Medieval Lords - Bauen, verteidigen, erobern Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Steuerung:
ausgezeichnet
Spielanleitung:
ausgezeichnet
Wird langweilig:
nach wenigen Monaten
Grafik:
gut
Sound:
gut
Suchtfaktor:
extrem hoch
Betriebssystem:
Windows XP
Schwierigkeitsgrad:
Einsteiger
Diese Meinung basiert auf:
Verkaufsversion
Geeignet für Spieler ab:
ab 12 Jahren
Vorteile
Abwechlung , Steuerung und Spielspaß
Hoher Unterhaltungswert, lang anhaltender Spielspass, große Anzahl an Gebäuen, logische Weiterentwicklung der Upgrades und Entwicklungen des Spiels, Mapeditor, drei Geschwindigkeitsstufen, hervorragende Grafik
Nachteile/Kritik
man kann sich die Soldaten die man bauen will nicht selber aussuchen
Kein Freegame Modus vorhanden
Medieval Lords - Bauen, verteidigen, erobern Management PC Spiel am günstigsten bei:
ein Testbericht von luke19782010-01-07 17:11:47vom 07.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Abwechlung , Steuerung und Spielspaß ...Nachteile/Kritik: man kann sich die Soldaten die man bauen will nicht selber aussuchen
Heute kommt von mir ein kurzer Bericht über ein Aufbauspiel für PC
Genauer gesagt handelt es sich um Medieval Lords - Bauen, Verteidigen, Erobern
Der Preis liegt bei 10 Euro . Bei ebay ist es aber noch viel billiger
Das Spiel ist ab 12 Jahre freigegeben
Das Spiel ist für Anfänger genau richtig
Zum Spiel :
Zuerst muß man das Spiel Installieren . Aber das ist beim PC kein Problem .
Das Spiel bringt uns ins finstere Mittelalter . Es herrscht Krieg und das Land wird täglich gefährlicher . Und nun bis du mittendrin . Du übernimmst die Rolle einen Fürsten und mußt jetzt deine Stadt beschützen Aber da dein Land ja auch wachsen soll mußt du auch Kriege führen .
Jetzt mußt du gegen 20 verschiedene Gegner Kämpfen . Egal ob gegen die Hunnen oder die Wikkinger kämpfst , jeder der Gegner wird alles geben um dein Land zu erobern .
Am Anfang mußt du dir erst mal auswählen für wen du kämpfen willst . Dann mußt du deine Burg auf dem Land plazieren . Da mußt du nur darauf achten das sie nicht zu nahe an einem Gegner gebaut ist . So kann es schnell zum Krieg kommen . Aber auch an Sümpfen ist es nicht so gut da dort immer schnell zu eiern Pest kommen kann . Das ist nicht gut für die Bewohner wie du dir sicher denken kannst . Also muß man schon von Anfang an genau mitdenken was man macht . Auch beim weiterbauen deiner Stadt mußt du genau aufpassen was du baust und wo du das Bauwerk errichtest .
Zuerst baust du also ein paar kleine Wohnhäuser und dann kommen auch schon die ersten Bewohner in deine Stadt um dort zu leben . Aber natürlich müssen sie auch essen , also mußt du für genug Nahrung sorgen . Da steht dir so einiges zur Verfügung was du bauen kannst . Bauen kannst du Obstgärten , Weizenfelder , Schweineställe und Kuhweiden .
Weiter geht es dann aber mit einem Steinmetz und Zimmermännern . So kann deine Stadt schnell wachsen . Wenn du im Spiel auf ein Haus klickst kannst du dann sehen was darin für eine Stimmung herrscht .
Aber nicht zu vergessen ist natürlich auch eine gute Verteidigung . Denn hast du keine Armee ist dein Land wehrlos und einfach zu besiegen . Die Kasernen sollten immer am Rand deines Landes Stehen so kann ein Angriff schnell mit einer guten Verteidigung entgegengesetzt werden . Aber besser ist es an jeder Seite deines Landes Soldaten zu postieren . . So ist man immer schnell gewarnt . Die Soldaten im Spiel muß man zum Glück nicht selber steuern sei
rennen einfach drauf los wenn sich ein Feind nähert . Also fang schnell an Bogenschützen oder Schwertkämpfer zu bauen damit dein Land sicher ist .
Doch da die Armee auch sehr viel Geld kostet muß auch deine Stadt weiter wachsen also mach dich daran ein Land anzugreifen . Bau dir also eine Schlagkräftige Armee auf und erobere deinen Nachbarn .
Nach und nach kommen im Spiel aber auch verschiedenen Sonderaufgaben auf dich drauf zu . Du mußt jetzt zum Beispiel einen Leuchtturm oder eine Brücke bauen Das sollte aber kein Problem sein sondern bringt mal etwas Abwechslung ins Spiel . Nun auf in den Kampf und denke daran niemand wird verschont .
Die Grafik ist schon gelungen egal ob Bäume oder Wüsten alles sah sehr detailgetreu aus . Mir haben nur die Bewegungen der Figuren nicht gefallen . die liefen alle als ob sie einen Stock im Ars.... hatten . Aber egal darauf kommt es bei diesem Spiel ja nicht wirklich an .
Die Steuerung war sehr einfach . Man brauch ja nur die Maus und die Tastatur . So kennt man es ja bei dem PC . Kinderleicht und schnell zu erlernen .
Der Sound war auch vollkommen ok . Die Geräusche waren gut wahrzunehmen egal ob es die Schweine waren oder man befand sich im Kampf . Ich war zufrieden .
Für mich war das Spiel einfach klasse . Die Aufgaben im Spiel waren einfach aber eben Abwechslungsreich . Die Hauptaufgabe im Spiel liegt jedoch darin Krieg zu bauen und Land zu erobern . Doch nie sollte man vergessen auch die Bewohner in deinem Land Glücklich zu machen .
Also mach dich ans Werk !!!
Spielspaß : Note 1,3 für mich war nur ein Nachteil das man nicht selber aussuchen konnte was man für Soldaten bauen wollte . Die sind immer aus ihre Kasernen gekommen wie sie lustig waren . Ob Schwertkämpfer oder Bogenschütze man hatte eben keinen Einfluß .
ein Testbericht von trampastheo2005-12-21 20:42:21vom 21.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Hoher Unterhaltungswert, lang anhaltender Spielspass, große Anzahl an Gebäuen, logische Weiterentwicklung der Upgrades und Entwicklungen des Spiels, Mapeditor, drei Geschwindigkeitsstufen, hervorragende Grafik...Nachteile/Kritik: Kein Freegame Modus vorhanden
Zu einem weiteren, besonders interessanten Strategiespiel, welches ich mir vor wenigen Tagen beiliegend mit der Zeitschrift "Computer Bild Spiele" zugelegt habe, komme ich in meinem heutigen Bericht: Medieval Lords (für den PC versteht sich). Besonders viel hatte ich vom Spiel, als es letztes Jahr erschien, nicht mitbekommen. Da eben andere Bestseller wie die Siedler 5 den Markt dominierten, passiert es eben, dass solche Games wie Medieval Lords untergehen. Doch genau dann sollte man auch ein Auge auf Strategiespieler dieser Art werfen, manchmal sind nämlich wahre Meisterwerke mit dabei. Man kann es aber so wie ich auch nachholen und das für 3,60 Euro für die Spiel-DVD von Computer Bild.
Spielprinzip
Ein klassisches Strategiespiel basiert auf die drei goldenen Worte: Bauen, Verteidigen und Erobern. Genau diese Begriffe sind bei Medieval Lords ausschlaggebend für das Bestehen der Aufgaben bei den Kampagnen und Szenarien des Spiels. Man bekommt als Landherr eine kleine Region zugeteilt und muss diese so richtig aufblühen lassen. Doch so leicht ist das nicht, denn auf jeder Landkarte warten dutzende Herausforderungen. Von Gegnern, die einen mit ihren Angriffen nicht zur Ruhe kommen lasen bis hin zu Hungersnot, weil man nicht gut wirtschaftlich geplant hat. Ziel ist es meist den Gegner, nachdem man genügend Kräfte gesammelt hat, mit seiner Armee zu beseitigen. Bis dahin hat man jedoch einen langen, aber äußerst reizenden und unterhaltsamen Weg vor sich.
Gameplay
Mit einer einfachen Strasse und einem Bergfried fängt im Spiel alles an und wenn man gut ist, kann man es bis zu einem luxuriösen Bäderhaus und unbezwingbaren Stadtmauern schaffen. Medieval Lords bietet mir das, was ich von einem Strategiespiel der oberen Klasse erwarte: eine langsame Entwicklung und Forschung von neuen Gebäuden und eine verständliche Art und Weise, wie Gebäude und Einrichtungen voneinander abhängig sind. Mit einer Scheune als Wohnung beginnt das Spiel, doch schnell kann man sein Hausrating erhöhen und bis zur Stufe 9 hochheben. In dem man um seine Häuser öffentliche Einrichtungen für das allgemein Wohlbefinden erbaut, steigert sich der Wert der Häuser und auch die Bevölkerung wächst ständig zu. Dabei kann man leichter Arbeitsplätze, wo enormer Mangel besteht, decken. Mit der Steigerung der Bevölkerung steigt jedoch auch das Bedürfnis der Menschen an Nahrungsmitteln. Obstfarmen, Getreidefelder, Schweinezuchtanlagen, Hühnerställe und Kuhweiden sorgen für die wichtigen Nahrungsmittel im Spiel. Sollte man zu wenig Nahrung für seine Bevölkerung produzieren, wird man das angezeigt bekommen. Es leuchtet dann rot im Nahrungsproduktionsfeld. Selbes gilt auch bei Goldverlusten. Sollte das passieren, ist es angebracht die Steuerregelung (fünf Stufen) zu überdenken.
Die Vielfalt an Gebäuden im Spiel hat mich sofort begeistern können. Ohne Baumeister und Maurer kann man eigentlich im Spiel kaum vorankommen. Mit diesen kann dann eigentlich, unter gewissen Voraussetzungen, alles gebaut werden: von schönen Blumengärten und Schenken bis hin zum Bäderhaus und dem Luxus-Friedhof. Ja, den gibt es auch. Den Armenfriedhof kann man bereits zu Beginn bauen, den für die Reichen erst viel später. Die meisten Gebäude lassen sich mit der Zeit hochstufen, wie der Bergfried und die Wachtürme. Mit deren Upgrade steigt auch das Rating der Bevölkerung, bis man es endlich zur
goldenen Stadt schafft. Das etwas makabre am Spiel: damit die Bevölkerung ganz zufrieden ist, braucht sie einen hohen Grad an Sicherheit. Dieses Sicherheitsgefühl entsteht leider vor allem durch das Erstellen von Pranger. Dort kann man dann im Nahzoom erkennen, wie die Verurteilten Kriminellen vom Henker aufgehängt werden.
Aus der Sicht des Kampfs, sollte man im Spiel schnellstens Infanterieeinheiten ausbilden. Diese entstehen aus der Bevölkerung und maximal 5 Soldaten pro Einheit sind dann verfügbar. Diese sollte man in den Wachtürmen und nahe seiner Grenze zum Gegner aufstellen, damit sie gut verteidigen können. Später kann man mit Rittern und Katapulte den Gegner auch angreifen - was letztendlich auch Sinn und Zweck des Spiels ist (um eine Kampagne zu gewinnen muss man meistens den Gegner besiegen). Um Verluste beim Verteidigen des eigenen Landes zu vermeiden, empfehle ich viele Türme rund um die Grenze des Landes zu platzieren, aber vor allem mit guten Mauern für Sicherheit sorgen. Die drei Schwierigkeitsgrade des Spiels bieten für jeden etwas und die drei Geschwindigkeitsstufen sorgen für ein perfekt einstellbares Gameplay.
Der Landschaftseditor, der ebenfalls im Spiel mit vorhanden ist, gehört in meinen Augen zu den besonderen Stärken des Spiels. Hier hat man die Möglichkeit eine Karte selbst zu gestalten. Dabei macht es unglaublich viel Spaß zu entscheiden, wo man Berge und Hügel entstehen lässt, wo ein Fluss platziert wird (wie breit er ist oder wie lang), welche Vegetation die Landschaft enthalten soll und sogar welche Tiervorkommnisse auf der Landkarte erschaffen werden sollen. Einfach genial. Mir macht es dann besonders Spaß eine Landschaft zu kreieren, die einfach ein Naturparadies ist. Als Freund von PC-Spielen, der gerne Ökosysteme aufbaut und es einfach gerne wachsen und gedeihen lässt, kommt dieses Feature natürlich wie gerufen für mich und sichert mir einen Spielspass, der eigentlich in anderen Bereichen der Unterhaltung im alltäglichen Leben unbezahlbar wäre.
Nachteil des Spiels
Leider fehlt mir bei Medieval Lords, eigentlich das, was ich bei einem Strategiespiel oder einer Wirtschaftsimulation als besonders wichtig ansehe: der Freegame-Modus. Es handelt sich dabei um ein freies Spiel, wo man bauen und entwickeln kann was man will, ohne ein bestimmtes Ziel auf der Landkarte zu haben. Genau an diesem Modus mangelt es bei Medieval Lords. Da man jedoch durch den Mapeditor teilweise diese Funktion ausleben kann, ist dieser Makel dem Hersteller des Spiels zu verzeihen.
Grafik-Sound
Grafisch bekommt Medieval Lords von mir die Bestnote. Die Feinheiten auf den verschiedenen Landkarten sind teilweise beeindruckend und sicherlich mit anderen, grafisch hochkarätigen Spielen wie Age of Empires 3 oder Stronghold vergleichbar. Die Gebäude wurden perfekt grafisch kreiert, mit enormer Feinheit, ob von der einfachen, weiten Aussicht oder aus der Näheren mit der modernen 3 D Grafik. Bei einigen speziellen Gebäuden wie dem Naxos Tempel oder dem Leuchtturm wurde wirklich viel Zeit und Mühe investiert. Der Sound des Spiels ist genial geworden. Man hat sehr natürliche Klänge der verschiedenen Tiere, die auf der Landkarte zu sehen sind, nachstellen lassen. Ob das Gegacker der Hühner, die Mäh-Rufe der Schafe oder das Vogelgezwitscher - alles kommt perfekt rüber. Die Hintergrundmelodie des Spiels ist sehr ruhig, teilweise mittelalterlich und sicherlich sehr gut zur Atmosphäre passend. Steht ein Angriff eines Gegners bevor, wir man durch einen ernsteren Sound gewarnt. Die Mindestsystemvoraussetzungen, um Grafik-Sound perfekt erleben zu können, sind ein Pentium 3 Prozessor 1200 MHz und eine 256 MB Ram.
Fazit
Medieval Lords hat mich sowohl vom Gameplay, als auch von den grafischen Merkmalen beeindruckt. Der Langzeitspaß ist garantiert, denn Szenarien und Kampagnen sind genug vorhanden und die Aufgaben werden niemals leichter. Die Atmosphäre, die bei Medieval Lords während des Spielens entsteht, ist überwältigend und für den Strategiespielfan einfach ergreifend. Der Mapeditor ist sicherlich ein weiteres Plus des Games. Dass kein Freegame-Modus vorhanden ist, ist wohl als einziges Kontra zu erwähnen. Wer sich auch diesen Spaß nicht entgehen lassen will, sollte sich lediglich die aktuelle "Computer Bild Spiele" (also die Dezemberausgabe, nicht die bereits ebenfalls erschienene Januarausgabe, wo Wildpark Life angeboten wird) besorgen. Sofort danach kann der Spaß beginnen.
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