Surfacing - Sarah McLachlan
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Testberichte Surfacing - Sarah McLachlan

5.0 von 5
Platz 412 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Surfacing - Sarah McLachlan Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
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firefly257

"Surfacing" - Einfach zum Dahinschmelzen..

ein Testbericht von 2002-05-25 13:04:29 vom 25.05.2002
Empfehlung: ja
.. ist dieses Album von der kanadischen Sängerin Sarah McLachlan. Es stammt bereits aus dem Jahre 1997, wurde mehrfach mit Platin ausgezeichnet und auch die Sängerin selbst erhielt schon mehrere Grammys. Trotzdem scheint sie in Deutschland (leider) kaum einer zu kennen, und ich kann euch sagen, da entgeht euch wirklich ein kleines Meisterwerk. (Uebrigens, die Kategorie "Country" is wohl ein Witz..keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat!)

Der Stil
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Sarah zaehlt zu einer Musikrichtung, die ich hin und wieder als „Frauen-Pop“ bezeichne, wobei „Pop“ schon viel zu negative Konnotationen mitbringt. Gemeint sind mit „Frauen-Pop“ all die (oft) nordamerikanischen weiblichen Saengerinnen und Songwriter, die sich dadurch auszeichnen, dass sie viele Songs selbst schreiben, wunderschoene Stimmen haben, und sich, was ihr Talent angeht, gaenzlich von diesen Fertigprodukten aus diversen Casting-Shows unterscheiden, also als Beispiele waeren da unter anderem Alanis Morisette, Paula Cole, Jewel, Joni Mitchell, Dido, und wie sie alle heissen, zu nennen.

Das Album
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Das Album stammt wie gesagt aus dem Jahr 1997, enthaelt 10 Stuecke und ist insgesamt etwa 45 Minuten lang. Die genaue Laenge der einzelnen Stuecke habe ich nicht, da ich das Album (zur Zeit) nur auf Cassette besitze. Die meisten Lieder sind ruhige Balladen, getragen von Sarah’s wunderschoener Stimme, und nur spaerlich mit Instrumenten unterlegt (bis auf das letzte Stueck, welches ein Instrumental ist).
Insgesamt ist die Musik eher typisch amerikanisch, auf keinen Fall jedoch die Art von Songs die sich monatelang in deutschen Charts aufhalten. (Was mich am Musikgeschmack der Deutschen zweifeln laesst..)
Bei Amazon hab ich es neulich fuer etwa 16 Euro gesehen, aber ich denke da es so unbekannt und auch schon aelter ist, koennte man es auch im Media-Markt oder aehnlichen Discount-Laeden fuer 10 – 12 Euro finden. Muesst ihr einfach mal gucken.

Die Songs:

Building A Mystery
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Ein sehr guter Einstieg in das Album: nicht zu emotional, etwas schneller im Rhythmus, aber im Gesamten passt er sich prima ein. Unterlegt wird der Song mit akustischen Gitarren und ein wenig Schlagzeug welches den Rhythmus angibt. Ausserdem gibt es im Hintergrund einige Background-Saengerinnen. Gegen Ende wiederholt sich dann der Refrain, die Melodie geht langsam aber sicher ins Ohr, und daher ist dieser Song noch eher massentauglich als viele der folgenden.

I Love You
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Gleich beim zweiten Lied zeigt Sarah was sie stimmlich wirklich drauf hat. Es geht los mit ein paar sphaerisch anmutenden Akkorden und dann setzt auch gleich Sarah’s Stimme ein. Es erinnert mich irgendwie an einen aelteren Celine Dion - Hit, ich komm aber nicht drauf welcher. Wenn ihr es hoert, werdet ihr aber bestimmt dasselbe Gefuehl haben. „I Love You“ ist sehr langsam, hat eine wunderschoene Melodie, bietet Sarah stimmlich die Moeglichkeit von „normal“ bis „ertraeglich hoch“ ihr Koennen zu zeigen, und mittendrin gibt es eine kurze musikalische Bridge, die so ein wenig klingt wie der Anfang von Enrique Iglesias’ Hero. Ausserdem ist bei dem Song Sarah’s Stimme wirklich gut im Vordergrund aufgenommen, denn man hoert wirklich jeden Konsonant haargenau, und die Musik dient nur zur Unterstuetzung.

Sweet Surrender
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Der Song passt sich prima ein, wieder etwas ruhiger und mit einpraegsamer Melodie. Aber da er nicht zu meinen Favoriten gehoert, moechte ich nicht viel mehr ins Detail gehen.

Adia
~ ~ ~ ~ ~

Einer der besten Songs des Albums, ein Erfolg in amerikanischen Charts, und sogar bei uns hab ich ihn schon mal im Radio gehoert.
Er ist etwas rhytmischer, und wieder bestimmen Sarah’s Stimme, wenige Gitarren und Schlagzeug das Geschehen.
Vom Inhalt wurde erst spekuliert, dass es sich um eine unglueckliche Liebe zu einer Frau handeln koennte, aber in einem Interview hat McLachlan mal erzaehlt, dass ihr Lebensgefaehrte erst mit ihrer Freundin zusammen war, und als er dann mit ihr anfing auszugehen, wurde die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt. Der Text ist aber sehr metaphorisch, so dass man ihn auch auf eigene Lebenssituationen muenzen koennte.
„Cause we are born innocent, believe me Adia, we are still innocent..“

Do What You Have to do
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Er klingt aehnlich wie „Angel“ (siehe unten), besteht aus Sarah’s ruhiger Stimme, die zum Teil auch etwas energischer wird, und ist mit spaerlichen Klavierakkorden unterlegt. Inhaltlich ist er traurig und handelt von einer zerbrochene Liebe: „I know I can’t be with you. I do what I have to do. And I have the sense to recognize it, but I don’t know how to let you go..”

Witness
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Wieder ein sehr langsamer Song, aber was fuer einer. Erst geht es wieder mit einigen Keyboard-Akkorden los, und man denkt es wird schneller, doch dann setzt Sarah ein: „Make me a witness, take me out, out of darkness, out of doubt..“
Nach diesem Intro wechselt die Melodie, die Akkorde sind nur noch im Hintergrund, ein sehr langsamer Schlagzeugrhythmus setzt ein und wenig spaeter kommt der markante Refrain dieses Songes: „Will we buuuuuurn in heaven, like we dooooooo down here?“ Einfach schoen.

Angel
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Also wer wissen will, wie tragische Liebe klingt, der sollte diesen Song hoeren. Bekannt ist er unter anderem aus dem Film „Stadt der Engel“, wo er lief als Maggie Seth so vermisste und er auch zutiefst litt. Der Film besteht nur aus Sarah’s wunderschoener zarter Stimme, perfekt eingesetzten Klavierakkorden und ein paar wenigen musikalischen Ergaenzungen im Hintergrund. Schon der Text laesst einen dahinschmelzen: „In the arms of an angel, fly away from here, from this dark, cool hotel room, and the endless nights that you fear...“ Inhaltlich soll das Lied zwar, so erzaehlt Sarah, von Drogenabhaengigen handeln, aber da der Text voll von Metaphern ist, kann man ihn auf fast jede andere traurige Situation anwenden. Das Lied allein ist es eigentlich schon wert, dass man das Album kauft. Ich koennte es jedenfalls stundenlang immer wieder hoeren.

Black & White
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Noch ein Lied, welches stimmlich und melodisch nicht aus dem Album herausragt, aber eben auch nicht herausfaellt, und auf dass ich aber nicht weiter eingehen moechte.

Full of Grace
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Also wo soll ich bei diesem Song anfangen? Damit, dass er bei mir auch nach hundert Mal hoeren noch eine Gaensehaut hervorruft? Oder damit, dass Sarah’s Stimme hier so goettlich klingt, dass ich es gar nicht beschreiben kann?
Was diesen Song so besonders macht, ist vor allem, dass er die Emotionalitaet nicht vollstaendig ausreizt, sondern den Hoerer langsam in seinen Bann zieht, dann sich steigert, und dann aber quasi schon zuende ist. Das fuehrt dazu dass man den Song nicht nach 3 Mal hoeren satt hat, sondern dass man kaum dass das Lied zu Ende ist, zurueckspult und es von vorne hoeren muss. Das Lied ist sehr langsam, wird untermalt mit wenigen Klavierakkorden und Streichern. Genau die machen das Lied auch so wahnsinnig schoen, denn am Hoehepunkt des Liedes steigern sich Sarah und einige Background-Saengerinnen im Gesang, dann kommen Klavierakkorde und dann setzen die Streicher mit dem Klavier zu einem ganz kurzen melodischem Zwischenspiel ein, und das ganze ist so schnell wieder vorbei, dass man eben wie gesagt, gar nicht genug davon bekommen kann. Es ist einfach nur schoen!
(Wer die alten Buffy-Folgen kennt: es ist das Lied welches gespielt wurde als Buffy irgendwann in der zweiten Staffel oder so mal Sunnydale verlassen hat. Aber mehr weiss ich dazu nich, da ich kein Dauer-Buffy-Gucker bin).

Last Dance
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Dies ist das besagte Instrumentalstueck als Ausklang. Ich weiss eigentlich nicht so recht, was es auf dem Album soll, aber wahrscheinlich hat es Sarah McLachlan auch selbst geschrieben und spielt es auch selbst. Vielleicht ist es aber auch nur dazu gedacht, den Hoerer wieder aus dem Bann zu holen in den er durch „Full of Grace“ gezogen wurde.
Instrumentalisch gesehen passt es gar nicht mal so sehr zu den vorigen Liedern, denn das Klavier spielt hier nur eine leicht vertraeumte Melodie und dann saeuselt etwas vor sich hin, das wie ein nettes Schlossgespenst klingt. Schlecht ist der Song nicht, aber es fehlt natuerlich Sarah’s Stimme um ihm den gewissen Touch zu geben, aber da er auch nur etwa 2 Minuten lang ist, ist das nicht schlimm.



Fazit
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Also wer jetzt immer noch nicht auf den Geschmack gekommen ist, der ist entweder gefuehlstaub (*grins*) oder kann anhand meines umstaendlichen Textes nicht die Klasse des Albums nachvollziehen. Was auch immer zutrifft, ich rate euch, umgehendst in das naechste Plattengeschaeft zu gehen und zumindest mal reinzuhoeren. Das Album ist wirklich traumhaft fuer laue Sommerabende auf der Terrasse oder als Untermalung wenn man allein im Auto durch Winterlandschaften faehrt (probiert das mal mit „Full of Grace“..das wirkt einfach wahnsinnig schoen), oder ganz einfach nur fuer romantische Kerzenlicht-Situationen.

Note 1 ohne Einschraenkung!
Viel Spass beim Hoeren!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Flute
Flute, 28.07.2005
Super Bericht. Ich bin ein sehr groszliger Sarah Mclachlan Fan. Surfacing ist meine lieblings CD gefolgt von Fumbling Towards Extasy.Afterglow finde ich nach all der Jahre warten, ein bisschen schwach.
lG. Dunja
Sorsha
Sorsha, 02.09.2002
Den Namen houmlre ich immer wieder. Ich glaub, ich muss mir doch mal ne ganze CD von ihr anhoumlren.
FrauNeedle
FrauNeedle, 03.12.2002
Ist mir noch nicht bekannt, aber ich denke, es koumlnnte auch Musik fuumlr mich sein
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Keine ist.

ein Testbericht von 2004-02-05 08:38:31 vom 05.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: -...
Nachteile/Kritik: -
Sarah McLachlan, geboren am 28. Januar 1968 in Halifax/Kanada, gehört mittlerweile zu den wenigen Damen, die mein auf nun mehr 330 CDs angewachsenes Racket zieren dürfen. Bekannt war mir die junge Frau zwar schon eine ganze Weile, aber ein Album von ihr zuzulegen, nein, dazu wollte es partout nicht reichen. Bis zu jenem Tage, als mich ein Bericht über sie auf CNN umstimmen sollte. Jedoch war es nicht ihr neuestes Album, das mich so dermaßen begeisterte, es musste der Vorgänger aus dem Jahre 1997 sein – „Surfacing“.
Sarahs Musik in eine Kategorie zu fassen ist etwas schwierig, gemeinhin wird sie jedoch „Folk“ zu geordnet, obwohl ich das persönlich eigentlich nicht so wirklich finde. Erinnert sie mich doch in vielerlei Hinsicht an Dido und die wird ja bekanntermaßen auch nicht in diese Schublade gesteckt.*g* Um es kurz zu machen, Sarah McLachlan schreibt wohl die schönsten Herz-Schmerz-Liebesballaden-Schmachtfetzen, die ich je gehört habe.


01. Building a mystery

Eingestimmt wird das Album mit der ersten Singleauskopplung „Building a mystery“. Akustische Gitarren und ein zurückhaltendes Schlagzeugzeugspiel bestimmen diesen Song. Sarahs Stimme klingt sanft und schmachtend wie eh und je, jedoch auch etwas wehmütig. Sachte ohne große Aufmachung plätschert der Song mit seiner unscheinbaren, aber wundervollen Melodie die dahin, um schließlich in...


02. I love you

...“I love you“ überzugehen. - „I love you” – ich denke, ich muss nicht näher beschreiben, worum es hier inhaltlich geht. Auf diesem Track spiegelt sich eine Tiefe Melancholie und Sehnsucht in Sarahs Stimme wider, die das ganze Lied bestimmt und zeigt, was für eine unglaubliche Stimme diese Frau eigentlich hat. Ganz sanft, ohne große instrumentalische Begleitung, schüttet sie uns hier ihr Herz aus. Die schönste musikalische Liebeserklärung, die meine Ohren jemals vernehmen durften. Einziges Manko: der Song scheint trotz seiner 4 Minuten Länge viel zu kurz.


03. Sweet surrender

Als ich diesen Song zum ersten mal hörte, dachte ich eigentlich: he, was macht Dido denn hier?;-) Eine einprägsame Melodie, die im Refrain sogar einen leichten positiven Touch bekommt, obwohl der Track eigentlich auch wieder eher etwas Niedergeschlagenes hat. Das Ruhige von „I love you“ ist hier vollkommen verflogen, und neben den akustischen Gitarren, gesellen sich hier auch ein paar elektrische dazu. Auf jeden Fall geht ihr im Refrain gesungenes „Swee-e-e-t surrender“ ungemein unter die Haut und in meine Ohren.


04. Adia

Hier wird es nun wieder etwas ruhiger und es kommt jetzt auch ein Klavier zum Einsatz, das sich jedoch nicht in den Vordergrund drängt. Nicht ganz so herzzerreißend wie „I love you“, aber immer noch sehr tragisch und anklagend auf mich wirkend. Der letzte Schliff fehlt mir hier jedoch, daher überzeugt mich der Song nicht ganz so sehr wie die Vorgänger.
„Adia“ gehört auch zu den Songs, die Einige von euch eventuell schon gehört haben, da es nicht ganz so unbekannt ist wie Sarahs andere Songs, aber da sei jetzt mal dahingestellt.*g*


05. Do what you have to do

Eine sanfte Stimme, nur von einem Klavier begleitend – einfach atemberaubend. Auch hier zeigt sich wieder Sarahs fantastische stimmliche Bandbreite: ganz zart, fast verletzlich wirklich, dann nah an die Schmerzgrenze zu höchsten Tönen anschwellend, um dann schließlich wieder ganz schnell ins Unnahbare und ins fast schon „Frostige“ umzuschwenken.


06. Witness

Ja, und jetzt kommen wir mal wieder zu einem netten Schmachtfetzen.*seufz* Während man anfangs noch denkt, ja gleich wird’s lauter und schneller, überrascht der Song dann doch ganz plötzlich mit dieser Ruhe. Die Instrumente (Schlagzeug, Gitarren) werden hier in den Hintergrund gedrängt, um Sarah und ihrem Backgroundchor alle Möglichkeiten geben, herzzerreißend, fast gospelartig daherzukommen. Am Ende wird dann aber doch mal die E-Gitarre rausgeholt und ich würde fast behaupten, dass es sich hier um ein kleines Solo handelt.;-)


07. Angel

Gebt der Frau ein Klavier an die Hand und sie schreibt euch das wohl wunderschönste Liebeslied, dass mein Ohr je vernahm.
Ganz zart, so sanft und zerbrechlich wirkt hier ihre Stimme und das begleitende Klavierspiel reiht sich ganz vorsichtig nehmen ihr ein, um sie zu unterstützen. Ein Track, der einfach voller Traurigkeit strotzt, hin und wieder jedoch ein bisschen Hoffnung durchblitzen lässt. Was soll ich da noch weiter sagen – einfach traumhaft schön, zum Dahinschmelzen.*schnief*


08. Black & white

Hea, denke ich da gleich, ein Schlagzeug – ja! Im Gegensatz zu allen anderen Songs, strahlt mir hier ein richtig schöner Song entgegen, der zwar sehr schlicht gehalten ist, aber trotzdem einen ganz eigenen Zauber entfaltet. Synthi-Geräusche tun da ihr Bestes dazu und selbst Sarahs Gesang wird ein wenig das Traurige genommen, stattdessen etwas ganz Leichtes vermittelt und der Song erhält damit ein ganz besonderes, ja fast tanztaugliches Flair. Versteht mich aber nicht falsch, dies ist keineswegs ein Dance-Song ganz im Gegenteil, allerdings drängt er den Hörer schon ziemlich dazu aufzustehen und sich zu bewegen.


09. Full of grace

Dieser Song könnte genauso gut aus einem von Disneys traurigen Trickfilm stammen, vielleicht „König der Löwen“ – oh, das war gemein.*g* Ein Aufgebot an Streichern, ein Klavier, sanfte Percussions und Sarahs Stimme, die zusammen mit ihrem Backgroundchor mal wieder ziemlich unter die Haut geht. Doch an einigen wird mir das Ganze doch etwas zu „grazienhaft“. Man mag es mir verzeihen, aber „mein“ Genre beschäftigt sich sonst eher mit heftigen Gitarren und lauten Stimmen, daher kann ich mit diesem Track nicht so sehr viel anfangen. Sorry.

10. Last dance

Ein Instrumental mit Klavier und hmm... einer singenden Säge (?), dass den Anschein hat, aus den 30er Jahren zu stammen und daher etwas gewöhnungsbedürftig für den ein oder anderen Zuhörer sein mag. Mein Geschmack trifft das hier auch nicht so hundertprozentig. Aber um das Album ausklingen zu lassen, ist es jedoch doch ein ganz gut gewählter Track.


~ Fazit ~

Tja, und schon (nach nicht einmal 42 Minuten) ist dieser Traum vorbei. Im Gedächtnis bleiben wundervolle Melodien, eine unglaubliche Stimme Sarah McLachlans und die Gewissheit, dass dieses Album schon jetzt zu meinen Liebsten im CD-Regal gehört.
Allen Verliebten oder in Liebeskummer schwelgenden Leutchens unter euch kann ich dieses Album nur sehr ans Herz legen. Und für die Jungs: bald ist Valentinstag, kauft eurer Freundin diese CD – sie wird euch dafür lieben, glaubt mir.;-)
Einziger Wehrmutstropfen: obwohl das Album mittlerweile nun schon 7 Jahre alt ist, sind die meisten Plattenläden immer noch nicht mit dem Preis dafür runtergegangen und so musste auch ich 13,99 EUR dafür berappen – aber glaubt mir, das war es absolut Wert.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Eine Vollblutmusikerin wie sie im Buche steht

ein Testbericht von 2002-04-09 16:07:22 vom 09.04.2002
Empfehlung: ja
Hallo Ihr Lieben,

Heute will ich euch mal etwas schreiben, über eine grandiose Musikerin: Sarah McLachlan.

Ich habe im Jahr 2000, das erste Mal eine CD von ihr in die Finger bekommen und war einfach nur begeistert. In Deutschland ist Sarah McLachlan noch nicht so bekannt, wie in Amerika, aber vielleicht (so hoffe ich) kommt das noch.

Nun möchte ich euch einiges zu Ihrer Karriere schreiben:

Sarah Ann McLachlan wurde am 28. Januar 1968 in Halifax, Kanada geboren. Ihre Eltern waren Amerikaner Jack und Dorice McLachlan. Sarah wuchs mit 2 älteren Brüdern auf. Sarah McLachlan studierte an der "Nova Scotia Royal Conservatory" Klavier, Gitarre und Gesang. Sie gründete die Band „October Game“ und wurde bei einem Auftritt entdeckt. Ihre Eltern waren jedoch sehr streng und verboten ihr vor ihrem Anschluss an der High School einen Plattenvertrag zu unterschreiben.
Sie wurde zunächst Lead Sängerin einer Band der Plattenfirma, bis sie nach 2 Jahren einen eigenen Plattenvertrag bekam. Denn der Präsident von Nettwerk hatte schnell durchschaut, dass Sarah mehr drauf hat als Leadsängerin einer Band zu sein.

Und das war der Startschuss für eine steile Karriere!

Ihre veröffentlichten Alben:

Ihr Debut-Album erschien 1988, sein Name „Touch“. Dieses Album wurde in Kanada mit Gold ausgezeichnet.

Im Anschluss an ihr zweites Album „Solace“ ging Sarah im Jahre 1991 auf eine 16monatige Tournee. Es war eine sehr harte, aber auch sehr erfolgreiche Tournee. Nach der Veröffentlichung des Albums wurden Sarah und ihr Manager Opfer eines ausgeflippten Fans, er schickte beiden Drohbriefe. Dieses Erlebnis verarbeitete Sarah nicht mit Psychologen sondern allein mit ihrer Musik. Das Lied „Possession“ war das Resultat ihrer Selbsttherapie.

Im Jahre 1992 erschien ein 6 Tracks umfassende CD. Es war eine Limited Edition und ist so heute bei Fans ein Sammlerstück.

Mit ihrem 1993 erschienen Album „Fumbling towards Ecstasy“ schaffte Sarah McLachlan auch in den USA den Durchbruch. Die CD verkaufte sich mehr als 5 Millionen mal.

„The Freedom Sessions“ ist eine EP, das heisst sie enthält auch Multimedia Tracks. Sie erschien 1994. Dort arbeitete McLachlan einige Tracks von ihrem 1993er Album neu auf. Man merkt dabei genau die Entwicklung von Sarah, es klingt alles viel ausdrucksstärker und kraftvoller.

Sarah war nach der langen zwei Jahre andauernden Tournee ziemlich geschafft und etwas blockiert, in Sachen Songs schreiben. 1996 musste Sarah ihr neues Album rausbringen, aufgrund ihres Plattenvertrages, wo sie verpflichtet ist alle zwei Jahre eine CD rauszubringen, entstand „Rarities, B-Sides and other stuff“, eine CD mit Remixes ihrer bisheringen Songs.

1996 rief Sarah „Lilith Fair“ ins Leben, bei diesen Konzerten spielen und singen nur Frauen. Anfangs wurde Sarah McLachlan ziemlich belächelt wegen des Konzeptes, doch allen zum Trotz hatte sie mit Lilith Fair sehr grossen Erfolg. Zu den Acts gehören unter anderem: Jewel, Sheryl Crow, Paula Cole, Tracy Chapman und viele mehr.
„Lilith Fair“ lief letztes Jahr wieder mit sehr grossem Erfolg.

Bevor sie ihr neues Album im Jahre 1997 veröffentlicht heiratete Sarah McLachlan am 7.Februar ihren Drummer Ashwin Sood. Dann erschien ihr siebtes Album „Surfacing“. Nach einer Woche Stand das Album in den USA auf Platz 2, in Kanada wie selbstverständlich auf Platz 1. Kein Wunder, dass sie für dieses Album 2 Grammys bekam.

1999 erschien dann „Mirrorball“, es ist eine Art Greatest Hits Album.
Für mich ist das Album „Mirrorball“ das bisher beste Album. Es ist ein Live-Album. Diese Cd wurde in mehr als 35 Konzerten auf ihrer „Surfacing“ Tournee im Jahre 1998 aufgezeichnet. In diesen Liedern zeigt Sarah was wirklich in ihr steckt, da spürt man ihre Energie und Leidenschaft für die Musik. Also man sollte sich diese Cd wirklich mal anhören!
Total klasse!!!

Am 26. Juni 2001 erschien dann Sarah McLachlan´s bisher letztes Album „Sarah McLachlan Remixed“.

Ich kann euch nur empfehlen mal in ein Album von Sarah reinzuhören, vielleicht werdet ihr es genauso mögen, wie ich.

Sonnigen Tag noch
eure Manu
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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