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Bewertung
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![]() 100 Jahre "Le Tour"ein Testbericht von Fhrink2003-07-02 01:43:59 vom 02.07.2003 Empfehlung: jaTour de France durchgeführt wurde. Es war allenfalls ein Spleen von diesem Henri Desgrange, der mit dieser Aktion Werbung für seine Sport-Gazette "L'Auto-Velo" machen woll- te. Desgrange veröffentlichte Anzeigen in seinem Blatt, um Fahrer zu werben. Am Ende hatte er 60 Pedaleure, die sich auf die 6 Etappen machten und 2428 km zurück legen soll- ten. Der Franzose Maurice Garin wurde der 1. Sieger der "Tour", die für Desgrange eher ein Reinfall war. Doch unverdrossen unternahm er 1904 einen 2. Versuch, der noch desaströser enden sollte, als der Erste. Viele Fahrer beschissen nach allen Regeln der Kunst, ließen sich wie der Sieger von 1903, Garin, von Autos und Eisenbahn transportieren. Zuschauer warfen Nägel auf die Straße, oder drohten den ihnen unsympathischen Fahrern Prügel an. Zum Sieger wurde einige Wochen nach der Tour der Rangfünf- te Henri Cornet erklärt. Trotzdem. Nicht nur heute, auch damals schon konnten Nega- tiv-Schlagzeilen Neugier in der Bevölkerung wecken. Das Interesse an der Tour wuchs, die aber auch in den nächsten Jahren von Skandalen nicht verschont blieb (1907 wurde der 19jährige Marcel Codolle zu Fall gebracht, was seine Rad- fahrer-Karriere beendete). Den Durchbruch erlebte die Tour endgültig 1910, als man die Fahrer in die Pyrenäen schickte. Diese mörderische Bergtour mit den seinerzeit ziemlich unzulänglichen Rädern brachte Desgrange den Ruf als "Sadist" und "Menschenschin- der" ein. 110 Fahrer aber nahmen diese Tour in Angriff. Octave Lapize entschied sie für sich. Nicht zuletzt auch deshalb, da man einem harten Konkurrenten, Gustave Garri- gou (FRA), den Rahmen seines Rades auf einer Etappe durch- gesägt hatte... Auf dieser Tour wurde auch der 1. der bisher 4 Todesfälle beklagt. Kurioser Weise war es keine Folge eines Sturzes, sondern die eines Ruhetages, an dem Adolphe Helière im Meer badete - und ertrank. Der 1. große Star der Tour wurde der Belgier Philippe Thys, der 1913, 1914 und 1920 siegte. Wahrscheinlich ent- gingen ihm durch die Kriegsjahre noch einige weitere Siege. Die 1. Tour nach dem Krieg erfuhr eine Neuerung, die bis heute aktuell ist. Desgrange kam auf die Idee, dem Spit- zenfahrer ein gelbes Trikot anzuziehen. Eugen Christophe war der erste, der es überziehen durfte. Von 1912-1922 ging der Toursieg ausschließlich an Belgier. Erst der als jähzornig geltende Franzose Henri Pèlissier konnte diese Serie beenden. Er wurde im Übrigen 1935 von seiner Freundin, die sich von ihm bedroht fühlte, erschos- sen. Tragische Schicksale sind speziell bei Radfahrern gar nicht so selten. Warum auch immer. Der Sieger der Jahre 1924 und 1925, Ottavio Bottecchia aus Italien, wurde 1927 auf der Straße mit einem Schädelbruch aufgefunden, an dem er kurze Zeit später starb. 1948 gestand ein Bauer auf dem Sterbebett, er habe ihn mit einem Steinwurf tötlich ver- letzt, weil er Trauben auf dem Weinberg geklaut hatte... 1930 erhielt die Tour durch Desgrange eine weitere nach- haltige Änderung. Bisher hatten diverse Firmen die Mann- schaften gestellt und quasi das Zepter über die Tour er- griffen. Degrange paßte das nicht und lud deshalb 5 Natio- nalmannschaften, darunter auch eine Deutsche, zur Tour ein. Natürlich fehlte nun das Geld der Firmen. Desgrange nicht dumm, organisierte die Reklamekolonne, die auch heu- te noch der Tour voran fährt und für das nötige Kleingeld sorgt. Von 1929-1937 wurde die Tour jeweils von Fahrern aus Bel- gien oder Frankreich gewonnen. Den größten Erfolg für die deutsche Mannschaft hatte der Berliner Kurt Stöpel 1932, als er sich lediglich Andrè Leducq aus Frankreich in der Endabrechnung geschlagen geben mußte. Die letzte Tour vor dem 2. Weltkrieg, 1939, war zugleich auch der Abschied für ihren Erfinder. 1940 starb im Alter von 77 Jahren Henri Desgrange. Doch schon lange vorher hatte er einen würdigen Nachfolger im Auge: Jacques God- det. Er hatte die schwierige Aufgabe, 1947 die 1. Nach- kriegstour zu organisieren, die von den Franzosen begeis- tert gefeiert und von ihrem Landsmann Jean Robic gewonnen wurde. Große und legendäre Rennfahrer gewannen die Tour 1948 und 1949. Gino Bartali, schon 1938 Sieger, wiederholte sein Kunststück 10 Jahre (!) später erneut. Sein Erzrivale Fausto Coppi trug sich 1949 in die Sieger- liste ein. Coppi gelang auf dieser Tour Sensationelles: Nach einem Radschaden hatte er 38 Minuten auf den Führen- den verloren, doch am Ende hatte er diesen Rückstand auf- geholt und es allen gezeigt! Bartali und Coppi hätten wie Philippe Thys ohne das Kriegsdesaster sicher noch etliche weitere Toursiege ein- gefahren. 1950 wurde Bartali als Führender von Fanatikern attackiert. Man drohte und warf mit Steinen nach ihm. Er gewann die Etappe trotzdem, aber am nächsten Tag stieg er nicht mehr aufs Rad. Italien zürnte und Frankreich de- battierte im Parlament über diesen Fall. Der nächste große Star der Tour wurde Louis Bobet aus Frankreich. Er gewann von 1953-1955. Er war damit der 1. Fahrer, der einen "Hattrick" schaffte. Der nächste Superfahrer war auch schon in den Startlö- chern. Gleich bei seiner 1. Tour gewann der 23jährige, großartige Zeitfahrer Jacques Anquetil die Schleife, was ihm zu diesem Zeitpunkt kaum einer zugetraut hatte. In den nächsten Jahren musste er sich auch diversen "Berg- ziegen" geschlagen geben, ehe er ab 1961 eine bis dahin einmalige Siegesserie hinlegte. 1960 gehörte endlich auch mal ein Deutscher zum Favoriten- kreis. Doch ein zu zögerlicher Hennes Junkermann verpaßte viele gute Angriffschancen und landete dann am Ende auf Platz 4. Bei dieser Tour gab es einen der schwersten Stürze. Der Franzose Roger Rivière, Verfolgungs-Weltmeis- ter seines Zeichens, flog einen Abhang hinunter und brach sich dabei das Rückgrat. An den Rollstuhl gefesselt, starb er 1976 an den Spätfolgen. Ab 1962 war die Zeit der Nationalmannschaften wieder zu Ende. Das Unternehmen "Tour de France" musste professio- neller finanziert werden. Wie bereits erwähnt, wurde die Tour von 1961 an von Jac- ques Anquetil dominiert. Mit 4 Siegen in Folge und insge- samt 5 Triumphen stellte er neue Rekorde auf. Allerdings wurde er nicht wie andere Fahrer so richtig zum Volkshel- den. Zu berechnend war sein Stil, zu unterkühlt. Anders der Deutsche Rudi Altig, der 7 Etappen zwischen 1962 und 1969 gewann, 18 Tage in Gelb fuhr und 1962 die Tour als Punktbester beendete. Wären da nicht diese Berge gewesen... Allgemein bekannt ist der bittere Tag, der 13.7.1967, als der Ex-Weltmeister Tom Simpson aus England gedopt und überhitzt am Ventoux sein Leben aushauchte. 1969 sollte das bisher größte Phänomen des Radsportes sei- ne 1. Tour gewinnen. Fast nach Belieben gewann der "Kanni- bale" Eddy Merckx aus Belgien, alles was es zu gewinnen gab. Nur 1973, als er nicht am Start war, konnte der Spanier Luis Ocana diese Siegeserie unterbrechen. Das auch "Eddy" nur ein Mensch war, wurde 1975 deutlich, als er den 6. Sieg wollte. Er führte mit 2:30 Min. das Feld an, als die Pyrenäen auf dem Programm standen. Bernard Thevenet (FRA) prüfte ihn, griff an und hatte Er- folg. In den Alpen machte er dann den Sieg klar. Die Aera Merckx war beendet. Thevenet konnte 1977 seinen Erfolg bestätigen. Bei dieser Tour kam der Deutsche "Didi" Thurau für einige Zeit als Führender in die Schlagzeilen. Ab 1978 dominierte ein Fahrer, der aus dem selben Holz wie Anquetil und Merckx geschnitzt war, die Tour: Bernard Hinault. Endlich hatte Frankreich einen ganz großen Rad- helden. Auch er gewann zwischen 1978 und 1985 die Tour 5x. Und er hatte den Rekord in greifbarer Nähe. Doch 1980 und 1983 machten ihm Kniebeschwerden zu schaffen, was dem "ewigen 2." Joop Zoetemelk (NL) und Laurent Fignon (FRA) zu Toursiegen verhalf. Im Jahr 1983 schrieb die Tour wieder einmal einer ihrer vielen unvergleichlichen Geschichten, als der Franzose Pascal Simon eine Woche lang mit gebrochenenr Schulter das gelbe Trikot verteidigte. Auch der drefache Toursieger Greg LeMond (USA) hat so sei- ne eigene Legende, denn er wurde angeschossen und für 2 Jahre außer Gefecht gesetzt. Sonst stünden eventuell noch mehr Toursiege auf seinem Konte als diese von 1986, 1989 und 1990. Immer schon war das Thema Doping speziell im Radsport all- gegenwärtig. Die Sieger der Tour konnten im Allgemeinen ohne Verdacht, oder gar Beweis für Doping ihren Erfolg feiern. 1988 aber war der Spanier Pedro Delgado höchst verdächtig. Bewiesen wurde auch ihm offiziell nichts. Doch sein Sieg hat von allen den bittersten Beigeschmack. Anders die seines Landsmannes Miguel Indurain, der als 1. 5 Siege in Folge feiern konnte. Von 1991 bis 1995 war er nicht zu bezwingen. Erst der Däne Bjarne Riis, glänzend unterstützt vom Deutschen Jan Ullrich, beendete Indurains' Triumphfahrten. Jan Ullrich seinerseits scheint ein ähnliches Schicksal hinnehmen zu müssen, wie seinerzeit der "ewige 2." Joop Zoetemelk. Auch er mußte sich bis auf 1997, als er der 1. deutsche Toursieger wurde, mit einigen 2. Plätzen begnü- gen, weil ein anderer, ein besserer, vor seiner Nase rum fährt: Lance Armstrong (USA), Non-Stop-Sieger seit 1999, schickt sich nun an Bestmarken einzustellen, oder gar zu verbessern. Es scheint, ich betone, es scheint z. Zt. noch keiner in Sicht zu sein, der Lance Armstrong stellen wird. Wie auch immer. Die Tour wird auch diesmal, in ihrem 100. Jahr Sportgeschichte schreiben. Hoffentlich positive. Negative Schlagzeilen gab es speziell in den letzten Jah- ren zuhauf, ins besondere beim Thema Doping. Obwohl man sich fragen muß, ob es bei den mörderischen Strapazen dieser 3 Wochen überhaupt menschenmöglich ist, ohne diver- se Hilfsmittel auszukommen. Die Tour hat allerdings bis jetzt alle wie auch immer geartete Katastrophen überlebt und ist zu einem der größten und spektakulärsten Sporter- eignisse der Welt geworden. Man darf gespannt sein, wie es mit ihr weiter gehen wird. ... |
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![]() Tour 2002 - ich war dabeiein Testbericht von dieanke2002-12-23 12:45:20 vom 23.12.2002 Empfehlung: jaAber ich finde die Leistung aller dieser Fahrer einfach beeindruckend. Wer es auf die Reihe bekommt, auf einem Fahrrad diese Strecke in 3 Wochen hinter sich zu bringen, verdient denke ich ein großes Lob. Was diese Menschen leisten, ist mit einem Fußballspieler nicht zu vergleichen, trotzdem verdienen die meisten Radsportler weitaus weniger. Ich will in meinem Bericht weniger über das sportliche schreiben, über Ergebnisse wurde bereits genug berichtet. Analysiert wurde auch schon genug. Ich möchte mehr über die Stimmung, die am Streckenrand herrscht, weil ich dieses Jahr selbst das Glück hatte, diese Stimmung zu genießen, ich war zum Beispiel auch am Mont Ventoux, dem legendären Tourriesen. Tausende standen am Rande der Strecke und feuerten selbst den Letzten noch an. Auf die Straße war der Name der Lieblinge gepinselt. Die Tour ist in Frankreich ein einziges 3wöchiges Volksfest. Am Mont Ventoux mussten wir schon 3 Tage vorher unser Wohnmobil abstellen, weil sonst kein Platz mehr zu bekommen war. Und sofort lernten wir dort oben Leute aus Spanien, Frankreich und Belgien kennen und konnten auch am ersten Abend gleich einen internationalen Grillabend veranstalten. In der Mehrzahl waren natürlich die Franzosen oben. Als dann noch ihr Landsmann Richard Virenque gewann, war dort oben einfach nur noch ein einziges Fest. Wie die Franzosen nun einmal sind, wurde man von allen Seiten umarmt. Die waren alle total glücklich… Ein weiteres absolutes Highlight war natürlich die Schlussetappe nach Paris. Am Champs-Elysee war natürlich ein Auflauf von bestimmt 100000 Menschen. Es war ein wahres Fest. Dieses Publikum hatten sich die Fahrer aber auch redlich verdient. Ein Gewusel von Menschen aus aller Herren Länder. Leider gewann allerdings nicht Erik Zabel. Er verlor das grüne Trikot an Robbie Mc Ewen. In der ganzen Zeit war das Fehlen von Jan Ullrich schon zu bemerken. Es waren zwar viele Deutsche da, aber alle waren etwas niedergeschlagen, weil die deutschen Fahrer in diesem Jahr ja nicht besonders gut abgeschnitten haben. Aber wir haben dann einfach mit ein paar Amerikanern gefeiert. Die haben uns aufgenommen… Zum Glück ist die Tour in diesem Jahr von Skandalen weitgehend verschont geblieben (abgesehen von Ullrich vorher und Rumsas nachher). So war die Stimmung ungetrübt und einfach toll… Vor allem hat mich beeindruckt, dass da einfach jedermann an der Strecke für Stimmung gesorgt hat. Es wurde gesungen, getanzt, gelacht und das von Leuten, die sich sonst nicht für den Radsport interessieren. Nur der Mythos der Tour zieht sie magisch an. Das macht die gesamte Atmosphäre an der Strecke aus und natürlich hebt es auch den Spaßfaktor. Leider ist während der Tour auch ein schlimmer Unfall passiert. Ein kleiner Junge lief vor ein Auto der Werbekaravane, die immer vor dem Feld Werbegeschenke verteilt. Der Junge verstarb an schweren Kopfverletzungen. Es ist auch problematisch. Bei den Flachetappen rast die Karavane nur so an einem vorbei und schmeißt mit Geschenken, um die sich die Kinder dann fast prügeln. Da ist so etwas schnell durch eine kleine Unachtsamkeit passiert. Ich hoffe, dass die Tour-Direktion sich etwas einfallen lässt, dass diese Gefahr in den nächsten Jahren geschwächt wird. Die Caravane gehört ganz einfach zur Tour und es wäre ziemlich schade für die Zuschauer an der Strecke, wenn sie nicht mehr kommen könnte. Die vielen bunten Autos und die vielen Geschenke sind doch für viele mit ein Anziehungspunkt. Ich hoffe, dass ich mit dem Bericht einen kleinen Eindruck über die Stimmung geben konnte. Wer nächstes Jahr im Sommer einen Urlaub in Frankreich plant, sollte die Tour nicht verpassen. Eure Anke ... |
Estha, 08.09.2008
Ich bins nur ... Gruß Susi
frankensteins, 27.01.2009
ganz liebe Grüße Werner
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![]() tour de lance!ein Testbericht von c.h.r.i.s2002-08-17 17:07:24 vom 17.08.2002 Empfehlung: jaAn unserem letzten Ferientag möchte ich noch einen weiteren Bericht verfassen. Ich schreibe über die kürzlich zuende gegangene Tour de France. Ich habe sie die ganze Zeit gut über verfolgt und ich denke ich kann einiges drüber sagen. Ich fange mit der Vergabe der einzelnen Trikots an. Gelbes Trikot: Also hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Armstrong gewinnt wieder mit einem reisen Vorsprung. Ich bewundere diesen Mann. Er ist nicht nur auf dem Rad ein super Mann sondern wie ich denke auch Privat einer der besten der Tour. Die Endzeit von Lance Armstrong beträgt 82 Stunden und 5 Minuten. Das muss man sich mal vor Augen führen. Das sind 3,5 Tage auf dem Sattel. 7 Minuten und 17 Sekunden folgt dann Joseba Beloki von Once Team. Meiner Meinung nach war er nicht gerade auffällig. Es gibt halt keinen der so gut ist wie Lance Armstrong, außer vielleicht Jan Ullrich. Dann wäre dann noch zu erwähnen der Drittplatzierte Raimondas Rumsas. Er ist nur eine Minute hinter Beloki. Er ist der Überraschungsmann dieser Tour. Leider sind nun gegen ihn Dopingvorwürfe erhoben worden. Enttäuschend fiel die Tour für das Team Telekom und für die gesamten deutschen Fahrer aus. Der beste Telekom Fahrer war Bobby Julich auf Platz 37. Der beste Deutsche ist Jörg Jaksche vom Team Once auf Platz 21. Grünes Trikot: Mit dem Sieg von Robbie Mc Ewen vom Lotto Team hat vor der Tour niemand gerechnet. Alle dachten, dass Erik Zabel wie immer das grüne Trikot holt. Aber dieses war der spannendste Zweikampf der Tour Vor der letzten Etappe lagen beide Sprinter noch hauchdünn beisammen. Doch von da an ging für Zabel alles schief. Im ersten Zwischensprint verlor er 2 Punkte auf McEwen und auf dem Endsprint wurde er gar nur Siebter und McEwen gewann. Bergtrikot: Auch der Kampf um dieses Trikot hat der Franzose Laurant Jalabert früh für sich entschieden. Wer die Tour gesehen hat, der kennt noch seine langen Ausflüge, die er im Alleingang hingelegt hatte und doch das Ziel nie als erster erreichte. Dieser man hat mir nach Armstrong am meisten mit gefallen. Am Ende hatte er 262 Punkte. Der zweite Mario Aerts kam nur auf 178. Weiteres: Insgesamt gingen bei der Tour 21 Teams an den Start. Armstrong gewann wie erwartet die Tour. Doch enttäuscht war ich von der Mannschaft von Team Telekom. Am Ende belegte die Mannschaft nur Rang 12. Wenn sie nicht Erik Zabel hätten, dann hätten sie nichts in der Hand, da Zabel ja einen Etappensieg holen konnte. Ich hoffe, dass nächstes Jahr Jan Ullrich für dieses Team wieder fährt und das gleichzeitig die Tour wieder interessanter wird. Insgesamt wurden 20 Etappen und ein Prolog gefahren. Fazit: Also insgesamt gesehen, war dieses eigentlich eine langweilige Tour. Das würde man jetzt denken, wenn man nur auf das Klassement blicken würde. Aber jede einzelne Etappe hatte es in sich. Es war fast immer spannend, ob im sprint oder bei einer Bergankunft. Also meine Empfehlung ist ganz klar, dass man dieses Radsportereigneis sich auf gar keinen Fall entgehen lassen darf. Es ist immer spannend und faszinierend. Cya chris ... |
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| Allgemeine Informationen Tour de France 2002 gelistet seit: 28.08.2003 | Bewertung durch unsere Mitglieder
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