Praktica Genius 1.0
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Praktica Genius 1.0

 Digitalkamera
Platz 815 in der Kategorie "Digitalkameras".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)

Praktica Genius 1.0 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Disc1

Einfach und gut - für den Heimgebrauch

ein Testbericht von 2003-01-22 19:27:44 vom 22.01.2003
Empfehlung: ja
Die Kamera ist zunächst äußerst klein und lässt sich gut am Gürtel mit der mitgelieferten Tasche tragen.

Von den technischen Parametern her ist sie für jeden Einsteiger geeignet. Die 1 Million Pixel lassen die Bilder einfach gut aussehen (24bit TureColor). Auf die mitgelieferte 8 MB-Karte passen in der höchsten Auflösung 20 Bilder. Reduziert man die Auflösung, passen 67 Bilder auf die Karte. Die Bilder sind auch in dieser Auflösung für den Hausgebrauch geeignet.
Unterstützt werden 4 und 8 MB-SmartMedia-Karten , leider keine Karten mit höherem Speicher.

Die Bedienung ist einfach, viel gibt es auch nicht einzustellen. Aber dazu ist die Kamera nicht konzipiert, sondern wie schon gesagt für den schnellen Einsaz zwischendurch.

Als Schnittstellen können wahlweise USB- oder serielle Kabel zum Einsatz kommen, beide werden mitgeliefert. Wichtig ist die serielle Schnittstelle für NT-Nutzer. Das Download über USB empfiehlt sich aber immer, da dieses wesentlicher schneller von statten geht.

Die Software (Foto.Eureka und MGI Photosuite ME) lässt sich einfach installieren und ermöglicht problemlos den Transport der Bilder auf den PC.

Der Blitz ist zwar etwas klein dimensioniert, aber alles gute ist nie beisammen. Er genügt, um in dunkleren Räumen zu guten Ergebnissen zu kommen.

Die Menüführung ist einfach zu erlernen. Schon nach wenigen Minuten kann man die Kamera bedienen. Als Löschfunktion stehen "Löschen des letzten Bildes" und "alle Bilder löschen" zur Auswahl.
Ein Selbstauslöser mit 10 s Vorlaufzeit ist integriert.

Die Batterien halten und halten, selbst wenn man mit Blitz fotgrafiert. Ich habe mindestens schon 100 Bilder mit einem Satz geschossen (und auch auf den PC geladen).

Ansonsten gibt es nicht viel mehr zu sagen. Wer sich die Kamera kaufen möchte, kann sie preiswert im Internet ersteigern (z. B. bei eBay). Man kann zwar keine Superbilder schießen, aber wie schon gesagt, für den schnellen Einsatz zu Hause ist die Kamera absolut geeignet. Mit einem geeigneten Drucker lassen sich brauchbare Ergebnisse erzielen.

Profis werden sicher über dieses Gerät lächeln, aber was solls.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
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Kommentare
FLESCH
FLESCH, 22.02.2003
Etwas mager.Mehr fuumlr und wieder Daten waumlre schoumln.
Nordrabe
Nordrabe, 16.02.2002
klingt doch annehmbar
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
baerle44

Äußerst günstiges Einsteigermodell

ein Testbericht von 2002-03-10 14:07:13 vom 10.03.2002
Empfehlung: ja
Wir haben uns vor dem Sommerurlaub 2000 die Digitalkamera Genius 1.0 von Praktica gekauft. Da wir viel mit dem PC arbeiten und auch gerne fotografieren, bot sich der Kauf einer Digitalkamera geradezu an.

Weil wir aber momentan nicht soviel Geld zur Verfügung hatten und die Digitalfotographie für uns zu diesem Zeitpunkt Neuland war, suchten wir nach einer preisgünstigen Alternative. Diese fanden wir in dem Model der Praktica Genius 1.0. *baerle44*

Sie hat 1 Mio. Pixel Auflösung, Makroeinstellung und ist super einfach zu handhaben. Für unseren privaten Bereich reicht sie vollkommen aus, denn die Bildqualität kann sich sehen lassen und ist um einiges besser als die Bildqualität von den Billigkameras dieser Preisklasse die es überall im Handel zu kaufen gibt. Auf längere Zeit gesehen, spart man sogar noch eine Menge Geld, denn die Entwicklung der Filme ist auch nicht gerade kostengünstig. Außerdem erspart man sich gleichzeitig die Arbeit die ganzen Fotos nach der Entwicklung in den PC einzuscannen.

Mit einem Gewicht von 120g ist sie problemlos jederzeit mitzuführen. Auch macht es wahnsinnig Spaß die Bilder sofort am PC anzusehen nach dem Fotographieren und man muß so nicht erst die Entwicklung abwarten.

Wir bekamen die Praktica Genius 1.0 beim Neckermann Versand für 369DM (188,67 €). Im Preis enthalten ist die Kamera sowie die Aufbewahungstasche, die auch noch ein zusätzliches Fach für eine 2. Smart-Media-Karte enthält, so daß die Karte sehr gut geschützt ist. Man kann die Aufbewahrungstasche praktischerweise an einem Gürtel befestigen, so daß sie beim Transport überhaupt nicht stört.

Die maximale Größe der Smart-Media-Karte, die man für die Genius benutzen kann, beträgt 8MB, d.h. 20 Bilder in der großen Auflösung von 1152x846 Pixel, sowie ca. 60 Bilder in der kleinen Auflösung von 640x480 Pixel. Selbstverständlich sind die austauschbaren Speichermedien (Smart-Media-Karte 4 MB und 8MB) nachdem löschen wiederverwendbar. Ich habe mir im übrigen eine zweite 8 MB Karte dazugekauft, so reicht mir die Speicherkapazität spielend aus, wenn ich einmal ein paar Tage unterwegs bin. Der Preis für die 2. Smart-Media-Karte betrug DM 59 (30,17 €).*baerle44*

Die Kamera besitzt 2 Schnittstellen: seriell und USB. Desweiteren bietet sie eine Energiesparschaltung zur Verlängerung der Batterielebensdauer (2xLR6).

Die Genius 1.0 bietet desweiteren auch eine Makroeinstellung die gestochen scharfe Bilder ab 60cm Entfernung macht. Der integrierte Elektronenblitz ist sehr gut bei schlechteren Lichtverhältnissen ( Innenaufnahmen). Auch besitzt die Genius ein LCD-Display zur Funktionsanzeige.

Die mitgelieferte Software war äußerst einfach zu installieren und ist hervorragend zur Bildbearbeitung und Bildverwaltung geeignet.

Systemanforderungen:
********************

1.) Windows 95, 98, NT 4.0 oder höher. USB-Schnittstelle (Win 98) serielle Schnittstelle (Win 95).
2.) Ab Pentium oder vergleichbare CPU.
3.) Mindestens 16 MB RAM.
4.) VGA-Graphikkarte und SVGA-Monitor.
5.) CD-ROM-Laufwerk.

Lieferumfang:
*************

1) Kamera
2) Bedienungsanleitung
3) 8 MB Speicherkarte
4) Trageschlaufe
5) USB-Kabel
6) Serielles PC-Kabel
7) 2 AA-Alkaline-Batterien
8) Tasche
9) CD mit Software
10) Kurzanleitung

NEGATIV
*******

Selbstverständlich gibt es weitaus bessere Digitalkameras mit höherer Auflösung. Wenn man aber das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet gibt es eigentlich keinen negativen Kritikpunkt. Bisher habe ich auch noch keinen anderen Fehler beim Gebrauch entdecken können.

POSITIV *******

Hier muß zuerst einmal das äußerst günstige Preis-Leistungsverhältnis genannt werden. Meines Wissens nach gibt es keine günstigere Digitalkamera mit dieser Auflösung. Die Bildqualität ist wirklich gut. Als Einsteigermodell für den normalen Hausgebrauch reicht dieses Modell meiner Meinung nach vollkommen aus


Fazit
*****

Ich bewerte die Genius 1.0 als sehr gut, da sie wie oben bereits erwähnt meiner Meinung nach unschlagbar ist was das Preis-Leistungsverhältnis anbelangt. Sie ist zur Zeit schon für unter 150 € zu bekommen.


© Euer Werner 10.03.2002
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Sbrin82
Sbrin82, 10.03.2002
Das Problem ist nur dass man die Bilder erst auf Fotopaper drucken muss, um sie Bekannten zu zeigen die keinen PC haben:- Liebe Gruumlszlige, Sabrina
Volker111
Volker111, 11.03.2002
Ich schwoumlre auf meine Canon Ixus 300, auch wenn ich dafuumlr 1080 DM uumlbers INTERNET bezahlen musste. Die 8 MB speicher tauschte ich sofort gegen 128 MB aus, knapp uumlber 100 DM, ebenfalls uumlbers INTERNET bezogen. 1200 mal 1600 Bildpunkte
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

super Kamera für Einsteiger

ein Testbericht von 2002-02-15 16:37:49 vom 15.02.2002
Empfehlung: ja
ich habe, in erster Linie für Bilder in meiner Homepage, eine günstige Digitalkamara gesucht. Hatte mich dann zuerst auf eine Mavica festgelegt, aber von vielen Benutzern sehr viele Nachteile zu hören bekommen. Durch Zufall kam ich dann an eine Praktica Genius 1.0 für nur DM 329, was für eine Auflösung von 1 Mio Pixel ein absoluter Wahsinns-Preis war.Heute bekommt ihr das gute Stück für etas EUro 129. Nach langem Überlegen habe ich mich zum Kauf entschlossen und bin wirklich überrascht. Die Kamera ist praktisch, klein und leicht und absolut idiotensicher zu bedienen. Man kann in zwei verschiedenen Auflösungen, sowie in normal- und Makro-Modus arbeiten. Ansonsten muß man nur noch den Blitz an- und ausschalten- das war's dann auch schon. Der einzige Nachteil: sie hat keinen Monitor, aber irgendwo muß man bei diesem Preis ja auch Abstriche machen können. Die Kamera wird durch zwei Mignon-Zellen betrieben- es ist ratsam immer Ersatz dabei zu haben, aber das ist eigentlich kein Problem, außerdem gibt es relativ leistungsfähige Akkus auf dem Markt.
Für Profi-Ansprüche genügt das Gerät sicherlich nicht, aber "Otto-Normalverbraucher" dürfte damit wirkklich zufrieden sein- besonders die Auflösung von einer Million Pixel ist bei einer Kamera dieser Preisklasse wirklich überragend. Ich würde sie auf jeden Fall wieder kaufen! Außerdem noch positiv zu bewerten: Praktica gewährt schon immer auf die Produkte 2 Jahre Garantie.
Einziges kleines Manko ist der Blitz, hier werden die Bilder manchmal nicht so gut, wenn man zu weit vom Motiv weg ist.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Alusru
Alusru, 15.02.2002
Sehr guter Bericht gruszlig Uschi.
bavariangirl
bavariangirl, 16.02.2002
Klasse, und da muss ich mich mit der Jenoptik quaumllen....
Fatboy2063
Fatboy2063, 06.03.2002
by -Fatboy-
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schraddel

Erste Erfahrungen mit der Genius 1.0

ein Testbericht von 2002-02-14 22:50:14 vom 14.02.2002
Empfehlung: ja
Vor zwei Tagen kam sie an: Die Genius 1.0 von Praktika. Ich habe mich für dieses preiswerte Einsteigermodell entschieden, weil ich für eine Digitalkamera erst einmal nicht viel Geld ausgeben wollte und sie eigentlich nur zum Abfotografieren von Artikeln für Online-Auktionen benötige. Wenn ich auf Reisen bin, ziehe ich immer noch klassische Kameras vor.

Aber zu den Details.

Gleich beim Auspacken war ich sehr angenehm überrascht von dem beiliegenden Zubehör. Eine Trageschlaufe gehört eigentlich zu jeder Kamera; dass auch ein Gürteltäschchen (aus schwarzem Kunstleder) beiliegt, ist schon weniger selbstverständlich. Auch hier wurde mitgedacht: Innen befindet sich eine ausklappbare Stofftasche, in der man 1 bis 2 weitere Smart-Media-Karten aufbewahren kann. Ebenfalls angenehm ist, dass zwei Batterien bereits beiliegen, denn nicht immer hat man welche zuhause. Jeder kennt ja die Neugier, die einen überfällt, wenn ein neues Gerät ankommt, und es wäre lästig, dann erst Batterien holen zu müssen.

-------------------
Die ersten Schritte
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Die Bedienungsanleitung ist kurz, aber leicht verständlich. Eigentlich benötigt man sie aber gar nicht. Als Erstes setzt man am besten die Batterien ein. Das Fach dafür befindet sich an der Seite der Kamera und hat - schon wieder ein nettes Detail! - eine geriffelte Griffmulde, damit es sich bequemer öffnen lässt. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich unter einer Abdeckung der Einschub für die Speicherkarte. Eine 8-Megabyte Smart Media Card von Toshiba wird mitgeliefert. Ein Blick in die Anleitung hilft beim Einsetzen, aber auch hier kann man nichts verkehrt machen: Versucht man es verkehrt herum, geht der Deckel einfach nicht mehr zu.

Eigentlich hätte laut Anleitung die Karte jetzt erst formatiert werden müssen. Bei der Kamera, die ich erhalten habe, war das aber nicht der Fall, und ich konnte sofort losfotografieren.

Vorher aber wollte ich noch die mitgelieferte Software installieren. Auf der der Kamera beiliegenden CD ist auch die Bildbearbeitung MGI PhotoSuite III SE enthalten; über dieses Programm kann ich aber an dieser Stelle nichts sagen, da ich meine gewohnte Bildbearbeitung weiter nutzen möchte. Ich benötigte also nur den TWAIN-Treiber.

Dieser wird von der automatischen Installationsroutine als Erstes installiert. Anschließend kann man wählen, ob man die mitgelieferte Bildbearbeitung ebenfalls installieren möchte. Ich klickte das Häkchen weg, und - die Installation begann von vorne. Hier scheint ein kleiner Fehler vorzuliegen; jedenfalls ließ sich das Installationsprogramm nur über "Task beenden" davon abhalten, den Treiber immer wieder aufs Neue zu installieren. Nach einem Windows-Neustart war er jedoch vorhanden und ließ sich in der Bildbearbeitung problemlos auswählen. Insgesamt dauerte die Installation nicht länger als zwei Minuten.

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Jetzt wird fotografiert
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Jetzt konnte es endlich mit dem Fotografieren losgehen. An der Gehäuse-Rückseite befindet sich der Ein-Aus-Schalter. Einmal kurz in die ON-Position geschoben und wieder losgelassen, und die Kamera meldet mit zwei kurzen Pieptönen Bereitschaft.

Ein Blick auf das kleine LCD-Display zeigt zwei Reihen mit unterschiedlichen Symbolen.

In der unteren Reihe steht links ein Zeichen, das einer Diskette ähnelt. Es zeigt an, dass sich einer Speicherkarte in der Kamera befindet.

Rechts in dieser Reihe findet man das Batterie-Symbol, das zweigeteilt ist. Sind beide Teile schwarz, so sind die Batterien noch in gutem Zustand. Wird nur noch der rechte Teil angezeigt, sollte man langsam für neue Batterien sorgen, und wenn er schließlich zu blinken anfängt, wird die Kamera sich wegen Strommangels bald abschalten.

Neben der Batterie wird die gewählte Auflösung angezeigt. L steht für Low und bedeutet 640 mal 480 Bildpunkte, H für High bedeutet 1152 mal 846 Bildpunkte. In niedriger Auflösung passen auf die Acht-Megabyte-Karte 63 Bilder, in hoher Auflösung sind es immerhin noch 20. Mediacards mit mehr als acht Megabyte Speicher kann diese Kamera leider nicht verwalten, so dass ich vorsorglich gleich eine zweite 8-MB-Karte mitgekauft habe. 40 Bilder sollten auch für einen längeren Ausflug, eine Party, oder ähnliche Anlässe ausreichen.

Umgeschaltet wird durch längeres Drücken der Mode-Taste, die sich gleich oberhalb des Ein-Aus-Schalters befindet. Kurzes Drücken schaltet den eingebauten Blitz zu, der standardmäßig ausgeschaltet ist, um Strom zu sparen. Die Kamera besitzt jedoch eine eingebaute Automatik, die den Blitz nur auslöst, wenn die Lichtverhältnisse tatsächlich zu schlecht sind. Auch das verlängert die Lebensdauer der Batterien.

Zweimaliges Drücken der Mode-Taste aktiviert den Selbstauslöser, der eine Zeitverzögerung von zehn Sekunden aufweist. Wie bei jeder Selbstauslöser-Kamera, ist diese Funktion eher lustig ("Bin ich im Bild?") als sinnvoll.

Die Genius 1.0 hat einen optischen Sucher. Das 6,7-mm-Pentacon-Objektiv liefert scharfe Bilder und kann mittels eines Schiebeschalters auf Makro-Betrieb (Schärfebereich 40 cm bis 90 cm) umgeschaltet werden. Die so gemachten Aufnahmen gelingen gut; ich habe probehalber einige Bücher abfotografiert und Pflanzenaufnahmen gemacht. Probleme gibt es in diesem Bereich nur mit dem Blitz, der für die kurze Entfernung eindeutig zu hell ist und bei reflektierenden Oberflächen weiße Flecken auf dem Bild produziert. Die Makro-Funktion sollte man daher nur bei Tageslicht benutzen.

Im "normalen" Entfernungsbereich von 90 cm bis unendlich liefert die Genius gute Fotos, wobei die Farbtreue bei Tageslicht eindeutig höher ist als bei Kunstlicht. Fotos, die bei Glühbirnenbeleuchtung gemacht wurden, wiesen einen eindeutigen Rotstich auf. Der Effekt ließ sich abmildern, als ich einen Deckenfluter (Quarzlampe; weiße Zimmerdecke) als Beleuchtung verwendete, war jedoch nicht völlig verschwunden. Kunstlicht in Verbindung mit dem eingebauten Blitz lieferte gute Ergebnisse.

Gerade bei der Farbtreue zeigt sich, dass es sich hier eben nicht um eine Profi-Kamera, sondern um ein preiswertes Einsteiger-Modell handelt. Ich habe jedoch festgestellt, dass sich mit Hilfe von Photoshop die beiden häufigsten Verfälschungen, die bei dieser Kamera auftreten - nämlich der Rotstich und manchmal zu dunkle Bilder, wenn man bei schlechtem Licht auf den Blitz verzichtet - jeweils mit wenigen Handgriffen korrigieren lassen. Doch dazu später mehr.

Ebenfalls nicht optimal gelöst ist die Löschfunktion, die man über die DEL-Taste erreicht. Durch kurzes Drücken der Taste wird das jeweils zuletzt gemachte Bild gelöscht; eine Auswahl unter den Bildern auf der Speicherkarte ist nicht möglich. Wahrscheinlich hat man eine solche Funktion bei einer Kamera ohne Vorschau-Funktion für unnötig gehalten.

Längeres Drücken der DEL-Taste (etwa 3 Sekunden) löscht den gesamten Inhalt der Speicherkarte. Auf dieselbe Art werden neue Speicherkarten formatiert. Leider ist die Karte nach dem Loslassen der Taste unwiderruflich gelöscht; es wird nicht nach einer Bestätigung gefragt. Dafür ist die DEL-Taste etwas versenkt angebracht, so dass man sie nicht so leicht aus Versehen betätigen kann.

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Bildbearbeitu ng auf dem PC
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Für das Weiterbearbeiten der Bilder auf dem PC habe ich Photoshop benutzt. Der mitgelieferte TWAIN-Treiber lässt sich einwandfrei ansteuern, und dank USB-Anschluss (Kabel wird mitgeliefert) kann man die Kamera einfach während des laufenden Betriebs anschließen. Um kompatibel zu älteren Rechnern zu sein, verfügt sie auch über eine serielle Schnittstelle, für die ebenfalls ein passendes Kabel mitgeliefert wird.

Der Import von Bildern ist unkompliziert. Man schließt die Kamera an das USB-Kabel an, schaltet sie ein, und drückt die PC-Taste an der Gehäuseoberseite. Die Import-Funktion der Bildbearbeitung öffnet das Vorschau-Fenster der TWAIN-Software. Hier erscheinen zunächst Vorschau-Bilder, und man kann wählen, ob nur ausgewählte oder alle Bilder in den Rechner geladen werden sollen. Eine volle Speicherkarte (20 Bilder in hoher Auflösung) benötigt zur Übertragung etwa drei Minuten, einschließlich aller notwendigen Bedienvorgänge. Bevor man die Kamera ausschalten kann, muss man durch erneutes Drücken der PC-Taste die Verbindung trennen.

Für in hoher Auflösung importierte Bilder zeigt Photoshop eine Größe von 14,7 mal 11,03 Zentimetern bei 199 dpi Auflösung an. Das ist für einen Ausdruck in Postkartengröße vollkommen ausreichend, und für die Darstellung auf einer Homepage (für die man die Auflösung ohnehin auf 72 dpi reduzieren kann) allemal.

Bildfehler, die die Kamera produziert hat, lassen sich in Photoshop jeweils mit einfachen Mitteln beheben. Zu dunkle Bilder hellt man mit der Funktion "Gradationskurven" auf, und rotstichige Bilder lassen sich leicht mit der Funktion "Farbton/Sättigung" korrigierren. Jeder dieser Arbeitsvorgänge ist in wenigen Sekunden erledigt.

---------------
Zusammenfassung
------------ ---

Die Praktika Genius 1.0 ist damit eine ideale Kamera für Einsteiger in die digitale Fotografie. Kleine Schwächen bei der Farbtreue kann man ihr verzeihen; der niedrige Preis, die leichte Bedienbarkeit und die gute Ausstattung sind durchweg Pluspunkte.

Hier noch die technischen Daten der Kamera im Überblick:
Auflösung: 1152x864 oder 640x480
Bildsensor: 1/3" CCD (Sony)
Farbtiefe: 24 Bit TrueColor
Belichtungssteuerung: automatisch
Empfindlichkeit: Wie ISO 100
Speicherformat: proprietäres Format des Herstellers
Sucher: optischer Leuchtrahmensucher
Belichtungszeiten: automatisch, 1/10.000 - 1/25 s
Blitz: automatisch, abschaltbar
Selbstauslöser: Vorlaufzeit 10 s
Objektiv: f 6,7 mm / 1:2:8
Schärfebereich: 90 cm bis unendlich; Makro: 40 bis 90 cm
Blende: 2,8 / 5,6 (automatische Umstellung)
Speichermedium: SmartMedia (3,3 V) 4 oder 8 MB
Schnittstelle: seriell, USB
Maße: 84 x 20 x 80 mm
Gewicht: 122 g ohne Batterien
Zubehör: Bedienungsanleitung, 2 Schnittstellenkabel, Kameratasche, 2 Batterien, Software-CD, Tragegurt, 1 Speicherkarte 8 MB
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Praktica Genius 1.0

 
Allgemeine Informationen Praktica Genius 1.0
gelistet seit: 25.09.2003
Hersteller: Praktica
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