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Altstädter Ring und Palais

Innenansicht Peter und Paul Kirche (Dom)

Prag von der Klosteranhöhe aus gesehen mit Blick auf den Klostergarten

Prag
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Platz 7 in der Kategorie "Praha". Typ: Stadt / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.8 von 5)

Prag gebraucht & neu

Prag Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.8 von 5)
von 91% aller Autoren empfohlen (21/23).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Billig, man kann schwer unterschied erkennen
  • billig, tolle Kultur
  • stadt, sehenswürdigkeiten, bars
  • einzigartiges Monument reicher kultureller Vergangenheit voller heutigen Lebens
Nachteile/Kritik
  • Hält nicht lange
  • Nichts
  • nur dass es sie nicht überall gibt, sondern nur in Prag,
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sebbelino

Gefälschte Marken erkennen

ein Testbericht von 2003-08-05 00:32:18 vom 05.08.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Billig, man kann schwer unterschied erkennen...
Nachteile/Kritik: Hält nicht lange
*Vorweg:Tschechien Allgemein, wo der Eitrag passen würde, gab es leider nicht!Deßhalb diese Kategorie.*

Hallo, liebe Leserinnen und Leser.

Ich habe mir sehr lange überlegt, ob ich diesen Bericht über Markenfälscher in Tschechien schreibe, denn es könnte ja sein, dass zufälligerweise einer von denen das liest und mich evtl. belästigt oder bedroht. Habe mich aber doch dazu überwunden, weil meine Adresse und mein voller Name hier nicht angegeben sind.
Also: Meine Tante hat mir aus einem Besuch Hinter der tschechischen Grenze eine Karl Kani Shorts und einen Eastpak mitgebracht, weil sie dachte, dass sie mit jenen "Markenartikeln" zu sehr tiefen Preisen (beides zw. 15 u. 20€) ein richtiges Schnäppchen machen könnte. Als sie sie mir stolz überreichte, stellte ich sofort fest, dass die Sachen gefälscht waren, weil ich schon Erfahrungen gemacht habe bzw. originale Ware als Vergleich habe.
Dieser Bericht soll nicht Tschechien schlecht machen. Ich war selbst noch nie dort, habe aber gehört es soll unheimlich schön sein. Aber darüber geht der Bericht nicht.


Übersicht:
1)Der Eastpak
2)Die Karl Kani Shorts
3)Erfahrungen
4)Fazit


1)Der Eastpak
++++++++++++++

Hierzu habe ich ein Vergleichsobjekt. Es handelt sich um einen Standart Eastpak Rucksack wie ihn jeder kennt in der neueren Ausführung.

Das Etikett:
...ist am Model aus Tschechien (Ich erspare mir im weiteren verlauf Tschechien auszuschreiben und kürze mit "T" ab) ein originales. Ich schätze, dass diese "auf irgendeine Weise aus einer Fabrik verschwunden sind". Es ist lediglich etwas kleiner.

Vernähung vom großen Gefach:
Die Vernähung ist beim Originalartikel folgendermaßen. Der Boden ist ein einzelnes Teil worauf die Rückseite, die Seitenteile und der Deckel seperat aufgenäht sind. Beim Modell aus T ist alles außer der Deckel aus einem Teil, das geknickt und gefalzt wurde.


Das Material:
Das Material sieht von außen gleich aus nur beider der T-Version ist es innen glatt und viel dicker. Die originale Version besteht aus nur einer Schicht.

Die Reißverschlüsse:
Die Originalen Eastpackreißverschlüsse, trägen auf dem Haken die Aufschrift "Eastpack"und sind eher klein. Auch der Reißverschluss an sich ist eher schmal. Der Originale besteht aus auch schwererem Material. Die Bändchen sie immer daran baumeln sind in der gefakten Ausführung zu dünn.

Die Riemen und die Armschlingen:

Die Riemen sind beim Original unten schräg abgeschnitten und nicht herumgenäht. Bei der T-Version sind sie unten herumgenäht. Die Armschlingen sind bei richtigen Eastpak längs in der Mitte zusammengenäht und die Gummiauflage in der Innenseite ist wirklich rutschfest. Bei der Blüte ist die Schlinge nicht zusammengenäht und Kunstleder soll das Anti-Rutsch-Material ersetzen.

Die Ösen:
(Oder wie auch immer man die Dinger nennt, wo man die Riemen durchfädelt damit sie halten. Tipps bitte als Kommentar)
Bei Eastpak sind sie breit und aus schwerem, stabilem Plastik. Bei der Fälschung ist es genau umgekehrt.


2)Die Karl Kani Shorts
++++++++++++++++++++++

Hierzu habe ich kein originales Vergleichsmodell aber folgende Tricks helfen, auch in deutschen Geschäften die Fälschung zu enttarnen.

Etiketten:

Auf der ganzen Hose sind Werbeetiketten aus Pappe, die die Hersteller meistens anbringen um auf ihre Ware hinzuweisen. In meinem Fall sehen die Zumindest sehr echt aus, dass vermuten lässt, dass mal ein oder 2 Kisten davon "vom Laster gefallen sind". Aber theoretisch kann man die Teile auch nachdrucken lassen. Aber das sei mal offen gelassen.

Schwieriger ist es da bei den Leder- und Stoffemblemen die überall aufgenäht werden und die Ziernieten aus Metall mit dem Herstellerlogo darauf.

Diese sind auch überall auf der Hose verstreut angebracht, und sehen aus als ob sie echt wären. Denn eigentlich. Und dann ist bei Kani über der rechten Gesäßtasche ein 1-Euro-Stück großer, verzierter Metallknopf über das obligatorische Lederemblem wie es alle originalen Hersteller haben, genäht. Diese Zettelchen sind aber zum Teil so schief und schlecht aufgenäht (beim Lederemblem nur 1 Naht! Reißt leicht ab!) wie es bei originalen Kanijeans nie vorkommen würde.

Taschen und Reißverschluss:

I.d.R.(ich kann es bei Kani jedoch nicht nachprüfen) benutzen alle Hersteller für das Innenfutter von Hosentaschen Stoffe auf denen ihr Firmenname oder -Logo aufgedruckt ist. Bei den Reißverschlüssen ist das genauso.

Die Nähte:
Die Nähte sind bei der Fälschung:
locker, weit, einfach, krumm, manchmal über das Ziel hinausgeschossen - würde bei Marken nie vorkommen.

Stickereien:

Auf den Markenartikeln die meist Jugendliche (wie ich) tragen dürfen prollige Stickereien die von der Ferne schon auf die Marke hinweisen natürlich nicht fehlen. Aber das eindeutigste Kennzeichen für gefälschte Waren sind jene. Meistens werden sie schlampig und in einem Rutsch aufgenäht sodass die Einzelnen Elemente noch mit dem Faden verbunden sind.
Auf meiner Shorts stet u.a. folgender Satz:

Karl Kani Jeans
Since 1980


Das ist sehr klein, und es sind zwischen den Fäden oft lehre stellen. Jedes einzelne Wort ist mit einem Faden verbunden.
Außerdem sagt www.karlkani.com etwas anderes über das bestehen des Labels. Das gibt’s nämlich seit 1989!!!
(lol,rofl,GAU) Auf den Papieretiketten wird das genauso ('89) vermerkt.

Waschhinweise:

Sind meistens, auch in diesem Fall, Standartteile, die in allen gefakten Sachen, auch bei anderen "Marken" zu finden sind. Normalerweise steht auch dort der Name des Herstellers.


3)Erfahrungen:
+++++++++++++++


Also von weitem sind man nicht, dass die Sachen gefälscht sind. Nur wenn man sehr genau schaut und weiß wonach man suche muss.
Ich habe jetzt halt Sachen bekommen, und ich finde das nicht allzu schlimm, wo doch die Sachen sehr günstig sind.

Noch ein lustiger Fall:
Der Vater eines Freundes hat sich in der Türkei Badelatschen von "Adidas" gekauft; meinte er. Zuhause angekommen, schaute er sie sich mal genauer an, und darauf stand "AdiBas" geschrieben. Derselbe Freund hatte das Pech, sich bei eBay einen gefakten Pulli zu ersteigern. Aufgrund der Stickereien erkannt ich sofort die Fälschung und versuchte ihn dazu zu drängen vom Verkäufer ein Original einzufordern. Er hatte aber schiss.

Überhaupt findet man bei eBay oft vermeintliche Markenartikel, die mir oft zu günstig erscheinen. Davon würde ich die Finger lassen. Oder kaufen und bei Fälschung ein Original einfordern und Notafalls eBay benachrichtigen oder Anzeige erstatten.

4)Fazit:
++++++++

Ich will keinen anstiften gefälschte Sachen zu kaufen, wobei es eh verboten ist, wenn man dies bewusst tut. Außerdem können und werden diese Sachen immer bei einer Kontrolle vom Zoll beschlagnahmt.
Aber wer eine gekauft hat, egal ob wissend oder unwissend, kann damit auch glücklich werden. Vor allem weil viele es garnicht erkennen und die armen Händler sich zu Spottpreisen herunterhandeln lassen.
Ich vermute dass hinter diesen Fälscherbanden eine organisierte Mafiabande steckt, denn die Etiketten kommen ja nicht einfach so zu denen geflogen, und so viele Artikel wie da gefälscht werden, näht das nicht der Ladenbesitzer selber. Aber dazu genug.

Um meine Neutralität zu betonen gebe ich überall eine mittlere Bewertung!!

Ich hoffe der Bericht hilft euch in Zukunft „Kleiderblüten“ in Zukunft direkt zu enttarnen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Rym2210
Rym2210, 29.04.2006
sh
misscindy
misscindy, 15.06.2006
Super Bericht, lg Sylvia
schnekuesschen
schnekuesschen, 25.04.2006
Klasse Bericht....LG Sandy :-
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Goldene Stadt Prag

ein Testbericht von 2010-02-15 19:16:26 vom 15.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: stadt, sehenswürdigkeiten, bars...
Nachteile/Kritik: Nichts
Wie ich heute schon in einem anderen Testbericht einmal kundgetan habe, haben wir uns zuletzt einmal eine Städtereise in die tschechische Hauptstadt und Metropole Prag gegönnt, welche in der Landessprache als Praha bezeichnet wird. Was uns hierbei schon beim Anflug beim Blick aus dem Flugzeug aufgefallen ist, ist nun einmal die Tatsache das Prag selbst wirklich einmal sehr weitgefächert und auseinander gezogen ist, wenngleich man natürlich auch sagen muss, dass dies bei dieser Stadt eigentlich zu erwarten war.

Ebenfalls von Beginn an sehr positiv war unser Eindruck vom Angebot in Sachen öffentlicher Verkehrsmittel in Prag selbst, denn wir haben uns gegen ein Taxi entschieden und haben hierbei den Weg zu unserem Hotel vom Flughafen aus einmal mit dem Bus und der Ubahn zurückgelegt, was uns zeigte das hierbei eben diese Verkehrsmittel sauber sind und zudem wirklich durch gute Preis glänzen. Pro Person hat unsere Fahrt hierbei rund 1,50 Euro gekostet und so günstig kommt man wohl in keiner anderen Stadt vom Flughafen in sein City Hotel.

Was natürlich bei einem Besuch von Prag nicht fehlen darf ist das besuchen der diversen Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt, wenngleich man natürlich einmal sagen muss, dass einem hierbei eben bei einem Wochenende nicht annähernd genug Zeit bleibt um hierbei wirklich einmal annähernd alles sehen zu können. Deshalb haben wir uns einmal entscheiden einige besondere Sehenswürdigkeiten von Prag zu besuchen. Unsere Auswahl fiel hierbei nun einmal zunächst auf die Karlsbrücke wo wir den Ausblick auf die Moldau genossen haben und zugleich wollten wir auch die so genannte Prager Burg einmal besuchen, was uns schlußendlich auch gelang. Dies muss so gesagt werden, weil wir uns verlaufen hatten, jedoch angesichts der netten Menschen in Prag wieder den richtigen Weg fanden. Dabei fiel auf, dass man in der tschechischen Hauptstadt nicht nur mit Tschechisch und Englisch weiterkommt, sondern jederzeit auch auf Deutsch fragen kann und zumeist verstanden wird.

Als wir dann mit der Besichtigung dieser Sehenswürdigkeiten durch waren wollten wir Abends auch noch schick Essen und etwas Trinken gehen. Was soll ich sagen, Prag hat hierbei ein Angebot zu bieten, dass ich in dieser Art und Weise noch nie gesehen habe und das obwohl wir schon mehrere Weltstädte einmal besucht hatten in unserem Leben. Was dabei jedoch sehr auffiel war, dass das Märchen vom günstigen Tschechien doch absolut nicht mehr stimmt, denn Essen und Trinken kostet in Prag durchaus zum Teil mehr als beispielsweise in München, Stuttgart oder Berlin. Doch dennoch muss auch gesagt werden, dass besonders die vielen Wege entlang der Moldau eine tolle Auswahl an Restaurants und Bars bieten, so dass man als Besucher in Prag diese Gegend ruhig einmal besuchen und aufsuchen sollte.

Nachdem wir dann am Sonntag wieder zurückgeflogen sind haben wir uns gesagt das wir sicherlich nicht zum letzten Mal in Prag waren, denn diese Stadt hat wirklich etwas sehr positives an sich, dass einem schnell ins einen Bann zieht.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
morla
morla, 16.02.2010
einen guten wochenstart wünsch ich dir lg. petra
Zzaldo
Zzaldo, 15.02.2010
Liebe Grüße sendet dir Stephan
sigrid9979
sigrid9979, 16.02.2010
Schön Berichtet...Lg Sigi
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***Die Stadt der 1000 Brücken***

ein Testbericht von 2007-03-18 19:12:38 vom 18.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: s. Bericht...
Nachteile/Kritik: s. Bericht
Prag


***Einführung***

In Prag war ich im Jahre 2005, im Mai, zusammen mit meiner Mutter und einer gemeinsamen Freundin. Wir waren 2 ½ Tage dort, hatten also 2 Übernachtungen. Es war eine schöne Reise, aber lest selbst!



***Die Stadt allgemein***

Der originale Name von „Prag“ lautet in der Landessprache „Praha“. Im Englischen nennt man die Stadt „Prague“, und in Deutschland und verwandten Ländern wird Praha als „Prag“ bezeichnet.

Prag ist die Hauptstadt von Tschechien und gleichzeitig eine selbstständige Verwaltungseinheit.
Es liegt im Westen Tschechiens am Fluss Moldau, der 40 km weiter in die Elbe mündet. Die Moldau fließt 30 km durch das Stadtgebiet, weshalb es auch die vielen Brücken in der Stadt gibt. Fluss und Stadt bilden eine schöne Einheit, so wie auch Seine und Paris, oder der Han-Fluss mit Seoul, der Hauptstadt von Südkorea.

An der Stadtgrenze liegt auch ein Berg, der „Weiße Berg“, der an der Stadtgrenze im SW eine Höhe von 385 Metern misst.

Es leben um die 1,2 Mio. Einwohner in Prag. Die Mehrheit davon wohnt aber in Außengebieten der Stadt und eigens dafür angesiedelten Wohnflächen. In der historischen Altstadt von Prag wohnen nur rund 40.000 Bewohner der Gesamtmenge.

Städtepartnerschaften bildet Prag z.B. mit

* Hamburg, Deutschland (1990)
* Frankfurt am Main, Deutschland (1990)
* Chicago, USA (1990)
* Nürnberg, Deutschland (1990)
* Bamberg, Deutschland (1991)[6]
* Sankt Petersburg, Russland (1991)
* Phoenix (Arizona), USA (1992)
* Moskau, Russland (1995)
* Berlin, Deutschland (1995)
* Kyoto, Japan (1996)
* Paris, Frankreich (1997)
* Taipei , Taiwan (2001)
* Brüssel, Belgien (2003)

Von der Wirtschaft her geht es Prag ganz gut, die Schulden betragen gesamt nur
1,08 Mrd. € (2003), und die Arbeitslosenquote beträgt 3,4 % (Juni 2002).

*Geschichte*
Die Geschichte Prags geht bis ins Paläolithikum zurück, also der Ur- und Frühgeschichte Europas usw. zurück. Prag gehört zu den ersten Siedlungen Böhmens, und hat eine wechselhafte Zeit hinter sich.

*Kultur*
Prag ist die Stadt der Intellektuellen und Künstler, unter anderem Franz Kafka, Otto Baum und Felix Welsch hielten sich in der schönen Stadt auf. Auch Rainer Maria Rilke ließ sich von der Stadt verzaubern.

Die Stadt ist in 57 Stadtteile und 22 Verwaltungsbezirke eingeteilt. Jeder Stadtteil hat einen Bürgermeister, einen Rat und eine Vertretung. Das höchste Amt bekleidet der Oberbürgermeister der Stadt Prag. Er regiert die Stadt mit Hilfe des Stadtrates. Zusammen bilden sie die Stadtregierung.

*Industrie*
Prag ist auch industriell geprägt, davon bemerkt man aber nicht so viel, vor allem nicht in der historischen Altstadt.

*Verkehr*
Prag ist europäischer Knotenpunkt, im Westen führt eine Autobahn über den kleinen Brauort Pilsen über Nürnberg, also nach Deutschland, und im Osten über Brünn nach Bratislava.

*Öffentliche Verkehrsmittel*
Derzeit gibt es drei U-Bahn-Linien sowie ein dichtes Netz von Straßenbahnen (tramvaj) und zahlreichen Buslinien die auch die Außenbezirke mit dem Zentrum verbinden.

Wir selbst sind mit Bus und Bahn herumgefahren.

*Bildung*
Prag bietet außerdem auch die älteste Universität Mitteleuropas mit Fakultäten für Wissenschaften, vor allem aber für Kunst und Musik.

*Architektur*
Prag ist vom 2. Weltkrieg weitgehend verschont geblieben und hat daher die meisten seiner Sehenswürdigkeiten bewahrt, unter denen auch so manches UNESCO-Weltkulturerbe zu finden ist, so z.B. die Altstadt von Prag.

Architekturstile sind in Prag einige anzutreffen, wie schon erwähnt Renaissance, und Barock. Aber auch romanische, gotische, rokoko, klassizistische, empire (Napoleon-Zeit), Jugendstil- und kubistische Einflüsse.

Prag bietet antike Gebäude, Kirchen, einen wunderschönen Dom, und einfach viele sehenswerte Dinge.




***Temperaturen***

Prag liegt in den gemäßigten Breiten, wie auch ein Großteil Europas, daher gibt es große Unterschieden zwischen Winter und Sommer. Im Winter kann es bis zu -17°C kühl werden, im Sommer gibt es Maxima von bis zu +35°C.
Als wir, im Mai 2005 dort waren, war es in fast ganz Europa sehr heiß. Auch in Prag. Wir hatten schon im Mai Temperaturen um die 30°C.


*Botschaften in Prag*

Diese Länder haben ihre Zelte in Prag aufgeschlagen:

Österreich | Belgien | Brasilien | Kanada | Zypern | Dänemark | Estland | Finnland | Frankreich | Deutschland | Großbritanniens | Griechenland | Ungarn | Irland | Israel | Italien | Japan | Lettland | Litauen | Luxemburg | Niederlande | Norwegen | Polen | Portugal | Russland | Slowakei | Slowenien | Spanien | Schweden | Schweiz | Ukraine | Vereinigte Staate


*Namen der Stadt*

Prag wurde z.B. vom Kaufmann Ibrahim ibn Jaqub bezeichnet als „Steinernes Prag“. Außerdem war Prag auch „die Herrin von ganz Böhmen“ oder „die Mutter aller Städte“ Im Mittelalter wurde Prag als „das Haupt des Königreichs“ bezeichnet. Und von Karl IV. als die „Goldene Stadt“. Seit Anfang des 19. Jh. wird sie auch „Stadt der hundert Türme“ genannt.

Man könnte Prag aber auch als „Stadt der Brücken“ bezeichnen. Ist zwar keine offizielle „Anrede“, sonder original von mir :-P



***Unsere Reise***

Tag1: Von Ludwigshafen aus sind wir erst in Richtung Hija gefahren (so heißt die Freundin), nach Frankfurt, denn wir würden mit ihrem Auto weiterfahren. Dort erst mal gefrühstückt und Koffer ins Auto geladen, und schon konnte es losgehen! Wir sind rund 6 Stunden gefahren, bis wir in Tschechien waren, und dann hatte es auch nicht so lange gedauert, bis wir in Prag waren.

Unsere Herberge war eine koreanische, also kein Hotel… :-( Es war auch nicht sooo komfortabel, aber es ging doch. Und 18 € pro Nacht ist auch nicht zu verachten, in einer Großstadt?

Dazu muss man sagen: Prag im allgemeinen war nicht zu teuer, auch von der Selbstverpflegung nicht: auch an den großen Sehenswürdigkeiten haben wir nicht allzu viel Geld fürs Essen verwenden müssen.

Am Tag eins sind wir angekommen, am Nachmittag (wir sind morgens gestartet, von LU aus), und haben den Rest des Abends müßig verbracht. Erst haben wir einen kleinen Spaziergang im untergehenden Licht der goldenen Sonne unternommen (die Gegend war schon ein wenig abgelegen, die Wohnungen teilweise etwas schäbig und verdreckt, aber die kleinen Grünflächen und Parks zwischenrum und das nicht weit entfernte Flussufer mit Weiden und Wiesen außenrum machte alles wett :-) ).

Danach haben wir auf der Terasse unserer Herberge den lauen Abend genossen und dort gegessen.

Danach war Feierabend :-P

Tag2: Wir sind früh aufgestanden um uns für den langen Tag frisch zu machen, danach gabs Frühstück (wie üblich in einer koreanischen Herberge: Reis mit normaler Guk, dazu Kimchi und ein bissl Fleisch). Meine Mutter hat ein paar Einzelheiten mit der Inhaberin der Herberge besprochen, Reisetipps geholt, etc. Außerdem hatte Hi-ja einen Tagesplan zum besichtigen der Stadt mitgenommen, so was wie eine Tagestour mit den Sehenswürdigkeiten, die man an einem Tag bewältigen kann bzw. muss. Einen für mich in Deutsch, einen für sie und meine Mutter.

Nach dem Essen ging es dann auch los: es war um die Uhrzeit schon trocken-warm, aber angenehm. Erst haben wir nach der Busstation gesucht. was eine Zeit gebraucht hat, weil wir uns verlaufen haben in der Wohngegend :-P Aber durch Hilfe eines netten Passanten, der uns auch freundlicherweise ein kleines Stück bis dahin begleitet hat, haben wir die Haltestelle doch gefunden und sind dann in Richtung Stadt gedüst. Angekommen etwas innerhalb der Stadt, haben wir die Straßenbahn genommen und sind weitergetuckert (Die Straßenbahnen Prags haben schon einige Jährchen auf dem Buckel und sind sehr langsam, eher im Fahrradtempo. aber sehr gemütlich und nicht zu heruntergekommen), durch hübsche alte Straßen, durch grüne Anlagen, vorbei an alten, historischen Gebäuden (schon von da an hat mir die Stadt gefallen).

Natürlich waren wir nicht in jedem Gebäude drin, das hätte zu viel Zeit gefressen, aber schon von außen kann man viel entdecken und die Schönheit der Stadt erkennen.

Für Museen oder Konzerte hatten wir leider keine Zeit… :-(

Auf dem Programm für Sehenswürdigkeiten standen:

- die Prager Burg
- die St. Peter-und-Pauls-Kirche
- der Altstädter Ring (mit der astronomischen Uhr Orloj, Teynkirche, Rathaus, etc.)
- die Prager Altstadt wo Barock, Gotik, Romanik, und Neuzeit aufeinandertreffen
- das Palais Lobkowicz
- die Kirche St. Maria Schnee
- die Karlsbrücke


*Die Sehenswürdigkeiten im Genauen*

1. die Prager Burg

Liegt auf einer Erhöhung in der Stadt, die man zu Fuß durch Treppensteigen von vielen Treppen erreichen kann (Anstrengung… :-P). Aber es lohnt sich. Die Prager Burg besteht schon seit dem 9. Jh. , hat verschiedene Stufen durchlebt: die Romanik, die Gotik, die Renaissance, den Barock, hat den dreißigjährigen Krieg überlebt, wurde im 18./19. Jh. als Kaserne verwendet, und ist bis heute der Hauptsitz des tschechischen Präsidenten.

Mitten im Schlosshof befindet sich auch der Veitsdom.


2. die St. Peter und Pauls Kirche

ist eigentlich schon von der Größe her ein Dom, auch von der Ausrichtung und Architektur, die in die Romanik zurückreicht. Sie wurde schon in den 1070er Jahren durch Vratislav den 2. als Kollegiatstift gegründet.
Unter Karl dem 4. begann der Umbau der romanischen Kirche zum gotischen Dom mit einer dreischiffigen Kirche und Kapellen. Der Innenbau erlebte in der Zeit der Renaissance und des Barock viele Veränderungen, bis er sein heutiges Aussehen erreichte.

Es ist wirklich ein sehr schöner Dom, der mich sehr an den Kölner Dom in Deutschland erinnert hat. Zwar ist die St. Peter und Pauls Kirche vom Ausmaß nicht so groß wie der Kölner Dom, aber doch schon gewaltig vom Aussehen. Und sehr beeindruckend.


3. die astronomische Uhr Orloj

Die astronomische Uhr ist Teil des Altstädter Rathauses, das sich am Altstädter Ring befindet, an der Südostecke. Die Uhr der Apostel wurde gegen Ende des 15. Jh. angebracht. Sie wurde im Astronomen Hanusch erbaut.
Das Rathaus selber ist im gotischen Stil gebaut mit seinen typischen Rundbogen und Spitzbogenfenstern.


4. Teynkirche

Mit dem Bau der Kirche wurde im Jahre 1365 begonnen. Auf dem Altstädter Ring, wenn man den Blick von der Uhr Orloj auf die Kirche wendet, sieht man nur einen Teil der Kirche, der hinter dem Palais Kinsky herausschaut. Die zwei typischen Türme der Kirche wurden erst im 16. Jh. fertig gebaut. Sie symbolisieren den Ur-Menschen, oder anders ausgedrückt: Adam und Eva.


5. Prager Altstadt

Wird in tschechisch Stare Mesto genannt. Sie ist die älteste der 5 Städte Prags. Das Zentrum der Altstadt bildet der Altstädter Ring, auf dem sich die verschiedenen Palais, Rokoko-Gebäude und Orloj befinden. Hier befinden sich viele kleine und romantische Gässchen, in denen man flanieren und nach Antiquitäten Ausschau halten kann. Denn Antiquitätenläden gibt es in Prag in Hülle und Fülle. Aber: Zeit mitbringen! In der Prager Altstadt gibt es viel und noch mehr zu entdecken!


6. Kirche St. Maria Schnee

Die Kirche St. Maria Schnee ist eines der zahlreichen Kirchengebäude in Prag und unsere erste Anlaufstelle gewesen, bevor wir mit der Straßenbahn weiterfuhren, in die Innenstadt.

Noch bevor der Rossmarkt, der heutige Wenzelsplatz und die Prager Neustadt angelegt wurden, war im unteren Teil der Stadt bereits das Kloster St. Maria (im) Schnee gegründet, nämlich im September 1347. Zu diesem Zeitpunkt legte Karl der 4. den Grundstein für diese Kirche, die zum Gedenken an ihn fertiggestellt wurde. Das Innere der Kirche ist aber viel prunkvoller, als man es für ein Kloster erwarten würde: an weißen, glatten Wänden hängen Gemälde des Königs und von Maria, Jesus, usw. und es gibt viele goldene Verzierungen. Eine sehr schöne Sehenswürdigkeit. Und am Besten auch reingehen!


7. Karlsbrücke

In Prag gibt es über 180 Brücken. Die größte und historischste ist wohl die Karlsbrücke, von der man aus auch einen sehr guten Blick auf die Moldau und die vielen anderen Brücken von Prag hat, und natürlich auch auf die Kirche Sankt Peter und Paul. Die Brücke ist relativ breit und es können viele Menschen darüber flanieren. Über die Brücke gelangt man nach weiterem Laufen direkt in die Altstadt von Prag.
Aber da sie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Prag gehört, ist sie zumeist sehr voll, aber man kann trotzdem durch, man wird nicht zerquetscht. :-)

Die Prager bzw. Tschechen nennen diese Brücke in Landessprache „Karluv most“.
Die kleineren Brücken sowie die Karlsbrücke sind nur für Fußgänger geöffnet.






*Essen und Trinken*

Auf der Altstädter Ring, neben dem Rathaus gab es eine Vielzahl von kleinen und großen Cafés sowie Restaurants. Um uns zu entspannen haben wir uns für ein französisches Restaurant entschieden, in dem es leckeres kontinentales aber auch französisches Essen gab. Es war auch nicht allzu teuer. Das Essen war klasse. Aber ich weiß leider nicht mehr, wie das Restaurant heißt. Ist aber nicht schwer zu finden.

Außerdem haben wir in einem kleinen Café auch eines der berühmten tschechischen Biere getrunken, ein Pilsner Urquell.

Das tschechische Bier gehört nach Expertenmeinungen zu den Besten der Welt. Es hat auch gut geschmeckt, obwohl ich eigentlich nicht so die Biertrinkerin bin. Wein finde ich besser. Aber es hat sehr gut geschmeckt. Wenn Bier, dann tschechisches! :-)




***meine Meinung***

Auf jeden Fall ist das eine sehr sehenswerte Stadt. Auf mich persönlich hat die Stadt sehr beeindruckend gewirkt: die vielen Brücken über dem Fluss (…), dann hat naütrlich auch das Wetter mitgespielt, wir hatten immer strahlend schönen Sonnenschein, es war warm und trocken, blauer Himmel satt, der die Kulisse der altehrwürdigen Stadt in ihrem besten Lichte gezeigt hat. Die Stadt strahlt… einen ungemeinen Zauber aus, vielleicht auch gerade weil sie so alt ist, die barocken, oder renaissance-trächtigen Fassaden, dieser goldene Schimmer über der Stadt… sie hatte schon etwas besonderes. Ich persönlich fand es auch sehr schade, dass wir nur 2 Tage geblieben sind. Eigentlich eher nur einen. Wir sind am Nachmittag angekommen, waren dann aber zu kaputt um in die City zu fahren, also war der 1. Tag nur zum Ausruhen und ein bisschen dahinschlendern und schlafen gedacht. Hätten wir mehr Zeit gehabt, es hätte bestimmt noch viel mehr zu entdecken gegeben.
Die Menschen lieben ihre Stadt, das wird sichtbar. Sie ist gut gepflegt, bietet einige sehr sehr schöne Cafés und Restaurants, es war einfach ein Traum. Schade nur dass er so schnell vorbei war.
Doch auch wenn wir nur einen Tag hatten, und an diesem so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich ansehen wollten/mussten, es war doch sehr entspannt. Die Atmosphäre beruhigt einfach. Ich liebe dieses Alte, und Ehrwürdige, dieses Kulturlastige, dieses Magische…

Diese Stadt muss man unbedingt in Ruhe selbst erleben! Prag ist immer eine Reise wert, und für mich, von der Atmosphäre her, vergleichbar mit Paris, wenn auch weniger hektisch. Alles nimmt seinen Lauf, ganz sachte und leicht…

Grüßle von
Dahia :-)
...
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Kommentare
andrea30b
andrea30b, 25.04.2007
sh
bianca24
bianca24, 26.03.2007
9668 Sehr hilfreich! Viele Grüße, Bianca 9658
diana75
diana75, 21.04.2007
GRUSS
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Sonnenuntergang auf der Karlsbrücke mit Blick auf die Peter und Paul Kirche, etc.TeynkircheAltstädter Ring und PalaisInnenansicht Peter und Paul Kirche (Dom)Kirche St. Maria Schnee
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Mathi15

es gibt Lohnenswerteres in Prag

ein Testbericht von 2005-06-11 00:04:18 vom 11.06.2005
Empfehlung: nein
Ich bin gerade aus Prag zurückgekommen und war deshalb auch mal auf der Burg. Diese ist zentral gelegen in der Nähe von der Karlsbrücke.

Ein Ticket für die Besichtigung von der St. Veits-Kathedrale, dem Hauptturm der Kathedrale, dem alten Königspalast, der St. Georgsbasilika und dem Pulverturm kostet 60 Kronen. Das sind in etwa 3,50 Pf.

Für unsere Verhältnisse also recht günstig. Jedoch lohnt es sich teilweise gar nicht diese Dinge zu besuchen, da es so was von voll ist, dass man auf den Gassen in der Burg überhaupt nicht vorrankommt. Ich jedenfalls war nur im alten Königspalast und der St.Georgsbasilika, da die anderen Gebäude gar nicht mehr betretbar waren, da es so voll war. Und da ich keine Lust hatte ewig zu warten, entschied ich mich dazu, es sein zu lassen.

Doch was ich gesehen hatte, gefiel mir ganz gut. Im alten Königspalast sieht man halt die Wohnzimmer und eine riesige Eingangshalle. Und die Basilika ist halt eine Art Kirche. Aber ehrlich gesagt war ich auch etwas enttäuscht. Denn es war zwar schön anzusehen, doch so richtig verstand ich den riesigen Andrang nicht.

Tja, es ist halt die Burg von Prag und die muss man halt mal gesehen haben, werden sich viele denken.

Somit bringt meiner Meinung nach eine Führung auch nicht viel, da man kaum etwas verstehen würde, bei der Vielzahl an Menschen.

Zwar erreicht man die Burg gut mit den Linien 22 und 23 und auch mit der U-Bahn sind es 10 min. Fussmarsch, doch so ganz lohnenswert ist nicht.

Was man auch noch bewundern darf sind die Wachen, die ähnlich wie die königlichen Wachen in London herumstehen müssen und sich gegenseitig abwechseln.

Guckt euch lieber die Altstadz an, da müsst ihr nicht so lange anstehen und es ist meiner Meinung nach interessanter.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-20 13:49:45 mit dem Titel So ist euer Geld sicher

Besonders in der U-Bahn und auf Plätzen wo viel Leute sind ist vorsicht geboten. Das wissen auch die Einheimischen und so stellen sich Leute mit Aktenkoffern stets mit dem Rücken zur Wand in der U-Bahn und stützen sich mit den Rücken an den Koffer.

Deshalb stellt euch nie in die Mitte der U-Bahn wenn kein Sitzplatz mehr frei ist.

Und weiterhin dürft ihr nie Geld auf der Straße tauschen, sondern geht in die Wechselstuben. Doch das ist ja wohl klar.

Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber auch in den Wechselstuben wird abgezockt. So steht der wirkliche Umtauschkurs nie genau da, sondern es stehen immer mehrere am Eingang, oder manchmal kommen auch Gebühren hinzu.

So haben welcher aus meiner Klasse 20 DM Verlust gemacht beim Tausch von 100 DM. Da dort der Kurs nur 1:13 war.

Ein anderer Kumpel von mir hat beim Tausch einen Stadtplan von Prag bekommen. Hierbei dachte er es sei ein Werbegeschenk, doch das war nicht so. Denn er merkte auf dem Bon, dass der Stadtplan 65 Kronen gekostet hatte, also umgerechnet 3,8 DM. Das ist für Prager Verhältnisse echt teuer.

So erhielt er für 50 DM 695 Kronen, bei einem Umtauschkurs von 17,10. Denn er musste noch eine Gebühr von 95 Kronen (=5,5 Dm blechen).

Das ganze war im CHEQUEPOINT KARLOVA. Dieser Chequepoint ist eine sehr häufig in der Innenstadt vorkommende Wechselstube.

Somit könnte man denken es würde sich hier lohnen zu tauschen. Würde es sich ja auch ohne den Stadtplan und die Gebühren.

Ich habe beim Tauschen das beste Los gezogen. Denn ich erhielt für meine 50 DM 806 Kronen. Dabei war der Umtauschkurs 17,30 und die Gebühr betrug 59 Kronen. Das ist echt in Ordnung.

Ich habe aber nur deshalb dort getauscht, weil ich es mir vorher noch einmal am Computer vorrechnen lies.

Das würde ich euch auch empfehlen, da ihr so seht wieviel ihr wirklich bekommt und so der Anbieter seriöser erscheint!



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-06-11 00:04:18 mit dem Titel Tipps gegen die Geldabzocke

Denn ich war die letzten 3 Tage in Prag mit meiner Klasse und da haben einig auch in diesem Cafe und Restaurant gespeist.

Und ich kann euch nur sagen. Da wird teilweise total abgezockt. So dürft ihr auf keinen Fall den Begrüßungsdrink nehmen, der euch angeboten wird, da dieser in etwa 5 Dm kostet, also für tschechiche Verhältnisse sehr teuer ist.

Zwar würde man diesen Fehler ohne meinen Hinweis auch nur einmal begehen, doch für 5 DM bekommt man schon ein richtig gutes Mittagessen in Prag.

Und eines trifft auch noch für viele Restaurants in Prag zu: So erhält man beispielsweise in der Innenstadt wenn man Gulasch bstellt zusätzlich Brot welches man zusätzlich bezahlen will auch wenn man es nicht wünscht.

Denn so nahmen Freunde von mir mal Gulasch zu sich und nahmen das Brot, da sie dachten das würde im Preis inbegriffen sein oder ein anderes mal lehnten es andere ab, mussten es aber dennoch bezahlen.

Diese Abzocke ist aber größtenteils in der Innenstadt vorzufinden. Deshalb gebe ich euch einen Tipp: esst nie in der Innenstadt und wenn dann nur in Bistros oder kleinen Ständen, da dort der Preis schon draußen zu lesen ist.

Denn wenn die erkennen, dass man deutscher ist dann wird gleich mal die Karte mit den höheren Preisen gebracht.

Und da in der Innenstadt in Restaurants eh nur reiche Leute oder Touristen essen, wissen die Besitzer, dass sie das machen können.

das Essen ist zwar gut, doch wenn man es billiger haben kann, warum nicht?
...
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Kommentare
glowhand
glowhand, 11.06.2005
war ich auch schonmal :
uumlbernachtet hatte ich in so nem kaff in der naumlhe, das war mit der haben schulklasse... die andere haumllfte war in italien... die in italien haben fuumlr 3 eine flasche cola bekommen, wir dafuumlr ein ganzes mitt
smo2001
smo2001, 23.02.2002
schau auch mal bei mir vorbei!!!!
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ZLATNE PRAHA das goldene Prag und die KARLSBRÜCKE

ein Testbericht von 2003-07-05 13:09:12 vom 05.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: einzigartiges Monument reicher kultureller Vergangenheit voller heutigen Lebens ...
Nachteile/Kritik: nur dass es sie nicht überall gibt, sondern nur in Prag,
Das reiche, das prächtige, das goldene Prag? Was soll das, wo kommt der Begriff her, von wem stammt er.

Er stammt von einem Jungen von der Mosel, dessen Vater Luxemburger war, und dessen Mutter böhmische Prinzessen, der, der die Rhein-Mosel Reben mit in die Böhmischen Lande brachte, der später als König von Böhmen und Deutscher Kaiser Karl IV in die Geschichte einging, der Herr des Hradschin.

Er war es, der Prag auf- und ausbaute wie kein anderer vor oder nach ihm, - ein Fürst der fortschrittlich und modern dachte.

Schon als Junge war er oft, so wie in unseren Zeiten ich als jungen Student, den „Königsweg zu Fuß abgeschritten, von der Altstadt, über die Straße, die heute nach ihm Karlova, d.h. Karlsstraße heißt, vorbei rechter Hand am großen am gro0en Klementinum, dem Jesuitenkolleg, das er der von ihm gegründeten Universität eingliederte, auf der alten, hölzernen Judith-Brücke, hier, zwischen der Altstadt der Bürger auf der einen und der Kleinseite, dem Adels-Viertel unterhalb der Burg auf der anderen, da musste seine Brücke entstehen, das einende Symbol seiner Macht und seines Erfolges, für alle sichtbar erstehen.

So holte er sich, wie später noch oft, als er König geworden war, einen gottbegnadeten Architekten, Peter Parler, und beauftragte ihn eine Brücke besonderer Schönheit zu erschaffen.

Den Grundstein legte der Geschichtsbewusste Fürst am 9. Juli 1357, morgens um 5 Uhr 31, so die Sage und wohl auch die Wahrheit, - einem einzigartigen Datum in jener Zeit, vor und rück gleich zu lesen, ähnlich dem Jahrtausenddatum 02.02.02., - 135797531 – von beiden Enden gelesen das gleiches Ergebnis. Sich selbst setzte der Kaiser ebenfalls das, wie ich glaube schönste Denkmal seiner Person, auf der Altstädter Seite, ihn verewigend als den Gründer und Mäzen der ersten Universität deutscher Zunge, der (heiligen) Karls-Universität „zu Prag“ (das Gründungspatent hält er noch heute für alle weithin sichtbar in der Hand) wie man zu sagen pflegte und pflegt, nur eine seiner vielen kulturellen Großtaten.

Geht man durch den kleineren Altstädter Brückenturm, so kommt man auf die über 500 m lange und knapp unter 10 m breite steinerne Brücke, an dieser Stelle seit 900, aber erst so befestigt und sicher vor den Fluten der Moldau, da im Schnitt 13 m über dem Gewässer, ausgestattet mit 16 Bogen zwischen 16m und 24 m Spannweite und insgesamt 26 Heiligenstatuen, aus der Ursprungszeit hin bis zum Jahre 1938 als die letzte errichtet wurde, - das Alter der einzelnen Figuren schön zu erkennen an der unterschiedlich geschwärzten Verfärbung des verarbeiteten Gesteins.

Ach ja, da würden wir doch fast vergessen, die Sagen umwobenste Figur ist nicht aus Stein, sondern aus Metall, es ist der Christus, der eine Hebräische Inschrift trägt.

Und der Überlieferung nach hatte das folgende Bewandtnis: Die reichen katholischen Bürger Prags trugen dazu bei die Ausstattung der Burg durch Spenden und Unterstützung noch prächtiger zu gestalten, so wurden einige der Figuren der Heiligen von reichen Patrizierhäusern finanziert. Da Prag jedoch eine prächtige gut florierende jüdische Gemeinde hatte, die ebenfalls nicht als arm Angesehen werden konnte, wollte diese beider ehrenvollen Ausstattung ihrer Heimatstadt nicht zurückstehen, und sich mit einer eigenen, symbolischen und wertvollen Spende beteiligen, - dem Jüdischen Christus, - und die Katholische Stadtverwaltung der Altstadt wollte dies nicht zulassen und verbieten.

Der Streit kam vor den weisen Kaiser, und er gab den jüdischen Kaufleuten recht, wer Gott ehren und seine Stadt und ihren Kaiser würdig beschenken will, der soll dies auch dürften, und so steht, seit dem Machtwort des Kaisers, für immer und ewig hier der jüdische Christus, zum Gedenken des großen Opfers der jüdischen Bürger für ihre Vaterstadt, die sie genau so liebten wie die Deutschen und die Tschechischen Bürger.

Die einzelnen Statuen und Gruppen von Heiligen kann sich jeder selbst ansehen, mein liebster Punkt, außer zu Füßen des genannten Christus, ist etwas weiter, wohl etwa in der Mitte der Brücke.

Hier, in der Mitte der Brücke, seiner Brücke stehend, schaute der große Kaiser eines Mittags rund herum sich sein Prag an, und siehe da, auf den Spitzen der Dächer aller größeren öffentlichen Gebäude hatte er goldene oder vergoldete Kuppeln und Kappen anbringen lassen, - schaute man also um sich, so blinkte und blitzte es rundum gülden (wie man damals zu sagen pflegte), dies in sich aufnehmen und genießend stellte er stolz fest, dass sein Prag, seine Hauptstadt das Güldene Prag sei, die Stadt die als einzige der Welt überall weithin sichtbar nur so von Gold und Reichtum blitze.

In den 70-ern hätte das nicht geklappt, in den 80-ern jedoch konnte ich feststellen, dass es wieder klappen kann, das kaiserliche Prag hat sich wieder prächtig herausgeputzt, und zur Mittagszeit, von der Mitte der Brücke blickend, klappt es wieder prächtig, rund um und sehen wir ein einziges blitzen und funkeln, Prag hat seinen warmen, strahlenden, güldenen Schein zurückbekommen, der stolze Kaiser würde sich königlich freuen und wäre sehr, sehr glücklich.

Glücklich sind auch Aberhunderte und Zigtausende tagtäglich, fast das ganze Jahr lang hier vorbeilaufende und verweilende jüngere wie ältere Touristen, Böhmische und Auswärtige, die auf dieser Brücke voller Leben und Buntem Treiben ein Stück immer noch lebendig gebliebenen Treibens finden, wie sonst kaum irgendwo. Da sitzt der Portraitmaler neben dem Straßenmusiker, der Andenkenhändler neben dem Schmuckhändler der gediegenen Silberschmuck anbietet, da tanzt eine ranke Tänzerin zu einer Flöte, wie wäre es mit einer hübschen Zeichnung der Brücke oder des Hradschin? Ich weiß nicht was ich alles noch nennen sollte, - hier gibt es alles und jedes, und das mitten auf der Moldau, auf dem Königsweg von der bürgerlichen Altstadt zu der königlichen Hofburg auf der Kleinstädter Seite, wo die Brücke durch den Kleinseitner Brückenturm, wie in London das House of Lords höher ist als das House of Commons der Bürger, so ist auch hier der Torturm auf der Adelsseite höher und etwas prächtiger als sein bürgerlicher Bruder am anderen Ende.

Mein konkreter Tipp wäre hier auf jeden fall entlang zu gehen, beginnend beim Altstädter Rathausplatz, von wo man unmittelbar über den Male Namesti, d.h. den Kleinen Platz direkt auf die Karlova und damit die richtige Einflugschneise des Königsweges kommt. Jenseits der Brücke könnte man seinen Rundgang durch die Kleinseite Mala Strana über die Mostecka (Brückenstraße) fortsetzen um den Kleinseitner Dom über die Nerudova (Nerudastraße) aufwärts zur Hofburg, oder auch seitlich rechts Richtung Wallenstein-Palais (vgl. Bericht) und alte Schlossstiege (Stare Zamecke Schody) die andere, üblichere Aufstiegsweise zum Hradschin. Beide Wege kann man auch rückwärts marschieren, jeder wie er es mag.

Wer noch Fragen haben sollte, der kann sich gern melden, Prag ist zu einmalig, um es zu vernachlässigen.

Und die stolze Karlsbrücke ist nun einmal eines der wertvollsten Prunkstücke dieser meiner östlichen äh ... zentraleuropäischen Lieblingsstadt (merken und nicht vergessen, Ihr Bildungsbürger, mit der ältesten Universität deutscher Zunge).

Da mache ich gern schon einmal etwas (unerlaubte?) Werbung, jedenfalls mehr als sonst bei mir üblich.

Wer sich entschließen sollte dorthin zu fahren, dem wünsche ich den meistmöglichen Spaß und viel Freude, in Prag kann man sich, wenn man es richtig macht, und an die richtigen Stellen geht, wirklich sehr, sehr wohl fühlen. War selbst über Jahre immer wieder Wochen und Monate da, erst vor der samtenen Revolution und dann noch mehr danach, sollte es also wirklich beurteilen können.
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_Phoebe_

Eine wunderbare Stadt

ein Testbericht von 2003-04-15 07:47:03 vom 15.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: billig, tolle Kultur...
Nachteile/Kritik: -----
Ich bin am 22.10.01 für 8 Tage nach Prag gefahren. Es war unsere Abschlussklassenfahrt vor dem Abitur. Daher habe ich mir natürlich vorgenommen, sie ganz besonders zu geniessen. In weiten Teilen ist das auch gelungen, auch wenn nicht alles so war, wie ich es mir vorgestellt hatte.



1.) Der erste Eindruck:
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Abends gegen 18:00 Uhr kamen wir in die Vororte der Stadt. Also, wer bis dahin an eine goldene Stadt gedacht hat, dem wird es spätestens vergangen sein, als wir durch die engen Strassen mit einem "Höllenverkehr" gefahren sind. Die Häuser waren heruntergekommen und schmutzig. Wenn ich ehrlich sein soll, wollte ich als ich das sah eigentlich schon wieder nach Hause. Ich versprach mir nicht mehr viel von der "goldenen" Stadt und fragte mich, was hier nur zu besichtigen sein sollte????

Erst als wir durch die Innenstadt fuhren (bzw. rasten, denn man muss sich ja anpassen!), bemerkte ich, dass Prag auch noch eine andere Seite hat. Wir sind an verschiedenen Gebäuden vorbeigefahren, die wirklich aussergewöhnlich sind. Man muss es sich so vorstellen, dass neben einem veralteten und heruntergekommenen Haus ein absolut modernes Glasgebilde steht. Dieses Glasgebilde, das haben wir später herausgefunden, war ein Bürogebäude, das keine Aussenwand hatte, sondern Fenster, die von der Decke bis zum Boden des einzelnen Stockwerkes gingen.

Alleine dieser Kontrast machte mir klar, dass Prag zwei Seiten hat und man wirklich alles gesehen haben muss, bevor man davon sprechen kann, dass es einem nicht gefällt.



2.) Unser Programm:
°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°

Tag 1 und 2:
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Natürlich war es unmöglich innerhalb von 6 Tagen (man muss ja den Anreise- und Abreisetag abrechnen) alles zu besichtigen. Daher haben wir, was Prag betrifft eine auf zwei Tage verteilte Städtetour unternommen. Am ersten Tag haben wir uns die Altstadt angeschaut und viele Informationen dazu erhalten (Geschichte der Häuser, der einzelnen Bezirke usw.); der zweite Tag war dann für die Neustadt (Hradschin) bestimmt. An diesem zweiten Tag haben wir dann auch den Veitsdom, den Königpalast und eine Basilika angeschaut.


Hier das Wichtigste, das wir gesehen haben:


a) Der Veitsdom:
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Der Dom ist direkt mit dem Königspalast "verbunden". Die Mauern des Palastes gehen um den Dom herum, so dass man den Eindruck hat, der Dom stehe auf einem Hof. Natürlich ist in einer solchen Größendimension fast unmöglich vorzustellen.
Jedenfalls ist der Dom einfach riesig, wenn man an ihm heraufschaut. Innen betrachteten wir dann die einzelnen Kapellen an den Seiten des Doms und gingen hintunter zur Grabkammer des letzten 8 Könige von Prag. Hier sind die Särge der Herrscher über Prag zu bestaunen. ich allerdings fand es ein wenig bedrückend, weil das Licht sehr schummrig war und auch die Decke nur ein paar Zentimeter über meinem Kopf (161 cm) schwebte. Trotzdem war es ein Erlebnis, auch wenn ich so schnell wie möglich diesen Dom hinter mir lassen wollte.
Im großen und ganzen war der Dom sehenswert, allerdings hatten wir nicht genug Zeit uns alles anzuschauen. Auf mich machte er einen eher mystischen Eindruck.


b) Der Königspalast:
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Den Königspalast haben wir nicht von innen gesehen (ich bin mir auch gar nicht sicher, ob man das überhaupt kann). Wir haben uns aber die verschiedenen Höfe angeschaut und auch die Terasse, auf der damals die Könige ihre "Teepause" machten. Zur Zeit der Könige war Tschechien ja noch mit Österreich verbunden, so dass der österreichische König oder Kaiser meist auch König von Tschechien war. Kurz gesagt, es gab immer jemanden, der in dem Haus wohnte und jemanden, der diesen besucht hat. Es war immer ein Abgesandter des Herrschers auf jeden Fall im Palast.
Der Palast selbst ist sehr hochgeschlossen gebaut und sehr hell. Drei verschiedene Stockwerke gibt es (die hat man von aussen gesehen), wobei das interessanteste daran immer noch war, dass das zweite Stockwerk so hoch wie zwei Etagen eines normalen Hauses war. Der Palast wurde um die einzelnen Höfe herumgebaut. Es gibt also keinen Hof, der vor dem Palast zu sehen ist.

Uns wurde auch von den berühmten Prager Fenstersturzen berichtet. Es gab zwei von ihnen und jeder war Beginn einer neuen Regierung. Der erste Sturz war in der Stadt an sich und der zweite beim Königspalast. Wir haben uns das Zimmer mit den Fenstern angeschaut und nach einem Blick in die Tiefe wußte ich, warum eine neue Regierung danach das Sagen hatte. Niemand kann so einen Sturz überleben. Und genau so war es auch. Es war eben damals so, dass die wichtigesten Männer in einer Regierung aus dem Fenster gestürzt wurden, wenn sie abgesetzt werden sollten aber nicht wollten.

Insgesamt war die Besichtigung sehr spannend, weil die Architektur und die Erinnerung an die glorreichen Herrscher überall zugegen sind. Hinzukommt eine sehr spektakuläre Wachablösung. Wie in England müssen dort die Wachen ja völlig stillstehen und das über mehrere Stunden. Zur Mittagszeit wird dann an sämtlichen Toren gewechselt.
Der Geschichte um die fensterstürze war ebenfalls sehr spannend und ich kann jedem nur empfehlen, den Königspalast, die Basilika und den Veitsdom zu besichtigen. Man sollte sich aber vor allem Zeit mitbringen!


Tag 3:
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An diesem Tag haben wir eine Exkursion nach Lidice unternommen. Lidice ist heute eine Landschaft - vor dem zweiten Weltkrieg stand dort allerdings ein kleines Dörfchen namens Lidice. Die Nazis hatten damals in einer Rachehandlung sämtliche Männer des Dorfes sofort erschossen und die Frauen und die Kinder in verschiedene KZ's gebracht.
Insgesamt sind dort fast 2000 Menschen gestorben. Ich muss sagen, das war zu diesem Zeitpunkt das Schlimmste, das ich gesehen hatte. Man sieht heute nur noch ein paar Denkmale, von einem Haus noch einen Zimmerumriss (nur etwa einen Meter der Mauer) und von einer Kirche nur noch den Boden mitten im Gras. Man kann in diesem weitläufigen, sehr friedlichen Gelände auf Wegen laufen und sich alles anschauen. Man kommt dann irgendwann zu einem Friedhof, auf dem aber keine Bürger von Lidice begraben sind.
Was mich besonders schockierte, war dieser riesige Unterschied. Auf der einen Seite stand da ein Dorf mit ganz normal lebenden Bürgern - und auf der anderen Seite ist davon nur noch Landschaft übrig geblieben.

Wir besichtigten dann ein kleines Museum, dass dabei stand. Man zeigte uns einen kurzen Film über die Geschehnisse von damals und wir konnten uns in einem Zimmer die Namen der Opfer durchlesen, genauso wie verschiedene Schriften. In einem Brief, der nur drei Tage vor dem Anschlag abgeschickt worden war, berichtet eine Familie, sie wollte in den nächsten Tagen viel unternehmen und über die nächsten Feiertage zu Besuch kommen. Das alles hat die Familie nicht mehr erlebt.

So etwas ist wirklich schrecklich. Ich kann nur jedem empfehlen, Lidice zu besuchen. Es liegt etwa eine Stunde von Prag entfernt.


Tag 4:
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Am Freitag war ein kleiner Teil der Gruppe in verschiedenen Jüdischen Synagogen. Es gibt ein jüdisches Viertel in Prag, dass sich äusserlich nicht von den anderen Vierteln unterscheidet. Es gibt dort 7 Synagogen und in zweien werden noch Gottesdienste abgehalten. Die anderen fünf sind heute Museen, um den jüdischen Glauben näher zu bringen und darauf aufmerksam zu machen, was den Juden im zweiten Weltkrieg auch in Prag passiert ist.
Unter anderem gibt es auch einen alten Judenfriedhof, der sehr sehenswert ist. Dort stehen die Grabsteine so dicht aneinander, dass sie nicht mehr zählbar sind. Als uns dann erklärt wurde, dies sei bereits die zwölfte Schicht von Gräbern, waren wir alle sehr ergriffen. Es liegen Opfer des zweiten Weltkrieges dort.
Weiterhin sehenswert sind die Maisel-Synagoge, sowie die Spanische Synagoge.


Tag 5:
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Etwa eine Stunde von Prag entfernt liegt Kuttenberg (Kutna Hora), ein kleines Städtchen mit großartiger Architektur. Der Dom, der dort gebaut wurde ist einzigartig. Verschiedene Baustile wurden zusammen in ihm vereint. Es gibt normalerweise in jedem Baustil Gesetzmäßigkeiten, die eingehalten werden, doch in diesem Domwurde genau das Gegenteil gemacht. Die Kirche ist sehr hell, da sie in der Mitte etwas wie ein Glasdach hat. Zusätzlich sind dort Original-Wandmalereien aus dem Mittelalter erhalten geblieben.


Tag 6:
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Als letztes besuchten wir Theresienstadt. Dort sahen wir zwar nur "Die kleine Festund" und das Museum, aber es war sehr eindrucksvoll. Auch Theresienstadt spielte eine Rolle im zweiten Weltkrieg, es war ein Deportationslager, in dem die Kriegsgefangenen, die Juden und die politischen Häftlinge in typischer KZ Manier zusammengepfercht auf kleinstem Raum festgehalten wurden. Es herrschten dort die schlimmsten Verhältnisse, obwohl es kein Vernichtungslager war. Insgesamt waren alleine in der kleinen festung nach Kriegsende 2600 Tote zu zählen. Mit Theresienstadt (besonders dem Ghetto, in dem die Juden lebten) zusammen waren es weit über 150000 Menschen, die gestorben sind. Von Theresienstadt aus sind die Menschen damals z.B. nach Auschwitz gebracht worden.
Die Zimmer in der kleinen Festung sind teilweise völlig duster, so dass man nicht die Hand vor Augen sehen konnte, oder es wurden auf einem Raum, der vielleicht 16 m² hatte, bis zu 70 Menschen gehalten. Diese Menschen konnten sich nachts nicht hinlegen, wenn sie schlafen sollten. Es war einfach nur schockierend.



3.) Meinung zum Programm:
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Unser Programm war sehr gut ausgewählt, weil ich denke, das die wichtigsten geschichtlichen Elemente darin enthalten waren. Natürlich war es so, dass sich unsere Abschlussfahrt mit dem zweiten Weltkrieg beschäftigen sollte. Auch das ist gut gelungen, vor allem weil man sich selbst ein Bild machen konnte. Man bekam zwar vieles erzählt, hatte aber auch genug Zeit sich überall umzuschauen. In Lidice z.B. hatten wir keine Führer, der uns alles zeigte. Das wäre hier auch nur falsch gewesen. Den den eigenen Eindruck, den man hat, wenn man sich das betrachtet, kann man nicht beschreiben.
Ausserhalb des Programmes hatten wir genug Zeit in Prag einzukaufen oder Essen zu gehen. An einem Abend haben wir uns das schwarze Theater mit einer Aufführung von Faust angeschaut. Auch wenn ich kein tschechisch verstehe, bin ich immer noch begeistert. In dem Theater wurde nicht nur tschechisch, sondern auch gesprochen und gesungen, so dass jeder, der eine von den zwei Sprachen versteht auf jeden Fall auch das Stück verstanden hat.



4.) Zu Prag selbst:
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Wie ich am Anfang schon beschrieben habe, sind die Vororte sehr heruntergekommen, doch wenn man in die Innenstadt kommt, kann man nur überrascht sein, welche Vielfalt an Kultur und Leben dort vorherrschen. Neben ganz alten Gebäuden stehen plötzlich total moderne. Es passt aber alles wunderbar zusammen. In der Neustadt gibt es Einkaufsstraßen, die Berlin alle Ehre machen.
Mir hat gerade das Klima in der Stadt gut gefallen. Auf der einen Seite bemerkt man schon die alte Tradition, auf der anderen Seite aber auch das moderne Leben. Eine solche Stadt muss man einfach gesehen haben. Nicht nur Sachen wie die Karlsbrücke z.B. sind fantastisch. Man muss einfach selbst hinfahren und sich seinen Lieblingsort suchen. Jeder findet in dieser Stadt ein Plätzchen, das ihm gefällt.
Mir persönlich hat die Altstadt am Besten gefallen. Sie besteht aus kleinen verwinkelten Gässchen mit alten Häusern, vielen Trödlerläden und Kopfsteinpflaster auf der Strasse. Es ist sehr malerisch.



5. Weitere Besichtigungsvorschläge im historischen Zentrum:
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- Kunstgewerbemuseum (Krizovnicka)
- Strahov-Kloster (Strahovske nadvori)
- Palais Sternberg (Hradcanske nam. 15)
- Ethnologisches Museum Naprstek (Betlemske nam. 1)
- Botanischer Garten (Na slupi 16-18)
- Nationalmuseum (Vaclavske nam. 68)
- Clementinum (Kriznovicke nam./Marianske nam.)



6. Geldumtausch:
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D er Geldumtausch ist in Prag kein Problem. Es gibt vier Möglichkeiten:
1. man kann bereits in Deutschland umtauschen. Dort ist aber die Gebühr sehr hoch. Ich würde das daher nicht empfehlen.
2. man kann im Hotel in Prag das Geld umtauschen, wo allerdings abgerundet wird. Das heißt, wenn man eigentlich 20,41 Kronen gekommen müsste, bekommt man nur 20 Kronen ausgezahlt.
3. man kann in einer der Wechselstuben, die wirklich an jeder Ecke zu finden sind, das Geld tauschen. Dort wird allerdings oft eine Gebühr genommen, die noch sehr hoch ist.
4. man kann an einen Geldautomaten gehen und dort direkt Kronen abheben. Meiner Erfahrung nach ist dies die billigste Variante.

Zur Zeit ist 1,- Euro = ca. 30 Kronen

**Update: Dank an Andreas1501

7. Verpflegung:
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Im Hotel konnten wir nur das Frühstück genießen und mussten uns daher auf die Prager Küche verlassen. ich selbst habe nicht in einem großen Restaurant gegessen. Ich gebe aber einen Tip: Man soll auf die Einrichtung des Restaurantes achten. Oft ist an der Hauswand auch die Speisekarte zu finden. Aber man bekommt an jeder Straßenecke auch belegte Brötchen. Es gibt riesige Supermärkte und man kommt mit den Verpflegungskosten weitaus billiger weg, als in Deutschland!



8. Reisekosten:
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Leider kann ich nicht viel über Eintrittskosten sagen. Es ist aber alles bedeutend billiger, als in Deutschland, habe ich den Eindruck. Ich war vom 22.10-29.10.01 in Prag und habe für ein 3-Sterne Hotel (allerdngs nur Frühstück), ein Metro-Ticket (gilt 7 Tage), sämtliche Eintrittkosten und die Busfahrt hin und zurück nur 490,- DM bezahlt und wahrscheinlich bekomme ich noch Geld wieder, denn es war sehr großzügig berechnet.
Nun muss ich dabei erwähnen, dass unsere Reisegruppe ein kompletter Jahrgang, also ca. 74 Personen, war. Daher kommt wahrscheinlich der so gute Preis zustande. Man kann aber eine Menge sparen, wenn man z.B. nicht alle Mahlzeiten im Hotel einnimmt. Das hat auch den Vorteil, dass man sich nicht an Zeiten halten muss, und man kann abends für 15-20,- DM sehr gut essen.



Ich hoffe, ich konnte ein wenig dazu beitragen, dass ihr euch leichter entscheiden könnt, in welche Stadt ihr in Urlaub fahren wollt. Prag ist sehr empfehlenswert und eine Anreise ist von Deutschland aus innerhalb eines Tages leicht zu schaffen.


Liebe Grüße

Eure _Phoebe_

PS: Dieser Beitrag wurde auch bei Ciao.com unter Sarah-Love veröffentlicht.
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Miss_Nettie

Die Karlsbrücke - romantisch bei Nacht

ein Testbericht von 2003-04-12 15:45:17 vom 12.04.2003
Empfehlung: ja
Vor einiger Zeit war ich in Prag und möchte dies zum Anlaß nehmen, euch etwas über die Karlsbrücke zu erzählen. Ich hatte nur 2 Tage Aufenthalt und habe mir daher anstatt viele Sehenswürdigkeiten aufzusuchen die Zeit genommen, einfach etwas durch die Stadt zu streifen. Am Abend meines ersten Aufenthaltstages führte mich ein Bekannter von mir, der in Prag wohnt, zur Karlsbrücke, weil er sagte, sie sei schön, und man solle sie mal gesehen haben. Recht hatte er.
Die Karlsbrücke in Prag kann ich echt jedem ans Herz legen, da sie sehr sehenswert ist.

Schöne Skulpturen
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Die Karlbrücke ist ein sehr schönes altes Bauwerk, auf dessen beiden Seiten verschiedene Heiligenfiguren prangen. Man findet dort auch eingefaßt ein hübsches Bildnis aus Eisen, auf dem ein goldener Hund besonders auffällt. Es ist Tradition, an dessen Bauch zu fassen und sich etwas zu wünschen, das dann in Erfüllung gehen soll. Bin schon gespannt, ob's bei mir klappt;-)

Spass und Unterhaltung
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Auch wenn man nicht sehr kulturinteressiert ist, sollte man der Karlsbrücke einen Besuch abstatten, denn hier ist allerhand los.
Viele interessante und witzige Darbietungen erwarten einen hier. Ich sah einen Puppenspieler, der ein Skelett zu Westernmusik auf dem Klavier klimpern ließ, einen Mann, der es schaffte, eine wunderschöne Melodie mit verschieden mit Wasser gefüllten Sektgläsern zu spielen und zahlreiche Portraitmaler, die recht günstig ihre Dienste anboten. Außerdem sind hier einige Musikanten, die alles mögliche spielen, vorwiegend Jazzmusik. Mal von den vielen Bauchladenverkäufern, die alles mögliche und teilweise recht originelle vom Haarclip bis zum Armreif anbieten ganz abgesehen...

Wunderschön bei Nacht
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Als wir an der Karlsbrücke ankamen, war es wohl ca. 21 Uhr. Sich abends die Karlsbrücke anzusehen kann ich nur jedem empfehlen. Von Richtung des Zentrums kann man die zahlreiche Gebäude angeleuchtet sehen, worunter (laut meinem Bekannten) auch das Parlamentsgebäude ist. Links und rechts von einem das Wasser, in dem sich der Mondschein spiegelt. Diese Aussicht ist wirklich sehr romantisch und natürlich ideal für Pärchen. Durch die musikalische Untermalung wird diese Stimmung noch gefördert.

Fazit:
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Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Karlsbrücke anzusehen, sowohl kulturell interessierten Menschen wegen der Architektur und der Skulputuren als auch Touris, die einfach etwas erleben wollen. Hier ist für jeden was dabei. Und Eintritt bezahlen muß hier natürlich auch keiner;-)
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sigde

Prag ma anders erkunden!

ein Testbericht von 2003-03-17 19:06:07 vom 17.03.2003
Empfehlung: ja
Ich schreibe meinen Bericht über Prag mal irgendwie anders.
Meine Erfahrung des allgemeinen Altages!
Das erste Problem was ich hatte war der Tausch von Euro in Kronen.
Um Kronen möglichst billig zu bekommen, sollte man möglichst viele Kronen auf einmal kaufen und vorher das Angebot genauer unter die Lupe nehmen. In Prag gibt es nämlich tausend und eine Wechselstube, deren Tarife stark variieren.
Hier kann man leicht abgezockt werden.
(Vorab kann man sich übrigens im allgemeinen auf www.prag.cz über die Wechselkurse informieren.)
Besser ist es aber den Geldautomaten von Banken zu benutzen oder Kronen aus Deutschland mitbringen.
Sind dann finanzielle Schwierigkeiten überwunden, kann man sich eines der vielen Restaurants aussuchen. Ich war natürlich bei McDonalds und Pizza Hut.
Die Preise sind immernoch ziemlich günstig.
Genaue Preise hab ich nicht mehr auf dem Zettel.
Allerdings war ich auch in einem gutbürgerlichen Restaurant essen!
Man sollte sich nicht unbedingt die Restaurants in der unmittelbaren Nähe der Touristenattraktionen oder Wenzelplatz aussuchen, sondern etwas weiter raus gehen. Dann kann man kann einige Kronen für ein Menü sparen.
Genauso ist es auch bei den Cafees!
Ich saß direkt in einem Cafee bei der Karsbrücke mit Blick auf die Moldau!
Es liegt etwas tiefer und man muss einen kleinen Gang hinunter gehen.
Ein Traumblick und auch sonst nett!
Aber dementsprechend war der Preis.
Ca. € 3,-- für ein Kaffee war schon heftig!
Am Nachmittag ging es dann zielstrebig in die verschiedenen Shoppingläden, Schuhgeschäfte und Bekleidungsfachgeschäfte.
Es gibt immernoch günstige Sachen(Klamotten).
Allerdings sollte man auf den Preis achten, da es immernoch große Unterschiede gibt!
Kultur in Prag sind auch die monumental vielen (Jazz)Kneipen und das Prager Bier. Sucht man in Prag ein Bier braucht man nie weit zu laufen oder gar bis zum Abend zu warten.
Die Preisunterschiede sind immernoch enorm.
Man sollte also etwas außerhalb des Zentrums gehen, um Geld zu sparen.
Man findet immer Kneipen.
Der Preisunterschied liegt bei 90 Kronen am Rathaus bis 30 Kronen 200 Meter weiter weg in einer Radegastkneipe (Stupartska St.). Zur Auswahl der Kneipe kann er zahlreiche Internetangebote zu Rate ziehen:
www.prag.cz ; www.andel3w.dk/prague/english/pragrc03.htm ; www.motylek.com/g/rest-g.asp

empfehlenswerte Kulturorte(Kneipen):
U Fleku
Einen Besuch ist auch immer das U Fleku (Kremencova 11 Prag 1) wert.Das U Fleku ist ein Bierlabyrinth aus sechs Sälen, Höfen, Gängen Kellerräumen und einem Biergarten. Seit 1499 wird hier Bier gebraut. Das berühmte, dunkle, 13prozentige Bier, welches seit ca. 150 Jahren gebraut wird, ist durchaus zu empfehlen. Die flinken Kellner tragen überladene Tabletts mit randvollen Krügen herum.
Leider ist das U Fleku nur bis 23 Uhr geöffnet.
Weinstube Blatnicka (Michalska 5 Prag 1):
Diese liegt direkt gegenüber des gleichnamigen Restaurants.
Hier gibt es zum Beispiel den böhmischen Frankovka, den nicht nur Touristen gleich literweise trinken. Es ist sehr urig, sehr billig, sehr tschechisch und bis ein Uhr geöffnet.
Lávka(Novotného Lávka 1):
Ist ein Geheimtipp, da es abends zur Disco wird.
Es ist nicht sehr gross, aber urig!
Bier kostet so ca. € 2,--.
Auf einem Montag war ich da und muss sagen, was ich da erlebt habe, war ein gelungender Abend!
Zum Schluss noch ein Tipp:
Im Zentrum habe ich mich immer sicher gefühlt!
Dennoch sollte man auf seine Geldbörse und Handtasche gut aufpassen.
Am Besten nur etwas Bargeld mitnehmen!
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Angin

PRAHA IST EINE REISE WERT

ein Testbericht von 2003-02-01 14:06:56 vom 01.02.2003
Empfehlung: ja
Prag ist echt toll, endlich mal eine Stadt, bei der man nicht frustriert ist, wenn der Urlaub ins Wasser fällt, weil Prag einfach auch bei Schmuddelwetter schön ist.

Location-Tip
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Sehr empfehlenswert ist die Kneipe Marquis de Sade. Bei Musik von Jazz, Rock bis hin zu Aktuellem ist hier eine gemütlich Studentenatmosphere, die trotz der Enge nicht abbricht. Die Cocktails sind super, der Bloody Mary ziemlich scharf, aber es ist einfach eine Location, wo man den Abend verbringen kann.

Wohn-Tip
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Gewohnt haben wir in der Pension Eva, die wir durch einen Bekannten vermittelt bekommen haben. Der Besitzeer ist echt toll. Er holt vom Zug ab und führt in die Geschehnisse der Stadt ein, hat S- Bahn- KArten, und was man sonst noch zum Leben braucht. Außerdem ist die Übernachtung für ca. 15€ pro Nacht echt günstig und man ist in seinen großzügigen Zimmern echt ungestört.

Ess-Tip
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Das Essen ist in Prag eigentlich überall günstig, ob man nun in einem Schnell-Imbiss sich eine Pizza hinterzieht, oder die tschechischen Genüsse probiert, alles ist zu einem erschwinglichen Preis, und mehr als 7€ pro Person haben wir inklusive Getränke nie gezahlt.

Fahr-Tip
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Von Bayern aus sind wir mit dem Bayern Ticket bis an die Grenze gefahren. Von dort nach Prag fuhr ein Zug direkt, der uns aber pro Person auch nicht mehr als 5€ gekostet hat. zurück sind wir direkt von Prag nach München gefahren, und zahlten für das Ticket ca.20€ pro Person, was ich nicht als teuer empfand. Ich weiß aber auch leider nicht, wie sich die Preise seit unserem Trip geändert haben.

In Prag selbst ist man gut mit der U-Bahn unterwegs, das Tagesticket kostet unter 2€ pro Person.
Ideal, denn man kommt bequem zu allen Sehenswürdigkeiten.

Alles in allem ein gelungener Urlaub, für wenig Geld, und viel Spaß!!!
...
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Kommentare
Kiki1988
Kiki1988, 26.09.2008
da war ich auch schon mal :- SH lg Kiki
lord_nelson
lord_nelson, 04.01.2006
schöne stadt!
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komerzhasi

Prag - verliebt in eine Stadt

ein Testbericht von 2002-11-21 09:42:30 vom 21.11.2002
Empfehlung: ja
Mein allererster Besuch in Prag liegt schon etliche Jahre zurück und ich erinnere mich, dass ich damals keinen richtigen Bezug zu dieser Stadt gefunden habe.

Das hat sich jedoch seit 1998 schlagartig geändert - mag sein, dass ich erwachsener geworden bin und mehr den Blick für alles Schöne entwickelt habe ?!?!?
Wer weiss, wer weiss ...
Mittlerweile bin ich mindestens 4-5 mal im Jahr in Prag und fühle mich echt wie zu Hause.

So gliedere ich meinen Bericht mal, um denjenigen unter euch "meine" Stadt ein bisschen näherzubringen.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
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Da könnte ich bestimmt einen Extra-Bericht schreiben ...
Es gibt aber ein paar Orte, wo man unbedingt gewesen sein muss.
Zum ersten natürlich die Karlsbrücke,
die schönste, älteste und bekannteste Brücke über die Moldau. Im Sommer ist es hier am schönsten - jede Menge Händler (es gibt unglaublich schöne Aquarelle und Federzeichnungen zu kaufen) und meistens trifft man auch auf etliche Musiker.
Berühmt für die Karlsbrücke sind auch die Puppenspieler mit ihren selbstgefertigten Marionetten.

TIP: Beim Überqueren sollte man unbedingt an der Statue des heiligen Nepomuk anhalten und das Relief berühren. Der Sage nach bewahrt es einen vor dem Tod im Wasser. (Nepomuk wurde ertränkt - was für grausame Sitten im Mittelalter)

Man braucht jetzt nur noch auf die "Kleinseite" (mala strana) zu gehen und den "Aufstieg" zur Prager Burg, dem Hradschin, wagen.
Allerdings sollte man genügend Zeit einplanen, denn neben dem Veitsdom, Loreto, Strahov-Kloster mit Strahov-Bibliothek und dem "Goldenen Gässchen" ist auch der Anblick der Wachablösung vor dem Präsidentensitz lohnenswert.
Beim Abstieg zur Moldau kann ich einen Besuch der St.Niklas-Kirche empfehlen.
Täglich (wenn sie nicht gerade renoviert wird) finden dort Konzerte statt - nicht nur was für die ältere Generation !
Wenn man über die Karlsbrücke zurück zum Altstädter Ring läuft, muss man unweigerlich durch die Karlsgasse. Diese hat sich in den letzten Jahren, meiner Meinung nach, zum negativen verändert.
Es regiert der Kommerz, ausgerichtet auf die unzähligen Touristen. Vom Fussballtrikot bis zur Matroschka wird hier irgendwie alles verkauft.
Sehenswert und ein Touri-Muss am Altstädter Ring - die Astronomische Uhr.
Dort sind zu jeder vollen Stunde hunderte von Touristen um die 12 Apostel zu sehen, die als Figuren vorbeiwandeln.

Für Menschen, die selbst in dieser herrlichen Stadt immer noch ans Shoppen denken empfiehlt sich der Abstecher zum Wenzelsplatz und die Narodni-Strasse.
Dort wird bestimmt jede Kauflust befriedigt.

ESSEN & TRINKEN
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Leider kann ich hier nur über ein Gericht schreiben, denn ich esse jedesmal das selbe.
Knödel mit Lendenbraten und Sahnesosse ! Mmmmmmm ...
Schlimm ist es aber, dass immer mehr Restaurants dieses ur-böhmische Essen aus ihrer Karte streichen und dafür Pizza, Pasta und Pommes in ihr Sortiment aufnehmen. Das habe ich besonders krass in den Restaurants der Karlsgasse gemerkt.
Jedoch findet man hier und da (vor allem auf der Kleinseite - wo, müsst ihr aber selbst herausfinden ;-)) kleine Restaurants, wo man diese Köstlichkeit noch bekommt.
Als Getränk dazu kommt nur ein echtes Schwarzbier in Frage. "Staropramen" oder "Krusovice" sind die besten in dieser Kategorie.
Natürlich nicht zu vergessen das Bier im "U Fleku". Diese ursprünglich typisch tschechische Kneipe braut bis heute noch sein eigenes, dunkles Starkbier.
Mittlerweile trifft man dort aber nur noch Touristen an, die nach dem 2. Bier auf den Tischen tanzen wollen ... Aber für dieses Bier tut man sich auch mal sowas an, obwohl es relativ teuer ist.
Übrigens ist das "U Fleku Bier" nur dort erhältlich und nirgendwo sonst auf der Welt !

ÜBERNACHTEN
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Es gibt an allen Ecken Agencies, wo man sich günstige Hotelzimmer (ab 10 € pro Person) buchen kann.
Jedoch sollte man vorher lieber übers Web reservieren.
Die Alternativen zu diesen Agencies sind zwar sehr luxuriös (Hilton etc.) dafür aber auch nicht unter 200 € pro Nacht & Nase zu bekommen.

NIGHTLIFE
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Es muss nicht immer Disco sein ...
Manchmal ist es auch einfach nur klasse, mit einer Flasche Wein auf der Burg zu sitzen und die erleuchtete Stadt anzuschauen ...
Wer aber unbedingt noch abzappeln will, kann das am besten direkt an der Karlsbrücke in der Discothek "Klub Lavka" - auf 6 Floors stept der Bär bis 5 Uhr in der Früh :-)

WS MIR NOCH SO EINFÄLLT
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Rund um den Wenzelsplatz sammeln sich ab 23 Uhr jede Menge Prostituierte. Ignorieren und Finger weg !
Taxifahrer zocken gerne Touris ab - vor dem Einsteigen den Fahrpreis aushandeln. Am besten jedoch ein "AAA"-Taxi anhalten. Diese werden staatlich kontrolliert und besch**** euch nicht so schlimm ;-)

Autofahrer aufgepasst !
In Tschechien gilt 0 Promille am Steuer !
Ihr könnt euch sicher sein, dass es, wenn ihr mit Alkohol am Steuer erwischt werdet, nicht nur teuer wird sondern sogar euer Auto beschlagnahmt werden kann !

Prag sollte man unbedingt selbst erleben - probiert es aus und grüss mir meine Stadt !
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Sonnenuntergang auf der Karlsbrücke mit Blick auf die Peter und Paul Kirche, etc.  Prag
Sonnenuntergang auf der Karlsbrücke mit Blick auf die Peter und Paul Kirche, etc.
18.03.2007
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Prag: Sonnenuntergang auf der Karlsbrücke mit Blick auf die Peter und Paul Kirche, etc.
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Teynkirche  Prag
Teynkirche
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Prag: Teynkirche
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Altstädter Ring und Palais  Prag
Altstädter Ring und Palais
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Prag: Altstädter Ring und Palais
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Innenansicht Peter und Paul Kirche (Dom)  Prag
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Prag: Innenansicht Peter und Paul Kirche (Dom)
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Kirche St. Maria Schnee  Prag
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Prag: Kirche St. Maria Schnee
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Prag von der Klosteranhöhe aus gesehen mit Blick auf den Klostergarten  Prag
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Prag: Prag von der Klosteranhöhe aus gesehen mit Blick auf den Klostergarten
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Allgemeine Informationen Prag
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Typ: Stadt 
Kategorie: Sehenswürdigkeit 
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