Hoobastank - Hoobastank
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Testberichte Hoobastank - Hoobastank

4.3 von 5
Platz 49 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten".
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.3 von 5
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Hoobastank - Hoobastank Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.3 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Klangqualität:  ausgezeichnet
Cover-Design:  gut
Vorteile
  • Lieder haben mal nicht die Allgemeinaussagen die man sonst immer findet, Scheibe wird nicht schnell langweilig, gutes Debüt der Band
Nachteile/Kritik
  • Kontra kann man es nicht unbedingt nennen, aber der Songaufbau hätte im Fortlauf etwas kreativer sein dürfen
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Das neue Album von

ein Testbericht von 2002-07-10 17:46:10 vom 10.07.2002
Empfehlung: ja
Hoobastank?! Wer ist das denn?! Das hört man oft wenn man diesen Namen
erwähnt doch jetzt haben die vier Jungs ein Album rausgebracht das den
Fans von Crossoverbands den Namen auf Ewig ins Gedächtnis brennen
wird. Wie auch die Band selbst haben sie es "Hoobastank" getauft und
seit kurzem liegt es in unser allen Plattenläden , während die erste
Singleauskopplung "Crawling in the Dark" schon vielen mächtig einheizt!
Interessierte die die Band nur ein wenig oder gar nicht kennen gebe ich hier
erstmal ein ein paar Facts zur Band bevor ich euch von den einzelnen
Songs erzähle und ein Fazit abgebe.

Short History:

Die Geschichte von "Hoobastank" liegt noch gar nicht so lange zurück und
beginnt 1998 in Aguora Hills - Kalifornien als Sänger Douglas Robb und
Gitarrist Dan Estrin , damals noch in verschiedenen Bands, bei einem
Schulwettbewerb gegeneinander antraten. Die Zwei waren schwer beeindruckt
vom Anderen und trafen sich bald danach um zusammen zu spielen. Die
Band nahm langsam gestalt an als Bassist Markku Lappalainen und Drummer
Chris Hesse zu den Beiden stießen. Lange hielten sie es nicht im Proberaum
aus und so nahmen sie schnell ihre ersten Liveauftritte in Angriff. Sie vielen
schon zu diesem Zeitpunkt auf als sie entgegen dem Poprocktrend in lokalen
WestCoast Kneipen losrockten! Im gleichen Jahr brachten sie noch in geringen
Stückzahlen ihr erstes Album "They Sure Don't Make Basketball Shorts Like
They Used To" raus. Während ihren Auftritten und in ein paar lokalen Läden
verkaufte es sich ganz gut bis es ins Internet gestellt wurde und dort innerhalb
von kürzester Zeit in alle Welt ausverkauft wurde, wobei "Hoobastank" noch
Heute lob aus England, Russland, Israel usw.. bekommen. Das neue Album
"Hoobastank" versucht nun dies noch zu toppen und das Potential verspricht
Großes. Produzier wurde das Album von Jim Wirt (Incubus) und gemixt von
Jay Baumgardner (Papa Roach, Alien Ant Farm, Orgy). Mit einigen dieser
Bands wie zum Beispiel "Incubus" und "Alien Ant Farm" aber auch anderen
wie "Sum41" oder "Home Grown" standen sie schon auf der Bühne und
haben Eindrucksvoll gezeigt was sie drauf haben. Wie sich das im Einzelnen
auf ihrer neuen Scheibe anhört erfahrt ihr hier.

The Tracks:

Track 1: "Crawling in the dark" 2:55 min.
Das nenn ich einen Auftakt eines Albums... Wahnsinn! Wer den Song noch
nicht im Radio oder einem der unzähligen Musiksendern gehört hat dem sei
gesagt das zu beginn die Gitarre ein wenig gezupft wird bevor Dan Estrin so
richtig in die Seiten haut. Kurz darauf ertönt die klare , kräftige Stimme
von Douglas Robb und du weist der Song wird spitze.

Track 2: "Remember me" 3:34 min.
Einer der besten und mit lautesten Songs. Die ersten 20 Sekunden hört man
nur wie die Musikinstrumente gestimmt werden bevor Markku begleitet von
einem hauch Schlagzeug mit dem bass einsetzt und Robb anfängt zu einem
schnellen Takt zu singen. Kurz darauf ertönen die ersten Rifs der Gitarre und
Chris Hesse zeigt was er als Drummer drauf hat! Es ist einer der härteren Songs
der auf einem Treffen mit einem ehemaligem "Freund" Douglas Robbs
basiert. Er war Footballspieler und Douglas der ihn sehr bewunderte
versuchte oft mit ihm Freundschaft zu schließen, wobei er jedes Mal
aufs Neue abgelehnt wurde. Ein paar Jahre danach als sich Hoobastank
schon einen Namen in den U.S.A. gemacht haben traf er ihn wieder und
war erstaunt wie freundlich er auf einmal war zu ihm war. Douglas lehnte
die Freundschaft die er ihm nun anbot ab und schrieb über dieses Ereignis
und als kleine Rache diesen Song. Hört euch die Abrechnung mit diesem
Freund an, es lohnt sich!

Track 3: "Running away" 2:58 min.
Einer der eher ruhigeren Songs auf dem Album. Mit einer normalen
Gitarre begleitet fängt an Robb zu singen und auch wenn bald darauf Drums
und E-Gitarre einsetzten bleibt der Song in einer ruhigen Tonlage! Vorsicht:
der Refrain ist wie die meistens Songs auf der Platte ein absoluter Ohrwurm
und wird euch dazu zwingen den Track immer wieder zu spielen, also nimmt
euch Zeit! ;)

Track 4: "Pieces" 3:15 min.
Ruhige besinnliche Minuten……… könnte ihr bei diesem Song vergessen!!!
Schon von Anfang an wird die Gitarre gut gefordert und dieser Stil zieht
sich durch das gesamte Stück. Nicht so einprägsam wie die Lieder davor aber
die Jungs gehen dennoch ziemlich ab und bieten einen soliden Song!

Track 5: "Let you know" 3:39 min.
Diesmal könnt ihr euch wieder ein bisschen entspannen. "Let you know" ist
schlägt wieder ruhigere Töne an wobei wie in allen anderen Songs auch
der Einsatz von deftigen Gitarrenrifs mit Unterstützung der Drums nicht
fehlen darf! Wer sich hier ein wenig an Incubus erinnert fühlt liegt damit
gar nicht mal so falsch!

Track 6: "Better" 2:53 min.
Bei diesem Song habt ihr wirklich keine Zeit euch auf die harten Sounds
einzustellen, da wird von der ersten Sekunde an gezeigt wie man mit den
Instrumenten einer Crossoverband umzugehen hat! Der Song ist nicht
allzu Aggressiv und was nun endgültig auffällt ist das der Sänger trotz
harter Sounds nicht schreit sondern alle Emotionen eines Tracks mit der
Stimme vermitteln kann, auch wenn ich für gewöhnlich ein Fan von
ein paar schreien ala' Papa Roach oder Linking Park bin muß ich sagen
das ich von dieser Art der Songs richtig begeistert bin.

Track 7: "Ready for you" 3:07 min.
Hier passt die Bezeichnung "Rocksong" wohl am besten. Der Song ist zwar
keiner der einem im Gedächtnis hängen bleiben aber hier merkt man so richtig
das die Vier Spaß haben Musik zu machen, ausserdem ist der Refrain nicht schlecht!

Track 8: "Up and gone" 3:21 min.
Dieser Song ist im Takt nicht der Schnellste aber dafür ziemlich gut, kein
Ohrwurm wie viele andere Songs aber richtig gut zum mithören. Die Jungs
beherrschen ihre Aufgaben wirklich das steht fest!

Track 9: Too little too late" 3:15 min.
Einer der ruhigsten (nicht durchgehend) Songs und gleichzeitig einer
meiner absoluten Favorites. Dieser Song ist sowohl Stimmlich als auch
vom Refrain ein absolutes Suchtmittel und wird euch dazu zwingen die
Scheibe immer wieder anzuhören, klasse!

Track 10: "Hello again" 3:02 min
Zu diesem Song gibt's nicht allzu viel zu sagen ausser das die Vier
hiermit einen weiteren Track der sich richtig gut anhört produziert haben,
auf keinen Fall dran vorbei hören!!!
.
Track 11: "To be with you" 4:02 min.
Ihr seid gestresst nach Arbeit, Schule oder ähnlichem und braucht dringend
einen Chilloutsong bei dem ihr nicht direkt neben der "Play" taste einnickt?1
Hier ist er!!!! Klasse Song mit ner tollen Gesangsleistung Robb's!

Track 12: "Give it back" 2:56 min.
Der letzte Song des Albums und hier lassen Hoobastank es noch mal richtig
krachen. Besonders gut ist bei diesem Song der Anfang, die Mitte ach ja
und natürlich der Schluß! ;) Kurzum hört ihn euch an und lasst euch zum
Neustart der Platte mit genialen Rifs und Hooklines bewegen!!!

Fazit:

Ein absolut heraus ragendes Album das mit typischen Genreklischees
bricht und grade drauf losrockt. Harte und sanfte Songs wechseln sich
in einer guten Mischung ab und haben immer eins gemeinsam, einprägsame
Kompositionen, eine tolle Dynamik und absolut mitreißende Höhepunkte.
Grade Fans von Incubus die beim letzten Album ein wenig die härteren
Akzente vermisst haben, werden bei Hoobastank mit heftigen Gitarrenrifs
und gnadenlosen Hooklines im gleichen Stil und mit ähnlicher Stimme verwöhnt!
Lasst euch das nicht entgehen!!!!

Viel Spaß mit der Scheibe…………… hooba
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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SeeHummel

Hoobastank machen mich kra(e)nk

ein Testbericht von 2004-11-07 22:23:36 vom 07.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Lieder haben mal nicht die Allgemeinaussagen die man sonst immer findet, Scheibe wird nicht schnell langweilig, gutes Debüt der Band...
Nachteile/Kritik: Kontra kann man es nicht unbedingt nennen, aber der Songaufbau hätte im Fortlauf etwas kreativer sein dürfen
Hallo meine Lieben,

Musikberichte sind ja sonst nicht ganz so meines, aber bei dieser Band will ich mal wieder eine bescheidene Ausnahme machen. Warum??? Weil viele denken sie sei neu und dabei ist dem garnicht so, denn das zurzeit aktuelle Album 'The Reason' ist mittlerweile das zweite (dritte) Album was die vier Jungs rausgebracht haben, was aber wie gesagt nur wenige wissen. Tja, und da hab ich es mir in den Kopf gesetzt ein wenig über das Debüt der Vier zu berichten, was da heißt 'Hoobastank' von Hoobastank.

Trackliste
*************

1. Crawling In The Dark
2. Remember Me
3. Running Away
4. Pieces
5. Let You Know
6. Better
7. Ready For You
8. Up And Gone
9. Too Little Too Late
10. Hello Again
11. To Be With You
12. Give It Back


Douglas Robb - Vocals
Don Estrin - Guitar
Markku Lappalainen - Bass
Chris Hesse - Drums


Ich werde euch jetzt allerdings weder eine Song by Song Geschichte hier abliefern, denn ich will die Musik nicht in Ihre Einzelteile zerlegen - was ihr auch garnicht gerecht werden würde, da man Musik im Ganzen betrachten sollte und ihr euch sowieso am Besten einen Eindruck von der Musik machen könnt, wenn ihr selber nochmal in die Platte reinhört *zum Beispiel bei amazon.de möglich, wenn ihr deswegen nicht extra in einen Plattenladen rennen wollt* - noch werde ich euch groß über die Bandgeschichte informieren, denn das ist ja so eigentlich nicht das Thema. Zu sagen wäre nur, dass die Jungs schon sehr lange Musik miteinander machen und sich noch aus ihren Schulzeiten heraus kennen. 1998 gaben sie in eigenregie schon ein Album heraus namens 'They Sure Don't Make Basketball Shorts Like They Used To' - meines Wissens war zu dieser Zeit die Besetzung aber noch ein klein wenig anders und auch ihr Name wurde noch etwas anders geschrieben. Allerdings sollte 2002 eben ihr erstes offizielles Debüt 'Hoobastank' erscheinen von welchem ich nun endlich auch anfangen will zu berichten, da ihr die Bandgeschichte auch unter www.hoobastank.de oder www.hoobastank.com nachlesen könnt.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass 'Hoobastank' ein rockiges Album darstellt, ohne dabei extrem hart zu werden. Es ist in meinen Augen aber auch nicht zu seicht gehalten, sondern eher so ein Mittelweg zwischen diesen beiden "Extremen" - angenehm zu hören und leicht verdaulich. Es liefert gleich am Anfang Ohrwürmer wie 'Crawling in the dark', was auch die erste Singleauskopplung war, und 'Remember me', bei denen es eben, vor allem im Refrain, flott dahergeht ohne in Gehetze auszuarten. Im Verlaufe des Albums habe ich allerdings immer mehr verstärkt das Gefühl bekommen, dass sich die Songs alle im Aufbau gleichen und auch von der Schnelligkeit, bis auf die Ausnahmen 'Pieces' und 'To be with you', sehr ähnlich sind. Nach einer Strophe folgt irgendwie immer der Refrain, dann wieder eine Strophe und nochmal Refrain um dann von einer Bridge unterbrochen zu werden und mit dem erneuten wiederholden des Refrains zu enden. Die Songs an sich werden dadurch zwar nicht langweilig, da sie von der Instrumentierung und dem Gesang genial gemacht sind, aber das Shema ist halt etwas ... na ja, sagen wir auf Dauer ein wenig einfallslos.

Wie ich ja schon gesagt habe, bewegen sich eigentlich alle Songs im selben Schnelligkeitsbereich und auch von der Intensität des Gesangs unterscheiden sie sich nicht großartig, bis auf die zwei genannten Ausnahmen 'Pieces' und 'To be with you'. Bei Pieces rutschen Hoobastank schon ein bißchen mehr in die Richtung härterer Rock und Sänger Douglas Robb fordert seine Stimme streckenweise schon sehr indem er sie zu einem Brüllen erhebt, um dann aber zwischenzeitlich auch wieder zu normalem Gesang überzugehen. Insgesamt bleibt aber auch dieses Stück recht flott und sticht eben gerade durch diese zwei unterschiedlichen 'Sangesarten' etwas heraus. Bei 'To be with you' fallen wir da aber auf einmal wieder in das andere 'Extrem', denn dieser vorletzte Song der Scheibe stellt eine Ballade dar, die aber nicht schleimig, schmalzig und gekünstelt melancholisch daher kommt, wie es leider bei den vielen Rockballaden passiert.

Insgesamt lässt sich zu den Inhalten der Titel sowieso sagen, dass sie sich nicht nur um das Thema Liebe oder 'Du hast mich verlassen. Warum? Ich will dich zurück!' drehen, sondern das eben auch Situationen und Erlebnisse angesprochen werden, wie sie jedem von uns sicher auch schon passiert sind und unzähligen da draußen noch passieren werden, was für mich einen extremen Pluspunkt darstellt. So hat Douglas Robb zum Beispiel den Song 'Remember me' wegen einer Begegnung mit einem alten Schulkameraden geschrieben. Dieser war der Star in der Schule und wollte alles andere als mit Doug befreundet sein. Nun treffen sie sich aber nach Jahren wieder und beide haben sich nicht nur extrem verändert, sondern Doug ist mittlerweile mit seiner Band schon recht bekannt, was den Typen dazu bringt, Doug auf einmal wahrzunehmen und seine 'Freundschaft' zu suchen - klar, wenn der Bekanntheitsgrad steigt, aus was für Gründen auch immer, hat man auf einmal viele Freunde.

Für mich stellt 'Hoobastank' ein wirklich solides und hörbares Debütalbum von Hoobastank dar, was mich schon vor anderdhalb Jahren hoffen lassen hat (damals bin ich auf einzelne Songs der Band gestoßen, aber hatte als armes Studentchen nie die Chance mir die Scheibe mal zu kaufen, aber jetzt ist sie mein *lechz*), dass die Gruppe mehr von sich hören lässt, was nun ja seit diesem Jahr mit dem Erscheinen des zweiten Albums der Fall ist. Aus diesem Grund vergebe ich der Scheibe 4 Sterne - einen zieh ich ab, da mir das Folgealbum noch ein wenig besser gefällt und der Songaufbau so von der Form her halt ein bißchen unkreativ wird auf Dauer - und bin auch heute, nachdem ich die Scheibe insgesamt sicher schon 30 mal gehört habe, noch der Meinung, dass die 14,99€ kein rausgeworfenes Geld sind.

Für alle die sich bei Alben auch immer für das Booklett interessieren, kann ich sagen, dass sie da drin außer den Texten zu den Songs wenig finden werden. Keine übertrieben in Pose gestellten Fotos - nichts. Stört mich persönlich aber auch überhaupt nicht, da ich mir eine CD wegen der Musik kaufe und nicht wegen der Bilder.

In diesem Sinne. Macht's gut *winke* Hummelchen
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Klangqualität:Klangqualität von Hoobastank - Hoobastank : 5,0 ausgezeichnet
Cover-Design:Cover-Design von Hoobastank - Hoobastank : 4,0 gut
Dieser Tonträger ist:einer der besseren des Künstlers
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Kommentare
ingoa09
ingoa09, 28.09.2008
Ein sehr guter Bericht!
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
Ingo
eswareinmal
eswareinmal, 10.09.2005
Da werde ich mal reinhoumlren. lg
frankensteins
frankensteins, 21.09.2008
liebe Sonntagsgrüße
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EndlichUrlaub

Wunderschön und Gefühlvoll...

ein Testbericht von 2002-08-14 22:03:50 vom 14.08.2002
Empfehlung: ja
Liebe Community!


*** Vorwort ***
Ich möchte nun auf den Musikclip einer meiner Lieblingsbands eingehen und zwar die Band namens Hoobastank aus Agoura Hills in Kalifornien/USA.
Dieses Lied und dessen Clip hat mich beeindruckt. Der Song ist so voller Emotion und Gefühl wie der Clip auch. Doch nun möchte ich Näher auf die Band und das eigentlich Produkt eingehen.

*** Die Band ***

Die Geschichte von Hoobastank startete 1998 als sich der Sänger Doug Robb und Gittarist Dan Estrin auf einem Schulband-Wettbewerb in Agoura Hills kennenlernten und voneinander beeindruckt waren. Da sie etwas neues auf die Beine stellen wollten, verliessen sie ihre eigentlichen Bands um etwas neues zu machen. Als dann noch Bassist Markku Lappalainen und Drummer Chris Hesse zur Band stiessen wurden schon die ersten kreativen Ergebnisse erzielt die in ihrer Umgebung große Resonanz stiessen und schon erste Live-Auftritte zur Folge hatten. Was an der Westküste großes Aufsehen erregte war, dass die Jungs von hoobastank etwas anderes als der so etablierten Rap-Rock Stil machten. Der Band macht es Spass auf der Bühne zu stehen und die Leute und dich selbst zum rocken zu bringen. Sie distanzieren sich von den Bands die krampfhaft versuchen einen Hit zu landen um somit Geld aufs Konto zu bekommen.


*** Der Song ***

Der Text handelt von Mann und einer Frau, die gute Freunde sind und sich Sänger Doug Robb zu ihr hingezogen fühlt und nun von seinen Gefühlen und Gedanken singt. Er fühlt sich verlassen und möchte nicht, dass seine Freundin ihn deshalb bemitleidet ("And I don't want you to feel sorry for me"). Er meint, dass seine Angebetete ihnen keine Chance gab, eine glückliche Beziehung aufzubauen ("You never give us a chance to be") und dass er sie nicht braucht nur damit sie ihm sagt, dass alles in Ordnung sei, sondern dass sie ihm die Wahrheit sagt ("And I don't need you to be by my side, To tell me that everything's alright, I just wanted you to tell me the truth"). Er fragt sich warum sie weggelaufen ist und ihn verlassen hat ("So why are you running away?"). Jetzt versucht er ihr zu erklären, dass er immer derjenige war der gegeben und geopfert hat um ihr zu helfen von dem Gedanken zu lassen, dass ihr Leben nun genug hätte ("Cause I did enough to show you that I, Was willing to give and sacrifice, When you thought your life had had enough") und dass sie bei jedem annäherungsversuch von ihm abgeblockt hatte und sich abwendete und er nichts zu sagen oder zu tun hat ("And when I get close, you turn away, there´s nothing that I can do or say"). Er fragt sich wieder warum es nicht zu einer Bezihung zwischen den beiden kommen könnte und er nichts machen kann um ihre Meinung zu ändern und er fragt sich ob es eine reine Zeitverschwendung sei es weiterhin zu versuchen ("Is it me, is it you, nothing that I can do, to make you change your mind, is it a waste of time?").

Der Song ist sehr melodisch der in den verschiedenen Strophen sehr ruhig und gefühlvoll ist und mit einem schönen Gitarrensolo von Dan Estrin beginnt in das dann der Gesang von Doug Robb einsetzt. Den Strophenteil kann man in die Sparte Pop-Rock einordnen. Der Refrain ist schon sehr Rockig und der Kopf bewegt sich automatisch zum Rhythmus. Im Mittelteil des Stücks wird noch eine Break eingebaut in der es nochmal sehr ruhig wird. Doch nach der ruhigen Stelle folgt das Finish, das wiedermals sehr Rockig ist.


*** Der Clip ***

Der Regisseur dieses Clips war Paul Fedor. Die erste Szene zeigt den Sänger auf einem Großbildschirm an einer Strassenecke irgendwo in Amerika. Die Kamera zoomt immer Näher auf die Großleinwand hin bis zu einem Umschnitt. Man sieht nun den Gitaristen wie er sein Solo spielt. Die Kameraführung ist sehr wackelig was dem Video aber seinen gewissen Stil gibt und auch so geollt scheint. Der Raum in der sich die Band befindet mit Leinwänden bestückt auf die verschiedene Szenen draufprojeziert werden. Zum Beispiel wie ein Paar sich küsst oder eine traurige Frau die mit verheulten Augen in die Kamera blickt. Es wird deutlich, dass der Regisseur mit diesen Bildern die Gefühle und die Dramatik des Textes herüberbringen will. Nun wird jeder Bandteil einzeln gezeigt. Der Bassist, der Drummer, der Gitarrist und schließlich wieder der Sänger, der auch gute Schauspielerische Fähigkeiten aufzeigt, denn er steht nicht nur da und singt seinen Text runter sondern durch verschiedene Gesichtszüge und Bewegungen verdeutlicht er nochmal die dramatik des Textes und des Videos. Immer wieder sieht man eine attraktive Frau, die zu dem Lied tanzt (aber in anderer Weise als es die Frauen im Clip zu "fiesta" von R.Kelly tun) was das Video in gewissem Sinne abrundet. Der Clip ist sehr bunt und hektisch. Die Szenenwechsel verlaufen schnell und die Bilder auf der Leinwand werden sehr schnell ausgetauscht, was eine positive Unruhe in das Video bringt. Sie soll vielleicht die innerliche Situation des Mannes darstellen der um die Gunst seiner Angebeteten wirbt. Auch sehr auffällig ist, dass der Regisseur sehr viel mit den Kontrasten hell-dunkel arbeitet. Auf eine Szene, die sehr dunkel ist, folgt eine die in sehr hellem und grellen Licht stattfindet. Besonders gefällt mir die Szene im Video in der das Break im Song stattfindet. Der Sänger sitzt in einem Sessel und singt, mit sehr nachdenklicher Miene den Text "is it me, is it you, nothing that I can do..." In dieser Szene wird besonders auf den Kontrast hell dunkel geachtet. In der folgenden wieder rockigeren Szene ist die Dauer zwischen den Szenenwechsel extrem kurz, was wieder eine Hektik hineinbringt. Auf der Leinwand entsteht nun das Bild der tanzenden Frau, die umhüllt von umherfliegenden Federn ist. Eine wunderschöne Szene die mir persönlich sehr gefällt. Am Ende des Videos, wird der gesamte Clip nochmal in Zeitraffer zurückgespult, was sehr gut aussieht und endet mit dem Blick auf die Großleinwand, an einer Strassenecke, irgendwo in Amerika...!

Das Video ist sehr künstlerisch gestaltet. Auf den Leinwänden werden auch Wandmalereien oder Statuen dargestellt die aber immer mit einer Frau zu tun haben. Die Umschnitte der Szenen sind sehr schön gemacht. Ab und zu blitzt zum Beispiel ein gelbes Licht in die Kamera woraufhin der Szenenwechsel stattfindet. Auch manchmal wird das Bild unscharf und wieder normal gemacht was auch sehr schön anzusehen ist.


*** Mein Fazit ***

Ein sehr gelungenes Video, dass Spass macht aber auch sehr nachdenklich stimmt, aufgrund des Songs und des Textes, der auch für Englischanfänger sehr gut zu verstehen ist, da keine schweren Wörter benutzt werden. In diesem Clip wird sehr gut mit den Emotionen des Mannes umgegangen und sehr verständlich herübergebracht. Man kann sich richtig in seine Situation hineinversetzen. Ich kann diesen Clip wirklich nur empfehlen ihn sich mal anzuschauen. Er ist wirklich einer der Besten Musik-Videos die ich jemals gesehen habe.


Danke fürs Lesen!!!
Euer Andi :)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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