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Bewertung
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Nachteile/Kritik
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![]() Britischer Klassenkampfein Testbericht von Gimmick4042005-09-13 19:56:54 vom 13.09.2005 Empfehlung: ja Vorteile: -...Nachteile/Kritik: manche sagen, deshalb wäre der Britpop tot, weil nicht mehr zu toppenWoran lag das? Einmal sicherlich am Trend der 90er Jahre, es war die große Zeit von Oasis und Blur, in deren Windschatten sich eines der besten Alben einer ganzen Dekade dazwischen mogelte. Gerechnet hatet damit sicher niemand, außer der Band selbst vielleicht. Man wird es nie so ganz erfahren, ob Jarvis Cocker, der Leadsänger von Pulp es genau auf die Lücke zwischen Blur und Oasis abgesehen hatte. Tatsache auf jeden Fall ist, dass sich alles, was vor "Different Class" erschien, in keiner Weise an dieses Meisterwerk rankommt (zumindest der Vorgänger "His 'n' Hers" aus dem Jahre 1994 deutete an, was kommen könnte). Auch musikalisch hatte sich die Richtung verändert, manche sagen, es war schlicht chartkompatibel, und so falsch liegen diese Leute mit dieser Einschätzung sicher nicht, doch würde man der Band Unrecht tun, würde man ihr das ankreiden. Erfolgreich sein will schließlich jeder. Und noch eins sollte man dabei bedenken: auf diesem Album gibt es nicht einen Ausfall. Jemand, der es nur auf ganz oben abgesehen hat, koste es, was es wolle, auf dessen Album finden sich dann oft zwei oder drei Hitsingles und viel Füllmaterial. Bei Pulp war wohl eher die Zeit reif, und als "Common People" veröffentlicht wurde, ließ sich der Zug des Erfolges nicht mehr aufhalten. Da hatte jemand exakt den Zeitgeist getroffen. Übrigens konnten Pulp an den eigenen Erfolg dann mit dem Nachfolgealbum "This Is Hardcore" nicht so ganz anknüpfen, obwohl zumindest der gleichnamige Titelsong sicherlich zum besten gehört, was in den 90ern veröffentlicht wurde. Dieser Tage erschien das ganz neue Werk "We Love Life", das in gewisser Weise den Glamour, der in den letzten Alben so deutlich im Vordergrund stand, wieder etwas beiseite räumte, das Motto lässt sich schon am Cover ableiten: Zurück zur Natur. Dies aber soll hier nicht das Thema sein, auf Different Class geht es vielmehr um durchtanzte Nächte (vom Sound her gesehen), und vor allem um Sex, Liebe & Soziale Themen. Außer den beiden Übersongs "Disco 2000" & "Common People" hätte man hier fast ausnahmslos jeden Song als Single verkaufen können, schon das spricht für die ganze Klasse - und war wohl auch der Grund dafür, dass dieses Album wohl auch für immer das beste von Pulp bleiben wird... 01 - Mis-Shapes (3:46) Gleich der Opener deutet die Richtung des Albums an: Viel Melodie und ein Refrain, der zum Mitsingen einlädt. Alles untermalt von Drums, die einen Rhythmus erzeugen, der in die Beine geht. Der Song hat was Stakkatohaftes, er wirkt etwas unregelmässig, aber durchaus eingängig. 02 - Pencil Skirt (3:11) Ein etwas ruhigerer Song, der aber durchaus nicht aus der Reihe fällt. Auch hier entdeckt man wieder den stakkatomässigen Rhythmus, der immer beim Refrain einsetzt. Nach der Hälfte des Songs ungefähr wird der Song etwas schneller, um dann jedoch sofort wieder an Fahrt zu verlieren. Sicherlich kein Highlight, aber durchaus schön anzuhören. Insofern etwas ungewöhnlich, weil er so früh zu Beginn des Albums schon kommt, man hätte ihn vielleicht eher im zweiten Teil des Albums erwartet ? im Nachhinein. 03 - Common People (5:52) Der Song, der den endgültigen Durchbruch brachte und ein Song, den irgendwie jeder kennt. Einzuodnen in der Rubrik Klassiker. Fängt verdächtig ruhig an, Jarvis Cocker spricht mehr als dass er singt. Er erzählt die Geschichte eines Mädchens aus einer gehobenen Klasse (hierzu muss man wissen, dass das Klassendenken in England deutlich stärker ausgeprägt ist als dies in Deutschland der Fall ist), das ganz normal leben möchte: "I want to live like common people, I want to do whatever common people do, I want so sleep with common people...". Das einfach faszinierende an diesem Song ist der Rhythmus, dem man sich kaum entziehen kann. Wie schon angedeutet, es fängt recht langsam an, um dann sich im Tempo fast selbst zu überholen. Wenn mich jemand nach einem klassischen Song der Britpop-Ära fragen würde: das ist er, zweifelos. Da ist alles drin, von den Gitarren über die Drums hin zum Gesang und Melodie. Still sitzen bleiben unmöglich. Der Song läßt das Blut in den Adern pulsieren. Besser geht es (fast) nicht mehr. War, soweit ich mich erinnere, Nr. 2 in England. 04 - I Spy (5:55) Fängt richtig romantisch an, wieder mehr Sprechgesang (typisch für Jarvis Cocker). Doch nach etwa einer Minute ist es mit der Ruhe vorbei. Wieder einTitel, der in die Beine geht, um dann aber wieder ganz langsam zu werden, und es scheint sich zu bestätigen: sobald es ruhig wird, ist es mit dem Singen vorbei, doch stört dies keineswegs, im Gegenteil. Auch dieser Song wird nicht unbedingt von Gitarren dominiert, sondern von den Drums. Insgesamt ist auch dieser Song eher Danceorientiert, ohne in dieser Kategorie eingeordnet werden zu können. Mit Sylver zum Beispiel hat das wenig zu tun. 05 - Disco 2000 (4:34) Wieder mehr von Gitarren beeinflußt dominiert hier ein Klangteppich, der einen wieder nicht still sitzen lässt. Im Unterschied zu den meisten anderen Songs dieses Albums hört man zunächst in den ersten Sekunden nur Gitarren, die dann auch im weiteren Verlauf nicht ganz verstummen, sondern sich ein fast schon geniales Zusammenspiel mit den Drums liefern. Textlich geht der Song unter die Haut. Es geht hier um einen Jungen und seine Jugendliebe, die jedoch nichts von ihm wissen will. Sie sieht in ihm nur einen guten Freund, mehr nicht: "Oh and they said that when we grew up We'd get married and never split up We never did it, although often I thought of it ... We were friends that was as far as it went I used to walk you home sometimes but it meant Oh, it meant nothing to you - cos you were oh so popular ... When I came around to call you didn't notice me at all And I said "Let's all meet up in the year 2000 Won't it be strange when we're all fully grown? Be there two o'clock by the fountain down the road" ... I never knew that you'd get married I would be living down here on my own ... Would you like to come and meet me maybe? You can even bring your baby, oh." Naja, das Jahr 2000 liegt hinter uns, eine Aufklärung hat es bis heute nicht gegeben, oder doch, sie ist eigentlich logisch: es wird wohl so geblieben sein, wie es begonnen hatte, vergeblich. Für mich ist Disco 2000 DER Song auf diesem Album, wobei ich sagen muss, dass es noch eine Single Version gab, die noch mehr Energie freizusetzen scheint, sie klingt noch dynamischer. Ein Song, dem man sich nicht entziehen kann. Spätestens jetzt ist klar: Ein Klassealbum. 06 - Live Bed Show (3:30) Der 6. Song fügt sich fast nahtlos an, zwar nicht ganz so schnell, wie "Disco2000", dafür wieder mehr von Tempowechseln geprägt. Insgesamt aber etwas ruhiger, dafür fasziniert hier der harmonische Gesang. Passt irgendwie, wenn man es mal rein auf den Titel bezieht, erst Disco dann Bed Show *g*, erst auf Achse, dann vollzieht sich das, was im Song vorher unerreichbar schien. 07 - Something Changed (3:18) Hört sich irgendwie an wie ein Song aus den 70ern, zumindest fängt es so an. Streicher untermalen diesen eher ruhigen Song, wenn man so will, die Ballade des Albums, DIE alleine deshalb schon, weil es die einzige ist, die man zumindest annähernd so nennen kann. So ganz passt der Song eigentlich gar nicht auf dieses Album, obwohl er dann letztlich doch nicht total rausfällt. Obwohl ich Songs mit Streichern eigentlich sonst sehr mag, über Durchschnitt geht es dann doch nicht hinaus. 08 - Sorted For E's & Wizz (3:48) Den zumindest ansatzweise leichten Durchhänger macht der 8. Song sofort vergessen. Auch hier werden Erinnerungen an die 70er wach - zumindest für die, die diese Zeit musikalisch miterlebt haben, für mich trifft das zwar nicht so ganz zu, aber ich hab ja schon mal Musik aus der Zeit gehört *g*. Wieder ein sehr melodisches Stück, das von vielen Tempowechseln und harmonschen Gesang geprägt ist. Muss ich noch betonen, dass auch hier wieder, wie so oft, bei den langsamen Passagen eher gesprochen als gesungen wird? Und wieder könnte man es sich auch gar nicht anders vorstellen. Wenn es zur "Middle of the Night" geht, sozusagen dem textlichen und musikalisch- dramatorischen Höhepunkt des Songs, wird es wieder stakkatohaft. 09 - F.E.E.L.I.N.G. C.A.L.L.E.D. L.O.V.E. (6:01) Der längste Track des Albums und irgendwie auch der spannendste und ungewöhnlichste zugleich. Der Beginn zieht sich sehr lang hin, aus den Boxen kommen merkwürdige Geräusche - und nein, sie sind nicht defekt. Über fast 2 Minuten scheint gar nichts zu passieren, außer etwas Sprechgesang. Doch wird tatsächlich nur vorbereitet, was kommt. Viele Fragen stellen sich: ?Why me? Why you? Why here? Why now?? über diese Frage hinweg wirds plötzlich ein richtig schneller Song mit eingängiger Melodie, und das nur, um plötzlich wieder in die scheinbare Lethargie zurückzufallen. Und dann kommt der Schlußakkord, in dem dann der Titel des Songs buchstabiert wird. Dies ist insofern interessant, als dass bei der Hinführung zum Schluß die Frage tatsächlich gestellt wird: What ... is... this feeling called love? Eine Antwort darauf scheint es nicht zu geben - oder sie kann nicht ausgesprochen werden. Das dritte Highlight des Albums, allerdings nicht sofort zugänglich, dafür interessant. 10 - Underwear (4:07) Der 10. Track ist dafür wieder sehr eingänglich - was aber nicht mit vergänglich gleichzusetzen ist. Einmal gehört und beim zweiten Durchgang kann man schon mitsingen. Tja, und wenn man sich jetzt nochmal die Entwicklung bis hierher vor Augen führt, so ist dieser Titel fast die logische Konsequenz - rein vom Text her gesehen... -.... just you stood there only in your underwear.? Auch wieder nicht unbedingt ein Song für den Dancefloor, sehr melodisch, zum chillen sehr gut geeignet, hat auch was baladenhaftes. 11 - Monday Morning (4:18) Ein ereignisreiches Wochenende neigt sich dem Ende, der Montag Morgen droht. So bringt denn auch dieser Song diese Empfindungen sehr gut rüber, und er gibt auch gleich die Lösung mit auf den Weg *g*: "There's nothing to do, so you just stay in bed. Why live in the World, when you live in your head?" Nein, so sollte man das vielleicht doch nicht sehen (und so ist es auch nicht gemeint), so wirkt es vielleicht auf den ersten Blick. Doch tatsächlich ein sehr kritischer Text, der sich mit Jugendarbeitslosigkeit auseinandersetzt, die oft in Krisen münden, in denen man auf ein Ende eben dieser hofft: "I want a light, I want a reason to make it through the night". Dieses muss man sicherlich auch vor dem Hintergrund sehen, dass Pulp aus Sheffield kommen, einer Stadt mit fast 500,000 Einwohnern, nur ein paar Kilometer von Manchester entfernt. Eine eher trostlose Stadt mit vielen sozialen Brennpunkten. Ein sehenswerter Film, der dieses recht anschaulich dokumentiert ist "The Full Monty" (in Deutschland hieß er glaub ich "Ganz oder gar nicht"). Musikalisch enthält dieser Song fast alles, was das Album insgesamt ausmacht. 12 - Bar Italia (3:44) Recht beschaulich klingt das Album aus, eine großartige Reise liegt hinter einem, man mag sich fast an eine musikalische Reise durch ein ereignisreiches Wochenende erinnert fühlen. Auch dieser Song ist ein typischer für dieses Album, melodisch, nicht mehr ganz so rasant, wie die Songs zu Beginn des Albums, doch dies würde auch der Entwicklung widersprechen. Dynamisch geht man ein Wochenende an, doch am Montag ist davon meist nicht viel übrig. Textlich wieder eher sozialkritisch einzuordnen: "There's only one place we can go. It's round the corner in Soho. Where other broken people go." Was bleibt einem nach so einem Album noch übrig, als es immer wieder zu hören? Bei mir hat es einen festen Platz im Regal, aus dem es recht häufig herausgeholt wird... wenn es das nicht schon längst ist, so wird man irgendwann von einem Klassiker sprechen können. Wer "Common People" mag, wird hier ganz sicher nicht enttäuscht sein, sprich: wer auf gute danceorientierte, melodische Popmusik mit vielen Gitarren und eingängigem Gesang steht, der kann bedenkenlos zugreifen. Laut Kategorieeinordnung ist das ja hier Alternative oder Crossover. Ich hab irgendwie das Gefühl, das diese Art der Musik, die man in England eher dem Pop zuordnen würde, in Deutschland sofort als Alternative verkauft wird. Dies trifft auf eine ganze Reihe von Bands zu, die auf der Insel sehr erfolgreich sind. Wenn man es allerdings vom Standpunkt her sieht, dass in Deutschland auch Müll aus dem Container an der Spitze stehen kann, dann kann man wohl doch zurecht von Alternative sprechen... ich tu mich ja mit dem Begriff Britpop immer etwas schwer, aber wenn man so will, dann ist dieses Album jenes, welches fast schon exemplarisch für ihn steht. Und Songs wie "Common People" oder "Disco 2000" gehen eigentlich auf fast jeder Party, mich erinnern sie immer wieder an englische Pubs, gehören sie dort doch zum Standardrepertoir: immer wieder gern gespielt - und dennoch: Die Frage, was eigentlich Britpop ist, bleibt ungeklärt, denn mit Blur oder Oasis ist das nun nicht wirklich vergleichbar. Weitere Kurzinfos: Das Booklet: Sehr gut finde ich, dass hier alle Texte abgedruckt sind, denn sie sind allesamt nicht einfach nur Worthülsen, sondern transportieren auch eine Botschaft, meist in ironischer Form dargeboten. Erscheinungsjahr: 1995 Kaufpreis: ich habe in England 1997 ca. 7 Pfund bezahlt. ... |
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![]() ein musikalisches Highlight der 90erein Testbericht von rider-of-apocalypse2004-07-11 08:07:33 vom 11.07.2004 Empfehlung: ja Vorteile: s. text...Nachteile/Kritik: s. TextBei diesem Album handelt es sich um DIFFERENT CLASS von PULP. ALLGEMEINES °°°°°°°°°°°°°°°°°° Jarvis Cocker, Russel Senior, Candida Love, Steve Mackey, Mark Webber und Nick Banks alias PULP veröffentlichten ihr Album DIFFERENT CLASS im Jahre 1995 bei island records und auch heute, 9 Jahre nach der Erstveröffentlichung, ist das Album im Handel weitestgehend problemlos erhältlich. Der Preis dürfte sich dabei um etwa 16,00 € bewegen. Das Cover des Albums zeigt die Fotografie einer Hochzeitsgeselschaft, innerhalb der die Bandmitglieder als eine Art Pappaufsteller (in schwarzweiß) zugefügt wurden. Im beiliegenden Booklet lassen sich nicht nur die Texte aller auf dem Album vorhandenen Titel nachlesen, es enthält daneben auch sehr schöne Fotografien. PLAYLIST °°°°°°°°°°°°° - MIS-SHAPES (3:46) - PENCIL SKIRT (3:11) - COMMON PEOPLE (5:51) - I SPY (5:55) - DISCO 2000 (4:33) - LIVE BED SHOW (3:29) - SOMETHING CHANGED (3:18) - SORTED FOR E´S & WIZZ (3:47) - F.E.E.L.I.N.G.C.A.L.L.E.D.L.O.V.E. (6:01) - UNDERWEAR (4:06) - MONDAY MORNING (4:18) - BAR ITALIA (3:43) ANMERKUNGEN °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° In den 90er Jahren kam ein Musikstil auf, der als BritPop bekannt wurde und zu dem Band wie OASIS und andere zählten. Auch die Musik von PULP wurde (berechtigterweise) dem BritPop zugerechnet, wobei sich PULP immer ein wenig von den übrigen Vertretern dieses Genres abheben konnten. So empfand ich die Gitarren bei PULP, die auch hier grundsätzlich die tragenden Elemente waren (sind) immer als ein wenig weniger „schrammelig“, die Melodien harmonischer, die Titel insgesamt etwas ruhiger, die Texte etwas besser, ... als bei den meisten übrigen Genrevertretern. MIS-SHAPES Der Titel startet zunächst fast ausschließlich mit dem Gesang Jarvis Cockers (mistakes, mistakes, mistakes, ...) und es dauert einige wenige Sekunden, bis dann auch die Instrumentierung mit ihrem sehr schwungvollen und eingängigen Spiel einsetzt. So entwickelt sich ein zügiger, sehr rhythmischer und eingängiger Titel, der immer wieder von ruhigeren Passagen unterbrochen wird. PENCIL SKIRT Von Beginn an spielen die Instrumente hier eine sehr ruhige, langsamere und harmonische Melodie, zu der Jarvis Cocker in ebenso ruhiger Form singt, wobei er diesen Gesang mal geflüstert, mal gesprochen hauptsächlich aber ruhig gesungen klingen lässt. So entwickelt sich ein sehr ruhiger und harmonischer Titel mit intensivem Gesang und einer dezenten Instrumentierung, die nur in kurzen Passagen in den Vordergrund tritt. Seit ich diesen Titel erstmalig hörte, zähle ich ihn zu meinen Lieblingstiteln und so auch zu den Highlights des Albums. COMMON PEOPLE Der auch als Single ausgekoppelte Titel startet sofort mit dem Spiel der Gitarren und übrigen Instrumente und nach ersten Gesangspassagen steigert sich die Instrumentierung in Intensität und Geschwindigkeit (bis zu einem etwa mittleren Tempo) und es ergibt sich eine sehr eingängige Melodie. Jeweils zum sehr gelungenen Refrain steigern sich dann Gesang und Instrumentierung erneut und so entwickelt sich ein sehr dynamischer Titel mit hohem Wiedererkennungswert. I SPY Der Titel beginnt mit sehr dezenter Instrumentierung und fast geflüstertem Gesang. Erst nach etwa einer Minute Spielzeit steigert sich die Instrumentierung zu etwa mittelschnellem Tempo und auch der Gesang wird intensiver. So entwickelt sich ein sehr eingängiger und harmonischer Titel, der aber auch im folgenden immer wieder von ruhigen Passagen unterbrochen wird und den ich zu meinen absoluten Highlights auf diesem Album zähle. DISCO 2000 Bei diesem wohl bekanntesten Titel der Band (auch als Single erschienen) startet sofort mit dem sehr gitarrenlastigen Spiel der Instrumente, die von der ersten Sekunde an eine sehr dynamische, eingängige und rhythmische Melodie vorgeben, die durch einen sehr eingängigen Refrain ergänzt wird. Durch diesen Titel wurde ich übrigens auf die Band aufmerksam. LIVE BED SHOW Eingeleitet vom fast a capella-Gesang setzen nach einigen Sekunden auch die Instrumente ein und spielen eine sehr ruhige, langsame aber auch harmonische Melodie, die sich zum Refrain in ihrer Intensität steigert. Der Titel, insbesondere der Gesang von Jarvis Cocker klingt leicht traurig und setzt die Reihe der sehr gelungenen Titel auf dem Album fort. SOMETHING CHANGED Recht schwungvolle Gitarren leiten den Titel ein um dann plötzlich deutlich in den Hintergrund zu treten und dem Gesang Jarvis Cockers Platz zu machen. Nach einigen Sekunden entwickelt sich dann eine ruhigere, etwa mittelschnelle Melodie, die insbesondere durch Harmonie und Eingängigkeit zu gefallen weiß. SORTED FOR E´S & WIZZ In diesem Titel halten sich Gitarren und Piano nach einem sehr dezenten Auftakt in ihrer Intensität etwa die Waage und geben eine erneut sehr harmonische und ruhige Melodie vor, zu der Jarvis Cocker in ebenso harmonischer und ruhiger Form seinen Text vorträgt. Daraus entwickelt sich ein ruhiger und sehr eingängiger Titel, den ich zu den Highlights des Albums zähle. F.E.E.L.I.N.G.C.A.L.L.E.D.L.O.V.E. Seku ndenlang ist hier nur ein sehr dezentes und ruhiges Instrumentenspiel zu hören, das langsam aber stetig an Intensität gewinnt, aber immer deutlich im Hintergrund bleibt. Nach etwa 80 Sekunden tritt die Instrumentierung dann fast völlig in den Hintergrund und Jarvis Cocker trägt den Text des Titels in einer sehr ruhigen Mischform aus Singen, Sprechen und Flüstern vor. Nach etwas mehr als zwei Minuten setzen dann plötzlich die Instrumente mit dem Spiel einer zügigen und rhythmischen Melodie ein und auch der Gesang erreicht die gewohnte Intensität. Diese Phase währt allerdings nicht lange und der Titel fällt in die Ruhe der ersten zwei Minuten zurück um dann nach etwas mehr als vier Minuten gesamt Spielzeit erneut zu wechseln. So zähle ich auch diesen Titel zu den Albumhighlights. UNDERWEAR Der Titel beginnt mit ruhigen und recht dezenten Pianoklängen und dem zaghaften, ruhigen Gesang Jarvis Cockers. Nach etwa 30 Sekunden setzen dann auch die übrigen Instrumente ein und spielen eine recht zügige, eingängige Melodie, zu der der Sänger nun auch deutlich kraftvoller singt. Nun wechselt der Titel zwischen ruhigeren und intensiveren Passagen. MONDAY MORNING Eingeleitet wird der Titel vom ruhigen, aber auch rhythmischen Spiel der Instrumente, das schnell sein Tempo steigert, bis sich eine etwa mittelschnelle Melodie entwickelt hat. Zu der nun von Gitarrenklängen dominierten Melodie, in der ein vom Keyboard gespielter Ska-Rhythmus erkennbar ist. Dazu singt Jarvis Cocker seinen Text in gelegentlich wechselnden Geschwindigkeiten und Stimmlagen. BAR ITALIA Den Abschluß des Albums bildet ein zunächst sehr ruhiger Titel, bei dem sich dezent und etwas intensiver instrumentierte Passagen abwechseln, wobei der Titel aber immer eher ruhig und langsam bleibt. Zu der ruhigen und wieder sehr harmonischen Melodie lässt Jarvis Cocker seine stimme hier wieder leicht traurig klingen und so entwickelt sich zum Ende des Albums ein weiteres Highlight mit wunderschöner Melodie und eingängigem Refrain. Alle zwölf Titel des Albums DIFFERENT CLASS lassen ihren Interpreten immer klar erkennen, ohne dabei jedoch je eintönig zu wirken. Auch gefielen mir ausnahmslos alle Titel sehr gut und mit I SPY und PENCIL SKIRT sind zwei Titel enthalten, die ich mir auch heute noch recht häufig anhöre. So bietet DIFFERENT CLASS von PULP über die gesamte Spielzeit von fast 52 Minuten hervorragende Musik. FAZIT °°°°°°°° Auch heute noch höre ich mir das Album DIFFERENT CLASS von PULP (insbesondere die genannten Titel) immer wieder gerne an und so spreche ich hier auch eine uneingeschränkte Empfehlung aus und urteile mit einem klaren SEHR GUT ! ... |
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| 1-2 von 2 CDs: Musik aller Interpreten | |||||||||||
Allgemeine Informationen Different Class (1995) - Pulp
gelistet seit: 10.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Interpret: Pulp Interpreten von A-Z: P Genre: Rock / Pop Tonträger-Typ: CD |
































