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Platz 45 in der Kategorie "Webseiten - O". Paidmailanbieter ...mehr
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ourpaidmail.com Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Das Blaue vom Himmel herunter versprochen ...

ein Testbericht von 2005-08-26 21:32:35 vom 26.08.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...
Nachteile/Kritik: zahlt nicht, unseriös
Geld im Internet verdienen? Da sagen ganz viele nicht „Nein“. Vor allem dann, wenn es (scheinbar) recht mühelos ist. Gut, bei Berichten wie diesem muss man schon etwas für sein Geld tun. Doch für die meisten ist es ja eine Art Hobby, der Spaß steht im Vordergrund, das Geld geht dafür drauf, um die Internet-Gebühren wieder rein zu spielen oder bei so manchem für einen guten Zweck (in meinem Fall für Unicef). Da klang es sehr verlockend, als ich vor einer Weile einen Bericht über einen Paid-Mail-Anbieter gelesen habe, der für (scheinbar) wenig Mühe viel zahlen wollte. Die Rede ist von Ourpaidmail.com . Was es damit auf sich hat, was daran verlockend ist und ob es sich tatsächlich lohnt, dazu nun mehr.

WER IST OURPAIDMAIL? WAS SIND PAIDMAILS:
Der Name sagte es ja schon: our paid mail =unsere bezahlte Werbung. Es werden Emails an die angemeldeten Nutzer verschickt. Diese Mitglieder der Seite können die Nachrichten über einen Link bestätigen. Es öffnet sich ein neues Fenster, das dann eine Zeit lang geöffnet bleiben muss, damit der Nutzer eine Vergütung erhält. Es handelt sich um einen Anbieter aus den USA, internationale Nutzer sind dort aber willkommen.

DIE SEITE:
Der Anhang „com“ lässt es schon erahnen: Man hat es mit einem ausländischen Anbieter zu tun. Entsprechend ist die Sprache auf der Seite Englisch. Was auffällt: ourpaidmail.com #ist in Rosa- und Pinktönen gehalten. Selbst für mich als Frau ist das etwas zu pinkig, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten! ;-)
Wer ein wenig Englisch kann, findet sein Ziel recht leicht. Die wichtigsten Links sind oben in einer Leiste: Home (für die Startseite, die man aber nicht unbedingt braucht), Sign Up (für die Anmeldung – dazu gleich mehr), Advertising (für Werbekunden), Members (der Mitgliederbereich, auf den ich auch gleich noch eingehen werde, für normale Nutzer der eigentlich wichtige Punkt), Upgrade (die Möglichkeit, sein Nutzerkonto aufzuwerten, aus meiner Sicht keine gute Option, da man dafür erst mal „zahlen“ muss), Privacy, Member Agreement (so zu sagen die allgemeinen Geschäftsbedingungen) und Contact us (wenn man Kontakt aufnehmen möchte.
Auf der Startseite findet sich ansonsten noch etwas Eigenwerbung, die zunächst einmal vielversprechend klingt: Da wird drauf hingewiesen, wie viel Geld bisher ausgeschüttet wurde und wie viele Mitglieder bei Ourpaidmail.com angemeldet sind. Zusammengefasst findet man auch Angaben dazu, wie man Geld verdienen kann und was man als Anzeigenkunde davon haben soll, wenn man über diese Seite Werbung verbreiten möchte.

ANMELDEN:
Hier muss man das auch auf vielen anderen Seiten übliche Formular ausfüllen. Wichtig sind vor allem Benutzername und Passwort sowie die E-Mail-Anschrift. Aber auch sonstige Angaben wie Anschrift und bevorzugte Themengebiete werden abgefragt.
Für die Anmeldung gibt es direkt fünf Dollar gut geschrieben
.
WIE MAN GELD VERDIENEN KANN:
Hier gibt es vier Möglichkeiten:
1. DIE MAILS:
Post von Ourpaidmail gibt es (fast) jeden Tag. Man erhält Nachrichten, die mit einem Link versehen sind. Man muss das jeweilige Fenster fünfzig Sekunden (für 5-Cent-Mails), achtzig Sekunden (um 10 Cent zu erhalten) oder hundert Sekunden (dann gibt es 15 Cent Vergütung) geöffnet lassen. Eine mehr als ordentliche „Bezahlung“, finde ich! In den meisten Fällen gibt es Mails der niedrigsten Vergütungs-Kategorie. Maximal zehn Prozent werden mit 10 oder gar 15 Cent bezahlt. Es ist immer unterschiedlich, wie viele Mails man pro Tag bekommt. Ich hatte schon Tage dazwischen, an denen mein Verdienst insgesamt bei knapp einem Dollar lag. Da waren dann sicher acht bis zehn zu je 5 Cent und noch je zwei zu 10 und 15 Cent. An manchen Tagen wiederum erhalte ich gar keine „Post“ von Ourpaidmail.com. Bei den Seiten, auf die man geschickt wird, handelt es sich vor allem um amerikanische Suchmaschinen, um ein paar andere Paidmail-Anbieter und um sonstige Seiten auf denen man (vielleicht) Geld verdienen kann.

2. GELD MIT BANNERN VERDIENEN:
Auch das geht nach dem üblichen Mustern, das man auch von anderen Anbietern kennt: Auf einer Seite sind die derzeit verfügbaren Banner zu finden. Klickt man sie an, so öffnet sich (wie beim Link der Bezahlt-Mail) eine neue Seite. Diese muss man – je nach Vergütungsstufe (zwischen 0,5 und 3 Cent) – unterschiedlich lang geöffnet lassen.

3. GELD ÜBER REFS
Wer andere Mitglieder wirbt, bekommt ebenfalls Geld – darüber, dass die dann auch bei Ourpaidmail.com aktiv sind und Mails bestätigen. Das ganze erfolgt im üblichen Schneeballprinzip mit verschiedenen Ebenen. Wenn Mitglieder, die man geworben hat, ebenfalls neue Leute mit zu Ourpaidmail bringen, gibt es auch bei deren Aktivitäten auf der Seite einen kleinen Anteil.
In der ersten Ebene (direkt geworbene Neumitglieder/Level 1) gibt es 10 %, auf Level 2 und 3 jeweils 6 %, auf Ebene 4, 5 und 6 je 2 %.

4. PAID TO SIGN UP:
Das ist dann noch eine Möglichkeit, sein Konto aufzubessern: Man meldet sich bei anderen Anbietern an und erhält dafür eine Gutschrift von 50 Cent. Da ich nicht gerne überall meine Email-Adresse hinterlasse, habe ich das allerdings nicht ausprobiert.


DER MITGLIEDSBEREICH BEI OURPAIDMAIL:
Er ist in mehrere Unterpunkte gegliedert. Besonders wichtig: Die Kontoübersicht (Earning Stats). Hier kann man ersehen, wie viel Geld man schon verdient hat. Es ist auch zu erkennen, wie viel durch eigene Mail-Bestätigungen und die von anderen Mitgliedern, die man geworben hat, eingegangen ist.
Außerdem kann man hier zu den Optionen Paid2Click (Klicken der Bannerwerbung) und Paid2SignUp gelangen, seine persönlichen Daten ändern oder sein Konto aufwerten. Außerdem kann man sich die PaidMails auch auf direkt in den Ourpaidmail-Bereich schicken lassen – damit das eigene Konto nicht voll läuft.

KONTO HOCHSTUFEN:
Wer möchte, kann – gegen Geld – sein Konto aufwerten lassen: Silber, Gold, Platin und Diamant – das klingt zwar verlockend. Aber man muss dafür Geld bezahlen. Als Belohnung ist die Auszahlungsgrenze dann niedriger und man bekommt Refs zugeteilt, wenn andere Mitglieder sich ohne geworben zu sein, bei Ourpaidmail anmelden. Aus meiner Sicht ist diese Option völlig unnütz.

AUSZAHLUNG ANFORDERN:
Hier muss man nun auf „redemption“ gehen. Es gibt verschiedene Optionen: Egold (damit habe ich bisher keine Erfahrungen gemacht) und PayPal. Meine Entscheidung fiel (schon von vorn herein) auf die Auszahlung über das PayPal-Konto (www.paypal.de - die Anmeldung ist kostenlos, PayPal kennen viele ja schon durch Ebay). Hier ist die Auszahlungsgrenze jedoch relativ hoch – 55 Dollar. Doch dank der recht hoch vergüteten Paidmails erreicht man diesen Betrag schon nach einigen Monaten – bei mir waren es etwa acht. Wenn man also auf den Redemption-Knopf klickt, bekommt man die Nachricht, dass die Auszahlung bald erfolgen würde. Ich sage „würde“, denn tatsächlich habe ich bis heute keinen Cent gesehen. Ich habe mehrfach über das Kontaktformular mein Geld angemahnt – ohne auch nur einmal eine Antwort zu erhalten. Der Betrag wurde zwar direkt in meiner ourpaidmail-Kontoansicht als „abgebucht“ markiert. Das war’s dann aber auch.

FAZIT:
Das Blaue vom Himmel herunter versprochen – und das Versprechen in keinster Weise eingehalten. Das gilt leider für den Anbieter von Ourpaidmail.com. Einen Namen, eine Adresse kann man leider nicht ausfindig machen. In diesem Fall würde ich mir dringend eine Art „Internetpolizei“ wünschen, die solchen unseriösen Anbietern das Handwerk legt. Denn mit Sicherheit kassieren die Betreiber von Ourpaidmail von denen, die ihre Werbung über die Seite buchen, Geld – ohne das an die Mitglieder der Seite weiter zu leiten. Ich könnte es verstehen, wenn man die Vergütung halbieren würde – weil sich die Seite sonst nicht für den Anbieter rentiert. Jedoch weiterhin angeblich „hoch vergütete“ Mails zu verschicken und die Verdienste nicht auszuzahlen, das grenzt schon an Betrug. Daher kann ich nur dringend raten: FINGER WEG VON OURPAIDMAIL.COM! Es gibt die schlechteste Wertung und natürlich KEINE Empfehlung!
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Kommentare
glowhand
glowhand, 01.12.2005
sh
mami_online
mami_online, 29.08.2005
lang und ausfuumlhrlich. Man weiszlig, worum es geht!
topfmops
topfmops, 02.06.2006
Eine kleine Info-Runde, mal ganz ohne die dummen Sprüche.
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Informationen zu ourpaidmail.com

Technische Daten und Produkteigenschaften
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Allgemeine Informationen ourpaidmail.com
gelistet seit: 24.08.2005
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