Schwimmen (gebundene Ausgabe) / Martin Krauß Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
Pro & Kontra
Vorteile
- viel Spass; meist guter Teamgeist; gute Gesundheit
- gesunde Sportart, kann Spaß machen, optimal im Sommer
- Alle Muskeln werden trainiert, kein Schwitzen, Körper permanent gekühlt erleichternd fuer Herz-Kreislauf-System auch mit Knochenproblemen möglich auch geheizt möglich Auch für Übergewichtige geeeignet Gelenkschonend Hoher Kolorienverbrauch versc
Nachteile / Kritik
- teils langweiliges Training; viele Trainingseinheiten erforderlich; vorhandene Verletzungsgefahr
- es gibt Menschen, denen diese Sportart gar nicht gefällt
- Sch(m)utzwasser / Chlorwasser Abdrücke von Schwimmbrille Auf die Dauer Hautprobleme
Tests und Erfahrungsberichte
-
Schwimmen im DLRG- Ich kann dich retten ;D
5Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schreib ich mal über was ganz andres als sonst…
Und zwar übers SCHWIMMEN im DLRG
DLRG? Was ist das?
DLRG ist das Kürzel für Deutsche Lebens Rettungs- Gemeinschaft. Und zwar Lebensrettung im Wasser. Dort lernt man dann z.B. wie man bewusstlose Menschen im Wasser abschleppt oder erschöpfte Menschen transportiert. Man lernt wie man eine Person vor dem Ertrinken retten kann und dafür lernt man spezielle Griffe (z.B. Befreiungsgriffe) damit man sich nicht selber in Gefahr bringt. Eine wichtige Regel ist es: Wenn man eine andere Person retten will, dann niemals wenn man sich dabei selbst verletzen könnte (mit Verletzen sind keine blauen Flecken oder kleine Schrammen gemeint!).
Auch bekommt man dort die Erste Hilfe beigebracht, HLW (Herz-Lungen Wiederbelebung) und viele weitere wichtige Sachen –Ich denke jeder sollte irgendwann mal einen Erste Hilfe Kurs machen. Und warum nicht schon wenn man noch jung ist!?
Was macht man dort?
DLRG ist nicht mit Leistungsschwimmen vergleichbar! Dort schwimmt jeder so schnell er kann, wenn man K.O. ist, darf man eine Pause machen. Ich bin zum DLRG gegangen, weil ich sehr gerne und gut schwimme, aber ich nicht gerne allein zum Einschwimmen erstmal 27Bahnen schwimme und danach dann weiter stur meine Bahnen schwimme. Im DLRG schwimmen wir uns nur selten ein, da wir eine größere Gruppe sind in der alle „Kursteilnehmer“ also sowohl die, die Jugendschwimmer machen, als auch die, die Rettungsschwimmabzeichen (Bronze, Silber, Gold) machen. Von daher kann es auch gut sein, dass man mal längere Zeit einfach im Wasser rumplanscht und mit Freunden erzählt. Solang man noch Anwärter eines Abzeichens ist, übt man eigentlich dann die ganze Zeit für die Abzeichen, wobei es bei mir so war, dass ich einfach nacheinander alle Punkte für das Bronze Abzeichen abgearbeitet hab. Zwischendurch lernt man dann noch wichtige Sachen wie stabile Seitenlage oder man lernt wie man mit Flossen schwimmt (diese werden im Normalfall vom DLRG gestiftet und sind in allen Größen da, d.h. also man muss sie nicht selbst kaufen).
„Was du bist im DLRG?? Dann hast du ja gar keine Freizeit mehr!!“
Ja, diesen Spruch hört man oft, da sich der DLRG bei vielen Sachen aktiv einsetzt, sei das nun ein Triathlon der Stadt, wo DLRG-Helfer dann die Straßen absichern und –natürlich- beim Schwimmen aufpassen. Oder wenn ein Stadtfest ist… Der DLRG ist eigentlich immer dabei. Dann heißt es auch immer „Wie ist es am Freitag? Kommst du da??“ Meistens bin ich brav und geh dann auch hin, aber nicht immer. Aber sooft sind solche Veranstaltungen auch gar nicht von daher versteh ich diese Fragen nicht so ganz ^^.
Ansonsten hab ich 2mal die Woche Training, eigentlich nur Eine Stunde, doch öfters sagt der Trainer, dass ich schon ne Stunde früher kommen soll und dann bin ich halt 2Stunden da.
Wie alt muss man sein, um in den DLRG zu gehen?
Mein Trainer hat mal gesagt „Man kann in den DLRG reingeboren werden“ Na ja ich denke ein vernünftiges Alter zum Anfangen wäre so 9… Ich bin allerdings erst mit 15 dorthin und konnte dann sofort Bronze und Silber machen. Für Gold muss ich jetzt noch warten bis ich 18bin…
Veranstaltungen vom DLRG:
Ja der DLRG ist nicht nur wie oben genannt bei Straßenfesten und so aktiv, Nein, er veranstaltet auch selber reichliche Aktivitäten. Mal eine Fahrradtour oder mal Zelten im Schwimmbad oder in der freien Natur… Da gibt’s unzählige Veranstaltungen, die auch nicht nur für die Kleinen attraktiv sind!
Und die Kosten?:
Ihr werdet jetzt sicherlich staunen, aber der DLRG kostet gerademal 25Euro im JAHR!! Dann wären bloß 2€ (und ein bisschen) im Monat. Und im Monat ist (zumindest bei mir) 8Mal 2Stunden Training. Also 16Stunden also 0,125€/ Stunde… Also ihr seht, der DLRG ist BILLIG! (hoffe ich hab mich nirgends verrechnet xD).
Weitere Kosten:
Schwimm- oder Tauchbrille: Hat bei uns eigentlich Keiner, doch ich denke, mit ist Besser! ;D
Badeanzug/Bikini/Badehose: Ich geh auch als mal mit Triangel-Bikini hin, da wir nur selten mal vom Sprungturm springen passiert da ja auch nix. Also braucht man hier auch keinen speziellen Schwimmbadeanzug oder Badehose. Aber wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich ja einen/eine kaufen ^^
Abzeichen: Mhh ich weiß den Preis nicht ganz genau, weil das eigentlich immer meiner Mami gemacht hat, aber soviel ich weiß kosten die Abzeichen je noch mal 4€ (da bekommt man dann so einen Aufnäher)
Ansonsten fallen mir keine Kostenpunkte mehr ein…
Wo ist der DLRG und wie kann ich beitreten?
Der DLRG wird soviel ich weiß, nicht in allen Schwimmbädern angeboten. Ich bin über die Internetseite meiner Stadt zu der eigenen DLRG-Seite von meiner Stadt gekommen und habe dann dem „Trainer“ eine E-Mail geschrieben, dieser antwortete dann, dass ich einfach mal vorbeikommen soll und nach einem „Hugo“ fragen soll +grins+
Aber wenn man einfach mal bei www.google.de (oder einer anderen Suchseite) DLRG und den Wohnort –oder einen in der Umgebung mit Schwimmbad- eingibt, wird man sicherlich auch fündig. Oder: einfach ins Schwimmbad und direkt zum Bademeister! ^^
Fazit:
Ich habe beim DLRG sehr viel gelernt (auch wenn ich noch nicht allzu lange dabei bin). Man lernt dort rasch Freunde kennen und dann macht auch das z.B. aufpassen beim Triathlon Spaß! Man kann seinen Schwimmstil verbessern und Neues (wie z.B. Flosseln) lernen!
Wenn man im kalten Wasser schwimmt bekommt man straffe Haut. Im Allgemeinen wird die Haut durch das Schwimmen total gestrafft, Orangenhaut und Hängebusen haben hier keine Chance. Und wenn man die Orangenhaut schon hat, geht sie auch sichtbar zurück! Man bekommt kräftige Arme und Oberschenkel. Ich bin mittlerweile schon stärker als mein Freund (der Handball spielt…)+stolz sag+
Momentan fällt mir nur folgendes negatives ein: Die Haare leiden sehr unter dem vielen Schwimmen, da Chlor das Haar sehr angreift und trocken macht und wenn es an dem Tag auch noch sehr sonnig ist… Deswegen sollte man immer sofort nach dem Schwimmen mit Süßwasser duschen und die Haare mit einem After-Sun Shampoo waschen (z.B. von Balea oder Nivea!) Auch gibt es Schutzsprays die man direkt davor auf die Haare sprühen kann… Na ja aber das gehört wohl eher in eine andre Kategorie…
Ich hoffe ich habe nicht vergessen, ansonsten schreibt mir bitte und ich werde es (versuchen) noch dazuzufügen!
Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren!
Euer WUSELMONSTA weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
BaBy1987, 20.07.2005, 00:00 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
da war ich auch... RETTUNGSSCHWIMMER^^ ...schockt auf jeden fall! sowieso schwimmen ist toll und nun retten wir gemeinsam die menschheit :D lg baby
-
Mayani, 19.07.2005, 23:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
find ich ja echt gut, z.B. dass die Schwimmer die Lebensrettung lernen. - Aber warum muss man für Gold 18 sein?? (DRLG Gold oder normal?). - Und warum kosten bei euch die Abnäher so viel? Bei uns kosten sie gar nix. Und wir sind nen normal
-
-
-
blubbblubb
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schwimmen ist die einzige Sportart (allein das Wort schon *brrrrrrr*) der ich jemals was abgewinnen konnte. Wahrscheinlich, weil man dabei nicht schwitzt, keinen Ball an den Kopf bekommen kann und, weil es nichts ausmacht, wenn man mangels Brille nichts sieht (weshalb ich aber im Schwimmbad auch nichts und niemand erkenne).
Aus diesem Grunde trabte ich auch so sechs oder sieben Jahre in den Schwimmverein. So im Grundschulalter schleifte meine Mom mich das erste Mal dahin, damit ich schwimmen lernen sollte. Dies ging dann aber auch gründlich in die Hose, mehr als ein halbes Jahr verging und ich „schwamm“ noch immer mit einem Fuß auf dem Boden.
Also mußte mein Vater ran, weshalb es dann im Sommer auch regelmäßig ins Freibad ging. Er hatte nun mehr Erfolg und vierzehn Tage später bekam ich es denn gebacken. Paps Taktik ging wie folgt:
Kind in die etwa Ecke des Schwimmbades bringen, so daß Kind ohne unterzugehen sozusagen über Eck von einem Rand zum anderen gleiten konnte. Damit bekommt man ein gutes Gefühl für die Bewegung im Wasser.
Den Rest des Sommers verbrachte mein Vater damit, das blaulippige sich sträubende Kind wieder aus dem Wasser zu lotsen (meistens waren Pommes ein gutes Lockmittel). Das Kind war über seine neuerworbene Fähigkeit nämlich so begeistert, daß ihm fast Schwimmhäute wuchsen.
Im Herbst machte ich dann das Seepferdchen, wobei man eine Bahn schwimmen mußte, meine Mutter konnte gar nicht hingucken vor Angst und durfte mir dann auch noch zum Dank das grottenhäßliche Seepferdchen-Emblem auf den Badeanzug nähen.
Eigentlich war ich auch ganz froh, daß ich das alles hinter mir hatte. Der Schwimmkurs in der Grundschule ging ja noch, in dem Becken konnte man nicht absaufen – abgesehen davon durfte man dort sowieso nichts. Später verurteilte man die Schüler an unserem Gymnasium noch zu einem Schwimmkurs während der sechsten Klasse. Und es da nicht zu können war dann doch irgendwo peinlich. Es gab da tatsächlich einen Typen der mit einer Batmangleichen Ausrüstung, samt Badekappe (allein das war schon uncool), Schwimmflügeln, Tauchbrille und Nasenklammer auftauchte. Mir versaute dagegen eine selten gute Sportnote auf dem Zeugnis fast mein Image, das da so umschrieben wurde: „du brauchst noch jemand, der dir die Augenbrauen hebt“.
Währenddessen hatte mir der Schwimmverein die Geheimnisse des Rückenschwimmens und des Kraulens verraten. Der Beinschlag dient nur zur Stabilität, der Rest kommt aus dem Armen und das Atmen während des Kraulens funktioniert nur, wenn man dies seitlich tut, d. h. die Luftluke seitlich drehen und zwar dorthin wo der Arm gerade aus dem Wasser nach vorn kommt. Normalerweise atmet man beim Kraulen nur bei jedem zweiten Armschlag, also immer nur auf einer Seite. Könner atmen nur alle drei Armschläge, was ich aber allerdings nie hinbekommen habe. Hat man dies denn endlich begriffen, verbessert sich der Kraulstil ungemein.
Was ich beim Rückenschwimmen nie schnallte: wann ist die Bahn zu Ende? Etwas schleierhaft verblieb mir in beiden Fällen auch die Wende am Bahnende. Eigentlich macht man ja nur eine Rolle vorwärts – mit eingedrehter Schraube, damit man wieder richtig herum im Wasser liegt – und stößt sich dann kräftig mit den Beinen ab. Leider war ich aber immer zu nah am Rand oder aber zu weit weg. Schade schade schade, da eine gute Wende echtes Tempo bringt.
Beim Delfinschwimmen kam ich nie weiter. Man eiert dabei so wie der Mann aus dem Meer im Wasser rum, muß aber zur richtigen Zeit die Arme gleichzeitig hochbekommen, dazu noch den Oberkörper (nicht zu letzt um Luft zu schnappen), was ganz schon Kraft kostet – oder eine Technik die ich noch nicht begriffen habe. Ich bin nicht weiter gekommen als fünf Meter.
Um es jetzt rund zu machen, sollte ich noch etwas über das Brustschwimmen seiern, aber was. Das habe ich so kindlich unbewusst gelernt. Luft holen sollte man bevor man die Arme unter dem Körper durch nach vorn gleiten lässt. Sind die Arme dann vorne, sollte man kurz gleiten, statt in das hektische Rudern zu verfallen, daß man bei vielen Badegästen sieht.
Springen muß man natürlich auch und zwar wirklich nur in Bekannte Gewässer. In unserem Schwimmverein sind zwei in die Querschnittslähmung gehopst, das war dann nicht so gut. Die Kunst bei einem Startsprung ist es möglichst schnittig ins Wasser zu gleiten um ungebremst und ohne Anstrengung möglichst weit zu kommen. Man sollte dabei die Beine auch ruhig zum Springen/Abstoßen benutzen. Viele Leute sieht man ja auf dem Startblock, wie sie dann (langsam) die Hände über den Kopf nehmen, in die Knie gehen und sich einfach vorn überkippen lassen, was wenig effektiv ist aber absolut heiß aussieht. Also doch ruhig etwas abstoßen, wenn der Sprung hart am Bauchklatscher vorbei geht, ist es richtig. Ganz nett ist noch der klassische Kopfsprung, der macht Spaß, führt aber eher in die Tiefe des Beckens als in dessen Weite.
Warum bin ich aus dem Verein eigentlich ausgetreten?
Mit 13-14 machte das alles keinen Spaß mehr. Außerdem dienten die meisten Mitglieder sowieso nur dazu, die Wettkampfmannschaft zu finanzieren, damit die ständig ins Trainingscamp konnten. Unsereins durfte dann einmal im Jahr an der Radtour zum Traumlandpark teilnehmen.
Warum gehe ich heute so selten schwimmen?
Unser altes Hallenbad wurde geschlossen und stand so an die 20 Jahre leer – jetzt endlich wird es abgerissen. Es gab dort ein Becken mit 25m Länge und 5 Bahnen. Stattdessen eröffnete hier eins der modernen Spaßbäder. Der Eintrittspreis ist schweineteuer, und nach Feierabend ist dort nichts mit Schwimmen. Ich habe nichts davon, in Salz- oder Abendteuerbecken am Rand rumzutrudeln oder mich mit fünf anderen Badegästen um einen Strudel (wenn gerade mal einer eingeschaltet ist) zu kloppen. Außerdem kann man überall stehen. Bleibt also nur das Schwimmerbecken, in dem sich aber um diese Zeit der Schwimmverein tummelt. Der nämlich zieht sich dann drei Bahnen rein und das zahlende Publikum darf sich auf den verbleibenden zwei Bahnen tummeln. Was habe ich denn davon, wenn ich auf sechs oder acht Metern im Slalom um irgendwelche Tucken paddeln muß, die eigentlich keine größeren Sorgen haben, als daß ihre gefärbten Dauerwellenschädel nass werden könnten (ich würde Hallenhalma als Alternative vorschlagen)? Als Kind hat man da wenigstens noch am Rand lauern dürfen, bis sich ein derartiges Geschwader nähert, um dann mit einer gepflegten A%$&§bombe neben der colorierten Pudelfrisur einzuschlagen.
Schwimmen eignet sich als Breitensportart im allgemeinen gut, wobei Leute mit Rückenproblemen sich häufig auf das Rückenschwimmen festlegen sollten. Man kann Muskeln aufbauen und sich prima entspannen, wenn man sich nicht gerade über Schwimmvereine ärgern muß. Auch konditionell kann man einiges erreichen – ich bin nur nie dahinter gekommen, warum ich früher ewig lange schwimmen konnte, während ich keine volle Runde durch die Turnhalle zu joggen vermochte. Die Verbrennung ist im Wasser besonders gut, da der Körper wegen der Wassertemperatur nachheizen muß. Allerdings sind die meisten Leute nach dem Schwimmen eher hungrig, weshalb sie kalorienmässig ordentlich nachlegen.
Angst vor kaltem Wasser? Hihi! Da hilft nur eines: nämlich kopfüber rein – dann erspart man sich das schlimmste, dieses eklige Gefühl, wenn das kalte Wasser langsam die Beine umspült und über die Hüften zum Bauch hochsteigt, wenn man meint, es drückt einem die Luft weg. Und dann kommen da auch noch fiese Leute die einen vollspritzen – iiiiiiiiiiiiih!
Also lieber vorwärts rein, aber besonders wenn es warm ist: erst zumindest die Handgelenke und vielleicht auch noch Gesicht und Hals abkühlen!
Zum Brüllen komisch sind auch die Schwimmer vom Type: „isch bin vier mal die Woche hier!“ das sind genau die Typen (oft Rentner), die sich bereits untereinander kennen und eigentlich auch nichts anderes tun als den Beckenrand zu bevölkern. Noch ist das nicht lustig – erst wenn diese Typen dann behaupten, wie toll sie doch sind, da sie doch regelmäßig schwimmen gehen. Mein Tip an diese: in die Badewanne legen und die Zeitansage anrufen – macht so ungefähr den gleichen Sinn.
Fazit? Ich brauche definitiv einen Pool. weiterlesen schließen -
Mit die beste Sportart
14.07.2005, 09:59 Uhr von
campimo
Hier erstmal Pause, nicht zuletzt wegen den nicht-funktionierenden Sicherheitscodes. Aber auf den...Pro:
Alle Muskeln werden trainiert, kein Schwitzen, Körper permanent gekühlt erleichternd fuer Herz-Kreislauf-System auch mit Knochenproblemen möglich auch geheizt möglich Auch für Übergewichtige geeeignet Gelenkschonend Hoher Kolorienverbrauch versc
Kontra:
Sch(m)utzwasser / Chlorwasser Abdrücke von Schwimmbrille Auf die Dauer Hautprobleme
Empfehlung:
Ja
Vorwort
*************
Schön, daß man hier bei Yopi auch über Sportarten schreiben kann. Dann möchte ich dies natürlich auch tun, und zwar über das Schwimmen, da diese Art der Leibesertüchtigung für mich etwas besonderes ist.
Vorteile
************
Alle Muskeln des Körpers werden trainiert
Man schwitzt nicht
Da der Körper permanent gekühlt wird, reagiert das Herz-Kreislauf-System erst später
Ältere Menschen mit Knochenproblemen können in stärker geheizten Becken schwimmen
Auch für Übergewichtige eignet sich das Schwimmen, weil die Gelenke nicht belastet werden
Die Brüste wackeln und hüpfen nicht / frau braucht keinen speziellen Sport-BH
Hoher Kolorienverbrauch
Ich denke, es gibt für jeden einen Schwimmstil, den er angenehm findet
Im Wasser kann man auch Wassergymnasitk und Wasserwaten betreiben
Aufgrund diverser Hilfswerkzeuge (aufgeblasenes Gummi oder Schaumstoff) können auch Menschen mit Behinderungen schwimmen, z.B. die Beine stützen (oben halten).
Nachteile
***************
leider muß man sich das Wasser mit vielen fremden Menschen teilen, von denen man nichts bzgl. der Sauberkeit und Krankheiten weiß
Rote Augen vom Chlor
Schwimmbrille drückt sich bei mir zu tief ins Gesicht (stundenlange Abdrücke)
Auf die Dauer treten Hautprobleme auf
Schwimmstile
********************
Brustschwimmen
Dabei liegt man bauchlings im Wasser, und bewegt die Arme und Beine aymmetrisch synchron, etwas ähnlich wie beim Hampelmann. Wenn die Bewegungen nicht so kompliziert wären, könnte man das Brustschwimmen als einfach bezeichnen.
Kraulen
Hier sind die Bewegungsabläufe sehr einfach, aber es wird viel Kraft verlangt. Auf die Atmung muß man sich mehr konzentrieren, weil der Stil so viel Kraft abverlangt, so daß man immer mehr Luft benötigt, als vorhanden ist.
Rückenschwimmen
Auch hier sind die Bewegungen angenehm einfach, der Kraftaufwand ist gering, nur ist es sehr irritierend nichts zu sehen, weil man ausschließlich gen Himmel guckt. Dementprechend weiß man auch nicht, wo der Beckenrand ist. Aus dem Rückenschwimmen resultiert auch die Stellung, namens "Toter Mann", wobei man die Gliedmaßen nicht mehr bewegt oder nur noch sehr wenig bewegt, und interessanterweise über Wasser bleibt. So kann man sich mal ausruhen, was v.a. im Meerwasser wichtig sein kann.
Delphin
Dies ist die komplizierteste Art zu schwimmen, die ich kenne. Der Körper befindet sich waagerecht, mit dem Bauch nach unten im Wasser und dann muß man den Oberkörper anheben und dabei beide Arme synchron nach vorne werfen, um ähnlich wie beim Kraulen das Wasser am Körper nach hinten zu schaufeln.
Etwas Artverwandtes ist der Wasserball, eine Sportart, die nur sehr gute Schwimmer und sehr kräftige Menschen ausübern können.
In diesem Sinne will ich dann auch nochmal die Wassergymnasitk und das Wasserwaten als Alternativen zum Schwimmen nennen.
Meine Schwimmerlebnisse
***************************************
Meine Mutter hat mich bereits als Baby schwimmen gelassen, weil sie irgendwoher wußte, daß Babys von Natur aus schwimmen können, und es dann verlernen, worauf es im Kindesalter neu gelernt werden muß. Um mir diese Erfahrung zu ersparen, ging sie bereits damals mit mir schwimmen. Erinnern kann ich mich natürlich nicht mehr daran. Später war ich dann im richtigen Schwimmverein, wo ich die ersten Jahre hingefahren wurde und später allein nach der Schule hinging. Als Teeny habe ich dann natürlich auch aufgehört. Das war die Zeit, wo mir alles peinlich war und ich viel gekichert habe. Erst in der Oberstufe bin ich dann wieder regelmäßig schwimmen gegangen, weil wir in der Schule bis zu zwei Schwimmkurse einbringen durften. Es hielt noch einige Jahre an, bis ich dann auf Fitness umgestiegen bin. Zur Zeit finde ich allerdings die Preise der Berliner Bäderbetriebe zu hoch. Es ist sowieso schwer, nach einem Arbeitstag noch etwas sportliches zu tun, aber auch an meinen freien Tagen gehe ich wegen der Preise nicht schwimmen.
Fazit
*******
Schwimmen ist eine besondere Sportart, und zwar eine, die für fast jeden Menschen geeignet ist. Leute, die starkes Übergewicht haben, sollten andere Bewegungen - Gymnastik oder Waten - im Wasser machen. Daher meine Empfehlung: Einfach mal Schwimmengehen oder öfter / regelmäßiger schwimmen.- 13.07.2005
Produktfotos & Videos
in einem Hotelpool von campimo
am 20.02.2007Kommentare & Bewertungen
-
anonym, 26.03.2007, 21:33 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
LG Damaris :-)
-
-
Volker111, 20.02.2007, 17:26 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ach ja, nehms mir immer vor und tus viel zu wenig ;-)
-
-
-
Lernt es so früh wie möglich....
25.04.2005, 21:15 Uhr von
Sternenhimmel
WICHTIG WER ERWAS VON MIR MÖCHTE AM BESTEN PER ICQ MELDEN DANKE 477567060Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... aber nicht mit Gewalt die Kinder ins Wasser bringen.
Die Angst hält lange an und verhindert das leichte schwimmen lernen
Schwimmen mit und ohne !
**************************
Mit / ohne Schwimmflügel, so hat wohl jeder angefangen. Wie schon des öfteren erwähnt haben wir einen Canpingplatz und dieser hat einen großen See. Ich bin also seit meiner Geburt auf diesem Campingplatz und somit seit Jahren vom Wasser umgeben.
Auch fuhren wir Jahrelang an die Nordsee, wo auch ein sehr schönes Schwimmbad ist.
Auch in unserer Nachbargemeinde ist ein Schwimmbad und immer im Urlaub ist Wasser in der Nähe.
Ich will hiermit sagen, schwimmen sollte man können.
Also fangen wir im jüngstem Alter damit an. Ersteinmal sollte man die ganz kleinen Windelträger einmal an das Wasser gewöhnen. Ist es doch in den Seen etwas kälter als in der beliebten Wanne.
So fängt man hier spielerisch an sie mit ins Wasser zu nehmen. Da ist ja auch immer ein Erwachsener dabei.
Ist man dann etwas größer und möchte auch gerne mitschwimmen, kann ich die berühmten Schwimmflügel empfehlen.
Sie geben einem ein etwas sicheres Gefühl, aber richtig helfen tuen sie einem natürlich nicht.
So gung ich mit meiner Mutter in den See und sie zeigte mir die Schwimmbewegungen.
Die einfachen um eben auf dem Bauch liegend, schwimmend vorwärts zu kommen.
So ist es empfehlenswert gleich früh mit einem Erwachsenen anzufangen.
Am Anfang geht alles noch etwas hastig, weil man ja glaubt man geht unter. Desweiteren ist es wichtig die richtige Atemtechnik zu üben.
Schön gleichmäßig ein - und ausatmen, und die Schwimmbewegungen mit Armen und Beinen auch ganz gleichmäßg ausführen.
So bekommt man schon mit der Zeit ein gutes Gefühl.
Dann , irgendwann, auch mal ohne Flügel schwimmen, der Erwachsene kann ja noch den Arm unter den Bauch des Kindes legen, da hat man ein gutes Gefühl.
So geht es Schritt für Schritt und man darf und kann dann schon einige Schwimmzüfe bis zur Leine machen.
Aber nie übermütig werden.
So hat man mit Hilfe eines Erwachsenen einige Übung bekommen.
Doch dann hatte ich auch noch in der Schule Schwimmunterricht. Das fand ich ganz gut. Da wird man auch angespornt, denn man will ja auch so gut schwimmen wie sein Mitschüler. Hier kann man dann auch sein Seepferdchen Abzeichen bekommen. So muß man etwas Schwimmen und nach einem untergegangenem Reifen tauchen.Zum Lehrer hat man ja meißtens Vertrauen und so läßt man sich gerne zeigen wie man richtig schwimmt.
Genauso gut ist es wenn man einen Schwimmverein beitritt, wenn man die Möglichkeit hat. Hier kann man richtig schwimmen lernen. Sehr zu empfehlen. Auch seinen Freischwimmer und Rettungsschwimmer machen.
Dann könnte man zum DLRG gehen und eventuell Leben retten.
Ich finde es sehr wichtig wenn man gut schwimmen kann. Aber man sollte sich nicht überschätzen, so ist es im Meer sehr gefährlich wenn ein starker Wellengang da ist. Der Sog ins offene Meer ist sehr stark.
Das glaubt und weiß man nur aus eigenen Erfahrung !
So ist Schwimmen ein sehr schöner empfehlenswerter Freizeitspass.
Auch im Alter ist schwimmen sehr zu empfehlen, das hört man immer wieder. Es ist gut für die Muskeln und auch für die Knochen, die Schwimmbewegung ist sehr gut. Man liegt leicht im Wasser und tut sich was Gutes damit.
So gibt es für ältere Leute die Thermalbäder, da ist das Wasser dann auch noch warm.
Also schwimmen ist für jedes Alter sehr gut.
Da gibt es dann mit etwas Übung verschiedene Arten zu schwimmen.
Auf dem Rücken ist auch sehr angenehm. Ich finde diese Art zu schwimmen ist auch sehr leicht.
Man liegt leicht auf dem Rücken im Wasser und bewegt Arme und Beine gemütlich, so entspannt sich der ganze Körper sehr gut.
Das Rückenschwimmen ist sehr zu empfehlen, denn im Gegensatz zum Brustschwimmen liegt der Kopf auch bequem in Wasser.
Das war mein Tipp, mal wieder ins Schwimmbad zu gehen. Denkt dran euch vorher zu duschen. Aber sehr wichtig ist eine Dusche nach dem Bad, denn so sauber ist es ja nicht, die vielen Menschen.
So ist es auch bei uns am See, im Sommer, nach dem schwimmen geht es gleich unter die warme Dusche, dort gibt es auch ein Extrahahn wo man seine Füßé - mit Deisnfektionsmittel - absprühen kann. Das ist sehr gut damit man keinen Fußpilz bekommt.
So, vielleicht war das ein kleiner Tipp für´s nächste Wochenende !? Aber lasst eure Kleinen "NIE " aus den Augen, das ist der wichtigste Tipp zum Schwimmen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
redwomen, 25.04.2005, 23:00 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
haben sogar in diesem Alter einen "Instinkt", wenn sie ins Wasser "gewerfen" werden haben sie automatisch ihre "Paddelbewegung". -wobei man so etwas natürlich nicht tun sollte.- Ich selbst bin eine absolute Wasserratte un
-
-
Wenn die Angst dabei ist...
Pro:
gesunde Sportart, kann Spaß machen, optimal im Sommer
Kontra:
es gibt Menschen, denen diese Sportart gar nicht gefällt
Empfehlung:
Ja
Eine der wohl beliebtesten Sportarten ist das Schwimmen - und das nicht nur im Sommer! Jedoch gibt es auch Menschen, denen diese Sportart weniger aufs Leib geschnitten ist. Nicht etwa, weil sie wasserscheu sind oder nicht die besten Bahnenzeiten erreichen - nein, einfach weil sie Angst haben! Viele werden sich jetzt wundern und fragen, warum man im Schwimmbecken Angst haben kann...aber ich will es euch mal an meinen persönlichen Erfahrungen erläutern:
Im Alter von etwa 2 Jahren war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder auf Rhodos/Griechenland im Sommerurlaub. Da das Meer meinen Eltern zu gefährlich für uns Kinder schien, verbrachten wir die meiste Zeit am hoteleigenen Pool. Und kaum sahen meine Eltern einen Moment mal nicht hin, war ich verschwunden...ich war in den Pool gefallen - mit 2 Jahren natürlich als Nichtschwimmerin. Mein Bruder, der damals 7 Jahre alt war, bekam die Situation wohl mit und sprang mir hinterher , um mich aus dem tiefen Becken zu fischen. Ich muss wohl einen ziemlichen Schock gehabt haben, aber meinen Schnuller habe ich laut Erzählungen meiner Eltern, trotzdem im Mund behalten - wer weiß wieviel Wasser ich sonst geschluckt hätte!
Dies war eigentlich schon das ausschlaggebende Ereignis, warum mich die Angst im Wasser viele Jahre begleitete und schwimmen bis heute nicht zu meinen Lieblingssportarten zählt.
In der dritten und vierten Klasse stand dann natürlich auch Schwimmen als Schulsport auf dem Stundenplan - das meist gehasst Fach für mich während dieser Zeit. Schlimm war es damals zwar nicht, dass ich nicht schwimmen konnte, denn schließlich waren damals noch mehr als die Hälfte der Kinder Nichtschwimmer. Jedoch fiel es mir immer schwer Fortschritte zu machen - einfach weil ich Angst hatte...Angst davor zu ertrinken schätze ich heute, wenn ich darüber nachdenke.
Als ich dann in die 5. Klasse kam, hatten wir erneut Schwimmunterricht und ich beherrschte diesen Sport noch immer nicht. Zwar waren noch weitere 3 Kinder Nichtschwimmer, aber ich hatte es satt, Angst zu haben und nicht vorwärts zu kommen. Das ein "normaler" Schwimmkurs nichts bringen würde, war mir gleich klar, so dass mich mein Vater in einer privaten Schwimmschule mit Intensivkurs anmeldete.
Dieser Schwimmkurs war wahrscheinlich um einiges teurer als andere Schwimmkurse, jedoch hat mir dieser wirklich was gebracht! Der Unterricht fand ein mal die Woche für zwei Stunden in einer kleinen Schiwmmhalle statt. Die Gruppe die einem jeweiligen Lehrer zugeteilt war, bestand lediglich aus 2-4 Kindern, so dass der Intensivkurs seinem Namen alle Ehre machte. Ich kann leider nicht mehr genau sagen, wieviele Stunden in brauchte, da dies ja schon mehrere Jahre her ist - ich denke, es müssten aber in etwa 10 Doppelstunden gewesen sein.
In diesem Kurs wurde wie schon erwähnt, sehr stark auf jeden einzelnen Schüler eingegangen. Man hatte seinen fest zugeteilten Lehrer, der einen schnell einschätzen konnte und da ansetzte, wo es nötig war. Man fand schnell Vertrauen zu dem jenigen und meisterte die Übungen leichter, als während des Schulunterrichts. Natürlich verlief hier alles auch viel langsamer - eben in kleineren Schritten.
Heute - etwa 10 Jahre nach diesem Kurs, beherrschte ich das schwimmen natürlich noch immer - und das ohne Angst. Zugegeben, das Springen vom 3-Meter-Brett ist mir heute immer noch nicht geheuer und tauchen hasse ich auch, obwohl dies ja für Schwimmer eine Leichtigkeit darstellen sollte und ich genau weiß, dass ich schwimmen kann. Ich denke, dass mir diese Sportart nie richtig ans Herz wachsen wird, jedoch war der Intensiv-Kurs ein wichtiger Schritt für mich. Zwar gehe ich, genau wie jeder andere auch, hin und wieder im Sommer schwimmen, aber wenn möglich bevorzuge ich dann doch die Eisdiele oder eine schöne Wiese im Park...
Ein paar Tipps, die ich euch auf Grund meiner Erfahrungen mitgeben möchte nun hier:
° Wenn jemand Angst hat, schwimmen zu gehen, gibt es dafür meist einen Grund. Hierbei meine ich nicht die eventuelle Scham von bestimmten Personenkreisen, sondern die Angst vor dem tiefen Wasser. Ihr solltet daher niemanden ins Wasser zwingen, wenn er es nicht möchte.
° Sogenannte "Ins-Wasser-Schubs-Aktionen" sollten ebenfalls vermieden werden, auch wenn dies fast zum Schwimmbadbesuch dazu gehört. Mit so etwas nimmt man der Person garantiert nicht die Hemmungen...
° Für Leute die glauben, dass sie das Schwimmen in keinem "normalen" Schwimmkurs erlernen können der Hinweis auf private Schwimmschulen mit Intensivkursen!
° Bevor man sich zu einem solchen Intensivkurs anmeldet, sollte man jedoch anfragen, ob das besichtigen der Schwimmhalle beziehungsweise das Zusehen bei einer Schwimmstunde erlaubt wird. Versagen des Zuschauens ist dabei nicht unbedingt als schlecht zu werten. Viele Schwimmschulen verbieten dies für Gäste, da die Schüler sonst abgelenkt werden.
° Nach bestandener Schwimmprüfung sollte man sich langsam vorarbeiten und keinesfalls überhastet loslegen. Besonders für kleine Kinder empfehle ich daher zu Beginn flaches Wasser und zwischenzeitliche Pausen, um Übermüdung oder Entkräftung zu vermeiden.
Für die jenigen die nach diesem Bericht noch nicht nachvollziehen können, dass es Menschen gibt, die Angst vor dem Schwimmen haben beziehungsweise hatten:
Denkt einmal an euch selber...habt ihr Höhenangst? Lauft ihr kreischend davon, wenn ihr eine kleine Maus oder eine gewöhnliche Hausspinne seht? Fahrt ihr mit dem Auto oder dem Zug in den Urlaub, obwohl das Fliegen doch viel bequemer und schneller ginge? Lasst ihr nach Gruselfilmen das Licht im Haus an und schreckt dann bei jedem kleinen Geräusch auf?
Es gibt noch viele Beispiele dieser Art. Ich denke, jeder hat vor irgendetwas Angst oder zumindest ein ungutes Gefühl bei manchen Dingen...schlimm ist dies jedoch keinesfalls - daran solltet ihr denken!
Viele Grüße,
eure schwimmende
@flubber am 20.06.04 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
anonym, 13.03.2007, 20:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
LG Damaris :-)
-
-
-
-
-
Leistungsschwimmen - kein Sport für Jeden!
Pro:
viel Spass; meist guter Teamgeist; gute Gesundheit
Kontra:
teils langweiliges Training; viele Trainingseinheiten erforderlich; vorhandene Verletzungsgefahr
Empfehlung:
Ja
___| Einleitung |_/_/_/
So da es keine Kategorie fürs Schwimmen allgemein gibt, denke ich, das man das hier als Tipp ansehen könnte…
Ich betreibe aktives Leistungsschwimmen seit 6,5 Jahren. (Bin jetzt 16) Nun da ich mich am Ende der Saison vom aktiven Wettkampfschwimmsport zurückziehe, da ich mich nur noch durch die Trainingseinheiten quäle, möchte ich hier ein kleines Resumée machen, mit Vorteilen und Nachteilen und so.
___| Inhalt |_/_/_/
Kein Sport für Jedermann
Training/Erfolg
Teamgeist/Kommunikation
Verletzungsgefahr
Schwimmstiele
Fazit
___| Kein Sport für Jedermann!|_/_/_/
Vornweg sei gesagt, dass mir das Schwimmen teilweise aufgeschwatzt wurde.
Schon in der Grundschule entscheidet sich bei vielen Kindern welchen Sport sie die nächsten 5 Jahre oder länger machen sollen. Da der Schwimmsport sehr kraftraubend und oft langweilig ist kann man ihm nicht jedem empfehlen. Vermutlich ist die eigene Entscheidung des Kindes bei diesem Sport wichtiger als bei den meisten anderen.
Mit welchem Alter man beginnen sollte ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sollte man nicht zu spät beginnen um keinen Trainingsrückstand gegenüber der Konkurrenz zu bekommen, andererseits sollte das Kind nicht zu jung sein da unbedingt die eigene Entscheidung zählt.
Weshalb ich die eigene Entscheidung besonders wichtig finde? Es erfordert sehr viel Ehrgeiz, die oft wenig interessanten Trainingseinheiten zu durchstehen. Wer sich bereits nach einem Monat täglich quälen muss um in Training zu kommen, sollte sich so schnell wie möglich eine andere Sportart suchen, solange es noch nicht zu spät ist.
___| Training / Erfolg |_/_/_/
Kleine Kinder bis zu einem Alter von 11/12 Jahren sollten i.d.R. nicht öfters als 2-3 Mal die Woche schwimmen. (1-mal ist zu wenig!) Etwa mit 12 Jahren wird die Trainingsintensität normalerweise gesteigert. Bei 12-14 Jährigen sind mind. 3x eher mehr Trainingseinheiten angesagt. Ab 14 Jahren sollten 4-5 Mal sie Woche das Minimum sein. Wer jedoch auf Bundesebene Erfolg haben will muss sich mind. 7 Einheiten in der Woche opfern. Wer vorhat Weltklasseschwimmer zu werden sollte sich in der 8./9. Klasse nach einem Sportinternat umsehen, das 12 Trainingseinheiten in der Woche ermöglicht.
Ich schwimme momentan nur 4 Mal die Woche mit 2 Mal Krafttraining.
Das Training dauert 2h in denen wir knapp 6km schwimmen. Hier ein Kleiner Beispielplan:
300Ein (zum Warmwerden)
8x15+35 (15max+35 locker)
100Ko (locker)
8x200 GA I (GA= Grundlagen Ausdauer ~85% der Bestzeit)
100Ko (locker)
1500 KA/K (Kraularme/Kraul 50:50 Ausdauertraining)
100Ko (locker)
4x400La (4x400m Lagenschwimmen)
100Ko (locker)
2x25 max (2x25m volle Kanne! Zeitnahme)
200Aus (lockeres Ausschwimmen damit es keine Dehnungen, Krämpfe oder Zerrungen gibt)
Nicht wie beim Tennis oder Fußball wo man auf Kreisebene beginnt, kann man nach ordentlichem Training schon nach 2-3 Jahren auf Bezirks- (Ost-Württemberg) oder Landeswettkämpfe (Württemberg) gehen. Ab den Landeswettkämpfen werden Pflichtzeiten benötigt, die man zuvor schon mal schwimmen musste. Je mehr Training, desto weiter klettert man die Erfolgsleiter nach oben.
Kreis-> Bezirk-> Land (BW;BY;NRW) -> Süd-/Norddeutschland-> Deutschland
___| Teamgeist/Kommunikation|_/_/_/
Während des Trainings hat man sehr wenig Zeit miteinander zu reden, da man nur in den kurzen Pausen, die nie länger als 2min (normal 30s) sind. Man hat aber vor und nach dem Training, und in der Dusche genug Zeit seine Geschichten zu erzählen und Freundschaften zu knüpfen. Auch Trainingslager (oft 1 pro Jahr) tragen dazu bei.
___|Verletzungsgefahr|_/_/_/
Man sagt immer, das schwimmen gesund hält. Für die Hobbyschwimmer mag das zutreffen, aber die Leistungsschwimmer haben oft mit einigem zu kämpfen. Dazu sei gesagt, dass das von Person zu Person unterschiedlich ist.
- Ein sehr häufiges Problem der Schwimmer sind Ohren Entzündungen. (beginnt nach 3-4 Jahren) Ich hatte in einem Jahr 5 Davon. Pilze, bakterielle und virale Erkrankungen im Außenohr. Nach vielen Jahren schwimmen hat sich meine Ohrhaut so aufgeweicht, dass sie zum Paradies für Keime wurde. Aber hier gibt es Abhilfe! Ich habe mir für 40€ das Stück beim Akustiker Ohrenstöpsel anpassen lassen, die Wassereindringen verhindern. Seit dem ist Ruhe.
- Speziell wenn die Strecken wieder kürzer werden und man vor Kraft strotzt, ist man extrem anfällig für Infekte wie Grippe oder Erkältungen. Da hilf nur warm anziehen, aber halt auch nicht immer.
- „Bei diesem Sport wird der ganze Körper trainiert“ so sagt man, ist leider nicht richtig. Die Rückenmuskulatur ist stark unterentwickelt und kann schon in jungen Jahren Rückenprobleme verursachen. Hierfür gibt es spezielle Übungen und Kraftgeräte, die leider von einigen (nicht allen) Trainern vernachlässigt werden. Zudem stärkt eine gute Rückenmuskulatur das Durchhaltevermögen auf langen Strecken.
Das sind nur ein paar spezielle Sachen, man kann natürlich auch jede andere mögliche Krankheit bekommen.
___| Schwimmstiele |_/_/_/
Delphin (Schmetterling/Butterfly): Für diejenigen, die es noch nie im Fernsehen gesehen haben eine kurze Erklärung… Beim Delphinschwimmen werden die Arme nicht wie beim Kraul nacheinander durch das Wasser gezogen, sondern gleichzeitig. (Wie ein Schmetterling) Die Füße sind zusammen und führen eine Delfinartige Bewegung durch.
(wird über 50m/100m/200m/400m geschwommen)
Rücken (Breakstoke): Bei dieser Lage liegt man mit dem Rücken auf dem Wasser, führt Kraulartige Beinbewegungen durch. Die Arme bewegen sich genau anders herum als beim Kraulschwimmen.
(wird über 50m/100m/200m/400m geschwommen)
Brustschwimmen: Fast jeder kennt den Bruststiel aus dem Schwimmkurs. Außer, dass der Kopf noch unter Wasser geht und die Technik etwas besser ist, ist der Unterschied nicht sehr groß.
(wird über 50m/100m/200m/400m geschwommen)
Kraul (Freistiel/Freestyle): Die Funktion der Beine ist ganz einfach. Man muss versuchen zu strampeln. Das wichtigste ist, dass diese Beinbewegung einmal von alleine geht und nicht an den Armrhythmus gebunden ist. (Wie Schlagzeuger) die Arme sind der eigentliche Motor. Sie bewegen sich in einer Ruderbewegung mit einem Winkel von 180° zu einander. Beim Wettkampf Freistielschwimmen ist theoretisch jede Lage erlaubt. Die Regel besagt nur, dass der Schwimmer auf irgendeine Weise vom einen zum anderen Beckenrand gelangen muss. Egal ob man wie ein Hund schwimmt.
(wird über 50m/100m/200m/400m/800m(w)/1500m(m) geschwommen)
Lagen: Beim Lagenschwimmen werden alle vier Lagen in der Reihenfolge Delphin-Rücken-Brust-Kraul ausgeführt. Diese Disziplin wird über 100m/200m/400m/800m geschwommen.
___|Fazit |_/_/_/
Wer Interesse am Schwimmen hat, bzw. seine Kinder, sei gewarnt, dass ohne Ehrgeiz oder Spass hier nichts geht. Es ist bestimmt kein Zuckerschlecken, denn es ist viel mehr Training nötig als bei allen anderen Sportarten. Wer jedoch gefallen daran findet wird großen Spass daran haben. Das Privatleben (Freizeit) verlagert sich auf die Zeiten mit der Mannschaft, denn für Freunde treffen bleibt nicht mehr viel Zeit.
Dies war nicht als Abschreckung gemeint, sondern als Entscheidungshilfe!
Falls es spezielle Fragen geben sollte: [email protected]
Danke fürs Lesen, ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen, wenn doch ergänze ich gern.
Gruß schwabe (ciao&yopi) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
-
Schwedenbrillen: ein solches Blau gibt es gar nicht
Pro:
Hilfsmittel die erschweren, Hilfsmittel die erleichtern
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Heute soll es mal um die sogenannten Schwedenbrillen gehen. Schwedenbrillen sind Chlorbrillen für SchwimmerInnen.
Allgemeines
Schwedenbrillen werden grundsätzlich als Bausatz geliefert. Der Bausatz beinhaltet die beiden eigentlichen Brillengläser, ein Band und eine Gummihülse für das Nasenteil und ein Gummi um den Halteriemen um den Kopf zu erstellen. Bekannt geworden sind die Schwedenbrillen von der Firma Speedo, inzwischen gibt es sie aber auch von vielen anderen Herstellern. Bei einem Nonname-Hersteller bewegt sich der Preis bei ca. 3,-- Euro.
Schwedenbrillen sind in den unterschiedlichsten Farben zu erhalten. Es gibt auch eine Sonderausführung in einer entspiegelten, getönten Metalligfarbe, die dann allerdings erheblich teurer ist (ca. 8,-- Euro).
Beziehen kann man Schwedenbrillen in vielen Sportshops oder online (z.B. bei www.funsport-nord.de).
Zusammenbau
Der Zusammenbau gestaltet sich relativ einfach. Der Band für das Nasenteil wird durch die dafür vorgesehenen Löcher von einem (!) Brillenglas geschoben. Nun muss zunächst die Gummihülse über das Band geführt werden, ehe dieses dann durch die Löcher des zweiten Brillenglas geführt und verknotet werden.
Das Haltegummi für den Kopfbereich wird zunächst auf einem Brillenglas durch die dafür vorgesehenen Löcher geschoben. Hierbei sind lange Fingernägel sicherlich von Vorteil. Es geht aber auch, wenn man das stumpfe Ende des Gummibandes spitzwinkelig anschneidet. Das Loch ist nämlich ziemlich klein und von daher ist dieser Bauschritt etwas mit Fummelarbeit verbunden. Ehe man jetzt das zweite Brillenglas mit dem Gummiband verbindet, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Gläser nicht verdreht sind, sonst hat man später ständig ein verdrehtes Kopfband, was doch einigermaßen nerven kann. Ist das zweite Brillenglas verbunden werden die Enden einfach miteinander verknotet (dabei unbedingt vorher auf den Kopfumfang anpassen (!))und die überschüssigen Reste des Bandes abgeschnitten.
Tragekomfort, Halt im Wasser
Schwedenbrillen sind zunächst als Wettkampfbrillen konzipiert worden. Der Tragekomfort stand dabei nicht an erster Stelle. Viel wichtiger war es, das die Brille wasserdicht ist und auch bei Scherbelastungen (z.B. beim Startsprung oder einer Rollwende) nicht abrutscht. Aus diesem Grund wurde auf jegliche Gummidichtung am Brillenglas verzichtet. Damit sitzt das Hartplastik des Brillenglasses direkt am Auge. Wird die Brille nun leicht angedrückt, so saugt sie sich ein wenig fest – und hält. Ich habe es niemals geschafft, dass die Brille nicht dicht gewesen ist, sie hat stets gehalten. Erkauft wird diese Haltbarkeit allerdings mit einem sehr geringen Tragekomfort. Die Brille drückt auf die Außenränder der Augen, die fehlende Pufferung tut ihr übrigens. Wer die Brille das erste Mal benutzt, wird sie nach wenigen Minuten wieder absetzen, das der Druck vom Hartplastik auf das Auge leichte Schmerzen verursacht. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und möchte seine Schwedenbrille danach nie mehr missen, schon alleine deshalb, weil sie weder verrutscht, noch Wasser herein lässt.
Eigene Erfahrungen
Ich habe während meiner Zeit als aktiver Wettkampfschwimmer stets nur Schwedenbrillen getragen – sowohl im Training als auch im Wettkampf. Nachdem ich mich an die harten Brillengläser gewöhnt hatte (was etwa eine Woche = 9 Trainingseinheiten a 3 Stunden) gedauert hat, habe ich den Druck nicht mehr gespürt und damit den Vorteil des guten Halts und der Wasserundurchlässigkeit voll ausgenutzt.
Auch heute, wo ich als Trainer am Beckenrand stehe, empfehle ich diese Brille immer wieder. Zum einen ist sie billig (und da „meine“ Kids permanent ihre Brillen verlieren ist das ein nicht unwesentlicher Faktor), zum anderen kann ich bei Schwedenbrillen davon ausgehen, dass die Kids während des Wettkampfes diese Brille nicht verlieren oder Probleme damit haben, dass die Brille voll Wasser läuft.
Bei der Verwendung der Schwedenbrillen ist aber auf eines stets zu achten: erst die Brillengläser an die Augen drücken, dann das Kopfband anlegen. Geht man andersherum vor, besteht die Gefahr, das die Brillengläser gegen die Augen gezogen werden (immerhin ist das Kopfband ein Gummiband). Dadurch können Verletzungen an den Augen auftreten!!! Kinder, die diese Technik vergessen könnten oder zu jung sind, um damit umzugehen, sollten aus Sicherheitsgründen die Schwedenbrille nicht nutzen. Auch wenn kein Hersteller darauf hinweist: Ich bin der Meinung, dass Schwedenbrillen nicht vor dem 10. Lebensjahr verwendet werden sollen! Das Risiko von Verletzungen ist einfach zu groß. Für Kinder in diesem Alter sind entsprechende Kinderbrillen zu empfehlen.
Farbwahl
Die Farbwahl ist eigentlich keine typische Eigenschaft der Schwedenbrille, da es sie aber in so vielen Farben gibt wie keine andere Brille möchte ich hier doch einmal näher darauf eingehen.
Blau
Blau ist eine unangenehme Farbe. Dies liegt daran, dass Blau auch die vorherrschende Farbe im Schwimmbad ist. Durch blaue Brillen wird der meiste Farbanteil im Wasser aufgehoben und die Wasser-Welt wirkt trist und farblos.
Grün
Grün ist echt klasse. Beim Schwimmen selber merkt man es noch nicht so, aber in den ersten Sekunden nach dem Abnehmen dominiert das Blau des Schwimmbades. Ein solches Blau, wie man es nach dem Abnehmen einer grünen Brille sieht, gibt es gar nicht – einfach umwerfend.
Orange, gelb
Orange und gelbe Brillen sind typische Trainingsbrillen. Zusammen mit dem Blau des Bades erzeugen sie einen warmen Ton, man fühlt sich einfach wohl in diesen warmen Farbtönen. Diesen Farbton empfindet man auch nach langer Zeit noch als angenehm – weshalb man sie halt besonders gerne bei langen Trainingseinheiten einsetzt. Setzt man die Brille dann allerdings ab, wirkt die Umwelt grau und trostlos – zumindest bis die Augen sicher wieder daran gewöhnt haben.
Rot
Auch Rot taucht die Umwelt in einen angenehmen warmen Farbton. Allerdings sind diese Brillen meist relativ dunkel und von daher in schlecht beleuchteten Bäder nicht zu empfehlen.
Grau = Rauch
Die als Rauch bezeichneten grauen Brillen erinnern an leicht getönte Sonnenbrillen. Im Hallenbadtrainings sind sie gänzlich ungeeignet, die Tönung ist einfach zu stark. Im Freibadtraining sind sie aber hervorragend, da man die Blendwirkung der Sonne reduzieren kann. Rauch-Brillen werden oft für Wettkämpfe genutzt und sehr früh vor dem Start aufgesetzt. Sie haben den Vorteil, dass man die Augen nicht sehen kann – ein kleiner psychologischer Vorteil gegenüber dem Gegner.
Meine Farbwahl
Während langer Trainingseinheiten im Grundlagentraining (lange Strecken, wenig Pause) habe ich stets die warme orange Farbe gewählt – einfach weil sie angenehm zu tragen ist. Im Sprinttraining (kurze Strecken, viel Pause) kam dann die grüne Brille zum Einsatz, um möglichst oft den schönen Farbeffekt beim Absetzen zu haben (Schwimmer können sich während der meist stupiden Trainingseinheiten bereits an Kleinigkeiten erfreuen). Im Wettkampf kam dann – aus den bereits genannten Gründen – Rauch zum Einsatz.
Farbkombinationen
Ein besonderer „Vorteil“ der Schwedenbrillen ist die Bausatzform. Dadurch ist es möglich, zwei Bausätze zu kombinieren, und auf dem linken Auge eine andere Farbe zu haben als auf dem rechten Auge. Die häufigste Kombination hierbei ist Grün-Rot, warum kann ich aber nicht sagen. Ich persönliche empfinde zwei unterschiedliche Farben als unangenehm und verwirrend – eigentlich nur etwas für Freaks. Aber immerhin ist es so möglich, der Brille seine eigene Note zu geben :-)
Fazit
Schwedenbrillen sind in meinen Augen immer noch die Nummer 1 Brillen für Wettkampfsportler. Aufgrund des geringen Tragekomforts sind sie für Freizeitsportler weniger geeignet. Der Preis ist ein unschlagbarer Vorteil, vor allem für all‘ die Eltern, deren Kinder permanent ihre Brille am Beckenrand liegen lassen.
Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren
Cu easywk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-26 11:53:10 mit dem Titel Zeig mir mal BRUST
Ist eigentlich einer der ersten Sätze wenn man jemanden neu kennen lernt. Nein, nein – ich meine jetzt nicht im Alltagsleben, sondern im Schwimmsport. Woran das liegt? Ganz einfach: jeder kann irgendwie den Schwimmstil Brust, aber technisch sauber und dann auch noch schnell können es nur wenige. Aus diesem Grund sind wirklich gute Brustschwimmer schon fast eine Rarität geworden und jeder Trainer möchte gerne einen solchen Schwimmer / eine solche Schwimmerin in der Mannschaft haben.
Allgemeines
Brustschwimmen gehört zu den Gleichzugschwimmarten. Die Bezeichnung beruht darauf, dass beide Arme gleichzeitig bewegt werden (sich also in der gleichen waagerechten Ebene befinden). Für die Beine gilt übrigens das Gleiche. Meistens lernen Kinder das Brustschwimmen bereits im Anfängerbereich und es ist die Lage, die am häufigsten von Freizeitsportlern geschwommen wird.
Eigentlich ist Brustschwimmen aber eine technisch sehr anspruchsvolle Lage. Die grobe Bewegungsabfolge ist zwar schnell vermittelbar (deswegen ja auch im Anfängerbereich gerne genommen) und man kann sich damit sehr schnell über Wasser halten, aber ein technisch sauberer Bruststil erfordert sehr sehr viel Arbeit. Leider wird bei vielen Anfängerkursen nicht auf die korrekte Technik geachtet („es sieht halt aus wie Brust“) und es schleichen sich bereits hier Fehler ein, die später nur sehr schwer wieder zu korrigieren sind.
Kurze Technikbeschreibung
~~~ Beinarbeit ~~~
Die Fersen ziehen bis zum Po. Dann mit angewinkelten Füßen gegen das Wasser treten und nach hinten schieben, dabei die Fußspitzen leicht nach außen drehen. Während der anschließenden Gleitphase sind die Füße gestreckt. Beide Beine bewegen sich stets gleichzeitig und in der gleichen Ebene.
~~~ Armzug ~~~
Während die Arme gestreckt nach vorne gehen, ins Wasser ausatmen. Danach
diagonal nach außen ziehen, die Unterarme zeigen dabei leicht nach unten, wodurch die Ellenbogen zum höchsten Punkt werden. Unter dem Brustkorb die Ellenbogen zusammenführen und die Schulter leicht nach oben ziehen. Durch diese Bewegung kommt der Oberkörper aus dem Wasser und man kann einatmen. Anschließend erfolgt dann wieder die Vorwärtsbewegung der Arme (und diese möglichst schnell).
~~~ Körperhaltung / Wasserlage ~~~
Je flacher die Körperlage im Wasser, desto geringer der Wasserwiderstand und umso höher die Geschwindigkeit. Deshalb Rumpfmuskulatur anspannen, um im Wasser eine schlanke Linie machen. Die meisten halten den Kopf beim Brustschwimmen oberhalb der Wasserkante. Stilistisch sauber ist das jedoch nicht. Um eine flache Gleitlinie zu erhalten, wird der Kopf zum Ausatmen abgesenkt. Nur zum Luftholen kommt er bis zu den Schultern aus dem Wasser.
~~~ Rhythmus ~~~
Beinschlag und Armzug erfolgen im Wechsel. Sind die Arme gestreckt, ziehen die Beine zum Po. Sind die Beine gestreckt, gehen die Arme zum Körper.
Häufige Fehler
Der häufigste Fehler beim Brustschwimmen ist die sogenannte Beinschere. Hierbei werden die Beine nicht simultan geführt oder bewegen sich nicht in der gleichen waagerechten Ebene (ein Fuss ist z.B. deutlich höher als der andere). Dieses Phänomen sieht man bei 80% der Freizeitsportler aber auch bei vielen Wettkampfsportlern und ist im allgemeinen darauf zurück zu führen, dass während des "Schwimmen lernen" nicht auf die korrekte Beinhaltung geachtet worden ist. Im Wettkampf führt dieser Fehler zur Disqualifikation, im Freizeitbereich ist er aber ebenso schädlich, da er oft durch eine Drehung im Knie hervorgerufen wird. Das Knie ist hierfür aber nicht geschaffen und erfährt dadurch eine Belastung, die zu Knieproblemen führen kann. Knieprobleme sind übrigens die häufigsten Verletzungen von Wettkampfschwimmern.
Eine Beinschere, die sich einmal in den Schwimmstil eingeschlichen hat, ist nur mit sehr sehr viel Übung und Konzentration wieder zu beseitigen. Leider geht dies oft nur nach dem Prinzip der „Eigenbeobachtung“, ein Verfahren, was etwas Erfahrung seitens des Schwimmers erfordert. Den größten Erfolg hat man, wenn man die Brustbeinarbeit in Rückenlage ausführt. Dabei kann der Schwimmer seine Knie beobachten. Sind diese nicht auf exakt der gleichen Höhe, so schwimmt er mit Beinschere.
Die Schwierigkeit, eine Beinschere zu beseitigen, ist auch der Grund, warum viele Wettkampfschwimmer Brust als ihre schwächste Lage bezeichnen oder sie gar nicht schwimmen.
Was sagen die Wettkampfbestimmungen
Im Bereich des Brustschwimmen sind die Wettkampfbestimmungen sehr ausführlich und eigentlich ist es die Lage, die den meisten Regeln unterliegt. Ich will hier nur die wichtigsten aufführen:
- nach dem Start und nach der Wende dürfen maximal 1 Armzug und 1 Beinschlag vollständig untergetaucht durchgeführt werden
- bei jeder Wende und beim Zielanschlag muss die Wand mit beiden Händen gleichzeitig berührt werden
- Nach jedem vollständigen Zyklus muss der Kopf die Wasseroberfläche durchbrechen
- Alle Bewegungen der Arme müssen gleichzeitig ausgeführt werden, die Schultern müssen stets parallel zur Wasseroberfläche liegen
- Alle Bewegungen der Beine müssen gleichzeitig in gleicher waagerechter Ebene durchgeführt werden. Bei der Rückwärtsbewegung der Beine müssen die Füsse nach aussen gedreht werden
Zeiten
Als Anhaltspunkt für erreichte Zeiten im Brustschwimmen hier ein Auszug aus den deutschen Rekorden (Quelle: www.jahresbestenliste.de):
~~~ Frauen ~~~
50m: Gerasch, Sylvia - 0:31,39 am 15.06.00 in Berlin
100m: Hörner, Silke - 1:07,91 am 21.08.87 in Strasbourg(F)
200m: Hörner, Silke - 2:26,71 am 21.09.88 in Seoul(KOR)
~~~ Männer ~~~
50m: Warnecke, Mark - 0:27,59 am 29.07.01 in Fukuoka(JPN)
100m: Warnecke, Mark - 1:01,33 am 20.07.96 in Atlanta(USA)
200m: Kruppa, Jens - 2:15,10 am 24.05.02 in Warendorf
Fazit
Brustschwimmen ist die Lage, von der die meisten Freizeitschwimmer behaupten „das kann ich“, die wenigsten können es aber wirklich. Im Wettkampfsport sind wirklich gute Brustschwimmer eine Rarität, zumindest im Vergleich mit den Wechselzugschwimmarten. Eine falsche Technik kann – gerade im Wettkampfsport – zu erheblichen Belastungen der Knie führen. Trotzdem ist das Brustschwimmen häufig noch die erste Lage, die ein Nichtschwimmer lernt. Leider wird dabei oft nicht auf eine korrekte Lage geachtet (Ziel ist es ja, möglichst schnell über längere Zeit über Wasser zu bleiben) und Fehler die sich hier einschleichen sind später nur sehr mühsam wieder zu beseitigen ...
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
P.S. Natürlich ist auch Brustschwimmen zu empfehlen :-) Schwimmen ist immer empfehlenswert und mit voller Punktzahl zu versehen ....
P.P.S. Wie lautet eigentlich die korrekte Mehrzahl von Knie?
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-26 17:41:11 mit dem Titel Leg' Dich auf den RÜCKEN Baby!
Eigentlich sollte es jeder können, denn es ist eine der einfachsten Techniken und sicherlich auch eine der „bequemsten“. Aus gesundheitlicher Sicht ist es sowieso die bevorzugte Position, da so die Wirbelsäule und die Nachenmuskulatur entlastet wird. Wie? Ihr wisst immer noch nicht, wovon ich rede? Ist doch klar: vom Rückenschwimmen ....
Allgemeines
Rückenschwimmen zählt zu den Wechselzugschwimmarten, da der eine Arm sich in der „Ruhephase“ befindet, während der andere Arm arbeit. Geschwommen wird dabei auf dem Rücken (sagt der Name ja schon), was zu einer Entlastung der Wirbelsäule und der Halsmuskulatur führt. Aus diesem Grund ist das Rückenschwimmen aus medizinischer Sicht auch die beste Schwimmlage. Hinzu kommt noch, dass gerade ungeübte Schwimmer sich nicht unbedingt auf die Atmung konzentrieren müssen, da das Gesicht permanet aus dem Wasser guckt und damit die Atmung nicht eingeschränkt ist. Ich persönlich halte den letztgenannten Punkt für sehr wichtig und empfehle daher auch immer, im Anfängerbereich mit dem Rückenschwimmen zu beginnen – viele Experten geben mir da Recht, aber es gibt auch genauso viele, die dem widersprechen ...
Kurzbeschreibung der Technik
~~~ Armbewegung ~~~
Der gestreckte Arm taucht weit hinter dem Kopf ein, während der andere neben der Hüfte hochkommt. Beim Einsetzen hinter dem Kopf wird die Schulter leicht zum Ohr gezogen (um möglichst in Verlängerung der Körperseite einzusetzen). Dabei setzt der kleine Finger ins Wasser ein, während der Daumen das Wasser an der Hüfte verlässt. Wichtig: Die Ellenbogen tief halten, um einen optimalen Anstellwinkel von Handfläche und Unterarm zu ermöglichen. Der eine Arm verlässt das Wasser in dem Moment, wo der andere Arm einsetzt.
~~~ Beinbewegung ~~~
Kurze Beinschläge sorgen für den nötigen Antrieb. Dabei stellt man sich einfach vor, dass kleine Bälle auf der Wasseroberfläche liegen, die man mit den Fußspitzen hochkicken will. Die Beinbewegung kommt aus der Hüfte und dem Oberschenkel, das Knie bewegt sich nur für den „letzten Kick“ der Bewegung. Die Beine arbeiten wechselseitig.
~~~ Körperhaltung ~~~
Um sich kräftig mit den Armen durchs Wasser zu ziehen, wird der ganze Körper unterhalb des Schultergürtels um die Längsachse gedreht. Die Gegenschulter schaut dabei aus dem Wasser. Der „ruhende Pol“ der Bewegung ist der Kopf, wird er zuviel hin- und herbewegt, wackelt der ganze Körper. Insgesamt ist der Körper gestreckt, so dass er eigentlich mehr auf als im Wasser liegt.
Häufigster Fehler
Der häufigste Fehler ist das sogenannte „Absitzen“. Dabei hängt der Po quasi durch, der Schwimmer sitzt im Wasser. Die belastet zum einen die Wirbelsäule, macht zum anderen auch noch die Aquadynamik kaputt und zerstört somit den gesamten Bewegungsablauf. Vermeiden kann man dies, in dem man die Hüfte bewusst nach oben drückt. Unterstützt wird dies, wenn man die Pobacken zusammen kneift. Für Kinder kann man dies zum Beispiel mit der Anweisung „stellt dir vor, du musst zwischen den Pobacken ein 2-Euro-Stück transportieren. Wenn du es unterwegs verlierst, kannst du dir nach dem Schwimmen kein Eis mehr kaufen ...“ verbinden.
Thema Orientierung
Das größte Problem für viele Schwimmer ist die Orientierung beim Rückenschwimmen, da man ja nicht sieht, wohin man schwimmt. Hier hilft es, wenn man sich die Decke des Hallenbades anschaut und sich dort Orientierungspunkte sucht. Die meisten Hallenbäder haben unter der Decke längslaufende Lamellen, man braucht sich also nur „seine“ Lamelle aussuchen ...
Eine andere Möglichkeit ist das direkte Schwimmen an einer Trennleine. Sind im Bad entsprechende Leinen gezogen, so kann man diese aus dem Augenwinkel heraus sehen, wenn man nahe genug daran schwimmt ... und hat somit seine Richtungsvorgabe.
Im Freiwasser ist eine Orientierung sehr schwierig, nicht zuletzt, weil Sonnenschein und Wolkenzug zusätzliche erschwerende Faktoren sind. Hier merkt man es dann oft auch, dass weniger geübte Sportler im Freibad schlechtere Wettkampfergebnisse bringen als im Hallenbad.
Ein paar Technikübungen
Um eine optimale Armhaltung zu trainieren, macht es manchmal Sinn, Rücken-Gleichschlag zu schwimmen. Hier werden die Arme beide gleichzeitig bewegt (kommen also gleichzeitig aus dem Wasser und setzen gleichzeitig ein). Dies vereinfacht die Sache insofern, dass der Schwimmer sich nicht auch noch auf wechselnde Bewegungen konzentrieren muss. Gerade bei älteren Sportlern sieht man diese Übungen auch während der Wettkampfstrecke. Dies ist erlaubt und war bis vor ungefähr 20 Jahren auch durchaus üblich ...
Schwimmer, die ein wenig Übung im Wasser haben können mit einer 0,5-Liter-Plastikflasche (z.B. eine kleine Mineralwasserflasche) hervorragend die Kopfhaltung trainiert. Dabei wird die Flasche zu ca. 1/3 mit Wasser gefüllt, verschlossen und dann auf die Stirn gefüllt. Wackelt der Schwimmer jetzt zuviel mit dem Kopf, verliert er die Flasche. Schwimmer mit einer extrem ruhigen Kopfhaltung schwimmen ganze Serien mit einer Flasche auf dem Kopf und in meinen Augen gibt es für diesen Punkt kein besseres Trainingsmittel. Am Anfang ist es schwierig, aber es zeigt sich schnell ein Erfolg und der Schwimmer ist ausserdem in der Lage, seine Fehler selber zu bemerken (nämlich dann, wenn die Flasche runterfällt :-))
Was sagen die Wettkampfbestimmungen
Es gibt nicht sehr viele Regelungen bezüglich des Rückenschwimmens. Die meisten Regeln beziehen sich auf die Wende und diese Regeln sind so schwammig formuliert, dass den Kampfrichtern oft ein ziemlicher Ermessensspielraum bleibt. Daher möchte ich auf die Wenderegeln hier auch verzichten und nur die wichtigsten Schwimmregeln aufführen:
- gestartet wird aus dem Wasser heraus
- nach dem Start und nach jeder Wende dürfen nicht mehr als 15m völlig untergetaucht zurückgelegt werden
- Die Rückenlage darf – ausser bei der Wende – um maximal 90° verlassen werden
Zeiten
Zur Einordnung der eigenen Leistung hier die aktuellen deutschen Rekorde über Rückenstrecken (Quelle: www.jahresbestenliste.de):
~~~ weiblich ~~~
50m: Völker, Sandra - 0:28,25 am 17.06.00 in Berlin
100m: Kleber, Ina - 1:00,59 am 24.08.84 in Moskau(SU)
200m: Hase, Dagmar - 2:09,46 am 31.07.92 in Barcelona(E)
~~~ männlich ~~~
50m: Rupprath, Thomas - 0:25,00 am 31.07.02 in Berlin
100m: Theloke, Stev - 0:54,42 am 30.07.02 in Berlin
200m: Braun, Ralf - 1:58,42 am 24.05.96 in Braunschweig
Fazit
Rückenschwimmen ist eine ziemlich leicht zu erlernende Schwimmart, die auch nur eine geringe Fehleranfälligkeit hat. Zusammen mit den medizinischen Vorteilen (geringe Belastung der Wirbelsäule) und der „freien Atmung“ machen diese Faktoren das Rückenschwimmen zu der besten Schwimmart für Freizeitsportlern. Bei Wettkampfschwimmern ist das Rückenschwimmen nicht so bliebt (warum ist mir allerdings ein Rätsel), einziger Knackpunkt dieses Stils ist die manchmal schwierige Orientierung ...
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-27 11:38:43 mit dem Titel KRAUL mir mal was
So oder ähnlich könnten die Anweisungen lauten. Wovon ich rede? Ist doch klar, von der Schwimmtechnik KRAUL.
Allgemeines
Kraulschwimmen ist die schnellste und effektivste Schwimmart. Sie zählt zu den Wechselzugarten, da die Bewegung so gelagert ist, dass ein Arm sich in der Überwasserphase befindet, während der andere Arm gerade „arbeitet“. Eigentlich ist das Kraulschwimmen relativ leicht zu erlernen, der Bewegungsablauf ist ziemlich simpel, bei fehlender Anweisung von aussen macht aber häufig die Atmung Probleme, weshalb das Kraulschwimmen bei Freizeitschwimmern eher selten zu sehen ist.
Sport- und Wettkampfschwimmer können eigentlich alle mehr oder weniger gut Kraul schwimmen. Gerade im Training der Grundlagenausdauer ist dies der häufigste Schwimmstil. Normalerweise bestehen Trainingsprogramm von Wettkampfschwimmern zu ungefähr 50 Prozent aus der Technik Kraul, im Grundlagentraining häufig auch zu 80 bis 90 Prozent.
Kurzbeschreibung der Technik
~~~ Armzug ~~~
Der Armzug ist für den Vortrieb verantwortlich. Unter Wasser beschreibt die Hand eine S-förmige Bahn; der Unterarm und die Hand werden möglichst lange senkrecht zur Schwimmrichtung gehalten. Die Hand wird bis zur Hüfte durchs Wasser gezogen. Über Wasser wird der Arm angewinkelt nach vorn bewegt. Der Körper ist dabei leicht zur anderen Seite gedreht. Arm und Hand werden körpernah nach vorne geführt, und die Hand taucht gestreckt vor dem Ellenbogen ins Wasser ein. (Man spricht hier von der Ellenbogen-Hochhaltung). Der zweite Arm taucht erst ins Wasser ein, wenn sich der erste Arm in der Zugphase auf Kopfhöhe befindet.
~~~ Beinschlag ~~~
Die Beine dienen beim Kraul in erster Linie dazu, den Körper zu stabilisieren. Die Füße sind gestreckt, die Kraft für den Beinschlag kommt aus dem Gesäß, der Hüfte und den Oberschenkeln. Es werden die ganzen Beine auf und ab geschlagen, nicht nur die Unterschenkel. Auf einer Kurzstrecke kommen auf einen Zyklus der Arme 6 Beinschläge, Mittel- und Langstrecken (ab 400m) werden hingegen nur mit 3 Beinschlägen pro Armzyklus geschwommen.
~~~ Richtige Atmung ~~~
Um beim Kraulen nicht aus dem Rhythmus zu kommen, sollte unter Wasser ausgeatmet werden. Zum Luftholen wird der Kopf am Ende einer Armzugphase zur Seite und zwar abwechselnd nach rechts und links gedreht (nach jedem 3. Armzug, der sogenannte 3er Zug).
~~~ Körperhaltung ~~~
Um möglichst kraftsparend durchs Wasser zu gleiten,, ist eine gestreckte
Körperhaltung nötig. Der Kopf fungiert dabei wie der Bug eines Schiffs, ist also weder gesenkt noch angehoben. Während der Zugphase des Arms erfolgt eine leichte Körperrotation um die Längsachse. Die Rumpfmuskulatur anspannen, damit der Körper nicht ins Schlingern gerät.
Häufige Fehler
Die meisten Fehler im Kraulschwimmen liegen nicht in der Technik an sich sondern sind eine Folge mangelnder Körperspannung. Wenn auf eine gestreckte Körperhaltung und eine angespannte Rumpfmuskulatur geachtet wird, ist es beispielsweise relativ einfach die Beinarbeit aus dem Oberschenkel zu betreiben.
Auch die Atmung macht häufig Probleme. Viele Schwimmer drehen den ganzen Oberkörper zum Atmen, dabei reicht eine einfach Drehung des Kopfes um unter dem Arm hindurch zu atmen. Durch die Drehung des gesamten Körpers verlässt der Schwimmer die stabile Wasserlage und kommt ins „Schlingern“ ... übrigens auch ein Grund, warum man eigentlich bei jedem 3ten (auf Sprintstrecken bei jedem 5ten) Armzug atmen soll. So ist gewährleistet, dass kein einseitiger Drall entsteht, da abwechselnd nach links und rechts geatmet wird.
Technik- und Koordinationsübungen
Ich will hier keine ellenlangen Trainingspläne schreiben, es gibt aber Übungen zum Kraulschwimmen, die nicht nur dabei helfen die Technik besser zu erlernen, sondern auch für Freizeitsportler sinnvoll sind, da sie die intramuskuläre Koordination und das Bewegungstalent fördern. Gerade im stupiden Schwimmtraining ist das nicht nur abwechselungsreich, sondern auch leistungsfördernd. Wissenschaftler haben inzwischen herausgefunden, dass gute Schwimmer immer auch über einen sehr breiten Bewegunsvorrat verfügen, sie sind in der Lage auch komplizierte Übungen, die schon fast nichts mehr mit der eigentlichen Technik zu tun haben, zu absolvieren. Hier ein paar Übungen, die bei meiner Trainingsgruppe absolut zum Standardprogramm gehören und die auch für Freizeitsportler angewendet werden können:
~~~ Aufteilung der Bewegung ~~~
Hierbei wird die Bewegung aufgeteilt in Beine und Arme. Der Schwimmer macht zunächste 2 Armzüge (1x links, 1x rechts = 1 Zyklus) ohne Beinarbeit. Dann stoppt die Bewegung und es werden 6 Beinschläge gemacht. Dann wieder 1 Zyklus Arme, dann wieder Beine usw.
~~~ Kombination mit Brustschwimmen ~~~
Die Armbewegung erfolgt ganz normal wie beim Kraulschwimmen, es wird jedoch nicht der Wechselbeinschlag absolviert, sondern der Beinschlag vom Brustschwimmen. Die Schwierigkeit liegt dabei in der Koordination einer Wechselzugart (Arme) und einer Gleichzugart (Beine).
~~~ Faust – flache Hand – Faust ~~~
Hierbei wird normal Kraul geschwommen, die Übung beeinflusst ausschließlich die Handhaltung. Ein Zyklus lang (1x linker Arm, 1x rechter Arm) wird die Hand beim Ziehen zur Faust geballt, im nächsten Zyklus ist die Hand wieder gestreckt (so wie es sich für die Technik gehört). Ziel ist es, durch Überbetonung von Fehlern die korrekte Handhaltung zu trainieren, gerade bei dieser Übung merkt man den Unterschied in der Handhaltung sehr deutlich.
~~~ Tipp – Tipp – Tipp ~~~
Bei dieser Übung soll vor allem das körpernahe Ziehen des Arms in der Überwasserphase trainiert werden. Der Daumen der Hand berührt in der Überwasserphase zunächst die Schulter (Tipp), dann die Stirn (Tipp) und anschließend taucht die Hand wie gewohnt ein (Tipp). Wer Probleme damit hat, dies auf beiden Seiten zu machen konzentriert sich dabei zunächst auf eine Seite und schwimmt mit dem anderen Arm normal (z.B. eine Bahn lang). Anschließend wird die Seite gewechselt.
Abschließend zu den Koordinationsübungen sei noch gesagt, dass am Ende eines Blocks mit Koordinationsübungen immer einige Meter mit korrekter Technikausführung stehen müssen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Schwimmtechnik durch die Koordinationsübungen „versaut“ wird :-)
Was sagen die Wettkampfbestimmungen
Tja, die Wettkampfbestimmungen im Schwimmen (kurz WB genannt) kennen das Kraulschwimmen gar nicht. Wettkampfstrecken, in denen Kraul geschwommen wird heissen Freistil, was besagt dass der Schwimmer eigentlich schwimmen kann wie er möchte. Im allgemeinen wird Kraul geschwommen, da dies die schnellste Schwimmart ist. Geregelt sind für das Freistilschwimmen nur folgende Dinge:
- gestartet wird durch Sprung
- nach dem Start und nach jeder Wende dürfen maximal 15 Meter getaucht werden
- bei jeder Wende und beim Ziel muss die Wand mit einem beliebigen Körperteil berührt werden
Zeiten
Um einen Anhaltspunkt für die erreichten Zeiten über Kraulstrecken zu bekommen hier als Beispiel einige deutsche Rekorde:
~~~ Frauen ~~~
50m : Völker, Sandra - 0:24,72 am 16.05.01 in Braunschweig
100m: Buschschulte, Antje - 0:54,39 am 15.06.00 in Berlin
200m: van Almsick, Franziska - 1:56,64 am 03.08.02 in Berlin
800m: Möhring, Anke - 8:19,53 am 22.08.87 in Strasbourg(F)
1500m: Stockbauer, Hannah - 16:01,02 am 28.07.01 in Fukuoka(JPN)
~~~ Männer ~~~
50m: Rudolph, Nils - 0:22,33 am 24.08.91 in Athen(GRE)
100m: Spanneberg, Torsten - 0:49,35 am 27.07.01 in Fukuoka(JPN)
200m: Groß, Michael - 1:47,44 am 29.07.84 in Los Angeles(USA)
1500m: Hoffmann, Jörg - 14:50,36 am 13.01.91 in Perth(AUS)
(Quelle: www.jahresbestenliste.de)
Schlußwort
Kraulschwimmen ist eigentlich einfach zu lernen und die Schwimmart, in der man die längsten Strecken schwimmt. Wettkampfsportler schwimmen pro Woche viele Kilometer in dieser Lage und auch Freizeitsportler sollten sich mal darin versuchen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-17 09:35:14 mit dem Titel Hier kommt Schmetterling
Nein, nein – ich rede nicht von irgendwelchen Fliegzeug aus dem Insektenbereich, sondern von einem Schwimmstil. Vielen ist dieser Stil vielleicht eher unter dem Namen Delfin bekannt – die korrekte Bezeichnung lautet aber Schmetterling.
Allgemeines
Schmetterling gehört zu den Gleichzugschwimmarten. Die Bezeichnung beruht darauf, dass beide Arme gleichzeitig bewegt werden (sich also in der gleichen waagerechten Ebene befinden). Für die Beine gilt übrigens das Gleiche. Schmetterling ist nicht nur die technisch anspruchsvollste Schwimmart, sondern auch jene die Lage, die am meisten Kraft kostet.
Die grobe Bewegungsabfolge ist zwar schnell vermittelbar, aber gerade beim Lernen reicht oft schon nach wenigen Metern die Kraft nicht mehr aus. Geringe technische Unsauberkeiten machen sich bei dieser Schwimmlage besonders stark bemerkbar – beides Gründe, die dazu führen, dass Schmetterling im Freizeitsport eigentlich überhaupt nicht zu finden ist und im Wettkampfsport erst recht spät erlernt wird.
Kurze Technikbeschreibung
~~~ Beinarbeit ~~~
Die Beine sind geschlossen und bewegen sich bei gleichzeitig auf und nieder. Dabei geht die Hauptbeinbewegung von der Hüfte aus, die Unterschenkel vollführen einen peitschenartigen Nachschlag. Auf jeden Armzug kommen zwei Beinschläge.
~~~ Armzug ~~~
Beide Arme ziehen gleichzeitig. In der Druckphase unter Wasser wird dabei eine Bewegung vollzogen, die an ein Herz oder an ein Schlüsselloch erinnert – je nach Wortschatz des Trainers. Etwa auf Hüfthöhe verlassen die Hände das Wasser und beide Arme werden gleichzeitig nach vorne gebracht. Dabei versucht man, die Arme möglichst nah am Wasser zu halten und möglichst weit vorne einzusetzen.
~~~ Bewegungskoordination ~~~
Die Steuerung der gesamten Körperbewegung wird durch den Kopf eingeleitet und zieht sich dann über den ganzen Körper zur Hüfte. Man kann sich das wie eine Laola-Welle vorstellen ... oder eben wie die Schwimmbewegung eines Delfins (woher ja auch der zweite Name dieser Lage kommt).
Schmetterling im Freizeitsport
Hier kann ich nur sagen: bleiben lassen. Schmetterling ist extrem kraftraubend und sehr schwer zu erlernen, ohne ständige Korrektur von außen ist ein Erlernen eigentlich unmöglich. Falsche Bewegungen belasten nicht nur die Schultern, sonder vor allem den Lendenwirbelbereich. Bei einer unsauberen „Wellenbewegung“ des Körpers lasten mehrere hundert Kilo an Druck auf den unteren Lendenwirbeln, was auf Dauer zu Rückenschäden führen kann. Für Personen mit einem Rücken- oder Schulterleiden ist diese Schwimmlage von daher absolut tabu.
Aber auch sonst ist die Schmetterlinslage für einen Freizeitsportler nicht unbedingt optimal. Freizeitsportler sind im allgemeinen auf eine Steigerung der Ausdauer ausgerichtet und dies ist mit dieser Lage kaum erreichbar. Der Krafteinsatz überwiegt hier ganz eindeutig gegenüber dem Ausdaueranteil - (man sieht das auch am breiten Kreuz der Schmetterlingsschwimmer im Wettkampfbereich :-)) – und von daher verfehlt man das eigentliche Ziel.
Zeiten
Als Anhaltspunkt für erreichte Zeiten im Schmetterlingsschwimmen hier ein Auszug aus den deutschen Rekorden (Quelle: www.jahresbestenliste.de):
~~~ Frauen ~~~
50m Samulski, Daniela - 0:26,86 am 30.07.02 in Berlin
100m Otto, Kristin - 0:59,00 am 23.09.88 in Seoul(KOR)
200m Mehlhorn, Annika - 2:06,97 am 23.07.01 in Fukuoka(JPN)
~~~ Männer ~~~
50m Rupprath, Thomas - 0:23,77 am 29.07.02 in Berlin
100m Rupprath, Thomas - 0:51,88 am 24.05.02 in Warendorf
200m Groß, Michael - 1:56,24 am 28.06.86 in Hannover
Fazit
Schmetterlingsschwimmen ist ein technik- und kraftintensive Schwimmlage, die eigentlich nur im Wettkampfsport etwas zu suchen hat. Falsche Bewegungen können zur Schädigung von Schultern und Rücken führen, weshalb diese Lage auf Dauer auch nur unter Aufsicht/Korrektur von außen geschwommen werden sollte. Im Wettkampfbereich schwimmen meistens Spezialisten diese Lage und erreichen damit sehr gute Zeiten. Gute Schmetterlingsschwimmer sind selten und von daher empfehle ich die Lage für Wettkampfsportler, ziehe aber ein paar Punkte ab, weil diese Schwimmart nicht freizeitsporttauglich ist.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-18 15:52:52 mit dem Titel Schwimmen als Sport
Endlich mal eine Rubrik, auf die ich schon lange gewartet habe :-) Mit dem Thema Schwimmen kenne ich mich – glaube ich – ziemlich gut aus, denn schließlich habe ich nicht nur 15 Jahre lang Schwimmen als Leistungssport betrieben, sondern stehe heute jede Woche mehrmals als Trainer oder Schiedsrichter am Beckenrand....
Die verschiedenen Schwimmlagen
Zunächst möchte ich etwas näher auf die verschiedenen Schwimmlagen eingehen. Dabei soll dies keine lange Technikbeschreibung werden (dafür gibt es ja jetzt eigene Kategorien :-)), sondern nur kurz die wesentlichen Elemente der entsprechenden Lage darstellen.
Rückenschwimmen
Beim Rückenschwimmen liegt man – wie der Name bereits sagt – auf dem Rücken. Dabei sorgen kurze, schnelle Beinschläge für den nötigen Auftrieb (ungefähr so, als ob man mit dem Fußspitzen kleine Bälle an der Wasseroberfläche nach oben treten will). Die Arme tauchen weit über dem Kopf gestreckt ins Wasser ein und ziehen mit angewinkeltem Ellenbogen nach hinten zur Hüfte. Während die eine Hand an der Hüfte das Wasser verlässt, setzt die andere Hand oben ein. Besonders wichtig dabei ist eine gestreckte Körperhaltung, d.h. die Hüfte wird während der ganzen Zeit in Richtung Wasseroberfläche gedrückt. Eine Variante ist der sogenannte Rücken-Gleichschlag, bei dem beide Hände gleichzeitig geführt werden, d.h. beide Hände setze gleichzeitig hinter dem Kopf ein und kommen gleichzeitig an der Hüfte wieder raus.
Brustschwimmen
Das Brustschwimmen ist die wohl bekanntest Schwimmlage, es ist die Lage, mit der die Standardschwimmkurse beginnen. Um eine möglichst flache Körperlage zu erhalten, wird beim Brustschwimmen die Rumpfmuskulatur permanent angespannt. Beinschlag und Armzug erfolgen im Wechsel, d.h. sind die Beine gestreckt, gehen die Arme zum Körper. Während der Beinbewegung werden die Fersen zum Po gezogen und anschließend mit angewinkeltem Füssen gegen das Wasser getreten. Während der Gleitphase sind die Füße gestreckt.
Die Arme werden diagonal nach außen gezogen und dann unter dem Brustkorb zusammen geführt. Anschließend werden die Arme unter Wasser nach vorne geschoben und vollständig gestreckt; dabei wird in das Wasser hinein ausgeatmet.
Kraulschwimmen
Das Kraulschwimmen ist die schnellste Schwimmlage und findet in Bauchlage statt. Die Beinbewegung ist die gleiche wie beim Rückenschwimmen – halt nur in Bauchlage. Dabei kommt dem Beinschlag nur eine geringe Bedeutung bei, er dient in erster Linie der Körperstabilisierung. Der Armzug wird für den eigentlichen Vortrieb benötigt. Dabei wird die Hand möglichst weit vor dem Kopf eingesetzt, beschreibt anschließend unter Wasser eine leicht s-förmige Bahn und wird bis zu Hüfte durchgedrückt. Über Wasser ist der Ellenbogen der höchste Punkt und der Arm wird möglichst nah am Körper nach vorne gebracht. Wie beim Rückenschwimmen laufen die Arme auch hier gegengleich, d.h. während die eine Hand mit dem Zug vorne beginnt, verlässt die andere Hand hinten das Wasser. Der Kopf liegt im Wasser mit leichtem Blick nach vorne (Mitte Stirn = Wasseroberkante). Zur Atmung wird nur der Kopf gedreht und es wird in Richtung Achselhöhle eingeatmet. Die Ausatmung erfolgt unter Wasser. Optimal ist ein sogenannter 3er-Zug, d.h. es wird bei jedem 3. Zug geatmet, wodurch man einmal nach links und einmal nach rechts atmet.
Schmetterlingsschwimmen
Das Schmetterlingsschwimmen ist die kraftaufwendigste Schwimmlage. Die Arme werden bei gleichzeitig über Wasser nach vorne gebracht – in dieser Phase wird auch eingeatmet. Unter Wasser führen die Arme ein herzförmige Bewegung durch, so dass die Hände unterm Bauch, etwa in Höhe des Bauchnabels zusammen kommen und dann wieder nach außen geführt werden. Den ganzen Körper durchzieht eine Auf- und Abwärtsbewegung wie bei einem Delfin (daher hat diese Schwimmlage auch den geläufigen Namen Delfinschwimmen). Diese Bewegung wird vom Kopf eingeleitet und zieht sich über die Hüfte zu den Füßen. Der Beinschlag folgt dieser Bewegung, d.h. die Beine bewegen sich parallel auf- und abwärts, wobei die Kraft von der Hüfte ausgeht. Auf einen Armzug kommen zwei Beinschläge.
Schwimmen als Gesundheitssport
Schwimmen wird gerne als gesunde Sportart bezeichnet und auch in der Rehabilitation eingesetzt. Dies liegt vor allem an den besonderen Eigenschaften des Mediums Wasser. Das spezifische Körpergewicht beträgt durch den Auftrieb des Wasser nur etwas 1/5 im Gegensatz zu den Sportarten an Land. Auch die horizontale Lage trägt zu Entlastung der Wirbelsäule und der Gelenke bei. Die kühlende Wirkung des Mediums Wasser bewirkt eine geringere Belastung des Kreislaufs während der Ausübung. Dabei ist es allerdings ein Trugschluss, dass man beim Schwimmen nicht schwitzt – man merkt es nur nicht, da man ja eh nass ist :-)
Schwimmen als Sport - Positives
Ich sehe Schwimmen durchaus als gesunde Sportart. Beim Schwimmen werden, wie bereits erwähnt, die Wirbelsäule und die Gelenke geschont. Außerdem werden sehr viele Muskelgruppen des Körpers angesprochen. Besonders gefragt sind die Rücken- und Bauchmuskulatur, die für die korrekte Lage im Wasser zuständig sind und beim Schwimmen besonders gut trainiert werden. Neben den großen Muskelgruppen in den Beinen und Armen wird auch die Schulter- und Brustmuskulatur beansprucht, womit alle wichtigen Muskelgruppen trainiert werden. Die Belastung ist eindeutig im Ausdauerbereich, wodurch es zu positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System kommt. Das Medium Wasser erleichtert die sportliche Tätigkeit und kühlt gleichzeitig, wodurch Belastungen länger aufrecht erhalten werden können als beispielweise beim Joggen. Die Regeneration nach der Belastung erfolgt ebenfalls schneller – vor allem, wenn man nach der Belastung noch etwas im Wasser verbleibt. Dies liegt daran, dass die Muskulatur durch den Auftrieb entspannt wird und der gesamte Kreislauf von außen her eine zusätzliche Kühlung erhält.
Aus gesundheitlicher Sicht ist das Rückenschwimmen zu empfehlen. Der erste Vorteil liegt daran, dass die Atmung nicht beeinträchtigt ist, da das Gesicht permanent über der Wasseroberfläche ist. Auch die Entlastung der Wirbelsäule kommt beim Rückenschwimmen am meisten zum tragen – hierfür ist es aber notwendig, eine gute Körperstreckung zu haben (Hüfte nach oben). Dadurch werden besonders die Bauch- und Rückenmuskeln angesprochen – ein weiterer Pluspunkt.
Schwimmen als Sport – Negatives
Der erste negative Punkt ist das Medium. Leider handelt es sich üblicherweise nicht um „normales“ Wasser, sondern um gechlortes Wasser in einem Schwimmbad. Dieses Chlor ist zwar notwendig um die verschiedenen Keime im Wasser zu neutralisieren, es belastet aber nicht nur die Haut sondern auch die Atemwege. Eine sogenannte „Chlorallergie“ ist bei Schwimmern, die diesen Sport täglich ausüben, nicht gerade selten.
Der zweite negative Punkt entsteht daraus, dass häufig die Technik falsch ausgeführt wird. Eine fehlende Anspannung des Körpers („möglichst gerade im Wasser liegen“) führt nicht nur dazu, dass die Bewegung unökonomisch wird, sondern belastet die Schulter und die Kniegelenke, da diese dann den gesamten Körper zu tragen haben. Auch beim Brustschwimmen führt eine falsche Beinbewegung zur Verdrehung des Knies und schadet damit eher, als es nutzt. Am meisten schlägt die mangelnde Technik beim Schmetterlingsschwimmen zu. Eine fehlerhafte Technik und eine nicht angepasste Beinbewegung belasten die unteren Wirbel in einem so hohen Masse, dass diese Schwimmart wirklich nur dann ausgeführt werden sollte, wenn die Technik ständig von einem Trainer überwacht und korrigiert wird.
Schwimmen als Wettkampfsport ist sowieso differenziert zu sehen. Wie bei jedem Leistungssport ist es eher schädlich als nützlich. Dies liegt daran, dass die Bewegung zugunsten einer optimaleren Vortriebsbewegung verfeinert werden und die Gelenke bis zum äußersten belastet werden – so wird beispielsweise der Brustbeinschlag dahingehend optimiert, dass die Knie verdreht werden, nur um ca. 0.5 Sekunden länger „Druck auf den Füssen“ zu haben. Ehemalige Leistungsschwimmer haben zu einem hohen Prozentsatz Probleme mit den Knien oder mit der Schulter – je nach ihrer besten Lage.
Thema Babyschwimmen
Babyschwimmen wird immer populärer und ist sicherlich auch empfehlenswert. Alle treusorgenden Eltern sollten aber bitte auf einige Dinge achten: nicht jede Lage im Wasser ist für Babys optimal, von daher sollten die verschiedenen Grifftechniken, mit denen Eltern ihren Nachwuchs halten, unbedingt von einer Fachperson gelernt werden. Über die Aktion „Kopf unter Wasser“ streiten die Gelehrten dabei besonders. Ich persönlich empfehle es eigentlich nicht, denn Babys haben die Eigenheit, dass sie dabei die Augen nicht schließen und ich finde, die empfindlichen Kleinkindaugen müssen nicht unbedingt dem Chlorwasser ausgesetzt werden. In einem Alter, in dem die Kinder dann Schwimmen lernen, ist das schon etwas anderes ...
Auch die Wassertemperatur beim Babyschwimmen sollte entsprechend hoch sein, optimal sind 29 bis 31°C. Bei kälteren Becken kühlen die „kleinen Würmer“ einfach zu schnell aus ...
Und nicht zuletzt noch ein Hinweis in Sachen Sauberkeit. Babys haben keine Kontrolle über ihre Schließmuskeln, weshalb sie ja auch in der Regel Windeln tragen. Da verstehe ich es ehrlich gesagt nicht, wieso es immer wieder „Babyschwimmer“ gibt, die einfach nur mit einem Höschen unterwegs sind. Spezielle Schwimmwindeln hat heute eigentlich jedes Schwimmbad und so teuer sind sie auch nicht ...
Thema Schwimmen lernen
Auch zu diesem Thema kann man sich natürlich stundenlang auslassen. Die Geschmäcker sind verschiedenen und häufig wird in den sogenannten Lehrkursen zunächst das Brustschwimmen vermittelt. Ich persönlich glaube aber, dass es einfacher ist, wenn mit Rückenschwimmen begonnen wird, da die Bewegungsfolge an sich schneller zu lernen ist und vor allem, weil sich der Lernende nicht auch noch zusätzlich auf die Atmung konzentrieren muss.
Eine Sache ist mir hier aber besonders wichtig und daher mein Apell an alle Eltern: wenn eurer Kind Angst vor dem Wasser hat, bringt es gar nichts, es zu zwingen trotzdem hinein zugehen. Besonders verantwortungslos ist es, wenn Eltern ihren vor Angst zitternden Sprössling auf dem Arm haben und mit ihm zusammen ins Wasser springen ... diese Schocktherapie führt entweder dazu, dass das Kind nie wieder ins Wasser geht, oder aber dazu, dass in späteren Schwimmkursen die dreifache Zeit aufgewendet werden muss. Leider sehe ich solche brachialen Methoden immer wieder ...
Während eines Schwimmkurses haben Eltern in meinen Augen am Beckenrand nichts zu suchen. Eltern lenken nur ab, das Kind weiss nicht auf wen es sich konzentrieren soll – auf den Lehrenden oder auf die entzückten Eltern. Und wenn ihr dann doch unbedingt dabei sein wollt liebe Eltern, dann redet wenigstens nicht dazwischen. In den allermeisten Fällen wissen die Trainer im Lehrbereich ziemlich gut, was sie da machen ....
Was sonst noch
Die Dusche vor und nach einem Schwimmbadbesuch sollte selbstverständlich sein. Vorher dient es der Reinheit des Schwimmwassers, hinterher dient es dazu, das Chlor von der Haut abzuwaschen. Bitte bedenkt stets: je sauberer das Wasser ist, umso weniger Chlor muss eingesetzt werden und dabei kann jeder helfen ...
Ansonsten kann ich auch nicht mehr so viele Tipps geben, wenn man die Belastung vernünftig wählt, ist es eine gesunde Sportart, egal ob im See, im Schwimmbad oder im offenen Meer. Dabei darf der Spass natürlich nicht zu kurz kommen ...
Fazit
Für mich ist Schwimmen nicht nur die schönste Sportart, sondern auch ein bestimmender Faktor meines Lebens. Deswegen kann ich es natürlich nur empfehlen :-) Und wer jetzt glaubt, Teile dieses Berichts bereits einmal gelesen zu haben, dem muss ich zustimmen ... in einer anderen Kategorie habe ich Fragmente (wie z.B. die Stilbeschreibungen) bereits benutzt, aber das halt ich für legal.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-15 10:54:52 mit dem Titel Coole Hilfsmittel
Schaut man mal in die Trainingstasche eines Wettkampfschwimmers, so findet man dort ein Sammelsurium an Gegenständen, mit denen Otto-Normal-Verbraucher wenig anfangen kann und die wohl auch von wenigen Personen in diesem Bereich wirklich erwartet worden wären – im allgemeinen sind es Gegenstände, die der Schwimmer (oder die Schwimmerin) für den allgemeinen Trainingsbetrieb benötigen ...
~ Schwimmbrille und Badekappe ~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zu einer Schwimmbrille muss man eigentlich wenig sagen – hier gibt es zwar die unterschiedlichsten Ausführungen, doch der Zweck ist wohl jedem klar. In erster Linie sollen Schwimmbrillen verhindern, dass beim stundenlangen Training im Chlorwasser die Augen durch das Chlor angegriffen werden – und natürlich sollen sie eine bessere Sicht ermöglichen. Badekappen findet man bei den weiblichen Schwimmern fast immer, bei den männlichen im Training eher selten (im Wettkampf schon, aber auch nicht immer). Badekappen von Schwimmern sind meistens mit einem Vereinslogo versehen und aus Silikon und haben in erster Linie die Aufgabe die Haarpracht zu bändigen.
Beide Gegenstände sind keine Trainingshilfen und auch keine Hilfen im Sinne der Wettkampfbestimmungen. Dies ist eigentlich der besondere Umstand dieser beiden Gegenstände, denn die Wettkampfbestimmung verbieten dem Schwimmer jede Art von Hilfsmittel. Damit nun aber Badekappen und Schwimmbrillen benutzt werden dürfen, findet man in den Wettkampfbestimmungen der Schwimmer den hochamtlichen Satz: „Schwimm- und Badekappen, sowie Schwimmbrillen sind keine Hilfsmittel im Sinne dieser Bestimmungen“. In Deutschland hat halt alles seine Ordnung ....
~ Schaumstoffbrett, genannt Pullkick ~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fragt mich jetzt bitte nicht, wie der Name Pullkick entstanden ist – ich weiss es nicht. Im Prinzip ähnelt der Pullkick dem klassischen Schwimmbrett, ist aber erheblich kleiner. In quadratischer Form mit einer Kantenlänge von ca. 40 cm ist der Pullkick aus Schaumstoff gefertigt und hat damit eine Auftriebswirkung. Das besondere ist eigentlich seine Form, denn der Pullkick ist nicht einfach ein Brett, sondern an den beiden Aussenseiten dicker als in der Mitte. Formmässig sieht das etwa so aus: O-O
Damit kann der Pullkick erheblich mehr, als es das klassische Schwimmbrett kann – er wird benutzt um beim reinen Training der Beinarbeit die Arme ruhig zu stellen, eben genauso wie man es mit einem Schwimmbrett macht. Da die Auftriebsleistung des Pullkicks geringer ist, als die des Schwimmbretts muss der Schwimmer beim Beintraining immer ein Mindestmass an Körperspannung halten, um eine stabile Wasserlage zu haben – ein netter Nebeneffekt, den man mit dem normalen Schwimmbrett nicht hat. Man kann den Pullkick aber auch verwenden, um bei einem reinen Armarbeitstraining die Beine ruhig zu stellen. Hierzu wird der Pullkick zwischen die Beine geklemmt (weshalb er auch die dünnere Mitte hat). Damit werden die Beine nicht nur ruhig gestellt, sondern haben auch eine Auftriebsunterstützung so dass sie nicht einfacher herunterhängen.
In der Regel haben Sportschwimmer ihren eigenen Pullkick oder ihr eigenes Schwimmbrett – und auch hier ist der Pullkick dem klassischen Brett überlegen, weil er aufgrund seiner kleineren Form besser in die Schwimmtaschen passt. Außerdem sind die Schaumstoffe der Pullkicks etwas härter gepresst, wodurch sie nicht so viel Wasser aufnehmen und besser trocknen. Die persönliche Note des Schwimmers erhalten Pullkicks in der Regel durch eine entsprechende Bemalung seitens des Besitzers – ein nicht unwichtiger Faktor, um seinen Pullkick wieder zu finden (schließlich liegen während einer Trainingseinheit in der Regel ca. 20 Pullkicks am Beckenrand).
~ ein Gurt mit Plastikbechern ~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ja, auch ein normaler Gurt mit daran befestigten Plastikbecher gehört zur Standaradausrüstung. Die Becher haben meistens eine offene Seite mit rechteckiger Fläche von etwa 10x5 cm und sind dann etwa 8 cm tief. Im Boden sind zwei kleine Löcher integriert. Diese Becher werden verwendet, um den Wasserwiderstand zu erhöhen. Sie werden mit ihrer offenen Seite in Schwimmrichtung an den Gurt angebracht und „fangen“ so beim Training das Wasser auf – da die aufgenommene Wassermenge durch die beiden kleinen Bodenlöcher nicht abfließen kann, benötigt der Schwimmer einen erheblich höheren Kraftaufwand, um sich vorwärts zu bewegen. Als Faustregel geht man davon aus, dass pro verwendetem Becher der Kraftaufwand pro Zug um etwa 15% erhöht wird. Dementsprechend verwendet man im Ausdauertraining in der Regel nur einen Becher, im Sprinttraining und beim Training des Stehvermögens kommen dann bis zu 4 Becher zum Einsatz. Die Becher sind beim Schwimmer übrigens sehr unbeliebt – und auch als Trainer muss man mit dem Einsatz sparsam umgehen. Die Gurte haben leider die dumme Eigenschaft, dass sie rutschen und dadurch wandern die Becher, die beim Start unter dem Bauch hingen langsam aber sicher nach aussen – und behindern dann die saubere Zugausführung des Schwimmers. Deshalb sollten Becher zur Erhöhung des Wasserwiderstands auch nur bei Schwimmern eingesetzt werden, die erstens technisch sauber schwimmen und zweitens auch altersmässig so weit sind, dass die gewünschten Trainingseffekte erzielt werden. In der Regel macht das es wirklich Sinn, wenn die Schwimmer 16, die Schwimmerinnen 14 Jahre alt sind ....
~ 0.5 Liter Plastik-Wasserflasche ~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
„Was soll denn das“ werden sich jetzt viele fragen, aber eine leere Platsikflasche mit einer Größe von 0.5 Litern und einen verschließbaren Deckel gehören schon sehr früh in eine gut gerüstete Trainingstasche. Die Flasche wird im Techniktraining für das Rückenschwimmen verwendet. Für einen guten Rückenschwimmer ist es unbedingt notwendig, dass der Kopf ruhig gehalten wird – der Kopf ist der ruhende Pol des Rückenschwimmers, ist dies nicht gewährleistet ist eine saubere Technik in der Regel nicht möglich. Und genau bei diesem Training ist die Flasche ein wertvolles Hilfsmittel – sie wird etwa zu 30% mit Wasser gefüllt und dann auf die Stirn des Schwimmers gestellt – ungefähr auf der Höhe des Nasenansatzes. Hiermit muss der Schwimmer dann Rücken schwimmen – hält er den Kopf ruhig, dann bleibt die Flasche auch auf der Stirn stehen, wackelt er zuviel mit dem Kopf, dann fällt die Flasche runter.
Diese Methode mag im ersten Moment fies klingen, ist aber äusserst wirkungsvoll. Zum einen kann der Schwimmer selber kontrollieren, ob seine Kopfhaltung stimmt, zum anderen sieht auch der Trainer am Beckenrand sehr genau, wer es kann und wer nicht :-)
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk weiterlesen schließen -
Schwimmkurse für Kinder
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich bin Mutter einer inzwischen 8jährigen Tochter und habe mir schon früh überlegt, wie und vor allen Dingen wann ich das Element Wasser meiner Tochter näherbringe. Ich tauschte mich also erst einmal mit Freundinnen aus, die auch Kinder haben und entschloß mich dann, meine Kleine bei einem Schwimmverein in der Nähe zum sogenannten Seepferdchen anzumelden.
Das Seepferdchen Abzeichen ist die erste Hürde, die unsere Kinder im Wassersport nehmen können. Es bedeutet, 1 Mal Tauchen im zur Schulter reichendem Wasser und 25 Meter Schwimmen ohne Pause. Anmelden konnte ich sie dann, nachdem sie Ihren 5. Geburtstag gefeiert hatte. Schön war auch, daß eine gute Freundin, deren Sohn im gleichen Alter ist, sich mir anschloß und so trafen wir uns ein Mal die Woche und sahen unseren Zwergen voller Angst und Bangen bei den ersten Versuchen zu.
Der erste Kurs war nach 12maligem Treffen vorrüber und keiner aus dieser Gruppe schaffte das Abzeichen. Also buchten wir den Folgekurs und siehe da, 2 Knirpse erreichten freudejubelnd das Finale (Leider nicht unsere Beiden ).
Jetzt standen die Sommerferien vor der Tür und das bedeutete ein langes Aussetzen der Übungen. Danach stand es uns frei, noch einen dritten Kurs zu belegen.
Nee, jetzt hatte ich davon erst einmal genug. Ich hörte mich ein bischen um und entdeckte in der Zeitung die Annonce zu einem sogenannten Intensivkurs. Dieser sollte ( welch ein Glück) in einem neu erbauten kleineren Vital Hallenbad nur fünf Minuten Fußweg von uns stattfinden. Ebenfalls 12Mal Unterricht, jedoch nicht 1 Mal die Woche sondern täglich von Montag bis Donnerstag. Gut gefallen hat mir gleich, daß diese Gruppe nur aus 7 Kindern bestand. Im vorherigen Kurs waren es 10 mehr.
Ein sehr netter Schwimmmeister unterrichtete die Kinder und ging auf jedes Kind besonders ein. Nach 3maligem Treffen fand der Kurs dann zum ersten Mal im tiefen Becken statt. Wieder angstvolle Gesichter von leidenen Müttern (ganz im Gegensatz zu den Kindern). Eine Hälfte des Beckens wurde extra für den Unterricht abgesperrt, so daß die kleinen Wasserratten nicht durch andere Schwimmer verunsichert wurden. Hierfür von mir einen riesen Pluspunkt.
Die Fortschritte in diesem Kurs waren deutlich besser, als im Vorherigen und siehe da, am Ende hatten alle zukünftigen Superschwimmer das erste wichtige Abzeichen in der Hand. Natürlich hängt es jetzt zu Hause hinter Glas an der Wand und wird Besuchern stolz präsentiert.
Fazit: Ich bin der Meinung, daß es wichtig ist, daß unsere Kinder so früh wie möglich das Schwimmen erlernen, schaffen wir damit doch auch größtenteils ein Risikofaktor aus dem Weg. weiterlesen schließen -
EIN SUPER ELREBNIS FÜR GROß UND KLEIN !!!
18.05.2003, 18:56 Uhr von
Pinkifant
HALLO, ICH MÖCHTE EUCH NUR SAGEN, DASS ICH NICHT PINKIFANT BEI CIAO BIN !! BEI CIAO KÖNNT ...Pro:
s.b.
Kontra:
s.b.
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi – Community,
heute möchte ich über mein Lieblingsbad schreiben. Leider gab es keine passende Kategorie, also entschloss ich mich, in „Allgemein“ zu schreiben.
Das Bad an sich:
Das Freizeitbad ist in Stein gebaut worden, zwar nicht in Stein, sondern im Ort Stein bei Nürnberg...
Eine große Anlage ist das ja schon. Für alle Sportschwimmer steht ein Wasserbecken in Länge von 25 m zur Verfügung. Ein Paradies für jeden Schwimmer. Hier können auch Schwimmlehrgänge gebucht werden. Für jeden ist etwas dabei, auch für Taucher und für Leute, die Wassergymnastik bevorzugen.
Die Wasserrutsche:
Dies Wasserrutsche dürfte in ganz Deutschland bekannt sein, denn diese ist die größte freitragende Rutschanlage in Europa. Ein riesiger Spaß ist damit zu 100 % garantiert. Es stehen 5 dieser Monsterrutschen zur Verfügung mit unterschiedlichen Längen bis zu 650 m Länge und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Komische Namen allerdings haben die Rutschen schon. „Moby Dick“ oder auch „Grüner Hai“ hat zwar etwas mit Wasser zu tun, klingt jedoch etwas kindisch.
Am besten gefällt mir die 135 meterlange Reifenrutsche, die, wie der Name bereits verrät, auf Reifen gerutscht wird. Hier wird jede Wasserratte glücklich. In einem Tunnel, der nie zu enden scheint, erlebt man die lustigsten Sachen, z. B. verschiedenen Strömungen, die dich aus dem Gleichgewicht bringen.
Die „Hexenklamm“ ist die Rutsche für Kleinkinder, da sie zumal nicht sehr steil, und daher auch nicht besonders schnell ist.
Ich gebe demjenigen meine größte Anerkennung, der sich traut, mit der Rutsche „ Das Schwarze Loch“ zu rutschen. Ich bin einmal mit dieser Rutsche gerutscht, einmal und nie wieder. 50 Meter durch dunkle Schwärze, begleitet von Lichteffekten, wie man sie nur aus „Star Trek“ kennt, machen diese Rutsche zu einem ganz besonderem Erlebnis.
Das Wellenbad:
Einfach unbeschreiblich schön ist das Wellenbad. Von außen erkennt man, dass das Wellenbad eine Art Glaskuppel ist. Wunderschön ist es dort, der Strand, die Palmen und das künstliche Meer bestätigen dies.
Wie im echten Meer herrscht hier eine Strömung, die von zwei riesig großen Pumpen angetrieben wird. Einfach toll gelungen, meiner Meinung nach. Wo sonst gibt es ein Bad mit super Rutschen und einem Wellenbad?
Um den Fun noch zu erhöhen, wurde eine Riesenkrake ins Wasser gesetzt. Zwar keine echte, aber eine aus Gummi, die man in den großen Wellen zu erklimmen gilt.
Verschiedene Events werden auch geboten, wie z. B. öfters mal die Disco- Show im Wellenbad, wo das Licht aus ist und nur Disco – Musik läuft und lediglich das Disco – Licht in Betrieb ist.
Der Mutter – Kind Bereich:
Natürlich ist für unsere kleinen auch gesorgt. Hierzu wurde ein Mutter – Kind Bereich eingerichtet. Er bietet Badespaß für die Kleinkinder. Allerlei Wasserspielzeuge, die Kinderherzen höher schlagen lässt, sind hier vorhanden, wie z. B. eine Minirutsch oder ein Pilzwasserfall.
Der Whirlpool:
Für mich ist das optimal. 35° heißes Wasser ist zwar nicht für jeden etwas, doch nicht nur für mich ist das gut. Besonders für Leute mit Rückenproblemen ( Bandscheibenvorfall) ist der Whirlpool eine gute Entspannungsmöglichkeit. Lange allerdings halte ich es dort nicht aus, da mir 35° schlichtweg zu warm ist.
Die Sauna:
Natürlich ist eine Sauna vorhanden. Leider kann ich nichts hier berichten, da ich noch nicht speziell in dieser Sauna war ( um ehrlich zu sein, war ich noch nie in einer Sauna *ggg* ).
Wahrscheinlich gibt es verschiedene Saunen mit verschiedenen Wirkungen.
Die Therme:
So wird Erholung geschrieben! Die Therme umfasst mehrere Becken, eines davon ist ein Außenbecken mit einer Temperatur von 35°. Auch hier ist es eher für Menschen mit Rückenproblemen geeignet. Aber auch als Entspannung für die Muskulatur ist die Therme hervorragend geeignet.
Der Innenbereich der Therme ist abgedunkelt, die kleinen Licht – Features lassen sich schön ansehen.
Das Salzwasser, welches die Temperatur von 30° besitzt, ist angenehm ist optimal fürs Relaxen geeignet. Zwar weiß ich nicht, ob Salzwasser besonders gut für die Haut ist, doch man fühlt sich doch gleich viel besser. Die Massagedrüsen, welche am Rand des Beckens angebracht sind, massieren angenehm den Körper und verleiht eine unbeschreibliche Zufriedenheit.
Sicherlich gibt es noch andere Therme, aber ich möchte euch doch nur einen kleinen Einblick in die Welt des Erlebnisbades geben.
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag: 9-22 Uhr
Dienstag, Freitag und Samstag : 9-24 Uhr.
Preise:
Für die Erwachsenen kostet die Tageskarte für 2 Stunden 7,50 €, für 3 Stunden 13 € und für 4 Stunden 16,50 €. Bei Zeitüberschreitung muss pro Stunde 3 € drauf gezahlt werden. Die Jahreskarte inklusive Sauna kostet 850 €.
Jugendliche ( 6 – 15 Jahre ) müssen für 2 h 5,50 €, für 3 h 9,50 € und für 4 Stunden 11 € bezahlen.
Die Kinder unter 6 Jahren zahlen stetig nur 2,00 € und Geburtstagkinder können sogar kostenlos Spaß haben.
Die Parkplätze stehen ebenfalls kostenlos zur Verfügung.
Kontakt:
Unter kristallbaeder.de können weitere Informationen zum Palm Beach Freizeitbad abgerufen werden.
Kristall Palm Beach Thermal-, Kur- und Freizeitbad GmbH
Albertus – Magnus - Str. 29
90547 Stein bei Nbg.
Telefon 09 11 / 6 88 79 80
Fax 09 11 / 6 72 20 47
E-mail: [email protected]
Fazit:
So ein Erlebnisbad ist auf jeden Fall seinen Preis wert. Zwar ist für einen Erwachsenen, der beispielsweise für 2 Stunden bezahlt hat, allerdings 3 Stunden im Bad war, der Preis von 10,50 sehr hoch, aber es lohn sich auf jeden Fall. Die vielen Rutschen sind bereits das Geld wert.
Als Geburtstagsgeschenk oder als Familien – Trip lohnt sich der Besuch zu 100 %.
Mit freundlichen Grüßen euer
pinkifant weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
anonym, 23.09.2006, 01:18 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sh & lG von Diana (c;
-
Löwin49, 24.10.2005, 14:33 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
oh ja... das und die anderen Krisallthermen sind meine Lieblingsbäder*G* Leonie
-
-
Schwimmen - Tipps und Tricks! Flipper oder Moby Dick, alle können es!
Pro:
gut für Körper & Geist - > gesund
Kontra:
man wird nass ( sorry, aber hier fällt mir beim besten Willen nichts ein )
Empfehlung:
Ja
Als Wassermann und als eine der grössten Wasserratten auf diesem Planeten kann ich es mir nicht nehmen lassen zu dieser Kategorie auch einen Beitrag zu verfassen. Schwimmen und die Regeln an die man sich dabei halten sollte, können dazu beitragen sich körperlich fit zu fühlen und zu halten und im gleichen Atemzug Spass dabei zu haben. In der Vorschule war im Schwimmverein und habe damit früh gelernt mich im Wasser so zu bewegen das ich mich auch oben halten konnte, bevor ich überhaupt richtig laufen konnte. Dieses Gefühl auf dem Wasser zu liegen und sich im Meer von den Wellen treiben zu lassen ist eines der wenigen noch sehr natürlichen Dinge die Mann mit Mutter natur teilen kann. Ich lieben dieses nasse Gefühl von Wasser auf der Haut, so das es für mich nur eine Frage der Zeit war das ich auch in einen Schwimmverein eingetreten bin, in dem ich dann die ersten 4 Jahre der Schule alle Schwimmstile gelernt habe. Anfangs mit zahlreichen Schwimmhilfen, später dann ohne, worauf ich natürlich jedes mal sehr Stolz war wenn mich meine Eltern vom Schwimmtraining abgeholt haben. Später habe ich dann noch die Schwimmabzeichen und den Rettungsschein gemacht, ohne dabei später auf einen Job bei Baywatch spekuliert zu haben.
Dinge an die man sich vor dem Schwimmen halten sollte sind unter anderem die Wahl der richtigen Bekleidung. Beim Schwimmen im Meer oder in der Schwimmhalle ist es gerade für die männlichen Wasserraten unablässig Badehosen oder -shorts mit ein muten Gummibund oder Schnüre zu kaufen, da gerade beim Sprung von Turm oder vom Startblock die Hose beim Auftreffen auf der Wasseroberfläche sofort das Weite sucht und dann manchmal schneller an der Wasseroberfläche ist als einem lieb ist. Weiterhin sollte man immer darauf achten das man einige Zeit vor dem Schwimmen nicht festes gegessen hat oder viel getrunken, denn ein voller Magen ist während des Badens nicht gerade vorteilhaft.
Man sollte auch immer richtig einschätzen was man sich zutrauen kann an Entfernungen zu schwimmen und was nicht. Gerade bei längeren Strecken und einem Überschätzen seiner eigenen Leistung ist es keine Seltenheit, das ein Schwimmer im Wasser Krämpfe bekommt oder Kraft verliert. Dabei ist es dann wichtig dann nicht wie wild um sich zu schlagen, sondern sich am Besten auf den Rücken zu legen und treiben zu lassen, da dies am wenigsten Kräfte kostet und so eventuell auch mögliche Krämpfe selber lösen kann. Wenn man so jemanden retten sollte, ist es wichtig das man sich selbst auf den Rücken im Wasser legt, den anderen von hinten seine eigenen Arme unter die Arme des Opfers legt und vorne auf der Brust seien Hände zusammen hält. Wobei die eine Hand das Handgelenk der anderen Packen sollte. Es gibt da verschieden Variationen, wobei man auch den Arm des Opfers nehmen kann und dann einen Arm nutzt um wieder zum Ufer zu schwimmen. Ansonsten erledigt man das mit den Beinen. Auf diese Art und Weise kommt man auch am Besten an den Mund um gegebenen Falls Mun-zu-Mund-Beatmung zu geben.
Die beste und kraftsparendste Art und weise sich im Meer fortzubewegen ist der Brustschwimmstil, bei dem die Handflächen sich berühren und von der Brust zusammen bis nach vorne geführt werden um sich dann zu trennen und je einen Halbkreis machen, bis an der Seite des Körpers wieder ankommen und wieder nach vorne geführt werden. Durch das Zusammenführen der Hände ist der Widerstand im Wasser beim Vorstrecken sehr gering und man so recht unkompliziert und einfach Meter für Meter gewinnen. Dies ist meistens in jedem Schwimmverein die erste Schwimmart die man lernt, da diese gerade von Kindern am schnellsten aufgefasst wird und dazu beiträgt sich im Wasser wohl zufühlen und keine Angst haben zu müssen, eventuell unter zu gehen.
Hauptschwimmarten
- Brustschwimmen
- Schmetterling
- Rücken
- Kraulen
Da die Bewegungen im Wasser sehr fliessend sind und sehr gut für den Körperapparat sind, wird auch oft Wassergymnastik auch von Krankenkassen angeboten, da dies zur Entlastung der Problemstellen oder Gelenke führt und diese aber trotzdem trainiert werden können. Gerade Sportler die schnell wieder genesen müssen um nicht viel Leistungsrückstand zu bekommen, greifen gern auf dies von Therapeuten angebotene Art der Gesundung zurück.
Gerade auch für ältere Menschen ist es wichtig sich körperlich zu betätigen ohne sich dabei zu überlasten oder an seine körperliche Grenzen zugehen. Der Kreislauf kann dadurch fit gehalten werden. Man ist nach einer Stunde die bei regelmäßigen Schwimmen völlig ausreicht Belastung genug. Sicherlich werden jetzt einige sagen, hey was nur eine Stunde? Ja. Aber damit meine ich eine Stunde im Wasser nicht rumturnen oder rum stehen und machen und tun, sondern eine Stunde schwimmen. Probiert es aus, die ungeübten werden schnell merken wann ihre Grenzen erreicht sind. Danach ist man zwar geschafft aber irgendwie fühlt man sich wohl. Eine angenehme Dusche danach ist immer wichtig, denn das Chlor aus dem Schwimmbad und das Salzwasser aus dem Meer müssen herunter gespült werden, da diese sonst die Haut angreifen und sie austrocknet. Am besten danach auch eincremen, dann hat sich die Schwimmstunde für Körper, Geist und Seele gelohnt.
Das Gefühl sich im Wasser zu bewegen ist einzigartig für uns Menschen deshalb würde ich jedem empfehlen es seinem Nachwuchs beizubringen. Schwimmen zu können macht Spass und tut dem Körper gut. Wenn einige der oben genannten Dinge beim Schwimmen im Meer oder im Schwimmbad berücksichtigt werden, sollte jeder genügend Bade- & Schwimmspass haben.
Luxor ( ehem. granrubio ) weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Bewerten / Kommentar schreiben