Seit einem 1 1/2 bin ich nun stolzer Besitzer eines Videorekorders der Marke JVC. Die wohl rätselhafte Benennung des Videorekorders lautet HR-J672. Bis jetzt konnte ich mich noch nie über diesen Videorekorder beschweren. Das Bild ist immer passend und scharf, insgesamt ist er sowieso ein Multitalent wie ich es mir nicht zu träumen gewagt hätte.
Das optische Bild
Laut Bedienungsanleitung ist der Videorekorder 400x94x278 mm groß. Doch wer mich kennt weiß, dass ich sehr viel zu genau nehme und so hielt mich nichts mehr, diese Größe nachzumessen.
Und tatsächlich, ein kleiner Rundungsfehler von JVC oder doch einer von mir ?
Nach meinen Messungen ist er immerhin 402x94x279 mm groß. Auch wenn das nicht das Ausschlaggebende eines solchen Rekorders ist sei dies nur einmal angemerkt.
Des Weiteren bringt der Rekorder ein stolzes Gewicht von circa 3 1/2 Kilo auf die Waage, unter den Videorekordern somit eines der Schwergewichte.
Die Funktionen
Hifi-System
Ausgestattet ist der Videorekorder mit einem HiFi System. Das sollte bei moderneren Abspielgeräten auch heutzutage schon der Fall sein, da vom Ton her die Qualität ganz einfach viel besser wirkt und somit auch besser ist. So kann ich den Videorekorder ohne Probleme mit meinen Dolby Surround Boxen verbinden und der Tonkanal lässt sich durch die Fernbedienung auf mehrere Bereiche aufteilen. Um das Höchstmögliche aus dem Rekorder herauszuholen (falls man keine Dolby Surround Boxen besitzt), lässt sich der Ton auch in den gebräuchlichen Normalzustand einstellen.
ShowView und VPS
Er beinhaltet ShowView und VPS. Ich bin mir sicher, dass wohl jeder weiß, was dies bedeutet aber zur Sicherheit noch einmal die Erklärung.
ShowView ist ein programmweites Zahlennetz, wenn ich es einmal so beschreiben darf. Für jede Sendung, die im Fernsehen ausgestrahlt wird, gibt es eine ShowView Nummer, welche täglich wechseln.
Durch die Eingabe einer Nummer weiß der Videorekorder somit direkt, welche Sendung er aufnehmen soll. Damit ist gewährleistet, dass man z.B. seine Lieblingssendung durch die automatische Aufnahme nicht mehr verpassen wird, wenn man um diese Uhrzeit noch arbeiten muss.
VPS ist eine weitere Funktion die damals mit ShowView verbunden wurde. VPS signalisiert dem Videoreokorder, dass eine Sendung später anfangen wird. Da dies meistens passiert nimmt der Videorekorder durch diese Funktion auch zeitverschoben pünktlich alles auf.
Das Programmieren der Zahl ist sehr einfach. Ein kleiner Knopf auf der Fernbedienung öffnet das Zahlenmenü, nach der Eingabe und dem Bestätigen stellt der Videorekorder den Rest automatisch und richtig ein.
Shortplay und Longplay
Wenn man normalerweise etwas aufnimmt benutzt jeder Videorekorder die sogenannte Shortplay Funktion. Dies ist die Aufnahme, wie sie jeder von uns kennt.
Seit einiger Zeit gibt es auf dem Markt der Videoreokorder aber auch die Longplay Funktion. Hier nimmt der Videoreokorder die Sendungen etwas enger auf dem Videoband auf, so dass eine doppelte Aufnahmezeit ermöglicht wird.
Das heißt: Statt einer Aufnahme in der Shortplay Funktion auf eine 240 Minuten Kassette, stehen einem plötzlich 480 Minuten zur Verfügung - das Doppelte.
Meinen Erfahrungen nach unterscheiden sich die beiden Aufnahmemöglichkeiten in der Qualität kaum voneinander. Alte und schon oft bespielte Videokassetten sollten meinen Erfahrungen nach jedoch nicht mit der Longplayfunktion bespielt werden, da die Bildqualität sehr häufig massiv darunter leidet.
Die Einstellungen
Dies geht eigentlich
Recht einfach vor sich. Nachdem man den Videorekorder letztendlich angeschlossen hat und das Bild da ist, kann man sich durch einen Druck auf die Taste Menü der Fernbedienung einen Einblick in die Funktionen des Videorekorders verschaffen.
Sonderfunktionen
Hier kann man alle Sonderfunktionen des Videorekorders überprüfen und einstellen.
Der Rekorder verfügt über eine sogenannte B.E.S.T Einstellung. Diese dient dazu, den Videorekorder automatisch dazu aufzufordern eine Verbesserung des Bildes zu gewährleisten. Manuell einstellen lassen sich diese Bildeinstellungen jedoch auch.
So kann man zwischen Softbild und Hardbild einstellen. Wie sich die Qualität auf dem Video bemerkbar macht ist jedoch ganz unterschiedlich.
Bei älteren Videos ist eine Autoeinstellung jedoch empfehlenswert.
Der Auto Timer ist eine weitere Möglichkeit, die volle Funktionsvielfalt des Videorekorders einzusetzen. Hier bemerkt es der Videorekorder sofort, wenn eine ShowView Nummer eingegeben wurde. Dann wechselt er sofort in den Timer Modus und wartet die Uhrzeit ab, wenn er dann zur Aufnahme startet.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der automatische Energiesparer. Stellt man diese Funktion ein ist ein Stromsparmodus aktiviert. Schaltet man den Videorekorder also aus, läuft die Systemuhr im Rekorder zwar weiter, alles andere schaltet sich jedoch ab.
Ebenfalls kann man zwischen einem L2-Anschluss, einem Decoder Anschluss und einen Sat-Anschluss auswählen. Dabei kommt es natürlich ganz drauf an, wie ihr diesen Rekorder an euer Fernsehen angeschlossen habt.
Weiteres Merkmal ist das Farbsystem, denn dieser Rekorder unterstützt zwei. Das PAL/NTSC System dient für Farbaufnahmen, das MESECAM sorgt für eine Aufnahme mit schwarz-weiß.
Der Rekorder besticht außerdem durch seine automatische Sendereinstellung. Und mit kaum einem Satellitensystem hat er dabei Probleme. Bei mir erkannte er die Sender sofort, bei einem Freund, der diesen auch besitzt, ebenfalls. Sollte dies allerdings nicht funktionieren schafft nur noch die manuelle Sendereinstellung Abhilfe gegen dieses selten auftretende Problem.
Unter den Grundeinstellungen muss man manuell die Uhr einstellen. Ein System besitzt der Videorekorder, seine Uhrzeit automatisch einstellen zu können, wie dies jedoch funktionieren soll verstehe ich nicht.
Außerdem muss man die Programm Leitzahlen einstellen, die bei mir alle mit L-2 gekennzeichnet sind.
Eine weitere sehr nützliche Hilfe ist der Suchlauf, oder auch Index-Suchlauf genannt. Bei jeder Aufnahme auf eine Kassette setzt der Rekorder eine Marke, die Index-Marke. Durch einen Knopfdruck auf die Fernbedienung kann man den Videorekorder so auf die einzelnen Indexmarken springen lassen. So kann man zum Beispiel bei dem Anschauen von zwei Filmen einer Videokassetete direkt vom einen auf den anderen Film umsteigen.
Das Bild und der Ton des JVC
Die Bildqualität kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Ich würde sie in den oberen Bereich der aktuellen Videorekorder einstufen. Jedoch ist durch die AUTO-B.E.S.T Funktion bei manchen Videos das Bild zu dunkel, so dass ich diese schon öfters mal ausstellen oder von Hand bedienen musste.
Der Ton des Rekorders ist ebenfalls spitze. Bei meinem Fernsehen, ein normaler TV ohne Tonextras ist er schon sehr gut, bei unserem anderen Fernseher mit Dolby-Surround System wirken die Töne total echt. Hier hat JVC sich wohl wirklich ins Zeug gelegt und darüber kann ich mich wirklich nur begeistert zeigen.
Stellt man das Bild auf Standbild kann man ohne Verzerrungen das Bild noch klar sehen. Zeitlupenfunktion gibt es natürlich ebenfalls.
Das Zubehör
Als ich das Paket damals öffnete wurde zu meinem Erstaunen ein Scart-Kabel, auch Euro-Kabel genannt, mitgeliefert. Denn noch lang nicht für jeden Händler ist dies selbstverständlich. Es könnte allerdings sein, dass wir es auch so dazubekommen haben, da mein Vater den Händler gut kennt. Daher kann ich nun nicht mit genauer Wahrscheinlickeit sagen, ob immer ein Kabel mitgeliefert wird oder nicht.
Batterien für die Fernbedienung waren ebenfalls vorhanden. Dazu braucht man lediglich zwei normale Mignon-Batterien.
Ein weiteres Merkmal, was ich noch hinzufügen möchte, ist die große, übersichtliche LED-Anzeige, auf der alle wichtigen Einstellungen direkt angezeigt werden, meistens sogar durch zwei verschiedene Farb-LED's.
Technische Daten
Spannung = 220-240 Volt
Eingeschalter (Verbrauch) = 19 Watt
StandBy Funktion (Verbrauch) = 4,7 Watt
Programmierplätze für Sender = 99 Stück
Made In Germany
Der Preis
Zum damaligen Zeitpunkt musste ich knapp 450 DM für den Videorekorder hinblättern, inzwischen ist er für 180 € - 200 € zu haben.
Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung ist mit ihren 55 Seiten sehr gut. Ebenso enthält es ein Stichwortverzeichnis, um nicht die ganze Anleitung durchblättern zu müssen. Dabei ist außerdem eine Kurzanleitung für die Programmierung des Rekorders.
Die Seiten sind sehr gut aufgebaut und geschrieben. An Übersichtlichkeit mangelt es hierbei sicher nicht. Auch konnte ich keine Rechtschreibfehler entdecken, was mich wegen eines deutschen Produktes aber auch nicht sehr überrascht.
Fazit
Meiner Meinung nach ist dieser Videorekorder für das Geld eine optimale Alternative zu den in Höchstform aufsteigenden DVD-Playern.
Wer einen Videorekorder will und keinen absoluten HiTech Baukasten benötigt, ist mit diesem Rekorder sehr gut bedient, vor allem, da er trotz des relativ niedrigen Preises auch noch gute Sound- und Bildqualitäten unterstützt.
Mit diesem Produkt aus Deutschland ist man also sehr gut aufgehoben, nicht zuletzt wegen des hohen Funktionsumfangs.
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Hi Allerseits..Trotz der Erungenschaft eines DVD-Players können wir einfach auf einen vernünftigen Videorecorder nicht verzichten. Schließlich muß mein Männlein mir während meiner Abwesenheit zu Hause mal was aufnehmen. Deswegen kauften wir uns Anfang des Jahres 2001 einen Videorecoerder der Firma JVC wobei es um den Gerätetyp HR-J 672 handelte den wir zum günstigen Preis von 379DM erwarben.
Der Lieferumfang:
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Neben dem Videorecorder befanden sich ein Stromkabel, ein Antennenkabel sowie eine sehr schwer verständliche Bedienungsanleitung im Karton. Natürlich wurde auch eine Fernbedienung samt Batterien mitgeliefert. Schade nur das ein Scart-Kabel nicht mit zum Lieferumfang gehörte, aber zum Glück hatten wir noch ein altes Kabel.
Das Aussehen/ Die Ausstattung:
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Der Recorder ist ganz in schwarz gehalten wobei sich das relativ große Display direkt unter dem Kasseten-Eingangsfach befindet.Auf der Rückseite sind schon obligatorisch die beiden Scarteingänge sowie ein Eingang für das Antennenkabel enthalten.
Der JVC-HR-J 672 ist ausgestattet mit Hifi-Stereoton, VPS, Show-View, Zeitlupe sowie einer Longplayfunktion.
Die Maße betragen laut Hersteller JVC 400 x 94 x 278mm (Länge, Höhe , Tiefe) und Gewicht ist mit 3,5 Kg sehr leicht.
Zusätzlich verfügt er über eine sogenannte B:E:S:T Bildbearbeitung was bedeutet das der Recorder für eine ideale Bildqualität eine Bandmessung mit Kalibrierung durchführt.
Gesamtfazit:
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Am Anfang hatte ich schon große Schwieigkeiten bei den Einstellungen im On-Sreen-Menue da alle Einstellungen über die Fernbedienung gesteuert werden. Hier mußte ausführlich die Bedienungsanleitung studiert werden.
Die Bildqualität des Videorecorders ist bei herkömmlichen BASF-Videokassetten sehr gut und auch das Standbild bzw. die Zeitlupe haben eine hervorragende Qualität. Auch im Longplay-Modus gibt es in der Bildqualität keine Abstriche.
Die Tonqualität ist über die eingebauten Lautsprecher unseres Fernsehers ebenfalls sehr gut wobei es keine Unterschiede zum normalen Fernseh-Ton gibt. Wichtig ist allerdings das der Videorecorder unbedingt mit einem Scartkabel an dem Fernseher angeschlossen wird da der Ton sonst nicht im Hifi-Stereo-Ton Modus an Ohr kommt.
Ich weiß zwar nicht ob das Gerät noch erhältlich ist aber falls doch kann ich es jedem empfehlen. Das Gerät bietet Qualität, Design und eine ansprechende Ausstattung und für den Preis von damals 379DM wird auch ein sehr positives Preis/ Leistungsverhältnis geboten.