Ende letzter Woche war es nun also endlich so weit und ich konnte mein neues Fahrrad bei Esso abholen. Das Personal war zwar nicht besonders freundlich, aber darauf kam es mir nun auch nicht mehr an. In diesem Bericht soll nun beschrieben werden, ob es sich wohl lohnt all die Strapazen auf sich zu nehmen (Bericht Swop oder Flop).
Einen eigenen Bericht widme ich dieser Prämie, weil sie wohl DAS ist, weshalb man diese Swop-Punkte sammelt.
Wie bekommt man das Fahrrad?
Man sammelt 200 Swop-Punkte, d.h. man muß mindestens 2000 l Benzin dazu bei der Esso tanken. Natürlich kann man auch mit mehreren Leuten sammeln und so ist auch ein Fahrrad zusammen bekommen.
Gegen den Zuzahlungsbetrag von 127,77 € bekommt man dann einen recht großen Karton ausgehändigt.
Verpackung/Lieferumfang
Das Fahrrad ist bei der Übergabe in einem großen Karton (leider habe ich ihn schon entsorgt, kann deshalb nicht mehr nachmessen) verpackt.
So, was ist nun in dem Karton?
Die Lieferung des Rades erfolgt im teilzerlegten Zustand, d.h.das Vorderrad ist nicht montiert, die Pedalen und der Sattel liegen bei. Der Lenker mit Vorbau ist vormontiert und muß nur noch einsteckt und festgeschraubt werden. Die Schaltung ist komplett justiert und die Komplettierung des Bikes kann mittels dem mitgelieferten Werkzeug und der recht gut geschriebenen Anleitung auch von Laien vorgenommen werden (so wie mir:-)). Zur Komplettierung habe ich allerdings meinen Werkzeugkoffer zu Rate gezogen, da das Werkzeug natürlich nicht soo toll ist, aber zumindest ist es dabei.
Der grüne Y-Rahmen ist aus Aluminium, die Schweißnähte sind sauber geschweißt und wohl für Menschen bis 1,80 m bestens geeignet (Rahmengröße M-L würde ich schätzen). In den Alu-Felgen sind bereits die Reflektoren eingesteckt und auch die Pedalen sind mit Reflektoren versehen. Auch Reflektoren für die Montage an der Sattelstütze(rot) und den Lenker (weiß) sind begelegt und somit bekommt man ein Fahrrad, daß verkehrstauglich sein sollte. Möchte man auch bei Dunkelheit fahren, so muß man die Beleuchtungselemente selbst hinzufügen.
Die angebaute Schaltung ist übrigens eine Grippshift-Sis-Schaltung von Shimano mit 21-Gängen. Die Vordergabel ist hydraulisch mit Teleskopfedern gedämpft.
Vermißt habe ich allerdings im Lieferumfang einen Seitenständer.
Qualität
Ich muß gestehen, in dem Punkt war ich echt überrascht! Die gesamten Teile machen doch einen sehr wertigen Eindruck. Die Pedale sind Bärentatzen aus Matall und selbst der Sattel ist schmal und gut gepolstert. Die Vormontage kann sich ebenfalls sehen lassen. Die Schrauben, die vormontiert sind, sind auch vernünftig angezogen und alle wichtigen Einstellungsarbeiten sind bereits durchgeführt. Hat man das Vorderrad, den Lenker, die Pedalen und den Sattel montiert, kann die Radtour eigentlich sofort los gehen. Slebst die Bremsen sind schon voreingestellt und funktionieren sehr gut.
Die Kabel sind vernünftig verlegt und befestigt. Die Herrsteller des Bikes sind HUB und Pininfarina, die eine Garantie von 12 Monaten gewähren.
Design
Das Design ist einfach und schlicht gehalten ohne größere Schnörkel. Allein die Rahmenfarbe ist in einem recht auffälligen grasgrün-metallic gehalten. Ich persönlich finde das Design sehr gelungen und der wuchtig anmutende Rahmen .
Erfahrungen
Das Fahrrad läßt sich recht bequem fahren, es rappelt nichts und die Schaltung funktioniert präzise und einfach. Der Sattel ist recht komfortabel und
gibt einen guten Halt.
Unebenheiten werden von der Federung in der Vordergabel gut gedämpft und auch auf holperigeren Strecken behält man gut die Beherrschung über das Bike und wird auch nicht allzu sehr durchgeschüttelt.
Fazit
Ein schönes Fahrrad, für das sich das Sammeln der Punkte schon lohnt. Ein ähnliches Fahrrad würde wohl im Handel preislich zwischen 400 und 500 € liegen.
Ich würde es sicherlich noch einmal genau so machen.
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Tut_Ench_Amun, 13.06.2002
Endlich hast du dein Fahrrad nach so langer wartezeit und Fisematenten seitens Esso - LG Juumlrgen
y-opium, 06.01.2004
Das Rad hat keine angebaute Beleuchtung und darf also nicht im Strassenverkehr benutzt werden. Gegen den sportlichen Einsatz spricht jedoch zum einen das Gewicht des Rahmens, der zwar aus Aluminium, jedoch nicht leicht ist und dass die Federgabel keine Sch
Wer kennt es nicht? Das grüne Designer-Mountainbike von Esso? Das Fahrrad hat es letztes Jahr bei der SWOP-Aktion von Esso gegeben. Ich hab mein Bike bei Ebay erstanden und schon fertig montiert abgeholt. Deshalb kann ich über den Lieferzustand sowie die Montage nichts berichten.
Daten zum Bike
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Es handelt sich um ein Designer-Mountainbike vom Ferrari-Designer Pininfarina.
Gewicht ca. 14 kg
26 Zoll Aluminium Rahmen
Alufelgen und Alulenker
21 Gang Shimano Schaltung
V-Bremsen von Alhonga
Vorderrad gefedert (hydraulische Teleskop Stossdämpfer)
Sattelhöhe 80cm bis max. 115cm
Der grüne Y-Rahmen ist aus Aluminium und sauber verarbeitet. Mit einem feinen schwarzen Schriftzug ist der Designer „Pininfarina“ erkennbar. An der Unterseite des Rahmens bietet sich die Möglichkeit einen Flaschenhalter zu montieren, da dort bereits die Löcher vorhanden sind.
Die Alufelgen sowie die Pedale sind mit Reflektoren versehen. Auch unterhalb des Sattels befindet sich ein roter Reflektor und vorne am Lenker ein Weißer.
Die Schaltung ist eine Grippshift-sis-Schaltung von Shimano mit 21 Gängen. Der Sattel ist sehr schmal aber gut gepolstert und die Sattelhöhe ist individuell zwischen 80cm bis max. 115cm einstellbar. Unterhalb des Sattels kann man entweder ein Fahrradschloss oder eine Satteltasche befestigen (beides war nicht mit dabei).
Preis
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Wie bereits erwähnt gab es dieses Fahrrad bei der SWOP-Aktion von Esso. Die damalige Zuzahlung zu den gesammelten SWOP-Punkten betrug meines Wissens nach um die € 127,00. Da allerdings die Aktion völlig an mir vorbeilief und ich das Fahrrad bei einem Bekannten gesehen habe und auch testen konnte, habe ich mich mal bei ebay umgesehen und die Auktionen beobachtet.
Ich hab mir das Bike für € 160,00 gesteigert und selbst beim Verkäufer abgeholt.
Test
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Das gute Stück ist nun schon fast 12 Monate bei mir im Einsatz und hat schon einige Kilometer drauf. Ich fahre eigentlich alle möglichen Strecken mit dem Rad. Teerstraßen, Wald- und Wiesenwege und Schotterwege. Die hydraulischen Teleskop Stoßdämpfer erfüllen ihren Zweck relativ gut und fangen doch leichte Schläge sehr gut ab. Sobald ich aber in gröberes Gelände einbiege merkt man schon das das Fahrrad nicht unbedingt als volleinsatzfähiges - im wahrsten Sinne des Wortes - „Mountainbike“ geschaffen ist, da die Federung da doch überfordert ist und es doch eher ein Fahrrad für ebene Straßen und leichtes Gelände ist.
Den Sattel finde ich sehr bequem soweit man das von einem schmalen Sportsattel sagen kann.
Die V-Bremsen sind von Alhonga. Die Vorderbremse hab ich selbst noch anders eingestellt da mir der Bremshebel zu lang erschienen ist. Das Einstellen der Bremsen bereitete mir keinerlei Schwierigkeiten und ging relativ einfach von der Hand. Allerdings bleiben auf den Alurädern schwarze Bremsspuren zurück die bei genauerem Hinschauen nicht unbedingt zur doch ungewöhnlichen Optik des Rades passen. Bei längern Bergabfahrten werden die Bremsbacken bzw. dann die Bremsoberfläche auf den Reifen sehr schnell heiß. Bisher aber erfüllten sie ihren Zweck tadellos.
Die Schaltung ist von Shimano, eine nicht unbekannte Marke und trotzdem vielleicht einziger größerer Kritikpunkt an dem Mountainbike. Die Grippshift - Schaltung ist sehr leicht und schnell zu bedienen. Allerdings macht die Schaltung Probleme wenn ich hinten auf das kleinste bzw. auf das größte Ritzel schalte. Entweder geht dann der Gang gar
nicht erst rein oder die Kette springt nach kurzer Zeit automatisch wieder runter. Auch wenn ich während einer steilern Bergfahrt die Gänge wechseln möchte gibt es manchmal Schwierigkeiten mit der Schaltung, sie verzögert und hakt ein wenig. Allerdings halten sich diese Probleme noch in Grenzen bzw. ich hab mich schon fast daran gewöhnt. Klar ich könnte das Bike zum Fachmann bringen und anschauen lassen, aber ist das bei dem Preis rentabel? Ich denke nicht - also find ich mich mit dem „Haar in der Suppe“ ab.
Auch hat das Fahrrad keinen Ständer. Was ich anfangs noch verflucht habe, da ich das Rad ständig irgendwo anlehnen musste finde ich nun als positiv - zumindest aus der optischen Betrachtung. Meiner Meinung nach passt zu diesem Design einfach kein Ständer. Okay für den Alltag wäre ein Ständer schon von Vorteil aber da siegt nun bei mir doch die Optik und ich habe mich gegen die Nachmontur eines Ständers entschieden.
Ich habe das Rad nur um einen Tacho und einen Flaschenhalter ergänzt. Der Tacho hat sich leicht anbringen lassen da auf dem Lenker rechts wie links genügend Platz ist. Der Flaschenhalter ist ganz unten am Rahmen anzubringen. Dort sind bereits zwei Löcher die nur von unten sichtbar sind gebohrt. Um während der Fahrt den Durst löschen zu können muss man sich sehr weit nach unten beugen, woran man sich allerdings gewöhnt. Fährt man nun aber nicht gerade bei trockenen Bodenverhältnissen sieht die Trinkflasche auch dementsprechend aus da sie direkt hinter dem Vorderrad angebracht ist.
Fazit
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Ich vergebe trotz einiger Kritikpunkte volle Punktzahl da nach meiner Beurteilung das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Kann ich für € 160,00 mehr erwarten?
Das Fahrrad gibt einfach optisch wahnsinnig viel her. Allein schon die Farbe finde ich klasse da sie sich einfach von den anderen Rädern völlig abhebt. Auch der Rahmen hat Stil. Optisch ist das Rad in jedenfalls voll konkurrenzfähig und ein Hingucker. Auf befestigten Straßen und leichtem Gelände gibt’s bis auf kleiner Schaltungsprobleme keine Kritikpunkte. Allerdings ist das Rad für gröberes Gelände und Bergtouren weniger einsatzfähig da es dort ganz anderen Belastungen ausgesetzt ist und dafür aber nicht geschaffen wurde.