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Seat Toledo Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Toledo - der bessere Golf
ein Testbericht von JarodX2002-02-13 13:05:20vom 13.02.2002Empfehlung: ja
freut Ihr Euch beim tanken mittlerweile auch jedes Mal so sehr wie ich?
Nein, nein – der alte Jarod ist nun nicht ganz übergeschnappt oder kann Zahlen nicht richtig lesen wenn er die Preise an den Tankstellen sieht.
Ich habe schon mitbekommen, dass für einen Liter Benzin schnell EUR 0,96 und für Diesel EUR 0,79 den Besitzer wechseln.
Wie einige von Euch wissen, habe ich mir Ende 2000 ein neueres Auto zulegen müssen, da der gute alte Polo seinen Dienst quittiert hat.
Und seitdem macht mir tanken wieder fast Spaß!
Aber dazu werdet ihr später noch etwas mehr lesen.
Nun mal langsam zum Grund meines Jubels. Es ist ein braunmettalic-farbener Seat Toledo Magnus 1,9 TDI mit 90 PS aus dem Baujahr 1998 auf den ich heute, wie vor einiger Zeit versprochen, genauer eingehen möchte. Da ich immer einen guten Erfahrungsbericht abgeben möchte, habe ich den Seat erstmal in allen Lebenslagen ausgiebig getestet um nun meine Meinung zu präsentieren.
Der Motor:
Das Triebwerk des Spaniers ist das Selbe, wie in jedem anderen VW, Audi oder Skoda auch. Mit 1,9 Liter Hubraum und 90 PS ist er der „schwächste“ im Kreis der TDI´s, aber das ist schon eine ausreichende Befeuerung für ein Fahrzeug dieser Klasse.
Laut Fahrzeugpapieren schafft es der Motor den Wagen bis zu 184 KM/H schnell fortzubewegen. Laut Tacho sind 190 KM/H und etwas mehr aber immer drin und auch recht flott erreicht.
Wer allerdings dauernd in diese Geschwindigkeiten vordringt läuft Gefahr, den Spaß beim tanken etwas zu dämpfen. Wer die volle Leistung will, zahlt dafür natürlich mit einem erhöhten Dieselkonsum.
Eine schöne Reisegeschwindigkeit ist 170 KM/H. Auch die Geräuschkulisse des Motors hält sich bei den Geschwindigkeiten noch in Grenzen. Klar das ein Diesel etwas lauter ist als ein Benziner, aber der Unterschied ist bei den heutigen Dieselmotoren sehr gering. Lauter sind dabei eher schon die Windgeräusche.
Man kommt zügig voran und der Verbrauch ist auch im genügsamen Rahmen.
Genau, der Verbrauch ist der Grund wieso mir das tanken nicht mehr sooo weh tut.
Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, wird mit einem Verbrauch von unter 6 Litern locker auskommen. Teilweise sind Werte um die 5 Liter keine Seltenheit.
Ich fahre meist Stadt und etwas Autobahn, wo der Verbrauch dann bei etwa 5,9 und 6,4 Litern liegt. Das ist nicht viel wenn man überlegt, dass der Wagen fast 1100 Kilo wiegt!
Nun kann man ja mal kurz rechnen... ein Benziner der auf 100 Kilometern etwa 8 Liter Normalbenzin verbraucht, kostet für diese Strecke an Sprit etwa EUR 6,88 und mein Diesel schluckt für etwa EUR 4,86 Diesel.
Schnell sieht man, wieso Dieselfahrer in der letzten Zeit mehr Spaß am Autofahren haben. Fast alle 100 Kilometer hat man sich eine Pizza für den Abend erspart.
Der Tank fasst etwas mehr als 50 Liter, was für gut 800 Kilometer reicht.
Der Seat Toledo hat noch einen weiteren Vorteil. Wer das Glück hat und eine Tankstelle mit Bio-Diesel in der Nähe hat, kann dieses laut Seat ohne Bedenken einfüllen und so noch einmal bei jedem Liter mindestens 10 Pfennig und mehr
sparen! Allerdings wird die Leistung dann auch etwas geringer.
Trotzdem sicherheitshalber vor dem ersten Bio-Diesel-tanken einmal bei einem Seat-Händler nachfragen, ob das eigene Modell den Kraftstoff verträgt! Wenn nicht können die Dieselleitungen und Motordichtungen Schaden nehmen und im Extremfall den Motor zerstören. Das muss ja nun auch nicht sein.
Wer den günstigen Treibstoff tanken kann, sollte dennoch jede dritte oder vierte Betankung mit normalem Diesel machen um den Motor zu säubern. Auch ist der Kraftstoffilter durch den Bio-Diesel häufiger zu wechseln.
Wer allerdings mit den 90 PS nicht zufrieden ist kann ab etwa EUR 620,- seinen Motor beim Chiptuner munter machen.
Aber bitte nur bei seriösen Tunern! Den sonst habt ihr schnell mal Spaß am TDI gehabt und das wäre ein teurer Spaß. Lieber einmalig ein paar Euro mehr gezahlt, als später einen kaputten Motor zu haben.
Im Ruhrgebiet kann ich als seriöse Tuner zum Beispiel Digi-Tec in Datteln oder Nothelle in Mülheim nennen. Natürlich gibt es noch einige gute Tuner mehr, aber ich kann ja auch nicht alle kennen. Allerdings findet man im Internet genug Infos zu dem Thema. Allerdings ist nicht alles Gold was dort so glänzt!
Wer das macht sollte sich aber auch im klaren sein, dass die Leistungssteigerung auf etwa 120 PS nicht nur Vorteile hat! Wer seinen Motor auf Dauer die volle Leistung abringt, muss beim tanken den Expresszuschlag zahlen und auch die Verschleißteile werden stärker beansprucht.
Auch wenn allgemein gesagt wird, dass durch das Tuning der Verbrauch sogar gesenkt wird, ist man nicht unbedingt richtig beraten worden. Wer sein Fahrzeug normal fortbewegt und die Mehrpower nicht so oft fordert kann tatsächlich ein wenig den Kraftstoffverbrauch senken.
Aber wer die Kraft hat, will sie auch nutzen. Also lasst Euch nichts vormachen und vor allem, macht Euch selbst nichts vor.
Die Karosserie:
Wer den alten Toledo kennt weiß seine Vorteile schnell zu nennen. Er hat einen riesigen Kofferraum und ist wegen der komplett zu öffnenden Heckklappe sehr gut zugänglich. Sechs Getränkekisten passen schon mal ganz normal rein ohne zu stapeln, zu quetschen oder gar die Rückbank umlegen zu müssen.
Von der Verarbeitung her kann man nur des Lobes sein. Alle Fugen sind einheitlich breit und die gesamte Karosserie ist sehr steif. Kein Wunder eigentlich, den würde man das Blech abnehmen käme nichts anderes zum Vorschein als ein VW Golf 3. Nur das der Bruder aus dem Hause VW deutlich teurer und kleiner ist als der Seat.
Das war auch ein Grund für mich den Wagen zu kaufen. Golf fahren, Platz haben wie im Passat und nur einen Seat zu zahlen. Wenn Prestige nicht alles ist...
Durch den Heckspoiler auf der Kofferraumklappe ist das parken auch deutlich einfacher. Ohne die kleine Lippe würde man beim parken nur erraten können wo das Ende des Toledo ist. Sonst ist der Toledo für seine Größe eigentlich recht übersichtlich.
In Zahlen ist er 4,32 m lang, 1,66 m breit und 1,59m hoch.
Einziger Minuspunkt an der Karosserie sind meiner Meinung nach die recht lauten Fahrtwindgeräusche bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn.
Die Ausstattung:
Jaaa, jetzt fängt der Jarod an zu grinsen. Da hat er nämlich ein ganz seltenes Schnäppchen an Land gezogen.
Da mein Seat ein belgischer Reimport ist, hat er zu der manuellen Klimaanlage auch noch das elektrische Glas-Schiebedach spendiert bekommen.
Als weitere feine Helferchen sind noch elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Nebellampen, Rundumspoiler, Veloursausstattung und natürlich zwei Airbags und die dritte Bremsleuchte mit an Bord.
Nur auf ABS musste der Belgier verzichten – das allerdings im deutschen Modell in Serie dabei ist.
Die geteilt umklappbare Rückbank ist bei sperrigen Gegenständen eine willkommene Hilfe. Auch die Sitze lassen sich in der Höhe verstellen und sind auch auf langen Strecken bequem.
Was die Musik im Toledo angeht ist werkseitig Platz für sechs Boxen. Ich darf diese leider noch nachrüsten.
Als weitere Annehmlichkeiten habe ich noch zu den Winterrädern Alufelgen, Anhängerkupplung und einen Dachgepäckträger mitbekommen. Falls mal nicht alles in den Kofferraum passen sollte ist also alles vorbereitet.
Die Bedienung:
„Bedienung?“ werden sich nun einige fragen... ja, da möchte ich noch ein extra Wörtchen drüber verlieren.
Da ich etwas länger geraten bin, als viele andere muss ich auch etwas weiter hinten sitzen und da fängt das Problem an. Nach hinten rutschen kann ich mit dem Sitz weit genug, dass ist kein Problem. Selbst hinter mir ist dann noch genug Platz.
Nur der Lichtschalter ist dann in unerreichbarer Entfernung, da er unten links auf der Fahrerseite angebracht ist. Da muss man sich etwas nach vorne beugen um dran zu kommen. Keine tolle Lösung.
Auch die Schalter für die Nebellampen und die Heckscheibenheizung sind links und rechts hinter dem Lenkrad am Tacho echt schlecht angebracht. Man muss immer ums Lenkrad herumfassen um an einen der Schalter zu kommen. Wer die Warnblinkanlage bedienen will, muss auch wieder durchs Lenkrad greifen, da dieser Knopf auf der Lenksäule zu finden ist – eine echte VW-Unsitte.
Die Schalter und der gesamte Tacho selbst erinnern wie durch Zufall an VW...
Sonst sind die Bedienungselemente alle gut zugänglich. Etwas gewöhnungsbedürftig sind nur die Schalter für die Fensterheber. Die sind nämlich in der Mittelkonsole unter den Lüftungsreglern angebracht und nicht wie bei den meisten Fahrzeugen an den jeweiligen Türen.
Das Fahren:
Nun mal zum emotionalem Teil. Man kann zwar sagen – „mein Auto fährt 190“, aber was sagt das bitte über das Fahrgefühl aus?
Eben - sehr wenig.
Der Toledo kommt in Serie mit Reifen der Größe 185/60 R14 daher. Meiner Meinung nach hätte man da ruhig eine Dimension größer springen lassen können. Dennoch ist die Größe ausreichend.
Auf gerader Strecke liegt der Toledo auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher und satt auf der Strasse. Ein Kurvenräuber ist er aber nicht. Man kann mit ihm nur bedingt sportlich in die Kurven gehen.
Er ist halt doch mehr ein Familienwagen. Aber für seine Masse ist der Fahrspaß noch akzeptabel. Wer mehr Spaß möchte, sollte ihm schon einen breiteren Reifen und vielleicht eine Tieferlegung spendieren. Aber wirklich brauchen tut man es nicht.
Schließlich ist auch ein Serien-Golf kein wahrer Sportler.
Auch wenn sein Fahrwerk nicht als sportlich zu bezeichnen ist, ist es doch sehr gutmütig und steckt einiges an Fahrbahnunebenheiten weg. Der Seat ist eben doch eher ein Reisefahrzeug.
Was allerdings einen Riesenspaß macht ist die Beschleunigung! Der kräftige TDI-Motor bringt den Toledo schnell und kraftvoll nach vorne. Da macht es richtig Spaß auf der Autobahn mal schnell von Tempo 100 aus der Reihe zu tanzen und zu überholen. Auch in der Stadt (bei den unendlich vielen Ampeln) macht es Spaß wieder auf Touren zu kommen. Hier kann man gemütlich mit 1500 Umdrehungen durch die Stadt fahren und sparen oder bei Lust und Laune runterschalten und die volle Power genießen.
Die Kosten:
Ja, jetzt wird es für alle die interessant, die auch mal auf die Kosten ihres Autos schauen.
Die Steuern für den Diesel sind natürlich nicht gerade erfreulich.
Pro Jahr darf man dem Staat für die 1,9 Liter Hubraum EUR 281,72 ins Steuersäckchen werfen.
Die Versicherer nehmen sich auch noch mal einen erhöhten Anteil, weil Diesel ja mehr fahren und deshalb auch mehr Unfälle verursachen. Wie nennt man das noch gleich? Milchmädchenrechnung?
Naja, darüber kann man sich ja bekanntlich streiten. Ich bin der Meinung, dass diejenigen die kaum fahren mehr Unfälle verursachen, als die Leute die täglich viel unterwegs sind. Egal, gehört nicht zum Thema! Ihr könnt ja dazu mal einen Kommentar hinterlassen...
Nunja, wer mit 75% Schadenfreiheitsrabatt fährt, kann mit ungefähr DM 1300,- / EUR 664,68 inklusive Teilkasko rechnen.
Übers Tanken habe ich mich ja schon geäußert – bei jedem Liter spart man im Moment schnell 17 Cent gegenüber dem Benzin!
Wie schon angesprochen ist es mit Bio-Diesel noch einmal möglich zu sparen.
Die meistverbreitete Meinung, dass man mindestens 30.000 Kilometer im Jahr fahren muss um mit einem Diesel sparen zu können ist längst überholt. In einigen Fällen lohnt es sich bereits ab einer Fahrleistung von mehr als 13.000 Kilometern im Jahr. Aber das muss man sich selbst von Modell zu Modell ausrechnen. Auf jeden Fall wird sich das rechnen in der nächsten Zeit noch mehr bezahlt machen.
Die Anschaffungskosten waren für meinen TDI noch recht gering. Für den 98er Seat mit nur 69.000 Kilometern auf der Uhr habe ich DM 15.750,- / EUR 8052,85 gezahlt.
Nun hat er schon über 90.000 Kilometer auf dem Tacho und die erste TÜV-Prüfung ohne Mängel hinter sich.
Wenn man sich überlegt, dass die TDI´s mittlerweile entweder gar nicht gebraucht zu bekommen sind oder schon deutlich über 100.000 Kilometer hinter sich haben, war das ein Schnäppchen.
Fazit:
Der Seat Toledo ist ein Reisewagen für die ganze Familie der im Preis und auch in der Qualität überzeugen kann. Die solide VW-Technik ist sehr unanfällig und auch die Ausstattung weiß zu gefallen.
Platz ist auf jeden Fall mehr als genug vorhanden.
Einzig die teilweise unpraktische Anordnung der Bedienelemente fällt unangenehm ins Auge.
Sonst ist der Toledo einfach der bessere Golf. (Nun, bin ich schon auf Eure wütenden Kommentare gespannt – bin selbst ein ehemaliger Golf-Fahrer)
Wer mehr Infos über Seat selbst möchte, kann im Internet unter www.seat.de stöbern. Hier hat man auch die Möglichkeit sich direkt mit Seat-Deutschland per Mail in Verbindung zu setzen und Fragen loszuwerden.
Meine einfache Frage welche Lautsprechergrößen ich einbauen kann wurde zwar sehr schnell, aber nicht ausreichend beantwortet.
Die Antwort war, dass ich zu einem Seat-Händler fahren solle – dieser hätte die passenden Boxen vorliegen. Als ob jeder Werksboxen haben möchte...
Sonst finde ich diesen Service allerdings sehr gut.
Ich hoffe ich konnte Euch eine Weile gut unterhalten und vor allem gut informieren über ein Auto, dass man zu unrecht ziemlich selten auf deutschen Strassen sieht.
In diesem Sinne allzeit gute Fahrt und danke fürs lesen...
Euer JarodX
...
Maeuschen21, 14.02.2002
auf die antwort von Yopiund Ciao bin ich auch mal gespannt, da sie auch bei Ciao ist und nun weiszlig ich aber nicht ob die Berichte dort echt sind! Mal abwarten! Danke fuumlr deinen lieben Kommentar!! o
NorthPole76, 07.06.2002
tja, wenn du schon so uumlber den quotaltenquot Toledo schwaumlrmst, dann wuumlrde ich dich gerne houmlren, nachdem du den neuen gefahren bist. Ich hatte anfangs auch den alten, fuhr dann 80.000km in 16 monaten den neuen Toledo und habe jetzt
YorulmazMehmet, 15.09.2005
Ich fahre auch ein Toledo 1.9 TDI Magnus mit 110 PS : Es ist einfach nur Spitze.
ein Testbericht von tobiw832003-10-23 17:53:38vom 23.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Motor, Design, Innenraum...Nachteile/Kritik: Kofferraumklappe, teure Versicherung
Wie in meinem Bericht über meinen Leon 1.6 gelesen, bin ich ja am Dienstag mit meinem Wagen liegengeblieben.
Nach der Abgabe in Peine, habe ich einen Seat Toledo 1.9 TDI mit 90 PS als Leihwagen, natürlich umsonst bekommen.
Dachte erst, 90 PS, das kann ja was werden. Aber nach den ersten Metern, änderte sich meine Meinung doch sehr. Der Diesel zog besser an, als mein 15 PS stärkerer Benziner, was sicherlich auf das Mehrdrehmomentan zurück zuführen ist.
Motor :
Der 1.9 TDI mit 90 PS ist ja bekannt aus dem VW/AUDI/Skoda und Seat Regal. Der nun aber teils vom 100 PS Diesel abgelöst wird.
Laut Datenblatt, soll der Toledo 184 km/h schaffen, auf freier Bahn war bei Tacho 190 noch nicht Schluss.
Ich gehe davon aus, das er so 200 laut Tacho laufen wird, wobei man sagen muss, das der Tacho ja vorläuft etwas.
Wenn man beschleunigt, zieht der Motor kraftvoll an, und rennt locker bis 170km/h, danach wird der vorwärtsdrang etwas weniger.
Wenn man eine ganze Zeit vorher, einen Benziner gefahren ist, wunder man sich, wie laut doch ein Diesel so ist, Aber daran gewohnt sich auch, und empfindet es dann auch nicht mehr als so laut.
Der Verbrauch soll zwischen 5 und 6 Litern liegen, je nachdem wo und wie man fährt.
Wie ich erfahren habe, kann man den Toledo wohl bedenkenlos auch mit Bio – Diesel betanken.
Man sollte trotzdem vorher noch mal den Händler ansprechen, ob das eigene Modell auch damit gefahren werden kann.
Jedoch sollte man jede 3 bis 4 Tankung aus normalem Diesel bestehen.
In den Tank passen 55 l, womit man ca. 800km fahren kann. Ich schaffe gerade mal 500 mit meinem Leon 1.6.
Wer später merkt, das die 90 PS zuwenig ist, kann man zu einem Tuner gehen, und sich eine Mehrleistung programmieren lassen. Diese liegt bei TDI´s bei 20kW. Je nach Motor.
Man sollte aber zu einem renommierten Tuner gehen, weil diese auch eine Garantie für den Motor etc anbieten.
Wer die Leistung nicht immer fordert, kann dadurch den Verbrauch etwas senken, nur wer die Mehrleistung fordert, verbraucht dann natürlich auch mehr.
Außen/Innen :
Im Grunde ist der Toledo ein Leon mit angeschweißtem Kofferraum. Bis zur B – Säule ähnlichen sich die Fahrzeuge eh zu 100%.
Wobei ich sagen muss, der Toledo hat einen größeren Kofferraum, was aber durch die kleine Kofferraumöffnung wieder zunichte gemacht wird.
Wenn man einen größeren Rucksack nimmt, kann man diesen nicht hochkant reinstellen, sonder muss ihn quer reinlegen.
Da macht mein Leon wieder Pluspunkte, durch die große Kofferraumklappe.
Zur Verarbeitung ist zusagen, das alles so zusammen passte wie es sollte, keine Kanten standen ab, oder ungleiche Fugenmaße waren zusehen.
Der wagen ist 4,32m lang, 1,66m breit und 1,59m hoch.
Da man den Leon auch nur Spiegel parken kann, war ich das Problem ja gewohnt, nur diesmal musst ich noch paar cm für den Kofferraum dazu rechnen.
Nachdem 3 bis 4 mal parken habe ich mich aber an die Größe gewöhnt, und der Wagen stand ohne Probleme in der Parklücke.
Einzigste Minus, wie mein Leon sind die Windgeräusche ab ca. 110 bis 120 km/h.
Ausstattung :
Der Wagen hatte: manuelle Klimaanlage, Winterpakte, Alu Felgen,
Kassetten Radio und eben den 90 PS Diesel.
Als Leihwagen ganz ok, aber als eigenen Wagen, würde ich doch ein paar andere Sachen gerne noch haben wollen.
Allein die Sitzheizung war sehr schön, wenn morgens der Wagen kalt war, hatte man einen schön warmen Sitz.
Der Diesel wärmte den Wagen auch recht schnell, was ich von meinem Wagen nicht so gewohnt war.
Zur Armaturentafel ist zusagen, wer den Leon bzw. den A3 kennt, wird den Toledo innen auch kennen.
Daher ist auch alle Knöpfe, und Schalter sehr leicht zufinden und zu Bedienen.
Selbst das Seat Radio ist von der Bedienung sehr leicht gemacht. Lichtschalter, Radio, Klima sitzen auch dort, wo man sie suchen würde, bzw. wo sie auch in einem Golf, Bora auch eingebaut sind.
Fahrverhalten :
Der Wagen war mit 15 Zoll Alufelgen und 195ziger Reifen ausgestattet.
Zu meinem Leon war der Wagen natürlich relativ weich, gefedert. Aber der Wagen lag satt auf der Straße, und man konnte auch Kurven relativ zügig durchfahren, ohne ein mulmiges Gefühl im Magen zu bekommen.
Der Motor zieht flott an, und man kann sehr gut aus Kurven heraus beschleunigen.
Aber der Toledo ist eher ein Reise statt Rasewagen.
Kann leider aber nix dazu sagen, wie sich der Wagen vollbeladen fährt.
Kosten :
Als erstes muss man sagen das man 282 Euro Steuern zahlen muss. Dazu muss man den Mehrpreis beim Kauf rechnen.
Dagegen die Einsparung beim Tanken.
Wobei die Versicherung Dieselfahrzeuge sich sehr gut bezahlen lässt.
Der Diesel rechnet sich bei ca. 25000km, wobei Persönliche Rabatte die Kilometerleistung verändern.
Am besten man rechnet sich das gegen, und besorgt sich die Preise von der Versicherung.
Ölwechsel kosten ca. 70 Euro, die Inspektion ca. 150 Euro ohne Zusatzarbeiten.
Fazit :
Der Toledo ist ein klasse Reisewagen, mit einem flotten Motor.
Bei der Technik kann man nur sagen, das dass meiste von VW / Audi kommt, und das für sich selber spricht.
Preis / leistungsmäßig liegt der Wagen günstig, wenn man die Serienausstattung zu anderen Modellen aufrechnet.
Seit einiger Zeit kann man bei www.eseat.de online Seat´s kaufen, natürlich zu einem anderen Preis als beim Händler.
ein Testbericht von perde2002-09-27 23:49:20vom 27.09.2002Empfehlung: ja
Seat Salsa
Ich habe wieder nicht den zutrefenden thema sorry.
Der SEAT Salsa vereint gleich drei Fahrzeugtypen in sich: eine fortschrittliche Sportausführung, ein sanftes Reisemobil und ein bewegliches Fahrzeug für die Stadt.
Im SEAT Salsa sind Ästhetik, Funktionalität und Technik gut aufeinander abgestimmt, mit Zutaten, die - im richtigen Verhältnis kombiniert - einem der innovativsten Modellvorschläge des Jahres 2000 seine Form geben. Ein gewagtes, temperamentvolles und südländisches Design, dass das schon klassische Konzept der Großraumlimousine - MPV (Mehrzweckfahrzeug) mit starker Ausrichtung auf die Familie - zu einem neuen
sportlich praktischen und flexiblen Stil weiterentwickelt: dem MDC (MultiDriving-Konzept). Von der technischen Seite präsentiert sich der Salsa ebenso attraktiv wie von seiner äußeren Erscheinung: V6-Motor mit 2.791 ccm und 250 PS (184 kW), intelligenter Allradantrieb, Tiptronic-Getriebe mit fünf Gängen, etc. Der SEAT Salsa erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h und beschleunigt in 7,5 Sek. von 0 auf 100 km/h.
Drei Fahrzeuge in einem
Der SEAT Salsa ist im wesentlichen eine Großraumlimousine, sowohl von seiner Form und äußeren Erscheinung als auch im Innenraum, ein funktionales Fahrzeug, jedoch mit starkem sportlichem Charakter und Merkmalen eines echten Coupés: ein lebhaftes und aggressives Äußeres, aerodynamische Linien, zwei Türen und eine Fahrgastzelle 2+2 mit vier echten Sitzplätzen. Ein flexibles Auto, das nicht nur die sportlichen Gelüste des jüngeren und dynamischen Fahrers zufriedenstellt, sondern auch die Anforderungen der Familie erfüllt. Bei den Bedienelementen kann der Fahrer zwischen drei Varianten wählen, die das Erscheinungsbild des Fahrzeugs (sowohl optisch als auch physisch) jeweils dem gewünschten Verwendungsbereich anpassen. Der SEAT Salsa ist der maximale Ausdruck von Freiheit auf dem Asphalt, ein Schritt vorwärts in Richtung Integration von Mensch und Maschine. Der ultimative Ausdruck ergonomischer Formgebung.
Welches Extra nehm ich denn nur???...hier das Extra ABC
ein Testbericht von NorthPole762002-06-07 17:56:54vom 07.06.2002Empfehlung: ja
Eines gleich vorweg:
Diese Posting gilt sowohl für den Toledo als auch den Leon. Und wer mehr über die Fahreigenschaften lesen will, kann gerne mein Posting über den Seat Leon lesen, denn auch die Fahreigenschaften der beiden Autos sind ähnlich (posting Seat Leon: http://www.yopi.de/meinungen.php?template=beitrag& beitragID=48239&kategorieID=112712&produktID=52733 )
Jeder kennt wahrscheinlich das Gefühl, sich überlegen zu müssen, welches Extra man sich zu seinem Neuwagen noch nehmen soll und welches nicht. Was braucht man und was ist reiner Luxus. Tja, die endgültige Wahl kann niemanden abgenommen werden, aber mit dem Folgenden hoffe ich, dass
ich bei eurer Entscheidung helfen kann, zumindest was den Seat Toledo (und auch Leon) angeht:
-ESP (inkl. Traktionskontrolle): dieses Feature ist sicherlich nicht schlecht und hebt auf jeden Fall die aktive Sicherheit des Fahrzeuges. Gerade im Winter und auf nasser Fahrbahn, ist aber gerade die Traktionskontrolle eine willkommene Hilfe und erleichert das Anfahren auf Schnee ungemein.
Was ebenfalls positiv zu bemerken ist, ist dass man das ESP Programm per Knopfdruck jederzeit ausschalten kann.
-Winterpaket:
das Winterpakt bietet sich wirklich für jeden an, der in etwas kälteren Gegenden wohnt. Es enthält eine Scheinwerferwaschanlage, die ausgezeichnet arbeitet, solange man bei gelegentlichen Tank-Stopps den gröbsten Dreck mit der Bürste von den Scheinwerfern entfernt. Weiterer Punkt beim Winterpaket sind die beheizbaren Waschdüsen. Jeder, der schon mal jenseits der minus 7 Grad-Grenze versucht hat seine Windschutzscheibe zu reinigen (während der Fahrt), weiss wie lästig eingefrorene Waschdüsen sind. (Vorallem hilft ab einer gewissen Temperatur nicht mal mehr das beste Frostschutzmittel)
Dann ist da noch die Sitzheizung. Diese arbeitet ebenso ausgezeichnet und garantiert einen warmen Hinterteril und Rücken, nach einem langen Skitag oder ähnlichem. Wirklich zum Tragen kommt sie allerdings erst bei Ledersitzen, da diese auch nach einer Frühlingsnacht im Freien recht kalt sein können. Die Sitze mit Stoffbezug haben die Sitzheizung nicht wirklich nötig, da sie sich sehr schnell an die Körper- und Kleidungstemperatur anpassen. Angenehm ist sie aber allemal.
-Lederausstattung:
Die Ledersitze zählen sicherlich zum oben angesprochenen Luxus. Allerdings merkt man schnell, dass er sich bezahlt machen kann. Das Ambiente im Inneren hebt sich gewaltig. Nicht nur sind die Sitze mit einem Vollederbezug ausgestattet, auch die Seitenlehne, vorne wie hinten, ist mit Leder bezogen. Abhängig von der Wagenfarbe hat man die Qual der Wahl, Schwarz oder Ecure. Beim Leder handelt es sich um glattes Leder, was zum einen weniger schmutzanfällig ist, und zum anderen nicht an der Kleidung klebt (!?).
Welche Wahl man trifft ist aber sicherlich Geschmackssache. Was aber noch viel wichtiger ist, ist die Sitzposition. Mit den Sportledersitzen kann man gar nicht mehr "schlecht" sitzen. Die Sitze bieten top-Seitenhalt, eine angenehme Auflagefläche für die Schenkel und sind auch für die Wirbelsäule ein Genuss. Mit der Lederausstattung kommt auch eine elektrische Sitzeinstellung, Ausnahme ist die Wirbelsäuleneinstellung, die manuel zu bedienen ist, die man allerdings erst studieren muss, um sie wirklich nutzen zu können (die Speicherung der 3 Memory Tasten ist nicht so einfach). Ein weiteres Gimmick der elektronischen Sitzverstellung ist, dass man den rechten Aussenspiegel zum Einparken einstellen kann. Jedesmal wenn man nun den Retourgang einlegt geht der Spiegel in die vorher gespeicherte Lage. Somit sollte ein Anfahren an Randsteinen der Verganganeheit angehören.
-CD-Wechsler:
Beim CD-Wechsler sollte man sich 2 Dinge vor Augen halten: a)es handelt sich "nur" um einen 6fach Wechsler und b)das Handschuhfach verkleinert sich extrem, da er werksmässig darin verstaut wird, ansostne arbeitet der Wechsler ausgezeichnet bei mir.
-Leichtmetallräder:
ob nötig oder nicht soll jeder für sich selbst entscheiden. Tatsache ist, dass es einige gibt, die wirklich nett aussehen. Sollte man sich für Leichtmetallräder entscheiden, sollte man sich aber überlegen, ob man diese auch im Winter benutzt. Jeder der oft auf "salzigen" Winterstrassen unterwegs ist, weiss wie nach einer Wintersaison die Alu-Leichtmetallfelgen aussehen können. Dafür würde ich den Tip geben im Winter mit normalen Stahlfelgen zu fahren.
-Regensensor + autom. abblendender Innenspiegel:
Der Regensensor ist absolut gewöhnungsbedürftig. Anfangs glaubt man sicherlich, das er macht was er will, aber daran gewöhnt man sich rasch und schnell lernt man ihn sehr zu schätzen. Sollte man wirklich der Meinung sein, dass der Regensensor dann wischt, wenn er gerade nicht soll, dann kann man ihn jederzeit von seiner Werkstatt nacheinstellen lassen. Ausserdem kann man auch beim Regensensor die Ansprechintensität einstellen. Dies funkioniert genauso wie bei dem Scheibenwischer ohne Regensensor über die Intervallgeschwindigkeitsschlatung
Was den Innenspiegel betrifft, kann ich nur sagen der ist spitze. Das geblendet werden von anderen PKWs von hinten gehört der Vergangenheit an. Der Innenspiegel blendet automatisch ab und trägt so ebenfalls der Sicherheit bei. Leider hat Seat noch keine autom. abblendende Aussenspiegel im Programm.
Das einzige, was ich bisher noch nicht getestet habe ist das Navigationssystem. Diesem verwehre ich mich, da ich der Meinung bin, in meiner Gegend kenne ich mich gut genug aus *g*. Nein im Ernst, ich hatte noch keine Möglichkeit dazu, habe mir aber sagen lassen, dass es ausgezeichnet funktioniert
...
ein Testbericht von telebim2002-04-13 15:10:30vom 13.04.2002Empfehlung: ja
Die Marke Seat war mit bis vor ein paar Tagen eigentlich immer nur aus der Werbung bekannt, sei es durch den Hinweis auf die VW Tochter oder den seit einigen Tagen laufenden Werbespot der neuen Marke. Meinen neuen Leihwagen den ich letzte Woche fahren durfte war just von dieser Marke, genauer gesagt, das etwas betagtere Toledo Modell.
Allgemeines
Bei der Innenausstattung des Toledos fallen einem dann sogleich die VW Typischen Feinheiten auf. Sei es die Blinkerhebel, das Armaturenbrett, oder die Fensterhebergriffe.
Auf den ersten Blick war’s das aber dann auch schon, denn obwohl
der Toledo 1.6 wahrscheinlich die selbe Maschine wie der Passat oder Golf hat, verhält sich dieser in punkto Gasannahme und Getriebeübersetzung total anders.
Der Fahrtest
Meine Erfahrungen setzen sich aus ca. 2000 Km Fahrerfahrungen zusammen. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass das meiste Autobahn und Überland war. Die 150Km die ich das Vergnügen hatte mit dem Wagen in der Stadt zu fahren fallen also kaum ins Gewicht.
Stadtverkehr
Das doch sehr hohe Eigengewicht macht sich hier komischerweise kaum bemerkbar. In punkto Beschleunigung an der grün werdenden Ampel kann man mit der 77KW Maschine den ein oder anderen Mercedes durchaus stehen lassen. Natürlich fordern die immerhin 1300 Kg Eigengewicht hier besonders negativ beim Verbrauch auf. Ob man diesen allerdings als repräsentativ ansehen kann weis ich nicht. In den Papieren ist er mit 8,5 Liter angegeben, die ich allerdings nicht geschafft habe. Ich lag hier bei ca. 10 Litern.
Beim Einparken stellt sich die Servo als relativ feinfühlig heraus. Allerdings beim Volleinschlag hört man deutlich die Servopumpe arbeiten.
Überlandverkehr
Wenn man mit dem Wagen eine Geschwindigkeit von 80 – 100Km fährt, so stellt sich hier die Ware Stärke des Wagens klar heraus. Verbrauchsmäsig ist meines Erachtens kaum was zu bemängeln. Die in den papieren 7,5 Liter angegebenen konnte ich jedes Mal spielend unterbieten, sodass ich meistens mit 6,8 Liter gefahren bin.
Für ein Fahrzeug in dieser Größe und Gewichtsklasse also ein Spitzenwert.
Wenn’s allerdings ans Überholen geht, so sollte man auf keinen Fall schaltfaul sein, denn im 4 oder gar 5 Gang so was zu versuchen, ist nicht zu raten. Der Wagen möchte also mit sehr hohen Drehzahlen bewegt werden. Wobei man den Wagen durchaus bis an den roten Bereich drehen lassen kann, denn die Abregelung der Drehzahl funktioniert sehr sanft.
Autobahnverkehr
Auf der Autobahn wirkt der Wagen doch recht sportlich, obwohl ich persönlich meine, dass ein paar PS mehr bei einem Wagen mit diesem Gewicht nicht schaden könnten. Auch hier möchte der Wagen leider sehr hochtourig bewegt werden, um relativ zügig vom Fleck zu kommen. Sehr störend wirkt sich allerdings doch das sehr laute Innengeräusch des Motors aus. Gerade im Drehzahlbereich um die viertausend bis 4500 Umdrehungen. Hier fühlt man sich regelrecht in einen Rennwagen versetzt. Leider ist dies auch gerade der Drehzahlbereich, der so um die 140 bis 150 Km liegt, wo ja im allgemeinen öfters Reisegeschwindigkeiten anzutreffen sind.
Bis ca. 180 ist der Wagen relativ flott unterwegs, bis man allerdings auf 200 oder etwas darüber kommt verbraucht es schon etwas an Zeit.
Verbunden mit dem doch sehr hohen Inngeräusch kommt einem die ca. 160Km vor wie wenn man 200 fährt.
Wobei das Fahrwerk selbst bei 200 noch absolut sicher auf der Straße liegt, und die sehr direkte Lenkung ein hohes Gefühl an Sicherheit vermittelt.
Selbst bei größeren Strecken „Volldampf“ hielt sich der Verbrauch mit 8,4 Litern Super Bleifrei im erträglichen Rahmen. Wobei hier der Fairnesshalber gesagt werden muss, dass das Fahrzeug auch mit Normalbenzin betrieben werden kann ( natürlich mit Leistungseinbusen ).
Der Innenraum
Sehr große Leute dürften mit diesem Wagen weder vorne noch hinten glücklich werden. Sollte die Person mehr als 1.95 groß sein, so reicht vorne die Kopfstütze nicht mehr aus, und hinten hat man dementsprechend fast keine Beinfreiheit mehr, bzw. man stößt mit dem Kopf an den Himmel.
Alles in allem merkt man hier den doch wohl deutlichsten Unterschied zur Hauptmarke. Es wirkt alles sehr plastil verarbeitet. Das frechste fand ich sogar, dass die Seitenarmgriffe scharfe Kanten aufwiesen. So was darf normalerweise nicht vorkommen !
Die Instrumente und auch die Bedienbarkeit dieser ist dagegen durchaus als funktional zu bezeichnen. Wobei die elektrischen Fensterheber etwas feinfühliger reagieren könnten.
Ein wichtiger Punkt für alle Raucher ist natürlich der Aschenbecher. Tja liebe Leidensgenossen. In diesem Auto wird man leider sehr schnell zum Nichtraucher, denn der Becher ist in der Mittelkonsole relativ tief und nah bei der Schaltung platziert. Wobei die Beleuchtung dieses Utensils ist wirklich als „unter aller Sau“ zu bezeichnen, wie auch das Fassungsvermögen. Nach ca. 15 Kippen is das Teil randvoll.
In punkto Belüftung ist zumindest rein optisch nichts auszusetzen. Wobei die Einstellbarkeit dieser doch sehr zu wünschen übrig lässt. Auch das Gebläse ist wohl eher als Turbine zu bezeichnen, und das selbst schon in der ersten Stufe.
Die Heizleistung ist leider auch eher als mager zu bezeichnen. Nach immerhin 20Km spürt man mal einen Hauch von Warmluft. Gerade hier dürften im Winter Probleme mit beschlagenen Scheiben auftreten.
Das Radiosystem mit integriertem CD Spieler ist zwar funktional, in der Anbringung in der Mittelkonsole aber für mein Befinden etwas zu tief angebracht. Bei den doch etwas zu klein geratenen Knöpfen verliert man sehr schnell den Blick fürs wesentliche, nämlich den Verkehrsfluss. Wobei das integrierte Soundsystem liefert hier mächtig WUMS. Die Bässe kommen sogar so stark rüber, dass es manchmal schon schmerzt.
FAZIT
Für kurze Überlandfahrten mag dieses Fahrzeug durchaus geeignet sein. Auch in der Stadt hat dieser Wagen durchaus seine Vorzüge. Einparken ist wie geschrieben dank der Servo kein Problem, eher schon einen passenden Parkplatz zu finden, denn der Wagen ist in seinen Außenabmessungen doch recht voluminös. So viel Platz man von außen vermuten mag, so wenig hat man allerdings innen. Wobei das Ladevolumen des Kofferraums durchaus als üppig zu bezeichnen ist. Lediglich die sehr hohe Ladekante, und die relativ kleine Kofferraumöffnung stören hier. In punkto Verbrauch ist der Wagen allerdings sehr zu empfehlen. Wer also mit viel Plastik und den dazugehörenden Vibrationen bedingt durch den sehr lauten Motor leben kann, der kann sich ruhig mal den Toledo etwas genauer anschauen.
Ich danke fürs Lesen....
Ave telebim
p.s. Wer hier technische Daten sucht, sei es Beschleunigung oder Sicherheitsmerkmale, der soll sich lieber auf der Produkthomepage von Seat anschauen, oder sich vom örtlichen Vertragshändler beraten lassen.
pps. für YOPI: Sollte hier ne Pappnase auf die Idee kommen und fragen um was es sich hier handelt, dann soll derjenige mal in den Prduktpfad oben schauen !
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Auch diese Woche hatte ich wieder das Vergnügen einen Mietwagen zu quälen. Dabei handelte es sich um das Modell Seat Leon Signo.
Dieser Bericht gliedert sich wie folgt:
- Allgemeines zum Auto
- Fahrerfahrungen Autobahn / Überland
- Fahrerfahrungen Stadtverkehr
- Innenraumerfahrungen
- Fazit
Im übrigen bezieht sich dieser Erfahrungsbericht auf Fahrerfahrungen von ca. 1500 km. Davon entfielen 1200Km auf Autobahn bzw. Überland, der Rest auf Stadtverkehr.
Allgemeines zum Auto
Bei dem von mir gefahrenem Modell handelte es sich um die 1.8 Liter Maschine mit 125PS. Wobei dies noch lange nicht die Obergrenze der Motorisierung ist, denn wie ich durch die entsprechenden Herstellerseiten erfahren habe, reicht diese bis an die 180PS Maschine heran.
Wie bei fast allen Tochtermodellen von etablierten Marken ( in dem Fall VW ), lassen sich diese bei der Serienausstattung oftmals nicht lumpen. Hier gets los bei einem Soundsystem mit 4 Lautsprechern über Wärmeverglasung bis hin zur vollverzinkten Karosserie. Das höhenverstellbare Lenkrad ist hier ebenso selbstverständlich, wie eine Servolenkung.
Aber gerade bei der Servolenkung ist doch noch einiges an Kraftaufwand erforderlich. Hier hat der Seat Toledo eindeutig eine bessere, obwohl ich mal davon ausgehe, dass es sich um identische Teile handeln dürfte.
Bewertung : 5 von 5 *
Fahrerfahrungen Autobahn / Überland
Gleich mal das negative vorneweg. Auf der Autobahn verhält sich der Wagen leider in punkto Geräuschentwicklung auch nicht arg viel anders als der letzte Woche getestete Toledo. Der wagen ist sehr drehfreudig und wendig. Das größte Drehmoment ( zumindest meinem Endruck nach ) dürfte der Wagen so um die 3500 Umdrehungen entwickeln. Ab 5500 Umdrehungen kommt leider nicht mehr arg viel „Dampf“, obwohl noch gut 1000 Umdrehungen mehr möglich sind.
Im Drehzahlbereich um die 3200 Um entwickelt die Heckablage recht eigenwillige Vibrationsgeräusche, wobei dies aber noch erträglich ist.
Die einzelnen Gänge kann man wie auch beim Toledo bis an den roten Bereich ausreizen, denn die elektronische Abregelung erfolgt sehr sanft. Im 5. Gang darf man allerdings nicht mehr sehr viel Power erwarten, denn dieser dürfte wohl mehr als Spargang ausgelegt sein, denn immerhin sinkt die Drehzahl um 1800 Umdrehungen gegenüber dem 4. Gang.
Wenn man den Wagen recht gemächlich ( um die 130 – 150Km ) fährt, so kann man über den Verbrauch auch nicht meckern, denn für 125Ps sind die 8 Liter Verbrauch meines Erachtens ein Spitzenwert. Darüber kommt man aber selten unter 10 Liter.
Auf Bundesstraßen macht das fahren mit diesem Wagen ehrlich spaß, denn durch den relativ kurzen Radstand und das doch sehr straffe Fahrwerk kann man immer mit etwas mehr Geschwindigkeit in Kurven „driften“ wie mit einer richtigen Limousine. Hier wirkt sich die etwas schwerfällige Servo allerdings ein bissel nachteilig aus, denn gerade in sehr engen Hochgeschwindigkeitskurven muss man hier schon ganz schön reißen. Dies wird aber wieder durch den Frontantrieb wett gemacht, denn der reagiert ganz so wie es der Volksmund sagt.
„Lenk dahin und gib Gas, und du fährst dahin.“
Die Verbrauchsangabe hier sind durchaus erträglich. Meine ermittelten 9 Liter im Schnitt dürften aber durchaus leicht zu unterbieten sein, denn erstens hatte ich recht viel Bergfahrten dabei, und zweitens bin ich sehr drehfreudig gefahren.
Bewertung : 4 von 5 *
Der Stadtverkehr
Hier auch gleich das negative vorneweg. Wer mit dem Gedanken spielt, dieses Gefährt als Zweitwagen anzuschaffen, nur um Gelegenheitseinkäufe zu machen, der wird sehr schnell durch den leider zu hohem Verbrauch abgeschreckt. In meinem Fall lag dieser bei stattlichen 11 Liter. Zum Vergleich mein Omega mit V6 Maschine benötigt auch nicht mehr ( bei sanfter Fahrweise ). Der Kofferraum tut sein übriges dazu. Nicht gerade üppig bemessen, würde ich mal sagen, dass nach 2 Reisekoffer dieser mehr oder weniger randvoll ist. Gut, das Volumen lässt sich noch um einiges erweitern, durch die umklappbaren Rücksitze, und das abnehmen der Heckablage, aber hätten die Entwickler das Ersatzrad etwas anderst angebracht, so wäre sicherlich mehr Platz.
Beim Einparken macht der Wagen leider auch keine gute Figur, denn erstens wie schon erwähnt die recht schwerfällige Servo, und zweitens ist die hintere Säule so komisch in der Linienführung, dass es oftmals sehr schwer fällt, den richtigen Einschlagwinkel zu treffen. Gerade sehr kleine Menschen sehen das Ende des Hecks überhaupt nicht, da dies recht hoch geschnitten ist.
Beim losfahren an einer Ampel spielt dieses Fahrzeug aber wieder seine volle Stärke aus, denn hier kann man schon den ein oder anderen 5er BMW stehen lassen. Wahrscheinlich macht dies aber auch meine recht hoher Verbrauch mit diesem Fahrzeug aus ;) Allerdings muss ich hier sagen, dass die Vorderräder doch recht schnell durchdrehen, bzw. zu hoppeln anfangen, wenn man zu viel Stoff gibt. Da der Wagen keinerlei elektronische Unterstützung für durchdrehende Räder hat, kann man sich hier die Pneus recht schnell zu Sliks runterrubbeln.
Bewertung : 3 von 5 *
Der Innenraum
Tja, auch hier lässt sich die Verwandtschaft zu VW nicht verheimlichen. Der aufmerksame Betrachter wird sehr schnell das ein oder andere VW typische Bauteil finden. Leider sind hier die Entwickler des Leon genauso einfallslos in der Gestaltung des Innenraums gewesen, wie beim Seat Toledo. Grob gesagt treffen alle Vor/Nachteile auch hier zu. Angefangen von Personen über 1,95m die weder vorne noch hinten glücklich werden, aufgrund der recht dürftigen Kopfstützen oder der Beinfreiheit im Rückbereich, die recht plastile Verarbeitung des Innenraums, bis hin zu dem Kampf mit dem Aschenbecher und dem Schaltgestänge.
Das integrierte Soundsystem kommt hier etwas schlechter weg, wie beim Toledo, denn das in dem Fall integrierte Kassettenteil nimmt jegliche Vibration ausgelöst durch eine Bodenwelle auf.
Leider kann ich über die Heizleistung auch kein gutes Wort verlieren. Das schon im Toledo angemängelte Turbinengeräusch kommt hier noch mehr zu tragen. Für Winterfahrten ist dieses Fahrzeug leider ebenso ungeeignet, denn richtige Heißluft kommt erst bei recht flotter Fahrweise.
Bewertung : 3 von 5 *
FAZIT
Für Überlandfahrten mag dieses Fahrzeug durchaus geeignet sein, denn hier macht es richtig spaß sportlich um die Kurve zu krewsen. Auch auf der Autobahn hat der Wagen seine Vorzüge. Wer allerdings als 3 oder 4 Personenhaushalt in den Urlaub fahren möchte, der ist durch die begrenzte Ladekapazität des Kofferraums sehr eingeschränkt. Obwohl der Wagen recht klein in seinen Außenmaßen ist, finde ich diesen jedoch für den Stadtverkehr nicht geeignet, da der Verbrauch eindeutig zu hoch ist. Die integrierten Sicherheitsmerkmale wie ABS für Fahrer und Beifahrer sind mittlerweile ja als Standart zu betrachten. Der Kofferraum ist leider mit einer sehr hohen Ladekante versehen, sodass man beim Sprudelkisteneinladen schon seine Muckies spielen lassen muss.
Auf welche Zielgruppe dieses Fahrzeug zugeschnitten ist, ist mir aber bis dato noch immer nicht ganz klar. Sollte sich der ein oder andere aufgrund dieses Berichtes sich für dieses Fahrzeug interessieren, so wäre es nett, wenn jeniger mir einen kurzen Kommentar hinterlassen würde.
Ich danke fürs Lesen....
Ave telebim
p.s. Wer hier technische Daten sucht, sei es Beschleunigung oder Sicherheitsmerkmale, der soll sich lieber auf der Produkthomepage von Seat anschauen, oder sich vom örtlichen Vertragshändler beraten lassen.
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ein Testbericht von Sandra152002-02-13 10:51:42vom 13.02.2002Empfehlung: ja
Hallo liebe Informationssuchende,
Heute möchte ich Euch meine Erfahrungen mit des deutschen liebstem Kind, dem Auto, und speziell dem Seat Toledo 1.6 mitteilen.
Vorgeschichte:
Im Mai 1996, ich fuhr noch einen Seat Ibiza 1.2 ( mit Porsche-System *g*), war ich bei meinem Seathändler, da mein Ibiza wieder einmal defekt war. Da ich etwas Zeit hatte, schaute ich mir mal paar Autos auf dem Gelände an.
Unter anderem sah ich auch einen Toledo 1.6. Eigentlich war ich sehr skeptisch und wollte aufgrund der schlechten Erfahrungen mit meinem Ibiza kein Fahrzeug von
Seat mehr kaufen. Gereizt hat es mich dann aber doch. Also eine Probefahrt gemacht und gleich verliebt.
Ich habe noch 2 Tage drüber geschlafen, mit meiner Partnerin diskutiert und dann war es soweit. Ich bin zu Seat gefahren, hab meinen alten Wagen schätzen lassen, in Zahlung gegeben und mir den Toledo gekauft.
Hersteller:
Für Deutschland ist das Unternehmen SEAT Deutschland GmbH auf der Starkenburgstraße 10 in 64546 Mörfelden- Walldorf zuständig.
Telefonisch ist Seat Deutschland unter 061052080 oder per Fax unter 06105208113 zu erreichen.
Seat ist natürlich auch im Internet präsent. Ihr findet ausreichend Informationen unter http://www.seat.de.
Fahrzeugdaten:
Mein Toledo 1.6 ist eine 5- türige tornadorote Limousine mit einem Hubraum von 1595 Kubikzentimeter und 52 KW Leistung.
Das Fahrzeug ist 4,32 Meter lang, 1,66 m breit, 1,42 m hoch und hat ein Leergewicht von 985 Kilogramm.
Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem geregelten Katalysator, der schadstoffarm nach Euronorm 2 ist.
Da es sich bei meinem Auto um einen Reimport handelt, gibt es keine Leuchtweitenregulierung. Aus diesem Grund habe ich beim Kauf eine Ausnahmegenehmigung erhalten.
Als Extras hatte mein Toledo Klappdach, Radio, Spoiler in Wagenfarbe und Seitenkantenschutz aufzuweisen.
Die Erstzulassung dieses Fahrzeuges war 1994.
Preis:
Ich habe den Seat Toledo 1.6 als Gebrauchtwagen, beim Seat- Händler Kässner in Chemnitz/ Röhrsdorf, für 12.995.- DM erstanden.
Meine Erfahrungen:
Ich bin mit meinem fahrbaren Untersatz zufrieden.
Bis jetzt hatte ich noch keine größeren Reparaturen. Abgesehen von Verschleißteilen wie Bremsen usw. Die einzigen größeren Reparaturen die ich bis jetzt hatte, waren die Auspuffanlage, Ölwannendichtung und ein Simmerring.
Trotz sehr guter Pflege beginnt das Auto jetzt an bestimmten Stellen zu rosten. Allerdings ist das nicht sehr schlimm und kann schnell und einfach behoben werden.
Geschwindigkeitsmäßig kann ich mich auch nicht beklagen. Der Wagen bringt es auf der Autobahn auf 170 Kilometer pro Stunde.
Der Benzinverbrauch (Super bleifrei oder Super plus auf 100 Kilometer) ist mit 6 Liter auf der Autobahn und 8 bis 9 Liter im Stadtverkehr noch akzeptabel.
Die Fahrgeräusche halten sich mit 75 Dezibel noch in Grenzen.
Der Fahrgastraum ist geräumig, Sodas auch die Hintensitzenden noch ausreichend Beinfreiheit haben.
weitere Vorteile:
* geräumiger Innenraum
* großer Kofferraum
Nachteile:
Als nachteilig sehe ich die Heizungs- und Lüftungsanlage. Gerade im Winter wenn die Frontscheibe innen beschlägt ist sie trotz Vollast nur sehr langsam freizubekommen.
Ein 2. Nachteil ist das, aufgrund der Länge des Fahrzeuges und des geringen Gewichtes, etwas schlechte Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit und schlechten Straßenverhältnissen. Der Toledo beginnt dann im Heck leicht zu springen und versucht etwas auszubrechen.
Dann wäre noch die Halterung für einen Dachgepäckträger. Diese ist unter einem Gummi versteckt und muß vor der ersten Nutzung herausgeschnitten werden. Danach hat man 4 längliche Löcher im Dach. Doch da hat Seat auch vorgesorgt. Man kann sich 4 Plastikabdeckkappen kaufen. Die schlagen mit 15 Mark zu Buche. Wie ich finde, schon sehr happig. Diese Teile müßten eigentlich im Lieferumfang enthalten sein und nicht als teures Ersatzteil angeboten werden.
Fazit:
Den Kauf habe ich bis heute nicht bereut. Das Fahrzeug ist trotz seines Alters für mich immer noch empfehlenswert.
Ich hoffe, das mich der Toledo noch mindestens 2 Jahre begleiten wird. Dann wird’s Zeit für ein Neues. Wie nicht anders zu erwarten, wird das wohl wieder ein Toledo sein.
Service:
Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch noch den Service erwähnen. Wie oben erwähnt, wird der größte Teil meiner Reparaturen beim Autohaus Kässner ausgeführt.
Der Service ist TOP, das Personal freundlich. Ist der Chef im Haus, werden die Kunden auch durch ihn begrüßt.
Selbst wenn man keinen Termin hat, werden nach Möglichkeit Reparaturen, Durchsichten oder ähnliches sofort erledigt. Kleinere unbedeutende Tätigkeiten werden auch kostenlos durchgeführt.
apfeltee, 13.02.2002
Naja, Bauj. 1994.....da sollte er noch ein wenig durchhalten. Mein guter alter Jetta, den ich 2000 verkauft habe war von 1982 !!! Und immer noch ordentlich in Schuss