Günstige Strategiespiele gibt es auf dem Markt viele, doch die meisten sind etwas älter und von der Grafik her schon etwas schlechter. Bei diesem hier ist dies nicht der Fall und auch Spielerisch hat man lange daran zu kämpfen. Von der zeit her spielt das Spiel im 2. Weltkrieg statt also ab 1939 und dies ist schon länger her. Teilweise lernt man bei dem Spiel auch etwas über die Geschichte von Einheiten oder Panzern die es früher mal gegeben hat. Es handelt sich hierbei um das PC Spiel Axis & Allies. Das Spiel selber ist schob länger auf dem Markt und ich selber habe es nicht mehr im Elektrogeschäft zu Gesicht bekommen. Es ist bald schon 5 Jahre auf dem Markt und dies ist schon eine ganz schön lange Zeit. Das Spiel ist freigegeben ab 12 Jahren und ich selber bin da derselben Meinung. Kaufen kann man es noch im Internet bei Online Shops oder aber auch bei EBay.
Die Grafik im Spiel ist wirklich noch ziemlich gut und ich muss sagen obwohl es schon so lange auf dem Markt ist, kann es bei manchen Spielen die erst erschienen sind noch recht gut mithalten. Beispielsweise sieht man dies an den Gebäuden wo man wirklich die kleinsten Details gut erkennen kann, aber auch die Einheiten und Panzer sehen klasse aus. Die Feinde sind immer mit der Farbe her anders gekennzeichnet, so dass auf weiterer Sicht man sie gleich unterscheiden kann. Also entweder rot oder auch grün. Effekte, bzw. Animationen hat man hier aber auch reichlich eingebracht. Meistens ist es Rauch der von den Panzern her kommt, oder aber bei Explosionen, die auch klasse gemacht worden sind.
Sound:
Die Musik ist im Spiel immer mal wieder anders und es wird nacheinander immer andere Melodie in dem Spiel gespielt, die recht Leise eingestellt ist. Am meisten hört man die Nebengeräusche von den Einheiten und den Panzern wie sie über das Kriegsfeld Marschieren und Rollen und dabei Schüsse von sich lassen die sich anhören als sei mal selbst dabei. Am besten zieht man bei dem Spiel Kopfhörer auf sonst denkt der Nachbar das etwas passiert ist ;). Die Soundqualität ist aber echt gut und ich konnte bis her keine Nachteile feststellen.
Installation:
Die Installation ist bei dem Spiel auch Kinderleicht und man muss hier wirklich nicht viel wissen. Als erstes Packt man es aus und nimmt die CD und legt sie in das Laufwerk. Nun sollte der Computer das Spiel auf Anhieb erkennen und möchte das man es nun Installiert. Nun muss man einfach den weiteren Schritten folgen und schon hat man das Spiel auf der Festplatte Installiert. Jetzt kann man auch gleich schon loslegen mit dem Spiel.
Spiel:
Wie schon oben erwähnt handelt es sich hier um ein älteres Strategiespiel das im 2. Weltkrieg stattfindet. Ich Persönlich musste gleich feststellen dass es nicht unbedingt schwer ist, obwohl man hier einen Schwierigkeitsgrad wählen
kann. Man kann gut auf der schwersten Ebene anfangen. Im Einzelspielermodus kämpft man sich mit seiner Armee durch den Storymodus, man kann aber auch gleich im Internet gegen andere Spieler Spielen, doch dies würde ich erst machen wenn man mehr Übung mit dem Spiel hat. Zur Übung steht anfangs noch ein Trainingsmodus da, den man schon machen sollte, damit man weis wie man anfängt und nicht später weis was welches Gebäude oder Einheit so kann. Im Storymodus kann man jeder Zeit Speichern, was ich immer mal wieder empfehlen würde. Wenn man sein Land hat mit dem man kämpft wartet man als erstes bis man anfängt. Man spielt bei dem Spiel nicht einfach so drauf zu wie bei beispielsweise Command & Conquer. Hier wird immer abgewechselt von Land zu Land, also Rundenabwechselnd. Am Anfang hat man ein paar Leute und Baut mit der Zeit immer mehr Gebäude und Panzer usw...es gibt wirklich viele verschiedene Kriegsmaschinen. Beispielsweise auch U-Boote oder Flugzeuge sowie Panzer. Wenn beispielsweise man von einem Gegner angegriffen wird kämpft man bei dem Spiel mit Würfeln. Dies ist so wie bei dem Brettspiel Risiko. Wer besser Würfelt verliert auch nicht. So wird dann auch entschieden wer die Schlacht gewonnen hat. Finde das bei diesem Spiel sehr gut gemacht weil man nicht immer;) verliert. Am meisten macht es halt spaß wenn man im Multiplayer Modus gegen jemanden anderen Spielt. Am Bildschirm unten ist dann auch die Menüanzeige mit den Einheiten die man besitzt als auch links eine kleine Karte die mit der Farbe anzeigt wo welche Armeen sich aufhalten. Die Karte ist meiner Ansicht nach etwas klein bei dem Spiel und hätte ruhig größer sein können. Dies hätte auch die Spielzeit verlängert und man hätte sich mehr ausbauen können. Die Steuerung ist bei dem Spiel auch sehr leicht. man benutzt hierzu immer die Maus und durch klicken bei der Menüleiste kann man Aktionen durchführen wie beispielsweise Würfeln oder auch Runde beenden oder seine Einheiten anklicken und so mehr Informationen bekommen.
Preis:
Preislich ist das Spiel ein wirkliches Schnäppchen und sehr billig. Man zahlt neu gerade mal rund 5 Euro bei EBay wenn nicht sogar billiger. Man kann also bei dem Spiel wirklich nicht viel falsch machen. Demos gibt es zu dem Spiel aber auch, wer es erst mal ausprobieren möchte.
Fazit:
Ich finde das Strategiespiel wirklich TOP, auch wenn der Storymodus ziemlich leicht ist. Am meisten macht es Spaß im Internet gegen andere gute Spieler sein können unter Beweis zu stellen. Die Grafik und der Sound sind auch gut gemacht und vom Preis her kann man auch absolut nichts sagen. Wer Strategiespiele mag dem kann ich dieses hier nur weiter empfehlen muss aber dazu sagen es ist Rundenbasierend und nicht jeder mag solche Spiele, ich aber schon :). Gebe dem Spiel hier wirklich gerne 4 Sterne mit auf dem Weg.
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Wer regiert heute die Welt?
ein Testbericht von Archmage2005-10-10 12:59:44vom 10.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Einfache Handhabung, überschaubar, viele Variationsmöglichkeiten...Nachteile/Kritik: Fehler in der Programmierung ohne weitere Hoffnung auf Patches. Teilweise dumme KI.
Das Computerspiel ist aufgebaut wie das strategische Brettspiel und ist Rundenbasiert.
Es gibt verschiedene Einheiten mit verschiedenen Fähigkeiten.
Wer mehr Abwechslung möchte kann die Einheiten auch verändern.
Dazu kann man Forschung betreiben um bis zu 6 teilweise sehr mächtige Forschungen zu erhalten.
Aber der Reihe nach.
Das Spiel ist für 5 Spieler konzipiert, ob Mensch oder Computer ist egal. Jeder Computergegner kann auf 3 verschiedene KI-Grade eingestellt werden.
Da ich das Spiel nur im Hotseatmodus gespielt habe, kann ich leider über die Multiplayerfunktion des Spiels nichts sagen,
außer das es einen gibt und dort ein Zeitlimit gesetzt werden kann damit die Züge nicht zu lange dauern (Nach Liesmich.txt)
Zur Wahl stehen Russland, England und Amerika auf Seiten der Allies, sowie Deutschland und Japan auf der Axis-Seite.
Je nach wahl des oder der Länder stehen verschiedene Aufgaben zur verfügung.
Weltbeherrschung => JEDES Land muß unter der Kontrolle der entsprechenden Seite stehen.
IPZ-Sieg => Erreichen einer entsprechend hohen Industrieproduktion, diese kann für beide Seiten unterschiedlich eingestellt werden.
2 Hauptstädte => Sobald 2 gegnerische Hauptstädte erobert sind hat man gewonnen.
Totaler Sieg => wie 2 Hauptstädte, jedoch muß man auch alle eigenen Hauptstädte unter eigener Kontrolle haben.
Dazu gibt es verschiedene Regelvarianten.
Z.B. nach den Auflagen vom Brettspiel in 2 Varianten, oder "selbsterstellte" Varianten, hierbei kann man aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen.
Sei es ein Vorteil für die Achsenmächte => Düsenjets für Deutschland und Super U-Boote für den Japaner.
Oder Russland darf in der ersten Runde nicht angreifen.
Keine neuen Industriekomplexe, Falschirmspringer, Kamikaze-Flieger und einiges mehr.
Länder können nur von Bodeneinheiten erobert werden, dafür gibt es Panzer und Infantrie.
Panzer sind schnell am Boden haben einen guten Angriff und verteidigen sich so gut wie Infantrie.
Infantrie ist langsam am Boden, greift bescheiden an und ist nur für 2-3 Dinge gut, billige Verteidigung,
billiges Kanonenfutter um die teuren Panzer zu schützen und last but not least als Fallschirmspringer wenn diese Option gewählt wurde.
Dazu gibt es amphibische Angriffe, hierbei muss eine Landeinheit von einem Transporterschiff an Land gehen.
Während eines solchen Angriffs können Schlachtschiffe eine Runde lang das Land bombardieren.
Jäger und Bomber können den Angriff unterstützen, wenn der gegner jedoch ein Flakgeschütz hat können sie vor dem Angriff abgeschossen werden.
Bomber dienen auch als Transporter für Fallschirmspringer und können daher entweder als Transporter oder starker Angreifer genutzt werden.
Jäger können so gut angreifen wie Panzer sind jedoch gute Verteidigungseinheiten.
Beide Lufteinheiten können Jagd auf U-Boote machen.
U-Boote können nicht auf Lufteinheiten feuern.
Ihre Vorteile sind, sie treffen (im Angriff) bevor ein Gegner zurückschiessen kann (wenn sie treffen) und
sie können untertauchen wenn es schlecht für die eigene Schiffsflotte aussieht.
Die Schlachtschiffe haben einen ausgezeichneten Angriff wie auch eine entsprechende Verteidigung. dazu kommt die schon erwähnte Fähigkeit der Landunterstützung.
Damit Jäger auch die schwachen Transporter und U-Boote schützen können gibt es auch noch Flugzeugträger auf denen bis zu 2 Jäger landen können.
Flakgeschütze können noch extra gekauft werden um es dem Gegner schwerer zu machen aus einer Lufthoheit zu viel Profit zu schlagen.
Wem der Transport der Einheiten zu lange dauert kann auch einen neuen Industriekomplex bauen der dichter an der Front liegt.
Ein Nachteil von Fallschirmjägern ist, daß sie nur einmal einen Bomber besteigen können, danach
sind sie nur noch als Land oder amphibische Einheiten zu gebrauchen.
Einige Fehler in der Programmierung können leider dafür sorgen, das bei einem Angriff einige Einheiten "verschwinden", vor allem wenn man von See und von der Luft aus mit Infantrie angreift und den Angriff dann teilweise verändern möchte.
Gekämpft wird (im allgemeinen) mit einem 6-seitigen Würfel pro Einheit. Wird der Schadenswurf der Einheit gewürfelt oder
unterboten verursacht die Einheit einen Schadenspunkt. Jede Einheit hat einen Lebenspunkt, es gibt jedoch die Möglichkeit
Schlachtschiffen 2 Punkte zu geben. Wer Superbomber erforscht hat, bekommt für den Bomber 3 Würfel beim Angriff.
Wer Schaden nimmt, kann sich frei aussuchen welche Einheit den Schaden abbekommen hat. Daher sind billige Einheiten wie Infantrie fürs Land oder Transporter für das Meer sehr praktisch.
Jedes Land produziert eine gewisse Anzahl von IPZ, das Geld der Länder sozusagen.
Mit diesem Geld kann man zu Beginn einer Runde Forschungswürfel und Einheiten kaufen.
Der Nachteil eines Computers ist, daß er keine Forschung betreibt. dies kann jedoch auch zu seinem Vorteil werden, wenn der Spieler viel forscht und nur Pech hat. Um eine Forschung zu bekommen muß man eine 6 würfeln, es können bis zu 6 Würfel pro Runde gekauft werden.
Zum Vergleich ein Panzer kostet soviel wie ein Forschungswürfel (5 IPZ), eine Infantrie 3IPZ, ein Schlachtschiff hingegen 24.
Wer die Hauptstadt eines Gegners erobert erhält die gesamten IPZ die der Gegner zu dem Zeitpunkt hatte. Verliert ein Land alle Einheiten und Länder,
wird es am Ende der Runde eliminiert und kann nicht wieder einsteigen. D.h. wenn Russland ausgelöscht wurde, können die Aliierten Russland zwar wieder befreien und damit die IPZ für den Gegner wieder reduzieren, jedoch wird Russland nie wieder IPZ erhalten, Einheiten oder Forschung kaufen können.
Die 6 genannten Forschungen sind:
Super U-Boote, damit wird die Angriffskraft von 2 auf 3 erhöht.
Düsenjäger erhöhen die Verteidigung der Jäger auf 5.
Super Bomber geben 3 Angriffswürfel, bzw. die Möglichkeit 2 Infantristen zu transportieren.
Raketen können IPZ vernichten, allerdings ist es nicht wie angegeben wichtig ob ein eigener Industriekomplex in der Nähe des gegnerischen Industriekomplexes ist, sonder es kommt auf die Flaks an.
Industrielle Revolution mach alle Einheiten um einen IPZ preiswerter.
Langstreckenflugzeuge erhöhen die Reichweite von Jägern auf 6 statt 4 Felder und auf 8 statt 6 für Bomber.
(Somit kann ein Bomber Amerika bombardieren und wieder in Westdeutschland landen.)
Bomber und Jäger müssen am Ende der Runde entweder auf einem Flugzeugträger oder einem freundlichen Land landen, neu eroberte Gebiete sind nicht als Landeziel erlaubt.
Ein weiterer Fehler ist bei der Kamikaze-Einstellung, das die gegnerischen Flugzeuge nicht entfernt werden und auch nicht angegriffen werden können. Irgenwann kommen sie dann jedoch auf einmal wieder zum Einsatz.
Der Computer nutzt auch keine Fallschirmjäger, dies bedeutet das man als Mensch nicht unbedingt Einheiten im Heimatland haben muss. Der Computer denkt jedoch auch nicht an die Fallschirmjägerfunktion, d.h. Amerika lässt sein Land leer stehen. Ein Bomber als Kamikaze mit Fallschirmjäger und Amerika fällt sehr schnell und hat als Aliierter seine Chancen versaut.
Die KI ist eindeutig stark auf die ursprünglichen Regeln programmiert und kommt mit Änderungen an Einheiten teilweise nicht klar.
Ein Beispiel dafür, ich änderte Panzer und Infantrie etwas ab. Beide gleich teuer, beide gleich schnell, die Panzer als reine Angreifer und die Infantrie dafür als entsprechend gute Verteidiger. Diese Änderung vom Prinzip her hat der Computer nicht verstanden.
Weitere Probleme der Ki sind beim Angriff, daß der Computer wenn er ein Land unbedingt haben will lieber 5 teure Jäger vernichten lässt als seinen Infantristen um dann mit dem letzten Überlebenden Infantristen sich zurückzuziehen. Dadurch wird seine Verteidigung extrem geschwächt.
Das Spiel selbst ist schon sehr alt und funktioniert im MS-DOS-Modus. Gespielt habe ich es hunderte von Malen, je nach Einstellung und Taktik dauert ein Spiel 1-4 Stunden. Wenn man die KI verstanden hat, empfiehlt es sich einfach mal die Einheiten zu verändern, d.h. die Preise für Einheiten, die Bewegungsrate und/oder auch Angriffs- und Verteidigungswert zu ändern.
Man kann auch zusätzliche Einheiten für die verschiedenen Länder dazustellen oder wegnehmen und damit den Kriegsverlauf natürlich entsprechend ändern.
Alles in allem ein altes Spiel, die Grafik ist entsprechend schlicht und die Musik auf dauer etwas nervtötend, aber der Ton kann abgestellt werden und damit steht der Stereoanlage als musikalische Untermalung nichts mehr im Wege.
Da ich das Spiel geschenkt bekommen hatte kann ich auch keine Aussage zum Preis machen, auf Grund des Alters, dürfte man es jedoch sehr kostengünstig erhalten können.
Trotz der oben genannten Mängel macht es viel Spaß und ist das bisschen Speicherplatz auf dem Rechner immer Wert. Echtzeitstrategen werden hier nicht glücklich werden, aber für Einsteiger in das Land der Rundenstrategie ist es wunderbar geeignet, da es einfach zu handhaben ist und nicht unnötig kompliziert wird.
Leider erfordert es wie viele Spiele immer die CD im Laufwerk, was teilweise etwas nervend sein kann.
Ich hoffe dies hilft Euch bei eurer Überlegung ob Ihr das Spiel haben wollte oder nicht. Fröhliches Würfeln :)
(nur ein paar typos beseitigt und fehlende Worte eingesetzt 10.10.05)
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ein Testbericht von bierbauch2005-07-08 23:02:15vom 08.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: zwei verschiedene Modi zur Auswahl, gute KI, gute Grafik...Nachteile/Kritik: nichts, ausser man findet es negativ, dass das Spiel nicht ganz einfach zu gewinnen ist
Mit "Axis & Allies" ist ein beliebtes Brettspiel auf den Bildschirm gebracht worden und zwar kommt A&A als
rundenbasiertes Echtzeitstrategie-Spiel daher, zeitlich angesiedelt im zweiten Weltkrieg.
Wenn man wie ich am Anfang gleich starten will und daher mit dem 2. Weltkrieg beginnen will, sagt einem das Spiel (einleuchtenderweise): "bevor Sie den zweiten Weltkrieg beginnen, sollten Sie erstmal das Tutorial spielen". Weise Worte, die auch in der Realität ihre Existenzberechtigung gehabt hätten, nur dass es da natürlich weder Gebrauchsanweisung noch Tutorial gibt/gab.
Das Spiel:
Man kann zwischen rundenbasierter Strategie im Zweiter-Weltkriegs-Modus und dem Kampagne-Modus in
Echtzeit und in weniger globalem Ausmaß wählen.
Der erste Modus ähnlet dem Spiel "Risiko":
Auf einer Art politischer Karte der Welt werden Truppenbewegungen simuliert. Konflikte die daraus resultieren werden entweder in Echtzeit ausgetragen oder aber dem Simulator überlassen. Wenn man die Hauptstädte des Gegners erobert, ist das Spiel gewonnen.
Ich dagegen habe mich von vornherein auf die fein ausgearbeitete 3D-Engine des Echtzeit-Parts gefreut, und der hat mich auch in keinster Weise enttäuscht. RTS-mäßiges Basenbauen, Rekruten ausbilden und Einheiten zusammenstellen eben. An A&A finde ich sehr innovativ, dass man komplette Divisionen bestellt, und nicht nur einzelne Soldaten oder Einheiten. So ist die Übersicht in der Schlacht einfacher, man hat ja eigentlich auch genug zu tun wenn sich der Gegner einem in den Weg stellt.
Die einzelnen Szenarien sind an Authentizität kaum zu übertreffen. So kann man das Schicksal der Parteien in den Schlachten von Nordafrika, in Russland oder an der Normannischen Küste selbst in die Hand nehmen.
Zur Wahl stehen, wie der Name des Spiels schon sagt, mehrere Generäle der Alliierten sowie der Achsenmächte. Je nachdem ob man sich für Patton oder Rundstedt entscheidet, liegen die besonderen Fähigkeiten der eigenen Truppe auch in anderen Feldern.
Mit der KI der Computer-Gegner habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Die ersten Runden gehen teilweise immer noch an den imaginären Feind, und von sinnlosem Verhalten bei dessen Truppen ist die KI weit entfernt.
Wenn man sich für den zweiten Weltkrieg interessiert und gerne Strategiespiele spielt, dann dürfte man mit Axis & Allies kaum falsch liegen.
Ausserdem, und das war der entscheidende Grund für mich das Spiel jetzt anzuschaffen, kostet das Spiel derzeit bei Amazon unter 15 Euro. Das ist für ein Spiel dieses Kalibers ein absolutes Schnäppchen, wie ich finde.
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ein Testbericht von sam08152003-05-23 15:03:27vom 23.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: dem Brettspiel vernünftig
nachempfunden...Nachteile/Kritik: bei mehrmaligen spielen zu linear
Da ich neben kochen und lesen auch noch ein paar andere Hobbys habe, komme ich heute mal zu einem anderen Bericht, ich gehe in die Pc-Abteilung.
Mein Bericht befasst sich heut mit dem Spiel Axis & Allies, was nichts anderes ist als der zweite Weltkrieg um 1942.
Für manche mag das ziemlich langweilig sein, aber ich kenne dieses Game noch als Brettspiel und mit mehreren zusammen und unterschiedlichen Strategien, fand ich es wahrlich faszinierend.
Zum Spiel ....
Die Aufmachung
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Bei der Verpackung verspricht mit schlichter Einfachheit ein Strategiespiel, wobei sich die Macher mehr auf das
Lob zum Brettspiel konzentriert haben, als eigene Ideen einfliessen zu lassen.
Die Vorderseite zeigt Patton, Montgomery und Eisenhower hinter einen kriegerischen Kulisse. Auf der Rückseite wird, wie auf jeder Verpackung erklärt worauf sich dieses Spiel bezieht.
Der Inhalt
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Der Inhalt ist einfach und es gibt eine gute Anleitung, die Routinemässig alles erzählt was man über dieses Spiel wissen muss, um es spielen zu können.
Das Spiel
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Das Spiel selber beginnt mit den Intros der Hersteller und einem Intro zum zweiten Weltkrieg, das jeden der fünf Parteien zeigt.
Die Bilder sind alle Original und es ist nicht an versuchter Authenzität gescheut worden.
Auf dem Eingangbildschirm kann man sich seinen General heraussuchen den man spielen will, ob USA, UK, UDSSR, Deutschland oder Japan jedes Land ist spielbar. Ob jetzt allein, oder zu mehreren menschlichen Spielern, oder den Computer man kann alles einfach über einen Klick anwählen.
Auch die Einstellung zu der Computerstärke ist da, wobei diese mit unterschiedlich fähigern Generälen besetzt ist.
Eine Einstellung für einen Modemkampf oder eine Internetschlacht ist auch dabei, wenn einem die Computerspieler nicht mehr reichen.
Möchte man die Grundeinstellungen ändern kann man dies über den Button „Einstellungen“ vornehmen, dort sind Funktionen wie 2.oder 3.Auflage drin oder das ein totaler Sieg notwendig ist....
Fängt das Spiel nun an, beginnt der Russe mit seinem Zug, dann kommt der Deutsche, der Brite, dann der Japaner und zum Schluss der Amerikaner.
Das Szenario beginnt genau in der Zeit von 1942, jedes Land hat seine Eroberungen gemacht und kann im Spiel darauf zurückgreifen.
Zum Spielablauf
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Der Spielablauf hat mich ein bischen enttäuscht. Die Computergegner sind sehr schwach, auch auf der höhsten Stufe, so das der Spielspass nach einiger Zeit verloren geht, auch wenn man alle Optionen der Einstellungen durchhat.
Die Soundeinstellung ist wahrlich mickrig, da dieses Game 1:1 vom Brett übernommen wurde. Einzig die Sequenzen wenn man sich in die Schlacht stürzt hat etwas mit Tonuntermalung zu tun, sonst gibt es da nichts.
Wenn man sich den Spass macht und seine Truppen in einem Land auf etwa 350 aufstockt, bekommt das Programm einen Overflow und bricht nach einiger Zeit ab, auch nicht gerade klug von den Programmiern gedacht.
Die Grafik ist schlicht gehalten, der Strategiezweck steht hier halt im Vordergrund.
Man sieht eine einfache generierte Welt in der Panzer, Schiffe oder Flieger ihr unwesen treiben ohne allerdings sonderlich zu beeindrucken.
Fazit
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Wer das Brettspiel wie ich kennt, ist ein bischen enttäuscht. Karge Grafik, kaum Klang und die Computer sind nicht das wahre vom Ei.
Von so einem Klassiker hätte mehr kommen müssen, dies war eine schnelle Umsetzung um Geld zu machen.
ein Testbericht von Neoxl2002-07-02 23:46:57vom 02.07.2002Empfehlung: ja
Vorest, wie immer, ein paar allgemeine Dinge.
Preis: 139 DM bzw. 69,95 € bei Outpost
Version: 2.0 mit Regelupdate
Gekauft wann: vor 8 Monaten
Völker: 5
Spieler: 2-5 ( Erweiterbar auf 8)
Jeder kennt schlichte Würfelspiele, bei denen man Feld für Feld weiterzieht und letztendlich gewinnt, doch Axis&Allies ist weit mehr.
Mit Axis&Allies erlebt man den 2. Weltkrieg hautnah-
Spielen sie die wirtschaftstarken Americaner, die schwachen Russen mit viel Land, Engländer die Herrscher der Meere, NAZI-Deutschland oder Japan.
Das Spiel überzeugt durch seine Spieltiefe und gut durchdachte Strategie. Im folgenden
werde ich ihnen Einheiten, Spielprinzip und Regeln erklären. Ich hoffe es gefällt ihnen.
1) Prinzip
Der Sinn des Spiele ist wohl eindeutig: Den Weltkrieg gewinnen. Doch hier gibt es 2 Möglichkeiten:
- Hauptländer des Gegeners einnehmen
oder
- wirtschaftliche Übermacht gewinnen
Axis&allies spielt man immer USA+UDSSR+UK gegen Deutschland+Japan, also AXIS gegen Allies. Jedes Land hat eine festgelegte Wirtschaftsstärke die dem beherrscher Geld zur herrstellung neuer Einheiten liefert. Es ist also gekonntest erobern angesagt um den Gegner zu schwächen und sich selebr zu stärken.
Mit hilfe von zahlreichen Einheiten und ihrer Allierten liegt es nun an ihnen wie der 2. Weltkrieg ausgeht. NS-Diktatur oder Weltfrieden
2) Einheiten
Jede Macht hat ihre eigenen Einheiten diese bestehen aus:
Infanteri ( schlechteste, aber billigste Einheit )
Panzer ( gut zum angreifen )
Flieger ( sehr gute Allround Einheit)
Bomber ( wie der Name schon sagt)
Schlachtschiffe ( die Macht der engländer)
Transporter ( wie der NAme schon sagt)
Flugzeugträger ( eine spezialität der USA )
Flaks ( Ideale Luftabwehr )
Industriekomplex ( produziert Einheiten)
Jede Einheit hat bestimmte Vorteile die man gekonnt einsetzten muss, Verluste sind dabei meist unumgänglich. HIer kommt es allerdings auch besonders darauf an, wann man welche Einheit baut, denn jede Eeinheit hat einen individuellen Preis. Je nach Strategie und Situatoin variiert das Spiel also regelmäßig.
3) Regeln
Leider sind die beigelegten Regeln nur auf englisch und deutsche Regeln sind sehr schwer zu bekommen und sind meist eigenständige Übersetzungen begeisterter Spieler.
Doch sind die Regeln leicht zu verstehen und wenn man das Spiel einmal gespielt hat kann man schon einiges strategisches Wissen vorweisen.
Der Ablauf ist gut und klar beschrieben und die Kämpfe werden nach Würfelsystem ausgetragen. Jede Einheit an einen Angrisswert z.B. 3, mit einem sechsseitigen Würfelmuss muss man nun höchstens eine 3 würfeln um einen Treffer zu erreichen.
"Ach alles Glückssache" werden jetzt einige sagen, aber dem ist nur zum Teil so. Man muss genau abwegen welche Einheten man in eine Kampfsituatoin bringt und eventuelle Verluste miteinbeziehen. Das macht mitunter das Spiel aus.
Desweitern kommt es noch darauf an, seine besetzten Länder mit Nachschubeinheiten zu versorgen, denn was bringt einem ein erobertes Land wenn man es nur 2 Runde halten kann.
Da sind wir schon beim Ablauf, das Spiel läuft Rundenbasiert, also jeder ist einmal dran, dann gibt es eine neue Runde.
4) FAZIT
Wenn man auf taktische Brettspiele mit geschichtlichem Hintergrund steht, ist Axis&Allies genau das richtige Spiel. Allerdings würde ich das Alterslimit auf 16+ setzten, denn die Regeln sind wie gesagt auf englisch, genau wie das Spiel, und es ist doch sehr komplex.
Der hohe Preis schlägt natürlich auch noch zu, aber Spieleliebhaber werde sich an den gut gemachten Einheitenfiguren erfreuen die in zahlreicher Ausführung vorhanden sind.
Nagativ würde ich die Farben des Spiels bezeichen, denn wenn man nicht im grellen Neonlicht, wie bei mir zu Hause, spielt, sind Engländer und Japaner kaum zu unterscheiden, doch dieses PRoblem ist bei den neueren Ausgaben korrigiert worden. Das Spiel dauert auch serh lange, mindestens 2 1/2 Stunden sollte man schon einplanen.
Also, allen die sich entscheiden dieses Spiel zu kaufen, wünsche ich viel Spaß. Ihr werdet es nicht bereuen.
#### UPDATE ####
Jeder der sich für das Spiel interessiert kann mir eine NAxchricht hinterlassen, ich kann es zu einem günstigen Preis (legal) besorgen.
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ein Testbericht von magnifico2002-02-13 14:14:54vom 13.02.2002Empfehlung: ja
Hätten die Allierten im Zweiten Weltkrieg auch ohne Amerika siegen können - oder war der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 unerläßlich? Fragen, die in spielerischer Weise bei "Axies&Allies" gelöst werden können.
Das Spiel beginnt mit einer ungefähren militärischen Aufstellung, wie sie um 1942 vorhanden war: die Truppen der Achsenmächte, Deutsches Reich, Italien und Japan, im Versuch, die Welt zu erobern; die Kräfte der frühen Allierten, Amerika, Rußland und Großbritannien in ihren Bemühungen, die Welt vor dem Wahnsinn einiger Diktatoren zu bewahren. Ziel des Spieles ist es, entweder
die feindlichen Truppen gänzlich zu eliminieren oder eine vorgegebene Aufgabe, z.B. die Besetzung Japans, der Einmarsch in Berlin oder die Invasion der Britischen Inseln, zu erfüllen. Dazu erhält jeder Spieler zu Beginn seines Zuges für sogenannte Produktionseinheiten, die er am Ende des vorangegangenen Zuges für seine von ihm besetzten Länder erhält, militärische Einheiten unterschiedlicher Eigenschaften: langsame und eher schwache Infanterie, schnellere Panzer oder gar Bomber und Kriegsschiffe. Sodann kann er seine Truppen in zu erobernde Länder führen, um mittels Würfel und Glück den Sieg oder die Niederlage für seine Anhänger herbeizuführen.
Dabei sollte nicht übersehen werden, daß die Geschichte zwar bereits geschrieben ist, jedoch nicht den einzigen möglichen Verlauf des Zweiten Weltkrieges vorgibt, und bei entsprechenden Umständen durchaus andere (und vielleicht auch erschreckende) Ergebnisse entstehen können.
Nicht zu vergessen ist jedoch, daß Axies&Allies keine Verherrlichung des Zweiten Weltkrieges oder gar der Taten einer daran beteiligten Macht zugrunde liegt, sondern lediglich die gegenseitige Herausforderung taktischem und strategischem Könnens in alle Freundschaft.
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Schnippo, 13.02.2002
Haumlttest wirklich etwas mehr angegement zeigen koumlnnen wie z.B. zur Grafik, Spielverlauft ... mir hilft dieser Artikel nicht gerade weiter...