Es gibt Spieleserien die hätte man längst nach dem 2.Teil einstampfen sollen wie Tomb Raider. Es gibt aber Spieleserien die sind so unverwüstlich wie ein Käfer und laufen und laufen wie Civilization 3. Der offizielle dritte Teil steht seinen Vorgänger in nichts nach.
Sie führen ein Volk ihrer Wahl von 4000 v. Chr. bis ins 21 Jahrhundert. Es gibt insgesamt 16 Völker, 5 weniger als im 2. Teil. Anfangs bauen sie billige Kämpfer und primitive Bogenschützen sowie niedrige Entwicklungen wie das Rad und Eiseschmiedekunst. Um ihre Städte müssen sie sich gut kümmern mit hilfe von Arbeitern. Neue Städte kann man mit Siedlern gründen. Arbeiter bauen Minen, pflügen den Wald und erstellen Strassen damit sich ihre Einheiten weiterbewegen können bzw. schneller. Im eigenen Gebiet haben die Einheiten einen Kampfbonus. Mit Fortschreiten der Forschung entwickeln sie im Laufe des Spieles immer bessere Einheiten wie z.B. Schwertkämpfer, einfache Kanoniere, Panzer, Flugzeuge und hochmoderne Atomwaffen. Hier heisst es also Gas geben und schneller sein als die gegnerische Zivilisation da man nach erreichen des Endes der Kette eine Spezialeinheit erhält die je nach Zivilisation eigene Eigenschaften aufweist.
Die Gegner verhalten sich äusserst klug und versuchen beim Handeln immer das beste zu erreichen so das fairer Handel sehr schwer ist. Leider sind im dritten Teil die berüchtigten Karawanen dem Schnitt zum Opfer gefallen und es wird direkt aus einem Menu heraus gehandelt. Im Kampf ist es meistens sehr einfach zu gewinnen am Anfang der Zivilisation. Später versuchen die Gegner sie zu überrennen. Ein Bespiel: Ich schließe einen Friedensvertrag mit den Russen und zahle 100 Gold an sie. 5 Runden später bekomme ich die Meldung dass sich die Franzosen und Russen gegen mich verbündet haben um mich dem Erdboden gleichzumachen.
Grafik: Nicht Zeitgemäss aber Zweck erfüllend. Sehr bunt mit einigen Animation. Die Stadtgrafik sieht aber super aus. Der Sound ist einfach grausam. Das wilde getrommele geht einem nach 10 Minuten auf den Geist so dass man gezwungen ist den Sound abzuschalten und eine Audio-CD ins Laufwerk zu legen. Die Bedienung des Spieles erfolgt wie gewohnt mit Maus und Tastatur/Zifferblock. In Civilization 3 gibt es auch verschiedene Hotkeys die das Spielen wesentlich erleichtern. Man kann den verschiedenen Einheiten auch Wegpunkte setzen so dass man nicht ständig von Runde zu Runde diese fortbewegen muss und sich auch auf andere Dinge konzentrieren kann. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit die Arbeiter zu automatisieren so dass wir nicht ständig Aufgaben verteilen müssen.
Fazit: Eines der besten Spielen auf dem Markt aber nix für Anfänger. Eine Umfangreiche Enzyklopädie erleichtert einem das Forschen und liefert einem alle wichtigen Infos. Das Spiel wird zwar im Standardkarton ausgeliefert, enthält jedoch nur ein Handbuch und eine Referenzkarte. Das Spiel hat wie alle 4 Vorgänger einen hohen Suchtfaktor und ist etwas für lange Nächte.
himmelssurfer, 04.08.2004
ein wenig kurz geraten das ganze. Denke, uumlber das Spiel kann man sicher noch das eine oder andere mehr erzaumlhlen. Vor allem fehlt mir aber das ist nun persoumlnliche Vorliebe: Was unterscheidet Civ 3 von Civ2? Warum sollte ich mir die neue Ver
Story: Civilization 3 ist ein reines Runden- Strategiespiel. Dabei wird die
Geschichte der Menschheit nachgespielt. Angefangen im Jahre
4000 vor Christus besitzt man nichts weiter als einen Siedler,
der sobald wie möglich eine Stadt gründet
Ziel: Das Spiel endet dann,
- wenn man entweder ein Raumschiff gebaut hat, dass eine Gruppe Menschen auf einen Planeten im Sternensystem Alpha Centauri bringt,
- man alle Gegner vernichtet hat,
- oder wenn man das Jahr 2020 erreicht.
Am Ende sieht man eine Punktzahl und man kommt damit in die ewige Highscore
Am Anfang: Das Gebiet ist noch unerforscht und man sollte zuerst eine Stadt bauen.Am besten natürlich dort, wo viel Wiesen sind. Ein bisschen Gebirge sollte auch im Umkreis vorhanden sein. Ein Tutorial kann als Option hinzu geschaltet werden um Tips zu erhalten.
Die Stadt wächst langsam. Nun baut man die ersten Militäreinheiten, also Reiter, und erforscht das Gebiet. Es muss immer auch mindestens eine Einheit in der Stadt bleiben, um diese zu verteidigen. Denn es gibt da eine Menge streitsüchtige Barbaren, die es auf jede Art von
Zivilisation abgesehen haben. Da die Barbaren am Anfang meistens mit Verteidigungs- Einheiten kommen, sollte man seine Stadt lieber angreifen lassen, statt selbst anzugreifen.
Weitere einfache Siedler sind zwingend notwendig am Anfang um
- Straßen zu bauen
- Felder für Nahrung anzulegen
- Weitere Städte zu bauen
Ablauf: Das erbauen eines Siedler, Reiters etc dauert unterschiedlich viele Runden. Manchmal ist es sehr schwer abzuwarten bis endlich die gewünschte Spielfigur fertig ist.Die Stadt muss man natürlich auch ausgebaut werden. Bibliothekentreiben die Wissenschaft voran, Marktplätze erhöhen die Einnahmen, Kornspeicher erhöhen die Ertragsrate. Bald stößt man auch auf die ersten Gegner. Ob man diesen Krieg erklärt oder friedlich nebeneinander lebt, hängt ganz von dem politischen Geschick des menschlichen Spielers ab. Man sollte erstmal versuchen Frieden zu schließen. Kriegerische Gefechte sind am Anfang wenig sinnvoll. Man kann außerdem durch Wissens Austausch schnelle Fortschritte machen Sollte man sich für die friedliche Variante entschieden haben, kann man unbesorgt weiter bauen und Städte gründen. Sollte der Gegner aber einem den Krieg erklären, hat man schnell gegnerischen Militäreinheiten im Land. Mit guten Verteidigungseinheiten dürfte das aber kein Problem darstellen. Man kann ja auch wieder Frieden schließen. Jedenfalls sollte man jetzt die Wissenschaft ankurbeln, viele neue Städte gründen und das Land verbessern. Man entwickel ständig neue Technologien und erhält somit immer neuere Militäreinheiten und Stadtverbesserungen. Irgendwann landet man im Mittelalter, in der Rennaissance, in der Industruellen
Revolution und schließlich in der Neuzeit. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Eine entscheidende Rolle in Civilization spielen natürlich auch die Weltwunder, die wie Siedler oder Reter gebaut werden können. Diese bringen einem Herrscher nicht nur mit Ruhm, sondern bringen auch etwas sehr positives für den Spielverlauf mit sich. Mit zB Kollossus verdoppelt sich die Produktion einer Stadt, mit Marco Polos En tdeckungsreise erhält man Kontakt und Botschaft zu allen anderen Nationen, mit
Leonardo's Werkstätte werden alle veralteten Militär-Einheiten automatisch durch modernere ersetzt. Das sind nur ein paar Beispiele. Insgesamt sind 28 Weltwunder, von denen manche
Ihre Funktion nach einer bestimmten Zeit verlieren, manche bis zum Ende des Spiels wirken. Auf jeden Fall lohnt sich die Große Bibliothek, weil du bis zum späten Mittelalter hin immer wieder kostenlos Fortschritte vom Gegner kriegst. Außerdem ist Leonardo Vinci's Werkstatt unverzichtbar, weil die Militäreinheiten bis hin zur Moderne automatisch durch neue ersetzt werden. Die Vereinten Nationen lohnen sich auch, insofern man keine kriegerischen Absichten wünschst.
Tipps: jede Stadt hat, aufgrund ihrer Ressourcen unterschiedliche Rundenzeiten zum Bau eines Objektes, immer beim Bau von Weltwunder eine Stadt wählen die
- sehr schnelle Rundenzeiten hat
- eine gute Straßenanbindung
durch letztere kann man Karawanen von anderen Städten zu dieser Stadt senden, die anstatt Güter am Bau des Weltwunder mithelfen.
Zu Beginn sollte man eine Stadt "Charlotte" nennen. Angeblich soll dann die gesamte karte sichtbar sein. ich selber habe es noch nicht probiert.
Fazit: Aufgrund der einfachen Grafik und der nicht wirklich vorhandenen Kämpfe, wird ein Spielefreak nicht so zu begeistern sein. Dieses Spiel ist etwas für Anfänger, für Leute die weniger Spaß an rumballern haben sondern strategische Aktionen bevorzugen. Typische Sim City Spieler halt :-)
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ein Testbericht von lilly2004-07-14 21:15:09vom 14.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: macht Spaß
man lernt sich schnell ein
ist einfach großartig...Nachteile/Kritik: macht süchtig
Ich berichte euch heute über ein Computerspiel, das wirklich süchtig macht, Sid Meier's Civilisation III Play the world.
Es ist das erste Add on (Erweiterung) zum Original Civ III. Es gibt auch ein zweites Add on namens Conquests. Auf eine ausführliche Spielbeschreibung möchte ich an dieser Stelle verzichten, da mir eher die Beurteilung der Erweiterung am Herzen liegt.
Was ist Civ III?
Es ist ein rundenbasierendes Strategiespiel. Man kann zwischen verschiedenen Missionen, Karten (z.b. Weltkarte, Europakarte, fiktive Karten), Schwierigkeitsgraden und Nationen (eine davon spielt man) wählen.
Mit den gegnerischen Nationen kann Handel betrieben werden
und man kann einige militärische oder diplomatische Bündnisse abschließen. Beim Multiplayer kann mit den anderen Mitspielern gechatet werden.
Das Ziel ist letzlich seine Nation zur stärksten und glorreichsten zu machen und die gewählte Mission zu erfüllen.
Welche Erweiterungen bietet Civ III Play the world?
Zunächst gibt es 8 weitere Zivilisationen, die gespielt werden können. Weiterhin gibt es neue Missionen, die auch in der Spielanleitung beschrieben sind. Aber das Wichtigste ist wohl die Multiplayer- Möglichkeit. Mal am Rand, mein Freund ist teilweise nen halben Tag nicht zu erreichen, weil er mit seinem besten Freund Civ zockt.
Beim Multiplayer können alle Spieler real sein, oder man spielt gegen reale Leute und den Computer.
Mit dem zweiten Add on (Civ III Conquests) stehen übrigens weitere Zivilisationen zur Verfügung.
Play the world knüpft an Sid Meier's Civilisation 2 (nicht Call to power) an und greift spezielle Merkmale und Spieleigenschaften wieder auf. An dieser Stelle scheiden sich auch die Geister. Vielen gefällt gerade dieser Fakt, andere hätten es eher geschätzt, wenn Civ III mehr in Richtung Call to power gegangen wäre.
Ich selbst bin nur mit Civ I vertraut und finde im Vergleich dazu Civ III weitaus besser. Die Grafik hat sich verbessert, das Menü und die Bedienung. Außerdem steht jederzeit die sogenannte Zivilopädie zur Verfügung, in der man sich über Civ von A bis Z informieren kann (z.B. über die Einheiten, Bauwerke, Ressourcen, Technologien etc.).
Der musikalische Background ist zugegebenermaßen dürftig. Die Musike verändert sich zwar entsprechend der jeweiligen Epoche, aber ich lass dann doch lieber den Ton aus und mach den mp3- Player an.
Fazit
Nun ja, ich bin von Civ III Play the world total angetan und kanns nur empfehlen. Ich bin auch nicht so anspruchsvoll was Grafik und solch technische Dinge betrifft (kenn mich auch nicht so aus...), bin aber absolut zufrieden. Ich finde das Spiel sehr mitreißend, daher muss ich aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr aufrege, wenn plötzlich die Spanier oder Zulus vor der Tür stehen und nichts Besserers zu tun haben, als mit mir Streit anzufangen.
Ach ja, zum Thema Suchtgefahr: Wenn ihr morgens was vor habt, setzt euch nur nicht aufn Abend an Civ. Ich hab beim letzten Mal bis morgens halb sechs gespielt. Da bleibt dann entweder durchmachen oder den ganzen Tag verschlafen...
Übrigens: Erweiterung bedeutet, dass man zunächst das Original, also Civilisation III braucht. Demnach ist das schon ein etwas teuerer Spaß, aber es lohnt sich!
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