So langsam aber sicher scheinen die Tapedecks wirklich
ausser Mode zu kommen. Im Zeitalter von CD, DVD und den dazugehörigen Brennern, bleibt wohl wenig Platz für diese alte Technik.
Ich habe noch einen in Betrieb, den Technis RS -TR 474. Ich hoffe noch lange.
Bei dem Gerät handelt es sich um ein Doppelcassettendeck mit vielfachen Funktionen.
Das Design ist eher schlicht, die Oberfläche schwarz, keine auffälligen Assecoirs. Sämtliche Bedienelemente sind ebenfalls unauffällig in schwarz gehalten.
Wie schon gesagt verfügt das Gerät über 2 Cassettenfächer.
Ein Fach für die Aufnahme und Abspielen das andere nur zum Abspielen.
Das ermöglicht das Überspielen einer Cassette auf eine Leercassette, auch mit hoher Überspielgeschwindigkeit. Hier ermöglicht die Syncrofunktion eine fehlerfreie Einmessung des Bandes.
Fuktionen:
Zunächst verfügt das Gerät über die üblichen Tapedeckfunktionen, wie schneller Vor und Rücklauf dazu Suchlauftasten und eine Wiedergabetaste für Vor-und Rückseite.
Die Überspielgeschwidigkeit kann gewählt werden.
Es gibt verschiedene Wiedergabemöglichkeiten.
1. Von einer Cassettenseite
2.beide Cassettenseiten werden wiederholt wiedergegeben bis
zu 8 mal, danach schaltet die wiedergabe ab.
3. Wenn in beiden fächern eine Cassette eingelegt ist,
wird erst Vorder und Rückseite Tape 1 dann Tape 2 abgespielt.
Das Deck verfügt weiterhin über 2 Rauschunterdrückungssysteme.
1. Dolby NR B (Rauschen wird um 2 drittel reduziert)
2. Dolby NR C (Rauschen wird um etwa einZehntel reduziert,
für Tonquellen mit guter Tonqualität und großem
Dynamikbereich.
Zusätzlich verfügt der RSTR 474 über ein Dynamikerweiterungssystem- Dolby HX pro. Hier können, durch Verbesserung des maximalen Ausgangspegels, aufnahmen ohne
Höhenbegrenzung gemacht werden.
Eine Titelsuchfunktion ist ebenfalls vorhanden. Damit diese
auch funktioniert, muß zwischen den einzelnen Titeln ein Pause von 4 Sekunden sein, mindestens.
Mit der Auto REC Mute - Funktion kann man diese Pause einfügen und lästige Geräusche, oder Ansagen von Radiomoderatoren
herausschneiden.
Gut sichtbar oben an der Frontplatte befindet sich eine Digitalanzeige, die die einzelnen Funktionen, die in Betrieb sind angibt.
Sollte man einen Reciever von Technics mit Fernbedienung besitzen, kann das Deck mit dieser Fernbedienung gesteuert werden.
In den den letzte Jahren war dieses Gerät bei mir immer seltener in Betrieb. Der CD Player hat dem Deck schon lange den Rang abgelaufen, da er auch wesentlich unkomplizierter zu bedienen ist und die Soundqualität erheblich besser ist.
Trotzdem möchte ich nicht ganz darauf verzichten. Ich habe viele alte Cassettten, die ich noch gelegenlich höre, außerdem befindet sich im Auto noch ein Cassettenplayer, den ich vor allem auf längeren Fahrten im Urlaub mit Casetten , von dem Technics Deck aufgenommen, füttere. Zusätzlich habe ich begonnen einige Tapes per PC und Brenner auf CD zu überspielen. Hierzu verwende ich das, in einem anderen Bericht beschriebene,
Steinberg clean.
Das Gerät selbst läuft nun seit ca 4 Jahren störungsfrei ohne
jegliche Fehlfunktion. Für den ungeübten Benutzer ist es nicht ganz einfach zu bedienen, schon wegen der vielen extra Funktionen . Hat man dies einmal im Griff ist das Gerät aber
wirklich eine tolle Ergänzung zur Stereoanlage.
Die Bedienelemente sind gut zu bedienen, sowohl Poties , als auch Tasten lassen sich einwandfrei bewegen. die funtionstasten und drehknöpfe sind übersichtlich angeordnet.
Die
Einschubklappen der 2 Laufwerke öffnen per Knopfdruck langsam, ohne das laute Aufschnappen der billigeren Modelle.
Die Aufnahmequalität kann man natürlich nicht mit einer CD vergleichen. Sie ist aber für ein Tapedeck sehr gut. Das liegt zum einen an der guten Rauschunterdrückung, zum anderen, denke ich, an der Bandeinmeßfunktion, die automatische Vorspannung und Equalizer für die Aufnahme mit der verwendeten Bandsorte einstellt.