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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Die besten LPs Rock und Pop - 1972ein Testbericht von Drama2004-02-12 13:31:49 vom 12.02.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Der Klassiker der Stones...Nachteile/Kritik: Alte Aufnahmequalitätrichten wir in unserer kleinen Reihe den Blick auf eine der besten Rockbands der Welt. Die Rolling Stones dürften wohl jedem ein Begriff sein. Bitte verschonen Sie mich jetzt mit dem Anstimmen der Melodie von „Angie“ oder „I can’t get no“. Außer diesen Gassenhauern, die ja ursprünglich nicht schlecht gewesen sein mögen, die aber keiner mehr hören kann, weil sie einem inzwischen jegliches Schmalz aus den Ohren prügeln, gab und gibt es wirklich richtig gute Musik von den Stones. An dieser Stelle möchte ich Ihnen eine der besten Schallplatten der Band vorstellen, die ich gleichzeitig für das beste Album des Jahres 1972 halte. Und wenn Sie jetzt scrollen, stellen Sie außerdem noch fest: „Die Titel kenne ich ja alle gar nicht!“ Richtig, Jahrhunderte anhaltende Hits, die aus jedem Radio plärren, sind nicht drauf. Aber gerade das macht die Platte so schön. Veröffentlich wurde das Doppelalbum 1972 bei den Rolling Stones Records. Als Produzent war Jimmy Miller am Werk. Auf der Instrumententafel lesen Sie: Mick Jagger - Lead and Backing Vocals, Harmonica, Guitars; Keith Richards – Lead, Rhythm and Bass Guitars, Piano, Backing Vocals, Lead Vocal on “Happy"; Mick Taylor - Lead, Rhythm and Bass Guitars; Bill Wyman – Bass; Charlie Watts – Drums; Als weitere mehr oder weniger Gastmusiker waren dabei: Nicky Hopkins, Billy Preston, Ian Stewart, Bobby Keys, Jim Price, Bill Plummer, Al Perkins, Clydie King, Kathi McDald, Jerry Kirkland, Tammi Lynn, Shirley Goodman, Dr. John und Richard Washington. Nicky, Billy und „Stu“ gehören ja eigentlich ohnehin zum festen Bestandteil der Band, wie heute Lisa Fisher. Leider verstarb Stu 1986 viel zu früh. (Falls Sie das überhaupt interessiert.) Die Titel: Rocks off Rip this joint Hip shake Casino boogie Tumbling dice Sweet Virginia Torn and frayed Sweet black angel Loving cup Happy Turn on the run Ventilator blues Just want to see his face Let it loose All down the line Stop braking now Shine a light Soul survivor Die Platte: Viele Rolling Stones Kenner halten das vorliegende Album für das beste der Gruppe. Kein dummer Gedanke. Nach dem Rausschmiss und Tod des ersten Gitarristen Brian Jones kam Mick Jones in die Gruppe. Nein, er übernahm nicht Nachnamen des Vorgängers und Vornamen des Sängers. Er hieß wirklich so. In seiner nur kurzen (5 Jahre von 1969 bis 1974) Gefolgschaft lag „Exile on main street“ des begnadeten Blues-Gitarristen. Und damit sind wir auch schon beim Thema. Die Platte ist für meinen Geschmack schon als Konzept-Album zu verstehen. Hier hören Sie erstklassigen Blues, der sich eher nach schwarzen Musikern aus dem Süden der USA anhört als von einer britischen Kapelle. Mick singt absichtlich schwer südstaatenmäßigen Akzent und das hört sich klasse an. Klar, für die Charts ist das weniger geeignet. Aber diese Platte macht Spaß von Anfang bis Ende. Gut, über das obligatorisch von Keith gesungene Stück (Hier ist es „Happy“) kann man wie immer streiten. Aber ich finde, Keith singt so schlecht, dass es schon wieder gut ist. Und dank CD-Spieler können Sie ja überspringen. Tun Sie’s nicht. Die Platte ist ein Gesamtkunstwerk. Das Zusammenspiel der beiden Gitarristen klappt tadellos. Charlie ist ohnehin der coolste Drummer des Universums. Die Bassläufe von Bill Wyman sind unersetzlich und ich vermisse ihn, seit er 1990 die Gruppe verließ. Auf die einzelnen Titel möchte ich schon wegen der Vielzahl nicht eingehen. Sie wollen ja auch keinen Roman lesen. Ansonsten verweise ich an Heinz G. Konsalik. Die herausragenden Stücke möchte ich aber erwähnen, sozusagen zum Angewöhnen: Casino boogie Tumbling dice Sweet Virginia Sweet black angel Loving cup Ventilator blues Let it loose Shine a light Soul survivor Oje, das waren jetzt doch viele. Aber ich sage ja. Die Platte ist lohnenswert von vorn bis hinten. Sperren Sie die Ohren auf. Sie genießen auch zeitlich ein langes Hörerlebnis. Die Doppel-LP passt auf die Einfach-CD drauf. Das macht eine Stunde Blues pur aus, ohne Pause. Danach wollen Sie von John Lee Hooker nichts mehr wissen. Oder noch besser: Sie legen ihn zum Vergleich auf. Und wenn Sie das auch noch wissen wollen, ein Jahr später kam „Goats head soup“ raus mit dem Nr. 1 Hit „Angie“. Aber die LP fällt im Vergleich zu „Exile on main street“ ab. Welche Plattenvorstellung werden wir lesen zum Jahr 1973? Richtig, keine Platte von den Rolling Stones. Drama sagt Danke für das Interesse. Noch Fragen? ... |
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| 1-1 von 1 CDs: Musik aller Interpreten | |||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Exile on main street - The Rolling Stones
gelistet seit: 10.02.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Genre: Rock / Pop Interpreten von A-Z: T Tonträger-Typ: LP Interpret: Rolling Stones |






















