ein Testbericht von Birgit19572005-03-13 17:31:15vom 13.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Tolles Spiel mit bis zu 4 Mitspielern...Nachteile/Kritik: gibts nicht
Es war mal wieder Fernsehzeit angesagt und da wurde auch eine Familie vorgestellt, welche Spieletester war.Sie hatten mehr als 100 Spiele zuhause.
Ein Spiel, welches vorgestellt wurde gefiel uns sehr gut und deshalb wünschten wir es uns zu Weihnachten von den Kindern. Wir konnten es kaum noch erwarten. Am 2. Feiertag wurde es eingeweiht.
Also möchte ich nun mit meinen Erfahrungen beginnen:
1.Name ,Hersteller, Verpackung:
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Einfach Genial
Autor: Reiner Knizia
Kosmos Verlag- nominiert zum Spiel des Jahres
Das Spiel befindet sich in einem in reichlich schwarz gehaltenen Karton, auf der Vorderseite ist eine Wabe (6-Eck) abgebildet , in der Mitte befindet sich ein bzw. 2 Menschen.
Es können 1-4 Spieler daran teilnehmen und ist für Spieler ab 10 Jahre gedacht. (Aber wer spielt schon mit sich selbst- Brettspiele sind gemeint).
Die Spieldauer soll 30- 60 min betragen.
2.Spielmaterial:
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Im Inneren befinden sich
1 Spielplan, 120 Spielfiguren in einem schwarzen Stoffbeu-
tel, 4 Ablagebänke aus Plaste für die Spielsteine, 4 Punk-
tetafeln, 24 Wertungssteine
3. Der Spielplan:
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Der Spielplan ist aus starker Pappe und 4x zusammengefaltet, wenn man ihn öffnet erhält man ein Quadrat von 50 cm/cm.
Auf ihm sind 6- Ecke(Waben) aufgezeichnet, in der Mitte 91weiße, darum eine Reihe hellgraue und um diese dunkel-
graue.
- 1- 2 Spieler benutzen nur die weißen Felder
- 3 Spieler die hellgrauen Felder
- 4 Spieler alle Felder
An den Ecken des Weißen Spielfelder sind schwarze 6- Ecke aufgezeichnet, diese dürfen nicht belegt werden, hier kann man nur anlegen, sie haben außerdem die Farbe der Spielsteine( roter Stern, gelbe Sonne, blauer Stern, pinkfarbener Kreis, grüner Kreis und oranges 6-Eck).
4. Spielvorbereitung:
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Jeder Spieler erhält eine Punktetafel ( rechteckige Pappe, auf der Waagerechten sind die Zahlen 0-18 aufgedruckt, darunter wurden Quadrate gezeichnet für die Wertungspunkte, auf der Senkrechten sind auf dem Feld Null die 6 Farben der Spielsteine aufgedruckt.
Die Spielsteine ( müsst ihr euch ähnlich wie beim Domino vorstellen, es gibt Steine mit dem gleiche Motiv z.B. 2 gelbe Sonnen oder mit unterschiedlichen Motiven) werden im Stoffbeutel gemischt und jeder Spieler darf sich 6 Spielsteine ziehen, welche er auf seiner Ablagebank so plaziert, dass sie der Gegner nicht sehen kann.
Die Punktetafel dagegen wird so hingelegt, dass sie der Gegner gut sehen kann.
Alle Wertungssteine , jeder erhält 6 , werden nun auf das feld Null der Punktetafel gelegt.
5. Ziel des Spieles:
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Ziel des Spieles ist es durch Anlegen von Spielsteinen mit Farbsymbolenan übereinstimmende Farbsymbole Punkte zu erzielen. Je mehr Spielsteine mit übereinstimmenden Farbsymbolen schon nebeneinanderliegen , desto mehr Punkte kann man erhalten. Für jeden erreichten Punkt darf man seinen gleichfarbigen Wertungsstein auf der Punktetafel vorrücken. Bei Ende des Spieles gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktezahl.
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Aber aufgepasst! Den Punktestand bestimmt nur der am niedrigsten posionierte Wertungsstein auf der Punktetafel des Spielers. Man muss also versuchen alle Wertungssteine gleichmäßig vorzusetzen . Der dessen Wertungsstein also am weitesten zurückliegt hat also verloren.
deshalb muss man auch mit Köpfchen spielen und immer die Punktetafel des Gegners genau im Auge zu behalten und eventuell auch Spielsteine nicht auszuspielen um den Gegner zu behindern.
6. Spielverlauf:
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Ich beschreibe hier nur das Spiel für 2 Spieler, da es sonst analog gespielt wird.
Der jüngste Spieler beginnt( da ist
immer mein Mann am Zug).
a - Man setzt einen Spielstein auf dem Spielplan.
b - dieser wird dann gewertet und die Wertungssteine auf der Punktetafel entsprechend nach vorn gerückt.
c -Dann zieht man einen neuen Spielstein.
Danach kommt der Nächste dran- immer im Uhrzeigersinn.
zu a - Man kann einen beliebigen Spielstein aussuchen und
ihn auf zwei benachbarten Felder plazieren.
Jeder Spielstein hat 2 Farbsymbole( 2 gleiche oder 2
unterschiedliche . Man erhält nur Punkte, wenn man den
Spielstein neben übereinstimmende Farbsymbole anlegt.
Für die Farbsymbole auf dem neu angelegten Spielstein
erhält man aber keine Punkte.
In der ersten Runde muss jeder Spieler aber an einem aufgedruckten Farbsymbol des Spielfeldes auflegen. Jeder Spieler muss ein anderes F. nehmen.
Dann kann man beliebig anlegen.
Es darf auch so angelegt werden, dass einzelne Felder auf dem Spielplan frei bleiben.
Aufgedruckte Farbsymbole auf dem Spielplan dürfen nicht belegt werden.
Wer dran ist muss anlegen aauch wenn er keine Punkte bekommt.
zu b - Es werden immer beide Farbsymbole des neu angeleg- ten Spielsteines gewertet, auch wenn sie die gleiche
Farbe haben. Alle Wertungssteine auf der Punktetafel
werden gerückt.
Man wertet dabei in alle Richtungen, es werden alle Felder gewertet, die sich auf einer geraden Linie befinden.
In jeder Richtung wird die Anzahl der bereits ausliegenden Farbsymbole auf anderen Spielsteinen und dem Spielplan gezählt., welche mit dem zu wertenden Farbsymbol übereinstimmen und ohn Unterbrechung aufeinander folgen.
Für jedes übereinstimmende Farbsymbol erhält man einen Punkt.
zu c - Man darf einen neuen Stein ziehen oder alle austauschen( das machen wir nicht).
6. Spielende:
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Das Spiel endet, wenn man nicht mehr anlegen kann.
Es verliert, wer einen Wertungsstein auf der niedrigsten Stelle hat.
Bei Gleichstand muss man die anderen Spielsteine und ihre Positionen als Grundlage nehmen.
7. Fazit:
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Wir haben dieses tolle Spiel nun schon mehrfach gespielt und hatten viel Spaß dabei. Man muss wirklich immer die Punktetafel des Gegners im Auge behalten um nicht Steine anzulegen, die ihm weiterhelfen können und auch seine Wertungssteine nicht weit vorrücken zu lassen.
Wir haben bisher nur einmal zu dritt gespielt, dass war noch spannender.
Was mir nicht so gefällt ist der Stoffbeutel in dem sich die Steine befinden. wer Schmu machen will kann die Steine ein-
sehen. Bei und gibts das nicht, geht gegen die Ehre.
Ich kann das Spiel nur weiterempfehlen.
Bin froh, dass ich jetzt zum Ende kommen kann, ist doch gar nicht so leicht ein Spiel zu beschreiben, was einem so lecht erscheint und anderen nahegebracht werden soll
...
Travelwriter, 20.03.2005
Oh, als ich das Produkt las, dachte ich, du schreibst uumlber das Spiel 039Genial daneben039. Tja, da war wohl nur ich etwas daneben lach Guter Bericht! lg Andreas
catmother, 10.05.2005
Das setz ich mal auf die Spieleliste fuumlr die Spielmesse im Herbst.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
,,,genial...
ein Testbericht von AnjaS9112010-02-17 09:41:11vom 17.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Einfaches Spielprinzip, viel Spaß, fairer Preis......Nachteile/Kritik: ...
GENIAL ist nicht nur der Name dieses Spieles, auch das einfache Spielprinzip und der Spielspaß ist hier einfach genial. Wir lernten GENIAL kennen, als wir mit Freunden ein Wochenende im Schwarzwald verbrachten und nach einem leckeren Abendessen bei einer guten Flasche Rotwein den Abend mit Gesprächen und Spielen verbrachten. Eines dieser Spiele war GENIAL.
WIEVIEL?
Für um die 20,-- Euro bekommt man die normale Ausgabe des Spieles. Auch eine Reiseausgabe, die ich kürzlich für 5,99 Euro im Buchladen gesehen habe und für den nächsten Urlaub sicherlich noch kaufen werde, ist verfügbar. 20,-- Euro finde ich für ein Gesellschaftsspiel nicht allzu teuer.
WAS GEHÖRT DAZU?
Neben dem stabilen Spielplan sind ganze 120 in einem Stoffbeutel befindliche Spielsteine enthalten, 4 Ablagebänke für die Spielsteine, 4 Punktetafeln und 24 Wertungssteine der verschiedenen Farben. Natürlich gehört auch eine Spielanleitung dazu.
FÜR WEN?
Für 1-4 Spieler ist GENIAL geeignet. Ich persönlich finde es mit drei bis vier Spielern am interessantesten. Toll ist aber, dass man hier auch alleine spielen kann, was bei den wenigsten Spielen der Fall ist. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht... Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren wird dieses Spiel vom Hersteller empfohlen.
VON WEM
Reiner Knizia lautet der Name des im Kosmos-Verlag erschienenden Spieleentwicklers.
SPIELDAUER
Durchschnittlich 30 bis 60 Minuten benötigt man für einen Durchgang dieses Gesellschaftsspieles, was ich für eine optimale Spieldauer halte - nicht zu lange und nicht zu kurz - einfach perfekt!
DER HERSTELLER VERSPRICHT
"Bei diesem unglaublich spannenden Legespiel von Erfolgsautor Reiner Knizia eröffnen sich mit jedem Spielstein plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Je mehr gleiche Farbsymbole nebeneinander auf dem Spielplan ausliegen, desto mehr Punkte können die Spieler erzielen. Dabei müssen sie darauf achten, dass keine Farbe zu kurz kommt - und immer den Punktestand der Mitspieler im Auge behalten. Besonders wichtig ist die Farbe mit dem niedrigsten Punktestand, denn sie entscheidet am Schluss über Sieg oder Niederlage. Aber das wissen auch die Mitspieler und deshalb macht es ihnen besonders viel Spaß, genau diese Farbe zu verbauen... Wer clever legt und mit ein bisschen Glück die richtigen Spielsteine zieht, hat die größten Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Und wer nach dem letzten Spielzug plötzlich noch ganz hinten liegt, hat nur noch einen Gedanken: Revanche! Und schon beginnt die nächste Partie... Genial einfach - einfach genial!" lautet die offizielle Beschreibung und das Versprechen des Herstellers.
DIE SPIELANLEITUNG
Übersichtlich und klar verständlich ist die Anleitung dieses einfach konzipierten Spieles. Sie ist so gestaltet, dass man sie wirklich auf Anhieb versteht, was wohl auch mit dem eher einfachen Spielprinzip zu tun hat.
WIR SPIELEN
Die einzelnen Spielsteine sind ähnlich aufgebaut wie bei Domino. Der Unterschied zu Domino ist jedoch, dass die Spielsteine nicht durch Zahlen, sondern durch verschiedene Farben und Symbole gekennzeichnet sind. Jeder der Spieler erhält eine Anzahl Spielsteine, die er verdeckt vor den anderen Spielern auf seine Ablagebank setzt, eine Wertungstafel, die er vor sich legt und Wertungssteine der einzelnen Farben, die er an den Anfang dieser Wertungstafel setzt. Die nicht benötigten Spielsteine werden im Stoffbeutel vermischt.
Der erste Spieler beginnt nun einen Stein zu setzen - anfangs dürfen Spielsteine nur an die sechs farblich markierten Ecken des Spielplanes gesetzt
werden. Gespielt wird reihum im Uhrzeigersinn und nach jedem Zug darf ein neuer Stein gezogen werden.
Die Wertung ist einfach - die Steine belegen nach dem Zug jeweils zwei Felder, entweder beide einer Farbe oder zwei unterschiedlicher Farben. Es wird jedes der beiden Felder des Spielsteins einzeln gewertet: 5 belegte oder noch nicht belegte Felder grenzen an jedes der Spielfelder an und geben 5 Richtungen an, in denen nun gezählt wird, wie viele bereits belegte Felder in der Farbe des gerade gelegten Spielsteines ohne Unterbrechung liegen. Für jedes dieser Felder gibt es nun einen Punkt. Und der Wertungsstein der jeweiligen Farbe wird nun auf der Wertungstafel die entsprechende Anzahl der Punkte nach vorne gezogen. Das hört sich nun vielleicht etwas komplizierter an, als es letzzendlich ist ;-). Das Spielprinzip ist wirklich einfach.
Ist das Spielfeld voll belegt, gibt es keinen Platz mehr noch einen Spielstein anzubringen, kommt es zur Schlusswertung. Gewonnen hat GENIAL derjenige, dessen Farbe mit der niedrigsten Wertung vorne ist. Es hat also keinen Sinn sich nur auf eine Farbe zu konzentrieren, zu versuchen mit dieser möglichst viele Punkte zu bekommen. Man sollte hier sein Augenmerk darauf richten mir allen Farben einigermaßen gleichmäßig voran zu kommen.
Zu viert haben wir GENIAL gespielt. Schnell hatten wir das Spielprinzip evrstanden und jeder entwickelte seine eigene - mehr oder erfolgreiche Strategie. Immer wieder plant man hier im Voraus, wie man seine Spielsteine beim nächsten Zug legen wird - doch das ist meist wenig sinnvoll, denn allzu oft verbaut einem der Spieler, der zuvor an der Reihe ist, diesen Zug. Schließlich will hier jeder Punkte sammeln... Das Spiel bleibt somit von Anfang bis zum Ende spannend. Durch das Legen eines einzigen Steines kann sich hier sehr viel verändern. Nach jedem Spielzug ändert sich die Konstellation auf dem Spielfeld.
SPIEL DER SPIELE
Mit dem österreichischen Spielepreis "Spiel der Spiele" wurde GENIAL ausgezeichnet. Weiterhin wurde es zum "Spiel des Jahres" nominiert.
FAZIT
Einfach genial. Je nach eigener Strategie versucht man hier entweder selbst möglichst viele Punkte zu erreichen oder den Gegenspielern das Spielfeld so zu verbauen, dass diese möglichst wenige Punkte erlangen können. Beide Strategien haben wir getestet und beide funktionieren ;-). Ganz eindeutiges Suchtpotential hat dieses einfach konzipierte und leicht zu erlernende Spiel, mit dem man sich einen ganzen Abend beschäftigen kann, ohne dass Langeweile aufkommt. Auch als Team - bei vier Spielern bildet man zwei Mannschaften mit je zwei Spielern - macht GENIAL wirklich riesigen Spaß. Auch die Spieldauer der einzelnen Partien ist einfach perfekt. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist top und ich kann hier nur die Höchstpunktzahl vergeben. Und eine Empfehlung gibt's noch dazu.
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topfmops, 17.02.2010
Wegen massiver Beschwerden einer Schreiberlingin bei der Obrigkeit über meine Kommentare, werde ich eben mal wieder aussetzen und mir nur noch meinen Teil denken und fordere mit Schillers Don Carlos III, 10
Geben Sie Gedankenfreiheit!!
sweetsixty, 18.02.2010
Reiner Knizia hat schon viele tolle Spiele entwickelt, darunter einige "Spiele des Jahres"..er kommt ja auch aus der selben Stadt wie ich "g"....LG
Polarlicht1960, 20.02.2010
Liebe Grüße zur späten Stunde von Larissa und natürlich freue ich mich über jede Lesung.