Beruflicher Orientierungslehrgang
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Beruflicher Orientierungslehrgang

Platz 2 in der Kategorie "Lehrgänge". Lehrgang zur beruflichen Orientierung ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)

Beruflicher Orientierungslehrgang Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:  hoch
Arbeitsaufwand:  hoch
Qualität der Ausbildung:  gut
Einstellungschancen:  gut
Kosten:  sehr gering
Vorteile
  • Vorgegebene Arbeitszeiten!
  • Selbstvertrauen, bessere Bewerbungsunterlagen
  • hilfreich,motivierend,lehrreich
Nachteile/Kritik
  • Keine sichere Übernahm!
  • ganz schön lange, Teilnehmer sind recht unterschiedlich
  • wird viel zu wenig auf den einzelenen teilnehmer eingegangen, entweder müsste es mehr trainer geben oder die anzahl der teilnhemer pro trainer müsste gesenkt werden.
Babe0703

EQJ- EinstiegsQualifizierungJugendlicher

ein Testbericht von 2005-09-21 18:54:53 vom 21.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Vorgegebene Arbeitszeiten!...
Nachteile/Kritik: Keine sichere Übernahm!
Hallo liebe Leute, die meine Berichte lesen! ;))
Ich will euch mal was über meine Praktikumstelle erzählen!

--Beginn und Arbeitszeiten--
Seid 25. Oktober 2004 mache ich ein Praktikum in der Audi, im Metallbereich, es dauert noch ca. zwei Monate, bis zum 29. Juli 2005. Ich arbeite dort jeden Tag und es gefällt mir sehr gut.
Das sind meine Arbeitszeiten:
von 07.00Uhr- 08.40Uhr (20Minuten Frühstückspause)
09.00Uhr- 11.45Uhr (45Minuten Mittagspause)
und dann von 12.30Uhr bis 15.00Uhr

--Sicherheitskleidung und -vorschriften --
Arbeitskleidung bzw. enganliegende Sicherheitskleidung, sowie Latzhose, Jacke und Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen sind Vorschrift und vor allem ist es eine Pflicht an Geräten, wie Bohrmachinen... hier ist sogar Schutzbrille und ein Cappi notwendig!
Auf keinen Fall darfst du ohne Cappi bohren, falls du langes Haar hast, musst du es zusätzlich noch zusammen binden, denn falls die Haare in den Bohrer gelangen, werden die Haare eingezogen und zieht so sehr stark an der Kopfhaut und reisst sie vom Schädel... ich weiß das nicht von eigenen Erfahrung, aber so steht es im Sicherheitsschutz!
Aber VORSICHT... es sollte auch schon mal passiert sein!

--Ablauf--
Um sieben Uhr sollen wir EIGENTLICH alle am Arbeitsplatz sein... ein paar aus der Gruppe habens nicht so mit Pünktlichkeit!
Gleich am Anfang, wenn was besonderes an diesem Tag ist, wenn wir zum Beispiel Fachzeichnen haben, wird besprochen wann wir die Werkstatt aufräumen, wann wir unsere Straßenkleidung wieder anziehen!
In der Werkstatt darf man eigentlich Zevil(in Straßenkleidung) nicht rumlaufen, aber irgendwie tun das sehr viele! ;)
Fachzeichnen, hmm... da zeichnet man Werkstücke in allen Ansichten und auch ein paar mal Isometrisch, aber das kommt nicht so oft vor!
Wir lernen eigentlich das gleiche wie die Lehrlinge aus den Metallberufen!

Die meiste Zeit musst man eingentlich Feilen, Bohren und Sägen, aber wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen kann? ;)

--Berufsschule--
Die Berufsschule ist in Ingolstadt, am Zeughaus. Wir haben fünf Fächer: Deutsch, Fachtheorie, Fachrechnen, Fachzeichnen und Sozialkunde.

In Deutsch machen wir eben das übliche, was man in Deutsch so macht... ab uns zu, wenn der Lehrer gut drauf ist, spiel er mit uns "Stadt, Land, Automarke..." ;o)

In Fachtheorie lernen wir das Grundwissen, was man eben haben muss für diesen Beruf z.B. welche Bohrer es gibt und welche Schrauben, welchen Bohrer man für welchen Gewinde nehmen muss und so weiter.

In Fachrechenen lernen wir wie man Abstände zwischen Bohrungen berechnet, Volumenberechnung, Pytagoras und all die Dinge, die man auf der Hauptschule auch schon gelernt hat!

Fachzeichnen hab ich oben schon erklärt... da machen wir das gleiche wie in der Arbeit!

Und in Sozialkunde nehmen wir Soziale Marktwirtschaft durch und Sozialstaat... eins kann ich euch sagen; bei diesem Lehrer ist der Unterricht stinklangweilig, da musst immer beinah einschlafen, sonst hälst du die letzte Stunde nicht durch! ;)

--Werkzeugausgabe--
Zur Zeit bin ich in der Werkzeugausgabe (Fachbegriff: Logistikzentrum). Hier lernen die Fachkraft für Lagerlogistik-leute. Vier Wochen lang muss jeder aus unserer Gruppe da hin und immer zu zweit (übrigens: wir sind 19).
Da drin musst du Werkzeug ausgeben d. h. wenn die anderen Lehringe kommen und um was beten bringen wir es ihnen, aber nicht ohne Schein oder Werkzeugmarke.

Einen Schein braucht man für Werkzeug, das die Azubis dann behalten dürfen und er ist dazu gut, damit wir wissen wo die ganzen Sachen hinkommen, wenn Inventur ist!

Eine Werkzeugmarke ist dazu da, falls die Lehrlinge sich was ausleihen wollen, müssen sie ein Pfand da lassen, damit sie es auch wieder zurück bringen!

--Übernahme--
Von Anfang an stand fest, das ein paar von unserer Gruppe übernommen werden, um genau zu sein 10-12Leute! Ich habe nie gedacht das ich auch eine von denen bin, aber es war dann doch so. Ich hab mich sehr darüber gefreut!
Am Freitag den 13. Mai (´05 selbstverständlich ;), an meinem Geburtstag haben wir bescheid bekommen. Alle sagen Freitag der 13. ist ein Pechtag, aber wie es wohl sein sollte, ist er es doch nicht... ein super Geburtstagsgeschenk! ;)

--Lehre & Ausbildungvergütung--
Nun kann ich zum 01. September eine Lehre anfangen als Maschinen- und Anlagenführer! Die Lehre dauert ca. 2Jahre und da ich die Maßnahme mitgemacht habe, bekomme ich vielleicht die Lehre um ein halbes Jahr verkürzt!
Zum Lehrbeginn bekommen wir zwei Sicherheitshosen und -jacken und ein paar Sicherheitsschuhe zur Verfügung gestellt, T-shirts, Pullover und andere Extras sowie Schutzbrille und Cappi müssen wir selber bezahlen. Aber das ist auch nicht weiter schlimm... muss man ja nicht kaufen! ;)

Im ersten Lehrjahr bekommt man ca. 550Euro AUF DIE HAND
und im zweiten ist es eigentlich nicht recht viel mehr, aber als Lehrgeld ist das schon ein kleiner Haufen. Wenn man die Lehre Abgeschlossen hat und weiterhin in der Audi bleibt bekommt man ca. 1500Euro, auch auf die Hand! Das ist dann schon ein größerer Haufen! ;)




Mir gefällt der Metallberuf wirklich supergut, das hätte ich nie gedacht. Eigentlich wollte ich was Bürotechnisches lehren, da ich aber nichts bekommen habe, blieb mir keine andere Wahl, als mich auch für andere Berufe zu bewerben... zum Glück, sonst hätte ich nie gemerkt wie viel Spaß dieser Beruf überhaupt machen kann!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Qualität der Ausbildung:Qualität der Ausbildung von Beruflicher Orientierungslehrgang : 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:Schwierigkeitsgrad der Ausbildung von Beruflicher Orientierungslehrgang : 3,0 mittelmäßig
Arbeitsaufwand:Arbeitsaufwand von Beruflicher Orientierungslehrgang : 2,0 hoch
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Beruflicher Orientierungslehrgang : 4,0 gut
Kosten:Kosten von Beruflicher Orientierungslehrgang : 5,0 sehr gering
maxxsimus

positive und negative aspekte der berufsorentierungskurse

ein Testbericht von 2005-09-13 01:00:15 vom 13.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: hilfreich,motivierend,lehrreich...
Nachteile/Kritik: wird viel zu wenig auf den einzelenen teilnehmer eingegangen, entweder müsste es mehr trainer geben oder die anzahl der teilnhemer pro trainer müsste gesenkt werden.
hallo ihr lieben!!

ich habe selber schon zweimal die sogenannten berufsorentierungs kurse besucht,und qualifikationskurse besucht.
ich wollte dann selber den beruf trainer erlernen und anschliessend ausüben das war idee !! gesagt getan informierte ich mich über die voraussetzungen diesen beruf erlernen bzw ausüben zu können. und es dauerte nicht lange und da war ich schon in dem Lehrgang zur ausbildung zum trainer die 3 monate dauerte und mit praktikum und diplom (diplomarbeit) abschloss.
ich konnte durch diese Lehrgänge speziel durch die trainer ausbildung die positiven sowie auch die negativen seiten dieser berufsorentierungskurse kennenlernen.

zuerst einmal die positiven : es ist wichtig das menschen die arbeitslos sind so auch ich in einen berufsorentierungskurs (in folge bo genannt) geschickt werden,da allein dadurch ein geregelter ablauf des tages geschafft wird und so ein arbeitsählicher zustand eintritt. dies hilft dabei sich wieder einzugliedern in unsere schnell und stetig änderde arbeitswelt.

für mich war es wichtig das meine bewerbungsunterlagen wieder auf uptodate gebracht und optimiert wurden,ich motivation erfuhr,ich meine mimik und gestik trainieren konnte,ich auf kleidung und allgemeines äusseres im bezug auf bewerbung etwas gelernt habe,meine stärken und schwächen zu definieren und die stärken zu fördern und meine schwächen in stärken umzuwandeln.es ist wichtig zu erkennen das man auch schwächen haben darf!! aber zu wissen wie man sie richtig als stärken einsetzen kann.
ich lernte durch rollenspiele wie z.b vorstellungsgespräch arbeitgeber/in - arbeitsuchende/r udgl.wie eine richtiges telefonat mit der/m möglichen chef/in sein sollte. was zu beachten ist beim vorstellungsgespräch z.b körperhaltung mimik gestik udgl.
z.b lernte ich wenn ich ein telefonat mit einer/m Arbeitgeber führe egal ob ich zuhause bin oder nicht nicht im schlafanzug odgl zu telefonieren da es bewiesen ist das das gegenüber es in der stimme merken wird ob ich nervös ,unausgeglichen, odgl bin!! ich glaube das auch!!nach dem ich es einigemale probiert habe,denn eins ist sicher man telefoniert anders man fühlt sich selber anders selbstbewusster!! natürlich muss das nicht bei jedem funktionieren bei hats geklappt und bei vielen anderen auch.
ich finde die bo kurse sind für all die empfehlenswert die entweder den grundwillen besitzen um wieder einen job zu finden und für jene die noch zusatzqualifikationen brauchen und oder berufsneuieinsteiger -wiedereinsteiger.

zu den negativen seiten der bo kurse kann ich folgendes berichten zum einen aus meiner sicht als kursteilnehmer und zum anderen aus der sicht des trainers.
als erstes und wichtigstes möchte ich anführen das ich es für nicht gut halte leute in bo kurse zu drängen(zwingen:geh sonst kein geld)denn wenn jemand nicht will kann er/sie auch nichts mit einem kurs erreichen. so viel wie möglich in kurse zu stecken ient lediglich zur verbesserung der Arbeitslosenstatistik (kursteilnehmer werden ja nocht als arbeitslos geführt)und nicht dem jeweiligen mensch ansich.
den was ergibt sich daraus zu viele kursteilnehmer die gar nicht wollen rauben denen die sich helfen lassen wollen die zeit die sie brauchen würden. z.b weil ein trainer ja nicht selten 20 teilnehmer oder mehr zugeteilt bekommt und unter den zwanzig ein gewisser prozentsatz dieser unfreiwilligen sind denen er auch versucht zu helfen die aber diese hilfe nur bedingt durch druck(geld weg) annhemen und dadurch die anderen zu kurz kommen die wollen.
ein anderes negativ ist es das es aus meiner sicht nicht viel sinn macht eine/n menschen der kurz vor der pension steht und vieleicht noch ein gesungheitliches problem hat in so einen bo kurs zu stecken, den in dieser situation bringt ihm/ihr das doch nicht vorwärts und dient wieder nur der statistik.
das sind nur einige negative sachen die man aufzeigen könnte.

abschliessend mein fazit :für mich waren die kurse die ich besucht habe sowie die trainer ausbildung ein erfolg ich kann es jedem empfehlen der/die sich in der arbeitswelt behaupten möchte wobei der kurs noch keine garantie ist einen job zu finden!! bo Kurse sind gut wenn auf die bedürfnisse der menschen die sie besuchen sollen eingegangen wird.

ich wünsche allen die einen job suchen das es klappt und viel erfolg weiterhin.

lg maxxsimus
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Qualität der Ausbildung:Qualität der Ausbildung von Beruflicher Orientierungslehrgang : 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:Schwierigkeitsgrad der Ausbildung von Beruflicher Orientierungslehrgang : 4,0 hoch
Arbeitsaufwand:Arbeitsaufwand von Beruflicher Orientierungslehrgang : 1,0 sehr hoch
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Beruflicher Orientierungslehrgang : 4,0 gut
Kosten:Kosten von Beruflicher Orientierungslehrgang : 5,0 sehr gering
AnnaH

Mit dem B.O.L. Kurs zu einer flotten Bewerbung

ein Testbericht von 2003-03-28 17:14:45 vom 28.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Selbstvertrauen, bessere Bewerbungsunterlagen...
Nachteile/Kritik: ganz schön lange, Teilnehmer sind recht unterschiedlich
Mit dem B.O.L. Kurs zu einer flotten Bewerbung

Nun bin ich schon fast ein Jahr arbeitslos, und habe mindestens 70 Bewerbungen geschrieben. Manchmal kamen die Zeugnisse in eine Mappe, aber nicht immer. Die Mappen sind ja teuer. Ich verwendete solche Klemmmappen die cirka 1.50 Euro kosten. Nachdem ich aber einige gekauft hatte, die mir von den Arbeitgebern nicht mehr zurückgeschickt wurden, verschickte ich die Bewerbungen, auch ohne sie in die Mappe zu stecken, eben als lose Blatt- Sammlung. Die Umschläge kosten ja auch Geld, und dass ist bei Arbeitslosen nun mal knapp. Also versand ich ein paar der Bewerbungen auch in gebrauchten Umschlägen, die ich von Absagen nahm. Ich klebte eine weiße Seite drauf, schrieb die neue Adresse drauf, und der Umschlag wurde nochmals benutzt. Bei cirka 20 Arbeitszeugnissen( ich habe halt viele kurze Arbeitsverhältnisse, ist das auch jedes Mal 1 Euro an Kopien. Die meisten Bewerbungsunterlagen erhielt ich ja nie mehr zurück. Und wenn sie zurück kommen, dann grundsätzlich ohne Foto. So eine Schönheit bin ich doch auch nicht, dass die jemand sammeln könnte. Und selbst die billigen Automatenfotos, kosten ja 5 Euro, solch ein vierer Set. Das würde alles gehen, wenn die Arbeitgeber mehr Bewerbungsunterlagen zurückschicken würden. Und man sie eben wieder öfters wiederverwerten könnte. Zu meiner losen Blatt Sammlung , und den gebrauchten Umschlägen machte ich auch noch den Fehler, dass ich ein Anschreiben dazu fügte, das von Hand geschrieben war. So hatte man es doch früher gelernt, ich dachte das Anschreiben müsse man von Hand machen. Damit die Schrift auch gedeutet werden kann. Wie sollte man sonst auch den Charakter aus der Handschrift ablesen können? Mit einer Computerschrift wohl kaum. Aber das ist veraltet, die Handschrift interessiert heute scheinbar niemand mehr. Beim Arbeitsamt fiel einer Beraterin meine schlechten Bewerbungsunterlagen auf. Sie gab mir ein Schreiben mit, dass ich zu einem B.O.L. Kurs soll. Das Arbeitsamt bezahlt die Teilnahme, bezahlt Fahrtkosten, und wenn nötig auch Kinderbetreuungskosten. Dieser Kurs dauert sechs Wochen. Und wenn man nicht teilnimmt oder Tage unentschuldigt fehlt wird einem das Arbeitslosengeld oder die Arbeitslosenhilfe gestrichen. Also ging ich mal hin, wenn gleich mir auch nicht klar war, ob mir dieser Kurs etwas bringt. Es hieß zur Optimierung der Bewerbungsunterlagen. Ich stellte mir das so vor, dass ich wohl 6 Wochen lang nur Vorstellungsgespräche üben soll. Das erschien mir sinnlos.


Mittlerweilen wurde ich aber eines besseren belehrt. Wir wurden gefragt, ob wir Zeugnisse haben. Denen die keine Zeugnisse haben, wurde geholfen Zeugnisse beim früheren Arbeitgeber einzufordern. Diese Pflicht ein Zeugnis auszustellen hat ein Arbeitgeber noch 8 Jahre lang. Wir sprachen über Probleme der Arbeitslosigkeit, und bekamen mit, dass es den anderen genau so geht. Wir setzen uns Ziele , und sprechen über Erwartungen an den Kurs. Besonders toll fand ich den EDV-Unterricht. Da erfuhren wir Grundlagen in Words, und suchten nach Arbeitsstellen über das Internet. Das Internet konnte ich vorher schon nutzen, das hatte mir mein Sohn ja schon längst alles beigebracht. Aber Word 2000 war doch neu für mich. Meine Berichte hatte ich vorher schon geschrieben, in Word gespeichert und ins Internet geschickt. Zentrieren, Clip-Art, Schriftarten all das ist neu für mich. Ich bin froh, dass ich all diese Möglichkeiten kennen gelernt habe. Auch Outlook wurde noch behandelt. Schade dass Excel nicht im Lehrplan stand, das wäre doch für das Berufsleben auch wichtig. Es würde sich doch bei einer Bewerbung gut machen, wenn ich auch Kenntnisse in Excel vorweisen könnte.

Meine Bewerbungsmappen sehen durch den Kurs schon viel flotter aus, ich denke dass ich es damit auch schaffe bald eine Arbeitsstelle zu finden. Mein Mut, und vor allem mein Selbstvertrauen ist endlich wieder zurück gekehrt.

Man lernt über das Vorstellungsgespräch, dass es wichtig ist informiert zu sein, dass es auf Kleidung ankommt, dass man Fragen stellen sollte beim Vorstellungstermin. Über das Verhalten beim Vorstellungsgespräch. Man benötigt einen aufrechten Gang, festen Händedruck. Und wichtig ist auch der Augenkontakt. Den Gesprächspartner sollte man immer aussprechen lassen. Wichtig ist auch gutes Zuhören und den Gesprächspartner mit Namen anreden. Man darf nie aggressiv oder zu emotional reagieren. Und vor allem nie zu früh aufgeben. Man benötigt immer die Einstellung „Ich bin der oder die richtige für den Job.“ Ansatz dieses Kurses ist zu überlegen, wie man seine Kompetenz stärken kann. Man muss sich überlegen, wer den der Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch ist. Was ist es für ein Persönlichkeitstyp, was hat er für eine Persönlichkeitsstruktur. Man unterscheidet in fünf Charaktertypen. Den narzisstischen Typ, den Strahlemann. Der zwanghafte Typ, der alles besser weiß. Den schizoiden Typ, der gespaltene „der aus der Kälte kam“. Den hysterischen Typ, mehr Schein als Sein. Und den depressiven Typ, nach dem Motto, die Welt ist schlecht. Wenn wir etwas über die Typen Bescheid wissen, ist es einfacher sich drauf einzustellen, und mit ihnen auf einer Ebene zu reden.
In dem Kurs lernten wir auch sonst noch eine ganze Menge, zu den Themenschwerpunkten des Lehrganges gehörten: Grundkurs Word 2000, Internet-Zugang, Grundkurs Outlook 2000.
Dann die Lern- und Arbeitstechniken, die Zielsetzungen, nachschauen auf dem Stellenmarkt, Arbeitsmarktinformationen, das Thema Arbeitszeugnisse, Rechtsberatung zum Sozialgesetzbuch , persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten. Das Training sozialer Kompetenzen, Teamtraining ( wir bastelten in der Gruppe),die Bewerbungsstrategie, und die Suchstrategie nach einem Arbeitsplatz. Die Berufswegeplanung und die Verstärkung der Eigeninitiative, das Bewerbungstraining. Dann erstellten wir Bewerbungsunterlagen mit EDV. Als letzte Punkte behandelten wir dann noch das Gesprächstraining, die Rhetorik und noch das Zeitmanagement.
Außerdem kamen noch zwei Damen vom Arbeitsamt, die sich unseren Fragen stellten. Leider bekamen wir bestätigt, dass kaum noch Geld vom Arbeitsamt zur Verfügung steht, und dass drastisch eingespart werden muss. Zum Beispiel gab es bis jetzt für Arbeitslose Bewerbungskostenhilfe, die gibt es seit wenigen Tagen nur noch für Empfänger von Arbeitslosenhilfe.
Ferner bekamen wir noch Einzelberatungen, vor allem um das Thema Weiterbildung/ Umschulung , für wenn das in Frage kommt. Das hat uns allen viel gebracht.
Heute war Feedback und Kursende, die meisten hatten sich sehr positiv über den Kurs geäußert. Nur schade war es, dass die Teilnehmer recht verschieden sind, da gibt es welche die kaum Deutsch können, und andere die auch schon EDV Kenntnisse haben, also die Auswahl der Teilnehmer war nicht so gelungen. Wegen mir hätte man den Kurs in 2-3 Wochen durchziehen können, aber andere benötigten die sechs Wochen.
Irgendwie hat es mir ganz toll gefallen, man hat sich schon an den geregelten Alltag wieder gewöhnt. Schade dass er vorbei isst. Heute hatten wir Abschluss mit türkischer Musik, und Büfett, das war sehr schön. Einmal ein besonderes Flair. Fast wäre ja kein Büfett zustande gekommen, weil alle mehr oder weniger pleite sind. Aber es wurden doch zwei Kuchen gebacken, Salate gemacht, Brot und Wurst, sowie Käse mitgebracht .Und noch Berliner, Schokoladeherzen, Orangen und Mandarinen. Auch Kaffee gab es dazu. Eis reichte doch üppig für alle, obwohl nicht alle etwas dazu steuern konnten.


© Sabine Luz, Kirchentellinsfurt den 28.März 2003, für Ciao und Yopi
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Beruflicher Orientierungslehrgang

Technische Daten und Produkteigenschaften
Lehrgang zur beruflichen Orientierung
Allgemeine Informationen Beruflicher Orientierungslehrgang
gelistet seit: 26.08.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00
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