Kyocera Finecam L4
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Kyocera Finecam L4
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Kyocera Finecam L4

 Digitalkamera
Platz 1295 in der Kategorie "Digitalkameras". Digitalkamera 4.0 (2304 x 1728) ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 1,00 / 5,00 (1.0 von 5)

Kyocera Finecam L4 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

paraci87

Spielzeug?

ein Testbericht von 2004-12-07 20:05:03 vom 07.12.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: foto qualität ist gut...
Nachteile/Kritik: sieht aus wie spielzeug
Hallo ciao Mitglieder,

Als erstes muss ich sagen das ich ein Ausländer bin und daher auch bei der Rechtschreibung – und Grammatik fehler haben kann, deshalb möchte ich mich schon am Anfang entschuldigen!

Das benutze ich seit einem Jahr und hatte damit bisher gar kein Problem. Ist unkompliziert und leicht zu bedienen. Es sieht aber wie ein Spielzeug aus also ist der Qualität nicht gut....

Koyocera Finecam L4

Stromversorgung

Fangen wir mal vielleicht besser ganz von vorne an, mit dem Einsetzen der Batterien. Dies ist nämlich das Erste, was mich an der Kamera stört. Es wurden hier nicht die wesentlich gängigeren Mignon-Zellen verwendet, sondern wegen der geringeren Größe die Micro oder im Fachhandel auch unter der Bezeichnung AAA bekannten kleineren Batterien.

Weil diese nicht ganz so gebräuchlich sind kommen einem diese nicht nur teurer, sondern wegen der wesentlich geringeren Kapazität halten sie auch nicht so lange. Von der Verwendung von Ni-Cd Akkus muss ich gänzlich abraten, denn diese überstehen kaum eine halbe Stunde im Betrieb. Daher würde ich die Kamera auch nicht gerade als Stromsparwunder bezeichnen. Wer sie also mit Akkus betreiben möchte sollte entweder die NiMH - Akkus oder die inzwischen ebenfalls aufladbaren Accu-Cell Batterien verwenden.

Positiv ist jedoch zu sehen, dass wenn die Kamera über das mitgelieferte USB-Kabel am PC angeschlossen wird sie ihren Strom nicht über die Batterien, sondern über den USB-Port bezieht. Wer sie also als reine Webcam betreiben möchte benötigt gar keine Batterien.

Bedienung

Wie bereits geschrieben gibt es gar nicht viel zu bedienen, denn die ganze Bedienung funktioniert lediglich mit zwei Knöpfen. Mit dem einen hangelt man sich einfach durch das Menü, das auf dem Display mittels Symbolen dargestellt wird und mit dem Anderen wählt man dann die Funktion.

Allerdings sollte man schon ganz genau wissen, was man tut, denn sonst passiert es einem sehr schnell, dass man seine kompletten Aufnahmen aus dem Speicher löscht, was mir inzwischen bereits wiederfahren ist.

Etwas unglücklich finde ich auch die Wahl der Symbole, denn die sind alles Andere als selbsterklärend, warum man dann gerade am Anfang auch immer wieder die Bedienungsanleitung konsultieren muss.

Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich anfangs die Tatsache, dass die Kamera nicht vertikal, sondern horizontal, also aufrecht stehend betrieben wird.

Über einen Autofokus verfügt die Kamera ebenfalls nicht, hier ist noch Handarbeit gefragt. Mit dem drehbaren Objektiv kann man zwischen Nahaufnahmen (bis 30cm) und Landschaftsaufnahmen wählen. Gerade beim Drehen bemerkt man dann auch, dass es sich nicht um ein hochwertiges Produkt handelt, denn der Widerstand, der sich der Drehbewegung entgegenstellt verändert sich. Dies lässt dann schon auf eine unpräzise bis billige Verarbeitung schließen, aber bei einer Digitalkamera für 65€ sollte man die Ansprüche auch nicht zu hoch stellen.

Bei Aufnahmen von Objekten, die der Kamera etwas näher sind wird die Fokussierung zum Geduldspiel, man benötigt schon etwas Erfahrung, um das Objektiv und somit den Fokus richtig einzustellen. Leider sind keine Angaben in Metern aufgedruckt, sondern wieder nur zwei kleine Symbole, die für nah und fern stehen. Eine Skala würde die Sache um einiges vereinfachen.

Bildqualität

Kommen wir zum vermutlich wichtigsten, die Bilder können in zwei verschiedenen Auflösungen gemacht werden, entweder mit 1248x960 oder 640x480. Dazwischen gibt es nichts. Da die Kamera recht gut mit Speicher ausgestattet ist benutze ich ohnehin nur die höhere Auflösung. Bei der hohen Auflösung reicht es für etwa 40 Bilder und bei der geringeren Auflösung würde es laut technischer Daten für 160 Bilder ausreichen, was ich in der Praxis aber noch nicht versucht habe, weil mir da die Qualität dann doch wichtiger ist.

Das weit größere Manko der Kamera ist dann in der Schnelligkeit oder vielleicht sollte ich besser schreiben in der Langsamkeit zu finden. Von dem Gedanken, bewegliche Objekte fotografieren zu wollen sollte man sich möglichst schnell verabschieden. Ich hatte ja gehofft, sie auch zum Skifahren mitnehmen zu können, aber dazu ist die Kamera absolut nicht zu gebrauchen.

Wer damit Aufnahmen aus der Fauna aufnehmen möchte sollte sich entweder mit Schnecken und sonstigem langsamem Getier begnügen oder stets ein gutes Narkosemittel mit sich führen. Irgendwelche Details sind bei beweglichen Objekten jedenfalls nicht mehr zu erkennen, bestenfalls kann man noch erahnen, was man da fotografiert hat.

Für Stilleben oder Landschaftsaufnahmen dagegen eignet sie sich hervorragend und die Bilder sind dann auch wirklich gut, zumindest wenn man eine ruhige Hand besitzt. Allerdings auch noch nicht in der Qualität, um sie nach einem Ausdruck mit einem herkömmlichen Foto vergleichen zu können, denn da reicht die Auflösung einfach nicht aus. Aber sie sind ausreichend um sie auf dem PC zu betrachten oder als Mail zu versenden.

Sehr zufrieden bin ich ja mit der Komprimierung, die Bilder werden bereits in der Kamera ins JPEG-Format umgewandelt, wobei ein wie ich finde sehr gutes Verhältnis zwischen Qualität und Kompressionsrate gewählt wurde.

Übertragung zum PC

Um die Bilder von der Kamera auf den PC zu bekommen sollte zunächst einmal die mitgelieferte Software installiert werden, was ganz einfach mit ein paar Klicks zu bewerkstelligen ist. Die Software läuft nur auf Windows-Betriebssystemen, die USB-Unterstützung bieten, also Macintosh oder ein altes Windows NT wird nicht funktionieren.

Danach muss die Kamera mit dem mitgelieferten USB-Kabel an einen freien USB-Port angeschlossen werden, woraufhin sie auch sofort erkannt wird. Die Übertragung der Bilder geht dann wirklich kinderleicht. Die Bilder werden aber nicht von der Kamera verschoben, sondern kopiert. Um die Bilder, die sich danach noch immer auf der Kamera befinden zu löschen ist ein zusätzlicher Schritt notwendig.

Die Software zur Übertragung der Bilder beinhaltet auch gleich ein kleines Fotoalbum, in dem die Bilder dann einsortiert werden können, was ich für ein ganz nettes Feature halte.
Mitgeliefert werden auch noch diverse Programme zur Bildbearbeitung, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen möchte, da es sich hier ja um die Kamera dreht.

Video- / Webcamfunktionalität

Die Kamera als drei in eins zu vermarkten halte ich für etwas übertrieben, denn die Funktion einer Videokamera kann sie mit Sicherheit nicht erfüllen. Ich würde hier vielleicht eher von einer mobilen Webcam reden, denn im Prinzip tut sie nichts anderes, nur werden die Bilder eben nicht direkt zum PC übertragen, sondern im RAM gespeichert.

Begeht man nun den Fehler seine Batterien wechseln zu müssen wird das im AVI-Format gespeicherte Video sofort ins Nirvana befördert, was ich nicht so ganz verstehen kann, denn Bilder bleiben bei einem Batteriewechsel trotzdem gespeichert.

Es werden jedoch selbst bei der geringsten Auflösung keine 24 Bilder pro Sekunde erreicht, warum dann eben dieses Webcam-typische Bild entsteht. Maximal können 120 Sekunden aufgenommen werden bei einer Auflösung von 304x240, bei der höheren Auflösung von 624x480 sind es dann nur noch 30 Sekunden.

Überlegt man sich jetzt einmal, dass die Kamera bei einer Auflösung von 640x480 etwa 160 Bilder speichern kann sind das umgerechnet auf 30 Sekunden dann noch gerade 5,33 Bilder pro Sekunde. Also, von Videokamera keine Spur.

Als Webcam eingesetzt kann sie aber vor allem durch die, im Vergleich zu anderen Webcams, sehr gute Bildqualität überzeugen. Dank dem USB-Anschluss lässt sie sich als solche auch sehr leicht handhaben und in dem mitgelieferten Sockel findet sie auch perfekten Halt.

Sonstiges

Weil bei der Kamera kein Blitzlicht eingebaut ist sollte man immer für gute Beleuchtung sorgen, aber auch hier wird man lange versuchen müssen, bis man die richtige Wahl gefunden hat. Ist zu viel Licht vorhanden sind die Bilder sofort überbelichtet und in der Dämmerung wirken die Bilder dann gleich ziemlich düster.

Am besten ist das natürliche Licht, wenn dieses aber nicht vorhanden ist habe ich gerade mit Neon-Licht sehr gute Erfahrungen gemacht. Richtige Strahler sollte man nicht benutzen, denn diese sind viel zu grell und reflektierende Flächen bereiten dann Probleme.

Auch noch erwähnenswert finde ich, dass auf dem vorhandenen Display nur der jeweils gewählte Modus angezeigt wird. Die aufgenommenen Fotos kann man darin nicht betrachten, dies ist erst möglich, nachdem die Fotos auf den PC übertragen wurden. Ein direkter Anschluss an einen Fernseher ist in dieser Preisklasse natürlich auch nicht vorhanden.

Die Kamera lässt sich nicht mit weiterm Speicher erweitern, was ich jetzt aber nicht so tragisch finde, da sie bereits mit 2 x 16MB ausgestattet ist. Für die Zwecke, zu denen man die Kamera gebrauchen kann ist das vollkommen ausreichend.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Kyocera Finecam L4  Digitalkamera: 2,0 schlecht
Verarbeitung:Verarbeitung von Kyocera Finecam L4  Digitalkamera: 2,0 schlecht
Ausstattung:Ausstattung von Kyocera Finecam L4  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Bildqualität:Bildqualität von Kyocera Finecam L4  Digitalkamera: 5,0 ausgezeichnet
Tragekomfort:mittelmäßig
Bedienkomfort:Bedienkomfort von Kyocera Finecam L4  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
Bedienungsanleitung:einfach & übersichtlich
Installation:mittelmäßig
Service:schlecht
Akkulaufzeit:Akkulaufzeit von Kyocera Finecam L4  Digitalkamera: 3,0 mittelmäßig
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Produktbeschreibung Kyocera Finecam L4

Technische Daten und Produkteigenschaften
Digitalkamera 4.0 (2304 x 1728)
Allgemeine Informationen Kyocera Finecam L4
gelistet seit: 28.10.2004
Hersteller: Hersteller: KyoceraKyocera, www.kyocera.de/
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