Vorgeschichte:
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Wegen einen Virus war meine alte Festplatte leider defekt. Sie wurde nicht mehr vom Computer erkannt und war somit unbrauchbar. Keine Möglichkeit sie zu retten. Deshalb sah ich mich gezwungen mir einer neue zu kaufen. Meine Vorstellungen waren, dass sie 60GB haben sollte und dabei nicht zu teuer. Mit diesem Voraussetzungen ging ich zum nächsten Fachmann und ließ mich beraten. 60GB festplatten hatten die leider nicht mehr da, nur noch 40GB und 80GB. 40GB sind mir dann da doch etwas zu wenig und ließ mir die 80GB Modelle zeigen. Er zeigte mir einer von Western Digital und die Seagate Barracuda ATA V ST380023A die mir mit 122€ sehr günstig erschien. Mal zum Vergleich: Für die Western Digital hätte ich fast 150€ zahlen müssen.
Ich habe nicht lange gezögert und die Festplatte gekauft.
Technische Daten:
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Die Festplatte verfügt laut Hersteller über 80GB Speicherkapazität. Sie hat nicht genau 80GB, sondern ca 76GB, aber das ist eigentlich relativ normal, dass meistens etwas weniger Speicher vorhanden ist als angegeben.
Der Verkäufer hat mir verraten, dass diese Festplatte auch schneller sei als ihr Vorgänger. Ich habe dies mal im Internet überprüft. Kein sehr großer Unterschied, aber er hat eigentlich Recht. Die Zugriffszeit der Festplatte beträgt 9,4ms, im Gegensatz zum Vorgängermodul von 9,5ms. Kein großer Unterschied, aber diese Festplatte hat eine schnellere Zugriffszeit von 0,1ms.
Die Festplatte leistet 7200 Umdrehungen/Minute, welches eigentlich beim Standart liegt.
Sie liegt auf dem ATA100 Standart. Das heißt, Daten könnten rein theoretisch mit bis zu 100MB/sec übertragen werden, da die Grenze der Übertragungsgeschwindigkeit durch die Bandbreite des Verbindungsbusses begrenzt ist, wird er dieses leider nicht komplett leisten können. Der PCI-Bus schafft eben kein 100MB/sec.
Aussehen:
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Bei dem Kauf der Festplatte ist mir eines aufgefallen. Ich weiss ja nicht, ob das mittlerweile beim Standart liegt, aber bei der Seagate waren beide Seiten mit Metallplatten bedeckt. Bei meiner alten Festplatte war nur eine Seite mit einer Metallplatte bedeckt und die andere war frei. Dies finde ich besser so, denn durch das Metall bleibt die Platte erst mal ein bisschen kühler, denn Metall leitet Kälte oder so. Und man kommt nicht in Versuchung, die empfindliche Hardware mit fettigen Fingern zu betatschen.
Ansonsten kann man zu Aussehen nicht mehr schreiben, denn Festplatten sehen ja sonst irgendwie identisch aus, oder?
Dauerlauftest:
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A ls ich auf meiner neuen Festplatte alles installiert hatte (Windows, Office, Programme, Spiele, Backup wiederhergestellt), war der PC einige Stunden im Dauerbetrieb. Allein der Interesse her, wollte ich wissen wie heiß so eine Platte denn werden kann, wenn sie so lange an ist. Ich war schon sehr überrascht, denn sie war sehr heiß im Gegensatz zu meiner alten. Ich hätte das eher andersrum eingeschätzt, denn die Seagate ist ja immerhin um einiges neuer und hat eine zweite Metallplatte, die eigentlich auch etwas kühl halten sollte.
Ich werde wohl nicht drum rum kommen und werde mir einen Zusatzkühler holen müssen. Ich habe gehört, dass diese ziemlich laut sind, jedenfalls lauter als die Festplatte. Das ist eigentlich schade, da freu ich mich mal über so eine leise Festplatte und muss mir einen lauteren Kühler kaufen.
PreisLeistung:
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Prei s-Leistungsverhältnis find ich sehr gut. Für 122€ kriegt man schon eine schnelle, große Festplatte. Ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass man bei Dauernutzung evt einen zusätzlichen Kühler kaufen muss, wegen der hohen Wärmeentwicklung.
Mein Fazit:
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Sie ist schnell, hat viel Platz für Daten, ist unglaublich leise und sehr preiswert. Man kann nicht viel mehr erwarten. Das einzige, was mich an der Festplatte gestört hat, ist, dass sie sehr heiß wird bei Dauernutzung, aber dieses Problem lässt sich mit einem Zusatzkühler lösen.
Ich bin sehr Zufrieden mit der Festplatte und würde sie auch jedem weiterempfehlen.