Kaufmann/frau - Einzelhandel
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Kaufmann/frau - Einzelhandel gebraucht & neu

Kaufmann/frau - Einzelhandel Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (7/7).
Bewertungsverteilung:
Einstellungschancen:  mittelmäßig
Aufstiegsschancen:  gut
Verdienstmöglichkeiten:  gut
Sozialleistungen:  überdurchschnittlich
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PURlena

ich vermisse die Kollegen

ein Testbericht von 2003-02-20 10:49:58 vom 20.02.2003
Empfehlung: ja
Heute möchte ich euch von meiner Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel erzählen.

Viele denken, dass ist ja ne normale Verkäuferin – im weitesten Sinne schon. Uns wurde der Unterschied damals folgendermaßen erklärt: Eine Kauffrau im Einzelhandel hat Kenntnisse im Buchführung und kann sich somit leichter selbstständig machen. Ob das stimmt, weiß ich nicht – mir wäre es in der heutigen Zeit zu unsicher mich mit einem Geschäft selbstständig zu machen (Teuro) *gg*

Vorweg muss ich sagen, es ist nicht mein Traumberuf – den könnte ich bis heute noch nicht benennen, aber das ist der Beruf den ich gelernt habe und ich verdiene mein Geld damit.

Dennoch habe ich diesen Beruf gewählt – warum? Hmm, das liegt wohl am Schicksal. Vielleicht schreibe ich mal wie ich dazu kam…

Die Idee?

Ich war gerade im 10. Schuljahr der Hauptschule. Alles an dem Stoff war Wiederholung, aber alles in allem war es super lustig und es ist eine Zeit die ich nicht missen möchte.

In der neunten und zehnten Klasse ist es so, das man ein – ich glaube zweiwöchiges – Betriebspraktikum machen musste.
In der neunten Klasse war ich durch die „Berufsfindungswoche“ an eine Friedhofsgärtnerei geraten. Wobei das eher Zufall war, das es auf einem Friedhof stattfand. Es ist nicht eklig oder wie einige von Euch jetzt denken mögen – man ist halt Gärtner. Ich denke ich schreibe dazu mal einen eigenen Bericht – wenn ich das noch zusammen bekomme *gg*
Im zehnten Schuljahr bin ich dann an den Betrieb meines Bruders geraten. Er war damals glaube ich im ersten Lehrjahr und fragte seinen Chef frei raus, ob seine kleine Schwester ein Praktikum bei ihm im Geschäft machen könne. Der Chef war einverstanden und so begann ich mein Praktikum in einem Schreibwarengeschäft.

Tag X kam und ich bediente meinen ersten Kunden. Da ich mich in dem Geschäft schon ein wenig auskannte, wusste ich wo die Ware liegt, die er haben wollte und bin dann schnurstracks mit ihm dahin. Die Frau des Chefs hat das mitbekommen und lobte mich nachher in hohen Tönen bei Ihrem Mann – und sprach mir natürlich auch ein Lob aus. Das gefiel mir – logisch. Und ich glaube an dem Tag habe ich dann unbewusst den Weg meines Bruders eingeschlagen – und das ist nicht nur so daher gesagt.

Nach der zehnten Klasse ging ich – wie mein Bruder – auf die zweijährige Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung – den meisten vielleicht als „Handelsschule“ bekannt.
Mit diesem Abschluss erlangte ich dann meine Mittlere Reife mit Qualifikation. Durch die Hauptschule hatte ich, dadurch das ich nur 10A gemacht habe, lediglich den Hauptschulabschluss. Qualifikation bedeutet, ich könnte, wenn ich wollte, BWL studieren – ein Fach-Abi sozusagen.

Ich möchte jetzt hier nicht auf die einzelnen Fächer eingehen, nur kurz: diese belaufen sich im weitesten Sinne auf Kaufmännische Kenntnisse; Betriebswirtschaftslehre (BWL), Rechnungswesen (Buchführung; Bilanzen etc. pp.), Datenverarbeitung/Organisationslehre (gute Frage, man lernt wie man am besten Abläufe plant und so was – unnütz meiner Meinung nach – denn entweder man kann organisieren, oder eben nicht), und Textverarbeitung (da habe ich dann gelernt „blind“ zu tippen – sehr nützlich *gg*). Die anderen Fächer waren dann Sport, Mathe, Englisch, Politik – das übliche eben.


Die Bewerbung


Ende 95`begann ich mit den Bewerbungen für den Sommer 96`.
Da mein Bruder ja auch im Einzelhandel war – bewarb ich mich natürlich da. Aber ich bewarb mich auch als Rechtsanwaltsfachangestellte – weil ich in BWL Vertragswesen so interessant fand – und ich schon immer einen Fabel für Anwälte, Gerichtssäle und Gesetzte hatte *gg*. Aber daraus wurde nichts. Denn dort bekam ich noch nicht mal ein Vorstellungsgespräch.

Heute weiß ich, das manche Arbeitgeber darauf warten, das man sich noch mal nach einer Bewerbung meldet – ob die Unterlagen angekommen sind, und ob Interesse besteht – nur leider wusste ich das damals nicht.

Ich bekam dann Antwort von verschiedenen Einzelhändlern, und wurde zum Gespräch gebeten. Einmal beim heutigen „Sinn&Leffers“ und dann noch im Kaufhof……

Bei Sinn&Leffers bekam ich eine Absage – recht schnell sogar.

Im Kaufhof wurde ich zuerst zu einem Einstellungstest eingeladen – der sich im wesentlich darauf bezog, wie gut man schreiben kann – also Rechtschreibung. Außerdem Grundrechenarten, logisches Denken usw.
Einige Wochen später bekam ich Post, und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Uns wurde beim Einstellungstest schon gesagt, wir können gerne einen Elternteil mitbringen, einfach damit sich der Kaufhof einen Eindruck machen konnte – und man die Eltern kennen lernt.

Mein Vater (Kapuzinermönch) ist im öffentlichen Dienst bei den städtischen Verkehrsbetrieben und er hatte seine Uniform an, weil er im Anschluss zum Dienst musste. War aber nicht weiter hinderlich – ich denke das hat sogar noch einen ganz guten Eindruck gemacht. Frei nach dem Motto „na, wenn der Vater sich so um seine Tochter kümmert, das er vor dem Dienst noch mit zu einem Vorstellungsgespräch geht….“.

Und ich muss ehrlich sagen, ich war nicht ganz so nervös *gg* - aber ich hatte den Eindruck mein Vater war es *gg*.

In dem Vorstellungsgespräch lief es wie in anderen auch – außer das ich noch das Ergebnis vom Test gesagt bekam – ist recht gut ausgefallen. Am Ende sagte der Ausbildungsleiter dann noch, das ich die Stelle zu 70% hätte – die letzte Entscheidung würde beim Betriebsrat und der Personalleitung fallen. Ich sollte mir aber nicht so große Gedanken machen. Ich bekäme Post.

Es war der 23. Dezember 1995 und es kam Post vom Kaufhof. Die ganze Familie saß Drumherum und alle waren gespannt. Und da war sie: die Zusage. „Der Vertrag Frl. B *grummel* geht Ihnen in den nächsten Tagen zu.“
Das erste mal, das ich mich geärgert habe über „Fräulein“ – kleiner Tipp: es steht nicht im Duden *gg*
War das ein Weihnachtsgeschenk!!

Die Ausbildungszeit

Ausbildungsbeginn war der 19. August 96` - wegen der Sommerferien.
Ich könnte jetzt groß schreiben, was wir alles in der Schule durchgenommen haben, aber das ist, denke ich, eher langweilig. Ich schreibe lieber ein bisschen zum Betrieb, obwohl es da auch nicht viel zu sagen gibt. Sind halt ne lange Zeit, diese Drei Jahre und die in einen Bericht
zu packen, ist so ne Sache.

Mein Fachbereich war die Spielwarenabteilung. Und an meinem ersten Tag wurde ich mitten in eine Inventur geschmissen, ich hatte mir Schuhe angezogen, wo mir nach einer Stunde schon die Füße weh taten und ich war so nervös, das ich mir vom Geruch her wie ein feuchter Iltis vorkam *ihr wisst was ich meine*. Ich hatte aber auch gleich am ersten Tag ein „Schlüsselerlebnis“; meine Erstverkäuferin (kurz zur Erklärung, die Rangfolge im Kaufhof: Abteilungsleiter – Substitut – Erstverkäufer), bot mir eine Darstellung, die mich dazu bewegte, diese Frau als mein Vorbild zu sehen.

Wir waren unten im Lager und zählten gerade die Ware. Das Lager war recht klein und ich glaube wir waren mit sechs Mann da drin. Zudem standen noch irgendwelche Wagen rum (ihr habt sie vielleicht schon mal in einem Kaufhof gesehen, diese kleinen grauen Rollcontainer). Als meiner Erstverkäuferin – die übrigens auch meine Schutzbefohlene für die Ausbildung war – dieser Wagen nun im Weg stand, trat sie gegen das ding und ließ eine Fluchtirade ab, die ihres gleichen suchte. In dem Moment kam der Chef um die Ecke und wollte sich nach dem rechten erkundigen. Als hätte diese Frau einen Kippschalter in ihrem Kopf, drehte sie sich zum Chef um; wohlgemerkt mit einem Lächeln als sei sie Claudia Schiffer persönlich und sprach mit dem Chef als wäre nichts gewesen. In dem Moment guckte ich nur meinen Kollegen an; der wiederum den Blick erwiderte nach dem Motto: „das ist normal“. Ich war baff, perplex und was es sonst noch für Ausdrücke dafür gibt.

In diesem Zusammenhang fällt mir noch eine Geschichte ein – dann ist aber Schluss mit den Geschichten *gg*

Es muss gegen Ende des zweiten Lehrjahres gewesen sein; wir hatten Innerbetrieblichen Unterricht (zu dem ich später noch was sage) und ich kam nachmittags wieder runter in die Abteilung. Ich sehe nur unseren Substituten und besagten jungen Kollegen in der Abteilung stehen und lachen – sie hielten sich die Bäuche vor lachen. Ich muss noch kurz anmerken, der junge Kollege war Portugiese. Es war zu der Zeit als diese kleinen Tamaghochies so In waren – ihr kennt sie vielleicht, die virtuellen Haustiere in Form eines Ei`s die aus Japan kommen.
Als sich meine Kollegen wieder einigermaßen gefangen hatten, erzählten sie mir die Story:

Eine ältere Dame kommt in die Abteilung – erspäht meinen Kollegen (nennen wir ihn…. Miguel) und spricht ihn an. Der Substitut – seines Zeichens recht konservativ und 63 Jahre jung – steht neben dran. Die Dame – sie war vielleicht 75/80 Jahre jung – fragt: „Sagen sie mal, junger Mann, haben SIE japanische Eier?“ Miguel schaut nur an sich runter mit einem Ausdruck des Entsetzens in seinem Gesicht und unser Substitut hält sich am Regal fest und presst folgende Worte hervor: „ Nein, gute Frau – aber portugiesische!“.

Selbstverständlich lief die gute Frau rot an und ihr war die Sache ungeheuer peinlich – sie hat sich tausendmal entschuldigt – aber ein Lacher war es ohnegleichen.

Inhalt der Ausbildung


Aber selbstverständlich wurde ich nicht darin ausgebildet, wie man witzige Sachen mit Kunden erlebt, nein – und dazu schreibe ich jetzt mal was.

Wie weiter oben schon erwähnt war es im Kaufhof so, dass man einmal die Woche innerbetrieblichen Unterricht hat. Den wir sehr geschätzt haben, denn dort nahmen wir noch mal das durch, was in der Schule war. Und wenn wir Fragen hatten, hat unser Ausbilder (Gott schütze ihn – Erklärung folgt) immer bereitwillig Auskunft gegeben.
Wir hatten zweimal die Woche Schule – und von Gesetztes Wegen war es damals so, das wir an einem Nachmittag dann frei hatten, an dem anderen hingegen in den Betrieb mussten.
Und obwohl ich die Handelsschule vorher besucht hatte, habe ich meine Ausbildungszeit nicht verkürzt – ich hätte nur 2,5 Jahre machen müssen/können – habe aber die drei Jahre durchgezogen. Der Druck wäre mir damals zu hoch gewesen.

Der Ausdruck „Lehrjahre sind Herrenjahre“ ist sicherlich irgendwo richtig – aber im Kaufhof schon lange nicht mehr Hauptbestandteil. Natürlich musste ich in der ersten Zeit die „leichteren“ Aufgaben erledigen, bin immer und überall für jeden gelaufen – aber wenn man seinen Kollegen zeigt, und vor allem dem Chef zeigt, das man das gerne tut und etwas kann – bekommt man bald neue Aufgaben, wichtigere Aufgaben.

Hauptsächlich war ich im Verkauf und habe Kunden bedient. Oder wir haben die Abteilung aufgeräumt – ihr glaubt gar nicht was Kinder (und auch deren Eltern) für eine Unordnung anrichten können. Ich habe mich damals immer darüber geärgert und mir gewünscht, einmal bei solchen Leuten Gast zu sein. Ich ertappe mich heute noch dabei – und nicht nur dann wenn ich mal wieder meine Kollegen im Kaufhof besuche – das ich in den Regalen aufräume / das mache ich auch in fremden Geschäften (krank, oder?).

Ich habe aber auch andere Sachen gelernt – die Aufgaben hinter den Kulissen sozusagen. Im Spielwarengeschäft herrscht das Saisongeschäft (Silvester – Ostern – Sommer (Schwimmflügelchen) – und im August geht schon das Weihnachtsgeschäft los – ja im August!! *gg*) Und so ging es von einem WarenUMbau in den nächsten. Wenn die eine Saison vorüber war, wurde retourniert und gleich die nächste geliefert – es war immer was zu tun.

Außerdem war dann ja auch noch die Warenkunde – ich musste natürlich wissen, was ich dem Kunden da verkaufe. Und das war nicht damit getan, dass ich mir das durchgelesen habe, was auf der Packung drauf steht – nein, ich musste z. B. wissen, aus welchen Bestandteilen eine Puppe besteht (war dann in meinem Fall auch Prüfungsstoff). Den zu vermitteln war eigentlich die Aufgabe meiner Erstverkäuferin/Patenverkäuferin, da diese aber in Ihrer Funktion als Betriebsratsvorsitzende des Öfteren aus dem Haus war, bekam ich die Warenkunde von meinen Kollegen vermittelt – wie die Zeit es zuließ. Denn wir mussten in einem Monat ein bestimmtes Kontingent erreichen und mussten dieses dann auf einem Blatt eintragen um es dem Ausbildungsleiter vorzulegen – das klappte nicht immer – dann haben „Miguel“ und ich dann schon mal was dazu erfunden *gg*

Der Ausbildungsleiter war zufrieden und ich habe mir die Sachen dann später angeeignet. Mitte des ersten Lehrjahres (oder war es früher?) wurde unser Ausbildungsleiter krank – schwer krank wie sich später rausstellte; er legte in unserem Unterricht immer einen „Sekundenschlaf“ hin und wir fanden das in dem Moment lustig – wir wussten nicht anders damit umzugehen. Irgendwann kam er gar nicht mehr und der Unterricht fiel aus – was meinen Chef sehr freute, denn so war ich in der Abteilung.

Wir waren dann einige Monate ohne Unterricht – durften uns aber ab und an mal in den Schulungsraum setzten und Prüfungsbögen machen (die Zwischenprüfung stand an).
Unser Ausbilder ging dann auf Grund seiner Erkrankung (die Ärzte wussten nicht was es war, sie vermuteten eine Viruserkrankung im Gehirn) in Frührente. Und wir wurden dann nach Monaten mit einem benachbarten Haus zusammengelegt – so dass wir wenigstens unseren Unterricht wieder hatten. Auch wenn unser Ausbilder streng war und auch öfter wütend darüber, das wir den Stoff nicht immer hundertprozentig beherrschten, hat er uns eine Menge beigebracht und wir waren dann natürlich getroffen und traurig, das es ihm so schlecht ging.

Nichts desto trotz ging das Leben – und somit auch die Ausbildung – weiter.
Im zweiten Lehrjahr standen dann die Zwischenprüfungen an. Diese dienten dazu, zu wissen, wo noch Schwächen sind in dem Stoff. Und obwohl wir ca. 1 Jahr keinen Unterricht hatten, schnitten wir besser ab, als so manch anderer. Ich weiß nicht, ob es deswegen war, weil wir unserem Ausbilder zeigen wollten, das er gute Arbeit geleistet hat oder was auch immer. Aber wir haben dann erfahren, das er sehr stolz auf uns war – er hat sich nach den einzelnen Ergebnissen erkundigt und ein paar Monate später wusste er nicht mehr unsere Namen. Wir sind dann gebeten worden, ihn zu lassen – regelrecht in Ruhe zu lassen.

Das haben wir respektiert.

Im laufe meiner Ausbildung bekam ich, wie oben schon erwähnt, immer „wichtigere“ Aufgaben zugeteilt – und war gegen Ende meiner Lehre nicht mehr unbedingt „der Stift“. Ich wurde dann irgendwann behandelt wie meine Kollegen – gleichwertig. Manchmal sogar bekam ich den Schlüssel vom Chef damit ich z. B. Preisnachlässe an der Kasse geben konnte oder Reklamationen zurücknehmen konnte. Teilweise wurde mir sogar die Leitung bestimmter Abläufe anvertraut, z. B. Retouren etc. pp.

Der Abschluss

Die Abschlussprüfung nahte und wir wurden im Unterricht darauf vorbereitet – wir hatten dann eine Woche in Düsseldorf NUR Unterricht – in dem wir NUR Prüfungsbögen aus den Vorjahren lösen mussten. Außerdem wurde durchgespielt wie eine mündliche Prüfung aussehen könnte. Denn die Abschlussprüfung bestand aus dem schriftlichen Teil: BWL, Rewe und Warenkunde / und aus dem mündlichen Teil: man sitzt alleine vor einem Prüfungsausschuss (IHK, Einzelhändler, einem Lehrer und noch jemanden, den ich aber jetzt nicht mehr zusammen bekomme) und bekommt Fragen gestellt.
Man schreibt während seiner Ausbildung einen so genannten Monatsbericht. Die Themen kann man sich im Normalfall aussuchen – bei uns wurden sie vorgegeben vom Ausbildungsleiter. Als wir keinen Unterricht hatten, haben wir Schulthemen genommen.

Ich hatte „dummerweise“ einen sehr ausführlichen Bericht über „Mahnverfahren“ geschrieben und wurde dazu natürlich prompt gefragt. Und habe leider nicht mehr alles so zusammenbekommen, wie es hätte seins sollen. Da ich aber mit meinen anderen Antworten in der Prüfung so glänzte haben die Prüfer da mal drüber weggesehen. *gg* Ich wurde z. B. vom Einzelhändler gefragt, welche Besonderheit hat denn die „Reit Spaß Barbie“. Meine Antwort: sie hat flexiblere Gelenke, als die herkömmliche Barbie, so das sie sich auf „Leckermäulchen“ setzten kann.
Irgendwie hat er das verpeilt und fragte immer wieder, da gäbe es doch noch was anderes. Die anderen Prüfer wunderten sich auch schon, und fragen ihn dann, was soll denn da noch sein. Und just in dem Moment sagt er: „Na, die Gelenke“ Er wurde dann aufgeklärt, das ich diese Antwort schon längst gegeben hätte….

Aufgrund meiner schriftlichen Prüfung fehlten mir die volle Punktanzahl in der mündlichen das ich auf eine glatte Zwei als Abschlussnote kam – und da die Prüfer ein Auge zugedrückt haben in Bezug auf das Mahnverfahren, bekam ich diese Punktzahl und schloss so mit einer glatten Zwei meine Ausbildung ab.

Als ich das Gebäude verlassen habe, habe ich einen Tanz a la Gene Kelly hingelegt – mein Kollege aus dem benachbartem Haus, der mit mir zu Prüfung ging – nahm direkt abstand *gg*.

Fazit

Oh Mann, was soll ich schreiben???
Ich bin froh diese Ausbildung gemacht zu haben, ich bin dankbar dafür, dass ich sie in einem so tollen Unternehmen machen durfte. Das sagte auch mein Bruder damals als die Zusage kam: „Was besseres als der Kaufhof kann dir nicht passieren“.

Ich kann nur jedem raten eine Ausbildung zu machen – auch wenn es nicht der Traumberuf ist!! Man kann danach immer noch seinen Träumen nachgehen, wenn man sie kennt *gg*.
Man hat immer was, auf das man zurückgreifen kann, sollte es mit dem Traum nicht klappen.

Insgesamt hatte ich eine wunderbare Zeit im Kaufhof, ich wurde nach der Ausbildung sogar übernommen – habe dann aber nach eineinhalb Jahren selber gekündigt (wegen eines Umzuges nach Koblenz). WEGEN des Kaufhofs bereue ich diese Entscheidung –aber mein Leben hat dennoch einen Sinn *gg*.
Der Kaufhof hat mich geprägt und auf mein eigenes Berufsleben vorbereitet – was nicht minder meinen Kollegen und Ausbildern zu gute zu halten ist. Insbesondere mein Abteilungsleiter und meine Erstverkäuferin *knutsch von hier aus*, ich habe dadurch gelernt, wie ich mich verhalten muss und darf. Und bin wie gesagt, dankbar dafür.

Ich denke ich habe genug geschrieben – dieser Bericht umfasst SECHS Seiten im Word… sorry *gg*

Shake Hands
PURlena
...
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campimo
campimo, 14.01.2007
SH LG
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Salsaloco

Depp vom Dienst

ein Testbericht von 2006-03-28 02:57:19 vom 28.03.2006
Empfehlung: ja
So Einzelhandels Kaufmann.

In der Ausbildung ist mann so zu sagen der depp vom Dienst mann wird für alles verantwortlich gemacht und muss alle möglichen drecks Arbeiten machen die vor Fallen wo die anderen sich zu Bequm sind es zu machen.

Nun ja In der Ausbildung sollte mann eigentlich so viel wie Möglich lernen, doch Im Handelshof wurde mir gesagt das 80% der Ausbildung durch Regale Auffüllen Besteht das mag schon sein aber Als Gehlernter Kaufmann im Einzelhandel tut mann bestimmt nicht nur Regale Auffüllen.
Da kommt ganz bestimmt viel mehr hin zu, Mann sollte eine Gewisse Produkt Information haben. Zum Beipiel Joghurt Naja nach einer zeit weiß mann sicherlich wo der Ermann Sahne joghurt Steht aber Wießen wir auch on er rechs gerührt oder links gerührt ist Nein, Oder ob der Wodka 8 mal Gefiltert wird oder 16 mal oder was das überhaupt für einen unterschied macht. Solche dinge sind sehr wichtig zu wießen Bei enem Firmen wechsel wollen die leute auch wießen ob ihr in eurer Ausbildung viel gelernt habt wenn ihr dann sagt ja regale einräumen kann Dann langt das nicht der würd euch Fragen wie sieht es aus mit Inventar, Inventur, Bilanzen, Buchführun, Waren-ein Warenausgang, Lager bestände Was ist ein Renner Artilel was ist ein Penner Artikel, Kassen wessen, Information, Kundenberatung und Betreung, Garantie und so weiter und so fort Alle die dinge werden von einem Erwartet heut zu Tage.

Mann muss verschiedenen Abteilungen Durch laufen und versuchen immer etawas dazu zu lernen Mann Sollte Disponieren ( Bestellung) können. Die bestands verwaltung über blicken können. Etikketen Werbung, Waren Presentation.
Alle diese Dinge sind sehr wichtig und vborraussetzung für eine gute Ausbildung.

Wenn ihr Beruflich euch weiter Entwickeln wollt sorgt dafür das ihr eine Anständige Ausbildung habt in der ihr Alles Beigebracht bekommt es ist noch kein Meister vom Himmel Gefallen.

Liebe Grüße

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Viel Spas im Beruf
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Kommentare
campimo
campimo, 12.05.2006
Nach der Ausbildung bist du dann immer noch der Depp vom Dienst, und wenn du ohne Ausbildung, also als Quereinsteiger kommst ist dies ebenso! Ich habe dazu einen netten Text bei Mymeinung.com veröffentlich. Einfach in die Suchmaske Einzelhandel eingeben, u
Leela
Leela, 28.03.2006
sh
Pussy101
Pussy101, 31.03.2006
sh
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Schuhverkäufer

ein Testbericht von 2003-08-26 10:48:37 vom 26.08.2003
Empfehlung: ja
Ich bin Schuhverkäufer. viel stellen sich darunter immer ein total leichten job vor. kein wunder wenn man im tv al bundy sieht.
ich kann nur sagen das es nicht immer sehr einfach ist. wenn Kunden nicht genau wissen was sie wollen muss man sich schon sehr ins zeug legen.
manchmal wenn sie auch Schuhe anprobieren muss ich ein paar schritte zur Seite machen. puhhhhhhhhhh
dabei gibt es doch heute schon so tolle Deos für Schuhe. und grade im Sommer kann man sich tolle Barfussohlen in die Schuhe legen. dann bekommt man keine Schweißfüße.

am schlimmsten ist wenn wir viel neue Ware bekommen und im Lager kein platz mehr ist. dann muss da ganze Lager einmal durch gerückt werden. wenn man so klein ist wie ich, ist das nicht immer leicht. man steht auf der obersten stufe der Leiter und kommt immer noch nicht ran.

was ich aber auf jeden fall noch loswerden möchte ist.
ich liebe meine arbeit und freu mich auf jeden weiteren tag.

es gibt jeden tag neue und interessante Menschen kennen zu lernen....
viele davon sind wirklich sehr nett und freundlich na ja schlecht gelaunte Kunden gibt es überall - aber wenn diese Kunden gut gelaunt mein laden verlassen bin ich wieder ein stück glücklicher

ich liebe meine arbeit
...
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borelli

Gar nicht mal so übel der Job

ein Testbericht von 2003-02-19 14:20:59 vom 19.02.2003
Empfehlung: ja
So, wollte hier euch mal meine Erfahrungen zum Thema
Kauffrau im Einzelhandel unterbreiten.

Ich habe nach meiner zwar relativ erfolgreichen, aber nicht von Glanz geprägten Schulzeit, beschlossen, dass Abi sausen zu lassen und endlich ins Berufsleben einzusteigen.

Gesagt – getan

Nach unzähligen Bewerbungen ( die mir wie mindestens 1000 vorkamen) als Automobilkauffrau, Steuerfachgehilfin, Laborantin und diverser anderer Berufe (man merkt sofort ich hatte eine klare Vorstellung von dem was ich werden wollte; -) ), fand ich in einer Tageszeitung ein Stellenangebot

„Suchen Auszubildende“
eines großen Elektrofachmarktes.

Leider ging aus dieser Anzeige nicht hervor für welchen Beruf. Ich bewarb mich aber trotzdem – als was auch immer.

Nach einigen Tagen bekam ich dann eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, wo ich voller Freude (und pitschnass) hinging.
Hier wurde mir dann unterbreitet, dass in diesem Betrieb ausschließlich Kaufleute zum Einzelhandel ausgebildet werden.

„Gut,“ dachte ich „dieser Beruf ist in deiner Liste zwar noch nicht aufgeführt, aber wenn die dich nehmen – O.K.
Nach wiederum einigen Tagen bekam ich einen Anruf, dass dieser Betrieb mich gerne einstellen würde. JUHU

Jeder der mich kannte, dachte dass dieser Beruf eigentlich weniger gut für mich geeignet ist, da man immer nett und freundlich sein muss (auch morgens).
Es klappte mit der Zeit aber immer besser, sich eine gute Laune anzutrainieren.

Ich fing dann in der Haushaltwaren-Abteilung meine Ausbildung an!
(Haushaltswaren – die spannendste Abteilung -gähn-)

Das härteste am Anfang war, 40 Stunden in der Woche zu Arbeiten (und das im STEHEN!) und auch noch am Samstag. Wenn man frisch aus der Schule kommt ist das super hart.

Die Arbeitszeiten waren entweder von 9.00 – 18.30 oder von 10.30 – 20.00 Uhr
Aber Gott sei Dank durfte man zweimal die Woche zur Berufsschule!!! Auf die ich später noch näher eingehen möchte.

Tja, die Haushaltwaren und ich...
Zunächst wurde mir beigebracht welche Unterschiede Kaffeemaschinen, Waschmaschinen, etc. haben, um den Preis dem Kunden gegenüber zu rechtfertigen.
Dafür habe ich fast ein halbes Jahr gebraucht, oder länger, da es das geforderte Wissen doch recht umfangreich war.
Und wenn man dachte man weiß nun wirklich alles, was der Kunde wissen will, kam wieder einer der irgendwas ganz Spezielles wissen wollte, was man dann erst wieder nachschlage musste ( passiert heute auch noch manchmal.
Dann wurde ich in die Geheimnisse das Wareaufbauens, Wareauszeichnens, Ware-ins-regal-räumens, Ware-einskannens, etc. unterwiesen.

Da in den Märkten, die Regale und die Art wie die Ware in den Regalen oder auf Paletten steht, immer gleich ist müssen diese immer nach der vorgegebenen Art eingeräumt werden.

Das heißt zum Beispiel:
Ware die auf Paletten aufgebaut wird muss grade ausgerichtet sein, die Bilder der Kartons müssen alle nach vorn zeigen, das Preisschild muss immer an der gleichen Stelle sein, ein Gerät muss ausgepackt sein und der leere Karton muss speziell gekennzeichnet sein UND UND UND
Aber genug von dem langweiligen Kram:

Als ich das erste mal dann auf Kunden losgelassen wurde, war dass schon relativ schwierig, da ich nur bedingtes Wissen von der Ware hatte und meine Rhetorik nicht ganz so ausgereift war.
Ich danke Gott heute noch, für das „Ich lerne“- Schild, ohne dass mir bestimmt so mancher Kunde den Riecher zum Stinker gedreht hätte.

Thema-wechsel : Berufschule

Berufschule war auch ein besonderes Thema für mich.

Ich hatte, dass Glück, dass ich vorher auf einem Wirtschaftgymnasium war und Buchführung ( was wir dort lernten)wirklich sehr gut beherrschte, so das ich diesem Fach, ohne etwas zu verpassen, fernbleiben konnte. Arbeiten liefen immer gut, nur meine fehlende Anwesenheit fand mein Lehrer weniger witzig.

Man lernt in der Berufschule als Einzelhandelskaufmann übrigens neben Buchführung und allgemeinem Rechnungswesen: Wirtschaftlehre, Politik, Waren und Verkaufskunde, Englisch, Informatik und das unsinnigste Fach Sport ( wo ich auch nie da war)

Die interessantesten Fächer sind eigentlich Wirtschafslehre und Waren- und Verkaufskunde, da man hier praxisbezogene Themen behandelt.

Übrigens sind diese Fächer neben Rechnungswesen Prüfungsfächer. Das Buch was in einem anderen Bericht vorgeschlagen wurde „Sicher zu Einzelhandelskaufmann“ kann ich übrigens auch nur wärmstens empfehlen auch mich hat dieses Buch sehr gut durch die Prüfung gebracht.
Und noch ein Tipp am Rande: Rechtzeitig anfangen, so schwer das auch ist, weil das ist wirklich sch**** viel Stoff, den man Wissen muss!

Zurück zur eigentlichen Ausbildung
Nach einiger Zeit wurde mir immer mehr zugemutet von meinem Abteilungsleiter, ich fing an Warenbereiche zu übernehmen, die ich in Ordnung zu halten hatte z.b. die Rasierer, später war ich dann auch für die Bestellung dieser zuständig, damit immer genug Ware vorrätig ist.

Mit der Zeit wurden meine Aufgeben immer umfangreicher, neben Kundenbestellungen, bearbeitete ich dann auch Listen, bestellte Ware, kümmerte mich um das Sortiment, etc.

Nach drei Jahren war ich dann so weit, ein Fachberater zu sein.
Zu meinem Glück wurde ich übernommen, was bei gut erledigter Arbeit oft der Fall ist.

Heute arbeite ich immer noch in der selben Abteilung und das mit wachsender Freude.
Ich lerne immer noch viele Dinge dazu, was Bestellen und betriebliche Dinge angeht.

Was ich außerdem an meinem Job mag ist, das kein Tag wie der andere ist, da jeden Tag andere Menschen zu mir kommen.
Manche Kunden sind zwar manchmal anstrengend und ehrlich gesagt auch nervenaufreibend, aber es gibt mehr Menschen die wirklich nett sind.

Speziell auf mein unternehmen Bezogen mag ich das gute Betriebklima.
Und wir haben das Glück einen wirklich guten Chef zu haben, der fair und menschlich ist.



Trotzdem muss ich gestehen, dass ich nicht mein Leben lang im Verkauf arbeiten möchte, da mich die andere Seite, der Einkauf, mehr interessiert. So versuche ich möglichst schnell aufzusteigen oder in eine andere Sparte zu wechseln.
Apropos aufsteigen, die Chancen aufzusteigen sind in meinem Betrieb jedenfalls recht gut, da jeder der gute Arbeit leistet, diese Chance bekommt. Leider muss erst ein Platz frei werden, bevor er wieder besetzt werden kann und das dauert.
So das war’s
So denn...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Die-Spinne

Kaufmann sein ist gar nicht so übel :)

ein Testbericht von 2002-07-30 21:52:27 vom 30.07.2002
Empfehlung: ja
Wenn ihr eine Lehre als Kaufmann oder Kaufrau im Einzelhandel machen möchtet, dann würde ich die bei Sky machen, denn dort hat man gute Chancen beruflich weiter zu kommen,
Ich weis es, denn ich habe dort eine Lehre absolviert, und die Prüfung habe ich mit 3 bestanden, wobei ich sagen muss das ich mich in der Schule nicht gerade angestrengt habe.
Ihr wollt bestimmt wissen was man da so macht in der Lehre !
Ihr habt 2 mal die Woche Berufschulunterricht, nach einen von beiden tagen müsst ihr Arbeiten, denn anderen tag habt ihr frei. Dann habt ihr noch einen ganzen tag in der Woche frei, der ist aber immer verschieden, mal habt ihr auch Samstags frei so ca. alle 3 Wochen.


Ich selber fand die Lehre bei Sky sehr toll, ich war im Sky 151 in Flensburg Neustadt, dort habe ich 3 Lehreiche Jahre gehabt, die ich nie vergessen werde, denn dort ist alles anders, man hat mehr Dänische Kundschaft als Deutsche, da Kaufen die Kunden in der Saison bis zu 3 Einkaufswagen Süßwaren ein, (das war nur ein 3 Personen Haushalt), es wird einem bei Sky alles gezeigt was man als guter Kaufmann wissen muss.
Nach meinen 3 Jahren Lehre wurde ich in den Sky Markt 322 in Flensburg versetzt, dort ging es eher Ruhiger zu, was mich nicht wunderte, denn dort gab es nur die Reiche Kundschaft,
Beispiel : Ich sitze an der Kasse, und jeder 2 Kunde Zahlt mit einem 100.- Euro schein, ist das nicht verblüffend, woanders versuchen die Kunden noch ihre letzten Cents loszuwerden, und unsere Kundschaft zahlt mal eben mit einem Hunderter (um eine Bild zu kaufen).


Weiter geht es mit der Lehre ...
Jedes halbe Jahr müsst ihr zu einer einwöchigen Fortbildung in die Zentrale (coop eingetragene Genossenschaft )in Kiel, das Fahrgeld bekommt ihr natürlich voll zurückerstattet. Dort Lernt ihr vieles über die Ware die im Laden angeboten wird, z.B. über Obst und Gemüse, Weine, aber auch wie ihr mit Kunden umgehen sollt, sie beratet, und bedient. Nach jedem Lehrgang in Kiel schreibt ihr am letzten Tag zwei Prüfung (Leicht wenn man sich ein wenig reinhängt ), dann geht es wieder zur Arbeit, wo der Marktleiter oder eher der Chef bescheit bekommt wie ihr euch auf dem Lehrgang verhalten habt, denn von ihm hängt es ab ob ihr nach der Lehre Übernommen werdet.


In der Lehre schnuppert ihr immer mal in jede Abteilung rein, dürft sogar selber eine Abteilung führen, das heißt, ihr müsst selber die Ware bestellen, sie verräumen, und sortieren.
Dabei lernt ihr auch gleich wo was Steht , denn wenn ein Kunde fragt wo etwas steht, dann ist es schon ganz gut zu wissen wo es steht, sonst heißt es immer gleich „komm Werner das ist nur ein Lehrling der kann uns nicht weiterhelfen.“ Das höre ich heute noch von Kunden, weil ich halt erst 19 Jahre alt bin, wenn die wüssten das ich schon einen Ladenschlüssel in der Tasche habe, und der Stehlvertreter vom Stehlvertreter bin....


Ich habe einen Hauptschulabschluss, damit könnte ich jetzt Substitut oder Marktleiter werden, nur das wird nicht sehr leicht bis sie dich erst mal nehmen!


Um Marktleiter bei Sky Wandmarker oder plaza zu werden muss man eine Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau gemacht haben, und dann könnte man ins Förderprogramm, das dauert auch noch mal 3 Jahre (Theorie und Praxis) z.B. Kundenberatung, Marktorganisation, Mitarbeiterführung, das alles lernt man dort in den 3 Jahren. Danach ist man dann halt Marktleiter oder Gruppenleiter, oder Marktleiter Assistent.


Wenn man schon Abitur in der Tasche hat, dann geht das sehr viel schneller, dann brauch man nur 1.5 Jahre für den Kaufmann lernen, und danach in 1,5 Jahre den Handelsfachwirt machen. dann noch ein trainee Programm das geht noch mal 9 Monate, dann ist man auch Marktleiter. Und wenn ihr Schlachter werden wollt, dann geht das fast genauso, nur mit Abitur habt ihr dort keinen Vorteil. Dort müsst ihr eine 3 Jährige Ausbildung zum Fleischer machen, und dann noch eine gewisse zeitlang Praxis, Führungsseminare, dann wieder Praxis, und dann das Aufbauprogramm zur Führungskraft in der Schlachterei, das dauert 1-10 Monate. danach seit ihr Abteilungsleiter in der Schlachterei!!


Jetzt wisst ihr was ihr machen müsst um Marktleiter zu werden, Nämlich immer fleißig Arbeiten, dann ist es nicht so schlimm wenn ihr im Zeugnis mal eine 5 habt.(Ich spreche aus Erfahrung) Bye Die-Spinne
...
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MrHeineken

Besser als gar nix

ein Testbericht von 2002-05-02 23:46:24 vom 02.05.2002
Empfehlung: ja
Jetzt ist meine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel schon fast 3 Jahre her, aber als ich diese Kategorie gesehen habe, dachte ich mir, daß ich ja mal ruhig was zu der Ausbildung schreiben kann.

Vorneweg muss ich sagen das ich nicht weiss, ob es von Bundesland zu Bundesland unterschiede in der Ausbildung selber gibt. Ich werde auf jeden fall über die Ausbildung, so wie sie in Berlin abläuft schreiben.

Mein Traumberuf war es nicht gewesen, aber nach dem ich nicht bei der Polizei angekommen bin, musste ich mir ja was anderes suchen.
Da ich gerne mit Menschen zu tun habe und auch nicht gerade im Büro dahin vegetieren wollte entschied ich mich für diese Ausbildung.
Ich schrieb Bewerbung über Bewerbung an Computer-, Elektro- und allen möglichen anderen Händlern, die eine Ausbildungsstelle zu vergeben hatten. Aber es hagelte viele Absagen.
Pünktlich zu meinem Geburtstag erhielt ich von einen Lebensmittelunternehmen eine zusage in der auch gleich der Berufsausbildungsvertrag lag.

Aber jetzt genug von mir und lieber hin zu einigen wichtigen Daten und Fakten zur Ausbildung selber.

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre bzw. 2,5 wenn man die Prüfung vorzieht. Dies geht aber bloß wenn man im 2 Ausbildungsjahr einen gewissen Notendurchschnitt hat.

Die Ausbildung findet in 2 Institutionen statt.

1. Der Betrieb:
~~~~~~~~~~~

Hier sollen dem Azubi die Parktischen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. Die wöchentlich Arbeitszeit betrug bei mir 23 Stunden und wurde auf drei Tage verteilt.

2. Die Berufsschule:
~~~~~~~~~~~~~~~

2 Tage die Woche war dann auch der Besuch der Berufsschule angesagt, ausgenommen in den Ferien.
In der Schule wurden mehr oder weniger wichtige Fächer unterrichtet. Zu den wichtigen würde ich unteranderem die Warenverkaufskunde, kurz auch WVK, Zählen in dem man viel über die Ware lernt die man Verkauft. Auch die Einzelhandelsbetriebslehre (EBL) gehört zu den wichtigen Fächern, wo man unteranderem viel zum Thema Marketing lernt.
Zu den unwichtigeren würde ich Sozialkunde zählen bzw. Teilbereiche daraus. Denn ich finde das ich in einer Ausbildung nicht noch mal was zum Thema "Drittes Reich" hören muss. Es ist zwar ein wichtiges Thema, aber wurde ja schon in den Jahren davor gelehrt.
Insgesamt werden in der Berufsschule innerhalb der 3 Jahre 7 Fächer gelehrt.

Nach drei Jahren kommt dann die Prüfung die aus 2 Teilen besteht. Einmal schriftlich und zweitens mündlich. Die mündliche Prüfung findet ca. einen Monat später statt und auch erst da entscheidet sich ob man besteht oder durchfällt.


Zum Thema Verdienst schreibe ich mal nix, denn das ist ja meistens unterschiedlich bzw. ändert es sich ja auch ständig.
Der Urlaub betrug bei mir 30 Werktage innerhalb eines Jahres, wobei der Unterschied zwischen anderen Berufssparten, daß in einigen Berufssparten eine Urlaubswoche 5 Tage beträgt, im Einzelhandel jedoch 6 Tage.

Fazit:
Es ist zwar nicht gerade der Traumberuf und auch nicht der Beste was die Arbeitszeiten betrifft, da man ja auch öfters mal bis 20 Uhr arbeiten muss, aber es ist auf jedenfalls besser als gar nix. Und wer weiss ob man später nicht mal gewisse Aufstiegschancen hat.
...
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Kommentare
DERWUNDERBARE
DERWUNDERBARE, 03.05.2002
Naja, ich als Koch kann da von den Arbeitszeiten nur traumlumen...
enkranad
enkranad, 04.08.2003
Wo hast du gelerntFirma und was bekommt man in der Ausbildung fuumlr eine Verguumltung? Gab es irgendwelche andere Betriebsleistungen? Wurdest du uumlbernommen? Ich habe eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker gemacht, war echt klasse. Muum
mgmaus
mgmaus, 18.06.2002
Ich machte auch eine Ausbildung zur Kauffrau im EH und fand es grauenvoll!!!
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DasSternchen

Ausbildung bei ALDI! Wenn Du das schaffst, schaffst Du alles! :o)

ein Testbericht von 2002-02-20 11:13:40 vom 20.02.2002
Empfehlung: ja
Im letzten Jahr habe ich es geschafft, ich habe meine Ausbildung gut abgeschlossen und bin nun Kauffrau im Einzelhandel... *stolzguck* ;o) Das alles natürlich mit Hilfe von ALDI... *smile*

Fangen wir mal ganz von vorne an. Vor ungefähr vier Jahren war ich ziemlich beschäftigt damit mir einen Ausbildungplatz zu beschaffen. Im Endeffekt hatte ich mich dann schon fast überall beworben, hauptsache Einzelhandel. ALDI lud mich dann zu einem Eignungstest ein und kurz danach auch zu einem Vorstellungsgespräch. Der Test war relativ einfach und das Gespräch sehr locker, so dass man wirklich relaxed bleiben konnte. Keine 24 Stunden nach dem Gespräch bekam ich dann auch einen Anruf mit der Mitteilung : "Gratulation, sie haben den Ausbildungplatz!"

Danach war ich mir dann aber gar nicht mehr so sicher ob das auch wirklich das ist was ich will. Von meinem Umfeld bekam ich dann auch etliche Sprüche wie "Aber das paßt doch so gar nicht zu dir"... Mag sein, vielleicht hat es wirklich nie zu mir gepaßt, aber das tut jetzt eigentlich auch nichts zur Sache. Ich zumindest, hatte auch keine großartige Lust mehr mich weiter zu bewerben, unterschrieb den Vertrag und dachte mir "abwarten und Tee trinken".

Anfang September 1998 war es dann so weit. Die neuen Azubis wurden eingeladen zur allgemeinen Begrüßung. Das hieß so viel wie Frühstück und Small Talk mit unseren Ausbildern und einigen hohen Tieren der Gesellschaft. Danach fuhren wir dann mit unseren Ausbildern in die jeweilige Filiale. Mir wurden alle vorgestellt und der Laden erstmal gezeigt, sowie die Aufgaben erklärt. Dann hieß es am ersten Tag die Spiritousen Palette abpacken mit dem Chef... *weia* Später hab ich das immer sehr gerne gemacht, aber anfangs war es doch ziemlich gewöhnungsbedürftig mit den offen Wein- und Schnapskisten rumzuhantieren. Alles sollte möglichst schnell gehen, nichts sollte kaputt gehen und in den Finger sollte man sich wenn möglich auch nicht schneiden... ;o)

Das erste Jahr verbrachte ich mehr oder weniger mit abpacken, Laden in Ordnung halten und sauber machen. Zwischendurch gab es dann einige überbetriebliche Schulungen in der Zentrale, welche auch immer recht amüsant waren. Besonders die Verkostungen haben mir gefallen... :o)

Im zweiten Jahr hieß es dann die Azubiene muß auch mal an die Kasse. Also auf zum Kassenkurs. Treue ALDI Kunden wissen sicher das die Mitarbeiter bei ALDI so ziemlich die schnellsten an der Kasse sind und auch keine Scannerkassen benutzen. Das hieß für mich also in zwei Wochen das Blindkassieren lernen und rund 900 dreistellige Artiklenummern auswendig können. Bei ALDI hat jeder Artikel nämlich eine dreistellige Nummer, welche man eintippen muß. Anfangs scheint das unmöglich zu sein, weil man ständig durcheinander kommt, aber glaubt mir, man kann es schaffen! Jetzt am Ende der Aubsbildung war ich sogar eine der schnellsten an der Kasse! :o) Und ich dachte am Anfang auch das ich das nie lernen werde. Dann kommt aber nach dem Kassenkurs natürlich noch der Sprung in's kalte Wasser... Man muß ja dann so wirlich richtige und echte Kunden abkassieren. Menno, ich sage Euch, wenn ich mein "Schulungskassenschild" nicht gehabt hätte. :o) Anfangs stand aber mein Chef auch immer noch hinter mir, um mir in wirklich bösen Momenten zur Stelle zu stehen, was mich irgendwie beruhigte. :o)

Ich muß allerdings gestehen das die Büroarbeiten und Bestellungen aufgeben etc. in meiner Ausbildung ein wenig zu kurz gekommen sind, obwohl das bei einer Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel eigentlich Bestandteil sein müßte. Nun ja, ich muß dazu sagen das ich der erste Azubi für meinen Chef war... Vielleicht klappt es bei meinem Nachfolger ja nun besser! ;o)

Ansonsten hatte ich noch ein dreimonatiges Praktikum in der Zentrale, wo mir jede Abteilung näher gebracht wurde. So bekam ich einen Einblick in die Aufgaben der Buchhaltung, der Personalabteilung, des Sekrätariates, des Lagers, der EDV und des Einkaufs.

ALDI bildet natürlich besonders für seinen Betrieb
aus. Sprich wenn man sich nicht ganz dumm anstellt wird man auch übernommen und hat gute Chancen aufzusteigen. Allerdings muß man sich auch im klaren sein das es überwiegend "Drecksarbeit" ist. Nichts für schöne, neue und teure Sachen oder lange Fingernägel. Das Putzen gehört genauso dazu wie alle anderen Aufgaben auch und ALDI ist, was das betrifft nicht sehr vielseitig. Belastbarkeit ist das A und O bei diesem Betrieb, dafür wird man dann aber auch gut bezahlt. Wem allerdings seine Gesundheit wichtig ist, sollte nicht sein Leben lang dort arbeiten, den schwere Kisten heben und stundenlang an der Kasse sitzen, das wird einem der Rücken nie danken und glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung!

Ich zumindest habe mich entschieden, die Branche zu wechseln, auch wenn ich im Endeffekt schweren Herzens meine Filiale verlassen habe. Denn eins muß ich sagen, ich hatte einen super lieben Chef und ganz tolle Kollegen, die mir die Ausbildung bei ALDI, so schwer es auch manchmal war, extrem versüßt haben!

Für alle die den Beruf erlernen möchten, kann ich noch das Buch "Sicher zur Kauffrau/ zum Kaufmann im Einzelhandel" vom Merkur Verlag Rinteln empfehlen, den es hat mich gut durch die Prüfungen gebracht!

P.S: Ich wußte nicht ob ich alles in allem mit gut oder mittel bewerten soll, nimmt einfach so ein Zwischending! ;o)
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Kommentare
campimo
campimo, 14.01.2007
H LG
Maeuschen21
Maeuschen21, 20.02.2002
ich habe auch mal uumlberlegt dort zu lernen, weil die dir ja auch eine gesicherte Zukunft bieten und schlecht ist es nicht!!
The-Arena_Rubens
The-Arena_Rubens, 05.07.2002
looool, wusste gar nicht das es noch mehr so deppen wie mich gibt die bei ALDI in lehre gehen : Bin nun aber im 1. Lehrjahr, habe SCANNERkasse und bin maumlaumlaumlnnnlich : Was bei aldi sehr selten ist :
Dein beitrag ist super !
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