Vor ca. 2 ½ Jahren haben wir bei der Postbank ein Firmenkonto eröffnet. Der Grund lag natürlich in der sehr günstigen Kontoführung.
Wir haben uns gleich für das OnlineBanking entschieden. Dieses ist bei der Postbank sehr benutzerfreundlich. Weil wir keinen großen Beratungsbedarf hatten, waren wir anfangs sehr zufrieden mit der Postbank.
Man sollte sich aber davor hüten, etwas mehr als nur ein einfaches Konto mit der Postbank realisieren zu wollen. Es geht hier ja alles voll automatisch. Ich kann ja noch verstehen, dass die Bank eine Lastschrift auch dann zurück gibt, wenn nur DM 0,50 fehlen (ist ja alles voll automatisch), aber richtig kundenfreundlich ist das ja nicht. Ob man so im Wettbewerb bestehen kann? Als die Firma dann größer wurde, benötigten wir einen Betriebsmittelkredit. Hier hatte der Computer uns eine Summe von DM 1.000,00 ausgerechnet. Kommt man ja richtig weit mit... Nun denn, ich rief noch mal bei der Hotline an (Berater in der Filiale gibt es für Geschäftskunden nicht). Ob ich nicht mal eine Bilanz oder betriebswirtschaftliche Auswertungen einreichen sollte. Nein, die Kreditlinie wird nur anhand der Kontoumsätze festgelegt. Nun denn, das hat dann mit einer anderen Bank geklappt.
Das Konto hatten wir noch nicht aufgelöst, weil noch einige Abbuchungen von dem Konto abgehen sollten.
Dann kam das Thema Einzahlungen: Das Konto lautet auf den Namen meines Mannes und ich bin bevollmächtigt. Weil wir einige wichtige Überweisungen tätigen mußten und ich gerade nicht zu unserer neuen Bank kam, ging ich zur Postbank und wollte den Betrag einzahlen. „Ihre Kundenkarte, bitte!“ sagte der freundliche „Bankbeamte“ „Habe ich nicht, möchte ich auch nicht“ (es wird mir etwas zu viel mit den ganzen Karten...) „ Ja dann, kostet das DM 10,00 Gebühren und das Geld ist erst in zwei Tagen auf dem Konto“
Was sind das bitte für Sitten? Auch eine gute Idee, um die Karten zu verkaufen...
Aber das Thema Schecks schießt den Vogel ab: Ein Kunde von uns zahlt immer mit Schecks. Ich ging also zur Postbank und reichte den Scheck ein. Es handelte sich um einen größeren Betrag, so daß ich den „Bankbeamten“ fragte, wann ich über das Geld verfügen könne. „Ja, das kommt drauf an, so ca. in zwei Tagen“ – „Worauf kommt es an?“ fragte ich „Weiß ich nicht genau, Buchungsweg oder so..“ Nach zwei Tagen war der Scheck gutgeschrieben. Einige Wochen später reichte mein Mann in einer anderen Geschäftsstelle einen Scheck ein uns stellte die selbe Frage. „Wird erst nach Geldeingang von der bezogenen Bank gutgeschrieben.“ Ein anderer hatte noch eine bessere Erklärung: „Wenn Sie ein Kreditlimit auf Ihrem Konto haben, können Sie sofort über das Geld verfügen, ansonsten wird der Scheck erst zu der anderen Bank geschickt und die überweisen dann das Geld“
Die armen „Bankbeamten“ können ja gar nichts dafür, weil sie ja sonst nur Briefmarken verkaufen brauchen. Ich kann gut verstehen, dass man sich nicht alles merken kann. Aber schade ist, dass es keine Stelle gibt, wo sich diese armen Menschen mal erkundigen können. Da müsste mal grundsätzlich etwas geändert werden.
Eine
sehr nette „Bankbeamtin“ erzählte mir einmal, dass sie am liebsten alles hinschmeißen möchte. Sie ist Postbeamtin und hat nie etwas anderes gemacht. Jetzt soll sie plötzlich jeden Postkunden auf die Riester-Rente ansprechen. „Da kenne ich mich doch gar nicht aus!“
Positiv zu bemerken ist das enge Filialnetz. Das ist auch ein Grund, warum wir das Konto behalten haben. Manchmal möchte man schnell noch Bargeld loswerden (habe ja jetzt eine Karte), und das kann man ja heutzutage in fast jedem Sparmarkt mit Poststelle.
Des Weiteren fällt mir auch das Personal sehr positiv auf. Klar, dass man mal einen mürrischen Beamten erlebt, aber wo hat man das nicht?
...
skorpion99, 20.02.2002
Kein Beratungsbedarf ist wohl etwas falsch, denn was ich hier herauslese, ist schon mehr als beratungswuumlrdig, insbesondere der Umgang und die Gepflogenheiten mit V-Schecks solltet ihr Euch noch einmal genau erklaumlren lassen. Keine Bank schreibt so
Der mutige Schritt, den die Postbank AG als Gegenwehr gegen die Gefahr des Rechtsextremismus und seiner Anhängerschaft angekündigt hat, wird, sofern er unter den übrigen Kreditinstituten Schule macht, einen empfindlichen Schlag für die Rechtsradikalen bedeuten.
Als bislang erstes Geldunternehmen hat der "Blaue Riese", der oftmals als ehemaliger "Beamtenbunker" der Langsamkeit, Inflexibilität und Bürokratielastigkeit kritisiert wird, angekündigt, alle Konten rechtsgerichteter Flügelparteien innerhalb der kürztest möglichen Kündigungsfrist aufzulösen und somit die Finanzströme der "braunen Parteien" zum Erliegen zu bringen.
Eine Aktion, die sicherlich schon früher hätte kommen können und wohl auch erst aufgrund der momentanen politischen Diskussion derart abrupt in die Wege geleitet worden ist. Dennoch sollte man nicht übersehen, daß gerade die Postbank AG, die bis Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut, anders als die privat-wirtschatlichen Unternehmen, zur Akzeptanz jedes Antragstellers verpflichtet gewesen ist, nun einen "großen Hausputz" vornimmt, der in der deutschen Bankengeschichte seines gleichen sucht und nicht einmal in der Zeit des KPD-Verbotes vorgekommen ist.
Mit diesem Schritt zeigt leider bislang nur die Postbank AG, daß Geld eben doch nicht alles regiert und manche auch aus der traurigen Vergangenheit gelernt haben. Jedoch sind nun auch die übrigen Geldhäuser aufgefordert, eine ähnliche Vorgehensweise einzuschlagen, da sonst die bewunderungswürdige Aktion eines einzelnen Kreditinstitutes, anstatt den Aktionsraum der rechtsradikalen Parteien einschränken, eher "wie ein Tropfen auf den heißen Stein" ausfallen wird.
In jedem Fall ein Grund mehr, sein Konto bei diesem Institut zu eröffnen.
ein Testbericht von Hoppel2002-02-12 23:59:35vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Ein Giro-Konto bei der Postbank ist für mich als Studentin besonders günstig. Bis zu einem Alter von 26 Jahren bezahlt man nämlich keinen Pfennig. Und dazu habe ich noch eine kostenlose EC-Karte. Also kann ich jederzeit gratis in jeder Stadt Geld abheben, denn welcher Ort hat keine Post.
Ein ganz bequemer Vorteil ist das System der Giro-Briefumschläge. Damit kann ich von zu Hause aus Überweisungen und andere Geschäfte tätigen. Dann steckt man alles nur noch in den blauen Briefumschlag und wirft ihn in den nächsten Briefkasten. Der Betrag wird schon
am nächsten Tag gebucht, und das alles wieder kostenlos. Die Kontoauszüge kann man sich entweder monatlich zuschicken lassen oder sie jederzeit am Automaten ziehen. Allerdings steht ein solcher nicht in jeder Filiale. Telefon- und Online-Banking ist ebenfalls möglich.
Leider sind die Beamten in der Post öfters mal genervt und unfreundlich, aber ansonsten bin ich mit der Postbank voll zufrieden.
...
ein Testbericht von cziems2011vom 06.07.2011Empfehlung: nein
Vorteile: nicht viel...Nachteile/Kritik: Unkompetenz, Widersprüchlichkeit, nur 180er-Servicenummern, lange Warteschlaufen, Kundenunfreundlichkeit
!! Wer ein Girokonto auflösen möchte muss aufpassen - es wird von heute auf morgen, ohne vorherige Ankündigung, geschlossen !!
war jahrelanger PB Kunde und habe mich aufgrund der unten angegebenen Angaben nun endlich dazu entschlossen, einen anderen Anbieter zu wählen. Aufpassen bei Kündigung des Girokontos! Von heute auf morgen kommt man nicht mehr an sein Guthaben!!