Heut gibt’s mal wieder einen neuen Bericht von mir, diesmal über die Sony DSC-L1. Gekauft hab ich mir die Kamera eigentlich nur als ZweitKamera, da mir meine "Hauptkamera" (Olympus C-765) bei manchen Aktivitäten einfach zu groß und schwer zum mitnehmen ist. Das wichtigste Kaufkriterium war mir neben der Größe eine schnelle Auslösezeit da ich gern eine "Schnappschuss-Kamera zum immer-dabei-haben" wollte :)
Die Auswahl beschränkte sich nach intensiven Internet-Recherchen nur mehr auf die Sony DSC-L1 sowie der wetterfesten Olympus mju mini-digital. Schlussendlich wurde es doch die Sony, da mir die Olympus wegen dem angeblich miserablen Akku (ca. 45 Bilder/Akkuladung) unbrauchbar erschien. Die Sony war noch dazu um mehr als 50 Euro billiger, also noch ein Grund mehr zur Freude. Kommen wir zu den
wichtigsten Technischen Details:
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4,1 Megapixel
Speicher: Sony Memory Stick Duo, Memory Stick Pro Duo
Carl Zeiss Vario-Tessar Objektiv; optischer 3x Zoom, bis zu 10facher Smart-Zoom
Blende: 2,8 - 5,1
Lichtstärke: f:2,8 - 5,1
Verschlusszeiten: 1 - 1/2000s
Einschaltzeit: 1,9s; Auslöseverzögerung: 0,42s; Verschlussverzögerung: 0,008s
Weißabgleich automatisch, 4 Einstellungen für manuellen Weißabgleich
Belichtungsmessung: Mehrfeld, Spot
Empfindlichkeit/ISO: Auto, 100, 200, 400
Motivprogramme: Auto, P, 7 individuelle
Autofokus Hilfslicht
Blitzmodi: Auto, Immer mit Blitz, Slow Synchro
1,5" LCD Display, 76.800 Pixel
Akku: InfoLITHIUM; 120min Betriebsdauer und ca. 240 Aufnahmen
Gewicht: 122g
Abmessungen: 95 x 44,3 x 25,7mm
Lieferumfang
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InfoLITHIU M NP-FT1
Netzteil (AC-LS5)
USB-Kabel
Memory Stick Duo 16 MB
Tragegurt
Stativ-Adapter
Software CD-ROM
Erster Eindruck; Aussehen
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Beim Öffnen des Kartons war ich erstmal sehr erstaunt über die Größe. Ich hab zwar in den verschiedensten Test-Berichten über die Kompaktheit der Kamera gelesen, doch dass die Kamera tatsächlich so klein daherkommt, überraschte mich schon ein wenig. Die Kamera ist genauso groß bzw. klein wie mein Nokia 6230, gerade mal ein bisschen dicker. Wirklich erstaunlich aber ideal zum mitnehmen!
Zum Aussehen: Die Kamera gibt es in 3 verschiedenen Farben. Silber, Blau und Schwarz. Ich hab mich für die schwarze entschieden, da diese um 10 Euro günstiger war als die anderen beiden. Die Kamera besteht nicht wie andere in der Preisklasse aus Plastik sondern besteht aus einem Alugehäuse. Die L1 fühlt sich sehr hochwertig an!
Betrachtet man die Kamera nun von vorne sieht man auf der rechten Seite das Objektiv und gleich darüber das rote Hilfslicht. Etwa mittig platziert ist der Blitz. Die kleine Abdeckung für das Objektiv ist sehr anfällig auf Fingerabdrücke, also sollte man nicht (wie ich ;)) gleich draufgreifen.
An der Rückseite der Kamera ist man das 1,5" große Display genau mittig angebracht. Unter dem Display sind 3 Bedienknöpfe angebracht, rechts daneben der 4 Wege Joystick.
Die Einschübe für Akku sowie der Speicherkarte findet man auf der rechten Seite der Kamera unter einem Deckel. Auf der anderen Seite, also links, sieht man einen kleineren Deckel unter dem sich die Anschlüsse für das USB-Kabel sowie für das Netzteil befinden. Einen Kritikpunkt gibt’s hier, denn der Deckel wurde mit einer kleinen "Plastikleine" am Gehäuse befestigt, daher wird das Einstöpseln der Kabel zur Fummelei.
Auf der Oberseite der Kamera ist ganz links der "Ein/Aus Schalter" angebracht. Gleich daneben, in der Mitte, ein Schalter mit dem zwischen den verschiedenen Haupt-Modi umgeschaltet werden kann. Ganz rechts der Auslöser sowie die Zoomwippe.
Der Stativ-Adapter der dem Lieferumfang beiliegt gehört
bei Bedarf an die Unterseite der Kamera angebracht. Das genormte "normale" Gewinde hätte wahrscheinlich keinen Platz gefunden, daher die Lösung mit dem Adapter.
Die Kamera wirkt auf den ersten Blick zwar bedienerunfreundlich, wenn man die Kamera in der Hand hat verliert man den Gedanken aber sofort. Die Kamera liegt gut in der Hand und alle Knöpfe und Tasten lassen sich (auch mit größeren Händen) schön bedienen. Einzig der "Ein/Aus Schalter" ist mir persönlich zu klein geraten. Ansonsten ist die Kamera von der Verarbeitung und Bedienung sehr gut!
Vor der ersten Inbetriebnahme muss der Akku sowie die Speicherkarte eingelegt werden. Sony verwendet bei der DSC-L1 den Memory Stick Duo, der 1/3 kleiner ist als die herkömmlichen Memory Sticks. Im Lieferumfang enthalten ist ein 16MB Stick, der (bei einer gewählten Auflösung von 4MP) gerade mal 8 Bilder speichert. Eine größere Speicherkarte ist daher Pflichtkauf. Genauso ratsam wäre die Anschaffung einer Tasche die ebenfalls nicht dem Lieferumfang beiliegt.
Nachdem Akku und Speicherkarte eingesetzt wurden, gehört der Akku erstmal aufgeladen. Dies geschieht nicht per separater Ladestation wie ich sie von Olympus oder auch Canon kenne, sondern das Ladekabel wird einfach an die Kamera angesteckt. Dies hat den Vorteil dass auch während des Ladevorgangs die Kamera bedient werden kann.
Bedienung
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Kommen wir nun zur Bedienung der Kamera. Wie schon erwähnt hat die L1 auf der Oberseite einen Schalter mit dem die verschiedenen Haupt-Funktionen aufgerufen werden können. In der Mittelstellung kann fotografiert werden, in der rechten Stellung wird gefilmt und in der Linksstellung können die geschossenen Bilder betrachtet werden. Die weiteren Knöpfe auf der Oberseite, nämlich Ein/Aus Schalter, Auslöser und Zoomwippe dürften selbsterklärend sein.
Auf der Rückseite der Kamera, unterhalb des Displays, befinden sich wie schon erwähnt 3 weitere Knöpfe. Bei jedem dieser Knöpfe ist ein kleines Symbol welches die Bedienung erleichtert. Je nach Funktion (Foto, Video, Wiedergabe) haben die Knöpfe unterschiedliche Funktionen.
Wie schon erwähnt lassen sich alle Tasten der Kamera schön bedienen. Der Joystick ist allerdings etwas zu klein geraten und er lässt sich etwas schwer bewegen.
Fotografieren
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Aus dem bisherigen Bericht kann man schon entnehmen dass mit der Kamera in verschiedenen Modi fotografiert werden kann. Die Kamera unterstützt einen Automatikmodus, einen Programmmodus sowie 7 weitere Belichtungsprogramme.
Beim Automatikmodus kann lediglich der Blitz verändert werden sowie zwischen Stand/Serienaufnahme gewählt werden. Für den Anfang reicht diese Einstellung allerdings vollkommen aus.
Der P(rogramm) Modus ist eher für die erfahrenen Benutzer geeignet. Hier können sämtliche Einstellungen manuell verändert werden. Der P Modus wird erstmal aktiviert durch drücken der rechten Taste (Menü Taste). Ist der P Modus nun aktiv erweitert sich das Menü nun um sämtlich Einstellungen (klingt jetzt kompliziert, auf den Fotos unten sieht man hoffentlich was gemeint ist ;)). Kurz zu den erweiterten Einstellungen:
- Fokus
- Belichtungskorrektur
- Weißabgleich
- ISO: Auto, 100, 200, 400
- Bildqualität: Standard/Fein
- AUFN-Modus: Standbild/Serienaufnahme
- Blitzstufe
- Bildeffe kte: Schwarzweiß/Sepia
- Sättigung
- Kontrast
- Kont uren
Fotos
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Die Kamera liefert in allen Programmen scharfe Fotos und kräftige Farben. Bei Nachtaufnahmen merkt man allerdings ein leichtes "griesseln". Für (dunkle) Innenaufnahmen sollte schon auf den Nachtmodus umsteigen bzw. den Blitz ausschalten. Die Farben werden sonst sehr kalt dargestellt.
Mit der Auslösezeit bin ich auch sehr zufrieden. Bei idealen Lichtverhältnissen löst die L1 sehr schnell aus, somit perfekt für Schnappschüsse. Der Autofokus arbeitet sehr flott, auch bei dunkler Umgebung können also Schnappschüsse gelingen.
Bei der Serienaufnahme gibt es 2 verschiedene Modi: Der erste wäre die "normale Serienaufname". Dabei wird pro Sekunde ein Bild aufgenommen, maximale Beschränkung an Aufnahmen gibt es nicht. Blitz wird dabei keiner verwendet.
Die zweite Art der Serienaufnahme ist die sogenannte "Multi Burst" Funktion: Dabei werden 16 Bilder innerhalb eines gewählten Zeitraumes aufgenommen (1/7,5; 1/15; 1/30sec.) aufgenommen und in einem einzigen Bild (mit 1MP Größe) angezeigt. Das ganze sieht dann so aus wie z.B. ein Comicstrip ;)
Videos
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Auch Videos mit Ton lassen sich mit der L1 aufnehmen. Gespeichert werden die Clips im MPEG Format in der Auflösung 640x480 bzw. 160x120. Die maximale Länge der Clips wird nur durch die Speicherkarte begrenzt.
10 Sekunden Film in der besten Auflösung benötigen in etwa 3,5 MB.
Software & Bildübertragung
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Bei der L1 lag natürlich auch Foto-Software bei. Das Paket heisst "Picture Package" und besteht aus verschiedenen kleineren Tools.
- Handycam Tools: Kamera als Webcam verwenden
- PP Auto Slide: Diashow erstellen
- PP Auto Video: Videoschnitt
- PP CD Backup: Brennprogramm für Fotos
- PP Menu: Assistent für sämtliche Programme
- PP VCD Maker: VCD taugliche CD brennen
- PP Viewer: Bildbetrachter ähnlich "ACDSee" oder der Windows Bilderansicht
Die ganze Picture Package benötigt etwa 80 MB Festplattenplatz, bei der Installation werden auch gleich die Treiber für die Kamera mitinstalliert.
Das Übertragen der Bilder funktionert auch denkbar einfach. Es wird einfach das USB-Kabel an den richtigen Steckplatz der Kamera angeschlossen und die Kamera muss aufgedreht werden. Schon erscheit im Windows Explorer bzw. Arbeitsplatz ein neues "Laufwerk". Nun werden einfach die Bilder markiert und auf die Festplatte gezogen. Das Übertragen verläuft recht zügig, das Kopieren von 256 MB Fotos benötigt rund 1 - 2 Minuten.
Akku:
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Der Akku hat mich bei der L1 ebenfalls sehr überrascht. Pro Akkuladung können etwa 250 mit Blitz und Beleuchtung geschossen werden. Sehr angenehm ist die Funktion dass minutengenau am Display eingeblendet ist wie lange der Akku noch durchhält. Falls der Akku leer ist, wird einfach das Ladekabel an die Kamera gesteckt und der Akku lädt sich wieder auf. Der Ladevorgang dauert ungefähr 90 Minuten.
Eine separate Ladestation gibt es im Sony Zubehör Shop zu kaufen.
Bedienungsanleitung:
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D ie Bedienungsanleitung ist 135 Seiten stark und im A5 Querformat. Sie ist sehr einfach geschrieben und daher auch für absolute Anfänger sollte es damit keine Probleme geben um sich mit der Kamera vertraut zu machen.
Fazit:
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Ich muss sagen dass ich nach den über 1000 Fotos die ich mit der Kamera geschossen habe noch immer rundum zufrieden bin. Die "Mängel" beschränken sich lediglich auf die Kamera selbst, von den Fotos her bin ich absolut zufrieden. Ich kann sie ohne weiters empfehlen, auch für Einsteiger in die Fotografie. Ebenso als kleine Zweitkamera ist sie gut genug.
Ich hoffe dass ich euch mit dem Bericht weiterhelfen konnte, auch wenn ich nicht gerade genaue Angeben zu Objektiv, Lichtstärke usw. geben konnte, aber für das bin ich einfach noch zu "neu" in der Welt der Fotografie ;)
Freue mich über Lesungen, Verbesserungsvorschläge & Kommentare
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Handlicher Dino - meine erste Digicam
ein Testbericht von luxusklasse12008-12-22 17:34:38vom 22.12.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Funktionsvielfalt, schnelle Auslöseverzögerung...Nachteile/Kritik: macht bei Dunkelheit keine guten Bilder, Akku hält nicht ewig
Manchmal relativieren sich ja die Wunder der Technik, wenn schon ein bisschen Zeit ins Land gegangen ist.
So geht es mir auch mit meiner ersten Digitalkamera, der
***Sony Cyber-Shot DSC - L1/s***
Der Kauf:
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gekauft habe ich sie vor 3 bis 4 Jahren. Das Modell war damals schon fast ein Jahr auf dem Markt, weshalb ich die Kamera relativ günstig bekam.
Meine Ansprüche:
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Ich hatte im Vorfeld bereits einige Erfahrungen mit Digitalkameras machen können. Was mir bei den meisten Modellen ungut aufstieß war die Auslöseverzögerung. Ich war daher auf der Suche nach einem Modell, dass schnell auslöste.
Ansonsten wollte ich eine Schnappschusskamera mit der sich auch kleine Filmchen drehen lassen.
Handlich sollte die Kamera auch sein. Ich wollte sie flexibel einsetzen können und beginnen einfach mal so zu fotografieren. Vor der Digitalkamera-Ära war ich ein typischer "besondere Anlässe-Fotograf".
Dann gab es damals noch Digitalkameras, die nicht mit Akku, sondern mit speziellen Batterien funktionierten. Mein Vater besaß eine solche. Es war erschreckend, wie kurz die Batterien hielten. Das sollte bei meiner Digitalkamera anders sein.
Was mich überzeugte:
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Fasse ich die überzeugenden Argumente dieser Kamera zusammen, dann waren das damals für mich:
Das Carl-Zeiss-Objektiv, die schnelle Auslöse und der Preis,
Die Technischen Daten:
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- Auflösung: 4 Megapixel
- Dateiformat: JPEG (.jpg) und MPEG-Video (.mpg)
- Carl Zeiss Vario-Tessar Objektiv
- 3-fach Zoom 32 bis 96 mm, zusätzliches digitales 6-fach Zoom
- Scharfstellung: Autofokus
- Schärfebereich: 12 cm bis unendlich (Weitwinkel); 50 cm bis unendlich (Tele)
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100/200/400, manuelle Einstellung ist möglich!
- Belichtungssteuerung: Programmautomatik
- Belichtungszeiten: 1 s bis 1/2.000 s
- Manuelle Belichtungskorrektur: +/- 2 in 1/3 Stufen
- LCD-Monitor: 1,5" TFT-LCD-Monitor mit 76.800 Bildpunkten (mit Tageslichtbeleuchtung)
- Displaybeleuchtung kann deaktiviert werden (sinnvoll bei Sonnenschein)
- Blitz (manuell zuschaltbar, "Rote Augen"- Funktion)
- Selbstauslöser nach 10 s
- Multi Burst" Funktion
- Videoaufzeichnung im MPEG Format mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde --> die Anzahl ist abhängig von der Auflösung
- Wechselspeicher-Kompatibilität: Memory Stick Duo und Memory Stick Pro Duo
- Maße: B x H x T: 95 mm x 44 mm x 26 mm
Lieferumfang:
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- Kamera
- Lithium Ionen Akku Typ Kamera-spezifisch (680 mAh; 3,6 V)
Typ: NP-FT1
- Ladegerät
-16 MByte Wechselspeicherkarte
- USB-Kabel
- Audio/Video-Kabel zum Anschluss an den Fernseher
- Sony-Tragegurt.
- Software-CD
Die Bedienbarkeit:
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Die Entwickler der Kamera haben auf eine simple Bedienbarkeit geachtet. Das finde ich sehr positiv. Oben gibt es den Power-Knopf zum an und ausschalten, einen Schieberegler um zwischen den Funktionen Foto-Video-Bilder anschauen zu switchen und den Zoomschieberegler.
Auf der Rückseite befindet sich das kleine Display. Darunter sind die Menüknöpfe Papierkorb/Auflösung Displaybeleuchtung/Batterieanzeige/Speicherkartena nzeige/Belichtungsanzeige und Menü. Je nachdem in welchem Modus, nämlich Foto, Video oder Betrachten, sich die Kamera gerade befindet, haben diese Knöpfe unterschiedliche Funktionen. So ist der Knopf Papierkorb etwa nur im Betrachtungsmodus als Papierkorb anzusehen.
Auf der rechten Seite neben dem Display befindet sich ein Joystick, mit Hilfe dessen kann man seine Menüwahl treffen oder schnell den Blitz zu oder abschalten und den Selbstauslöser betätigen.
Unter Menü kann man zwischen verschiedenen Programmen wählen. Man hat die Wahl zwischen:
- Automatik
- Nacht
- Nachtporträt
- Landschaft
- Gruppenfoto
- Schnee
- Strand
- Kerzenlicht
Erfahrene Benutzer können unter dem Modus Programm folgende Einstellungen manuell verändern:
- Fokus
- Belichtungskorrektur
- Weißabgleich
- ISO: Auto, 100, 200, 400
- Bildqualität: Standard/Fein
- AUFN-Modus: Standbild/Serienaufnahme
- Blitzstufe
- Bildeffekte: Schwarzweiß/Sepia
- Sättigung
- Kontrast
-
Konturen
Meine Erfahrungen:
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Obwohl es sich um eine sehr kompakte Digitalkamera handelt, läßt sich relativ viel manuell einstellen. Das ist selbst für Leute, wie mich, die nicht richtige Fotografen sind, sondern einfach manche Situationen festhalten wollen sinnvoll.
Man kann also selbst bestimmen, ob man den eingebauten Blitz an oder ausschalten möchte. Es gibr eine Vorblitz, zur Vermeidung roter Augen. Doch durch seine Verwendung verzögert sich die Auslöse so, dass ich ihn noch nie erfolgreich angewendet habe. Rote Augen, muss ich also auf dem Computer nachbearbeiten.
Die Speicherkarte mit der die Kamera geliefert wurde, hatte nur 16 MB und war somit wohl eher zu Testzwecken gedacht, als darauf ernsthaft etwas zu speichern. Ich habe sie sofort gegen eine größere Speicherkarte ersetzt.
Die Installation der Software war auf meinem Computer nicht notwendig. Die Kamera verstand sich auf Anhieb mit meinem Computer und der Transfer der Fotos war kein Problem.
Die Filmqualität war und ist erstaunlich gut. Natürlich kann man in diesem Modus nicht zoomen. Aber Klang und Bild werden gut aufgenommen. Hier fehlt mir lediglich ein Fotostandlicht mit dem ich auch im relativ dunklen etwas aufnehmen könnte.
Die Bedienbarkeit empfand ich, als ich die Kamera noch regelmäßig benutzte als nicht sehr schwierig. Allerdings verwendete ich meist einen der voreingestellten Modi. Wie sich herausstellte, war es sinnvoller den passenden Modus zu wählen, als die Kamera ganz auf Automatik zu lassen. Allerdings ist der Modus für Nachtaufnahmen meiner Meinung nur mäßig einzusetzen. Diese Tatsache nervte mich ab einem gewissen Punkt ungemein. Nachtaufnahmen gelingen aufgrund des schwachen Blitzes nur in unmittelbarer Nähe mit Blitz, dafür aber mit starken Farbeinbußen. Wählt man den Modus ohne Blitz, so ist es mir persönlich fast nicht möglich ohne Stativ ein unverwackeltes Bild zu produzieren. Obwohl mir das bei anderen Kameras schon gelungen ist.
Die Multi-Burst funktion ermöglicht die schnelle Aufnahme von Serienbildern, die sich dann zu einem Bild, bestehend aus lauter kleinen, zusammensetzen. Meiner Meinung nach ein Riesenspaß. Auch, wenn manches Bild an Schärfe einbüßt. Die Kamera verfügt hier über zwei verschiedene Einstellungen. Mit einem Mal Auslöser drücken werden hier 16 Fotos gemacht.
Die Kamera hat aber auch sonst eine Serienbildfunktion, bei der man so lange man auf den Auslöser drückt, in schnellen Abständen Fotos schießt. Ich verwende diese Funktion gerne, wenn ich etwas Bewegtes fotografiere. So kann ich mir am Ende die besten Bilder raussuchen.
Die Videoaufnahmen sind meiner Meinung nach erstaunlich gut. Die Tonqualität erstaunt mich persönlich besonders. Leider muss man in dieser Funktion aber, wie oben erwähnt auf Zoom und Licht verzichten.
Mein Akku begann vor ca. einem halben Jahr zu schwächeln. Er hält voll geladen nur noch 20 Minuten.
Meine Freundin hat dieselbe Kamera und musste sie nach einem halben Jahr einschicken, weil das Micro beim Aufnehmen von Videos rauschte. Der Kundenservice funktionierte gut. Allerdings musste sie noch mal nachhaken.
Fazit im Rückblick:
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Die Fotoqualität hat mich nicht enttäuscht. Allerdings fand ich es auf Dauer nervig, dass sich keine ordentliche Nachtaufnahmen mit der Kamera machen lassen. Ich hätte der Kamera vermutlich vor drei Jahren 5 Sterne gegeben, vergeb aber heute nur noch 3.
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ein Testbericht von mimpi042005-09-20 21:53:54vom 20.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Schnell, klein, guter optischer Zoom, klasse Objektiv...Nachteile/Kritik: kleines Display (aber wo soll ein großes Display hin, bei einer kleinen Kamera?)
Hallo und jetzt noch einen Testbericht über meinen zweiten ständigen Begleiter, der Sony Cybershot L1.
Eigentlich war ich gar nicht auf der Suche nach einer Digitalkamera, an dieser hier konnte ich jedoch nicht vorbei gehen.
Ich bin während eines Einkausbummels einfach aus Neugierde durch die Fotoabteilung geschlendert. Dabei viel mir die Sony Cybershot DSC L1 auf.
Sie besticht schon allein durch ihr Design, klein und handlich passt sie in jede Handtasche. (Meine verlässt sie nur zum Fotografieren, Akku aufladen oder um die Fotos herunterzuladen)
Ich wollte, wenn überhaupt, eine kleine,
schnappsschussgeeignete Kamera, die mit dem Bildergebnis überzeugt. Eine gute Bildqualität ist durch ihr gutes Carl - Zeiss - Objektiv schon fast garantiert. Ich schätze zwar, dass es bei dem Preis dier Kamera nicht von Carl - Zeiss produziert, aber von ihnen entwickelt wurde und das Objektiv, auf dem dieser Name steht, bei dem kann man sicher seinn, dass es dem "Zeiss"-Standard entspricht. Mich hat es vollkommen überzeugt.
Ich habe inzwischen schon jede Menge Schnapsschüsse gemacht und bin von der kurzen Auslöseverzögerung absolut begeistert. Und wenn es einem doch mal zu langsam sein sollte, dann kann man - bei guten Lichtverhältnissen - auch mal die Serienbildfunktion verwenden. Mit Serienbildfunktion können bis zu 5 Bilder innerhalb kürzester Zeit gemacht werden (0,9 Bilder pro Sekunde).
Die Bedienung ist kinderleicht, so war es nicht nötig die Anleitung durchzulesen.
Dank des vorgeladenen Akkus konnte ich sofort nach Kauf losknippsen. Meine Begeisterung war anfangs nicht zu stoppen.
Leider musste ich aufgrund von leichten Tonstörungen meine Kamera an den Service schicken. Mir wurde gesagt, dass es mindestens zwei Wochen dauern würde bis ich sie zurück bekäme. Nach eineinhalb Wochen hatte ich sie wieder in den Händen. Allerdings war ich für einen Moment enttäuscht als ich den beigelegten Bericht las in dem Stand, dass trotz intensivem testen nichts festgestellt wurde. Nun dachte ich mit den Tonstörungen weiter leben zu müssen. Als ich es jedoch ausprobiert habe, war der Ton jetzt einwandfrei.
Auch die Übertragung der Fotos auf den Computer ist kinderleicht und geht super schnell. Bei Windows XP wird die Kamera als Speichermedium erkannt und muss somit nur angeschlossen werden.
Auch wenn so manchem das Display etwas klein erscheint, reicht es vollkommen aus. Es ist zwar klein, aber dafür gestochen scharf.
Ich liebe meine Kamera und kann sie jedem empfehlen!
Und wen es interessiert, noch ein Paar technischen Daten zur Kamera:
#Elektronik
Auflösung: 4 Megapixel
Dateiformat: JPEG (.jpg) oder MPEG-Video (.mpg) --> man kann also kleine Kurzfilme drehen!!! Die Länge des Videos ist natürlich abhängig von der Größe der Speicherkarte. 256 MB reichen für ungefähr 12 Minuten
Wechselspeicher-Kompatibilität: Memory Stick Duo und Memory Stick Pro Duo --> Die Speicherkarten ab einer Größe von 256 MB sind die MSP Duo
Im Lieferumfang ist nur eine 16 MB Speicherkarte dabei, damit kann man maximal 10 Bilder schießen, also nur was zum ausprobieren. Also muss man schon noch so ungefähr 45€ investieren damit die Kapazität für den Urlaub ausreicht. Ich würde Euch mindestens eine 265MB Karte empfehlen.
Stromversorgung: 1 x Lithiumionen-Akku Typ Kamera-spezifisch (680 mAh; 3,6 V)
Typ: NP-FT1 --> dieser Akku reicht ungefähr für 230 Bilder. Dies ist natürlich abhängig davon wieviel gezoomt wird und ob der Blitz viel gebraucht wird oder nicht. Wenn man möchte gibt es aber schon einen Ersatzakku für 29€ (allerdings nicht Sony Original, aber das macht nichts).
#Ausstattung
3-fach Zoom 32 bis 96 mm, zusätzliches digitales 6-fach Zoom
Scharfstellung: Autofokus
Schärfebereich: 12 cm bis unendlich (Weitwinkel); 50 cm bis unendlich (Tele)
Lichtempfindlichkeit: ISO 100/200/400 Das Gute dabei ist die Möglichkeit der manuellen Einstellung.
Belichtungssteuerung: Programmautomatik
Belichtungszeiten: 1 s bis 1/2.000 s
Manuelle Belichtungskorrektur: +/- 2 in 1/3 Stufen
LCD-Monitor: 1,5" TFT-LCD-Monitor mit 76.800 Bildpunkten (mit Tageslichtbeleuchtung)
Wenn die Sonne drauf scheint, kann die Displaybeleuchtung deaktiviert werden, so dass man immer genug erkennen kann.
Der eingebauter Blitz kann manuell zugeschalten, bzw. ausgeschalten werden oder auf Automatik bleiben. Die Blitzfunktion zur Vermeidung roter Augen ist nicht herausragend und verlängert die Auslöseverzögerung
Selbstauslöser nach 10 s
Videoaufzeichnung im MPEG Format mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde --> die Anzahl ist abhängig von der Auflösung
Abmessungen B x H x T: 95 mm x 44 mm x 26 mm
#Lieferumfang
Im Lieferung ist natürlich die Kamera selbst enthalten, ausgestattet mit einem Lithium Ionen Akku und einem Ladegerät.
Die 16 MByte Wechselspeicherkarte, auf die wie schon gesagt, nicht gerade viele Fotos passen und nur zum austesten geeignet ist.
Das USB-Kabel und ein Audio/Video-Kabel um die Kamera direkt an den Fernseher anzuschließen.
Außerdem ist dabei ein Sony-Tragegurt. Tasche ist leider keine dabei, aber die gibt es inzwischen ja auch recht günstig.
Die beigelegte Kamerasoftware muss bei den neueren Betriebssystemen nicht installiert werden um die Fotos zu übertragen. Es sei denn man hat noch kein Bildbearbeitungsprogramm, in dem Fall ist es schon sinnvoll.
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