Nachdem unsere Anlage so langsam heiß lief und ich Britney Spears nebst ATC nun wirklich nicht mehr hören konnte und Töchterchen uuuunbedingt einen CD-Player wollte, beschlossen wir, ihr einen zu Weihnachten zu schenken. Uneigennützig wie wir sind sollte es ein tragbares Gerät sein, jenes kann man nämlich am Abend, wenn Töchterchen schläft ins Büro tragen und neben CIAO gsscheite Musik hören. Klingt halt doch besser wie der Computer.
Mein allerliebster Schatz wusste im Vorfeld bereits was für ein Gerät er wollte und ich zerbrach mir daher auch nicht weiter den Kopf darüber. Das wurde schlagartig anders als ich im Laden den Preis sah. 599DM!! Ich rechnete mit so 200 DM.Höchstens!! Reicht ja wohl für den Anfang für eine knapp 10jährige.
Nun, dann wurden mir zwei Geräte vorgeführt. Eben das von JVC und eines von Sharp für 199 DM. Tja, dass der Klang bei dem teureren Gerät um Welten besser war brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich dachte ich sitze in einem Konzertsaal. Echt grandios.
Zuerst einmal ein paar technische Details. Ich schreibe aber nur die, wo ich meine, dass sie wirklich von Interesse sind.
Verstärker: 20 Watt
Kassettendeck: Frequenz Type II 60 Hz - 14 kHz
CD-Spieler: Gleichlaufschwankungen nicht messbar. AHA, nun ja..........
Tuner: UKW (FM), MW/LW mit Frequenzbereichen von 87,5 MHz-108,= MHz bzw. 522kHz-1,629 kHz
Lautsprecher: 4 Ohm, Super Woofer 4 Ohm
Gewicht: 10,2 Kilo ohne Batterien
Die Bedienung ist in dem Moment ganz einfach, sobald man mal alles geblickt hat. Man kann dazu die ausführliche Bedienungsanleitung lesen oder einfach mal selber rumprobieren. Einiges habe ich schon entdeckt worüber ich nicht schlecht staunte. So kann man z.Bsp. in die laufende Musik hinein Hintergrundgeräusche einblenden. Vögelgezwitscher finde ich ganz gut. Dies macht die sogenannte Rhythmusmaschine. Jene kann man pur oder zu dem Sound einer anderen Signalquelle spielen (außer dem Radio). 36 Rhythmuspattern gibt es.
Desweiteren kann man externe Geräte anschließem, z.Bsp. eine Gitarre (keine Bassgitarre an die GUITAR-Buchse anschließen, da die Anlage sonst beschädigt werden könnte). Die Klangeinstellungen sind ebenfalls grandios. Programmierung einzelner Lieder ist natürlich auch möglich. Und es gibt eine Weckerfunktion.
Tja, nun steht das Ding im Kinderzimmer und ich höre immer noch unaufhörlich B. Spears und ATC. Das Gerät macht einen dermaßen Krach, es ist unglaublich.
Bis jetzt sind wir alle voll zufrieden damit, hat es auch noch einigen Schnickschnack, welcher nicht unbedingt nötig ist. Die Verarbeitung sieht ganz gut aus, recht robust. Eine Fernbedienung ist auch inklusive, sowie ein stabiler Tragegurt mit Tasche für die Fernbedienung.Ein Jahr Garantie bekamen wir auf das Gerät.
Noch etwas zum Design. Nun ja, ist Geschmackssache. Mich hat es fast erschlagen :-) Ist etwas arg monströs, dadurch aber bestimmt auch robust. Mir persönlich gefallen die moderneren Formen mehr.
Sollte ich weiter Features ausfindig machen werde ich die Meinung updaten ;-)
21:20 Kinder schlafen und .....schwups......... unser Büro wird gerade zur Disco mit Hits aus den 80ern. Nur nicht ganz so laut. :-)
So, dass war nun meine letzte Meinung für dieses Jahr. Auch auf diesem Wege möchte ich mich nochmals ganz herzlich für die zahlreichen Lesungen bedanken, dem Vertrauen und den vielen
Kommentaren. Ebenso für die ganzen Glückwunsch Mails zu Weihnachten und Silvester.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in’s neue Jahr, Gesundheit und Zufriedenheit, weitere gute und interessante Meinungen und viele Lesungen.
ein Testbericht von Fernsehprofi2004-01-29 21:30:14vom 29.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Hammerbass! super Ausstattung, gute Fernbedienung, sehr robust...Nachteile/Kritik: Gewicht, Batterieverbrauch
Heute möchte ich einen Bericht über meinen Ghettoblaster (für die älteren Leser: Radiorekorder ;o)) von JVC schreiben.
Besitzen tu ich dieses Wunderwerk der Technik seit ca. 1 1/2 Jahren. Daher konnte ich ihn bisher sehr ausgiebig testen. Im Moment fungiert er als "Küchenradio". Doch immer Sommer wird er wieder richtig gefordert, so wie die letzten zwei Jahre. Aber dazu später mehr. Vorerst möchte ich über die Ausstattung des Gerätes berichten.
Verstärkerteil
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Mit seinen insgesamt 60W Musikleistung unterscheidet er sich doch deutlich von anderen Radiorekordern. Den Vergleich mit kleinen Stereoanlagen braucht der RV-DP200 sicher nicht zu scheuen. Ich habe schon Anlagen gesehen, bei denen weitaus mehr Leistung angegeben waren, die aber nicht mal annähernd so geklungen haben.
Das Gerät hat 2 getrennte Endstufen mit separater Lautstärkeregelung - für den Bass- und für den Mittel-/Hochtonbereich. Die Regler sitzen links und rechts neben dem Display und funktionieren trotz des später beschriebenen extremen Gebrauchs einwandfrei.
Neben diesen Reglern, hat man auch die Möglichkeit die Mitten und Höhen getrennt voneinander einzustellen.
Der Hauptgrund für mich dieses Gerät zu kaufen, war die Basswiedergabe. Neben der Verstärkerleistung sind hierfür sicher die sehr stabilen (mit Metall verstärkten) 16cm Subwoofer und die langen geschwungenen Bass-Reflexrohre verantwortlich.
Sowas habe ich bisher noch bei keinem anderen Gerät gehört. Das glaubt auch kein Mensch, dass so ein gewaltiger Bass aus einem Radiorekorder kommt, wenn er es nicht selbst gesehen hat. Habe das in meinem Bekanntenkreis mehrfach erlebt.
CD-Teil
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Das CD-Laufwerk sitzt auf der Oberseite des Gerätes unter einer sehr robusten Klappe, die durch einen Drehmechanismus festhält. Andere Geräte haben meistens so eine Art "Schnappverschluss", sodass die Klappe schon aufgeht, wenn man auf sie drückt.
Die CD-Wiedergabe funktioniert einwandfrei. Titel werden schnell gefunden und trotz fehlendem Anti-Shock auch bei kleinen Stößen einwandfrei abgespielt.
Neben den Standard-Features wie Zufalls-, Wiederholungs- und Programmwiedergabe(20 Titel) verfügt dieses Gerät sogar über einen Pitch-Regler, mit dem man die Musik in 12 Stufen langsamer bzw. schneller abspielen kann. Diese Funktion verwende ich öfters beim Hören von Techno-Musik und ähnlichem.
Kassetten-Teil
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Das Kassettenteil hat genau so eine Klappe mit Drehverschluss wie das CD-Laufwerk.
Es ist ein Voll-Logik-Laufwerk, was bedeutet, dass man die einzelnen Funktionen nicht mechanisch sondern per Tipptasten elektronisch umschaltet. Das hat den Vorteil, dass keine Tasten abbrechen oder verklemmen, wie ich es bei anderen Geräten schon erlebt habe.
Und natürlich kann das Tape-Deck so auch über die Fernbedienung bedient werden.
Selbstverständlich verfügt das Laufwerk über verschiedene Autoreverse-Funktionen. Entweder hört man beide Seiten einer Kassette hintereinander oder aber man benutzt die Endloswiedergabe. Dann fängt er nach der 2. Seite auf der 1. wieder an.
Um von CD aufzunehmen besitzt das Gerät eine sogenannte CD-Synchrostart-Funktion. Das heisst, das Gerät schaltet in diesem Modus erst auf Aufnahme, wenn man die CD-Wiedergabe gestartet hat. So muss man nicht CD- und Kassettenteil gleichzeitig bedienen.
Fernbedienung
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Die Fernbedienung ist sehr verständlich und übersichtlich aufgebaut. Die Tasten reagieren sehr gut und die Reichweite ist auch ok. Selbst, wenn man mit der FB nicht direkt auf den Infrarot-Empfänger zeigt, funktioniert sie sehr gut. Es lassen sich die wichtigsten Funktionen des Gerätes mit ihr bedienen. Nur weniger wichtige wie zum
Beispiel die Rhythmusfunktion nicht, was meiner Meinung nach nicht sonderlich wichtig ist. Aufbewahrt werden kann sie unterwegs in der dazugehörigen Tasche, die am Schultergurt angebracht ist.
Weitere Features
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Neben einem Radio, einer Uhr und einem Wecktimer, hat das Gerät noch zwei regelbare Mikrofon- und Gitarreneingänge. Einen Kopfhörerausgang besitzt es ebenfalls. Dank der Scratch-Funktion, der eingebauten Rhythmusfunktion mit vielen verschiedenen Rhythmen in regelbarem Tempo und den Drumpads, durch die sich der Radiorekorder in ein kleines Schlagzeug verwandelt, eignet sich das Gerät wunderbar für einen Karaoke-Abend oder für eine Ein-bis-zwei-Mann-Band auf einer kleinen Party. Für professionelle Zwecke reicht der RV-DP200 selbstverständlich bei weitem nicht. Das ist höchstens mal für einen kleinen Gag zwischendurch gedacht.
Der RV-DP200 unterwegs
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Dank des Zigarettenanzünderkabels, welches nicht im Lieferumfang enthalten war, konnte ich den Rekorder auch im Auto und mittels eines Akkupacks auch am Strand ausgiebig testen. Dank des Batteriebetriebs hat er bisher auch 2 Loveparades in Berlin heil überstanden. Die Lautsprecher sind gut geschützt durch stabile Metallgitter.
Auto:
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Da ich in meinem alten Wagen nur eine sehr dürftige Musikanlage hatte, die aus einem alten Kassettenradio und zwei originalen uralten Lautsprechern bestand, habe ich mir das 12V-Kabel von JVC bestellt. Gekostet hat es zwar 39 DM, aber was soll´s. Bei den 600 DM Kaufpreis damals war mir das dann auch egal.
Der Klang (hauptsächlich der Bass) war auf dem kleinen Raum natürlich extrem. Und endlich hatte ich einen CD-Player im Auto. Selbst auf Kopfsteinpflaster setzte der CD-Player so gut wie aus. Der Nachteil ist natürlich die Größe des Gerätes, sodass hinten nur noch einer sitzen konnte.
Strand:
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Dank eines 12V-Akkupacks konnte ich das Gerät auch auf so einigen Strandpartys testen. Selbst in freiem Gelände, wo keine Wände den Schall reflektieren, ist der Klang absolut top. Hab mit dem Gerät so manche Leute schon von weitem anlocken können. Der Sand hat ihm nichts ausgemacht, genausowenig wie Spritzwasser, welches er am Strand desöfteren abbekommen hat.
Loveparade:
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Gekauft habe ich mir den RV-DP200 eigentlich nur für die Hin- und Rückfahrt zur Loveparade gekauft. Bis dahin hatte ich immer nur einen kleinen Rekorder mit.
Bestückt mit 20 Mono-Batterien (2 Ladungen) bin ich dann morgens los zum Bahnhof. Dort ging die Party fast schlagartig los, als ich den CD-Player startete. Ungefähr JEDEN beeindruckte die Leistung dieses Gerätes. So begann die Loveparade eigentlich schon vor der Abfahrt. Im Zug war´s dann der Hammer. Alle waren super freundlich und haben mir sofort einen Sitzplatz oder was zu trinken angeboten. Die Hinfahrt ist mindestens genauso toll wie die Loveparade selber. Einen großen Verdienst daran hat der Ghettoblaster.
Was lediglich etwas negativ war ist der Batterieverbrauch. Mit billigem Zink-Kohle-Batterien wollte der Player so gar nicht loslegen. Ich dachte schon, die Bassendstufe wäre kaputt. Und 10 der besten Alkaline-Batterien sind echt hammerteuer. Deswegen hatte ich auch nur zur Hälfte die guten.
Nach ca. 4 Stunden unter Volllast, gaben die Batterien schon den Geist auf. Man hörte es an Aussetzern im Bass.
Noch ein Nachteil ist das Gewicht des Gerätes. Es ist zwar ein Tragegurt im Lieferumfang, doch macht dieser das Tragen nicht wesentlich leichter. Bei einem Leergewicht von 10,2 kg zuzüglich 10 Mono-Batterien hatte ich ganz schön zu Schleppen und auch kleine Abschürfungen vom Schulterriemen.
Fazit
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Obwohl mein Rekorder besonders auf der Loveparade (bisher 2x) und am Strand (ca. 10-15x) sehr heftigen Bedingungen ausgesetzt war, funktioniert er heute noch wie am ersten Tag. Und dies Jahr wird er es sicher auch nicht leichter haben als die letzten beiden. Meine Empfehlung also: Unbedingt kaufen!
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Allgemeine Daten
CD-Player: vorhanden
Kassettendeck: vorhanden
Integrierter Tuner: vorhanden
Gewicht: 10.2 Kilogramm
Maße (B x H x T): 63x26x31 ZentimeterAusstattung
Kopfhöreranschluss: nicht vorhanden
Cinch-Eingang AUX: vorhanden
Fernbedienung: vorhanden
Display: vorhanden
Bass-System: vorhanden
Eigenschaften des CD-Players
Titelprogrammierung: vorhanden
Wiederholfunktion (Repeat): vorhanden
Zufallswiedergabe: ja Eigenschaften des Kassetten-Players
Autoreverse: vorhanden
Synchro-Aufnahmestart: vorhanden
Zusatzinformationen zum Kassettenspieler: Full Logic Eigenschaften des Tuners
Empfangsbereiche: MW und UKW Weitere Merkmale
Lieferumfang: Fernbedienung, Schultergurt
Gewährleistung: 24 Monate
Besonderheiten: Gitarreneingang