecke heraus, unterscheidet sich dann aber doch vom erstgenannten Vertreter, unter anderem weil Warm Bodies nicht ausschließlich die feuchte Schlüppi-Fraktion anspricht.
Story
„R“ führt ein sorgenfreies Leben, nur leider ist er ein Zombie und mit dem Denken steht es auch nicht so gut. Sein Ziel besteht darin, Menschenhirne zu verspeisen, da diese einen Aufschluss über die Vergangenheit des jeweiligen Opfers preisgeben. Dumm nur, dass Julies Freund, beziehungsweise von nun an ihr Ex-Freund, sein Hirn als erstes hinhalten muss. Dies rettet Julie jedoch das Leben, da „R“ auch Julie in den Erinnerungen wieder erkennt und somit erste menschliche Gefühle wieder entwickelt.
Kritik
Gut, die Story klingt nicht nur schnulzig, sie ist es auch. Blöd ist sie sicherlich auch, wenn sich die Zombies wieder in Menschen zurück verwandeln, so richtig erklären lässt sich das auch nicht, die „Liebe“ hierfür als Grund zu nennen ist wirklich nicht einfallsreich. Da hilft es auch nicht, wenn der Film größtenteils aus der Sicht eines Zombies spielt. Immerhin führt dies zu einigen ironischen Momenten, die der allgemeinen Erheiterung beitragen. Die Story wird auch ziemlich auf ein mögliches Happy End getrimmt, Punkte, die vielleicht für etwas mehr Tiefgang gesorgt hätten, werden schnell unter den Teppich gekehrt. Wie auch immer, aber zum Ende gibt es dann doch noch etwas Gesellschaftskritik, ein Gruß an George A. Romero, Gott habe ihn selig, sofern er schon tot wäre.
Wer in den 80ern groß geworden ist, wird einen weiteren Gefallen am Film finden, hier gibt es leicht schnulzige Songs aus dieser Zeit, teils unbekannt, teils bekannt, nur jedes mal passt der Song wie die Faust aufs Auge. Bis auf Pretty Woman von Roy Orbison, als der Film auf dem Weg ist, zu kitschig zu werden, aber da lenken die Darsteller von selbst ein und bringen ein unbekanntes Schmuckstück aus aktueller Zeit zum Vorschein.
„R“ alias Nicholas Hoult, der den steifen Zombie spielt, legt eine akzeptable Verwandlung bis zum Ende hin. Nur wirklich grandios spielt er nicht. Ebenso der Rest der Cast, ordentliche Leistung, aber nicht weltbewegend, da ziehe ich auch John Malkovich mit ein, der noch der bekannteste Akteur ist. Teresa Palmer, die Julie und „R“’s spätere Schickse spielt, liefert eine erwartungsgemäß unauffällige Leistung ab. Das Budget scheint nicht von Straßenpennern zusammengekratzt worden zu sein, für das Kino allemal ausreichend, auch die dämonischen Wesen (die neben den Zombies und Menschen als dritte "Rasse" den Film bereichern) sehen recht ordentlich aus, bekommen aber leider kaum Einsatzzeit.
Fazit
Das, was eigentlich wie ein Mädchenfilm aussieht, kann sich auch das männliche Geschlecht unbesorgt antun, gibt ja schließlich Zombies, so schwul wie mit Vampiren wird das nicht. Will man mit der Alten den Beischlaf vermeiden, dann ist dieser Streifen nicht empfehlenswert, denn das Ende wird schnulzig und es geht ja schließlich um Beziehungszeugs. Mir hat der Film gefallen, vielleicht ist es auch die abermalige Konfrontation mit meiner femininen Seite, tief im Inneren bin ich halt doch ein männlicher Feminist. Für die ältere Generation kann Warm Bodies Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wecken, für die junge Generation gibt es eine gut inszenierte Liebesgeschichte. Auch wenn sich George A. Romero im Grab umdrehen würde, sofern er nicht mehr unter uns weilen würde, da das Zombie-Thema hier schon arg verkaspert wird, muss ich sagen: Warm Bodies war nicht schlecht!
Ob Zombies nun einen steifen Penis bekommen, kann ich leider nicht beantworten, ich tippe aber zu 80% auf nein.
Story
„R“ führt ein sorgenfreies Leben, nur leider ist er ein Zombie und mit dem Denken steht es auch nicht so gut. Sein Ziel besteht darin, Menschenhirne zu verspeisen, da diese einen Aufschluss über die Vergangenheit des jeweiligen Opfers preisgeben. Dumm nur, dass Julies Freund, beziehungsweise von nun an ihr Ex-Freund, sein Hirn als erstes hinhalten muss. Dies rettet Julie jedoch das Leben, da „R“ auch Julie in den Erinnerungen wieder erkennt und somit erste menschliche Gefühle wieder entwickelt.
Kritik
Gut, die Story klingt nicht nur schnulzig, sie ist es auch. Blöd ist sie sicherlich auch, wenn sich die Zombies wieder in Menschen zurück verwandeln, so richtig erklären lässt sich das auch nicht, die „Liebe“ hierfür als Grund zu nennen ist wirklich nicht einfallsreich. Da hilft es auch nicht, wenn der Film größtenteils aus der Sicht eines Zombies spielt. Immerhin führt dies zu einigen ironischen Momenten, die der allgemeinen Erheiterung beitragen. Die Story wird auch ziemlich auf ein mögliches Happy End getrimmt, Punkte, die vielleicht für etwas mehr Tiefgang gesorgt hätten, werden schnell unter den Teppich gekehrt. Wie auch immer, aber zum Ende gibt es dann doch noch etwas Gesellschaftskritik, ein Gruß an George A. Romero, Gott habe ihn selig, sofern er schon tot wäre.
Wer in den 80ern groß geworden ist, wird einen weiteren Gefallen am Film finden, hier gibt es leicht schnulzige Songs aus dieser Zeit, teils unbekannt, teils bekannt, nur jedes mal passt der Song wie die Faust aufs Auge. Bis auf Pretty Woman von Roy Orbison, als der Film auf dem Weg ist, zu kitschig zu werden, aber da lenken die Darsteller von selbst ein und bringen ein unbekanntes Schmuckstück aus aktueller Zeit zum Vorschein.
„R“ alias Nicholas Hoult, der den steifen Zombie spielt, legt eine akzeptable Verwandlung bis zum Ende hin. Nur wirklich grandios spielt er nicht. Ebenso der Rest der Cast, ordentliche Leistung, aber nicht weltbewegend, da ziehe ich auch John Malkovich mit ein, der noch der bekannteste Akteur ist. Teresa Palmer, die Julie und „R“’s spätere Schickse spielt, liefert eine erwartungsgemäß unauffällige Leistung ab. Das Budget scheint nicht von Straßenpennern zusammengekratzt worden zu sein, für das Kino allemal ausreichend, auch die dämonischen Wesen (die neben den Zombies und Menschen als dritte "Rasse" den Film bereichern) sehen recht ordentlich aus, bekommen aber leider kaum Einsatzzeit.
Fazit
Das, was eigentlich wie ein Mädchenfilm aussieht, kann sich auch das männliche Geschlecht unbesorgt antun, gibt ja schließlich Zombies, so schwul wie mit Vampiren wird das nicht. Will man mit der Alten den Beischlaf vermeiden, dann ist dieser Streifen nicht empfehlenswert, denn das Ende wird schnulzig und es geht ja schließlich um Beziehungszeugs. Mir hat der Film gefallen, vielleicht ist es auch die abermalige Konfrontation mit meiner femininen Seite, tief im Inneren bin ich halt doch ein männlicher Feminist. Für die ältere Generation kann Warm Bodies Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wecken, für die junge Generation gibt es eine gut inszenierte Liebesgeschichte. Auch wenn sich George A. Romero im Grab umdrehen würde, sofern er nicht mehr unter uns weilen würde, da das Zombie-Thema hier schon arg verkaspert wird, muss ich sagen: Warm Bodies war nicht schlecht!
Ob Zombies nun einen steifen Penis bekommen, kann ich leider nicht beantworten, ich tippe aber zu 80% auf nein.
14 Bewertungen, 5 Kommentare
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26.06.2013, 07:59 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichGLG Simone
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26.06.2013, 00:05 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichMona läßt liebe Grüße da
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25.06.2013, 17:31 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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25.06.2013, 16:48 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen lieben Gruß KATJA
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25.06.2013, 16:42 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreich-:I:-__SH & LG :)__-:I:-
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