Platz 786 in der Kategorie "Digitalkameras". 4,1 Megapixel inkl. einer Speicherkarte von 128 MB, viele Funktionen, leichte Handhabung, nutzbar auch für 3-minütigen Kurzfilm ...mehr
das Fotografieren gehört schon seit sehr vielen Jahren zu einem Teil meiner Interessensgebiete. Nachdem nun diese Digitalkameras immer mehr und mehr auch zu erschwinglichen Preisen auf den Markt kamen und sich Freunde und Bekannte mit einer solchen ausstatteten, bekam ich meinen ersten praktischen Einblick in die Welt der Digitalfotografie und entschied mich spontan: ~So ein Ding muss her~ und machte mich sogleich am nächsten Tag auf, um nun auch Besitzerin einer solchen Kamera zu sein. Nach Einholen der für mich wichtigsten Informationen erstand ich dann auch bei der Firma Quelle ein Gerät, dass mir für meine Zwecke mit einem Speicher von 16 MB gut ausreichend erschien. Über ein Jahr lang war ich damit auch weitestgehend zufrieden – bis auf die leidliche Feststellung, dass die Speicherkapazität auf Grund des vermehrten Einsatzes sowie die Auflösung nun doch nicht meinen mittlerweile angehobeneren Ansprüchen entsprach.
Nun stand Anfang Juli dieses Jahres unser Strandurlaub im Ostseebad Rerik im wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern an. Unter anderem war für den 14. Juli der Besuch der Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf der Insel Rügen geplant, wo ich mit größter Sicherheit eine erhöhte Anzahl an Fotos schießen werde – und was ist mit unseren anderen Aktivitäten und erholsamen Strandbesuchen?? Ich war mir vollkommen darüber im Klaren, dass diese Speicherkarte mit 16 MB hinten und vorne nicht reichen würde. Was also tun? Gut, ich hätte die Möglichkeit, den Speicherplatz durch den Erwerb einer größeren Karte zu erhöhen... aber da war ja noch die Auflösungsgegebenheit. Ich kehrte also in mich und beschloss, mir eine weitere Digitalkamera mit höherer Speicherkapazität und besserer Auflösung zuzulegen... und die „alte“ Digi könnte ja immerhin noch auf den Klassenfahrten meiner Kinder hervorragend eingesetzt werden, was hier wiederum meinem Geldbeutel sehr zugute kommt, da man ja wunderbar an meinem geliebten PC ausfiltern konnte und die oftmals misslungenen Aufnahmen so nicht mitbezahlen musste und sie ohnehin als Futter für den Mülleimer verwendet werden.
Nun machte ich mich wieder auf die Suche nach einer geeigneten DigitalKamera, die meinen Vorstellungen entsprach... durchforstete ein Geschäft nach dem anderen... studierte Kataloge und Prospekte *schwitz*... sicherlich war da das eine oder andere gute Stück, welches mir durchaus gefallen und ich auch gerne erstanden hätte, doch mein Geldbeutel ließ sich in Hinsicht auf die Finanzen zu keinerlei Verhandlung mit mir ein. Andere Geräte wiederum kamen mir zwar sehr im Preis entgegen, jedoch die Speicherkapazität sowie die Anzahl der Pixel war nicht gerade das, was in meiner Vorstellung schwebte.
Erfolglos, abgehetzt und mit einer Überflut an Informationen über Digitalkameras in meinem Kopf musste ich ja nun auch noch meinen Einkauf an Lebensmitteln erledigen – also schnell noch zum Aldi, bevor die Kinder aus der Schule kommen. Gedacht... getan. Ich flitzte mit meinem Einkaufswagen durch die Gänge, packte nur eben das Nötigste ein und stellte mich an. Rechts neben mir ein Sondertisch mit Restposten. Meine Augen wanderten über die Waren, die auf diesem Tisch lagen.... STOP... was war das?...was stand da eben auf dem Karton? ...Digitalkamera.... 4,1 Megapixel... 128 MB Speicherkarte... zusätzlicher Kurzfilmaufnahmemodus... 259,-- €...*ups*... ein Schmunzeln
machte sich auf meinem Gesicht breit, denn genau das war es, was ich wollte. Also landete auch genau diese Digi in meinem Einkaufswagen. Die Fotoserie unseres oben bereits erwähnten Urlaubes war gerettet..*freu*
*Ich hoffe, ich habe euch mit meinem Vorwort nicht zu sehr gelangweilt* ..wenn doch, dann sorry...
Nachdem ich dann nun meine Pflichten als Mutter und Hausfrau hinter mir hatte, konnte ich mir mein neu erstandenes Stück einmal genauer unter die Lupe nehmen..
** Der Lieferumfang **
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· Kamera mit USB-Anschlußkabel
· Vidokabel
· Handschlaufe
· Netzteil
· Akku-Ladegerät inkl. 4 Akku-Battarien - wobei auch noch beim Ladegerät unter Schnellladefunktion/Standardladefunktion gewählt werden kann
· Speicherkarte CompactFlash mit 128 MB
· Installations- und Anwendungssoftware / 2 CD´s
· Benutzerhandbuch *sehr übersichtlich und leicht verständlich
· Garantieunterlagen
· Fototasche
** Der Hersteller **
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MTC Medion Technologie Center
Freiherr-vom-Stein-Str. 131
45467 Mühlheim/Ruhr
Fon: 01805-633466
Fax: 01805-654654
** Das Kameragehäuse **
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ist silberfarben und hat ohne Batterien und Speicherkarte ein Gewicht von 280 g, sowie die Abmessungen von B116xH73xT62 mm... Wunderbar für meine Handtasche
** Die Vorderseite des Gehäuses **
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Hier sieht man...
· den Blitz-Sensor
· das Sucherfenster
· die Selbstauslöser-Anzeige
· den Blitz sowie
· die Linse
** Die Rückansicht **
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enthält ein wenig mehr Angaben, wie
· Zoom, den Einschub für die Speicherkarte
· Taste für Menue, Löschtaste,
· einen Lautsprecher,
· das 5-Stufen-Steuerrad,
· den LCD-Montor sowie
· die LCD-Taste
· das Sucherfenster
· Schärfe- und Blitzindikator
** Die Oberansicht **
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besteht aus
· Wahlschalter für Funktionen
· Positionsmarkierung für die Einstellposition (Kurzfilmaufnahme, Nahaufnahme, Aufnahme, Wiedergabe, PC- und Setup-Modus)
· Auslöser
· Mikrofon
· Monitor für Daten
** Unterseite des Kameragehäuses **
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· Riemenöse
· Batteriefach-Abdeckung mit Verriegelungsschub
· Befestigung für das Stativ
** Auf der rechten Seite befindet sich nunmehr **
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· der Anschluß für das Netzgerätz
· der Videoausgang
· und der Anschluß für USB
· CCD: 1/1.8“ CCD mit 3,87 mio. Pixel ISO 100 (*hmm... was immer das auch zu bedeuten hat*)
· Objektiv: 3fach-Zoom, Macro-Naheinstellungsbereich ab 0,08 m (*so so....)
· Monitor: 1.6 TFT color LCD (*aha*)
· Belichtungssteuerung: Belichtungsprogramm m. Punkt-Messung
· Aufnahmemodus: Einzelbild, Serienbild, Selbstauslöser (*fein, damit kann ich etwas anfangen *g)
· Eingebautes Blitzgerät: 8 Sek. Aufladezeit für den Aufhellblitz
Autom. Blitzzuschaltung, Aufhellblitz, Blitzabschaltung mit
Reduzierung des „Rote-Augen-Effekts“ Aufhellblitz für
Spezialeffekte (*auch für mich nachvollziehbar...)
**Einstellung des Weißabgleiches**
· Automatische Einstellung
· Symbol für Einstellung bei Sonnenlicht
· Symbol für die Einstellung auf Neonlampen
· Einstellungssymbol auf Glühlampen
**Einstellung des Bildformates**
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· Die Bilddatenmenge kann wahlweise in drei unterschiedlichen Bildqualitäten gespeichert werden:
- S (640x480) ~ superfein = 194 ~ fein = 336 ~ normal = 623
- M (1600x1200) ~ superfein = 29 ~ fein = 58 ~ normal = 119
- L (2272x1704) ~ superfein = 14 ~ fein = 29 ~ normal = 58
(*na fein....)
So... dieses alles hätte nun meine neue Digi zu bieten und auf den ersten Blick bin schon einmal sehr zufrieden. Auch die Bedienungsanleitung ist in deutscher Sprache und sehr übersichtlich und verständlich aufgemacht. Weiteres hierzu möchte ich an dieser Stelle nicht erläutern, da es ja nicht Sinn der Sache bei Ciao ist, eine Anleitung wörtlich zu zitieren!
** Die ersten Fotos **
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Also, als erstes machte ich mich dabei und installierte das mitgelieferte Installations- und Anwendungsprogramm auf meinem PC, welches sich als schnell und unkompliziert erwies. Nun war ich wirklich gespannt, welche Fotoqualität herauskam... und hier mussten nun wieder einmal meine Kinder dran glauben g ... also, schnell einige Fotos geschossen... Digi und PC mit dem USB-Kabel verbunden.... Einstellposition des Wahlschalters auf „PC“...Digi einschalten und *zackzack* wurden die soeben gemachten Bilder auf den Rechner in das mitgelieferte Bildbearbeitungsprogramm übertragen. Über selbiges hier noch näher einzugehen, würde anscheinend den Rahmen sprengen und ich denke, dass es besser ist, dieses zu unterlassen.
Gut... nun konnte ich die ersten Fotos endlich betrachten und muss euch sagen, dass ich von dieser hervorragenden Qualität der gestochen scharfen Aufnahmen sichtlich beeindruckt war und auch an der Farbqualität war rein gar nichts zu bemängeln... wirklich identisch mit den Originalfarben! Eines stand für mich jedoch definitiv fest: Ich für meinen Teil konnte mich in unserem anstehenden Urlaub nun wirklich einmal beim Fotografieren austoben! Und ihr werdet es vielleicht nicht glauben...aber ich habe die Speicherkapazität der neuen Digi mit 128 MB sowie auch die 16 MB der alten Digi in vollem Umfang ausgeschöpft! Eines steht für mich jedenfalls fest... meine Digi vom Medion wird zu meinem ständigen Urlaubsbegleiter... **NIE WIEDER OHNE DICH**...
Und zum Schluss möchte ich euch nicht vorenthalten, **falls ihr mittlerweile beim Lesen meines Erfahrungsberichtes nicht eingeschlafen seid**.... *g, dass die Aufnahmen bei den Störtebeker Festspielen auf der Insel Rügen einmalig geworden sind... ganz besonders jene, die ich unter der Nachtaufnahmeneinstellung vom Feuerwerk gemacht habe.
** Fazit **
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Ich kann diese digitale Kamera von Medion 9801 nur weiterempfehlen und meines Erachtens ist sie für Einsteiger sowie für Fortgeschrittene unter uns Hobbyfotografen bestens geeignet.
Ich bewerte diese Kamera mit 5 Sternen!!
Und sollte euch mein Bericht nun dazu animiert haben, auch in den Besitz einer solchen wunderbaren Kamera zu gelangen, wünsche ich euch bereits heute schon riesigen Spaß damit.... in diesem Sinne KLICK...
Ich bedanke mich hiermit schon einmal für eure Geduld beim Lesen, für das Bewerten und für eventuelle Kommentare.
Bis zu meinem nächsten Erfahrungsbericht mit einem lieben Gruß
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Aldi machts möglich
ein Testbericht von Doppi772004-03-23 10:49:27vom 23.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Preis, Lieferumfang, ordenliche Bilder...Nachteile/Kritik: klobiges Gehäuse, Videoaufnahmen
Es war wieder soweit. Aldi brachte im vergangenen Jahr sein neustes Produkt in Sachen Digitalkameras in die Regale. Da ich mir sowieso eine neue Digicam zulegen wollte und ich bisher auf Medion Produkte vertraut habe, entschloss ich mich sehr kurzfristig für den Kauf der neuen MD 9801. Medion Produkte sind ja allgemein für ihre Qualität bekannt und recht schnell vergriffen. Ebenso war es mit der MD 9801, bei einem Preis von 259,- Euro ist das auch nicht allzu überraschend. Das Glück war mir hold und ich konnte noch eine im Megagedränge ergattern.
Zu Hause angekommen, habe ich die Digicam gleich ausgepackt und in Augenschein genommen.
Es war alles im Karton enthalten was drin sein sollte.
1. Kamera DC MD 9801 mit 4,1 Megapixel Auflösung
2. Tasche für Kamera
3. 4 NiMH Akkus 1800mAh
4. Schnelladegrät
5. Netzteil
6. Treiber- und Bildbearbeitungssoftware
7. Trageriemen
8. USB-Kabel
9. Videokabel
10. 128 MB Compactflashcard
Die Inbetriebnahme der Kamera war gut im 56 seitigen Handbuch beschrieben. Die Kamera besticht eindeutig durch ihre echte Fotoqualität mit einer Auflösung von 2272 x 1704 Pixel. Es sind aber auch noch kleinere Formate auswählbar. Die mittlere bietet 1600 x 1200 Pixel und die kleine 640 x 480 Pixel an.In der besten Auflösung speichert die 128 MB grosse Compactflash Karte so ca. 120 Bilder. Wie ich meine ein ausreichendes Potential. In den kleineren Auflösungen werden es logischerweise dann deutlich mehr.
Die MD 9801 verfügt über einen mechanischen
optischen 3 fach Zoom und einen 2 fach Digitalzoom. Ein Weissabgleich und verschiedene Bildhelligkeitsstufen werden im Kameramenü angeboten. Ich muss aber sagen das die Standardeinstellungen vollkommen ausreichen um ordentliche Bilder zu knippsen. Ein Selbstauslöser sowie mehrere Blitzlichteinstellungen sind natürlich auch vorhanden. Auch hier muss ich sagen das die Automatik die mir am sinnvoll erscheinenste Einstellung ist.
Eine kleines Manko ist der Farbbildschirm. Er fällt mit seinen 4 cm ,entspricht 1,6 Zoll, verhältnismässig klein aus und hätte ruhig ein bischen grösser sein können.
Ebenso unsinnig ist die Aufnahme von Kurzvideos. Stop, nicht die tatsächlich Aufnahme sonder eher die Wiedergabe des Kurzvideo halte ich für absolut überflüssig. Das erinnert mich eher an ein Daumenkino als wie an einen Kurzfilm. Das Bild ruckelt und zuckelt nur so rum.
Vom Design her macht die Digicam einen mittelmässigen Eindruck. Sie wirkt protzig und etwas zu klobig für meinen Geschmack. Das liegt wohl daran das die 4 Mignon Akkus auch irgendwo in der Kamera ihren Platz finden müssen.
Alle Tasten und Schalter sind sehr leichtgängig und gut zu erreichen. Das Menü ist sehr gut über ein Tastenkreuz zu steuern. Alles ist vernünftig dimensioniert und daher selbst für etwas zu "wurstig" geraten Finger hervorragend zu bedienen.
Selbst wenn man das Handbuch nur überfliegt steht einem Soforteinstieg in die digitale Fotowelt nichts im Wege. Man kann sofort munter drauf los knippsen. Wie gesagt, mit den Werkseinstellungen erzielt man schon ordentliche Resultate.
Fazit:
Nach ein paar Monaten der Nutzung bin ich mit der Kamera und den damit fotografierten Bildern mehr als zufrieden. Bei niedrigen Ladezustand der Ákkus kann es zu Problemen bei der Kamera kommen, ich meine sie zeigt noch einen Srich an, der aber aufgrund des Energiemangels
schon gar nicht mehr angezeigt werden dürfte. Das hat zur Folge das sich das Objektiv einfährt und verschliesst, aber keinen weiteren Bilder mehr möglich sind. Also nicht erst bis an das untere Limit der Akkus gehen. Moment da hätte ich fast noch was vergessen. Die Auslöseverzögerung, dass ist die Zeit vom betätigen des Auslösers bis zur tatsächlichen Aufnahme, ist mit 1,5 sekunden eindeutig zu lang. In dieser Zeit hat sich ein bewegliches Motiv schon häufig von der Digicam abgewandt und man erhält nicht das gewünschte Ergebnis.
Objektiv muss ich sagen das der Preis (259 Euro) ein absolutes Schnäppchen ist. Nur leider kann ich mich bis heute nicht an diese wuchtige Gehäuseform gewöhnen. Man führt sie besser am Gürtel in der mitgelieferten Tasche mit sich herum anstatt sich die Jackentasche auszubeulen.
So, zum Ende gibt es noch einige technisch Daten über die MD 9801.
ein Testbericht von JOLTI2004-03-06 23:08:51vom 06.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gute Verarbeitung, Preis, gute Bildqualität...Nachteile/Kritik: Videos ohne Ton
Dieser Erfahrungsbericht behandelt die Digital-Kamera Medion MD 9801, mit der ich jetzt einen Monat intensiv fotografiert habe.
Wie, wo und warum gekauft?
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Ich war schon lange auf der Suche nach einer zweiten aber guten Digitalkamera, die ich auch mal für „härtere Einsätze“ benutzen kann. OBI hat das Modell Medion MD 9801 zu einem Schleuderpreis von 189 Euro angeboten, mit einem Rabattgutschein wurden es dann sogar 170 Euro, also hab ich ganz spontan zugeschlagen.
Wofür und wie wird die Kamera genutzt?
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Ich fotografiere gern und viel, eigentlich fast alles. Der Fokus liegt dabei auf Schnappschüssen
in jeglicher Umgebung und auch Landschaftsaufnahmen. Diese Kamera werde ich mit auf meine Flüge mit dem Gleitschirm nehmen, da meine bisherige etwas teurer war und mir das zu riskant ist (meine Landungen sind noch nicht immer so butterweich).
In Kürze:
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Die Medion MD 9801 bietet hat einen eingebauten Blitz, eine Auflösung von 4.1 Megapixel und einen 3-fachen optischen Zoom. Mit der größtmöglichsten Auflösung passen auf die im Lieferumfang enthaltene Compact-Flash-Karte ca. 120 Bilder. Von Auflösung und Speicherkapazität her betrachtet also durchaus eine Kamera, die nicht nur für den schnellen Schnappschuss nebenher geeignet ist, sondern auch z.B. für Bilder die man in guter Qualität auch mal übergroß abziehen lassen bzw. ausdrucken kann. Mit der Kamera können auch noch kleine Videos gedreht werden und sie bietet neben Selbstauslöser auch noch eine Funktion zum Schießen von Serienbildern. So, alles weitere erfahrt ihr in der folgenden, detaillierteren Beschreibung.
Gehäuse / Größe / Gewicht:
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Lasst euch von der Beschreibung auf der Medion-Seite (www.medion.de) nicht in die Irre führen, die Kamera ist keine 32 cm lang, die korrekten Abmessungen betragen: 12 x 4 x 6,5 cm. Bei ausgefahrenem Objektiv (Kamera an) kommen zur Tiefe noch mal 2,5 cm dazu. Nicht klein, aber auch nicht zu groß. Die Kamera ist definitiv nichts für die Hemd- oder Hosentasche, aber in die meisten Jackentaschen passt sie allemal, und mit ihren ca. 300 Gramm Gewicht ist sie auch kein Schwergewicht. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und Silber (die Version von OBI allerdings Anthrazit). Sie liegt gut in der Hand, auf der rechten Seite ist noch ein aufgerauhtes Kunststoffteil eingearbeitet, dass vor Abrutschen bei schwitzigen Fingern schützt. Alles in allem sieht die Kamera auch recht edel und „nicht billig“ aus. Die Verarbeitung ist gut und solide, die Mechanismen zum Öffnen und Schließen der Fächer für Batterien und Speicherkarte neigen nicht zum schnellen Ausleiern oder gar Abbrechen. Kurzum: eine recht robuste Kamera.
Display / Sucherfenster:
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Gleich zwei Displays gibt es bei der Medion MD 9801: Oben ein LCD-Display, dass die wichtigsten Informationen anzeigt (Batterieanzeige, Anzahl verbleibender Bilder, Modus, Blitzmodus). Hinten befindet sich ein 4 Zentimeter großes Farb-LCD Display. Im „Fotografiermodus“ wird hier eine Vorschau des aufzunehmenden Bildes angezeigt. Wahlweise können sämtliche Einstellungsmodi als Symbole und Text darüber geblendet werden. Das Display ist große genug und lässt sich in Helligkeit und Kontrast verstellen. Das macht auch Sinn, benötigt man doch bei Innenaufnahmen oder bei Nacht oft eine hellere Anzeige als bei Aufnahmen mit einstrahlendem Sonnenlicht. Im „Einstell-Modus“ dient das Farb-LCD-Display als Menüansicht. Außerdem können hier natürlich bereits gemachte Bilder vorgeschaut, verschoben oder gelöscht werden.
Wenn die Sonneneinstrahlung mal zu stark ist, sieht mal allerdings auch auf dem Display nichts mehr. Hier ist das Sucherfenster (wie man es von herkömmlichen Kleinbildfilm-Kameras kenn) praktisch, dass man alternativ benutzen kann.
Bedienung / Menüs / Funktionen:
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Begi nnen wir beim An-Aus-Knopf: Dieser ist hinten an der Kamera angebracht und so ausgelegt, dass er beim Transport in der Tasche nicht versehentlich automatisch ausgelöst wird.
Ist die Kamera mal an, kann am Funktionsrad oben rechts auf der Kamera zwischen Aufnahme-Modus, Nahaufnahme-Modus, Video-Modus, Abspiel-Modus, Einstellungs-Modus und TV-Modus gewählt werden.
Aufnahme-Modus: Den wird man wohl am häufigsten Benutzen, denn in diesem Modus wird fotografiert. Der Auslöser befindet sich oben rechts auf der Kamera, eingelassen in das Funktionsrad. Durch leichtes Antippen wird fokussiert, das Durchdrücken des Knopfes löst aus. Wichtig bei dieser Kamera: Ist die Vorblitz-Funktion zur Reduzierung des „Rote-Augen-Effekts” muss man länger (1 Sekunde) durchdrücken, sonst wird die Aufnahme abgebrochen. Hinten oben rechtes (mit dem Daumen bedienbar) findet sich ein Kippschalter zum Bedienen der Zoomfunktion. Die Kamera verfügt über einen 3-fachen optischen Zoom. Das ist ein „realer Zoom“, bei dem die Qualität der Bilder nicht leidet. Zusätzlich gibt es noch einen 2-fachen Digitalzoom. Hält man die Zoom-Taste bei vollem optischen Zoom weiter gedrückt wird dieser auch noch genutzt. Tipp: Nicht benutzen! Ein Digitalzoom ist kein echter Zoom. Dieser Effekt kann durch „Herausholen“ von Ausschnitten bei der Bildbearbeitung besser erzielt werden. Auch im Aufnahme-Modus lassen sich mit der Menütaste und der hinten angebrachten Vier-Wege-Cursor-Taste die wichtigsten Einstellungen vornehmen. Außerdem gibt es noch eine Taste mit der man auf „Landschaftsaufnahmen“ umstellen kann. Der Vier-Wege-Cursor dient zusätzlich zum Umstellen der Blitzfunktion (Immer ein, Aus, Auto, Vorblitz), zum Anschauen des zuletzt aufgenommen Bildes sowie zum Aktivieren der Selbstauslöser-Funktion.
Über das Menü lassen sich noch folgende Werte einstellen: Art der Fokussierung, Wahl zwischen Einzel-/Serienbilder, Bildformat und Qualität, Weißabgleich, Belichtung, ISO, Belichtung sowie Bildschärfe.
Nahaufnahme-Modus: Wie Aufnahme-Modus, jedoch wie der Name es schon sagt für Nahaufnahmen geeignet.
Video-Modus: Bis zu 30 Sekunden Video können hier aufgenommen werden. Gestartet wird die Aufnahme durch Drücken des Auslösers, genauso wird auch gestoppt wenn man die 30 Sekunden nicht ausnutzen möchte. Die Standard-Aufnahmezeit kann durch den Menüknopf auch noch verkürzt werden. Nachteile: Die Videoqualität lässt sich nicht einstellen, zudem ist die Aufnahme leider ohne Ton. Auch der Zoom bleibt während einer Videoaufnahme ohne Funktion. Kurzfazit: Nette Spielerei, aber für mehr auch nicht geeignet.
Abspiel-Modus: Hier lassen sich gemachte Bilder und Videos auf dem Farb-LCD-Display anschauen. Mit dem Vier-Wege-Cursor kann man bequem durch die Aufnahmen navigieren und Bildbereiche herauszoomen. Mit der Löschen-Funktion können einzelne Bilder auf Knopfdruck gelöscht werden. In diesem Modus können zu einzelnen Bildern auch noch je 5 Sekunden Ton aufgenommen werden. Diese Funktion hätte man sich lieber gespart und dafür die Videos mit Ton bestückt.
Einstellungs-Modus: Hier können alle Einstellungen vorgenommen werden. Im Einzelnen:
Formatieren der Speicherkarte (Löschen aller Bilder/Videos).
Einstellen der automatischen Abstellzeit, ein sinnvolles Feature zum Strom sparen.
Einstellen von Datum und Uhrzeit: Wichtig für das spätere Sortieren und Zuordnen von Bildern.
Abstellen des Klicktons: Unbedingt empfohlen, das Klicken wird über den eingebauten kleinen Lautsprecher ausgegeben und klingt eher wie ein Röcheln.
Video-Modus: Hier kann zwischen PAL und NTSC gewählt werden, falls man die Kamera an einen Fernseher anschließen möchte. Das Standardformat hier in Europa ist PAL.
Sprache: Zur Auswahl stehen Englisch, Deutsch, Französisch, Dänisch, Italienisch und Türkisch.
TV-Modus:
Mit dem mitgelieferten Kabel kann man die Kamera an den Fernseher anschließen und die Bilder / Videos auf diesem anzeigen. Hierzu muss der TV-Modus aktiviert werden.
Alles in allem bietet die Kamera eine Vielfalt an Funktionen, die Bedienung ist intuitiv und leicht erlernbar. Tasten, Funktionsrad und Vierwegecursor sind gut positioniert und leicht bedienbar. Die Druckpunkte der Tasten sowie die Einrastpunkte der Räder sind stimmig. Klasse!
Bildformate:
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Gewählt werden kann zwischen Groß (2272 x 1704 Pixel), mittel (1600 x 1200) und klein (640 x 480) Pixel. Die Bildqualität lässt sich für jedes Format noch zwischen normal, fein und superfein abstufen. Aus der Beschreibung geht nicht hervor, was diese Abstufung genau macht. Da die Bilder im JPG-Format abgespeichert werden ist es wahrscheinlich die Kompression (Qualität) der JPGs. Mein Tipp: Volle Auflösung, volle Qualität, zumindest wenn man das ein oder andere Bild oder den Abzug davon auch mal in größer als 13 x 15 Zentimeter genießen will.
Stromversorgung:
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Gespeist wird die Kamera von 4 handelsüblichen Mignon-Batterien bzw. Mignon-Akkus (im Lieferumfang enthalten). Die mitgelieferten Akkus halten eine Foto-Session von einem Tag locker durch, wer mehr will sollte die Kamera mit Hochleistungs-Akkus bestücken.
Auslesen der Bilder / Software:
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Über das mitgelieferte USB-Kabel wird die Kamera an PC oder Laptop angeschlossen. Bei Windows XP / Windows 2000 werden keine zusätzlichen Treiber benötigt, die Kamera wird als Laufwerk erkannt von welchem die Bilder auf den PC übertragen werden. Mitgeliefert sind Treiber für andere Windows-Versionen, Inhaber anderer Betriebssysteme verwenden wohl am Besten ein Kartenlesegerät. Die enthaltene Bildbearbeitungs-Software (nur für Windows) ist recht rudimentär, langt aber zum schnellen Nachbearbeiten der Bilder allemal.
Bedienungsanleitung:
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Me hrsprachig, hier wird illustriert mit Zeichnungen alles erklärt was man zu dieser Kamera wissen muss, und das verständlich und in einfachen Worten. Sehr schön.
Qualität der Bilder:
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Ich habe die Kamera bisher für die unterschiedlichsten Bilder verwendet: Innen bei Lampenlicht und wenig Licht, draußen bei viel Licht und auch bei Nacht. Die Qualität der Bilder überzeugt, selten ist mal ein unscharfes dabei. Die Ausdrucke auf dem Tintenstrahler und Fotopapier gelingen bei sehr guter Qualität bis aufs volle DIN-A4 Format. Auch die Abzüge durch den Fotohändler sind gelungen.
Lieferumfang:
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Neben der Kamera stecken noch ein Videokabel, USB-Kabel, CD-ROM mit Treibern und Bildbearbeitungs-Software, 4 NiMH-Akkus, die 128 MB Compact-Flash-Karte, Netzadapter sowie Schnell-Ladegerät sowie eine Tragetasche mit Trageschlaufe mit in der Verpackung. Der Lieferumfang ist damit recht umfangreich und lässt kaum Wünsche offen.
FAZIT:
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Ganz klar herausstellen muss man das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich habe die Kamera bei OBI mit 10 Prozent Rabatt für 170 Euro erstanden (9.2.04), doch selbst die bei Medion derzeit (6.3.04) veranschlagten 249 Euro sind für dieses Produkt noch sehr angemessen. Mit 4 Megapixeln und einem 3-fach optischen Zoom gehört die Kamera nicht zu den „Kleinen“ und ist sehr gut geeignet für Abzüge größer als die Standardformate. Gute Handhabung, überzeugende Qualität der Bilder sowie die gute Verarbeitung der Kamera machen sie zu einem sehr „habenswerten“ Produkt. Lediglich die Videofunktion ohne Ton wertet die Kamera ein wenig ab, dafür gibt es auch einen Stern weniger...
Viel Spaß beim Lesen, danke fürs Bewerten und Kommentieren,
Amazon.de
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Produktbeschreibung Medion MD 9801
Technische Daten und Produkteigenschaften4,1 Megapixel inkl. einer Speicherkarte von 128 MB, viele Funktionen, leichte Handhabung, nutzbar auch für 3-minütigen Kurzfilm