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| DVD - Eine Nacht bei McCool's - mit Liv Tyler - (2001) |
6,59 € |
16Std. 30Min | 0 |
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| DVD - ""Eine Nacht bei McCool's"" |
3,00 € | 11Std. 43Min | 0 |
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| Eine Nacht bei Mc Cool´s (DVD) |
3,00 € | 8Std. 12Min | 0 |
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| DVD Eine Nacht bei McCool's |
1,00 € | 1T 9Std. | 0 |
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| Eine Nacht bei McCool`s |
1,00 € | 2T 7Std. | 0 |
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| SFT DVD Eine Nacht bei McCool`s |
1,00 € | 1T 9Std. | 0 |
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| 3 Top Filme * Absolon*eine Nacht bei McCools*Money &Run |
1,00 € | 1T 12Std. | 0 |
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| Alle Angebote für Eine Nacht bei McCool's VHS | |||||
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| Ufa Eine Nacht bei McCool's [Verleihversion] [VHS] Ausgabedatum: 2001-01-01, Bewertung Freigegeben ab 16 Jahren, |
1,99 € ¹ | Versand: 3,00 €
mit Versand: 4,99 € |
Meinungen |
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TraumFrau MännerPhantasien, 15.11.2005 TraumFrau MännerPhantasien Ein junger Mann betritt einen Bingo-Salon, schaut sich intensiv um und stellt sich schließlich in die Nähe eines anderen Mannes, der deutlich älter ist als er selbst. Der Neuankömmling flüstert verzweifelt eine Parole. Zuerst scheint sie ignoriert zu werden, doch dann bittet der älteren Mann den jüngeren an seinen Tisch. Während man eine gepflegte Partie Bingo spielt, erzählt Randy, so heißt der junge Mann, dem älteren Mr. Burmeister den letzten Teil seiner Lebensgeschichte: „Es begann alles in einer Nacht bei McCool´s...“ Jewel, jung, hübsch und weiblich, hat sich mit ihrem Kumpel Utah darauf spezialisiert, Männer erst aufs Kreuz und dann auszunehmen. Im Zuge ihrer „Tätigkeit“ begegnet sie eines Tages auch Randy. Vor dem „McCool´s“, in dem Randy arbeitet. Und Randy verguckt sich hoffnungslos in die so harmlos wirkende Jewel. Diese jedoch hat es faustdick hinter den Ohren. Sie hat einen großen Traum: einmal ein eigenes Haus haben, welches so eingerichtet ist, wie sie es sich vorstellt. Für diesen Zweck springt sie von einem Mann zum nächsten und bleibt immer bei dem, bei dem sie das Gefühl hat, er würde sie ihrem Ziel näher bringen. Und für dieses Ziel geht sie sogar im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Das wird spätestens dann deutlich, als sie ihren Kumpel Utah erschießt, weil der ihr und Randy (besser gesagt: ihrem Weg zum eigenen Haus) im Wege ist. Und mit ihrem Sexappeal und einem betörenden Augenaufschlag gelingt es ihr sogar, Randy dazu zu bringen, der Polizei gegenüber zu behaupten, er hätte den Mann erschossen. Aber Jewel treibt ihr eigenes Spiel und entscheidet ständig neu über die Regeln, nach denen sie es zu spielen gedenkt. Allen Männern, denen sie begegnet, setzt ihr gegenüber der Verstand aus und so hat sie leichtes Spiel, ihren Kumpel Utah, den Barmann Randy, seinen Cousin Carl (seines Zeichens Rechtsanwalt) und den Polizisten Dehling teilweise sogar gleichzeitig an der Nase bzw. an ihrem „besten Stück“ herumzuführen. Wohin das alles führt: Schauen Sie bitte selbst! ### K R I T I K ### Der Film erinnert mich an eine Aussage, die sich mir beim Lesen in einem Buch letztens „erschlossen“ hat: Eine Frau hat solange Macht über einen Mann, wie sie ihn dazu animieren kann, lediglich seinen Trieben zu folgen. Bringe ihn dazu, Dir unaufhörlich folgen zu wollen, dann tut er alles für Dich. Diese Maxime ist es, welche der Film in beeindruckender Weise darzustellen vermag. Erzählt in mehreren parallel verlaufenden Rückblenden erzählen die beteiligten „Opfer“ ihre Sichtweise der Geschehnisse. Die Machtlosigkeit der angeblichen Herren der Schöpfung wird hier mit imposantem Bildmaterial und einer gehörigen Portion Ironie hervorragend dargestellt. Und jede Geschichte erscheint durchaus „logisch“, denn Jewel ist perfekt darin, sich dem jeweiligen Mann als Traumfrau darzustellen. Sie bietet ihm genau das, was mann gerne haben möchte. Randy bekommt eine Frau, die ihn liebt und eine Granate im Bett ist, Carl darf endlich seine Sado-Maso-Phantasien ausleben und der Polizist Dehling darf eine wunderschöne „hilflose“ Frau beschützen, die ihm zudem nicht abgeneigt zu sein scheint. Optisch wird die Verblendung der Herren des öfteren dadurch sichtbar gemacht, indem man über der Person der Jewel einen extremen Weichzeichner eingesetzt hat, gelegentlich erstrahlt sie sogar in einer Art himmlischem Licht. Es ist offensichtlich: der Film ist eine Komödie. Ein überzogenes Stück Film, das in erster Linie auf eine herrlich ironische Art und Weise unterhalten möchte und nicht konzipiert wurde, um irgendwelche höheren Botschaften zu vermitteln. Das angeblich hilflose „Frauchen“, welches dem ach so starken Geschlecht eine gewaltige Nase dreht, ist dabei das verbindende Element der ganzen Geschichte. Die wirklich hervorragend und in überaus unterhaltender Weise erzählt wird. Was nicht zuletzt ein Verdienst der beteiligten ### S C H A U S P I E L E R ### ist. Als da wären: Eine bezaubernde LIV TYLER als Jewel (bekannt als „Arwen“ aus dem „Herrn der Ringe“) Einem herrlich einfältigen MATT DILLON als Barmann Randy („Kleine Biester“, „Drugstore Cowboy“) Dem sexgierigen und arroganten PAUL REISER als Cousin Carl (in erster Linie bekannt geworden in der Sitcom-Serie „Mad about you“, deutsch „Verrückt nach Dir“ an der Seite von Helen Hunt) Einem wie immer hervorragendem JOHN GOODMAN als Detective Dehling (dessen Filmliste ganze Seiten verschlingen könnte. Exemplarisch sollen hier einmal „Barton Fink“, „Dämon – Trau keiner Seele“, die „Flintstones“ und „King Ralph“ genannt werden. Sowohl in ernsten Filmen als auch in Komödien ist Goodman immer eine gute Wahl) Und zum Abschluss wäre da noch MICHAEL DOUGLAS als Mr. Burmeister, der zwar in dem Film eigentlich nur eine kleine Rolle hat, diese aber wie immer gekonnt ausfüllt („Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“, „Basic Instinct“, „Black Rain“, „Enthüllung“, „Der Geist und die Dunkelheit“, „Der Rosenkrieg“ und viele mehr.) Sie alle tragen durch ihr überzeugendes Spiel zu der guten Atmosphäre des Filmes bei. Ansonsten noch zu nennen: REGIE: Harald Zwart („Agent Cody Banks“, „Commander Hamilton“) MUSIK: Marc Shaiman („City Slickers“, “Eine Frage der Ehre” u.v.m.) LÄNGE: 93 Minuten FORMAT: 16:9 in Dolby Digital 5.1 ### F A Z I T ### Ein durchaus überzeugendes Stück Film, das zwar aufgrund einer nicht vorhandenen Aussage nicht auf Dauer seinen Platz in unserer Lieblingsfilmothek finden wird, aber aufgrund der überzeugenden Schauspieler, einer wunderbar dargestellten Geschichte und der ironischen Darstellungsweise vielleicht sogar öfters in unserem DVD-Player landen könnte. Und das Beste daran ist: Der Film ist derzeit in der aktuellen Ausgabe (12/05) der „SFT“ (Spiele – Filme – Technik) gemeinsam mit einer Folge der hervorragenden SF-Serie „Farscape“ und dem PC-Spiel „Kreed“ (3D-Shooter) für lumpige 2,99 Euro zu bekommen. Wenn das kein Anreiz ist... 15.11.2005 by Himmelssurfer Pro: Schauspieler, Ironie, unterhaltsam... Kontra: nichts für die Ewigkeit |
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Viele interessante Schauspieler machen einen langweiligen Film, 07.11.2003 Eine Nacht bei McCools Alles fängt so harmlos an. RANDY ( Matt Dillon ) ist ein armes Schlucker Barkeeper, der einfach herumkeepert, und den Leuten gerne ne Menge Schundalkohol einflößt um Kohle zu machen. Er ist so eine Art Sauberlebemann. So ne Art „ Cocktail „ für „ Dogma „ süchtige, fängt dieser Streifen an. Er begeht seinen Job, spricht mit seinem weit entfernten Cousin CARL ( Paul Reiser ) der ungefähr so nah ihm als Verwandten steht, wie dem Schäferhund sein Butterbrot, und sperrt langsam zu. Er könnte ja nicht glücklicher sein. Die Hintergrundmusik ist gut, so gut das ich fast daran wäre zu tanzen, aber meine Bruce Lee ähnliche liebe Kinobegleitung ist da nicht so ganz einverstanden und kettet mich kurzerhand mit ner Kette aus Sauren Drops an die Sessel an. RANDY verläßt so gegen Mitternacht, kurz danach das Lokal. Als er Zeuge einer Fast so schauts aus Vergewaltigung ist. Im Auto ist eine rot gekleidete Frau, die sieht aus wie die Sünde selbst und heisst JEWEL wie er noch später erfahren wird. ( Das Geilheitsmonster Liv Tyler, begnadet von allen Weibern die schönste zu sein, aller Zeiten seit den letzen 55 Filmen ). Er versucht Ihr zu helfen, und schlägt den Begleiter von Ihr in die Flucht, der ihn fast über den Haufen fährt. Nun ist er um eine Sorge reicher. Was er nicht weiß ist, das CARL zum gleichen Zeitpunkt im Auto vis a vis seinen Rausch ausschläft. Das beichtet er wiederum seiner Psychotherapeutin, und auch noch dazu das er als Anwalt ein total sorgenfreies Leben führt. RANDY, kann nicht anders und erbarmt sich der schönen Holden Maid, die so schön ist, das das ganze Kinopublikum ächzt, wie der 100.000 Morgenwald nach dem Morgenschiss in Mutter Natur. Eine dieser Nächte, wo ein Mädchen mit einem verführerischen Engelsgleichen Augenaufschlagsgesicht da vor dir steht, und nur eines will, gerettet zu werden, und nach Hause gebracht zu werden, ja das ist der Sinn des Lebens, nachdem Buddhisten, Mormonen und NeoZenYogafakirverrenkungssektenkünstlerangehörige herumspinnen. RANDY nimmt die Dame nach Hause, und die hat nur eines im Sinn, sich wild zu bedanken, mit Ihrem Hobby, Sex, ein Hobby, das leider heutzutage in dieser Hingabe und Struktur der Reinheit nicht jeder hat. Also der arme RANDY der nicht mal ein Bier oder eine frische Milch im Kühlschrank hat, und das Haus seiner Mutter bewohnt, hat was besseres als Milch, er hat die Mutter der Milch auf sich. DETECTIV DEHLING ( John Goodman ) flüchtet zu FATHER JIMMY ( Richard Jenkins ), und will ihn unbedingt zur Beichte hinzuziehen, und erzählt, das er ein Mädchen das seiner verstorbenen Frau so ähnlich gesehen hat, getroffen hat. „ The Player „. JEWEL beichtet RANDY nach dem Sex, nicht nur die Schnelle Liebe eines Märchens, das sie sich in ihn verliebt hat, Es war Liebesfreundschaft auf den 1. Oralsex, sondern auch das das ganze ein abgekartetes Spiel war. Ihr Freund UTAH kommt ihn nämlich gleich ausrauben, und schon iss er da, und hat ne 357 er Magnum an RANDY´s Stirn gepresst. Wie gut das RANDY die ganze Geschichte nur erzählt beim Bingo mit „ Falling Down „ MR. BURMEISTER ( Michael Douglas ), und sogar gewinnt. RANDY mußte UTAH Geld vom Geschäftstresor geben, und JEWEL nutzt die Gelegenheit ihn zu erschiessen. Natürlich kann sie nicht in den Knast, und RANDY nimmt die Schuld auf sich. DEHLING der dann kurz darauf zur Augenbegutachtung da war, hat sofort nur eines im Sinne. Ein wahrhaft getreuer Bürger der USA und eine verdammt nette coole, saugeile Schnecke die da das Haus verläßt, und RANDY´s Freundin ist. DEHLING beichtet JIMMY das er verliebt ist, sie sieht ihm seiner verstorbenen Frau THERESIA so ähnlich. DEHLING will unbedingt RANDY besuchen, nach einiger Zeit, was er auch macht. RANDY und JEWEL leben in Armut, da RANDY den Job verlor, muß JEWEL nicht nur den Wasserhahn reparieren, und RANDY´s Haus sauberhalten, sondern auch in ner Geruchsfabrik als Dufttesterin für Kaufsüchtige Fettleibige Idioten herhalten. So ne Art Kon Dings bums, Geschäft wo man Aftershave kauft. Der Zeitpunkt für einen Rülpser war da, und als ich JEWEL sah, fraß ich 12 Kg Saure Drops in 1,2 Sek. Und Begleiterin wundert sich. JEWEL hat ne gute Vorstellung von der Umgestaltung des Hauses, und zwingt RANDY zum Dieben in seines ehemaligen Brötchengebers Wohnstube, wobei sie diesen ablenkt, damit RANDY mit Plunder heikommen kann. Macht er auch bei einem reichen perversen Schnösel – GREG SPRADLING, ein saureicher Anwalt. Der kommt dabei leider ums Leben. „ Keine halben Sachen „ mäßig, glaubt ihm MR. BURMEISTER natürlich alles, und will vor allem die Fickgeschichten wissen. RANDY stiehlt aus GREG´s Appartement das aussieht wie der kleine Bucking Ham Palast upgedatet auf 2001 alles was Stereo ist, und kommt dabei als Zeuge zu Tage wie JEWEL fast vergewaltigt wurde, doch bevor er Ihr helfen kann, liegt GREG tot am Boden. DEHLING glaubt natürlich bald nicht mehr an einen Unfall, sondern daran das die Fingerabdrücke von JEWEL nur bedeuten das RANDY sie gezwungen hat, sonst hätte sie nicht so ein Veilchen am Auge. Nicht mal ein frischgepflanztes, aber ein frischgeschlagenes. JIMMY ist ganz sehnsüchtig nach den Fickvorstellungen DEHLING´s die er bald auch mal umsetzt, als er seiner Angebeteten ein paar Rettungsversuche vor RANDY macht, da DEHLING glaubt, das dieser sie schlägt. RANDY hat Sicherheitsverwahrungsabstand bis 100 M. auf JEWEL. Jetzt wird es Zeit das RANDY seinen nicht so heißgeliebten CARL besucht der Anwalt ist und KARIN und 2 Kinder zu Hause hat, der sich wiederum in JEWEL verliebt, und seiner Psychotherapeutin von seiner Art unwiderstehlich zu sein erzählt, und ausschmückt das er mit Ihr um die Welt segeln würde, mit JEWEL. CARL besucht auch irgendwann JEWEL und landet dort, wo viele schon vorher waren, in Ihrer warmen Tropfsteinhöhle. Doch JEWEL weiß wie sie jeden benutzen kann Deswegen hat ja auch RANDY, den MR. BURMEISTER angeheuert um JEWEL für 10.000 $ zu töten. Wie geht’s weiter ? – Sieht man in 95 Min. im Kino. Der Film ist fade, er ist unnötig, er hat schwachen schwarzen Tiefen Humor, er bewegt die Leute dazu seine Freundin auch mal in der Dunkelheit zu küssen, als Abwechslung, und man wird dick und fett danach, weil man die Sitzpolsterbezüge auffraß, da ja nichts mehr zu naschen im Kino war. Die Handlung ist ne Mischung zwischen einer Schale Reis und „ Lindenstraße „ für Obdachlose in Sibirien. Eine Trasch Dimension die lustig sein soll ? Naja einige lachten, und ich schätze das makabre Sachen, wo die Story im Hintergrund ist, immer mehr in Mode kommen. Die Schauspieler haben alles gegeben, und spielten so gut, wie der Schäferhund Neffe meines 3 Jährigen Zwergorang Utan Wächters im Tiergarten, bei der Schulaufführung. Irgendwie macht der Film nur dann Spaß, wenn man auf „ Cube „ steht und „ High Fidelity „ oder „ Die Wonderboys „ gut findet. Das ganze ist aber schon nach einigen Minuten fade, und ich habe fast nicht gelacht. Für die Leute die gerne 10 Liter Heroincola gut finden, ist der Film auch gut. 59,11 von 100 Pro: gute Schauspieler... Kontra: fade handlung |
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Bingo !!, 05.04.2003 Filme spalten oft die Gemeinschaft der Kinoliebhaber. „One Night at McCool’s“ gehört sicherlich dazu. Roger Ebert schrieb, der Streifen beschäftige sich zu sehr mit seiner verwinkelten Handlung. (Harald Zwart erzählt die gleiche Geschichte aus der Perspektive dreier Männer und arbeitet mit Rückblenden.) Dadurch könne man sich kaum mit einer Person identifizieren, weil die Charaktere vernachlässigt würden. Neil Young warnte in seiner Besprechung seine Leser gar, sie sollten unter keinen Umständen Geld für diesen Streifen ausgeben. „One Night at McCool’s“ zu sehen, sei Verschwendung von Zeit, der Film selbst Verschwendung von Talent und Zelluloid. Ich habe gelacht, herzhaft, und fand den Film überraschend erfrischend, vielleicht auch deshalb, weil man diese Komödie nicht allzu ernst nehmen muss. Als Filmkritiker steht man nicht ausnahmsweise, sondern sehr oft vor dem Problem, Filme zu bewerten, die auf eine bestimmte Weise unrealistisch sind, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sich die dargestellte Handlung auch in der Realität abspielen könnte, äußerst gering ist. In bezug auf Zwarts Komödie sehe ich das in etwa so wie mit „Leoparden küsst man nicht“. Auch die Handlung dieser klassischen Screwball-Komödie ist bezogen auf unser Leben äußerst „unrealistisch“. Als der Film 1938 in den amerikanischen Kinos kam, warf ihm ein Großteil des Publikums vor, die Figuren seien nicht „normal“. Solche Leute wie etwa Susan (Katherine Hepburn) und David (Cary Grant) gebe es nicht und könne es nicht geben. Inhalt Randy (Matt Dillon) ist Barkeeper in McCool’s Bar. In einem Bingo-Club trifft er sich mit dem Killer Mr. Burmeister (Michael Douglas) und erzählt ihm über seine Bekanntschaft mit einer schönen Frau, die Burmeister für viel Geld ins Jenseits befördern soll. Etwa zur gleichen Zeit beichtet Detective Dehling (John Goodman) seinem Bruder, dem Priester Jimmy (Richard Jenkins), seine Begeisterung für dieselbe Frau. Und Randys Cousin Carl (Paul Reiser) vertraut seine Bekanntschaft mit dieser Schönheit der Psychologin Dr. Green (Reba McEntire) an. Rückblick: Als Randy eines nachts zu später Stunde seinen Cousin, den bereits stark angetrunkenen Anwalt Carl, endlich dazu bewegen kann, nach Hause zu gehen, schließt er die Bar ab und trifft auf ein vermeintliches Juwel: Jewel Valentine (Liv Tyler), die auf der Straße scheinbar von einem zudringlichen, Lederklamotten tragenden Kraftprotz namens Utah (Andrew Dice Clay alias Andrew Silverstein) im Auto bedrängt wird. Er kommt der äußerst attraktiven Frau natürlich zu Hilfe. Wenig später finden sich beide in Randys heruntergekommen Haus, das er von seiner verstorbenen Mutter geerbt hat, wieder. Und Jewel hat kaum Mühe, ihren „Retter“ zu verführen. Sie erzählt Randy „danach“, das mit dem Streit zwischen ihr und Utah sei nur ein Trick gewesen. Ziel: Sie spioniere die Wohnungen der vermeintlichen Helden auf Wertsachen aus, wenig später erscheine nach telefonischer Benachrichtigung Utah, um abzusahnen. Tatsächlich kommt Utah mit Waffe in Randys Haus, und da dort nichts zu holen ist, zwingt er den Überrumpelten, den Tresor in der Bar zu öffnen, in dem sich die nicht gerade geringen Tageseinnahmen befinden. Da greift Jewel zur Waffe und erschießt Utah. Wenig später lässt sie sich bei Randy häuslich nieder. Jewel steht auf eine andere Wohnungseinrichtung, vor allem auf DVD-Player, Fernseher und einige andere teure Accessoires und hat ebenfalls keine große Mühe, Randy zum Einbruch in die Nobelherberge eines Anwalts und die Bar seines Ex-Chefs, der ihn wegen des Todes von Utah gefeuert hat, zu überreden, um der teuren Dinge habhaft zu werden. Allerdings bringt es die Leiche von Utah mit sich, dass die Polizei in Gestalt von Detective Dehling Randy und Jewel heimsucht. Kurzum wird Utah zu einem allein arbeitenden Einbrecher erklärt, der Jewel an die Wäsche gewollt habe. Auch Dehling kann seine Blicke kaum von der bezaubernden femme fatale abwenden. Seine Begeisterung vernebelt ihm geradezu den Blick für die Aufklärung der Todesumstände. Und last but not least in auch Carl, frustriert von seiner Ehe und nur „das eine“ im Kopf, von Jewel derart entzückt, dass seine Phantasien mit ihm durchgehen. Jewel hat keine Probleme, alle drei Männer um den Finger zu wickeln. Allerdings geht dies für zwei der drei Möchtegern-Partner nicht sehr gut aus. Die Zuhörer der drei – Pfarrer, Psychologin und Killer – machen sich zudem so ihre eigenen Gedanken: Mr. Burmeister lotet seine Chancen in dem Spielchen aus, der dem Keuschheitsgelübde verpflichtete Father Jimmy kann es kaum ertragen, als sein Bruder ihm von Jewel erzählt, und die Psychologin Dr. Green kann es nicht fassen, was für kindische, offenbar einzig hormongesteuerte Männer es gibt ... Inszenierung Drei Männer und drei Geschichten, aber nur eine Frau, eine femme fatale, von der man mal vermutet, sie sei letztlich nur die Unschuld vom Lande, dann wieder, sie sei ein gerissenes Biest, das ihren ganzen Sexappeal egoistisch für ihren Vorteil nutzt. In den in Rückblenden inszenierten Geschichten, die Randy, Carl und Dehling ihren Gesprächspartnern erzählen, bleibt manches Mal offen, was Realität oder Phantasie, Wunschtraum oder harte Tatsache ist. Etwa wenn Jewel das Auto wäscht und Dehling, auf der Treppe stehend, Frau und Schaum in eindeutiger Weise „sieht“. Oder wenn Carl seiner Psychologin erzählt, wie Jewel in Begleitung von Randy bei sich zur Party erschienen ist: mal in dem Kleid, mal fast unbekleidet usw. Jewel schläft mit allen drei Männern. Jewel will aber nicht nur Sex. An erster Stelle steht ihr Wunsch nach einem Zuhause mit DVD-Player. Ein Anwalt bekommt dies im wahrsten Sinn des Wortes zu spüren. Für Randy ist Jewel eine Art Mischung aus Hausfrau und Lustobjekt: für seine Bruchbude, in der nichts wertvoll ist, genau das richtige. Randy hängt an Glaskugeln von Mama, und als Jewel die auf den Müll bringen will, ist Randy entsetzt. Die Kugeln mit „Innenleben“ sind das Wertvollste, was er zu besitzen scheint. Randy ist ein (wenn auch liebenswerter und harmloser) Trottel, Looser und Nicht-Durchblicker. Und der Auftrag an den Killer Mr. Burmeister ist für ihn der einzig sichtbare Rettungsanker, als er zu erkennen glaubt, dass Jewel ihn irgendwie an der Nase herumgeführt hat. Ganz anders Detective Dehling. Er sieht in Jewel den Engel, die Lichtgestalt – allerdings einen Engel mit viel Sex. Dehling sieht die Wiederauferstehung seiner verstorbenen Frau auf sich zukommen. Und als Jewel dem in zivil gekleideten Polizisten sagt, sie liebe Uniformen, schmeißt sich der angesichts der blendenden Schönheit Blinde in Uniform und stülpt sich einen Helm auf den Kopf. Und Carl? Carl ist ein frustrierter, gelangweilter Ehemann, der glaubt, seine Frau sei die Ursache seiner „Beschwerden“. In Wirklichkeit ist er der Typ von Mann, der nicht lieben kann und Liebe mit Sex „verwechselt“. Sex ist für Carl ein Kick, und so schmeißt auch er sich in „Uniform“: In Lederkleidung soll Jewel ihn peitschen, um den Kick noch zu steigern. Irgendwann treffen sich alle drei Mannsbilder im Haus von Randy: Der eine will den bezahlten Mord plötzlich doch nicht, der andere will die Peitsche und der dritte hofft auf Sex in Polizeiuniform. Aber wie so oft kommt alles dann doch etwas anders. Zwart schießt mit Komik und Absurditäten, zeigt unmögliche Menschen und mögliche Folgen ihres hormongesteuerten Verhaltens, veranschaulicht, wie Mord und Tod zum Lachen reizen müssen, lässt seine drei geblendeten Männer in teilweise gehässig-komische Konkurrenz treten – und Liv Tyler als femme fatale und den schlauen Fuchs Mr. Burmeister triumphieren. Die Geschichte ist (fast) reiner Nonsens, und zeigt nichtsdestoweniger und trotz der vom Drehbuch überdeutlich konstruierten Wendungen und gewünschten „Zufälle“ menschliche – vor allem männliche – Charakterzüge. Randys, Carls und Dehlings Mentalität wird offengelegt bis zum äußersten. Liv Tyler ist einfach köstlich. Ihre Jewel will Konsum, Konsum, Konsum (vor allem DVD-Player). Gerissen hier, infantil dort, und ohne Frage unwiderstehlich. Michael Douglas ist Killer, sieht aber aus wie der Durchschnittsnachbar von nebenan, der, wenn er nicht Bingo spielt, seinem Beruf als Elektroinstallateur oder Supermarktleiter nachgeht. Matt Dillon spielt überzeugend den von anderen und anderem getriebenen Trottel, der lange nicht durchblickt. John Goodman kann einem manchmal sogar leid tun, wenn er Jewel als die extravagante Ausgabe seiner verstorbenen Frau phantasiert. Und Carl als Anwalt mit masochistischen Neigungen kam mir vor wie ein Stehaufmännchen, das nicht merkt, welcher Lächerlichkeit es sich (nicht nur vor einer voll durchblickenden Psychologin) mit jeder Lebensäußerung preisgibt. Fazit Strafe muss sein. Und der Showdown lässt so einige der Figuren auf der Strecke bleiben. Alle sind irgendwie schuldig und irgendwie auch nicht. Aber wie das Leben so spielt, entscheidet Schuld nicht unbedingt über die Frage, wer am Schluss als Verlierer und wer als Gewinner da steht. „One Night at McCool’s“ ist herzhaft, komisch und auf leichte, manchmal fast beschwingte Art inszeniert. Es darf gelacht werden. Wertung: 10 von 10 Punkten. Eine Nacht bei McCool’s (One Night at McCool’s) USA 2001, 93 Minuten Regie: Harald Zwart Drehbuch: Stan Seidel Musik: Marc Shaiman Director of Photography: Karl Walter Lindenlaub Schnitt: Bruce Cannon Produktionsdesign: Jon Gary Steele, David Lazan Hauptdarsteller: Liv Tyler (Jewel), Matt Dillon (Randy), John Goodman (Detective Dehling), Paul Reiser (Carl), Michael Douglas (Mr. Burmeister), Reba McEntire (Dr. Green), Andrew Silverstein (Utah / Elmo), Richard Jenkins (Vater Jimmy), Mary Jo Smith (Bingo Caller) Offizielle Homepage: http://www.onenightatmccools.com/ Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0203755 Weitere Filmkritik(en): „Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert): http://www.suntimes.com/ebert/ebert_revie ws/2001/04/042703.html „Los Angeles Times“ (Kevin Thomas): http://events.calendarlive.com/top/1,1419,L-LATimes-Movies-X!ArticleDetail-30624,00.html © Ulrich Behrens 2003 für www.ciao.com www.yopi.de www.dooyoo.de |
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Fängt stark an und lässt stark nach, 07.05.2002 Liv Tyler in Tüll und Fülle Wenn Frauen einmal Pläne gemacht haben, dann haben Männer nicht mehr viel zu lachen. Die junge und sehr schöne Jewel (Liv Tyler aus Armageddon) weiß ganz genau, was sie vom Leben will: viel Geld, ein Haus und einen DVD-Player!!! Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht und auch jeder Mann. Ihr erstes Opfer ist Randy (Matt Dillon), der Barkeeper bei McCool´s, der hat zwar kein Geld, noch nicht einmal ein Auto, aber ein geerbtes Haus. Als Karrierestart ist Jewel das zunächst genug. Dafür erledigt sie sogar kaltblütig ihren vorherigen Begleiter, ein Mord, den der verliebte Randy gutmütig auf sich nimmt. Bei den folgenden Ermittlungen allerdings zieht Jewel die Aufmerksamkeit des Polizisten Dehling (John Goodman) auf sich, der so gar nicht locker lassen will, und ist es auch nur, um Jewel nahe zu sein. Ebenso ergeht es Randys wohlhabenden Cousin Carl (Paul Reiser), der für Jewel gerne seine Kartei mit reichen Klienten aufs Spiel setzt. Mein Fazit: +++++++++++ Schon in den ersten zehn Minuten ist klar, warum ein Film wie dieser existiert und sogar recht guten Erfolg an den Kassen verspricht. Die Attraktion dieser Komödie ist ganz klar Liv Tyler, die als billige Schlampe leicht bekleidet durch fast jedes Bild huscht. Tyler in grüner Spitze, schwarzem Tüll oder rosa Chiffon, obendrein noch rotblond gefärbt, ist für die männlichen Zuschauer sicherlich Grund genug, 15 Mark zu zahlen. Immerhin werden sie ungefähr in der Mitte des Films mit einer Autowasch-Szene mit Tylers vollem Körpereinsatz belohnt. Was will Mann da mehr??? Vielleicht, dass seine mitgebrachte Begleiterin (ich!!!) nicht allzu laut im Kinosaal schnarcht, denn das könnte passieren, bei den lauten Witzen, die da so präsentiert werden. Was beginnt, wie eine gediegene Gangster-Komödie in handelüblicher Konfektionsgröße, mündet aber bald in ein etwas verschlafenes Schmunzeln über die typische amerikanische Prüderie. Vielleicht, war das der Hintergrund des holländische Regisseurs (Harald Zwart), diesen Männertraum zu persiflieren, aber dann ist er ihm wohl selbst verfallen: Immer wilder und offenherziger werden Liv Tylers Verkleidungen, immer platter die Gags, die zunächst in einem Auftritt Paul Reisers in Sado-Maso-Leder-Klamotten kulminieren und letztlich in einem wirren Shootout in Zeitlupe enden. Matt Dillon, John Goodman, Paul Reiser und vor allem Produzent und Nebendarsteller Michael Douglas hatten in mir größere Erwartungen geweckt. Doch intelligenten und anspruchsvoller Filmstoff wurde hier nicht präsentiert. Meiner Meinung nach ist der Film nur bedingt zu empfehlen. Claudi/Moers |
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Schön schräger Filmspaß, 23.02.2002 Vor einiger Zeit habe ich mir im Kino seit langer, langer Zeit mal wieder eine Komödie angesehen. Und ich muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat. In dem guten Film „One Night At McCools“ bringt die schöne Liv Tyler gleich drei Männer gewaltig durcheinander. Hure oder Heilige? An der schönen Jewel (Liv Tyler) scheiden sich wie so oft die Geister. Für den Cop Dehling (John Goodman) ist sie wie ein Engel, Anwalt Carl (Paul Reiser) sieht in ihr lediglich nur ein scharfes Luder, und Randy (Matt Dillon) lässt die Traumfrau gar in sein Haus einziehen. Liebevoll verwandelt Jewel die Bude in ein gemütliches Heim 9; in dem schließlich nur noch Randy stört. Als er kapiert, dass Jewel es bloß auf sein Häuschen abgesehen hat, hetzt er den abgehalfterten Killer Burmeister (Michael Douglas) auf sie. Besonders gelungen fand ich auch die visuelle Umsetzung (durch Farben und Kostüme) der unterschiedlichen Wahrnehmungen der Männer von Jewel . Wenn z.B. Dehling sie sieht, wird die Szene unscharf, und Jewel ist wunderschön; in Carls Augen besteht sie dagegen nur aus Beinen und Busen. Diese rabenschwarze Komödie besticht durch die absurde Story und herrlich überzeichnete Charaktere. Die Darsteller genießen ihre Rollen sichtlich, allen voran Michael Douglas als drittklassiger Vorstadtkiller (ich habe selten so über ihn gelacht) und Liv Tyler als Inbegriff männlicher Sehnsüchte. Ein absolut wunderbar schräger Kinospaß, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte |
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Allgemeine Informationen Eine Nacht bei McCool's
EAN: 4013575046355
gelistet seit: 12.10.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Film / Kino-Daten Originaltitel: One Night at McCool's Regie: Harald Zwart Land / Jahr: USA 2000 Kategorie: Spielfilm Darsteller: Liv Tyler , Matt Dillon , John Goodman Genre: Komödie Kaufmedium Auslieferung: 10.12.2001 EAN-Code: 4013575046355 |