Belkin Tunecast II
Abbildung vergrößern: Belkin Tunecast II
Belkin Tunecast II
Belkin Tunecast II
Belkin Tunecast II

Testberichte Belkin Tunecast II

 MP3 Player Zubehör
3.8 von 5
Platz 4 in der Kategorie "MP3 Player Zubehör".
Bewertung: Kundenbewertung 3,80 / 5,00 3.8 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  3 Meinungen
Preisvergleich: 15,97 € - 37,95 €
Bester Preis: 15,97 € bei Amazon Marketplace ¹

Belkin Tunecast II Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,80 / 5,00 3.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • freiwählbare Frequenz, Car-Adapter, geräteunabhängig
  • Alternative, wenn kein Direktanschluss des MP3-Players am Radio möglich ist. Die gesamte Musiksammlung kann mitgenommen werden, wenn der MP3-Player dies zulässt. Gute Garantieleistung!
  • mit 12-V-DC-Adapter | Robust | super Verarbeitung | super Technik | extrem einfache Bedienung | frei wählbare Frequenzen | Hervoragende Tonquallität...
Nachteile/Kritik
  • begrenzte Klangqualität
  • Batterieverbrauch, schlechte Bedienungsanleitung
  • ... die allerdings vom Empfangsgerät stark abhängt | kein separater An- & Ausknopf | kein Feintuning | bei Autofahrten häufige Frequenzwechsel nötig
Belkin Tunecast II MP3 Player Zubehör am günstigsten bei:
Transmitter Apple Design
15,97 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 18,97 €
Alle Preise anzeigen
froes

Kabellos - tadellos?

ein Testbericht von 2006-12-08 14:53:32 vom 08.12.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: freiwählbare Frequenz, Car-Adapter, geräteunabhängig...
Nachteile/Kritik: begrenzte Klangqualität
1. Intention

Welcher Besitzer von Walkmans, portablen CD- oder MP3-Playern hatte noch nicht das Problem, sein Gerät, dass üblicherweise mit Kopfhörern betrieben wird, irgendwo an einen Verstärker anzuschließen. Im häufigsten Fall ist dies dann ein Autoradio.
Besonders schwierig wird das dann, wenn man berufsbedingt häufig verschiedene Fahrzeuge fährt, von denen man im Vorfeld nicht weiß, ob das vorhandene Autoradio einen CD- oder einen Kassetten-Player hat. Für Kassetten-Player bieten sich ja Kassetten-Adapter an.
Besitzt ein Autoradio aber nur einen CD-Schacht, hat man schon verloren, wenn man MP3s hören möchte.
Ich hatte bisher nur ein einziges Auto-Radio, dass an seiner Frontblende einen Line In hatte. Das war ein preiswerteres Gerät der Otto-Hausmarke Hanseatic.
Zur Lösung dieses Problems sind findige Elektroniker auf die Idee gekommen, Geräte zu entwickeln, die das von einem Player jeglicher Art über ein Kabel erhaltene Signal in ein Radio-Signal im normal zu empfangenden UKW-Frequenzband umwandeln. Damit sind die Player kabellos an beliebige UKW-Radios anschließbar.
Die Geräte, sogenannte FM-Transmitter, sind in Deutschland frei verkäuflich, haben allerdings keine Zulassung.
FM steht dabei für frequency modulation (Frequenz-Modulation), der englischen Bezeichnung für UKW.
Der bekannteste Vertreter seiner Gattung dürfte wohl der iTrip, ein Zubehörteil zum angeblichen Kult-MP3-Player von Apple, dem iPod, sein.


2. Auswahl

Eine Recherche im WEB ergab, dass es verschiedenste Geräte mit unterschiedlicher Ausstattung gibt. Die einfachsten Geräte verfügen über mehrere fest Frequenzen, die über Schalter ausgewählt werden können. Etwas höherwertigere Geräte besitzen einen in einem bestimmten Frequenzband digital durchstimmbaren Sender, dessen Frequenz mit einer Digital-Anzeige dargestellt wird.
Nun benötigen die Sender ja auch eine Betriebsspannung, die durch Batterien, meist zwei Mignon(AA)-Zellen geliefert wird. Die Haltbarkeit der Batterien wird bei den meisten Geräten mit bis zu zehn Stunden angegeben. Also ein weiterer Batteriefresser.
Nur sehr wenige Hersteller bieten Geräte an, die über einen Spannungs-Eingang verfügen.
iRiver ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat den Transmitter gleich in den Stecker eines Car-Adapters integriert, wodurch er aber nur noch im Auto eingesetzt werden kann.
Den Mittelweg ist die Firma Belkin, die mir schon häufiger durch gut durchdachte PC-Komponenten aufgefallen war, gegangen. Ihre Transmitter besitzen einen Spannungseingang und der Car-Adapter wird gleich mitgeliefert. Auch sonst sind die Geräte sehr formschön. Das weiße Modell wirkt wie für den iPod gemacht, obwohl es da ja schon den iTrip gibt.
Es sollte also ein Belkin TuneCast II werden, der gegenüber seinem Vorgänger über einen durchstimmbaren Sender verfügt.


3. Beschaffung

Woher so ein Teil bekommen? Der einfachste Weg ist wie so häufig Ebay. Der TuneCast II wurde sogar von deutschen Anbietern verkauft, aber für den Wucherpreis von 69 EUs.
So suchte ich nach Alternativen. Eine war das amerikanische Amazon. Erstaunlicherweise funktionierte dort mein deutsches Login. Beim Abschließen des Bestellvorganges erschien die Mitteilung, dass der bestellte Artikel nur innerhalb der USA geliefert werden dürfe. Schade!
Also doch wieder Ebay, aber diesmal global! In Amerika fanden sich genügend Anbieter und ich erstand das Teil für ca. 30 EUs inklusive Versandkosten.

4. Auspacken

Die Verpackung kannte ich ja schon von zahlreichen Abbildungen, so eine typische Blister-Verpackung mit durchsichtiger Vor- und Rückseite. Leider war meine schon leicht derangiert, da der Versand in einem Blasenumschlag erfolgte.
In der Verpackung fanden sich
· der Transmitter
· ein Beipackzettel
· der Car-Adapter
· zwei Micro(AAA)-Batterien.
Eine Konfigurations-CD wie beim iTrip gibt es nicht und wäre auch vollkommen überflüssig.
Das Gerät ist recht gefällig oval geformt und aus fast ausschließlich aus dunkelgrauer Plaste. Lediglich die Oberseite ist hellgrau. Es gibt auch eine Variante in Küchenmaschinenweiß, zum iPod passend. Auf der Oberseite befindet sich das Display. Rechts davon zwei Tasten, Up und Down, zum Auswählen der Sendefrequenz und links die Taste zur Auswahl des Speicherplatzes. Rund um das Gehäuse verläuft eine Nut, in der das an der oberen Seitenwand herausgeführte Kabel um Ruhezustand geführt werden kann. Dafür gibt es extra eine Vertiefung, in die der Stereo-Mini-Klinkenstecker eingeführt werden kann, dass das Kabel nicht sinnlos herumbaumelt. An der unteren Seitenwand ist der Eingang für 12 Volt Gleichspannung.
Auf der Rückseite befindet sich eine Klappe zur Aufnahme der zwei Micro(AAA)-Batterien.



5. Inbetriebnahme

Die zwei Batterien waren schnell eingebaut. Nun wollte ich auch sehen, ob das Gerät irgendwie zum Leben zu erwecken war. Ich drückte alle Knöpfe und nichts passierte. Selbst die Up- und Down-Knöpfe, die so beschriftet sind, dass man annehmen könnte, dass bei gleichzeitiger Betätigung das gerät an- oder ausgeschaltet wird, zeigten keine Wirkung.
So musste ich doch erst einmal den Beipackzettel konsultieren.
Das Gerät schaltet sich also bei anliegendem Audio-Signal automatisch an und bei fehlendem Signal nach 60 ± 10 Sekunden automatisch ab.
Die manuelle Schaltung erfordert ein Drücken der beiden Tasten von zwei Sekunden. Da fiel mir doch die Story ein, die ich im Internet gelesen hatte. Da hatte jemand für ’nen Appel und’n Ei einen Palmtop erstanden, der als defekt verkauft wurde, weil niemand auf die Idee kam, den Anschalter etwas länger zu betätigen.
Nach Anschalten des angeschlossenen Discmans erwachte der Transmitter auch zum Leben. Mit den beiden Tasten ließ sich die Frequenz in 0,1-MegaHerz-Schritten einstellen.
Soll eine eingestellte Frequenz auf einem der vier Speicherplätze gespeichert werden, muss der „Mem“-Knopf zwei Sekunden gedrückt werden und das Symbol „M1“ im Display fängt an zu blinken. Mit den Up- und Down-Knöpfen kann nun der gewünschte Speicherplatz gewählt werden. Ein erneutes Drücken des Mem-Knopfes speichert die eingestellte Frequenz auf dem gewählten Speicherplatz.
Wenn man weiß, wie es geht, ist die Bedienung sehr einfach.
Nun brauchte ich nur noch ein Radio mit Zimmerantenne auf die eingestellte Frequenz abzustimmen, und schon war die Musik meines CD-Players im Radio zu hören. Der Empfang war irgendwie nicht so optimal, dass die Qualität doch etwas hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Aber es blieb auch die Hoffnung, dass es im Auto anders sein würde. Für den Heimbetrieb war das Gerät ja auch nicht gedacht.


6. Benutzung

Bei der ersten wirklichen Benutzung des Transmitters fiel mir an meinem Sony Discman auf, dass die Anzeige rumsponn. Dieses ließ sich einfach beheben. Ich hatte den TuneCast am LineOut des Discman angeschlossen. Höchstwahrscheinlich ist der Eingang des TuneCast so niederohmig, dass er meinen Discman in die Kniee gezwungen hatte. Nach Umstecken und folgender ausschließlicher Nutzung am Kopfhörer-Ausgang traten solche Probleme nicht mehr auf.
Der Kopfhörer-Ausgang hat auch den Vorteil, dass er regelbar ist. Der Hersteller empfiehlt die Einstellung einer mittleren Lautstärke.
Die maximale Reichweite des TuneCast soll 10 Meter betragen, eine ausreichende Feldstärke wird aber nur im Umkreis von drei Metern erreicht.
Man sollte bei Betrieb im Auto nicht vergessen, dass die Karosserie aus Metall ist, welches elektromagnetische Wellen abschirmt.
Die Antenne meines Auto-Radios ist auf dem Dach. Also liegt das Dach auf gerader Linie zwischen dem Transmitter und der Antenne. Im besten Fall klingt die Wiedergabe über den Transmitter wie ein guter Radiosender, im schlechtesten Fall wie ein schwacher Sender.
Sehr angenehm ist die Tatsache, dass man bei Batteriebetrieb keine Kabel durch die Gegend ziehen muss wie z.B. beim Kassettenadapter. Bei Spannungsversorgung über den Car-Adapter wird dieser Vorteil natürlich wieder aufgegeben.
Ein Ändern der eingestellte Frequenz ist durch den durchstimmbaren Sender und die vier Speicherplätze schnell möglich. Das umständliche Abspielen von irgendwelchen frequenzabhängigen Konfigurations-MP3s wie beim iTrip entfällt völlig, genauso wie die Probleme mit der Zufallswiedergabe bei MP3-Dateien, wo die Konfigurationsdateien mit abgespielt werden. Der TuneCast funktioniert mit nahezu jedem Audiogerät, wenn es einen Stereo-Mini-Klinken-Ausgang besitzt.
Das Display wird bei Betätigen einer Tast für ca. fünf Sekunden durch eingebaute LEDs beleuchtet, was die Bedienung auch im Dunkeln ermöglicht. Es hat eine Abdeckung aus Plaste. Mit dieser sollte man etwas vorsichtig sein, da sie zerkratzen kann. Am besten ist die Benutzung einer Display-Schutzfolie.
Das ist aber ein Problem aller FM-Transmitter, die ich bisher hatte. Da erweist es sich als nützlich, wenn die Frequenzen am Transmitter und am Autoradio über Stationspeicher schnell gewechselt werden können.


7. Stromversorgung

Der Tuncast kann entweder über zwei Micro(AAA)-Batterien oder über den mitgelieferten Car-Adapter mit Spannung versorgt werden.
Die Batterien halten ca. vier bis fünf Stunden.
Über den Car-Adapter scheint mir die Qualität etwas besser. Das wird wohl daran liegen, dass mit der höheren Spannung des Adapters in Höhe von 12 Volt im Gegensatz zu den drei Volt der Batterien eine etwas höhere Sendeleistung erreicht wird.
Der Car-Adapter kann die Batterien nicht laden. Er wird nur zur Entlastung der Batterien im Auto benutzt. Eine Ladefunktion wäre hier noch ein nützliches Goodie gewesen. Vielleicht kommt sie ja im TuneCast III.
Auf jeden Fall läuft der TuneCast auch mit Akkus bei 2,4 Volt. Diese halten aber nicht sehr lange durch, da die Kapazität von Micro(AAA)-Akkus auch mit der Metall-Hydrid-Technologie vergleichweise gering ist. Aber eine Stunde betrieb ist schon drin, was bei mir den Tagesbedarf deckt.


8. Zusammenfassung und Allgemeines

Der TuneCast ist ein nützliches Gerät zum kabellosen Anschluss beliebiger Audiogeräte an ein UKW-Radio. Da er einfach über den Kopfhörer-Ausgang angeschlossen wird, ist er im Gegensatz zum iTrip universell einsetzbar.
Die eigene Stromversorgung ermöglicht im Gegensatz zum iRiver-FM-Transmitter auch eine Benutzung außerhalb des Autos.
Die erreichte Klangqualität entspricht eines UKW-Senders im Radio. Mein Kassetten-Adapter bringt eine leicht bessere Qualität und wird wegen des TuneCast nicht gänzlich in den Ruhestand versetzt.
Lokale Radiosender können stören.
Wer sich für viel Geld den MP3-Player mit der ultimativen Klangqualität gekauft hat, wird beim Betrieb des TuneCast sicher etwas enttäuscht sein, wenn er erwartet diese dann auch aus dem Radio zu hören.
Kostengünstig erworben (unter 30 EUs) ist der TuneCast II empfehlenswert, für den Preis, den manche Anbieter bei Ebay haben wollen, würde ich ihn nicht kaufen.
Den Vorteil der kabellosen Anbindung verliert man schnell darurch, dass man dessen kabelgebundene Stromversorgung benutzt.


© 2005 by froes

Ich danke allen, die es bis hierher geschafft haben und bitte um eine wohlwollende Bewertung.

Nachtrag 12.08.2006: Das Gerät ist nun in Deutschland frei erhältlich. Wegen zunehmender Kontakt- und Kabelprobleme habe ich mein Exemplar vor einiger Zeit außer Betrieb genommen und abgewertet.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
theConsultant
theConsultant, 17.02.2005
was das Geraumlt jetzt kostet. Ich habe schon laumlnger mit dem Gedanken gespielt, mir sowas zuzulegen.
N_O_Body
N_O_Body, 24.08.2006
ich hab039 gehört, das Gerät soll nur MONO-Signale senden - stimmt das???
sarana80
sarana80, 22.12.2006
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Lg Sarah
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Belkin Tunecast II kaufen
Transmitter, silber
18,26 € ¹
Versand: 1,89 €
Gesamtpreis: 20,15 €
Transmitter, silber
19,16 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 22,16 €
19,90 € ¹
Gutschein für Pixmania
Versand: 3,99 €
Gesamtpreis: 23,89 €
19,95 € ¹
2 Gutscheine für Conrad.de
Versand: 5,95 €
Gesamtpreis: 25,90 €
FM Transmitter - FM-Transmitter
36,50 € ¹
versandkostenfrei
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Dariusz2

MP3 für jedes Radio!

ein Testbericht von 2012-04-17 18:03:47 vom 17.04.2012
Empfehlung: ja
Vorteile: mit 12-V-DC-Adapter | Robust | super Verarbeitung | super Technik | extrem einfache Bedienung | frei wählbare Frequenzen | Hervoragende Tonquallität... ...
Nachteile/Kritik: ... die allerdings vom Empfangsgerät stark abhängt | kein separater An- & Ausknopf | kein Feintuning | bei Autofahrten häufige Frequenzwechsel nötig
Gekommen bin ich auf die Idee, einen solchen Transmitter zu kaufen, nachdem ich in meiner TV-Zeitschrift (TV Digital) einen kleinen Bericht über ein Konkurrenzprodukt gelesen habe. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass so etwas überhaupt existiert. Da mir das ganze doch ein wenig spanisch vorkam (mit mir zwei AAA-Akus ein Radiosignal senden?!) fragte ich einen Kumpel von mir, was er davon halte. Er riet mir ab, merkte aber gleichzeitig an, dass die Technik doch wohl ein bisschen weiter sei, als sein Transmitter aus den frühen Achtzigern. Also ab ins Internet und ich habe mir den günstigsten Transmitter (30 Euro bei Conrad) bestellt. Als der dann bei mir ankam, zeigte ich ihn meinen Kumpel, der maßlos erstaunt war!



~~ Der Inhalt ~~
---------------------
I. Der Hersteller
II. Die Verpackung
III. Das Design
IV. Der Stromverbrauch
V. Die Verarbeitung
VI. Die Ausstattung
VII. Die Tonqualität
VIII. Das Fazit



~~ Der Hersteller ~~
--------------------------

Belkin GmbH
Hanebergstrasse 2
80637 München
Germany

Made in China



~~ Die Verpackung ~~
--------------------------------

Die Verpackung war konventionell angelegt, sie zwar nicht besonders originell anzusehen, aber der Transmitter war in ihr doch recht gut vor äußeren Einflüssen geschützt. In der (schwer zu öffnenden) Verpackung fand ich dann den Transmitter, ein DC-Adapter für das Auto, eine Anleitung und zwei AAA-Alkaline Batterien vor.



~~ Das Design ~~
--------------------------

Auch beim Design haben die Leute von Belkin nichtsgewagt und sich lieber auf gewohnte, erfolgreiche Werte gestützt. Der Adapter ist (als Grundfarbe) schwarz, besitzt jedoch um das Display und die drei Bedientasten eine dunkel graue Front-Platte. Auf diesem ist in weiß, direkt über dem Bildschirm die Aufschrift ,,B E L K I N'' zu lesen. Insgesamt wirkt das Design so gewohnt, aber trotzdem modern.
Lobenswert finde ich jedoch die Lösung mit dem Kabel, das in Falle außen von Adapter ab- und auch wieder aufgewickelt werden kann. Zum Schluss dieses Punktes kann man sagen, das das Design modern wirkt und praktisch angelegt ist.



~~ Der Stromverbrauch ~~
-------------------------------------

Wenn man das Gerät mit Alkaline-Baterien (wie die beigelegten) betreiben will, wird man dabei arm. Nach wenigen Stunden (je nach Batterie) sind diese leer. Ich bevorzuge deswegen Akkus (ist auch besser für die Umwelt).
Wenn der Akku nun nachlässt wirkt sich dies auf die Qualität nur indirekt aus. Sollte das Empfangsgerät direkt (höchstens einen Meter) von Transmitter entfernt sein, gibt es auch mit fast leeren Akkus keine Qualitätseinbußen. Sollte jedoch das Empfangsgerät weiter entfernt sein, merkt man schon, dass das Rauschen oder sogar ein anderer Radiosender durchkommt.
Des Weiteren ist auch die Reichweite extrem akkuabhängig. Mit einem randvollem Akku und einem Mitsubishi Autoradio (CD-Radio aus Mitsubishi Colt CZ3) habe ich mich (mit dem Transmitter) ohne Probleme über dreißig Meter vom Auto entfernen können. Sollte jedoch die Akkus kurz vor dem Erliegen sein, schafft der Transmitter gerade noch einen Meter (getestet mit Phillips MP3-CD-Radio AZ2048). Aber das ist trotzdem kein (größeres) Problem, da man den Transmitter ja meistens nur wenige Zentimeter vom Empfänger entfernt arbeiten hat.



~~ Die Verarbeitung ~~
---------------------------------

Der Transmitter ist extrem gut verarbeitet. Selbst Stöße oder ein Fall aus zwei Metern Höhe haben ihn nichts ausgemacht. Zu meinem Erstaunen hat er noch nicht einmal optische Schäden davongetragen, und technische schon gar nicht! Das lässt darauf schließen, dass Belkin keine billigen Materialien zur Herstellung verwendet hat.



~~ Die Ausstattung ~~
---------------------------------

Auch die Ausstattung ist Belkin gut gelungen, aber die könnte noch ein Stückchen besser ein. Der Transmitter besitzt eine Memofunktion, in der er Sendefrequenzen speichern und auch wieder abrufen kann. Auch besitzt er, und das finde ich besonders lobenswert, eine Hintergrundbeleuchtung, die sich, nach Betätigen eines Knopfes, für kurze Zeit aktiviert. Vor allem für dunkle Umgebungen wirklich sehr hilfreich!
Jetzt aber zu dem, was mir an Ausstattung fehlt: ein separater An- / Ausknopf. Vor allem das Ausschalten über das gleichzeitige Drücken der Frequenz-höher- und niedriger-Knöpfe ist nervig, da man so oft ungewollt die Frequenz verstellt. Aber daran kann man sich gewöhnen.



~~ Die Tonqualität ~~
--------------------------------

Nun kommen wir zum garantiert wichtigstem Punkte (!): der Tonqualität. Hier muss ich sagen, dass die Qualität extrem vom Empfänger abhängt. Die besten Resultate habe ich mit einem Phillips-Radio gemacht, die schlechtesten mit einer Hanseatic-Dolby-Surround-Anlage. Daher fasse ich die Ergebnisse nicht zusammen, sondern liste sie, je nach Empfänger, einzeln auf, da sie Unterschiede gewaltig sind! (Sortiert nach Qualität / Ausgangsgerät HTC Qtek 9000)

1. Phillips MP3-CD-Radio (AZ2048)
Das Phillips-Radio gibt die Signale in absolut hervorragender Qualität wieder, es ist kein Hintergrundrauschen zu vernehmen, die Töne sind in keinster Weise verzerrt, oder klingen blechern. Man könnte fast meinen, dass die Musik von einer CD wiedergegeben wird. Es sind so gut wie keine Qualitätsverluste da. Jediglich die Reichweite ist etwas geringer als bei Mitsubishi.

2. Phillips CD-Radio (älteres Modell)
Auch bei dem zweiten von zwei Phillips-Kandidaten ist fast alles hervorragend, jediglich Bässe hören sich auf dem neueren Phillips-System besser an.

3. CIAtronik MP3-CD-Anlage (vom Discounter Plus)
Auch die CIAtronik-Anlange klinkt durchweg gut, jedoch wirken die Bässe ein wenig schlechter als bei Phillips. Nur die Reichweite ist dort noch ein wenig geringer. Aber mit halbwegs aufgeladenen Akkus sind noch ohne Probleme fünf Meter drin.

4. Mitsubishi Auto-CD-Radio (vom Mitsubishi Colt CZ3)
Bei dem Mitsubishi kann man leider schon ein leichtes Rauschen in den Liedern vernehmen, aber es ist so schwach, das es kaum stört. Die Töne klingen dafür wieder sehr gut (ähnlich wie bei dem zweiten Phillip-Kandidat). Auch gut ist die extreme Reichweite, auch wenn die Akkus nicht mehr ganz voll sind, sind fünfzehn Meter kein Problem!

5. Panasonic Auto-MC-Radio
Ab hier kommen schon die schlechteren Kandidaten. Das Panasonic-Radio hat schon ein sehr starkes Hintergrundrauschen und auch Bässe kommen viel schlechter als beispielsweise bei CIAtronik rüber. Auch die Reichweite mit gerade mal drei Metern ist schlecht!

6. Hanseatic 6.1-Dolby-Sorround-Anlage
Und nun der letzte Platz: Über die Hanseatic-Anlage Musik zu hören grenzt an Selbstmord! Die Musik klingt leicht blechern, Bässe kommen denkbar schlecht rüber und auch die Reichweite ist auf wenige Zentimeter begrenzt, zudem nervt ein starkes Hintergrundrauschen...

Man sieht also, wie extrem der Empfänger sich auf die Qualität auswirkt, also wenn man nicht ins kalte Wasser springen will, sollte man versuchen irgendwie den Transmitter an dem gewünschtem Empfangsgerät auszuprobieren.



~~ Das Fazit ~~
-----------------------

Zum Schluss kann man Belkin nur für diese gute Arbeit loben, jedoch kann eine schlechte Empfangsanlage diese Qualität extrem trüben. Am Besten vorher testen!



PS.: Dieser Erfahrungsbericht wurde schon veröffentlicht. Und zwar:
auf Preisvergleich, Pseudonym Dariusz
auf Ciao, Pseudonym Dariusz2
auf Yopi, Pseudonym Dariusz2
auf Dooyoo, Pseudonym 1Dariusz
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Lanch999
Lanch999, 09.10.2010
Ein guter Bericht! LG von Lanch999
Meine Berichte freuen sich auf deinen Besuch! :D
Puenktchen3844
Puenktchen3844, 22.07.2007
Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede
ingoa09
ingoa09, 12.07.2008
Ein rundum guter Bericht! Gruß Ingo
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
0815

Musiksammlung immer dabei

ein Testbericht von 2007-02-19 22:06:22 vom 19.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Alternative, wenn kein Direktanschluss des MP3-Players am Radio möglich ist. Die gesamte Musiksammlung kann mitgenommen werden, wenn der MP3-Player dies zulässt. Gute Garantieleistung!...
Nachteile/Kritik: Batterieverbrauch, schlechte Bedienungsanleitung
Belkin TuneCast II Mobile

Verwendungszweck:
Falls Sie Ihre MP3-Files unterwegs auf dem Autoradio oder zu Hause auf Ihrem Radio oder der Stereo-Anlage hören möchten und keine Anschlussmöglichkeit Ihres MP3-Players möglich ist, haben Sie mit „BELKIN TuneCast II Mobile FM Transmitter“ eine gute Möglichkeit Ihre Musik- oder Hörbuchsammlung zu hören. Die Verbindung erfolgt über FM-Radiowellen zwischen Ihrem tragbaren Musik-Player und dem Belkin TuneCast II.

Lieferumfang:
1 BELKIN TuneCast II Mobile FM Transmitter
2 AAA-Batterien Duracell Alkaline Batterien 1,5 V
1 Adapter für den Anschluss an den Zigarettenanzünder im PKW
1 Anschlusskabel für 12 V Stromversorgung von einem Netzgerät
1 Bedienungsanleitung (2 kleine Text-Seiten je Sprache, Größe 9 x 10 cm, mit sehr kleiner Schrift)

Installation und Betrieb:
Auf dem Radio-Empfangsgerät zu Hause oder im Auto wird eine FM-Frequenz eingestellt, die möglichst nicht mit einem Sender belegt sein sollte, bzw. nur mit einem schwachen Rundfunksignal.
Der BELKIN TuneCast II wird mit dem festinstallierten Verbindungskabel an den MP3-Player der 3,5-mm Klinkensteckerbuchse angeschlossen. Über die Auto-On-Funktion schaltet sich der BELKIN TuneCast II automatisch ein, wenn er ein Signal vom MP3-Player feststellt. Das Gerät lässt sich auch über über zwei Drucktasten einschalten, mit denen man die Sende-Frequenz einstellen kann. Falls der BELKIN TuneCast II innerhalb von rd. 60 sec. Kein Signal vom MP3-Player empfängt, schaltet er sich automatisch aus. Auf dem BELKIN TuneCast II lassen sich bis zu 4 FM-Frequenzen speichern, so dass man unterwegs – falls die eingestellte Frequenz von einem Radiosender zu stark überlagert wird – schnell geändert werden kann.
Die Leistung des MP3-Players sollte auf mittlere Lautstärke eingestellt werden, die Hörlautstärke wird über das Radio-Empfangsgerät eingestellt. Wird der MP3-Player auf eine höhere Lautstärke eingestellt, wird m. E. auch gleichzeitig die Übertragungsqualität verbessert.
Der BELKIN TuneCast II sollte möglichst nahe an der Antenne des Empfängers positioniert werden, damit eine gute Sender-Empfänger-Verbindung gewährleistet ist. Lt. Hersteller sollen bis auf eine Entfernung von 10 Metern noch Übertragungen möglich sein – empfehlenswert ist diese Entfernung jedoch nicht, da die Verbindung nach ca. 3 – 4 Metern verstärkt abnimmt.

Garantie:
BELKIN gewährt für das Gerät BELKIN TuneCast II eine lebenslange Garantie für Verarbeitungs- und Materialfehler, nicht jedoch wenn das Gerät beschädigt, missbräuchlich oder unsachgemäß oder fehlerhaft verwendet, geändert wurde.

Eigene Erfahrung:
Das BELKIN TuneCast II stellt eine gute Möglichkeit dar, die gesamte Platten- und Hörbuchsammlung (vorausgesetzt der MP3-Player hat eine ausreichende Kapazität) unterwegs mitzunehmen. Die Verbindungs- bzw. Hörqualität im PKW ist völlig ausreichend – man ist ja nicht in einem Konzertsaal. Die Verbindungsqualität ist sicherlich abhängig von den Empfangseigenschaften des (Auto)Radios, dies kann bei jedem Nutzer unterschiedlich sein.
Unterwegs können Probleme entstehen, wenn der MP3-Player über die Zigaretten-Anzünderbuchse betrieben werden soll, dann ist für den BELKIN TuneCast II keine Anschlussmöglichkeit am Zigaretten-Anzünder vorhanden und die installierten Batterien reichen evtl. nicht aus. Je schwächer die Batterien werden, umso schwächer wird auch das Sendesignal. Auf kleinere Störungen sollte man sich unterwegs gefasst machen, zwar ist dies auch vom eigenen Empfangsgerät abhängig, aber dies lässt sich nicht vermeiden.
Zu Hause sollte man sich ein Netzteil besorgen, damit Batterien gespart werden können.
Das Gerät ist als Gesamtkonzept empfehlenswert. Die mitgelieferte Gerätebeschreibung sollte jedoch von BELKIN in einer besseren Schriftgröße beigefügt werden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
redwomen
redwomen, 04.03.2007
so langsam bin ich ernsthaft am Überlegen ob ich mir so ein Teil mal anschaffen sollte. LG Maria
Heihachi_Mishima99
Heihachi_Mishima99, 03.03.2007
9786SH LG9786 - .HeihachiMishima99.
diana75
diana75, 28.02.2007
GRUSS
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-3 von 3 Testberichten über Belkin Tunecast II
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Audio & Video - TV & HiFi > Audio-Portables > MP3 Player Zubehör > Belkin Tunecast II > Testberichte