heute möchte ich mal versuchen, euch unsere Digitalkamera vorzustellen, die Epson PhotoPC 3000Z, die bereits seit Juni 2000 im Handel zu ergattern ist. Wir haben sie nun schon seit über einem Jahr und ich denke, ich habe mich mittlerweile genug damit befasst und kenne mich auch genug aus, um euch ihre Vorteile widerzugeben. Nachteile habe ich nämlich kaum gefunden, aber am besten ihr lest selbst...
Gekauft hat mein Vater diese Kamera Mitte des Jahres 2001 um 700 Euro, der reguläre Preis liegt allerdings bei ca. 900 Euro, wenn man auch durch Stöbern im Internet oder natürlich bei Auktionshäusern wie Ebay tolle Schnäppchen findet und manchmal (sowie bei uns) einige hundert Euro spart. Es war unheimlich aufregend, als unsere erste Digitalkamera geliefert wurde. Beim Auspacken sollte man prüfen, ob auch alle Teile enthalten sind. Der Lieferumfang umfasst folgendes...
- die Kamera
- die Linsenkappe, eine Schnur für die Linsenkappe und ein Adapterring
- ein Trageriemen
- ein Netzkabel, ein serielles PC Kabel, ein serielles Macintosh Kabel, ein USB Kabel und ein AV Kabel
- eine 16 MB CompactFlash-Karte (die aber schon in der Kamera installiert ist)
- 4 Ni-MH-Akkus (Modell EU-24)
- ein Akkuladegerät
- eine CD-Rom (oder auch mehrere)
- eine Kameratasche
- eine Schnellstart Anleitung
Leider gibt es zu der Kamera kein ausführliches Handbuch, welches man aber von der CD runterladen und eventuell ausdrucken kann, so wie wir das gemacht haben. Dann ist es allerdings sehr umfangreich und alle Features werden auch hervorragend erklärt. Somit kann man sich hier eigentlich nicht beschweren, da ich nichts gefunden habe, was nicht erklärt wurde.
Optisch ist die Kamera wirklich gelungen. Sie ist gänzlich in silber und schwarz gehalten, was ihr einen leicht luxuriösen Touch verleiht, und außerdem recht klein, leicht und handlich, wodurch sie sehr gut in der Hand liegt. Die Kamera ist 490 g schwer und 108 mm x 89 mm x 65 mm groß.
Die Menüführung bei der Kamera ist denkbar einfach. Man kommt eigentlich mit allen Buttons dank der Beschriftung auch ohne Handbuch, sondern einfach durch simples Ausprobieren zurecht. Wenn dann doch mal etwas nicht gleich funktionieren sollte, kann man immer noch nachschlagen und wird die Funktion bestimmt schnell finden.
Gleich zu Anfang möchte ich der Epson Kamera für ihren 1,8’’ TFT-LCD Farbbildschirm (mit 110.000 Bildpunkte) einen dicken Pluspunkt geben. Nicht nur, dass das Bild absolut klar ist, es gibt auch keinen Wackler, keine Verzerrung, selbst bei schlechter Belichtung sieht man den Bildschirm noch ziemlich gut – ich bin schlichtweg begeistert. Besonders praktisch finde ich, dass man zum Beispiel bei der Makro-Aufnahme (mit 6-50 cm - Weitwinkel) auf dem Bildschirm deutlich sehen kann, wenn sich das Bild kurz vor dem Abdrücken noch scharf stellt – oder eben auch nicht, und man dann eventuell noch nachbessern kann.
Es gibt bei der Epson 3000Z verschiedene Möglichkeiten der Pixel Auflösung, 2.544 x 1.904, 2.048 x 1.536, 1.600 x 600 oder aber 640 x 480 Bildpunkte. Die Farbtiefe beträft 24 Bit, also 16,7 Millionen Farben. Wir benutzen eigentlich immer die 2. Stufe (2.048 x 1.536 Bildpunkte), da die Qualität hier einfach nur perfekt ist. Wir haben inzwischen
eine Speicherkarte, auf der wir ca. 200 Fotos in dieser Qualität speichern können, mit den mitgelieferten Speichermöglichkeiten dürften es allerdings nur an die 30 sein.
Die Fotos kann man durch die mitgelieferten Kabel sehr einfach auf den PC übertragen und wird feststellen, wie scharf sie immer noch sind, auch wenn man sie deutlich näher gezoomt hat. Einfach gigantisch! Das Übertragen geht mit dem USB Kabel sehr schnell und braucht für 100 Fotos nicht mal eine Minute. Die nötige Software ist natürlich mitgeliefert und die Handhabung kinderleicht. Für das Foto Format kann man zwischen JPG und TIFF wählen, wobei ich mich definitiv für JPG entscheiden würde. In der von mir gewählten Qualität brauchen die Fotos gut und gerne zwischen 200 und 500 KB, was eine ganze Menge scheint. Wir brennen die Fotos allerdings meist gleich auf eine CD, wo ja eine ganze Menge draufpasst, oder aber ihr verkleinert die Fotos einfach in einem Fotoprogramm, wo ihr sie gut auf etwa 50 - 100 KB minimieren könnt und sie trotzdem kaum an Qualität verlieren.
Es gibt einige Punkte, in der die Epson nicht ganz zu meiner Zufriedenheit arbeitet. Erstens braucht sie relativ lange, bis sie nach dem Einschalten bereit ist. Wenn ich nun beispielsweise unterwegs bin und ein Motiv sehe, dass mir eventuell in 5 - 10 Sekunden davonläuft oder –fliegt, dann habe ich so gut wie keine Chance. Also sollte man vorausdenken und die Kamera gleich anlassen. Wenn man sie (je nach Einstellung) 10 Sekunden, 30 Sekunden, eine Minute oder 3 Minuten nicht benutzt hat, geht sie aber leider aus und somit kann man höchstens ein wenig mit dem Zoom spielen, um sie bereit zu halten.
Auch ist mir ein anderes Beispiel schon oft passiert... Ich war mit meinem Hund draußen und wollte ihn im Laufen fotografieren. Als ich draufgedrückt hatte (und mein Hund also im Sucher und auch auf dem Display in der Mitte des Bildes war), erkannte ich leider anschließend, dass auf dem eigentlichen Foto schon die Hälfte von meinem Hund aus dem Bild gerannt war – mit Verzögerungen muss man also rechnen. Allerdings muss ich der Kamera hier an dieser Stelle zu gute halten, dass die Sporteinstellung wirklich brillant ist und tolle Bilder ergibt, ohne unscharf zu werden. Eine Panorama – Einstellung gibt es übrigens auch, lässt sich aber wie ich finde, nur äußerst selten positiv einsetzen. Dennoch ein nettes Feature.
Auch toll finde ich, dass das Foto, nachdem man es gemacht hat, ca. 5 sek auf dem LCD Bildschirm erscheint (sofern er aktiviert ist natürlich) und man dann auch die Möglichkeit hat, es mit einem einfachen Tastendruck sofort wieder zu löschen, falls man gleich sieht, dass es einem nicht zusagt. Natürlich kann man aber auch alle Bilder auf einmal löschen – was ratsam ist, NACHDEM man sie runtergeladen hat ;)
Der Blitz ist integriert und stellt sich elektronisch ein, oder natürlich man kann ich durch einen einfachen Tastendruck manuell einstellen. Gut finde ich an dieser Stelle auch, dass es einen Blitzschuh gibt, das heißt eine Halterung an der Kamera, auf die man einen externen Blitz aufstecken kann, falls denn die Lichtverhältnisse doch mal sehr schlecht sein sollten. Neben der Blitz-Taste befindet sich dann auch noch eine Taste für den Selbstauslöser Modus, der innerhalb von 10 sek auslöst.
Ebenfalls gut ist die Möglichkeit, mit der Digitalkamera einen Videoclip von bis zu 25 Sekunden Länge zu drehen, übrigens bei 320 x 240 Bildpunkten. Darüber habe ich mich zwar im Handbuch bereits informiert, es aber noch nicht selber ausprobiert. Davon abgesehen gibt es auch eine Möglichkeit zur Tonaufzeichnung durch das integrierte Mikro, welche allerdings nur von 10 sek Dauer ist.
Der Anschau Modus der Kamera ist auch ein deutlicher Pluspunkt. Mit kleinen Pfeiltasten könnt ihr all eure Fotos durchklicken (entweder mit einem Foto oder aber sogar 4 oder 9 Fotos auf einmal) und sogar eine Diashow starten. Zoomen ist natürlich ebenso möglich und äußerst brauchbar, um zu sehen, ob das Bild zum Beispiel scharf genug geworden ist.
Erwähnenswert ist auch der 3-fach Zoom von 34 bis 102 mm, genau wie ein zusätzlicher digitaler 2-fach Zoom. Einzustellen ist der Zoom ganz einfach durch eine zweiseitige Taste und funktioniert auch relativ zügig.
Die Belichtung lässt sich über Programmautomatik, Zeitautomatik oder aber manuell einstellen. Die Belichtungszeiten sehen wie folgt aus:
Manuell: 8s bis 1/750s
Mit Blitz: 1/2s bis 1/750s
Ohne Blitz: 1/30s bis 1/750s
Außerdem gibt es zur Belichtungsmessung zwei verschiedene Varianten, nämlich die Matrixmessung und die Spotmessung.
Die Akkuladezeit beträgt 4 Stunden und geht eigentlich relativ einfach, da man nichts weiter tun muss, als die 4 kleinen Batterien auszuwechseln.
Neben einer Serienbildfunktion bietet die Kamera aber auch noch einen Schwarz-weiß Modus, eine Timer/Intervallfunktion und natürlich die Anzeige von Datum und Uhrzeit. Außerdem hat man eine Garantie von 12 Monaten, auf die ich aber glücklicherweise noch nicht zurückgreifen musste.
Nun, das war eigentlich alles, was ich zu der Kamera zu sagen habe. Trotz kleinen Schwächen möchte ich auf jeden Fall 5 Sterne verteilen, da ich mit der Kamera 100 %ig zufrieden bin.
In diesem Sinne danke ich euch fürs Lesen und hoffe, dem einen oder anderen mit meinem Bericht geholfen zu haben.
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Hervorragende Fotos auch bei geringer Auflösung
ein Testbericht von Anuschka2002-05-22 14:55:58vom 22.05.2002Empfehlung: ja
Es ist an der Zeit, mal über eines unserer Lieblings-„Erbstücke“ von meinem Vater zu berichten: Die Digitalkamera PhotoPC 3000Z von Epson. Mitte 2000 kaufte mein Vater sie für den Schnäppchenpreis von gut 1200 DM, normalerweise lag der Preis um die 1800 DM. Er hatte lange überlegt, ob und wenn ja, welche Digitalkamera er sich kaufen sollte. Ein in unserer Familie sehr entscheidener Faktor für Geräte, die in irgendeiner Form mit einem Computer zusammenarbeiten sollen ist die Mac-Kompatibilität. Denn außer dem Fortbildungs-Laptop meines Mannes gibt es in unserer Familie keinerlei Windows-basierte Systeme.
- Kaufanreiz -
Epson bot die gewünschte Software für die Übertragung der Fotos ans Mac OS. Schon mal ein definitiver Kaufgrund. Noch dazu wurde die PhotoPC 3000Z in Tests hochgelobt. Auch waren damals 3.3 MegaPixel Digitalkameras keineswegs alltäglich und noch dazu meist unerschwinglich. Ganz zu schweigen vom stufenlosen Zoom von 34 - 102 mm und zusätzlichem 2fach Digitalzoom. Die genauen technischen Daten werde ich am Ende gesondert auflisten.
Doch, in der Theorie bot die PhotoPC 3000Z schon mal eine Menge zu einem vergleichbar günstigem Preis. Auch der weitere
- Lieferumfang -
ließ eigentlich nichts zu wünschen übrig:
- Tasche mit Schulterriemen
- Netzkabel, serielles PC Kabel, serielles Macintosh Kabel, USB Kabel und AV Kabel
- 16 MB CompactFlash-Karte
- Linsenkappe
- 4 Ni-MH-Akkus (Modell EU-24)
- Akkuladegerät
- CD-ROM
- Schnellstart Anleitung
- diverse Software für Mac und PC (Bildbearbeitungssoftware MGI PhotoSuite III SE für Windows (95/98/2000/NT), Bildbearbeitungssoftware MGI PhotoSuite 1.5 für Mac OS 7.5 oder höher (alle weitere Mac Software ab OS 7.0), Quicktime für Windows (95/98/NT), Mac, Datenübertragungssoftware Epson Auto Downloader für Windows (95/98/NT), Mac OS , Datenübertragungssoftware Epson Photo 3 für Windows (95/98/NT), Mac, Drucksoftware Epson Photo Print 2 für Windows (95/98/NT), Mac, Epson File Converter für Windows (95/98/NT), Mac, Adobe Acrobat Reader für Windows (95/98/NT) und für Mac)
- Erster Eindruck -
Mein Vater war begeistert von seiner Neuerwerbung. Natürlich machte er uns gleich bei seinem nächsten Besuch ausreichend neidisch, indem er uns bestechend scharfe Fotos präsentierte, ganz zu schweigen von den Ausdrucken, die auch noch auf billigem Tintenstrahl-Normalpapier in A4 Format eine umwerfende Qualität haben.
- Probleme -
Bevor ich zum Alltag mit der Epson PhotoPC 3000Z komme, berichte ich ersteinmal, warum diese Digitalkamera in unseren Besitz überging. Denn das ist der wirklich ganz große Minuspunkt an dem Gerät, eine wahrlich nicht gerade positive Erfahrung, die aber soweit uns bekannt ist, ein Einzelfall zu sein scheint.
Eines schönen Tages drückte mein Vater auf den Auflöser und - nichts passierte. Er machte mehrere Versuche, aber die Kamera weigerte sich ihren Dienst zu tun. Was tun? Die Kamera bekam einen vorsichtigen Schlag versetzt, aber es nützte nichts. Keine Reaktion. Zu Hause schloß mein Vater die Kamera an den Mac an, um die gemachten Photos herunterzuladen. Das funktionierte. Auch die Fernsteuerung über den Computer stellte kein Problem dar. Und - oh Wunder - danach funktionierte auch der Auslöser wieder. Doch leider trat das Problem wiederholt auf und ein Anruf beim Epson Service (sehr freundlich) führte zum Einschicken der Kamera. Wochenlang hörte mein Vater nichts mehr, erst
auf Anfrage bekam er eine Reaktion und kurz darauf auch die Kamera zurück. Doch leider: Das Problem war nicht behoben. Nur kurzfristig. Also wieder weggeschickt und diverse Wochen gewartet. Leider meinte man bei Espon, man könne das Problem nicht beheben. Doch hier erfolgte eine wahrlich sehr kundenfreundliche Regelung. Zusammen mit der (vorübergehend?) wieder funktionstüchtigen 3000Z bekam mein Vater eine neue Digitalkamera von Espon geschickt. Das Nachfolgermodell, die PhotoPC 3100Z. Diese ohne Akkus und Ladegerät, aber mit neuer Software und verbessertem Funktionsumfang. Daß ich sofort Ansprüche auf die kaputte Kamera stellte, versteht sich von selbst. Lieber ein nur teilweise funktionierender Fotoapparat, als gar keiner.
Bei seinem nächsten Besuch brachte mein Vater - guterzogen wie er ist - brav beide Kameras mit. Neugierig machten mein Mann und ich uns an die Betrachtung des nun uns gehörenden Gerätes. Natürlich wurde sie sofort ausprobiert. Womit ich endlich beim
- Praxistest -
angelangt wäre.
Ich persönlich finde das Design, silber und einen Griff für die Finger in Anthrazit optisch sehr gelungen. Praktisch habe ich jedoch beim ersten Anfassen immer ein kleines Problem, WO ich die Kamera am besten anpacke. Denn eigentlich trifft mindestens ein Finger immer das Objektiv, den Sucher oder das 1,8" große LCD Display. Hat man den Apparat allerdings erstmal in der Hand, liegt er auch in meinen kleinen Händen hervorragend. Die handliche Größe von 108 mm x 89 mm x 65 mm und ein geringes Gewicht von nur 490g tun das ihrige zur Benutzerfreundlichkeit. Der „Handvorbau“ auf der rechten Seite ist zumindest für Rechtshändler ergonisch optimal.
Wir betrachteten Die PhotoPC 3000Z ausgiebig und entdeckten sogar einekleines eingebautes Mikrofon. Nähere Nachfragen bei meinem Vater, der natürlich schon alle Funktionen ausprobiert hatte, ergaben folgende Möglichkeiten:
Ein extra Blitzschuh, von meinem Vater dank der nicht allzugroßen Reichweite des integrierten Blitzes gerne genutzt. Allerdings werden die Bilder auch wenn sie über das Display schon arg dunkel rüberkommen, noch erfreulich hell und scharf.
Die Bedienerführung erfolgt über das hervorragende Farbdisplay (110000 Bildpunkte) mit Hilfe dreier kleiner Tasten unter dem Display und 4 kleiner Tasten rechts daneben. Zusätzlich ein Menü on/off Knopf. Ins Menü selbst kommt man über den Powerknopf der Kamera um den herum ein Drehring angebracht ist, mit dem man die verschiedenen Funktionen der Kamera anwählen kann.
Das Objektiv fährt beim Einschalten automatisch aus, mit Hilfe zweier kleiner Tasten auf der Rückseite der Kamera kann man den Zoomfaktor verstellen. Der Auslöser befindet sich auf dem „Handvorsatz“ und ist somit ganz einfach mit dem Zeigefinger zu bedienen. Ich gebe zu, daß ich troztdem des öfteren aus Erinnerung an meine uralt Spiegelreflexkamera statt den Auslöser den Powerknopf betätigt habe... Oben (in der Mitte) auf der PhotoPC 3000Z befindet sich das Informationsfenster zu den gewählten Einstellungen. Ob und wenn ja, welche Blitzfunktion ausgewählt ist, wieviele Bilder in der angewählten Qualität noch auf der Karte Platz haben. Beides kann man mit Hilfe kleiner Durckknöpfe neben dem Display auswählen. Hier befindet sich auch der Selbstauslöser.
Die Bildauflösung wird mit Hilfe kleiner Sternchen dargestellt. Man hat die Wahl zwischen 2.544 x 1.904, 2.048 x 1.536, 1.600 x 600 oder aber 640 x 480 Pixeln bei einer Farbtiefe von 24 Bit. Nicht zu verachten. Bei der niedrigsten Qualität haben ca. 80 Fotos auf der mitgelieferten 16MB FlashCard Platz. Allerdings sollte man doch wenigstens die 2. Qualitätsstufe nehmen, was natürlich die Anzahl der Fotos drastisch verringert. Für unsere Alltagsfotos von unseren Katzen nehmen wir meist diese oder eine bessere Auflösung, da wir ja jederzeit einfach unseren Mac einschalten und die Fotos übertragen können.
Denn die Übertragung geht kinderleicht: Kabel anschließen, Software aufrufen (die sich zumindest beim Mac problemlos und kinderleicht installieren läßt), die gewünschten Fotos auswählen uns los gehts. Man hat hier auch verschiedene Möglichkeiten, die aber nun endgültig den Rahmen des Berichts sprengen. Selbsterklärend ist die Sowfware genauso wie die Hardware. An der Kamera muß noch das Übertragungssymbol am Drehknopf ausgewählt werden, sonst meldet die Software: Keine Kamera vorhanden.
Das Angucken der gemachten Bilder ist auch ein Kinderspiel. Nach dem Abdrücken hat man 5 Sekunden Zeit, sich das aktuelle Bild anzusehen, danach geht man auf das Symbol „Play“ und kann mit Hilfe der kleinen Knöpfe neben dem Display Bild für Bild vor- oder zurückgehen. Man kann auch mehrere Fotos (4 bzw. 9) gleichzeitig betrachten und - achtung Falle - alle gespeicherten Fotos gleichzeitig löschen. Freundlicherweise wird man vor dem Löschen gefragt, ob man sich sicher ist.
Das Fotografieren selbst ist sowohl nur durch den Sucher möglich, als auch mit Hilfe des Displays. Die reine Sucherfunktion spart natürlich Batterien. Tja, wie ist denn das Fotografieren nun überhaupt? Die Bedienung ist einfach, der Funktionsumfang sehr gut, das Übertragen der Fotos kinderleicht... Aber was ist mit dem entscheidenden Punkt des Fotos machens? Vielleicht habe ich das ein wenig vor mich hergeschoben, weil dieses meiner Ansicht nach nicht optimal ist. Zuerst braucht die Digitalkamera eine Weile, bis sie überhaupt eingeschaltet ist. Die Zoomfunktionen sind alle wirklich sehr gut, nut das Auslösen selbst - das dauert. Drückt man einmal kurz auf den Auslöser, stellt die Kamera sich scharf. Und das wirklich hervorragend. Drückt man nochmal auf den Knopf löst er irgendwann aus. Womit wir bei der Kritik wären: irgendwann. Hier ist auf jeden Fall mit einer Zeitverzögrung zu rechnen. Also mal eben eine Katze beim Toben fotografieren geht eher nicht. Es sei denn, sie dreht sich dabei im Kreis. Mit etwas Glück erwischt man sie bei der 2. Drehung und hat sie wieder von vorne im Bild. Für sehr spontane Schnappschüsse ist die PhotoPC 3000Z somit definitv nicht geeignet. Auch in der Pferdefotografie habe ich also Probleme. Mal eben jemanden an einem bestimmten Punkt beim reiten zu fotografieren erfordert Voraussicht. Am besten einen Punkt in der bahn ins Auge fassen und kurz bevor Pferd und Reiter ihn erreichen abdrücken. Oder beide konsequent mit der Kamera verfolgen, was allerdings zu unscharfen Fotos führen könnte. Unser Problem, daß wir von Zeit zu Zeit gar nicht fotografieren könnte, weil der Auslöser sich mal wieder weigert, steht auf einem anderen Blatt. Offziell funktioniert das Ding schließlich gar nicht mehr.
Nettes kleines Feature ist außerdem, daß man einen max. 25 Sekunden langen Videoclip im QuickTime-Format aufzeichnen kann, der eine durchaus gute Qualität aufweisen kann.
Die Espon PhotoPC 3000Z bietet diverse kleine Möglichkeiten zur Einstellung. Angefangen bei Datum/Uhrzeit, über Farb oder Schwarz-Weiß Fotosauswahl, verschiedene Helligkeitsstufen, einen indivduell auswählbaren Sparmodus, einen (nervigen) Signalton, der standardmäßig erstmal an ist und die Wahl, ob die Bilder om JPEG oder TIFF Format abgespeichert werden sollen.
- Fazit -
Grundsätzlich ist die PhotoPC 3000Z von Epson mit 3,3 MegaPixeln eine hervorragende Digitalkamera. Sie liefert gestochen scharfe Fotos, die sich kinderleicht auf den Computer übertragen lassen. Und das auch noch standardmäßig mit Mac-Kompatibiliät. Auch die Ausdrucke sind mit einem vernünftigen Drucker und dem entsprechenden Papier einfach grandios. Die Benutzerführung ist meiner Ansicht nach sehr gut gelöst und auch ohne Handbuch (was nicht zum Lieferumfang gehört) ist die Kamera sehr einfach bedienbar. Die Akkus halten erfreulich lange, sind - genau wie die Flash-Speicherkarte - sehr einfach auszuwechseln und noch dazu zusammen mit dem Ladegerät im Lieferumfang enthalten. Einziges Manko: Die Kamera löst nicht sofort aus, hier gibt es eine leichte Verzögerung nach der Betätigung des Auslösers. Letztendlich kann man sich aber darauf einstellen, auch wenn einem unter Umständen mal ein Motiv abhaut. Leider.
Alles in allem ist diese Digitalkamera unbedingt empfehlenswert und wer sie noch gebraucht irgendwo ergattern kann, sollte auf jeden Fall zugreifen. Das sage ich trotz des gesonderten Auslöser-Problems unseres Apparates, denn wenn wirlklich Probleme auftreten, ist Epson auch zwei Wochen nach Garantie-Ablauf anstandslos bereit sie auf Garantie zu lösen. Notfalls mit Zusendung einer neuen Kamera. Bei dem unten aufgeführten Punkt Zuverlässigkeit gibt es nur ein „gut“ weil wir eben einen Einzelfall von Kamera haben, der von Zeit zu Zeit nicht auslöst. Daher andererseits die ausgezeichnete Beurteilung des Epson-Services. Trotzdem gibt es einen Stern Abzug in der Gesamtnote, denn auch Einzelfälle sind ärgerlich.
- Kleine Anmerkung für alle Mac-User -
Es gibt von Epson keine Treiber für OS X und offiziell unterstützt iPhoto keine Epson DigitalKameras. Schließt man die 3000Z jedoch unter OS X an den Mac an, wird sie von iPhoto bereitwillig erkannt und die Fotos werden importiert.
Der Vollständigkeit halber abschließend noch die
- technischen Daten in kompakter Form -
die sich so nicht mehr auf der Webseite finden lassen, da es mit der PhotoPC 3100Z ein Nachfolgemodell gibt. Dank an meinen Vater der den ganzen Kram noch irgendwo gespeichert hatte...
Abmessungen B x H x T:
108 mm x 89 mm x 65 mm
Gewicht:
ca. 490 g
Auflösung:
2.544 x 1.904 Bildpunkte (interpoliert)
2.048 x 1.536 Bildpunkte
1.600 x 600 Bildpunkte
640 x 480 Bildpunkte
Sucher:
LCD-Monitor und optischer Sucher mit Dioptrienausgleich
LCD-Monitor:
1,8" TFT-LCD-Monitor mit 110.000 Bildpunkten
Bildkontrolle:
über LCD-Monitor, PC-Monitor oder über TV
Blitzgerät:
Blitz ein, Blitz aus, Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Langzeitsynchronisation, Aufsteckschuh für externen Blitz
Blitzreichweite:
0,5 m bis 2,4 m (Normal)
0,2 m bis 0,5 m (Makro)
Selbstauslöser:
10 s
Fernsteuerung vom Rechner:
nur bestimmte Funktionen
Videoaufzeichnung:
QuickTime-Movie-Format
max. 25 Sekunden pro Film bei 320 x 240 Bildpunkten
Weiteres:
Belichtungsautomatiken für verschiedene Aufnahmesituationen (Landschaft, Portrait, Sport, Normal); manueller Weißabgleich; verschiedene Verfahren zur Belichtungsmessung (Matrixmessung, Spotmessung); Serienbildfunktion bis 1 Bild pro Sekunde (nur bei hoher Auflösung), bis zu 2 Bilder pro Sekunde (bei niedriger Auflösung); Timer-/Intervallfunktion (Intervalle von 10 Sekunden bis 24 Stunden); Panoramaunterstützung; Tonaufnahme (10 Sekunden pro Bild/Bildserie); S/W-Modus; Anzeige von Datum und Uhrzeit; Stativgewinde; Bildwiedergabe auswählbar (Einzelbild, 4-fach Bild, 9-fach Bild, Dia-Show, Zoom); automatische Selbstabschaltung nach 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minuten oder 3 Minuten (wählbar)
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