Scubapro Pacific 5 Damen
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Scubapro Pacific 5 Damen
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Scubapro Pacific 5 Damen

 Tauchanzug
Platz 84 in der Kategorie "Tauchanzüge". Idealer Tauchanzug für warme und tropische Gewässer. Beidseitige Nylonkaschierung (N2S). Sehr flexibel und leicht an- und auszuziehen. ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Scubapro Pacific 5 Damen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

catmother

Die Gummihaut für die sinkende Lady

ein Testbericht von 2004-07-14 13:16:25 vom 14.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: angenehm zu tragen, hält warm, kan nsowohl in mittleren Breiten als auch in den Tropen getragen werden...
Nachteile/Kritik: Schwierigkeiten beim Anziehen
Nachdem ich nun schon angefangen hatte, über meine eigene bzw. ausgeliehene Ausrüstung zu berichten, will ich die Reihe mal um ein Element ergänzen, das mir auch selbst gehört: mein Anzug.
Den hab ich gekauft, als wir das zweite Mal nach Thailand wollten auf die Similans, wo es doch auch durchaus mal kühler werden kann in 30m Tiefe.


** Grundlegendes **
Wer sich wie ich nur einen einzelnen Anzug kauft, sollte sich überlegen, was für einer es überhaupt sein soll. Es gibt nämlich verschiedene Arten von Anzügen: Naß-, Halbtrocken- und Trockenanzüge. Davon sind Naßanzüge einfach die preiswerteren.

Naßanzüge gibt es in unterschiedlichen Stärken von 3 mm bis 7 mm.
Da wir vorzugsweise in warmen Gegenden Tauchen gehen, wo man nicht ganz so leicht friert im Wasser, es aber in Tiefen oder in Strömungen durchaus mal frisch werden kann, habe ich mich für einen mittelstarken, also den 5 mm Naßanzug entschieden, den man sowohl im warmen Wasser tragen kann ohne zu schwitzen, aber auch im etwas kühleren Wasser nicht gleich zu klappern anfängt.


** Aussehen **
Also, ich kann jetzt hier nur etwas über die 5 mm-Ausführung sagen. Der 3 mm- und der 7 mm-Anzug haben dann jeweils andere oder differenzierte Eigenschaften und Beschaffenheiten, von denen ich jedoch nicht berichten kann.

Wer nicht weiß, wie ein Tauchanzug aussieht, stellt man sich einfach mal einen Catsuit vor. Schön, daß hier beim Produkt ein Foto vorhanden ist, so könnt ihr sehen, was ich meine.
Ich bin zwar sonst kein außerordentlicher Freund von bunten Sachen, aber dieser Anzug war leider nicht in einer Ausführung zu haben. Die Grundfarbe ist schwarz, und an den beiden Hüftseiten hat er Einsätze in leuchtendem Blau und Neongelb, so dass man fast aussieht wie ein Palettendoktorfisch (der ist nämlich so schön blau-gelb-schwarz wie die Dori aus „Findet Nemo“).
Auf jeden Fall macht es schlank.

An den Knien ist das Neopren durch dicke Polyurethan-Schoner verstärkt, so daß man sich auch mal in den Sand oder auf einen Felsen knien kann, ohne gleich bis auf die Knie durchzuscheuern.

Der Reißverschluß ist auf dem Rücken und geht gerade über die ganze Länge. Er ist gegen das Verzerren von eventuell langen Rückenhaaren (igitt) mit einem Gummi unterlegt.
Damit man ihn ohne Mühe und fremde Hilfe aufbekommt, hat er ein wirklich langes Band am Zipper, das am oberen Ende noch durch ein Klettband quer über den Reißverschluß am Ausreißen gehindert wird.

An den Knöcheln und den Handgelenken hat der Anzug Doppelbündchen, die jeweils aus einer Art Nylonmanschette und dem darüber liegenden Neoprenabschluß mit einem Reißverschluß bestehen. Das ist vielleicht auf dem Bild besser zu sehen, als ich das hier beschreiben kann.
Diese Reißverschlüsse fehlen übrigens bei der 3 mm-Variante.

Ach ja, die Werbung auf dem Anzug darf natürlich auch nicht fehlen. Vorn quer über der Brust und auf dem linken Oberschenkel prangt weithin sichtbar das Logo und/oder der Schriftzug von Scubapro. Es könnte ja sein, dass man mal in eine Filmaufnahme gerät und da macht sich das immer gut.


** Innere Beschaffenheit **
Im Gegensatz zum 3 mm, der außen und innen lediglich mit Nylon beschichtet sein soll, ist der 5 mm eine etwas wärmer Variante, denn sonst hätte man ja den dünneren nehmen können. Während er außen ebenfalls mit einer glatten und weichen Nylontextur beschichtet ist, bietet die Innenseite richtig kuscheliges Material. Es sieht fast ein wenig aus wie Teppichschlingen, ist ganz schwarz (kann aber auch eine andere Farbe haben) und soll sogenannter Fineplush sein. Fragt mich bitte nicht, was das ist oder warum es so heißt. Jedenfalls fühlt es sich weich und trocken an, sowohl, wenn man mit der Hand darüber fährt, als auch direkt auf der Haut, wenn man den Anzug trägt.


** Verarbeitung **
Die scheint wirklich außerordentlich gut zu sein. Während man gelegentlich mal bei anderen von aufgetrennten Nähten oder sich ablösenden Knieschonern hört, hat sich bei meinem Anzug in den 2,5 Jahren alles absolut gut gehalten. Er könnte fast als neu durchgehen.


** Angaben des Herstellers **
Erhältlich in 3 mm, 5 mm und 7 mm Ausführung
Hohe Flexibilität
Alleine als Overall zu tragen oder in Kombination mit der ärmellosen Pacific Weste
Weich auf der Haut und schnelltrocknend
Reißverschlüsse an Armen und Beinen mit Nylonmanschette, erleichtert das Ankleiden
Sondergrößen in den Stärken 5 mm und 7 mm


** Erfahrungen **
Bei meinem Anzug gab es schon von Anfang an ein Problem. Ich bin mit knapp 1,60 m sehr klein und diese Anzüge gibt es in der Regel nur in Standardgrößen. Zwar kann man sich, wie oben schon bemerkt, bei den 5 und 7 mm Anzügen Sondergrößen bestellen, aber klein und rund gibt es halt da auch nicht. Dann muß man sich schon einen anfertigen lassen.
Seltsamerweise haute die Länge problemlos hin. Wenn ich mir das vorstelle, frag ich mich, wo der Beinabschluß bei den Damen hängt, die 1, 80 groß sind. Ist mir echt rätselhaft.

Die Ärmel waren auf jeden Fall viel zu lang. Und deshalb mußten sie gekürzt werden, was von einer Schneiderin gemacht wurde, die sich darauf spezialisiert hat. Tauchshops haben da ihre festen Werkstätten. Es war mit 75 Euro ziemlich teuer, aber was sollte ich tun?
Tja, und schon beim ersten Großeinsatz kam ich nicht mehr durch den Ärmel. Der Anzug war naß bzw. nicht vollständig getrocknet, da wir ja auf einem Boot waren und mehrere Tauchgänge am Tag absolvierten. Da wird kein Anzug zwischendurch trocken.
Im Gegenteil, eigentlich dachten wir ja, es zieht sich leichter an, wenn er naß ist.

Egal, ich blieb immer mit der Hand im letzten Drittel des Ärmels stecken. Was haben wir nicht alles unternommen? Ziehen, zerren, hüpfen – half alles nichts. Dann kamen die von der Crew auf die Idee, es mit Pressluft zu versuchen. Also nahm einer den Kompressorschlauch und blies mir Luft in den Ärmel, während ich versuchte, mich hineinzuzwängen. Das war immer das Highlight des Anziehmarathons, wenn carmen in ihren Anzug geblasen wurde.

Nach dem Urlaub sind wir sofort in den Tauchshop und wollten reklamieren, weil wir dachten, die Ärmel wären zu eng angenäht worden. Tja, aber beim Beweis in der Kabine zog er sich problemlos an. Verflixt, der berühmte Vorführeffekt.
Mir wurde gesagt, am besten trocken anziehen. Toll, wenn man auf dem Boot ist.

Na ja, bis mir letztes Jahr einer einen Tip gab: Plastiktüte über die Hand bis zum Handgelenk und dann in den Ärmel schlüpfen. Klappt wunderbar.
Nun kann ich mich endlich auch allein anziehen. Ausziehen sowieso, denn mit dem genialen Reißverschluß und dem langen Band bin ich auf keine Hilfe angewiesen im Gegensatz zu meinem Schatz, der mit seinem vorderen Reißverschluß immer jemanden braucht, der ihm aus dem Anzug hilft. Aber das hat ja auch was Kommunikatives.

Ansonsten zieht er sich recht leicht an: ich kremple das Oberteil immer so weit herunter, dass die Schlupflöcher für die Beine frei liegen. Dann zieh ich den Anzug über die Beine, helfe meist noch etwas nach, um das dicke Material über den Po zu bekommen. Zum Anziehen der Füßlinge klappt man den Neoprenbund – Reißverschluß vorher natürlich öffnen – nach oben, Füßlinge anziehen und schön faltenfrei zwischen Nylonmanschette und Bund legen, Reißverschluß zu, fertig. Dann in die Ärmel schlüpfen – mit oder ohne Plastiktüte -, Reißverschluß am Band hochziehen und am Schluß noch die Klettlasche über den Zipper legen. Und ab ins Wasser.

Tja, nun wollt ihr sicher noch wissen, wie er unter Wasser so wirkt. Und das ist echt das beste.
Wer taucht, kennt sicher das Problem. Wasser entzieht dem Körper Wärme und irgendwann verspürt auch der mit der größten Blase einen unendlichen Harndrang. Die meisten pinkeln dann einfach in den Anzug. Ich hab aber auch schon einen gesehen, der schwamm hinter eine Koralle, öffnete den Reißverschluß, der praktischerweise vorn war ...
Na ja, früher ging es mir nicht anders, bei jedem Tauchgang musste ich pinkeln. Heute nicht mehr. Während mein Freund mit seinem 3 mm Anzug im 28 ° C warmen Wasser sich des öfteren nicht mehr halten kann, komme ich locker die Stunde über die Runden. Und das finde ich wirklich, wirklich eine Erleichterung.

Nun war ich mit dem Anzug noch nicht in wirklich kaltem Wasser tauchen, aber bisher war ich mit dem Wärmeverhalten echt zufrieden. Selbst in den so warmen Gewässern von Sulawesi habe ich weder geschwitzt noch gefroren. Insofern finde ich die 5 mm Lösung wirklich am besten.


** Preis **
Den Anzug habe ich vor gut zwei Jahren gekauft und damals 199 Euro bezahlt. Angesichts der hinzugekommenen 75 Euro für die Änderung ist er natürlich noch teurer geworden, aber das war es mir wert.


** Für einen Warmwassertaucher, der auch in größeren Tiefen nicht frieren will, ist so ein mittelstarker Anzug die ideale Lösung.
Scubapro bietet ein ansprechendes Design, gute Verarbeitung, eine wirklich kulante Nachbesserungsregelung (hab ich bei meinem Freund erlebt) und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Ich würde diesen Anzug jedenfalls wieder kaufen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Komfort:Komfort von Scubapro Pacific 5 Damen  Tauchanzug: 4,0 gut
Design:Design von Scubapro Pacific 5 Damen  Tauchanzug: 4,0 gut
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Scubapro Pacific 5 Damen  Tauchanzug: 5,0 ausgezeichnet
Tauchgefühl:Tauchgefühl von Scubapro Pacific 5 Damen  Tauchanzug: 5,0 ausgezeichnet
Materialdicke (mm):5-8
1-1 von 1  Tauchanzüge
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Produktbeschreibung Scubapro Pacific 5 Damen

Technische Daten und Produkteigenschaften
Idealer Tauchanzug für warme und tropische Gewässer.
Beidseitige Nylonkaschierung (N2S).
Sehr flexibel und leicht an- und auszuziehen.
Rückenreißverschluss.
1,5 mm Rollnähte aus Glattneopren Vermindern den Wassereintritt.
Reißverschlüsse an Armen und Beinen.
5,0 mm
Allgemeine Informationen Scubapro Pacific 5 Damen
gelistet seit: 05.07.2004
Hersteller: Hersteller: ScubaproScubapro
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Scubapro Pacific 5 Damen Tauchanzug im Vergleich
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