Canon PowerShot A30 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.3 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Hoher Funktionsvielfalt, qualitativ gutes Objektiv, gutes Preis-Leistungsverhältnis, leicht bedienbar, liegt gut in der Hand, macht einen robusten Eindruck
Nachteile/Kritik
der LCD-Monitor ist etwas klein
Sind 1,2 Megapixel genug?
ein Testbericht von Hugogo2002-11-17 19:00:22vom 17.11.2002Empfehlung: ja
Seit Mai 2002 besitze ich eine CANON Powershot A30. Dabei wollte ich die Kamera ursprünglich gar nicht. Nach intensivem Studium von Testberichten in einschlägigen Zeitschriften und im Intenet sollte es eigentlich eine Olympus C220 werden. Die technischen Daten dieser Kamera waren sehr gut bewertet, sie hat über 2 Megapixel und ist dabei noch unglaublich preisgünstig.
So stiefelte ich Richtung Media-Markt los, um das Teil zu beäugen. Das war dann eine rießen Enttäuschung. So ein kleines fummeliges Teil, wirkt wie zerbrechliches Spielzeug, mit meinen großen Händen konnte ich das Teil nicht bedienen. Also ging ich anders an die Sache ran. Ich nahm alle Digicams, die preislich in Frage kamen, in die Hand und testete erstmal das Handling der Kamera. Sehr schnell fiel bei diesem Handlingtest meine Entscheidung zu Gunsten der CANON Powershot-Modelle A40 und A30. Da hat man etwas in der Hand, die Kamera kann man anfassen, die Knöpfe sind da, wo auch die Finger sind und sie macht auch einen überaus robusten Eindruck.
Also ging ich wieder nach Hause und informierte mich über diese Kameras. Die Tests fielen auch alle gut aus. Dann war da nur noch die Frage A40 oder A30.
A40..................A30
2,1 Megap............1,2 Megapixel
Mit Tonaufn..........Ohne Tonaufn.
Preisunterschied ca. 100 EUR.
Da ich in erster Linie meine Bilder am PC betrachten will, reichen mir 1,2 Megapixel locker. Das reicht für eine Auflösung von 1280x960. Die Bilder sind also größer als meine eingestellte Monitorauflösung. Und ins Internet würde ich bei weitem nicht so große Bilder stellen. Ausserdem besitzen beide Kameras ein optisches 3-fach-Zoom-Objektiv. Damit kann man ohne Qualitätsverluste den gewünschten Bildausschnitt festlegen. Kurzum, ich beschloss, dass mir die A30 genügt.
Der günstigste Preis im Internet war damals 329 EUR. Zum Vergleich radelte ich nochmal zum Mediamarkt und stellte erfreut fest, dass die A30 grade für 299 EUR im Angebot war. Da fiel die Entscheidung leicht. Zusätzlich kaufte ich gleich noch 8 Akkus (2 x 4 Stück), ein Akkuladegerät von Ansmann (Photocam 4), eine zusätzliche 64 MB-Compactflash-Karte und eine Tasche für die Kamera.
Wie bereits erwähnt, bin ich mit der Bedienung und Handhabung der Kamera voll zufrieden. Die Bildqualität ist auch überragend. Lediglich im Unendlichbereich war eine leichte Unschärfe festzustellen. Die hat CANON aber mit einem Softwareupdate behoben (http://www.Canon.co.jp/Imaging/BeBit-e.html).
Man kann die Bilder mittels einer beigelegten Software oder mit einem TWAIN-Treiber in den PC laden. Es gibt auch ein Verbindungskabel mit dem man die Kamera an die Cinch-Buchse des TV-Gerätes anschließen kann. Das ist dann wie Dias anschauen im Familienkreis.
Die meisten unserer diesjährigen Urlaubsfotos wurden mit der A30 geschossen. Da kam dann schon der Wunsch auf, einige der Bilder auch auf Papier zu haben. Ich habe mich entschlossen bei dem Internet-Bilderentwicklungsservice Fotopoint (www.photoprintit.de) 35 Bilder entwickeln zu lassen, 9 Bilder in der Größe 9x13, 23 Bilder in der Größe 10x15 und 3 Bilder in der Größe 13x18.
Eigentlich taugen 1,2 Megapixel nur für eine Bildgröße von 9x13, wenn man Testberichten glaubt. Überhaupt war ich skeptisch, was die Qualität der Papierbilder angeht. Doch die Überraschung war rießengroß, alle Bilder, auch die großen waren in bestechender Qualität, sowohl was die Bildschärfe
als auch die Farben angeht.
Ich besitze auch noch eine Nikon Spiegelreflex-Ausrüstung. Die verwende ich jetzt praktisch nicht mehr, weil die A30 auch Bilder liefert, die meinen Qualitätsanforderungen voll genügen.
Eigentlich finde ich an dem Gerät nur einen kleinen Makel. Die Buchsen der Kamera, an der die Kabel angeschlossen werden können, sind mit einer Plastik-Lasche abgedeckt. Dieses Teil ist irgendwie popelig und macht keinen Vertrauenerweckenden Eindruck.
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Daten der CANON Powershot A30:
Pixelzahl: 1,2 Mio.
Objektiv: 5,4 - 16,2 (Das entspr. bei herkömmlichen Kameras 35 - 105 mm) F2,8(W)- 4,8
Zus. Digitalzoom: 2,0
Bildsensor: 1/2,7 Zoll CCD, 1,3 Mio. Pixel
LCD-Monitor: 1,5 Zoll Niedrigtemperatur-Polysilikon-Dünnfilmtransistor-F lüssigkristalanzeige, 120.000 Pixel
Autofokus: TTL Dreipunkt und TTL-Einpunkt-AF, Schärfespeicherung möglich
Verschluss: Mechanisch und Elektronisch
Verschlusszeit: 15 - 1/500 Sek.
Belichtungskorrektur: +- EV (1/3 Stufen)
Empfindlichkeit: ISO 50 100, 200, 400 und Automatik
Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Wolkig, Kunstlicht, Leuchtstoff, Leuchtstoff H
Blitz: Automatik, Automatischer Anti-Rote-Augen-Modus, Langzeitsynchronisation
Blitzbereich: 76 cm - 4,2 Meter W, 76 cm - 2,5 Meter T, 26 cm - 76 cm Makro
Aufnahmemodi: Automatik, Programm, Manuell, Stitch-Assisten, Film
Serienbilder: Ca. 2,5 Bilder Sekunde
Selbstauslöser: 2 oder 10 Sekunden
PC-Anschluss: USB
Videoanschluss: PAL oder NTSC wählbar
Speicher: CompactFlash-Karte Typ I
Bildformat: jpeg 1280x960, 1024x768, 640x480
FilmFormat: AVI (320x240 10 Sekunden, 160x120 30 Sekunden)
Gewicht mit Batterien: ca 420 Gramm
Noch ein paar Tips zum Kauf einer Digicam:
1. Zuerst sollte man sich einen finanziellen Rahmen setzen: Wieviel Geld will ich anlegen?
2. Zubehör mit einkalkulieren, Tasche, große CompactFlash-Karte (mind. 64 MB). Wenn man viel fotografiert, lohnt sich die Anschaffung von Akkus samt Ladegerät. Es muss nicht das original vom Kamerahersteller sein!
3. Einsatzzweck der Kamera: Für Computer und Internetfotografie braucht man keine Megapixel-Boliden. Da reichen auch gut ausgestattete Kameras mit wenig Megapixel, 1,3 sollten es aber schon sein. Wer große Prints anfertigen möchte oder viele Ausschnittsvergrößerungen braucht, braucht auch viele Megapixel.
4. Eine gutes Objektiv bringt mehr, als viele Megapixel. Wenn die Linse schielt, hat man ein schräges Bild auf seinem Sensor
5. Wer nur knipsen will, braucht keine vielfälltigen Einstellungsmöglichkeiten. Besser auf gute Optik achten s.o..
6. Kamera anfassen, wie liegt sie in der Hand, wie lässt sie sich bedienen? Eine Kamera, die umständlich handzuhaben ist, nimmt man auch nicht gerne zur Hand. Das Teil verstaubt dann bald in der Schublade.
Fazit: Da die CANON A30 sowohl vollautomatisch benutzt werden kann, als auch vielfälltig manuell eingestellt werden kann, sie robust ist, sie gut in der Hand liegt, kann ich sie uneingeschränkt einer breiten Menge von Digicam-Interessierten empfehlen. Dies gilt weitgehend auch für das Schwestermodell A40.
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Die Beste ihrer Klasse
ein Testbericht von princesse2003-10-05 12:03:36vom 05.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile:
Hoher Funktionsvielfalt, qualitativ gutes Objektiv, gutes Preis-Leistungsverhältnis, leicht bedienbar, liegt gut in der Hand, macht einen robusten Eindruck...Nachteile/Kritik: der LCD-Monitor ist etwas klein
Die Zeit war reif, das Portemonaie nicht, aber was solls, ich habe schon öfter kamikazehaft Geld ausgegeben und anschliessend vorrübergehend auf Diät geschaltet. Eine Digitalkamera war für mich ein Muss, vorallem um für Ebay Fotos zu machen. Für die normale Fotografie habe ich eine betagte, aber immer noch taugliche Spiegelreflexkamera.
Entgegen meiner Präferenzen landete ich im Media-Markt, wohl aus Bequemlichkeit und auch einer gewissen Ungeduld, ich wollte die Kamera gleich, sofort. Und wurde angenehm überrascht durch die kompetente Beratung einer jungen, symphatischen Kundenberaterin. Ich hatte als Ziel eine vernünftige Kamera bis 200 Euro und stand nun etwas ratlos vor dem reichhaltigen Angebot mit Markenschwergewichten wie Toshiba, Sony oder eben Canon (den Rest habe ich vergessen).
Und ich wurde gleich darüber aufgeklärt, dass nicht die Anzahl der Pixel eine gute Digitalkamera ausmachen, sondern die Qualität des Objektivs. Das hatte ich schon mal irgendwo gelesen und es wirkt auf mich plausibel. So nannte sie mir die Canon Powershot 30A als die beste in dieser Preisklasse, eine Toshiba für 199.- Euro als zweite Wahl und ich glaube Sony kam dann auch irgendwann. Allerdings kostete die Canon 249.- Euro (ursprünglich 330.-) und ich überlegte kurz, liess mir das Wesentliche erklären und kaufte trotz des etwas höheren Preises (als geplant).
Design -
Da verweise ich auf das Bild oben, welches die Kamera sehr schön wiedergibt, die metallic-grüne Ausbuchtung dient nicht nur als Batteriefach, sondern auch einer besonders guten Griffigkeit, sie liegt ausgesprochen gut und sicher in der rechten Hand, wenn man seine Finger um diese Wölbung legt.
Technik (1) -
1.3 Megapixel Sensor bekomme ich mit dieser Kamera, zugegeben nicht viel im Vergleich mit anderen zum Teil auch gleich teuren Modellen anderer Hersteller, aber wie bereits erwähnt, Megapixel sind nicht alles.
Ein kleiner LCD-Bildschirm neben einem normalen Sucher (mit Paralaxe = Sucher und Objektiv sehen nicht den ganz gleichen Ausschnitt, versetzter Sucher, nicht durch das Objektiv wie bei einer Spiegelreflexkamera) ermöglicht während, vor und nach den Aufnahmen eine gute Bildbetrachtung, wenn auch im Kleinformat von 1,5 Zoll.
Ein Movie-Modus zur Aufnahme von Filmsequenzen bis zu 30 Sekunden ermöglicht, allerdings tonlose, Minifilmchen, was ich noch nicht ausprobiert habe, es interessiert mich nicht wirklich. Wer übrigens die Filmchen in gleicher Maximallänge mit Ton erstellen möchte, sollte auf das Modell A40 zugehen, das hat dann auch mehr Pixel (2,0), ist ansonsten aber baugleich.
Für ambitionierte Einsteiger (wie mich) verfügt die A30 über einen manuellen Modus, in dem alle Einstellungen individuell vorgewählt werden können, auch Blende und Belichtungszeit. Mit 15 Sekunden bis 1/1500 bietet die Kamera einen grosse Bandbreite für Langzeitbelichtung und Action.
Für Faule und weniger ambitionierte gibts natürlich auch den Automatik-Modus, welche die Belichtung und Fokussierung für den Hobbyfotografen übernimmt, in meist akzeptabler Qualität. Die Empfindlichkeit kann er der Automatik überlassen oder manuell einen Wert zwischen ISO 50 und 400 einstellen. Und beim Weissabgleich stehen neben der automatischen Anpassung auch fünf Voreinstellungen zur Verfügung.
Zusätzlich zu den Fokusprogrammen für Makro- und Landschaft offerieren die Canon eine Schnappschuss-Funktion. Dieser Modus ist optimal für Motive geeignet, die 1,5 bis 2,5 Meter von der Kamera entfernt sind.
Der bei Canon
Digitalkameras fast schon traditionell vorhandene Panorama-Assistent sorgt für viel Übersicht bei Panoramen oder Bildtableaus, die aus Einzelbildern aufgebaut sind.
Die Kreativfunktionen verleihen einem Motiv einen besonderen Bildcharakter. Wählbar sind die Einstellungen "Kräftig" für bunte Farben und mehr Kontrast, "Neutral" für ausgeglichene Tonwerte, "gering schärfen" z.B. für Portraits und "Schwarzweiss" für Fotos im Klassik-Look. Bei der Bildwiedergabe erleichtert eine stufenlose Zoom den Blick auf die Details.
Mit einer leicht bedienbaren Wipptaste wird das 3-fach Zoomobjektivs bedient. Der Brennweitenbereich des Objektivs kann zwischen 35 und 105 mm (verglichen mit dem Kleinbildformat) verstellt werden. Als Zubehör ist ein Telekonverter erhältlich, der verlängert die Brennweite auf immerhin 252 mm.
Der CF-Karten Slot nimmt CompactFlash Medien (Typ 1) auf, eine 8 MB CF-Card ist im Lieferumfang enthalten. Die direkte Übertragung der Bilder zum PC erfolgt via USB 1.1 Schnittstelle, die Video-out Schnittstelle ist zwischen den Standards NTSC und PAL umschaltbar.
Batterien: 4 AA-Mignon, ich habe gleich aufladbare Akkubatterien dazugekauft, da sonst der Batterieverschleiss wohl enorm wäre.
Software: Softwarepaket mit dem Foto- und Kameramanager ZoomBrowser (Mac OS: Image Browser), der Drucksoftware PhotoRecord (nur Windows), PhotoStitch und den ArcSoft Paketen PhotoImpression und VideoImpression.
Leicht zu installieren und selbsterklärend zu bedienen.
Wie (fast) immer habe ich die Kamera erst einmal in Betrieb genommen, ohne das Handbuch zu lesen, in der Regel kann man ja nichts kaputt machen oder auf falsche Knöpfe drücken. Und es ging erstaunlich gut, die rudimentärsten Funktionen wie Fotos schiessen mit und ohne Blitz, das Übertragen der Bilder auf den PC, das ansehen und löschen der Bilder direkt mit der Kamera hat wunderbar geklappt. Und die Bilder sind richtig gut geworden. Wie ich eingangs erwähnte, kaufte ich die Kamera eigentlich nur, um schnell und ohne Umwege Bilder für Ebay erstellen zu können (das Einstellen eines Fotos erhöht im Allgemeinen die Angebote bei Ebay). Ich schoss Bilder draussen bei Tageslicht welche sehr schön und scharf wurden, sowie drinnen mit dem eingebauten Blitz, auch diese Bilder waren sehr zufriedenstellend und standen den Aussenaufnahmen in nichts nach (Häufiger Kritikpunkt bei sogenannten Billig-Kameras).
Das Ganze ursprünglich als reines Arbeitsmittel angeschafft, machte mir zunehmend Spass, ich fotografierte Freunde (was bei mir in der Regel Schnappschüsse sind) und nahm die Canon auch mit zu einem Semniar, wo ich die Teilnehmer gleich alle verewigt habe, Innenaufnahmen im Speisesaal des Hotels, auch diese gaben ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.
Womit ich etwas Mühe habe, ist der sehr kleine Monitor, aber das liegt auch an meinen Augen, die zunehmend schlechter werden. Ich unterstelle mal, dass einer ohne Sehschwäche dennoch den Monitor ebenfalls als klein empfinden würde.
Auf die mitgelieferte Speicherkarte passen 16 Bilder, das reicht mir im allgemeinen, da mein PC selten fern ist, ich übertrage die Fotos einfach und lösche sie dann auf der Karte. Es ist möglich, eine höhere Speicherkarte hinzuzukaufen, wieviel die kostet und wieviel Speicherplatz diese maximal bieten, weiss ich nicht, mir reicht erstmal, was mitgeliefert wurde.
Die Bedienung der Kamera ist einigermassen komfortabel, fast alle Elemente befinden sich an der Rückwand der Canon, ausser der Auslöser, der ist oben, wie es sich gehört.
Was weitaus interessanter ist, wie ich finde: man kann sich einen Telekonverter TC-DC52 (Faktor 2,4) oder den Weitwinkelkonverter WC-DC52 (Faktor 0,7)und das Unterwassergehäuse WP-DC200s (dicht bis 30m Tauchtiefe) hinzukaufen. Allerdings sind mir auch hier keine Preise bekannt.
Als zusätzliches Plus empfinde ich, dass das Objektiv, wenn die Kamera ausgeschaltet ist, quasi in die Kamera automatisch versenkt und die Linse zusätzlich verschlossen wird. Das schützt das empfindliche Objektiv vor Schlägen und die Linse vor Kratzern und Verschmutzung. Sehr intelligente Vorrichtung.
Ich bin sehr zufrieden mit der Powershot A30, ich bekam das was ich erwartete und ein bisschen mehr, denn ich hatte schon Angst, einen Fehlkauf zu tätigen, das Angebot ist doch sehr unübersichtlich. Natürlich kommt die Bildqualität nicht an die meiner Spiegelreflex heran, und sicherlich müsste ich auch nicht versuchen, grossformatig Bilder auszudrucken (was übrigens mit einer Direct-Print-Funktion möglich ist, das drucken überhaupt) aber ich drucke sowieso keine Bilder aus, ich bewahre und nutze sie nur elektronisch. Die Bilder werden gut, nicht zuletzt auch, weil ich bestimmt keine schlechte Fotografin bin - it's a hobby) und vorallem werden die Innenaufnahmen gut, und das ist für mich sehr wichtig. Eine Kamera, die nur für Aussenaufnahmen taugt, wäre für mich rausgeschmissenes Geld gewesen.
Deshalb gebe ich 5 Sterne, um damit das Preis-Leistungsverhältnis vorallem zum Ausdruck zu bringen, denn immerhin, in ihrer Preisklasse soll sie ja die beste sein.
(1) Es versteht sich, dass ich das Rad nicht neu erfunden und die technischen Daten mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern im Grossen und Ganzen vom Hersteller übernommen habe.
Nachtrag: Manch einer würde wahrscheinlich die "geringe" Pixelzahl monieren.
Wenn ich aber die Wahl habe zwischen einem lichtstarken Objektiv und 1 oder 2 Mio Pixel mehr würde ich mich jederzeit für die Kamera mit dem besseren Objektiv entscheiden, denn es nützen einem auch 5 Mio Pixel nichts, wenn das Objektiv qualitativ nicht mithalten kann, im Gegenteil, das Resultat ist oft schlechter als bei der umgekehrten Variante.
Um beides aber zu bekommen, müsste ich ungleich tiefer in die Tasche greifen, mindestens zwei- dreimal soviel.
...
ein Testbericht von schnucke632003-02-03 23:32:58vom 03.02.2003Empfehlung: ja
Canon Powershot A30
Alle haben schon eine Digitalkamera, nur wir noch nicht…. So sagte ich vor einigen Wochen zu meinem Freund. Und da wir ja vor gut 9 Monaten noch ein Baby bekommen haben und man da immer mehr Fotos macht, als man sonst schon knippst, meinte ich, so eine Kamera auch haben zu müssen.
Mein Freund meinte, dass unser Nachbar so eine Kamera besitzt, die könnten wir uns ja erst mal ansehen. Nagut, hörte sich besser an, als ein klares nein, dachte ich und wir gingen mal rüber.
Wir sprachen bei
den Nachbarn dann davon, uns eventuell auch mal eine Digitalkamera zu kaufen und da fragten sie uns danach, ob sie uns ihre mal ausleihen sollen.
Natürlich gern, sagte ich und wir nahmen die Kamera leihweise für 2 Tage mit.
°°°°°°°DER HERSTELLER°°°°°°°
Die se Kamera, die wir uns mal ausgeliehen haben, stammt von der Fa. CANON DEUTSCHLAND GMBH
Im Internet findet man CANON unter: www.canon.de
°°°°°°&d eg;DER LIEFERUMFANG°°°°°°
Ich habe mir die Kamera ja nicht selber gekauft – bis jetzt – aber unser Nachbar war sehr kooperativ und erklärte mir, was damals alles beim Kauf im Lieferumfang dabei war.
Da war natürlich die CANON PowerShot A30 selbst in dem Paket. Dann lag eine CF – Karte (Compakt-Flash) mit 8 MB dabei. Auch die Mignon Batterien – Alkali, ein USB -Verbindungskabel für den PC, für schnelle Datenübertragung , ein umfangreiches Software – Paket, ein Videokabel und ein Trageriemen zählten zu der Lieferung. Das Software – Paket bestand aus: Software für Windows 98 / Me / NT. 4,0 / 2000/und XP. USB Twain – Treiber, Fotomanagementsoftware, PhotoRecord Drucklayoutsoftware, Remote Capture und Apple Quick - Time
°°°°°°°DIE KAMERA°°°°°°°
Ich hatte mich sofort in diese Digitalkamera CANON Powershot A30 verliebt. Die sieht einfach sehr edel aus. Laut Beschreibung soll diese Kamera perfekt für den ersten Einstieg in die Welt der digitalen Fotografie sein, also auch perfekt für uns. Die Kamera ist in der Farbe silber – metallic gehalten und vorn, an der rechten Seite befindet sich eine runde Wölbung, welche in türkis – metallic abgesetzt ist. Die Digitalkamera von CANON hat eine Größe von ca. 110,3x 71 x 37,6 mm und wiegt ohne Zubehör (wie Batterien und CF - Karte) ca. 250g. Vorn an der Kamera befindet sich in der Mitte natürlich die Linse Oben rechts schaut man durch den Sucher. Der Monitor, auf dem man die Bilder schon vorm „Entwickeln“ anschauen und bei Nichtgefallen sofort löschen kann.
°°°°°°°°DIE INSTALLATION°°°°°°°
I ch platziere die mitgelieferten Alkali Mignon – Batterien in die Kamera und stecke die Speicherkarte an ihren Platz. Dann kann man einfach loslegen mit dem Fotografieren. Will man dann die Fotos auf dem PC ansehen, steckt man einfach das USB – Kabel mit der einen Seite in die Digitalkamera und mit dem anderen Ende in den Rechner. Natürlich sollte man dann auch den Treiber installieren, was aber sehr einfach von der Hand geht. Ich habe vor kurzem ein Bildbearbeitungsprogramm auf dem PC installiert, mit dem konnte ich dann die Bilder sofort abrufen, vergrößern, verkleinern und die Bilder in ihrer Ansicht ändern. Die Software, welche mit der Kamera mitgeliefert wurde, ist auch sehr gut und einfach zu verstehen und anzuwenden. Auch damit ist es mir möglich, die Bilder nach meinem Geschmack zu ändern, zu vergrößern und zu verkleinern. Die Bildschärfe kann eingestellt werden .
°°°°°°TECHNISCHE DATEN UND EIGENE ERFAHRUNGEN°°°°°
Ich konnte die Kamera sofort bedienen, ohne mir erst eine schreckliche Bedienungsanleitung durchzusehen, natürlich nur mit dem Photos schießen, das Andere mit dem PC werde ich mir schon erst ansehen müssen. Die Kamera macht 1,2 Mio. Pixel CCD und hat laut Beschreibung eine verbesserte optische Aufnahmekomponente für hervorragende digitale Bildqualität. Da hat Canon wirklich nicht zu viel versprochen. Die Bilder wurden echt klasse, obwohl die Kamera nur 1,2 Mio. Pixel hat. Die Fotos werden aus allen Lebenslagen, ob zu Hause oder im Garten oder auf dem Spielplatz, immer, wie gestochen, so klar und deutlich. Auf der Rückseite befindet sich ein Display, auf dem man die Fotos direkt ansehen und bei Nichtgefallen, sofort wieder löschen kann. Mit dem optischen 3-fach Zoom kann ich mir die Bilder so nah wie möglich ranholen und die Blende manuell einstellen. Habe ich ein Bild vor mir, das nicht so einfach zu fotografieren ist, gibt es in der Kamera ein ISO – 40-400 und einen intelligenten Autofokus mit 3 Messfeldern, auch für die schwierigsten Aufnahmesituationen. Ich kann sogar beim Blitz eine Rote-Augen-Reduzierung einstellen.
Für die optimale Belichtung, hat die CANON PowerShot A30 2 Belichtungsmessmethoden, und das Blitzlicht schaltet sich bei Bedarf automatisch zu.
Das ist meiner Meinung nach echt praktisch, und kinderleicht.
Was mir an dieser Kamera besonders gut gefällt ist, dass ich, mit der Moviefunktion, Aufnahmen von Bildern für Filmsequenzen bis zu 30 Sekunden, herstellen kann. Das sieht beim Anschauen echt fast so aus, wie ein kleiner Film. Dabei schafft die Kamera 2,5 Bilder pro Sekunde.
Für Panoramabilder gibt es extra einen Panorama – Assistenten. Mit der 10fachen Lupenfunktion kann ich die aufgenommenen Bilder bei Wiedergabe detailliert ansehen, um die Qualität zu prüfen.
Die Kamera hat, zu meiner Freude, einen Stromsparmodus. Benutzt man die Kamera eine Zeit lang nicht, dann schaltet sie automatisch ab, beim Wiedereinschalten bleiben aber die letzten Einstellungen bestehen. Mit einer Aufladung oder mit einer Batteriefüllung, schafft man so ungefähr 60 Bilder, bei eingeschaltetem Display, ohne dieses knippse ich etwa das Doppelte.
Was lese ich da in der Beschreibung?..... Für Unterwasserfotos geeignet, durch Unterwassergehäuse?.... cool. Dann kann dieser Kamera ja auch bei Regen nichts passieren.
Dann gibt es noch einen Weitwinkelkonverter, welcher eine Brennweitenverkürzung um den Faktor 0,7 auf eine Brennweite von 24,5mm ermöglicht. Mit dem 2,4fach Telekonverter verlängere ich die Brennweite auf 252mm.
Für optimale Druckergebnisse hat die CANON POWERSHOT A30 eine EXIF Print Unterstützung. Also da ist für mich alles drin und dran, um tolle Fotos von meinen 3 Mädels zu fotografieren.
Die Farbeffekte der geschossenen Bilder kann man wie folgt, einstellen:
Kräftig, neutral, gering schärfend, Sepia, Schwarz-Weiss.
Auch haben wir schon ein tolles Foto von der ganzen Familie mit dem Selbstauslöser gemacht, wobei ich einstellen konnte, nach welcher Zeit das Bild gemacht werden soll. Die Einstellung kann man auf 2Sek oder 10Sek ändern.
°°°°°°°ME IN ERGEBNIS°°°°°°
Ich glaube, wir werden uns nächster Zeit auch eine Digitalkamera zulegen. Ob ich nun unbedingt die PowerShot A30 von CANÖN kaufen will, weiß ich noch nicht. Die Kamera soll, laut Internet, www.canon.de, 349,- Euro kosten,. Mein Nachbar hatte aber deutlich weniger bezahlt.
Meiner Meinung nach, bekommt man für so viel Geld schon eine bessere Kamera mit mehr als 1,2 Mio Pixel. Die Fotos waren aber trotzdem gestochen scharf und auch das Zubehör ist gut zu verstehen, leicht zu installieren und man kann seiner Fantasie, beim Einstellen, Verarbeiten und Zurechtrücken der geschossenen Fotos wirklich freien Lauf lassen.
Vielleicht kaufe ich doch diese CANON PowerShot? Denn eigentlich überwiegen doch die Vorteile.
Wenn ich also abwäge, ist die CANON PowerShot A30 eine gute Einstiegskamera, aber auch für Menschen, die nur ab und zu und normale Bilder schießen wollen, zu empfehlen.
Ich hoffe, ich habe alles geschrieben, was Ihr über die Kamera wissen wolltet.