Gibson Flying V Bass
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Gibson Flying V Bass
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Gibson Flying V Bass

 E-Bass
Platz 131 in der Kategorie "E-Bässe". 1958 Modell. 30,5" Mensur.2 Humbucker, Dot Inlays Korina Korpus Ahorn Hals ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Gibson Flying V Bass Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Scavanger

Fyling V - Endlich auch wieder als Bass

ein Testbericht von 2006-03-13 12:53:47 vom 13.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Design Klang Verarbeitung Handhabung am Gurt...
Nachteile/Kritik: Handhabung im Sitzen
Die Flying V ist ja schon als Gitarre eine eher ungewöhnliche Erscheinung und nun gibt es sie von Epiphone nun endlich wieder als Bass.

1982 wurde von das Flying V Design zum erstenmal von Gibson auch für einen Bass verwendet, was als Gitarre schon einen recht schwierigen Stand hatte, verkaufte sich als Bass erst recht relativ schlecht, so dass der original Flying V Bass recht schnell wieder aus dem Gibson Katalog verschwunden war. Was allerdings nicht verhindern konnte das die Gibson Flying V Bässe wegen ihrer Seltenheit einen gewissen Kult Status erringen konnten.

Nun, 25 Jahre später, wagt sich die Gibson Tochter Epiphone an eine Neuauflage des recht speziellen Designs.



Konstruktion:

Die Korpusform, aus dem recht leichten Korina Holz, des Viersaiters kommt vom 1958er Gitarremodell (daher der Name in der Beschreibung) und besitzt, ganz Gibson like, einen eingeleimten Hals mit Shortscalemensur und medium Bünden. Auch sonst sind alle typischen Flying V Merkmale auf den Bass übertragen worden: Die Dreieckige Kopfplatte in 2/2 Anordnung, die eine fast gerade Saitenführung erlaubt, die Fom des Pickguards sowie der Elektronikausstattung mit 2 Humbuckern, einem Pickupwahlschalter, 2 Volumenreglern und einer Höhenblende. Die Brückenkonstruktion weicht dann vom Gitarrenvorbild ab, orientiert sich aber wiederum am 1982er Bassmodell und ist eine solide Gusskonstruktion. Bei meinem Modell machte allerdings der Saitenreiter der D-Saite seltsame Schnarrgeräusche, was daran lag das sich ein kleiner undefinierbarer Schmutzpartikel unter dem Saitenreiter verfangen hatte. Ein echter Hingucker ist natürlich die komplett vergoldete(?) Hardware, was dem Bass eine gewisse Wertigkeit gibt. Erwähneswert ist der ebenfalls vergoldete Sattel aus Messing was für einen kräfigen Leersaitenton sorgt und eine interessante Alternative zu einem Nullbund darstellt. Intressant ist ebenfalls die eingelassene "Anti-Rutsch" Auflage aus Gummi am unteren Rand, was ein Spielen im sitzen ermöglichen soll.

Die Verarbeitung ist alles in allem Tadellos, auch der Lack ist einwadfrei aufgetragen auch an schwierigen Stellen wie dem Korpus/Hals Übergang.



Handhabung

Am Gurt zeigt der Bass eine ausgezeichete Balance mit minimaler Tendez zur waagrechten, was aber mit einem nicht zu glatten Gurt problemlos vermeiden lässt. Ansonsten spielt er sich im Stehen ausgezeichnet. Der relativ leichte Bass ist eine wohltat für geplagte Bassistenrücken und verleiten auf der Bühne zu allerhand Action. Im Sitzen spielt sich der Bass trotz Anti-Rutsch Auflage recht unbequem, er versucht ständig wegzurutschen. Also lieber im Stehen spielen. Durch die Kurze Mensur, die Medium Bünde den den Werksseitig aufgezuogenen recht dünnen Saiten zeigt der Bass eine ausgezeichete Beherschbarkeit. Kleine (und grosse) Griffbrettflitzereien fallen auf Bass ausgesprochen leicht und auch der Zugang zu den hohen Lagen ist ausgezeichnet. Durch den relaiv dicken Hals darf man allerdings auch mal ordentlich zulangen und so wirkt der Bass auch beim "Heizen" nicht zu zierlich gebaut.


Klang

Der Bass liefert einen kräftigen mittig schiebenden Rocksound. Mit der entsprechenden Amp Einstellung befördert er den Basssound genau da hin wo er hingehört. Gerade im Rock-/Metal Umfeld in dem man als Bassist teilweise eh um seine Existenz fürchten muss, findet man mit dem Flying V Bass genau seine Lücke. Er tönt kräfig und setzt sich gut durch, ist immer gut rauszuhören, ohne aber andere Instrumente zu zumüllen. Die drathigen Höhen eines Stingrays sucht man hier zwar vergenbens, die Höhen sind aber durchaus vorhanden werden aber eher mild wiedergegeben. Andererseits erhält man aber auch keinen Vintage (Fender) Sound, sondern dem Bass kann man durchaus ein eingenständiges Klangbild bescheinigen. Der Messingsattel ist im übrigen eine voller Erfolg, die Leersaiten klingen ebenso kräfig wie die gegriffenen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  E-Bässe
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Produktbeschreibung Gibson Flying V Bass

Technische Daten und Produkteigenschaften
1958 Modell. 30,5" Mensur.2 Humbucker, Dot Inlays Korina Korpus Ahorn Hals
Allgemeine Informationen Gibson Flying V Bass
gelistet seit: 25.01.2005
Hersteller: Hersteller: GibsonGibson, www.gibson.de
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Hersteller GibsonHersteller: Gibson
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