Sonnentau
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 Gartenpflanze
Platz 375 in der Kategorie "Gartenbäume & Zierpflanzen". Sonnentau (Drosera). ...mehr
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Sonnentau gebraucht & neu

Sonnentau Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Tini84

Faszinierendes Mittel gegen Fruchtfliegen

ein Testbericht von 2005-08-22 10:51:29 vom 22.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Aussehen, "Funktion"...
Nachteile/Kritik: nix
Hallo ihr Yopis!

Wer kennt sie nicht - diese kleinen, fiesen, lästigen Fruchtfliegen, die sich im Sommer auf alles setzen, was nur andeutungsweise nach Obst riecht...
Bei meiner Mutter in der Küche nahm das Vorkommen dieser Viehcher in der warmen Jahreszeit kaum zu bändigende Ausmaße an. Sobald irgendwo auch nur ein kleines Obststückchen lag, saßen nach kurzer Zeit zig Fruchtfliegen drauf und freuten sich an der geballten Obstfrische. Und sorgten dafür, dass die Früchte noch schneller schimmeln.
Egal, was wir ausprobierten -Zitronen mit Nelken spicken, Obst abdecken,... - jedes Jahr die gleiche Plage. Dabei hab ich mich immer gefragt, wo die alle auf einmal herkommen.

Dieses Jahr aber sollte es anders werden. Im Radio kam eines Tages das Thema Fruchtfliegen und deren Bekämpfung in der Küche auf und einige Zuhörer gaben Tipps. Dabei erzählte auch ein Mann von der fleischfressenden Pflanze Sonnentau, die die Fruchtfliegen fängt und verdaut. Er schwärmte förmlich von dieser Pflanze.
Also machte ich mich im OBI auf die Suche nach Sonnentau.
In der Pflanzenabteilung (wer hätts gedacht;) wurde ich auch fündig. Für etwa 4,49 Euro nahm ich das angebliche Wundermittel, das in ein Plastiktöpfchen und Blumenerde gepflanzt ist, kurzerhand mit.


...Allgemeines zu fleischfressenden Pflanzen...
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Die folgenden Informationen habe ich dem Informationsschildchen an der Pflanze und der Internetseite www.falle.de entnommen und zusammengestellt.

Fleischfressende Pflanzen besitzen raffinierte Fallenkonstruktionen, mit denen Insekten angelockt und verdaut werden. Man kann die Pflanzen mit kleinen Fliegen füttern, muss man aber nicht.
Fleisch fressende Pflanzen haben auf allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis, die unterschiedlichsten nährstoffarmen Standorte erobert. Dazu zählen Quellsümpfe, Hochmoore, Sandflächen, feuchte Felsen, Bäume und Wasserflächen. Die Wurzeln der meisten Arten haben die Fähigkeit der Nährstoffaufnahme nicht verloren. Der Insektenfang ist deshalb nur als zusätzliche Nahrungsquelle anzusehen.
Häufig werden Primärstandorte besiedelt, also Flächen, die durch Feuer oder Bodenerosion freigelegt sind. Auf diesen Flächen haben die Insectivoren, durch ihre zusätzliche Nährstoffaufnahme, auch einen zeitlichen Vorsprung gegenüber anderen höheren Pflanzen.

Zur wohl bekanntesten fleischfressenden Pflanze gehört die Venusfliegenfalle mit ihren Klappfallen. Außerdem gibt es noch die Kannen- und Schlauchpflanzen, die den Namen ihrer Form verdanken.
Insbesondere die Fallgruben von Nepenthes und Sarracenia bilden wahre 'Lebensinseln', in denen teilweise mehr Insekten heranwachsen als sterben.
Über 100 Tierarten haben im Laufe der Evolution 'gelernt', sich mit dem 'Lebensraum Falle' zu arrangieren. So gibt es zahlreiche Insektenarten, die nur in der Falle anzutreffen sind und sich von den gefangenen Insekten ernähren. Dazu zählen Moskitolarven, Spinnen, Wanzen und Ameisen.
Frösche, Eidechsen, Vögel und sogar Affen nutzen die Fallen als reich gedeckten Tisch und sind als kurzfristige Besucher zu beobachten.



...Sonnentau (allgemein)...
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(von www.falle.de)
Sonnentau (lateinisch: Drosera capensis) gehört zu den Klebfallen. Mit 150 Arten ist sie die umfangreichste Gattung.
Die Blattoberseite ist dicht mit gestielten, meist rötlichen Drüsen besetzt, die einen klebrigen Fangschleim produzieren. Hat sich ein Insekt gefangen, bewegen sich die Tentakel auf das Insekt zu und produzieren einen enzymhaltigen Verdauungssaft. Innerhalb weniger Tage werden die eiweißhaltigen Weichteile des Tieres aufgespalten und von speziellen Drüsen resorbiert.
Die leere Hülle des Insektes wird von Wind und Regen fortgetragen.


...unser Sonnentau...
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Die allgemeine Beschreibung trifft das Aussehen von unserer Sonnentau-Pflanze schon ganz gut. Nur dass die Drüsen rötlich sind, konnte ich noch nicht erkennen .
Die Pflanze ist ganz nett anzuschauen. Sie ist schön grün und hat längliche Blätter, die einen nicht umsonst an Fangarme erinnern. Die Enden der Blätter sind meist etwas bräunlich und kringeln sich etwas. Auf diesen Armen sind ganz kleine Borsten angesiedelt, die fast durchsichtig sind und an Tau erinnern. Daher wohl der Name Sonnentau. Außerdem sind diese Dinger klebrig. Wenn man mal vorsichtig mit dem Finger dran geht, zieht man einen hauchdünnen, klebrigen Faden weg.
Anfangs waren diese Borsten noch recht unspektakulär, d.h. farblos, aber seit ca. einer Woche erkennt man den "Tau" ganz deutlich und das macht die Pflanze noch hübscher. :o)


...die Pflege...
*******************
Dem in den Blumentopf gesteckten Schildchen kann man die Pflegehinweise entnehmen. So soll man Sonnentau in einen Untersetzer stellen, in dem ständig etwas Wasser stehen kann. Interessant ist, dass man die Pflanze n u r mit Regenwasser oder entkalktem Wasser gießen soll. Außerdem wird ein heller, sonniger Standort empfohlen. Umtopfen soll man nur in Insectivorenerde. Was auch immer das ist. Aber ich habe auch nicht vor, sie umzupflanzen. :o) Außerdem darf man sie nicht düngen.
Unser Sonnentau steht in der Küche am Fenster, bekommt also sehr viel Licht und gleichzeitig die Möglichkeit, viele viele Fliegen zu fangen, denn in der Gegend steht auch immer das Obst rum.
Ich gieße das Prachtstück täglich, denn es braucht viel Wasser. Ich habe mich nicht für entkalktes Wasser, sondern für Regenwasser entschieden. Bei uns im Garten stehen genügend Gießkannen rum, die auch meist gefüllt sind. Gerade in diesem nassen Sommer. ;o/ Das Wasser fülle ich in einen Becher und habe den immer griffbereit neben dem Sonnentau stehen.
Das Wasser gebe ich dann in einen Plastik-Untersetzer, in den ich die Pflanze (mit Blumentopf und -erde natürlich:) gestellt habe.



...das Schicksal der Fruchtfliegen...
******************************** *********
Ja, nun möchtet ihr wahrscheinlich wissen, wie das Ding in der Praxis funktioniert, ne...
Also, da schwirren die Fruchtfliegen so durch die Küche, vorwiegend um den Obstkorb herum, und denken an nichts böses, als sie sich dem Sonnentau nähern...und zack, kleben sie fest! :o) Es ist jetzt nicht so, dass diese Arme von der Pflanze direkt zupacken, sondern die Fliegen werden scheinbar von einem Duft angelockt, setzen sich auf die Pflanze und kleben eben an diesen Borsten fest, die sich um sie schlingen. Und da kleben sie dann eine ganze Weile...Es kann bis zu drei Wochen dauern, bis so eine Fliege verdaut ist. Man kann das gut beobachten, denn die Fliege wird geradezu zersetzt und bekommt dadurch eine seltsame Farbe, so hellbraun, aber irgendwie "glasig". Und irgendwann ist sie nur noch ein schwarzes Etwas.
Grausam, oder? Aber ganz ehrlich - mir tut's um die Viecher echt nicht leid.
Wer seine sadistische Seite ausleben möchte, kann natürlich direkt eine Fliege fangen und auf die Pflanze setzen. Und zuschauen, wie sie verrottet. ;o)
Vor ein paar Tagen haben wir dann mal eine ganz normale Fliege der Pflanze zum Fraß vorgeworfen und auch die wird nun nach und nach verdaut. Wird wohl etwas länger als drei Wochen dauern... ;)
Da wir den Sonnentau in der Wohnung "beherbergen" und es da äußerst selten stürmt oder regnet, kann die leere Hülle des verdauten Insektes nun schlecht von diesen Wettereinflüssen fortgetragen werden. Mal sehen, wie wir das Problem dann lösen...vielleicht stellen wir die Pflanze einfach mal draußen in den Garten und lassen sie vom Wind leerfegen, damit sie dann wieder frohen Mutes an die Arbeit gehen kann. :)


...Bilanz nach über einem Monat...
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Nun wohnt der Sonnentau bereits über vier Wochen bei uns in der Küche und es ist wirklich faszinierend, wie gut er seine Arbeit macht. Man findet einfach keine Fruchtfliege mehr! Als mein Freund neulich hier war, hat er erstmal alle Früchte, die da so rumlagen, durchgeschüttelt und war fast enttäuscht, dass keine Fruchtfliege hochschwirrte! :)


...das Fazit...
*******************
Also, wir sind schwer begeistert und wissen schon fast nicht mehr wie eine Fruchtfliege überhaupt aussieht. ;o)
Für ca.4,50 Euro bekommt man eine hübsche Pflanze, die in ihrer Wirkung als Fruchtfliegenvernichter total überzeugt und zeitweise sogar spannender als das Fernsehprogramm ist.
Und falls sich in der neuen Wohnung von meinem Freund und mir eine Fruchtfliege auch nur wagen sollte, unsere Küche von außen anzuschauen...dann führt uns unser Weg direkt zu OBI und Sonnentau! :o)

Falls ich irgendeine wichtige Information, die euch noch interessiert, vergessen haben sollte, dann sagt bitte bescheid!

In diesem Sinne,

vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Tini
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Mimilein
Mimilein, 06.09.2005
und danke fuumlr den super Bericht!
Ich hab die Pflanze gestern gekauft und schwubs, heute fliegt kaum noch ne Fliege hier rum!
Schoumlner Bericht
Lg, Mimi
morla
morla, 03.09.2005
musst du dir ein Chamaumlleon zu legen ein Baby freut sich uumlber Leckerbissen,lg.morla
boergy
boergy, 06.01.2006
o Lg boergy
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Produktbeschreibung Sonnentau

Technische Daten und Produkteigenschaften
Sonnentau (Drosera).
Allgemeine Informationen Sonnentau
gelistet seit: 22.08.2005
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