Letztes Jahr im November war es endlich so weit, unser Fotoapparat hat seinen Dienst versagt. Endlich, weil ich schon länger darauf gehofft hatte. Wir haben uns letztes Jahr einen Aldi PC geleistet und in meinem Köpfchen schwebte schon lange der Gedanke jetzt endlich auch eine Digitalkamera dazu haben zu wollen. Wie es der Zufall will, hatte Aldi zu der Zeit eine im Angebot, die Traveler SX330z mit 3,3 MEGA Pixels. Als totale Laien hatten wir keinerlei Ahnung, was es mit diesen Teilen auf sich hat und so konsultierte mein Mann einen Mitarbeiter seiner Firma, der auf diesem Gebiet etwas bewandert ist. Dabei kam dann auch raus, dass es sich um die Maginon SX330z handelt. Er war dem Teil recht wohl gesonnen und so kauften wir es! So begann meine Expedition in die Welt der digitalen Fotographie.
Kurz vorweg:
Der Lieferumfang der Traveler SX330z ist wohl etwas abweichend von dem der Maginon, ich habe versucht trotzdem herauszufinden was anders ist und hoffe ich schreibe in der Beziehung nichts Falsches! Das Gerät ist in jedem Fall das Gleiche. Und übrigens auch baugleich mit Jenoptik JD-3300z3 oder Skanhex SX-330z
Lieferumfang:
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Traveler: Maginon:
SX330z Kamera
4 Energizer Mignon Lithium Batterien
16 MB Compaktflash Speicherkarte 8 MB Wechselspeicherkarte
Videoanschlusskabel
USB Anschlusskabel
Kameratasche mit Trageschlaufe
Netzadapter nicht enthalten
Bildbearbeitungssoftware Bildbearbeitungssoftware Adobe
Adobe Photodeluxe Home Photoshop LE 5.0 für Windows
Edition 4.0
(95/98/2000)
Treibersoftware für Windows Twain Treiber
98/SE/ME/2000/XP
Treibersoftware für Macintosh
OS9.x/iMac/iBook
Bedienungsanleitung für die Kamera
Garantiekarte
iMac,iBook,G3 blue & white series, G4 series:
-Mac 8.6/9.0.4
-32 MB RAM oder höher
-110MB freier Speicherplatz
-VGA-Farbmonitor
-CD-ROM-Laufwerk
-USB und Video-out Anschluss
Elektronik:
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Auflösung: 2.048 x 1.536 Bildpunkte
1.024 x 768 Bildpunkte
640 x 480 Bildpunkte
Farbtiefe: 24 Bit (16,7 Millionen Farben)
Sensor 1/1,75“ CCD-Chip mit 3.340.000 Bildpunkten
Dateiformat: JPEG (.jpg)
Speichert nach DCF-Standart, DPOF-Unterstützung
Wechselspeicher: Compaktflash Typ I
Bildlöschfunktion: einzelne Bilder/alle Bilder
Verb. zum Computer: USB-Schnittstelle
Stromversorgung: 4 x Alkali-Batterien Typ AA (1,5V) oder
4 x NiMH-Typ AA (1,2V) oder
Netzgerät
Ausstattung:
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Brennweite entspr.
35-mm-Kleinbildformat 3-fach Zoom 38 bis 114 mm, zusätzliches digitales
2-fach Zoom
Filtergewinde: optional
Scharfstellung: Autofokus und manueller Fokus
Schärfebereich: 40 cm bis unendlich
Nahaufnahmen/Makro: 8 cm bis 40 cm
Lichtempfindlichkeit: ISO 100
Belichtungssteuerung: Programmautomatik
Verschluss: mechanisch und elektronisch (Kombination
Belichtungszeiten: 2 s bis 1/500s
Blenden: F3, 4 –F4,8 – F7,7 – F15 (Weitwinkel)
F3,6 –F4,8 – F7,7 – F15 (Tele)
Manuelle
Belichtungskorrektur: +/- 2 in Stufen von ½ in Stufen von ½
Sucher: LCD-Monitor und optischer Sucher
LCD-Monitor: 1,8“ TFT-LCD-Monitor
Bildkontrolle: über LCD-Monitor, PC-Monitor oder über TV
Blitzgerät eingebaut: ja, Blitz ein, Blitz aus, Automatikblitz, Funktion
Zur Vermeidung roter Augen,
Langzeitsynchronisation
Blitzreichweite: 0,40 m bis 3,00 m
Selbstauslöser: 10s
Sonstiges: Abschaltautomatik.
Das war jetzt ne ganze Menge technisches und jetzt kommt, das hoffentlich für jedermann verständliche:
Bestandteile der Kamera:
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Das Gehäuse der Kamera ist grau mit einem leichten Braunstich und glänzt metallisch. Die Rückseite ist schwarz.
Auf der Vorderseite befinden sich
das Objektiv,
der Blitzlichtsensor,
Selbstauslöserlampe,
Blitz und
der Sucher.
Auf der Rückseite sind
die Kontrollleuchte für den Blitz,
die Kontrollleuchte für die Bildschärfe,
Sucher,
Ein- und Ausschalter,
Vierstellungsschalter,
TFT-Monitor,
Anzeigetaste,
Taste Menu und die
Taste Enter.
Auf der rechten Seite ist der Speicherkartenschacht und links die Anschlüsse für das Netzgerät, USB und Video im Boden ist das Batteriefach und das Stativgewinde.
Oben drauf sieht man den Funktionswahlschalter, LC-Display und der Auslöser.
So nun machen wir das Teil mal an:
Bedienung:
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Zuerst muss man logischerweise die Batterien einlegen bzw. den Netzstecker anschließen und die Speicherkarte einlegen. Der Ein-Ausschalter muss zum an- oder abschalten nur kurz nach rechts bewegt werden. Im LC-Display erscheint dann die aktuelle Einstellung (Programm, Bilderanzahl, Batteriestand, Blitzlichtart und Bildformat)
Der Funktionswahlschalter hat 4 Einstellungsmöglichkeiten einmal zum Aufnahmen machen, zum Ansehen, zur Verbindung mit dem PC und um Einstellungen vorzunehmen.
Nach dem Einschalten kann man wählen ob der TFT-Monitor eingeschaltet werden oder ausbleiben soll, dort werden auch die jeweiligen Einstellungen angezeigt (ist abschaltbar). Um im Menu für die Aufnahmen Einstellungen vorzunehmen schaltet er sich selbstständig ein.
Aufnahmeeinstellungsmöglichkeiten:
++++++ ++++++++++++++++++++
Blitz Automatikblitz, Aufhellblitz, Blitz aus, Automatikblitz mit
Rote-Augeneffekt, Nacht-Modus-Blitz. Die Stärke ist + 0,5 und
-0,5 einstellbar.
Fokus Setup Der Fokus bietet Auto-Aufnahmen, Nahaufnahme und manuell,
das Feld ist zentral oder als Spot wählbar
Bild Modus Einzelbild, Serienbilder, Multi-shot 16, Selbstauslöser
Bildauflösung 2048 x 1536
1024 x 768
640 x 480
Qualität fein, Standart, Economy
Weißausgleich Auto, Tageslicht, künstl. Licht, Reflektierend
Belichtung Blendeneinstellung +0,5, 0, -0,5 Feld: Full, zentral, Spot
Schärfe Hoch, Normal, Soft
LCD Helligkeit
Voreinstellung Ja, Nein
Ansicht-Einstellungsmöglichkeiten:
++++++ +++++++++++++++++++
Bilder löschen Bild wählen, Alle löschen, Verzeichnis
Zoom Bewegung über den Vierstellungsschalter
Diashow Start, Reihenfolge, Verzögerung
Drucken Bild, Index, löschen
Verzeichnis Neu, Auswahl
LCD Helligkeit
Setup-Einstellung:
+++++++++++++
F ormat nein, ja
Abschaltung wählbar bis 30 min.
Datum/Urzeit
Hinweiston an, aus
Video-Ausgang
Sprache Deutsch, Englisch
Voreinstellung ja, nein
Die Einstellungen nimmt man mit dem Vierstellungsschalter, Anzeigetaste, Menu-Taste und der Enter-Taste vor. Am unteren Rand des Monitors wird jeweils angezeigt für was welche Taste gedrückt werden muss.
Hat man seine Wunscheinstellung gefunden steht dem Bildermachen nichts mehr im Wege. Den Zoom bedient man mit der Vierstellungstaste stufenlos, ist das „Ende“ erreicht schaltet sich automatisch der digitale Zoom ein. Gefundenes Motiv ins Visier nehmen den Auslöseknopf halb durchdrücken, Scharfstellung (grünes Licht) abwarten und ganz durchdrücken. Schon ist das Bild im Kasten.
Will man sich nach getaner Fotoarbeit die Fotos auf dem PC ansehen, bearbeiten und abspeichern, kommt die mitgelieferte Software und das USB-Kabel zum Einsatz. Die Installation und die Handhabung ist mit dem beiliegenden Installationsheft ein Kinderspiel und soll hier nicht näher erläutert werden.
Fazit:
*****
Für uns war diese Kamera das Beste was uns passieren konnte. Trotz der vielen Funktionen ist sie sehr einfach zu bedienen. Stellt man alles auf Automatik machen sich die Fotos fast von alleine. Für Tüftler und Spieler bieten die verschiedenen Funktionen ausreichende Möglichkeiten zur Verwirklichung.
Ich denke sie ist sehr gut für Anfänger geeignet und auch Fortgeschrittenen dürfte sie genügen.
Die Bilder sind gestochen scharf (ist natürlich Einstellungsabhängig) und es lassen sich auch tolle Effekte erzielen. Die Bildanzahl variiert je nach Größe der Bilddatei. Die mitgelieferte Speicherkarte finde ich auf keinen Fall ausreichend, man sollte sich noch eine oder auch eine Größere anschaffen. Denn wer will schon in der Qualität zurückschrauben um mehr Fotos machen zu können. Mit den höchsten Qualitätsanforderungen was Schärfe, Qualität und Auflösung anbetrifft schafft man es mit der 64 MB Speicherkarte auf ca. auf 39 Aufnahmen. Bei Reduktion der Qualität schafft man es auf 79 und reduziert man nur die Auflösung sind es schon 159 Aufnahmen. Mir haben diese 39 Bilder bisher immer gereicht, aber ich hab ja auch noch die 16 MB Speicherkarte zur Sicherheit. Auch Bilder mit sich bewegenden Motiven sind qualitativ hochwertig zu machen. Es bedarf zwar einer kleinen Gewöhnungsphase da man ja immer die Zeit des Scharfstellens einkalkulieren muss aber dann ist das kein Problem mehr.
Der Eindeutige Vorteil einer digitalen Kamera ist, dass man sich die Fotos direkt anschauen und den „Schrott“ gleich löschen kann. Gerade bei Kindern ist die Anzahl der verschossenen Fotos enorm bis man mal ein einigermaßen vernünftiges Foto zustande gebracht hat. Aber das ist ja bei allen digitalen Kameras gleich!
Batterien finde ich für die Kamera nicht sehr empfehlenswert, sie sind einfach zu schnell leer. Akkus sind da schon hilfreicher aber je nach Beanspruchung des Monitors halten sie auch nicht lange. Es ist also sinnvoll die Motive durch den Sucher zu „finden“. Die Traveler ist sehr handlich was die Größe angeht und auch nicht allzu schwer. Auch alle Knöpfe, die man während des Fotographierens braucht sind leicht zu erreichen. Nach jedem Foto ist das Bild (bei eingeschaltetem Monitor) noch eine zeit lang zu sehen, so kann man gleich entscheiden ob man noch eins machen will oder das Foto so gut ist.
Der eindeutige Nachteil von digitalen Kameras ist, dass man selten Bilder schnell machen kann. Schnappschüsse sind daher eher nicht möglich. Bis alles angeschaltet, die Schärfe geregelt und abgedrückt ist, ist es meist schon zu spät. Aber auch das ist ja bei allen digitalen Kameras so. Ich weiß es gibt auch schon bessere aber ich meine die Kameras für den Otto-Normalverbraucher.
Kurz und gut, ich finde wir haben eine sehr gute Kamera zu einem erschwinglichen Preis bekommen und sind sehr zufrieden.
Wir haben Ende 2001 im Aldi 798,-- DM für die Traveler bezahlt. Die Maginon hab ich bei Neckermann für 369,-- Euro gesehen allerdings im oben angegebenen Lieferumfang.
Adresse:
SUPRA Foto Elektronik Vertriebs GmbH
Denisstrasse 28 A
67663 Kaiserslautern
Ich hoffe euch gefällt mein Bericht und danke fürs Lesen
...
Nachdem ich schon einige verschiedene Digi-Cams besessen habe, bin ich jetzt bei einer "Billig-Marke" gelandet.
Mir hat zumindest der Name Maginon überhaupt nichts gesagt. Meine letzte Kamera war eine Kodak DC 3800, mit der ich zwar auch sehr zufrieden war, dort fehlte mir aber der optische Zoom.
Diesen kann die DC 2350 aufweisen, hier also ein paar technische Daten:
Aber das nur für die Profis. Für Einsteiger zählt ja mehr das einfache Handling. Die Kamera läßt sich für jeden technisch etwas geschickten intuitiv benutzen. Zumindest für die ersten Schnappschüsse, denn die Kamera erledigt grundsätzlich alles von selbst. Drückt man den Auslöseknopf leicht, wird das Bild scharfgestellt. Drückt man dann ganz wird ausgelöst, das kennt man ja von herkömmlichen Fotokameras.
Etwas störend ist es, daß man das Datum bei jedem Batterienwechsel neu einstellen muss, soweit man es überhaupt will. Desweiteren speichert die Kamera die Bilder nachdem man die alten von der Karte auf den PC übertragen hat immer wieder bei der Ziffer 1 beginnend, das bedeutet man bekommt unzählige Bilder die denselben Namen aufweisen. Wer seine Bilder nicht immer umbenennen will wird durch diese Vorgabe dazu gezwungen.
Die Bilder sind ganz ok in ihrer Qualität. Allerdings werden sie schnell pixlig sobald bei Dunkelheit oder Dämmerung fotografiert wird. Der eingebaute Blitz schafft dabei anscheinend keine Abhilfe. Für Hobbyfotografen, die ihre Bilder eh nur mal auf dem PC anschauen oder in herkömmlichen Fotogrößen ausdrucken, stellt das wohl kein Problem dar. Wer aber auch mal Vergrößerungen vornimmt, der hat mit solch pixeligen Aufnahmen keine rechte Freude.
Eins habe ich ja schnell festgestellt als ich in die Digitalfotografie eingestiegen bin: alle Digi-Cams sind reine Energiefresser. So auch diese Kamera. Obwohl ich 4 Hochleistungsakkus (1800 mAh) benutze reichen diese für etwa 20 Bilder mit LCD-Display.
Fotografiert man ohne, reichen die Akkus um ein vielfaches länger.
Die Videoaufnahmefunktion ist auch noch zu erwähnen. Es können Aufnahmen im AVI-Format gemacht werden. Leider aber ohne jeglichen Ton. Außerdem handelt es sich um einen speziellen Codec wodurch die Weitergabe an Freunde und Bekannte manchmal schwierig wird, da immer der Codec mitgegeben werden müßte.
Die Aufnahmen wirken nicht ganz farbecht. Bei Blitzaufnahmen hat man häufig das Problem das nahe Bereich stark überbeleuchtet und ferne Bereich zu dunkel geraten.
Die Einstellungen lassen sich wie schon erwähnt alle spielend einfach über klar bezeichnete Tasten oder das von vielen anderen Kameras bekannte Drehrad einstellen. An der Kamera gibt es einen Objektivdeckel, der etwas gewöhnungsbedürftig ist, da er beim Einschalten der Kamera vom Objektiv runtergeschoben wenn man vergißt ihn vorher wegzumachen.
Die mitgelieferte Kameratasche wirkt nicht gerade luxuriös, sie dient aber trotzdem ihrem Zweck. Allerdings bietet sie keinen Platz für Zubehör etc.
An sich halte ich die DC 2350 für eine sehr preisgünstige und gute Kamera, die jedem Hobbyfotografen genügen kann. Für diesen
Preis einen 3fach optischen Zoom zu bekommen schafft man bei namhaften Herstellern nicht.
...
ein Testbericht von chaosleo2002-07-27 17:17:06vom 27.07.2002Empfehlung: ja
wenn ich mit meiner Maginon alles und jeden hundertmal fotografieren will.
Zunächst die harten Fakten:
Die Kamera hat mich bei Neckermann (jawohl) ca. 420Euro gekostet, das war ca. 5 Monate her - heute ist sie wohl auch günstiger zu haben.
Bei einer Pixel Auflösung von 3,3 Millionen durchaus wohl der normale Preis, ausgestattet ausserdem mit 3fachem optischem Zoom und 2fach digitalem.
Reichlich Anschlussmöglichkeiten (USB, Video-Out und Netzteil) ermöglichen sogar eine Ansicht auf dem häuslichen Fernsehgerät, eine schöne Möglichkeit die Dia-Show mal etwas angenehmer zu gestalten.
Lieferumfang:
Im Lieferumfang enthalten sind sowohl eine 8 MB
Compact Flash Card, ein USB Kabel, 4 Batterien (AA), eine schöne Kameratasche, eine Handschlaufe (wie wohl bei den meisten Kameras), ein Videokabel und eine Menge Software. Unter anderem findet man bei der Software natürlich die Treibersoftware für Win98/98 SE/2000/ME und MacOS 8.6-9.0.4, die Adobe PhotoDeluxe 4.0 HomeEdition (für Windows) und die Adobe PhotoDeluxe 2.0 (für Mac). Ich habe zusätzlich noch das Netzgerät für 39,- Euro bestellt, was beispielsweise bei der Übertragung von 32 MB Bildern von Kamera zu PC die Baterien zu sehr belasten würde. Auch zu empfehlen sind Akkus und ein normales Ladegerät aus dem Handel, aber dazu später.
Die Leistung:
Ein 1,8 Zoll TFT LCD Monitor erlaubt die Ansicht der geschossenen Bilder, sowie die komplette Menüführung der Kamera, und diese ist recht umfangreich. Für den Laien (also mich) gibt es hier für fast alle möglichen Situationen den "Autopilot", bzw. die Automatikeinstellungen. Diese sind sowohl Autofokus (nervt bei Schnappschüssen, da sich die Kamera immer erstmal in Ruhe umstellen muss), die automatische Belichtungssteuerung (funktioniert einwandfrei, kann man auch als Profi unverändert so lassen), den automatischen Weissabgleich (nie mehr überbelichtete Fotos) und noch viele mehr. Die Automatikeinstellungen erkennen auch, wann der "Anti-Rote-Augen-Effekt" eingestellt werden muss (wie das geht, weiss ich beim besten Willen nicht), wann der Fokus auf näherliegende Objekte oder ein Panorama gerichtet werden soll und wann der Blitz eigentlich überhaupt erforderlich ist. Also eigentlich kinderleicht. Man kann des weiteren im Menü auch den Selbstauslöser (10 sec.) einstellen, "Quickbilder" (10 schnell hintereinander geschossene Bilder) aktivieren und natürlich die Bildqualität einstellen. Je nach Bildqualität nehmen einzelne Bilder dann auch Platz auf der Speicherkarte ein. Die Bildqualität kann von Fine, über Standard bis hin zu Economy eingestellt werden, wobei die Bilder im Standard Format schon genügen und scharf sind. Die Auflösung lässt sich von FULL (2048x1536) über HALF (1024x768) bis VGA (640x480) einstellen.
Ich habe mit einer 32 MB Karte bei FULL Einstellung und Standard immerhin Platz für 325 Fotos (ca.) gehabt und alle waren von bester Qualität. Die Bilder werden im JPEG Format auf den PC übertragen und können von dort aus beliebig verändert werden.
Selbstverständlich können auch sämtliche AUTO-Einstellungen manuell über das Menü angepasst werden, Bilder gelöscht oder angesehen werden und viele weitere Funktionen genutzt werden. Der Sucher kann sowohl wie das Display genutzt werden, um optimale Fotos speichern zu können. Alle Funktionen hier jetzt zu nennen, würde allerdings den Rahmen sprengen. Ich stehe aber für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
Das Aussehen der Kamera:
Der Hersteller verspricht hier ein Leichtgewicht mit elegantem Design, meine Vorstellung davon sieht allerdings einwenig anders aus. Die Kamera ist groß genug, um sie gut bedienen zu können (was bei den meisten ganz kleinen immer ein Problem für mich ist). Die Farbe ist in einem unaufdringlichen Silberton gehalten und die Buttons sind leicht erkennbar und fühlbar. Sie ist für meine Begriffe ergonomisch und praktisch designed, aber nicht unbedingt elegant (aber auch das ist eine Geschmacksfrage). Das Display ist groß genug und bei relativ dunkler Umgebung kann man alles genau erkennen. Witzigerweise ist die Maginon SX330z baugleich mit der 3,3 MP Digitalkamera von Jenoptik. Wir haben sie verglichen, sie sind in allen Funktionen und vom Aussehen her absolut identisch. Das würde auch erklären, warum in allen Unterlagen keinerlei Hinweise auf den Hersteller zu finden sind, sondern lediglich der Support des Händlers (den ich unten nochmal gesondert erwähne).
Bedienung am PC:
Die Installation der Treiber und der beigefügten Bildbearbeitungssoftware ist denkbar einfach. Die Kamera wird mit dem USB Kabel an den PC angeschlossen, eingeschaltet und der PC sucht automatisch nach den Treibern, die er bei eingelegter Treiber CD auch sofort findet. Neustart, einschalten und das wars. Hat man die Installtion beendet, kann man mit der Übertragung beginnen, indem man einfach auf den Icon der Kamera klickt und die Bilder in dieser Software angezeigt werden. Man kann die Bilder dann auf den PC laden, löschen oder einfach nur ansehen. Mehr kann die Software Lösung der Kamera allerdings nicht, aber dafür hat man dann ja auch die Bildbearbeitungssoftware. Über diese möchte ich hier nicht schreiben, da das wohl eher eine eigene Kategorie ist. Hat man vorher an der Kamera ein Verzeichnis für seine Bilder angelegt (über die Menüführung) werden die Bilder auch entsprechend auf den PC übertragen. Kinderleicht und sehr komfortabel.
Meine Erfahrungen nach 5 Monaten und 800 Bildern:
Die Kamera ist sehr einfach zu bedienen, in diesem Urlaub hatte ich sogar Zeit und Mut die Automatikeinstellungen zu verändern und auszuprobieren - mit sehr gutem Ergebnis. Die Fotos sind wirklich sehr schön geworden, die Farben sehen absolut realistisch aus und auch die Ansicht über das Display ist sehr gut. Was mich allerdings stört, ist der Autofokus und auch die Batterielebensdauer. Der Autofokus (in den meisten Fällen wird er ja genutzt) verhindert eigentlich effektive Schnappschüsse. Denn die Kamera benötigt ganz einfach eine gewisse Zeit, um sich ordnungsgemäß zu fokussieren und auch um die Bilder zu speichern. Man kann selbstverständlich auch vor der Autofokussierung auf den Auslöser drücken, aber viel schneller geht es dann auch nicht. Schnelle Bilder hintereinander sind eigentlich nur mit der "Quickshot" oder "Multishot" (16 Bilder) möglich, dann werden die Bilder hinterher gesammelt gespeichert - aber wer will schon soviele Bilder hintereinander haben? Was wirklich nervt, ist aber die Lebensdauer der Batterien. Solange man das Display nicht nutzt (und zwar überhaupt nicht) kann man mit einem Satz normaler AA Batterien ca. 150 Fotos hinbekommen, sobald man für ca. 5 Minuten das Display anhatte, sind höchstens 20 Bilder drin. Danach fängt die Kamera an zu streiken. Da heisst es dann abwarten und nach 2 Minuten neu einschalten, dann geht es meist wieder. Kann sein, dass das bei mir so eine Art "Montagsprodukt" ist, denn in der Anleitung ist darüber nichts zu finden.
Vorteilhaft ist da auch wieder die Voreinstellung, dass die Kamera nach 3 Minuten autmatisch abschaltet, ich hab es auf 5 Minuten gestellt, dann vergisst man nie, die Kamera auszuschalten.
Fazit:
Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Produkt. Die Qualität der Bilder und auch die Qualität der Verarbeitung haben mich überzeugt. Die zahlreichen Zusatzeinstellungen dürften auch den Profi zufriedenstellen und der Laie kann durch die Automatikeinstellungen auch ohne Vorwissen mit dieser Kamera eindrucksvolle Bilder machen. Ärgerlich sind nur die Batterielebensdauer und der verzögerte Autofokus, aber letzteres kann man abstellen und für das erste Problem gibt es AKKUS. Sonst geht es ins Geld, immerhin braucht die Kamera 4 AA Batterien.
Noch ein Wort zum Support - ich habe ihn nutzen müssen und bin sehr zufrieden damit. Die Kamera hatte einen Fehler an dem USB Port und wurde sofort kostenfrei ausgetauscht, auch der Kontakt mit dem Händler und dessen Support verliefen einwandfrei und schnell. Wirklich empfehlenswert.
Ich vergebe 4 Sterne bzw. gut!
Händler: SUPRA Foto-Elektronik-Vertriebs-GmbH
Hotline: 0180-5 ist vorhanden (aber kostenpflichtig), nur für Service-Fälle, daher hier nicht komplett!
Viel Spass beim Knipsen und immer schön lächeln!!!!!
Viele Grüße
Leo
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