Samsung Digimax V50 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Macht ein gutes Bild
ein Testbericht von tino272006-04-03 19:51:05vom 03.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Schwenkbares Display, Design, 2 Kartenformate, auch mit normalen Akkus zu betreiben...Nachteile/Kritik: Teilweise mäßige Verarbeitung, schwer zu verstehende Einstellmöglichkeiten
Leider hatte ich überhaupt keine Ahnung von Digitalkameras. Wie viel Pixel braucht man, was ist SD und Multispot. Nach einer kurzen Beratung kamen die V50 und eine Sony Cybershot in die engere Wahl. Doch den Ausschlag gab das schwenkbare Display. Also gekauft und gefreut. Für 330€ stand sie damals im Regal.
Was ist drin im Paket?
Mit drin ist die Kamera mit Akku, Akkuladegerät, Kabel zur Übertragung auf den PC, Software-CD, Tasche, 32MB SD-Karte und Trageband.
Das Design
Äußerlich ist sie in einem modernen silber gehalten mit gebürstetem Aluminium an der Vorderseite. Die Tasten und Schalter fassen sich gut an und wirken hochwertig. Das Akku- und Kartenfach ist gut zu öffnen und der Akku bzw. die Speicherkarte leicht einzulegen. Das ausklappbare Display und besonders sein Scharnier sind leichtgängig und rasten in senkrechter Stellung sauber ein.
Der Akku und sein Ladegerät
Der Akku hat eine rechteckige Form, die aber von einer Rille und einer Erhöhung durchzogen ist um falsches einlegen und laden verhindert, ein Pfeil hilft im Zweifelsfall noch nach. Das Ladegerät an sich hat eine LED, um den Stand des Ladevorgangs anzuzeigen. Rot für lädt, Grün für fertig. Ich weiß aber nicht ob halbvolle Akkus erst entladen und danach wieder aufgeladen werden.
Das Datenkabel und die Software
Angeschlossen wird an einem normalen USB-Port. Die Kamera wird auch ohne das Programm erkannt und als Wechseldatenträger angezeigt. Mann kann dann einfach die Bilder auf den PC „ziehen“. Die CD beinhaltet ein Fotobearbeitungsprogramm und die Samsung Software Digimax Viewer. Diese benötigt man aber eigentlich nicht.
Das schwenkbare Display
Diese Kamera verdient diesen Unterpunkt, da es mich einfach fasziniert. In normaler Stellung liegt das Display geschützt für Staub und Fett in der Kamera, kann dann aber um 180° nach links und um 180° nach vorn, bzw. um 90° nach hinten geschwenkt werden. Wenn man es heraus und nach vorn geschwenkt hat kann man es zurück in seine Ausgangsstellung bringen, so dass sie dann aussieht wie jede andere Digitalkamera auch. Als nettes Extra kann das Display im Betrieb abgeschaltet werden, falls man lieber mit dem Sucher fotografieren und Akkuzeit sparen möchte.
Die Funktionen und Einstellmöglichkeiten
Hierbei möchte ich kurz das Handbuch erwähnen. Ich bin generell kein Freund davon, aber für die ersten Gehversuche war es hier schon sehr nützlich. Aber es konnte mir nicht alles näher bringen, da es einfach zu viele Einstellmöglichkeiten gibt.
Es gibt verschiedene Funktionen. Dabei sind die Film- und Diktierfunktion, sowie mehrere Fotofunktionen.
Zur Filmfunktion kann ich nur soviel sagen, dass sie nur mittelmäßige Minifilmchen liefert, die aber immer noch besser sind als jene mit Handykameras gemachte. Es ist eben nur eine Nebenfunktion und nicht das Hauptaugenmerk dieses Produktes.
Die Diktierfunktion hab ich noch nie genutzt, nur mal zum probieren, aber schlechter als ein Handymemo ist es auch nicht.
Als Fotofunktionen wären da zu nennen:
Der Nachtmodus - Einstellungen für Nacht und Dunkelheit
Der Scenemodus - Bestimmte Einstellungen wie Berge, Dämmerung, Sonnenuntergang, Gegenlicht, Kinder, Nahaufnahme, usw. sind bereit installiert
Der Automodus - Ein Kompromiss, mit dem man viele Bilder ohne Anspruch machen kann
Der Programmmodus - Damit kann man 3 eigene Einstellungen vornehmen und speichern
Der A/S/M-Modus - Nur für Experten
Der
MySet-Modus - Hier kann man seine 3 gespeicherten Einstellungen aufrufen
Generell lässt sich fast alles verstellen, was einem beliebt. Zum Beispiel sind Aufnahmen bei künstlichem Licht meist mit leichtem Rotstich, doch es lassen sich die 3 Grundfarben einzeln variieren. Ebenso Belichtungs- und Auslösezeitpunkt, Lichtintensität, verschiedene Blitzeinstellungen, Makroaufnahmen, Auslöser. Es lassen sich Bilder von SD auf MS kopieren und zurück, da beide Karten einlesbar sind. Die Kamera an sich schaltet sich nach einiger Zeit des Nichtbedienens aus, um den Akku zu schonen, der bei Elektrogeräten ja mit Gold aufgewogen werden kann. Doch wenn man doch mal nicht aufgepasst hat, kann man einfach 2 normale AAA R6-Akkus mit entsprechenden Ah einlegen und es kann weiter gehen.
Nach etwas Zeit mit der Kamera
Einige Bilder und Filme später kennt man das Produkt etwas besser. Und dann kommt auch das schlechte zum Vorschein. Zum Beispiel die Abdeckung der Kabelanschlüsse. Diese ist sehr locker befestigt und kann schon nerven wenn sie ständig abfällt. Außerdem ist nach einem Jahr die Halterung für den Akku abgebrochen. Aber das beeinträchtigt die Funktion nicht. Das wars aber schon an Negativen. Jetzt zum Guten.
Das schwenkbare Display hat sich oft verdient gemacht. Sei es bei Selbstporträts oder Fotos aus der letzten Reihe beim Konzert. Einfach Kamera aus der Masse heben und Display nach unten schwenken, während der Rest probiert, macht man selber richtige Bilder.
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Produktbeschreibung Samsung Digimax V50
Technische Daten und ProdukteigenschaftenDigitalkamera 5.1 (2592 x 1944) Silber