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Das Kind ist sichtlich angetan vom Weihnachtsmann.

The Kid.

Bad Santa
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Bad Santa
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Testberichte Bad Santa

 (DVD) Komödie
2.9 von 5
Platz 587 in der Kategorie "Komödien".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 2.9 von 5
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Bad Santa Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 2.9 von 5
von 88% aller Autoren empfohlen (7/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Billy Bob Thornton als Anti-Weihnachtsmann, viel zynischer Humor, insgesamt ein unterhaltsame Komödie für Erwachsene
  • Schauspieler, Story
  • nach 92 Minuten der Abspann, Billy Bob Thornton ist gut besetzt
  • nette Story
  • Humor Schauspieler
Nachteile/Kritik
  • Ganz ohne Anspruch
  • nichts für Kinder
  • nicht witzig, kein Weihnachtsfeeling, endlos lahme Dialoge, ständige Wiederholungen der "Gags" etc...
  • kein Film für Oscars
  • Story
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Simonster

DER ANTI-WEIHNACHTSMANN

ein Testbericht von 2006-01-02 00:27:18 vom 02.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Billy Bob Thornton als Anti-Weihnachtsmann, viel zynischer Humor, insgesamt ein unterhaltsame Komödie für Erwachsene...
Nachteile/Kritik: Ganz ohne Anspruch
Um den Weihnachtsrausch im Nachhinein ein bisschen aufzufrischen gibt es heute von mir einen Bericht über einen WeihnachtsFilm. Aber mein Name wäre nicht Simonster, wenn ich jetzt über einen harmlosen, bunten Weihnachtskitschfilm für die ganze Familie schreiben würde. Nein, dieser Film ist doch etwas alternativ…

Willie Stokes (Billy Bob Thornton) ist ein frustrierter respektloser Krimineller, der säuft wie ein Loch, flucht, alles klaut, was nicht niet- und nagelfest ist und es am liebsten mit jeder Frauen treiben würde. Um ordentlich Geld zu kassieren, lässt er sich jedes Jahr an Weihnachten mit seinem kleinwüchsigen Komplize Marcus (Tony Cox) in Kaufhäusern als Weihnachtsmann und Elfe engagieren, um sich so an den hauseigenen Geldtresor ranmachen zu können und dieses zu plündern. Was sonst immer klappt, erweist sich dieses Jahr als schwierig: Nicht nur der Kaufhausmanager (Bernie Mac) kommt ihnen in die Quere, der ein Stück vom großen (Geld-)Kuchen haben möchte, sondern ein kleiner, dicke Junge (Brett Kelly), der unermütlich an den Weihnachtsmann glaubt und nicht mehr von Willies Seite weicht.

Bad Santa lief 2004 zur Weihnachtszeit bei uns in den Kinos und zeichnet sich durch einen schönen, bitterbösen Humor aus. Billy Bob Thornton ist als Weihnachtsmann absolut ungeeignet: Er zieht sich angetrunken den Weihnachtsmannanzug über um dann anschließend die Kinder zu beschimpfen, die sich der Reihen nach auf seinen Schoss setzten und von ihren Wünschen erzählen, die ihn so sehr interessieren wie mich Tokio Hotel. Sein kleinwüchsiger Kollege kann da als Weihnachtself schon etwas mehr überzeugen, dennoch ist alles nur ein Mittel zum Zweck. Bei Ladenschluss schaltet der Wächter die Alarmanlage ein, die sich aber erst nach genau 30 Sekunden aktiviert. Durch seinen Größenvorteil schafft er es, gekonnt über das Lüftungssystem zu der Alarmanlage zu gelangen und diese vor Ablauf der 30 Sekunden abzuschalten. Dann ist die Fingerfertigkeit von Willie gefragt, der bisher jeden Tresor erfolgreich knacken konnte.

Eine wichtige Rolle in dem Film spielt noch der achtjährige dicke Junge, dessen Rolle einfach nur als „The Kid“ bezeichnet wird. Er glaubt so fest an dem Weihnachtsmann, dass selbst der Anti-Weihnachtsmann Willie nicht an diesem Bild rütteln kann. Überglücklich endlich dem Weihnachtsmann zu begegnen, verfolgt er diesen auf Schritt und Tritt und nervt ihn mit tausend Fragen bezüglich seinem unechten Bart, wo denn sein Schlitten sei („Der wird gerade in der Werkstatt repariert“) und sonstigen Weihnachtsschnickschnack. Anfangs empfindet XX den Quälgeist noch sehr als lästig, als er jedoch herausfindet, dass dieser alleine mit seiner scheintoten Oma in einem großen Haus wohnt, macht er sich kurz entschlossen in deren Zuhause breit, da seine Wohnung von Polizisten gefilzt wird. Für den Jungen natürlich eine großartige Sache, er macht sogar alles für den neuen Hausbewohner inklusive Brote schmieren und morgens aufwecken. Willie will zwar lieber eine Ruhe haben, fängt aber an, sich aus Mitleid zumindest ein bisschen mit dem Jungen anzufreunden und zeigt ihm, wie er sich erfolgreich gegen seine Peiniger zur Wehr setzten kann. Dann gibt es da noch die Sue, die kurioser Weise auf Männer im Weihnachtsmannanzügen steht und sich gleich an Willie ranmacht.

Bad Santa eine gelungene Komödie, die meinem Geschmack entspricht. Billy Bob Thornton verkörpert perfekt den Anti-Weihnachtsmann, der Kinder nicht ausstehen kann und sich ihnen gegenüber abweisend und zynisch verhält. Auch der kleine dicke naive Junge empfindet man auf Anhieb als witzig, da er absolut nicht zu dem Jungen passt und die beiden trotzdem sich etwas näher kommen, wobei Willie aber dennoch seinen Zynismus beibehält.

Eine sehr witzige Szene im Film sieht zum Beispiel folgender Maßen aus: Im Kaufhaus wartet bereits eine Horde von kleinen Kindern auf den Weihnachtsmann. Als dann endlich Willie erscheint, ist dieser vollkommen betrunken, dass er nicht mehr geradeaus laufen kann und klappt vor den Kindern zusammen. Für diese ist das natürlich ein Alptraum. Später sitzt er dann in einem Restaurant und isst etwas, hat aber noch seinen roten Mantel an. Daraufhin nähert sich eine Mutter mit einem kleinen Kind und sagt: „Och, guck mal, der Weihnachtsmann!“ und man jetzt von solchen eigentlich erwartet, dass er sich überfreundlich mit dem Kind unterhält. Der genervte Willie dagegen flippt total aus, da er bereits Feierabend hat, brüllt die Frau und das Kind an, worauf die beiden natürlich geschockt reagieren.

Klar handelt es sich bei Bad Santa nicht um einen harmlosen Familienfilm, nicht umsonst ist er erst ab 16 Jahren freigegeben. Gewaltszenen sind zwar kaum vorhanden (jemand wird um die Ecke gebracht und es gibt eine bleihaltige Verfolgungsjagd am Ende, dafür ist der Film überfüllt mit derben Schimpfwörtern und Flüchen, meistens gehen sich Willie und Marcus gegenseitig auf die Nerven und zeigen da deutlich. Außerdem sieht man zumindest ansatzweise, wie sich Willie mit einer Frau in der Umkleidekabine im Kaufhaus vergnügt.

Auf der DVD, die übrigens (un)passender Weise Ende Juni erschienen ist, befinden sich ansonsten noch ein paar standardmäßige Extras. Es gibt ein etwa 10minütiges Making-Of, in dem der Regisseur erzählt, wie das Projekt entstanden ist, die Schauspieler kommen zu Wort und loben sich gegenseitig in höchsten Tönen („Der und der ist ja soooo toll und der und der ist sowieso der beste Schauspieler den es gibt“) und ein paar Drehaufnahmen gezeigt werden. Das Ganze geht aber nicht sonderlich in die Tiefe. Dann gibt es noch eine handvoll entfallene Szenen und die Outtakes, die mich auch nicht sonderlich vom Hocker gerissen haben. Insgesamt ist das Bonusmaterial akzeptabel, aber auch nicht so der ultimative Burner.

Ich empfehle „Bad Santa“ allen, die gern mal eine alternative Weihnachtskomödie sehen möchten. Wer von den sonstigen weihnachtlichen Kitschfilmen genervt ist und auf schwarzen Humor steht, für den ist der Film auf jeden Fall etwas. Ich gebe der DVD vier Sterne. Der Film ist lustig, aber auch nicht unbedingt ein Muss. Die Extras sind eher lau und der Film ist doch etwas platt, Anspruch sucht man hier vergeblich. Dennoch werden einige witzige Szenen geboten, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Es reicht aber meiner Meinung nach, wenn man ihn sich nur ausleiht.

Schwarze Grüße von Bad Simonster


Bad Santa
USA 2003/04
Regie: Terry Zwigoff
Mit: Billy Bob Thornton („Monster’s Ball“, „Banditen“), Tony Cox („Ich, Beide & Sie“, „Spaceballs“), Drett Kelly, Lauren Graham („Gilmore Girls“), Bernie Mac („Charlie’s Angels“; „Ocean Eleven“) Lauren Tom (Originalstimme der Amy in Futurama)
Länge: 95 Minuten
FSK: AB 16
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Ikarus18
Ikarus18, 31.12.2005
Guten morgen, dein Bericht hat mir sehr gut gefallen und ich gebe dir ein sehr hilfreich. ich wünsche dir noch einen wunderschönen samstag und einen guten rutsch ins neue jahr. und natürlich das wichtigste, Gesundheit! liebe grüße ikarus
Baby1
Baby1, 13.05.2006
Toller Bericht LG Anita übrigens guck doch mal vorbei im Yopi chat http:www.ychat.de.vu
Angelina88
Angelina88, 30.12.2005
Schöner Bericht. LG, Angelina würd mich über Gegenlesungen freuen -
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Das Kind ist sichtlich angetan vom Weihnachtsmann.
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Bad Santa: Das Kind ist sichtlich angetan vom Weihnachtsmann.
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atrachte

Ein Weihnachtsfilm der etwas anderen Art

ein Testbericht von 2006-12-27 10:02:31 vom 27.12.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Thronton glänzt in seiner Rolle, schwarzer Humor, durchgehend gute Gags, hebt sich von anderen Weihnachtsfilmen deutlich ab,...
Nachteile/Kritik:  manchmal etwas langatmig,
Zwar neigt sich das diesjährige Weihnachtsfest allmählich zum Ende hin, trotzdem möchte ich euch mit meiner heutigen Rezension einen Weihnachtsfilm vorstellen der sich vor allem an diejenigen richtet die vom Weihnachtstrudel nicht allzu viel halten. Der Film von dem ich spreche trägt den Titel "Bad Santa", der bereits vermuten lässt das es sich hier wirklich nicht um einen typischen, auf gute Welt machenden Vertreter des Genres handelt. Mehr dazu aber im nun folgenden Bericht.

\ Story ////
Jedes Jahr auf´s neue benötigen Willie (Billy Bob Thornton) und sein kleinwüchsiger Freund Marcus (Tony Cox) Geld. Dazu besorgen sich die beiden Kleinganoven den Job des Weihnachtsmann und seines Helfers in irgendeinem Kaufhaus und spielen dort solange ihre Rollen bis sie irgendwann genug Informationen über das Alarmsystem des Einkaufszentrums gesammelt haben um den Tresor im dortigen knacken zu können. Jedoch wird Willie immer unzuverlässiger, was vor allem an seinem hohen Alkoholkonsum liegt. So kommt es nicht selten vor das er im Suff die Kinder und deren Eltern beleidigt oder sich in einer Umkleidekabine mit einer Kollegin vergnügt. Doch mit dem Auftreten von Sue (Lauren Graham) und eines kleinen Jungens (Brett Kelly) ändert sich für Willie einiges.

\ Meine Kritik zu "Bad Santa" ////
Filme zur besinnlichen Jahreszeit gibt es wirklich wie Sand am Meer, dabei laufen die meisten dieser Werke nach einem ähnlichen Muster ab, welches schließlich in einem schnulzigen Happy End a la Hollywood endet. Zeit das sich daran mal etwas ändert dachte sich wohl Regisseur Terry Zwigoff und drehte mit "Bad Santa" einen Weihnachtsfilm der sich von seinen Genrekollegen sehr abzuheben weiß.

Grund dafür ist vor allem die Art des Humors die "Bad Santa" dem Zuschauer auftischt. Wer einen schönen, friedvollen und familienfreundlichen Film bei "Bad Santa" erwartet, wobei der Titel alleine schon klar machen sollte das es sich hier nicht um einen solchen handelt, wird sehr überrascht sein wenn aus dem Mund von Billy Bob Thornton, der hier auf wundervolle Art und Weise den obszönen Kaufhausweihnnachtsmann Willie verkörpert, Worte wie "Scheiße" kommen. Bei solchen, vergleichsweise, harmlosen Fluchereien bleibt es aber längst nicht, denn wie Willie zu Beginn des Filmes selbst über sich sagt ist er ein Weihnachtsmann der "raucht, säuft und Sex hat". Dementsprechend verhält er sich auch seinen Mitmenschen gegenüber. Ob er in Anwesenheit von Kindern ausrastet und dabei ein Krippenspiel zerstört, besoffen in der Ecke rumliegt oder sich selbst ans Bein pisst: Ein typischer Weihnachtsmann ist Willie wirklich nicht. Und gerade diese schwarz humorige und zynische Darstellung ist es die den Film so stark macht.

Denn von der Story her gesehen ist der Film nicht unbedingt etwas besonderes, wenn aber auch nicht ganz alltägliches. Zwar ist der Film ein wenig wie andere Vertreter des Genres aufgebaut und zum Ende hin scheint man fast auch auf ein Hollywoodtypisches Happy End setzen zu wollen, wozu es zum Glück aber nicht kommt da dies den Film wohl einen faden Beigeschmack gegeben hätte, trotzdem bleibt sich der Film durchgehend Treu und macht letztlich das was er will. Das der Plot dabei ein wenig Platt herüberkommt und zu weilen dazu neigt Träge zu wirken, macht nicht wirklich etwas aus denn die Inszenierung klappt in sich sehr gut, was vor allem an den nicht typischen Humor liegt. Aber auch die Einstreuung von ein wenig Dramatik, die vor allem am Ende zum tragen kommt dabei aber nicht aufgesetzt wirkt, und der offensichtlichen Kritik an der materialistischen Gesellschaft tut dem Film nur gut als das sie ihm schadet.

Ein weiterer Grund für das gute Gelingen des Filmes sind die gut ausgesuchten Darsteller, wobei vor allem Billy Bob Thornton mit seiner Darstellung des Kleinganoven Willie hervorsticht. Man würde es bei einem solchen Film wohl wirklich nicht zwingend erwarten, aber Thornton spielt seine Rolle überaus gut und weiß mit seiner gesamten Art, die Rolle des fluchenden, auf Sex fixierten alkoholkranken Weihnachtsmann passt aber auch wirklich wie die Faust auf´s Auge zu Billy Bob, zu überzeugen. Einen besseren Darsteller für Thornton´s Rolle hätte man wohl nicht finden können. Ebenfalls zu überzeugen weiß Tony Cox als Marcus, dem kleinwüchsigen Gehilfen von Willie. Ein echter Glücksgriff ist den Machern zudem mit Brett Kelly als "das Kind" gelungen, der mit seiner liebenswerten Art Willie zu Beginn zwar zur Weißglut zu treiben versteht, jedoch mit der Zeit an das Herz des untypischen Weihnachtsmannes wächst. Die restlichen Darsteller machen ihre Sache ebenfalls sehr gut, sei es Bernie Mac als Kaufhausdetektiv Gin, John Ritter, in seiner letzten Rolle vor seinem Tod, als spießiger Laufhauschef oder Lauren Graham als Sue, die sich mit der Zeit in Willie verliebt.

\ Daten zum Film ////

Original Filmtitel:
Bad Santa (2003)

Länge des Filmes:
Ca. 96 Minuten

Schauspieler:
Billie Bob Thornton (Willie)
Tony Cox (Marcus)
Brett Kelly (das Kind)
Lauren Graham (Sue)
Bernie Mac (Gin)
John Ritter (Bob Chipeska)

Regisseur:
Terry Zwigoff

FSK:
Ab 16 Jahren

Verleiher:
Columbia Tristar

\ Fazit ////
Ich bin wirklich kein großer Freund von Weihnachtsfilmen was vor allem daran liegt das sie sich voneinander in den wenigsten Fällen wirklich maßgeblich unterscheiden. Wem es genauso geht der ist mit "Bad Santa" an der richtigen Adresse. Nicht nur das der Film mit seinem schwarzen Humor und seinen bravourösem Billy Bob Thornton versucht sich von den Genrevertretern abzugrenzen, "Bad Santa" macht es dabei noch richtig gut. Zwar muss man sagen das der Film in seiner Erzählung dazu neigt etwas träge zu wirken, dafür wird dieser Kritikpunkt mit den vielen Gags wieder weg gemacht. Somit spreche ich für "Bad Santa" gerne eine Empfehlung aus und verleihe ihm vier Sterne, die Sehempfehlung gilt vor allem für diejenigen die mit Weihnachten bzw. mit den Filmen zum Fest der Liebe überhaupt nichts anfangen können.

7/10 Punkten für den Film "Bad Santa" und somit vier Sterne als Wertung.

Homepage des Filmes :
http://www.badsanta-derfilm.de/

Homepage des Verleihers :
http://www.sonypictures.de/

IMDB Link mit weiteren Informationen:
http://german.imdb.com/title/tt030 7987/#comment
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
diana75
diana75, 28.12.2006
:: GUTEN - RUTSCH ::WÜNSCHT DIR -DIANA-75
Baby1
Baby1, 27.12.2006
Ich wünsche Dir nen guten Rutsch ins neue Jahr Lieben Gruss Anita
bigmama
bigmama, 27.12.2006
sh und Guten Rutsch ins Neue Jahr! LG Anett
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Skywalkeratwork

Klingt eigentlich nach einem prima Job :-)

ein Testbericht von 2006-10-31 13:14:26 vom 31.10.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Schauspieler allesamt, vor allem aber Billy Bob Thornton und Tony Cox ! Abwechslungsreich, wird nie langweilig ! Die wenigen Lacher die es gibt, sind ganz gut ! Schwarzer Humor teilweise ! Halt ein komplett untypischer Weihnachtsmann !...
Nachteile/Kritik: Zu wenig gute Lacher für eine Komödie !
Vorwort
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Die Weihnachtszeit rückt ja ein wenig näher und eigentlich passt daher auch dieser Film der aktuell auf Premiere läuft, nämlich Bad Santa. Zwar wäre es lustiger gewesen wenn ich ihn zusammen mit meiner Frau geschaut hätte, da steckt das Lachen des anderen an und sie liebt Komödien, doch da sie zu müde war habe ich ihn alleine geschaut und ob er empfehlenswert ist, das erfahrt Ihr wie gewohnt nach dem Lesen meines Berichtes, wobei ich euch nun viel Spaß wünsche!

Kurze Infos zum Film
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Den Film gibt es schon für 9,95 Euro bei Amazon.de zu kaufen in der Extended Version, doch ich bin nicht sicher welche Version ich nun auf Premiere gesehen habe, ich weiß nur, er ist definitiv ab 16 Jahren freigegeben. Die Laufzeit beträgt 95 Minuten und ich glaube bei Premiere waren es nur 86 Minuten wenn ich mich nicht täusche. Die DVD erschien am 7. Juni 2005 und der Regisseur heißt Terry Zwigoff, der auch schon für Ghost World zuständig war. Er stammt ansonsten noch aus den USA, wurde 2003 produziert und gehört in das Genre Komödie!

Die Schauspieler
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Billy Bob Thornton spielt Willie T. Stokes
Tony Cox spielt Marcus
John Ritter spielt den Manager vom Einkaufszentrum
Bernie Mac spielt einen Kaufhausdetektiv
Brett Kelly spielt einen unschuldigen Jungen
Lauren Graham spielt Sue
Ajay Naidu
Lauren Tom

Billy Bob Thornton ist der ganz klare Hauptcharakter in diesem Film, um ihn dreht sich hier alles und das ist für meinen Geschmack die beste Wahl die man hätte treffen können, vom Typ her passt er ideal in diese Charakter-Rolle und vor allem dieser schwarze Humor, passt prima zu ihm und man nimmt ihm das als Zuschauer absolut so ab. Also eine ernste Rolle von ihm, denn hier lacht höchstens der Zuschauer, aber nicht der Schauspieler :-) Zuletzt habe ich ihn in Filmen wie Armageddon oder Banditen gesehen, halt schon ein bekannter und auch teilweise sehr beliebter Schauspieler in den USA. Und dann folgt die wunderschöne Lauren Graham, die einen Fable für Weihnachtsmänner hat und mehr oder weniger schon fast zur Freundin wird von Willie und er hat seinen Spaß mit ihr. Sie sieht bezaubert aus und weil hier viel Erotik geboten wird mehr oder weniger, passt sie auch ideal hier rein. Zu sehen war sie übrigens schon in Der Babynator oder bei der Serie Gilmore Girls. Tony Cox hat auch eine super witzige Rolle, was aber nichts damit zu tun hat, weil er kleinwüchsig ist, aber es hat ihm natürlich geholfen diese Rolle als Partner von Willie zu bekommen und er war bereits in Ewoks (Star Wars 1994) zu sehen oder in Blutige Lorbeeren und ich muss sagen, er spielt seine Rolle super lustig und er ist eindeutig eine Bereicherung für diesen Film. Und dann folgt noch Brett Kelly, ein etwas dickerer Junge der immer gehänselt wird und er befreundet sich ebenfalls notgedrungen mit Willie, aber auch dieser Charakter ist aus diesem Film nicht wegzudenken, sorgt für einige Lacher und war zuvor bereits in Like Mike 2 zu sehen. John Ritter spielt dann auch noch mit, kennt man eventuell aus Stephen King´s ES oder Confidential und er spielt einen der Kaufhaus-Besitzer und da es soviele unterschiedliche Charaktere gibt in diesem Film, ist es um so besser für den Film letztlich. Bernie Mac ist dann der Kaufhaus-Detektiv, schon zu sehen in Ocean´s Twelve oder 3 Engel für Charlie und alles in allem bleibt halt zu sagen, das die Besetzung klasse ist, hoffen wir mal das dies auch für die Inszenierung und Handlung gilt!

Die Handlung
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Es ist die etwas andere Weihnachts-Geschichte kann man grundlegend sagen, deshalb auch zurecht die Altersfreigabe erst ab 16 Jahren. Willie T. Stokes wird jedes Jahr zum Weihnachtsmann, doch normalerweise stellen sich Kinder den Weihnachtsmann nett und hilfsbereit vor und sie erhalten dann die Geschenke von ihm, die sie sich wünschen. Doch bei diesem Weihnachtsmann ist alles anders, er ist verdorben, unfreundlich und nutzt seinen Job für vielerlei Sachen absolut aus. Zum Einen verdient er jedes Jahr eine Menge Kohle damit, das er mit seinem Freunden-Zwerg zusammen sich anstellen lässt für die Weihnachtszeit in Kaufhäusern und diese dann letztlich mit ihm zusammen ausraubt. Und so verdienen sie sich jedes Jahr eine Menge Kohle zusammen und kommen locker aus mit der Kohle bis zum nächsten Jahr...

Doch es ist noch schlimmer, denn wenn es nur dass wäre OK, aber dazu nimmt er sich jede Frau die er kriegen kann und hat richtig viel Spaß dabei und macht so etwas denn der Weihnachtsmann? Dazu raucht er und vor allem trinkt er viel Alkohol, erscheint ungepflegt und betrunken zur Arbeit, bittet die Kinder auf seinen Schoss um sie zu fragen was sie sich wünschen und weiter geht´s und das absolut unfreundlich. Er rülpst, furzt und beschimpft die Kinder teilweise, ein böser Weihnachtsmann. Und er macht dies auch schon ein paar Jahre mit seinem kleinen Freund zusammen und überlegt so langsam mal damit aufzuhören. Und ein kleiner dicker Junge wird so allmählich sogar sein Freund und da überlegt man sich schon mal so langsam, wieder vernünftig zu werden, auch wenn es ihm sichtlich schwer fällt...

Denn als die Polizei ihm etwas auf den Fersen scheint, übernachtet er bei dem Jungen, der ein großes Haus besitzt und nur seine Oma wohnt mit ihm zusammen, da sein Vater aktuell noch im Gefängnis sitzt. Und so macht er sich dort zusammen mit dem Jungen erstmal ein schönes Leben, doch er wächst ihm so langsam richtig ans Herz und von daher wird ihm am Ende das Weihnachtsgeschenk des Jungen wohl zum Verhängnis, welches er noch kurz vor Weihnachten extra besorgt...

So, mehr wird jetzt aber nicht verraten, ich habe mich schon gefreut auf diesen Film, hatte aber auch nicht zu hohe Erwartungen, so konnte ich auch nicht enttäuscht werden und so werde ich es nun auch häufiger machen. Fakt ist, die Schauspieler sind klasse ausgewählt, sehr unterschiedlich, abwechslungsreich und von daher gibt es immer wieder was neues für den Zuschauer zu sehen. Leider halten sich die großen Lacher eher zurück, was ich natürlich bei der Bewertung am Ende berücksichtigen muss, bei einer Komödie ist mitunter dieser Punkt halt am Wichtigsten. Aber unterhalten hat er mich absolut muss ich sagen, Langeweile kam hier nie auf!

Meine Meinung
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Also bei der Bewertung muss ich wieder mit ein wenig Tendenz arbeiten, die Standardbewertung "Mittel" war mir direkt klar nach dem Ende des Films. Empfehlen kann ich ihn auch auf jeden Fall, passend auch zur kommenden Weihnachtszeit, doch aufgrund nicht so vieler Lacher, hat er höchstens die Tendenz nach Gut, aber eine solche Bewertung ist in meinen Augen sicherlich nicht stattgegeben, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und hätte ich ihn eventuell zusammen mit Kristin geschaut, vielleicht hätte man mehr gelacht als wenn man ihn alleine sich anschaut. Nichtsdestotrotz hat er viele Vorteile, wenn auch gleich nicht an der Anzahl der großen Lacher, aber unterhaltsam ist er eigentlich die ganze Zeit. Dazu ist die Schauspielerwahl sehr gelungen in meinen Augen, da kann man nicht meckern, allen voran die Hauptbesetzung mit Thornton ist genial gewählt, er passt wie die Faust aufs Auge in diese Rolle. Dazu ist viel Erotik gegeben, Abwechslung und jede Menge schwarzer Humor, der auch mitunter viel mit dem kleinen Freund von Willie zu tun hat, dem kleinwüchsigen Marcus. Dazu passt Willie natürlich gar nicht in die Rolle des Weihnachtsmannes, vor allem nicht sein Verhalten, was halt widersprüchlich und deshalb so gut ist. Wer also zur Weihnachtszeit mal einen ganz anderen Film sehen möchte, auch zum Thema Weihnachten, der kann ihn sich ruhig ansehen, es lohnt sich schon wie ich finde. Daher hoffe ich, das ich euch ein wenig weiterhelfen konnte und sage bis zum nächsten Film-Geschenk, euer Sky!
...
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Kommentare
Sweeaty
Sweeaty, 31.10.2006
guter bericht! : liebe grüße!!
AndreaRo
AndreaRo, 31.10.2006
wäre nichts für mich...
HiRD1
HiRD1, 31.10.2006
SH. Gruß, Ralf
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eyes2602

Wenn Santa vom rechten Weg abkommt!

ein Testbericht von 2006-01-17 17:12:02 vom 17.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Schauspieler, Story...
Nachteile/Kritik: nichts für Kinder
Es ist ihm egal, ob du artig warst oder nicht.


Story:

Willie ist nicht der typische Weihnachtsmann, wie man ihn sich vorstellt. Er ist ständig betrunken, kann das fluchen nicht lassen und denk immer nur an sich. Zusammen mit seinem Partner Marcus raubt er regelmäßig zur Weihnachtszeit (Heiligabend) Kaufhäuser aus.

Sie lassen sich immer kurz vor Weihnachten als Santa und Elf in einem großen Kaufhaus bzw. Einkaufszentrum einstellen. So können sie genau planen wie alles ablaufen soll und sind dabei perfekt getarnt. Wer verdächtigt schon den Weihnachtsmann?

Willie und Marcus ziehen die ganze Sache schon seit mehreren Jahren durch. Doch Willie hat sich einfach nicht mehr unter Kontrolle. Er kommt fast immer bei Arbeitsbeginn zu spät, ist besoffen und beschimpft dann auch noch die Kinder, die sich auf seinen Schoß setzten und fotografieren lassen wollen.

Doch dieses Jahre haben sie ein noch größeres Problem. Der Manager des Einkaufszentrums und der Kaufhausdetektiv finden an Santas Verhalten irgendwas merkwürdig. Der Detektiv stellt Nachforschungen an und kommt hinter das Geheimnis. Doch anstatt es der Polizei zu melden, erpresst er Willie und Marcus und will 50 % des Gestohlenen selbst haben. Den Beiden bleibt nichts anderes übrig, als zuzustimmen, da sie sonst selbst leer ausgehen.

Willies Leben beginnt sich zu ändern, als er auf den kleinen Thurman trifft. Sein Vater ist im Gefängnis und er lebt bei seiner Großmutter. Er hält Willie für den echten Weihnachtsmann und da Willie gerade eine neue Bleibe sucht, lässt Thurman ihn kurzerhand bei sich wohnen. Seine Großmutter scheint davon eh nichts mehr mitzukriegen. Zur gleichen Zeit beginnt er eine Affäre mit der Barkeeperin Sue, die auf Männer im Weihnachtsmannkostüm steht.

Doch an Heiligabend läuft nicht alles wie geplant. Können sich Willie und Marcus noch vertrauen? Hält der Detektiv die Abmachung ein? Empfindet Willie plötzlich etwas für andere Menschen?

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Schauspieler:

~ Billy Bob Thornton
als Willie
Geburtstag/-ort: 4. August 1955 in Hot Springs, Arkansas, USA
Weitere Rollen: U-Turn, Homegrown, Armageddon, Ein einfacher Plan, Turbulenzen und andere Katastrophen, Bandits, Monster`s Ball, Tatsächlich ... Liebe, Friday Night Lights
Billy war bereits mehrfach für einen Oscar nominiert und gewann ihn 1997 für "Sling Blade".

~ Tony Cox
als Marcus
Geburtstag/-ort: 1958 in Uniontown, Alabama, USA
Weitere Rollen: Spaceballs, Beetle Juice, Leprechaun 2, Ich beide & Sie
Er war bereits mehrfach in Musikvideos zu sehen, z. B. "California Love" von 2Pac, "From da chuuuch to da Palace" von Snoop Dogg, "Just Lose It" von Eminem (als Filmcharakter aus Bad Santa).

~ Brett Kelly
als Thurman Merman
Geburtstag/-ort: 30. Oktober 1993 in Vancouver, British Columbia, Canada
Weitere Rollen: Dead Like Me, Kill Me Later
Für seine Rolle in Bad Santa gewann er 2004 bei den Phoenix Film Critics Society Awards einen Preis (Best Performance by a Youth in a Lead or Supporting Role - Male).

~ Lauren Graham
als Sue
Geburtstag/-ort: 16. März 1967 in Honolulu, Hawaii, USA
Weitere Rollen: Gilmore Girls, Crazy Love - Hoffnungslos verliebt, Sweet November, Der Babynator

~ Bernie Mac
als Gin
Geburtstag/-ort: 5. Oktober 1958 in Chicago, Illinois, USA
Weitere Rollen: Friday, The Bernie Mac Show, Ocean`s Eleven, Drei Engel für Charlie: Volle Power, Ocean`s Twelve, Guess Who - Meine Tochter kriegst du nicht

~ John Ritter
als Bob Chipeska
Geburtstag/-ort: 17. September 1948 in Burbank, California, USA (gestorben am 11. September 2003)
Weitere Rollen: Die Waltons, Herzbube mit 2 Damen, Es, North, Chucky und seine Braut, Meine wilden Töchter
1983 bekam er einen Stern auf dem Walk Of Fame. Er starb am 11. September 2003 nach den Dreharbeiten zu "Meine wilden Töchter" an einem Riss in der Aorta, der durch einen Herzfehler verursacht wurde. Sechs Tage später wäre er 55 Jahre alt geworden.

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Produktionsdaten:

Or iginaltitel: Bad Santa

Genre: Comedy, Krimi

Regie: Terry Zwigoff

Drehbuch: Glenn Ficarra, John Requa

Budget: $18.000.000

Land: USA, 2003

Gefilmt wurde in Los Angeles, Torrance und Santa Clarita / California, USA.

Kinostart in Deutschland: 18. November 2004

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DVD-Details:

~ Format: Dolby, Surround Sound, PAL
~ Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
~ Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Hindi, Türkisch
~ Kompatible mit PlayStation 2
~ Bildformat: 16:9, 1.85:1
~ DVD Erscheinungstermin: 7. Juni 2005
~ Länge: ca. 95 Minuten
~ FSK: ab 16 Jahren

Bonus-Material:

~ Outtakes
~ Entfallene Szenen
~ Featurette
~ Trailer (White Chicks, Suspect Zero)

Preis: 8,97 Euro

Beim Start des Menüs sieht man zuerst einen zu Boden fallenden Adventskalender. Danach startet das eigentliche Menü mit kurzen Filmausschnitten und einer leicht weihnachtlichen Melodie unterlegt.

In der DVD-Hülle ist auch noch eine aufklappbare Kapitelübersicht, sowie weitere Infos zum Film mit Bildern.

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Meinung/Fazit:

Endlic h mal nicht so ein typisch kitschiger Weihnachtsfilm mit allem drum und dran. Billy Bob Thornton ist nicht nur der Ex-Mann von Angelina Jolie, sondern auch ein erstklassiger Schauspieler. Er spielt den besoffenen und unanständigen Santa einfach perfekt.

Weitere Kandidaten für die Rolle des Willie waren Bill Murray und Jack Nicholson. Doch beide entschieden sich für andere Filme (Lost in Translation und Was das Herz begehrt).

Gilmore Girls Fans werden sich ganz schön wundern, wenn sie Lauren Graham sehen. Ihr Charakter ist ganz anders als in der Serie. Sie arbeitet als Barkeeperin und steht auf Sex mit Männern im Weihnachtsmannkostüm. Außerdem ist sie recht freizügig in Unterwäsche und Bikini zu sehen.

Besonders klasse war auch die Rolle des Thurman Merman. Brett Kelley ist für sein Alter wirklich richtig gut. Man fühlt mit ihm, wenn er z. B. von anderen Kindern gequält wird oder die Tatsache, dass er allein mit seiner Großmutter zusammenwohnt und sonst eigentlich niemanden mehr hat. Es ist schon süß, wie er versucht sich mit Santa anzufreunden.

John Ritter ist hier in einem seiner letzten Filme zu sehen. Ich kann mich noch daran erinnern, wie in "Herzbube mit 2 Damen" den Jack Tripper gespielt hat. Die Serie war echt klasse. Der Film wurde John sogar gewidmet. Im Abspann steht "In loving Memory of John Ritter".

Für Kinder ist dieser Film wohl eher nicht geeignet, was aber nicht unbedingt negativ ist, schließlich gibt es ja noch genug kinderfreundliche Weihnachtsfilme. Der Weihnachtsmann hat Sex, unanständige Gedanken, ist kriminell, versoffen und die ganze Zeit am fluchen (in der englischen Version ca.: 170 x "Fuck", 74 x "Shit", 31 x "Ass", 10 x "Bitch" und 1 x "Bastard").

Die DVD ist gut ausgestattet und hat einiges an Bonus-Material. Leider ist kein Trailer für "Bad Santa" selber mit drauf. Die Outtakes sind lustig und das Featurette mit Interviews sehr informativ und interessant.

Klasse Film, für alle, die mal einen etwas anderen Weihnachtsfilm sehen wollen. 5 von 5 Sternen.
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Kommentare
sunnyblack
sunnyblack, 17.01.2006
Guter Bericht, wobei am Ende ein kurzes Fazit meistens sehr hilfreich ist. Für die Lesefaulen
Berbatov
Berbatov, 17.01.2006
hammer Film, hab ich auch letztens erst gesehn
Zzaldo
Zzaldo, 08.01.2007
ein sh von mir für Dich. LG Stephan
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Senilm

Dieser Weihnachtsmann f***t, säuft und raucht !

ein Testbericht von 2005-09-16 14:41:44 vom 16.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Derber Weihnachtshassspaß !...
Nachteile/Kritik: nix für kids
Ach ja... ich gehöre sicherlich auch zu den Weihnachtsmuffeln - ja ich kann sogar richtig gut verstehen warum die Selbstmordrate zum heiligen Fest immer nach oben schnellt.
Zum Glück hat Hollywood dieses Jahr auch an solche Weihnachtshasser wie mich gedacht und den Weihnachtsmann als eklig, asoziales Aas in Form von Billy Bob Thornton in die Kinos gejagt.

Willie Stokes ist ein Säufer, ein Loser und alles was er von seinem Vater gelernt hat ist, wie man einen Safe knackt. Dieses Wissen nutzt er jedes Jahr zu Weihnachten um gemeinsam mit seinem kleinwüchsigen Kumpel Marcus die Kaufhäuser in denen er als Nikolaus angestellt ist um ihre verdiente Kohle zu erleichtern.
Doch dieses Jahr läuft etwas anders - nicht nur das der Manager des Kaufhauses und der Sicherheitsbeamte schnell dahinter kommen das mit diesem Duo etwas nicht in Ordnung ist. Nein, neben all den Suffeskapaden und Streitereien zwischen Marcus und Willie erkennt Willie plötzlich einen Sinn im Leben - als der kleine dicke Junge Thurman Merman in sein Leben tritt. Dieser durchs soziale Raster fallende Kleine erweckt mit der Zeit Gefühle im suffverlorenen Willie. Seine anderen Gefühle welche in hormoneller Form durch seinen Körper pulsieren stillt er hingegen an der jungen Bardame Sue.
Doch das Weihnachtsfest rückt näher und der Einbruch muß gelingen.....


Zugegeben der Film ist sicherlich nicht die Weihnachtskomödie die normalerweise um diese Zeit in den Kinos läuft. Der misanthropische Loser der seine Probleme im Suff ertränkt und im schnoddrigen Weihnachtsmannkostüm auf dem Autorücksitz Frauen flachlegt ist nicht der Santa Claus den sich die Kinder erwarten.
Billy Bob Thornton ist somit schon die ideale Besetzung für diesen Film - sein ungepflegter Dreitagebart, die abgewrackte Erscheinung und die gekonnt schlechten Manieren nimmt man ihm sehr gut ab - reife Leistung wie er das Ekel spielt und die in Weihnachtsharmonie versumpfende Umwelt um ihn herum mit seiner permanent schlechter werdenden Laune beharkt. Das er dabei seine sexuellen Gelüste wie oben erwähnt mal im Weihnachtsmannkostüm, mal in der Übergrößenabteilung oder mit minderjährigen am Flipperautomaten auslebt lässt den Film sicherlich auch geschmacklich in Frage gestellt sein. Denn ausser Witzen über Kleinwüchsige, Homosexuelle, halbtote Rentner und dicke Kinder hat der Film nicht zu bieten, was ich jetzt jedoch auch nicht abwerten würde - denn die Witze passen wie Knecht Rupprecht zum Weihnachtsmann.
Besonders gelungen dabei der "Mittagspausen" - Einsatz - verstörender kann der Weihnachtsmann wohl nicht mehr sein !

Ich habe mir den Kinosaal mit Menschen geteilt die vom Film sehr enttäuscht - ja ihn sogar widerwärtig, ekelig fanden.
Ich fand ihn herrlich - dieser permanente Sarkasmus gegenüber der Weihnachtsstimmung war einfach herrlich und auch wenn manche Witze ein wenig zweifelhaft schwarzhumorig und alt waren, so sind die "Unterhose hochziehen" Scherze ausgeleiert, selten kamen diese so frisch rüber wie bei diesem Film.

Ich kann Terry Zwigoff zu dieser herrlichen Komödie nur gratulieren, habe mich zu Weihnachten selten so amüsiert wie in dieser respektlosen Aneinanderreihung von schlechten Scherzen, die dennoch allesamt zünden.
Diese 91 Minuten Portion geballten Hass aufs Weihnachtsfest sollte man sich durchaus antun, da gegen Ende die Gefühle ja doch siegen, wenn auch auf des Filmes Art und Weise.

Ach ja - als Geheimtipp sollte die englische Originalversion gelten. Wie mir mein Cousin berichtet hat, der momentan in London verweilt, hat er noch nie einen Film mit mehr "F**k*" gesehen.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Filmkritiker1

Bad Santa - von Walt Disney garnicht gewöhnt - weihnachtlich gut aber...

ein Testbericht von 2005-06-07 20:43:39 vom 07.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Humor Schauspieler...
Nachteile/Kritik: Story
DVD - Komödie - USA 2003
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren - 95 Min. -
Leihstart: 10.05.2005


Inhalt:

Auch dieses Jahr planen die Kleinganoven Willie und Marcus verkleidet als Weihnachtsmann und Elfe Kunden in einem Einkaufszentrum auszunehmen. Dagegen stellen sie der Manager , der Kaufhausdetektiv und ein kleiner achtjähriger Junge, der noch immer denkt, dass Willie ein Weihnachtsmann ist. Er lässt ihn bei sich zu Hause wohnen und ...


Film:

Also ich war zuerst mal positiv überrascht. Die Story ist zwar nicht sehr einfallsreich, aber obwohl dies ein Disney Film ist, hat der Film gar nichts mit Disney zutun. Hier gehts nicht um Peter Pan oder Mickey Mouse sondern um einen Ganoven.
Alle die den Film mit mir geguckt haben, waren auch sehr positiv überrascht.
Habe den Film damals im Kino geguckt, und wollte man wieder den Film gucken so dass ich die DVD ausgeliehen habe.

Humor: Also lachen tut man sehr viel. Es sind sehr viele Gags vorhanden, und ihn der Nicht-gekürzten Version hört man öfters das Wort "Fuck" oder andere Beleidigungen. Besonders lustig sind die Szenen mit dem Weihnachtsmann Willie, der nur seuft, fuckt und darüber hinaus nur an sich denkt. So was ist man von Disney gar nicht gewöhnt, auch wenn die sich davon distanziert haben.
Leute, die umgeänderte Weihnachtsfilme nicht mögen, werden vielleicht nicht über die Gags lachen. Aber man sollts locker nehmen.

Spannung: Also spannend ist der Film halt nicht, eher schon normal für eine Komödie. Der Film ist kein Krimi und muss wohl daher auch nicht sofort Spannung aufbauen. Das Ende kann man aber am Anfang nicht direkt hervorsagen. Ein + Punkt.

Der Anspruch: ist wohl auch nicht gerade hoch. Jeder sollte den Film verstehen können.
Die FSk Freigabe : ab 16 kann ich eigentlich nicht verstehen. Ab 12 würde hier schon genügen. Als ob jemals ein zwölfjähriger noch an Santa Clause glaubt.

Action: gibts zwar nicht, aber muss es auch nicht. ISt ja kein terminator Film. Wer die des öfteren Prügelrein als Action ansieht, na ja, kann man nichts machen.

Romantik gibts zwar nicht, aber die Liebesaffäre zwischen Willie und der Kellnerein ist doch mehr knallig als romantisch.

Der Film ist aber keinesfalls ein Familienfilm sondern schon eher ein Film zum lachen, den man sich unter Freunden angucken kann.

Insgesamt ist der Film wirklich gut, man lacht viel, traurig ist wohl eher das Schicksal von Willie, soviel Gebflucherei ist zwar nicht schick, aber es ist doch mal was anderes.
Das Ende ist zwar nicht sofort absehbar, wär es aber anders, wär der Film wohl zu extrem am Ende (um nicht zuviel zuverraten)




Schauspieler:

Billy Bob Thornton spielt seine Rolle sehr gut. Man kauft ihn halt alles ab, dass er so runtergekommen ist, dass ihm nichts am Weihnachtein liegt. Man kennt ihn von "The gift" oder "Armageddon".
Tony Cox spielt gut, mehr kann man nicht sagen, da er nicht so die Hauptrolle spielt.
Sue wird von Lauren Graham gespielt, man kennt sie u.a. von Gilmore Girls. Hier spielt sie eine ganz andere Rolle als in Gilmore Girls. aber gut spielen tut sie schon.




DVD:

Die Bild- und Tonqualität ist ganz gut, der Sound ist in Dolby Digital 5.1.
In der Extended Version ,denke ich, sind die entfallenen Szenen dabei und es gibt nicht so viele Schnitte.
Die Extras sind u.a. Outtakes, Entfallene Szenen, Featurettes, Trailer, Englische Szenenbeschreibungen für Sehbehinderte

Besonders sind die Entfallenen Szenen sehr interessant. Man sollts sich lieber mal angucken.



Meine Meinung:

Solche Filme sollte es öfters geben. Zwar sind die Meinungen recht unterschiedlich. Ich fand den Film aber ganz gut, habe gelacht, und auch wegen den sehr heftigen Szenen haben wohl viele auch gelacht.



Bewertung:

Humor: 2
Story: 3
Schauspieler: 2

Gesamt: 2-


Fazit:

Der Film ist auf jeden Fall sehenswert. Lustig... . Zwar sind die Meinungen recht unterschiedlich, aber wer auf solche Filme steht, sollte sich mal den Film angucken.
4 Sterne weil ich gelacht habe, knapp zur 3 Sternen Marke war es zwar trotzdem. Aber für 5 Sterne hätte das gewisse etwas noch dabei sein müssen.
Schlusswort: weihnachtlich gut aber... es fehlt halt das "gewisse etwas" was den Film besonders hervorhebt.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Dobby

Ich mag böse Weihnachtsmänner

ein Testbericht von 2005-05-17 22:13:21 vom 17.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: nette Story...
Nachteile/Kritik: kein Film für Oscars
Böser, böser Weihnachtsmann! Um einen solchen „Bad Santa“ geht es im gleichnamigen Film von Regisseur Terry Zwigoff.

Zum Inhalt
Willie T. Stokes ist gelernter Safeknacker und arbeitet als Tarnung als Kaufhausweihnachtsmann. Diesen Job macht er allerdings richtig mies, er verhält sich besonders auch zu den Kindern wie ein echtes Arschloch, ist oft besoffen und kommt oft zu spät. Er macht diesen Job nur, um zusammen mit seinem kleinwüchsigen Kumpel Marcus, der im Kaufhaus als Wichtel den Weihnachtsmann unterstützt, kurz an Weihnachten seinen Arbeitgeber auszurauben und sich dann aus dem Staub zu machen. So treffen sich die beiden jedes Jahr Ende November und „verdienen“ sich so den Lebensunterhalt für das restliche Jahr.
In diesem Jahr läuft es allerdings nicht ganz so gut, denn Willie ist ständig besoffen und der Manager des Kaufhauses ist so misstrauisch, dass Willie und Marcus nur durch Erpressung weiter ihren Job behalten können. Der windige Kaufhausdetektiv kommt ihnen sogar auf die Schliche und verlangt die Hälfte vom Bruch. Dazu verfolgt Willie einer der Kinder aus dem Kaufhaus, der ganz fest daran glaubt, dass Willie die Weihnachtsmann ist. Das führt sogar so weit, dass Willie, als er seine Bude verliert, bei dem Jungen zu Hause einzieht …

Zu den Schauspieler und der Umsetzung
Bad Santa ist eine Paraderolle für Billy Bob Thornton, der ja nicht das erste Mal ein echtes Arschloch spielt. Das kann er einfach perfekt. Auch Tony Cox als ungehobelter Zwerg ist absolut glaubwürdig. Brett Kelly in der Rolle des Kindes, das ganz fest an den Weihnachtsmann glaubt, nimmt man den Außenseiter, der von älteren Jungs verprügelt wird, sogar auf den allerersten Blick ab. Die weibliche Nebenrolle der Geliebten von Willie („Weihnachtsmannfrau-Schwester“) Lauren Graham ist Top besetzt.
Zur Story ist zu sagen, dass die Idee eines völlig kaputten Weihnachtsmannes zwar nicht völlig neu ist, aber trotzdem zeiht, wenn sie denn gut umgesetzt wird. Und ich finde, dass es in diesem Film durchaus gelingt. Besonders der völlig widerliche Weihnachtsmann hat mich fast den ganzen Film über fasziniert und belustigt. Dazu kommt der Junge, der trotz Fahne und Beleidigungen fest an „seinen“ Weihnachtsmann glaubt und ihn sogar in das riesige Haus zu seiner altersdebilen Oma holt, da sein Vater für 3 Jahre „im Gebirge klettert“.
Als ganz hervorragend sollte noch das Soundtrack erwähnt werden. Die Musik unterstützt den Film nahezu perfekt mit Weihnachtsmusik an den passenden Stellen, wobei besonders eine grausam schräge Version von „Stille Nacht“ eines Blasorchesters hervorsticht.

Weitere Infos:
FSK: ab 12 (geht in Ordnung)
Regie: Terry Zwigoff
Kinostart: 18.12.2004
Drehbuch: Glenn Ficarra & John Requa
Länge: 93 Minuten

Fazit:
Diesen Film kann ich eigentlich nur hoffnungslosen „Weihnachtsmanngläubigern“ nicht empfehlen. Ansonsten habe ich mich in dieser gelungenen Komödie sehr gut amüsiert. Sicher ist dies nicht der beste Film des Jahres, trotzdem aber hat er ein nicht offensichtliches Ende und zudem eine gute Story, die gut von Schauspielern und Regie umgesetzt wird. Deshalb gebe ich für den Film 3 Sterne.

(Unter Rrambo von mir bei ciao veröffentlicht)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
DieEine

Trotzdem mag ich Weihnachten

ein Testbericht von 2004-12-20 20:41:45 vom 20.12.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: nach 92 Minuten der Abspann, Billy Bob Thornton ist gut besetzt...
Nachteile/Kritik: nicht witzig, kein Weihnachtsfeeling, endlos lahme Dialoge, ständige Wiederholungen der "Gags" etc...
Die Weihnachtszeit genieße ich immer total, denn ich mag besinnliche Abende. Besonders sinnlich sollte es vor kurzem mal wieder zugehen, denn da war ich mit einer Freundin auf dem Weihnachtsmarkt verabredet und danach wollten wir uns im Kino "Bad Santa" ansehen.

Auch, wenn ich ja eher "schöne" Weihnachtsfilme mag, so hat mich der Trailer des Films doch angesprochen und ein Bericht im Fernsehen, in dem der Film in den höchsten Tönen gelobt hat, führte also dazu, dass ich mich tierisch auf den Film gefreut habe. Ob diese Freude berechtigt war, erfahrt ihr in folgendem Bericht...

_Die Story
***********

Willie T. Stokes (Bily Bob Thornton) ist der schlimmste Kaufhaus-Weihnachtsmann, den man sich vorstellen kann. Er ist missmutig, ständig besoffen, stinkt und pöbelt rum.
Außer Safes knacken und sein Geld in Alkohol investieren kann er eigentlich nichts und den alljährlichen Job als Weihnachtsmann verdankt er auch nur seinem kleinwüchsigen Freund Marcus (Tony Cox), der als Weihnachtself die Idealbesetzung ist und nur mit Willie im Doppelpack zu bekommen ist.

Tagsüber motzt Weihnachtsmann Willie also die Kinder an, nachts lässt er sich mit Marcus im Kaufhaus einsperren, um den prall gefüllten Tresor zu knacken und so bis zur nächsten Saison in Miami leben zu können.

In diesem Jahr wird Willie und Marcus das Leben aber schwer gemacht, denn der Kaufhaus-Manager (John Ritter) hat die beiden auf dem Kieker und er bittet den zwielichten Kaufhaus-Detektiv (Bernie Mac) die beiden zu beobachten, was dieser auch tut und kurzerhand die Hälfte von Marcus´ und Willies Beute fordert.

Außerdem hat Willie schon bald den kleinen Thurman am Hals, der fest an den Weihnachtsmann und noch fester daran glaubt, dass Willie der Weihnachtsmann ist.
So nimmt Thurman dann Willie auch bei sich zu Hause auf, da er mit seiner Großmutter alleine in einem großen Haus wohnt und Willie eine Unterkunft braucht.

Thurmans Vater sitzt im Gefängnis und der stark übergewichtige Junge wird täglich von ein paar Skater-Jungs fertiggemacht - da kann Willie sehr gut helfen.

Schafft Thurman es, Willie davon zu überzeugen, dass Weihnachten doch nicht so schlecht ist und aus ihm einen "Good Santa" zu machen?

_Meine Meinung
****************

"Ein Weihnachtsmann, der das Fest der Liebe hasst, widerwillig seinen Job als Santa Claus macht und von einem kleinen, dicken Jungen bekehrt wird" hört sich ja als Story für einen Weihnachtsfilm gar nicht mal verkehrt an, aber "Bad Santa" ist der schlechteste Film, den ich in den letzten Jahren im Kino gesehen habe.

Nach 15 Minuten Film haben wir überlegt, ob wir nicht lieber gehen wollen, aber ich wollte dem Film eine Chance geben und warten, ob er nicht vielleicht noch besser wird - ist er nicht.

Gut, Billy Bob Thornton ist die ideale Besetzung als versoffener Santa, der ständig und überall mit irgendwelchen Frauen schläft, kotzt, rülpst und furzt, aber das ist auch schon das einzige, was ich dem Film positives abgewinnen kann.
Ich finde die Darstellung des Bad Santa etwas übertrieben und nach den dritten Rülpser, der dritten Frau, die mal eben in der Umkleidekabine beglückt wird und dem dritten Kind, das von Willie angeschrien wird, ist das alles auch nicht mehr witzig.
Die Gags wiederholen sich ständig, was den Film insgesamt sehr langweilig macht und sehr lieblos wirken lässt.

Insgesamt hatte ich bei "Bad Santa" das Gefühl, dass es kein Drehbuch gab, man nur das Grundgerüst der Story hatte und nun 90 Minuten Film vollkriegen musste.

Neben den vielen Gag-Wiederholungen ziehen sich die meisten Dialoge in die Länge wie Kaugummi. Worte werden laaaaangsaaaam ausgesprochen, John Ritter stottert in seiner Rolle mehr als dass er spricht, der Kaufhaus-Detektiv isst die ganze Zeit ganz laaaangsaaaam und redet sehr wenige Worte in sehr viel Zeit.
Weiterhin wird fast jede Szene dunkel ausgeblendet.

Diese Zeitverzögerung während des gesamten Films ist genauso unerträglich wie das Kind mit dem Rotz an der Nase und die Szenen, die die Handlung vorantreiben sollen.

So wird Willie völlig grundlos von einem Homosexuellen vor einer Bar angegriffen und von dem kleinen Thurman "gerettet". Dieser Angriff passt überhaupt nicht in das vorherige Geschehen und auch, dass Willie plötzlich bei Thurman einziehen muss, weil in seinem Appartement irgendwelche Leute rumwühlen (angeblich die Polizei, die aber komischerweise nur an einem Abend die Wohnung durchsucht und nicht mal bei Willie auf der Arbeit auftaucht) ist völlig aus der Luft gegriffen und total unlogisch - einfach nur nervig.

Die Bekehrung vom bösen Willie in den guten Wille geschieht auch sehr überraschend und ohne vorangegangene Veränderung in Willies Verhalten - da waren die 90 Minuten wohl plötzlich voll und man musste plötzlich irgendwie zum Ende kommen.

Zum Ende komme ich dann auch jetzt, denn jedes weitere Wort über den Film wäre Zeitverschwendung und davon habe ich bereits am Freitag genug gehabt.

_Allgemeines
************

"Bad Santa". USA 2003
Regie: Terry Zwigoff
Drehbuch: Glenn Ficarra, John Requa, Terry Zwigoff, Arnie Marx
Darsteller: Billy Bob Thornton, Tony Cox, Bernie Mac, John Ritter, Lauren Graham
Länge: 92
Freigabe: ab 12
Homepage: www.badsanta.de

_Mein Fazit
************

Ich bereue es wirklich, nicht nach der ersten viertel Stunde aus dem Kino gegangen zu sein, denn "Bad Santa" ist wirklich vergeudete Zeit, vor allem, weil es in diesem Jahr weitaus bessere Weihnachtsfilme gibt.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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