The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor
Abbildung vergrößern: The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor
The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor
The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor
The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor

The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor

Platz 2601 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten". Tonträger-Typ: CD / Genre: Rock / Pop / Interpreten von A-Z: S / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor gebraucht & neu

The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Music-King

Zwischen Leidenschaft und Langeweile

ein Testbericht von 2003-06-05 20:30:23 vom 05.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Titel 1,2,6...
Nachteile/Kritik: nur Mittelmaß
Sie ist eine Frau die gerne für Skandale sorgt, eine Frau deren Karriere Hoch und Tief kennt und eine Frau deren Aussehen sehr exzentrisch ist. Die Rede ist von Sinéad O'Connor. 1966 als Drittes von vier Kindern in Irland geboren, kam sie mit 8 Jahren in ein Erziehungsheim nachdem sich ihre Eltern scheiden ließen und sie bei mehreren Ladendiebstählen erwischt wurde. Mit 14 Jahren sang sie bei der Hochzeit einer ihrer Lehrerinnen und fiel mit ihrer Interpretation dem Bruder der Braut auf, der Drummer einer irischen Band war. 5 Jahre später studierte sie am Dublin College Of Music, Abends trat sie in Pubs auf und sang Lieder von Bob Dylan. Dabei lernte sie ihren Freund und späteren Manager kennen, der mit The Edge und Bono (beide von der irischen Rockgruppe U2) Förderer fand. Bono war es der Sinéad dem Plattenlabel "Ensign" empfahl wo sie dann auch ihren ersten Plattenvertrag unterzeichnete. Während ihrer Karriere provozierte sie viele Skandale, so bezeichnete sie Bono als Verräter, Opportunisten und "Botha der Popmusik", bekundete Sympathien für die Terroranschläge der IRA und wünschte dem Produzententeam Stock/Aitken/Waterman "die Hölle und den Tod". 1992 zeriss sie in einer US-Talkshow das Bild des Papstes und meinte dabei "...Bekämpft Euere wahren Feinde". 1987 veröffentlichte Sinéad ihr Debütwerk "The lion and the cobra" (entgegen yopi handelt es sich NICHT um eine Single!!), welches unter anderem in den USA, Großbritannien und Irland mit Gold bzw. Platin ausgezeichnet wurde.

Tracklist:
1. Jackie
2. Mandinka
3. Jerusalem
4. Just Like U Said It Would B
5. Never Get Old
6. Troy
7. I Want Your (Hands On Me)
8. Drink Before The War
9. Just Call Me Joe


1. Jackie:
Der erste Track hört sich irgendwie ein kleinwenig wie ein Choralgesang von Mönchen in alten Klöstern an. Fängt erst ganz leise sowohl im Gesang als auch in der musikalischen Begleitung an, die da nur aus einer abgedämpft gespielten E-Gitarre besteht. Ein Song der schlichter nicht sein könnte, aber gar nicht mal schlecht. Mit der Zeit steigert sich die Lautstärke und man kann die Anlange wieder leiser drehen:o) Sinéad versteht es hier mit ihrer Stimmlage zu spielen, vom hohen Gesang wechselt sie wieder in die tiefe Tonlage und umgekehrt. Dadurch kommt Abwechslung in die Nummer die ja musikalisch nicht wirklich Abwechslung bietet. Der beste Beweis daß Musik auch ganz schlicht sein kann und trotzdem überzeugen kann.
Dauer: 2:29 Minuten
Fazit: Note 1-2


2. Mandinka:
Mit Pop geht 's weiter auf der CD, mit dumpf hämmernden Schlagzeug und einem abgehackten Gitarrenriff im dunklen und rauem Sound. Die Strophen eher abgehackt gespielt und gesungen, während zur Bridge die Gitarre dann sehr treibend das Tempo der Nummer etwas anhebt und bestimmt. Die Nummer wird flüssiger wenn Sinéad in höherer Stimmlage den Text von sich gibt. Fließend geht dieser Teil in den er Chorus über, welcher dann durch simple Melodie überzeugt die sofort ins Ohr geht und zum mitsingen animiert - erinnert mich stilistisch und musikalisch ziemlich an "Here comes the rain again" von den Eurythmics. Für mich eindeutig der beste Song auf dem Album! Ich weiß Bernd daß Du das etwas anders siehst:o)
Dauer: 3:46 Minuten
Fazit: Note 1


3. Jerusalem:
Etwas experimentiell geht es bei Titel Nummer 3 zu. Leise Soundspielerein zu Beginn, danach folgt die Gitarre, der Bass und das Schlagzeug. Eine recht flotte Nummer die einmal mehr vom Wechselspiel Sinéad's Stimme lebt. Die Strophen Hauptsächlih getragen von elektronischen Soundspielereien, während der Chorus dann endlich wieder eine Melodieführung hat. Die Musik wird flüssiger und nicht so zurückhaltend und karg wie während der Strophen.
Dauer: 4:20 Minuten
Fazit: Note 2-3



4. Just Like U Said It Would B:
Eine Akustikgitarre setzt rhythmisch ein und verleiht einen leichten Hauch von Folk. Aber man kennt Sinéad O'Connor und weiß daß es nicht lang anhält. Und prompt: nach ca. 16 Sekunden wird die Nummer ruhiger und die tiefe Gitarre spielt ganz sanft eine simple Begleitung. Eine eher mediale Nummer würd ich sagen, sowohl die Melodieführung als auch der Gesang (bis auf wenige Ausnahmen) ruhig und beschaulich. Der Track ist monoton ohne große Abwechslung und plätschert vor sich hin ohne wirkliche Höhen.
Dauer: 4:32 Minuten
Fazit: Note 3


5. Never Get Old:
Enya spricht am Beginn des Tracks in Irisch des Psalm 91:11-13 aus der Bibel. Nach ca. 16 Sekunden setzt im Hintergrund ein fortan andauerndes "Ha ha ha" als Taktgeber ein, später gesellt sich auch noch das Keyboard mit einem einzigen Ton hinzu und so an und ab kurz ganz leise im Hintergrund ein Zweischlag auf der Trommel. Sinéad singt mit hoher Stimme und um ehrlich zu sein klingt das was sie von sich gibt kläglich und jämmerlich. Erst nach ca. 3 Minuten kommt die große Wendung in dem Track, dann nämlich wenn nämlich lautstark das Keyboard und die Bassline einsetzt. Der Track wird zwar nicht sehr viel besser, aber es ist eine Melodie erkennbar und das gibt Pluspunkte:-) Insgesamt aber nur unteres Mittelmaß und kann genausogut übersprungen werden.
Dauer: 4:36 Minuten
Fazit: Note 3-4


6. Troy:
Ein leises Keyboard eröffnet diese Nummer und Sinéad sing ganz sanft die ersten Zeilen. Die Musik wirkt karg und eher kalt, ein Keyboard das nur selten den Ton wechselt, hier und da mal leise aber intensive Streichereinsätze und ein weiteres Keyboard das etwas mehr an Melodie reinbringt. Eine langsame Nummer die durchaus hörenswert ist, sofern man mit dem Stil von Sinéad O'Connor was anfangen kann. Im letzten Drittel wird der Track richtig aufbrausend und Emotionen werden freigelassen. Ein Schlagzeug gibt sanft den Takt vor, der Track wird lauter und dank Streicher und Geigen auch deutlich um ein vielfaches intensiver. Auch Sinéad kann sich nicht mehr beherrschen und singt lauter und kräftiger die Lyrics und gibt dem Song deutlich mehr an Ausdruck. Auch wenn diese Nummer wirklich nicht schlecht ist mein lieber Bernd, aber mein Liebling ist es dennoch nicht;-)
Dauer: 6:34 Minuten
Fazit: Note 2+


7. I Want Your (Hands On Me):
Eine ziemlich langweilige Nummer, bei der das Keyboard eine sehr tragende Rolle spielt. Es ist ein typisches Popliedchen aus den frühen 80ern wie sie während der NDW-Zeit zu finden waren. Sinéad's Stimme nichtssagend (erinnert mich verdammt stark an Nena) und die Melodie langweilig vor sich hinplätschernd. Sorry daß ich hierzu nicht mehr schreib, aber es ist einfach nur einschläfernd...
Dauer: 4:42 Minuten
Fazit: Note 4


8. Drink Before The War:
Ganz leise (fast stumm) beginnt diese melancholische Nummer mit dem Keyboard das ganz langsam einzelne Töne von sich gibt. Der Schlagzeuger klopft mit seinen Stöcken sanft an den Trommelrand und so ab und an ertönt auch ganz unscheinbar im Hintergrund ein Ton der E-Gitarre. Auch wenn diese Nummer ebenfalls nichts herausragendes ist, aber es hat eine Melodie, Sinéad bringt mit dem Gesang Ausdruck in die Sache und schlecht ist der Track ja dann auch nicht. Vor allem das Keyboard mit seinen sphärischen Klängen verleiht dem Titel seine eigene Note. Am besten gefällt mir immer noch die Zeilen im Chorus, schön eingängig und voller Ausdruck und Emotionen vorgetragen - das ist schon toll...
Dauer: 5:25 Minuten
Fazit: Note 2-3


9. Just Call Me Joe:
Eine dunkel verzerrte und schwer klingende Gitarre setzt die ersten Akzente beim letzten Titel der CD. Eine schleppende Nummer, Sinéad's Gesang wird fast gänzlich von der Gitarre verschluckt. Die Strophen sind ja nichts Besonderes, der Chorus dagegen hat mehr Aussage, mehr Ausdruck - auch wenn die Melodieführung sich nicht wirklich ändert. Um ganz ehrlich zu sein stört mich der verzerrte Sound - hört sich so billig an. Die Akkorde sind sehr einfach gehalten - kann also jeder blutiger Anfänger mit Leichtigkeit nachspielen. Es ist wohl ein kläglicher Versuch auch einen Grunge-Song auf die Platte zu nehmen, denn es bleibt bei dem Verusch...
Dauer: 5:53 Minuten
Fazit: Note 3


Das Debütwerk ist mit Sicherheit kein perfektes Album, da es auch der Versuchung des ungleichmäßigen Tempos erliegt, aber es ist ein eindrucksvoller Anfang einer beachtlichen Karriere. Gesamt gesehen ergibt sich daraus also eine Bewertung von 3 Sternen und eine Kaufempfehlung. Was sicherlich noch Erwähnung finden sollte ist das Cover, zumal es davon 2 verschiedene gibt. Oben seht Ihr ja bereits eines davon, das andere Cover unterscheidet sich nur dadurch, daß Sinéad den Mund weit öffnet - der Rest bleibt wie gehabt.

Euer ♪-König:-)
-> Music is my message <-

PS: Alle Schnellklicker soll vom Löwen gefressen werden;o)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
andrea30b
andrea30b, 10.09.2008
viele Grüße andrea30b
PrinceofLies
PrinceofLies, 23.08.2007
sh
Volker111
Volker111, 19.08.2008
Ein bw habe ich noch, es gehört dir -
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-1 von 1  CDs: Musik aller Interpreten
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor

 
Allgemeine Informationen The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor
gelistet seit: 10.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Genre: Rock / Pop 
Interpreten von A-Z:
Tonträger-Typ: CD 
Interpret: Sinead O'Connor 
The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor im Vergleich
Home > Medien & Unterhaltung > CDs: Musik aller Interpreten > The Lion and The Cobra (Single) - Sinead O'Connor > Überblick