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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| CD Album 2002 Herbert Grönemeyer - Mensch (Der Weg, Neuland, Bonus: Demo) |
1,00 € | 8T 7Std. | 0 | ||
| BUCH - 611-1296, AGG, ErbbauVO, WEG - Herbert Roth, Heinz G. Bamberger - Para |
220,00 € |
29T 8Std. | 0 | ||
| Foto Rat 1 ° Der Weg zum guten Bild ° Herbert Koch ° DDR 1954 |
6,95 € |
24T 21Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Der Weg - Herbert Grönemeyer | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet...ein Testbericht von alteSchwedin2003-06-08 07:56:14 vom 08.06.2003 Empfehlung: ja Vorteile: geht gaaaaaaaaaanz tief rein; nachdenklich, wunderschöner Song mit einem Video, das dem in nichts nachsteht...Nachteile/Kritik: nie!Und das traurigste, aber auch das am tiefsten bewegende und vielleicht das beste Lied dieses Albums heißt „Der Weg“. Schon beim Hören dieses Songs steigen mir die Tränen in die Augen. Ich habe „Mensch“ bis jetzt schon viele Male gehört und „Der Weg“ sogar noch öfter, doch immer wieder ergreift mich dieses Lied. Vor kurzem habe ich das Musikvideo dazu gesehen und da war es um mich geschehen. Ich bin ja von Herbert Grönemeyer tolle Videos gewohnt, doch dieses geht so tief rein, dass ich es kaum beschreiben kann. Im folgenden möchte ich euch Song und Musikvideo sowie meine Gefühle beim Sehen und Hören etwas näher beschreiben. Mit einem ruhigen, leisen Klavierspiel beginnt der Song. Herberts Stimme erhebt sich klar und deutlich über die Melodie, obwohl ich manchmal ein Beben seiner Stimme zu vernehmen glaube. „Ich kann nicht mehr sehen, trau nicht mehr meinen Augen. [...] Ich bin viel zu träge, um aufzugeben. Es wäre auch zu früh, weil immer was geht.“ Er ist unsagbar traurig, fassungslos, doch ans Aufgeben denkt er nicht (mehr). Bald setzen auch getragene Streichinstrumente im Hintergrund ein, während Herbert davon singt, wie es mit Anna war: „Es war ein Stück von Himmel, dass es dich gibt.“ Bis jetzt ist seine Stimme eher ruhig, aber dennoch laut und klar. Nun folgt der Chorus, in dem die Instrumente lauter werden und auch Herberts Stimme verzweifelter klingt. Das Klavierspiel ist so eindringlich und geht sofort zu Herzen. Herbert scheint seine gesamte Traurigkeit und Verzweiflung hineingelegt zu haben und somit glaubt man durch diese Töne nachempfinden zu können, wie es Herbert ging. Er schlägt so eine Brücke zwischen dem Hörer und seiner Seele, in der man seine ganze Liebe erkennt. „Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet, Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt, Nordisch nobel, deine sanftmütige Güte, dein unbändiger Stolz, Das Leben ist nicht fair!“ Der Text des Chorus spricht für sich und teilt so das unglaubliche Geschenk mit, das Herbert durch Annas Liebe erhielt. Für ihn war Anna immer ein Lichtblick in der Dunkelheit. Es folgt eine Strophe, in der die Instrumente sich wieder zurücknehmen. Die Zeit mit Anna war wie ein Traum und dass er überhaupt enden muss, ist schrecklich. Wieder folgt ein Chorus, nach dessen Ende die Streicher dominieren. Herbert singt von den überwältigendsten Eigenschaften Annas. „Dein sicherer Gang, deine wahren Gedichte, deine heitere Würde, dein unerschütterliches Geschick...“ Am Ende des Songs werden die Instrumente wieder ruhiger, weil Herbert seine ruhe ins sich gefunden zu haben scheint. Auch nach Annas Tod geht sein Leben weiter. Doch: „Ich habe dich sicher in meiner Seele, Trag dich bei mir, bis der Vorhang fällt. Ich trag dich bei mir, bis der Vorhang fällt!“ Er sieht jetzt wieder Licht, er kann weiterleben. Doch vergessen wird er Anna nie. Sie wird immer einen sehr großen Platz in seinem Herzen haben, doch diese Welt, seine Kinder brauchen ihn noch. Normalerweise habe ich ja nicht nah am Wasser gebaut, aber nun kommen mir doch die Tränen. Der Song geht immer noch und immer wieder ganz tief rein! „Der Weg“ ist eine Liebeserklärung an Anna, die für die Ewigkeit gemacht ist. Herbert verarbeitet hier seine Trauer und Verzweiflung. Dabei bewegt er mich so tief, wie ich es noch bei keinem Song erlebt habe. Immer wieder sitze ich da und blinzele, weil mir die Tränen in die Augen steigen. Ich kann das aber einfach nicht unterdrücken. Hört ihn euch an und ihr werdet es mir nachempfinden können! Das Musikvideo beginnt ganz unspektakulär. Ein Kameraschwenk zeigt einen leicht mit Eiswolken bedeckten Himmel. Auch die Sonne ist zu sehen. Dann ist Herbert Grönemeyer wie ein Schattenriss im Gegenlicht auf einem Boot zu sehen. Die ruhige Klaviermusik passt perfekt. Nach einem Schnitt sieht man Herbert in seiner Koje im Schiff liegen. Im Bild ist immer abwechselnd die untere Hälfte seines Gesichtes, also Nase, Mund und Kinn, und sein Rücken. Dabei singt er die erste Strophe des Songs. Später sieht man ihn einen Blechpott, aus dem er wahrscheinlich Kaffee getrunken hat, abtrocknen. Alle Bewegungen sind bedächtig und sogar die Schnitte wirken irgendwie, als seien sie in Watte gepackt. Jetzt findet man sich nicht mehr im Innenraum des Bootes. Herbert sitzt draußen, an den Mast gelehnt und singt, während der Himmel bedeckt ist. Er singt sein Lied. Langsam drängt sich die Sonne durch die Wolken und Herbert wird aktiv: Er hisst Groß- und Focksegel seines Einmasters und durchpflügt die stürmische See. Hochaufgerichtet steht Herbert am Steuer. Der Wind bläht die Segel. Es geht vorwärts. Der Himmel zeigt ein sehr wechselhaftes Bild, manchmal ist er ganz bedeckt und nicht ein Sonnenstrahl dringt hindurch, doch dann ist er wieder nur leicht bewölkt. Nach einigem Segeln takelt Herbert ab. Das Einholen des Focksegels ist nicht zu sehen, doch schließlich holt er auch noch das Großsegel ein. Die See hat sich wieder beruht und Herberts Segelboot treibt die letzten Meter zu einem Steg, der sich mitten im Meer zu befinden und direkt in den Himmel zu führen scheint. Er verlässt das Schiff und geht ruhig den Steg entlang. An dessen Ende angekommen legt er seine Hände auf den Himmel, er übt ein wenig Druck aus und es öffnet sich eine Tür, die ins Ungewisse führt. Meiner Meinung nach beschreibt das Musikvideo zu „Der Weg“ die Verarbeitung des Todes seiner Frau. Anfangs kapselte er sich von der Welt ab. Er wollte nichts sehen, war zutiefst verzweifelt. Irgendwann geht er aber wieder nach draußen. Noch ist er nur stiller Beobachter, doch irgendwann ergreift er die Initiative. Er wird aktiv und beschleunigt damit den Prozess der Verarbeitung. An dessen Ende, nachdem er die stürmische See überstanden hat, kann er dies alles hinter sich lassen. Er begibt sich in die „unbekannte Welt“, ohne zu wissen, was ihn erwartet. Doch er hat die Leidenszeit hinter sich gelassen und die Erinnerung daran und vor allem Anna behalten. So stelle ich es mir vor. Ich weiß, dass andere Menschen dies vielleicht anders empfinden. Die Farben sind allesamt sehr gedämpft. Anfangs denkt man, das Video sei ganz in Schwarzweiß. Doch dann merkt man, dass alles ein wenig Farbe hat. Herberts Gesicht ist sehr blass, doch seine Lippen haben einen leichten Rotschimmer, auch bei seiner Kleidung sieht man abseits vom Grau einen leichten Hauch zum Grün bzw. Blau. Unter freiem Himmel ist dann alles auch sehr kontrastreich. Grelle Sonneneinstrahlung und das glänzend weiße Segelschiff bilden einen starken Gegensatz zu dem tiefschwarz erscheinenden Meer. Die Kamera hält eine perfekte Balance zwischen Großaufnahmen und solchen Bildern, die Herberts Gesicht ganz nah zeigen. Teilweise glaubt man sogar Herberts Schmerz sehen zu können. Diese Vereinigung aus Gesamtbild und kleinsten Details ist ausgereift und schafft ein ausgewogenes Bild. Gefühlsmäßig habe ich nach dem ersten Sehen gedacht, dass es nur sehr wenige Schnitte im Video gibt. Doch nach mehrmaligem Ansehen, wurde mir bewusst, dass das gar nicht der Fall ist. Aber durch die gedämpften Farben und das nur auf Meer, Boot und Himmel beschränkte Sichtfeld wirkt das Video sehr ruhig und bedächtig. Zusammenfassend möchte ich euch Song und Video namens „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer uneingeschränkt empfehlen. Der Song ist eine ewige Liebeserklärung an Anna und das Video unterstützt die zu Herzen gehende Wirkung noch. Egal, ob ich nur den Song höre oder gar das Video sehe, steigen mir die Tränen in die Augen. Lasst es einmal auf euch wirken und ihr werdet begeistert und genauso nachdenklich sein, wie ich es immer bin, wenn ich den Song höre. ... |
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![]() -> Der Weg! <-ein Testbericht von Zatzeck08052010-07-27 13:04:48 vom 27.07.2010 Empfehlung: ja Vorteile: "Der Weg" ist gefühlvoll, schmerzhaft und genial zu gleich......Nachteile/Kritik: Remixe: gewöhnungsbedüftig!Der Bericht handelt von der Maxi-CD "DER WEG" _______________________________________ - "Der Weg" ist wahrscheinlich nicht nur die ruhigste Nummer überhaupt von Herbert Grönemeyer, sondern zudem die melancholischste Nummer. Das ist für mich der wunderbarste Track überhaupt von allen Titeln Grönemeyers. Dazu muss erwähnt werden, dass hierbei die schlimmsten Erfahrungen, die ihn nur heimsuchten konnten, verarbeitet worden sind. Innerhalb kürzester Zeit sind seine Frau und sein Bruder leider gestorben.Das muss hierbei berücksichtigt werden und respektiert werden. Ich zolle Respekt vor der Offenheit, dem Umgang mit dieser Thematik, der eigentlichen Verarbeitung: textlich gepriesen von der Umschreibung dieser Beziehungen zu dem Menschen und der Erfahrung, dass sie viel zu früh gegangen sind. Obwohl dieser Titel so traurig ist: das ist der Song, der mich am Meisten beschäftigt hat von allen und es auch immer noch tut. Auch mit diesen Themen muss man sich beschäftigen, auch wenn diese nicht schön sind: aber sie gehören zum Leben dazu. Und das wurde textlich so ehrlich, so sanft, so melanchlisch-derbe beschrieben - besser kann man das nicht tuen. Exemplarisch möchte ich kleine Auszüge des Textes angeben: "Wir haben uns geschoben, durch alle Gezeiten." "Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet. Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt. Nordisch nobel deine sanftmütige Güte. Dein unbändiger Stolz, das Leben ist nicht fair..." "Ich geh´ hier nicht weg, Hab meine Frist verlängert. Neue Zeitreise - offene Welt. Habe dich sicher in meiner Seele. Ich trag dich bei mir bis der Vorhang fällt." Das sind aus meiner Sicht die wahrscheinlich ergreifendsten Texte, die mir so ziemlich untergekommen sind. Bei dieser Verkettung dieser Emotionen fällt es mir ehrlich beschrieben überhaupt nicht leicht, selbst damit gelassen umzugehen. Ich gebe hier an Ort und Stelle zu, dass mir schon so maches Mal die Tränen aus den Augen gekullert sind. Besser kann man es bestimmt nicht wirklich beschreiben, wie sehr man sich geschätzt hat, das es aber weitergehen muss und wird, wird hier so schön beschrieben. Da zolle ich meinen allergrößten Respekt und meine Anerkennung für diesen ergreifenden Song "Der Weg". Noch kurz etwas zum musikalischen Weg dieses Titels: Hier passt das Motto "weniger ist mehr" am Besten - das Motto fällt mir zunächst am Ehesten ein. In der Zeit von Songs mit überladener instrumentalisierter Fracht kommt dieser Track lediglich mit Keyboard, Streichern und dem Gesang von Herbert Grönemeyer aus. Aber was ist das nur für eine Kombination: genial, wie hier mit dieser Instrumentalisierung der Zuhörer gebunden werden kann. Mir erging es so... Ein weiterer Song komplettiert diese Maxi-CD, wobei dieser neben der Standard-Version in 2 Remixen aufwartet: BLICK ZURÜCK Dieser Track erinnert stark an MENSCH, wikt aber zudem vom Text her etwas frischer, positiver, einfach freundlicher... Die beiden Remix-Varianten kommen sehr technisch daher - vor allem der letzte Mix. Gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht so schlecht. ************************* Die komplette Tracklist: 1. Der Weg 2. Blick zurück 3. Blick zurück (Terranova Remix) 4. Blick zurück (Terranova Version) ________________________________ Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album? -> Hier möchte ich es einfach mal kurz fassen... Generelles Motiv ist die Liebe zu anspruchvoller Musik. Anspruchsvoll und Grönemeyer - das verbinde ich, das gehört für mich einfach zusammen. Zweites Motiv ist zudem Musik, die mitreissend ist und auch emotional. Das passt hier ebenso. ________________________________ Ich möchte Eure nun schon vorhandene Lesebereitschaft nicht überstapazieren, nur kleine weitere Infos zum Künstler beigeben. Es folgt keine Lebensgeschichte von Herbert Grönemeyer, keine Angst. Diese Infos können aber meiner Meinungs nach nicht schaden: - vollständiger Name: Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer - geboren wurde Grönemeyer im Jahre 1956 quasi bei mir um die Ecke in Göttingen; eigentlich kommen seine Eltern, Geschwister und er aus dem schönen Harz, aus der Stadt Clausthal-Zellerfeld (noch nie gehört? glaube ich: da gibt es immerhin eine Technische Uni...) - Noch im Kinderwagen ging es dann in die neue Heimat nach Bochum... - müsste noch bekannt sein als Leutnant Werner aus dem Film "Das Boot" - erreichte mit jedem seiner Alben eine Spitzenposition in Deutschland - hier kurz die Alben von Grönemeyer im Überblick: * Grönemeyer (erschienen im Jahr 1979) * Zwo (erschienen im Jahr 1981) * Total egal (erschienen im Jahr 1982) * Gemischte Gefühle (erschienen im Jahr 1983) * Bochum (erschienen im Jahr 1984) * Sprünge (erschienen im Jahr 1986) * Ö (erschienen im Jahr 1988) * What's all this (erschienen im Jahr 1988) * Luxus (erschienen im Jahr 1991) * Chaos (erschienen im Jahr 1993) * Live (erschienen im Jahr 1995) * Unplugged (erschienen im Jahr 1995) * Bleibt alles anders (erschienen im Jahr 1998) * Mensch (erschienen im Jahr 2002) * 12 (erschienen im Jahr 2007) * Was muss muss (Best-Of-Album) (erschienen im Jahr 2008) ________________________________ * Unter´m Strich reicht das jedenfalls aus meiner Sicht für eine weitere sichere und gut gemeinte Empfehlung und ganz eindeutig für die Vergabe von > 4 Sternen < ! Die ersten beiden Tracks sind genial; die beiden Remixe wahrscheinlich nicht jedermann´s Sache. Ich brauchte auch einige Durchgänge... ________________________________ - > "Herbert Grönemeyer spielt in einer eigenen Liga, in der "Champions League" der Musikanten! ________________________________ - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Vielen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)! Gruss, ®ene´ ... |
mima007, 28.07.2010
Viele Gruesse, mima007
morla, 27.07.2010
lg. petra
Baby1, 27.07.2010
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
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Allgemeine Informationen Der Weg - Herbert Grönemeyer
gelistet seit: 10.09.2003
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| Allgemeine Informationen Interpret: Herbert Grönemeyer Tonträger-Typ: Videoclip Interpreten von A-Z: H Genre: Deutschsprachige Musik |
































