O-Titel: Password: Swordfish, USA 2001
Termin: 02. Mai 2002 [Kauf-DVD]
Genre: Action
Laufzeit: ca. 96 Minuten
Freigabe: ab 16 Jahren
Darsteller: John Travolta, Halle Berry, Hugh Jackman, Don Cheadle u.a.
Handlung
°°°°°°°°°°°°°°°°
Der Auftakt ist das Beste am gesamten Film. "Hollywood dreht nur noch Mist", behauptet Gabriel Shear (JOHN TRAVOLTA) beim Espresso und entwickelt anschließend eine Theorie über seinen Lieblingsfilm "Dog Day Afternoon" (Hundstage, 1976) von Sidney Lumet. Vor allem die Geschichte mit dem Bankraub plus Geiselnahme interessiert ihn, und er diskutiert mit seinen Komplizen die Möglichkeit, dass der Coup für die Bankräuber möglicherweise erfolgreich ausgegangen wäre, wenn sie als Beweis ihrer Entschlossenheit frühzeitig eine Geisel erschossen hätten.
Gabriel ist genau dazu bereit. Und er befindet sich in der gleichen Situation: Als er von seinem Tisch im Espresso-Café aufsteht und ruhig über die Straße auf die Bank zugeht, in der er und sein Team vor kurzer Zeit ein Dutzend Geiseln genommen haben, wird er umringt von einer schwerbewaffneten Spezialeinheit des FBI. Die Männer lassen Gabriel passieren, denn er trägt eine Totmann-Zündvorrichtung in seiner Hand, und die Geiseln sind mit ferngezündetem Sprengstoff in "die größten Minen der Welt" verwandelt worden.
Einige SWAT-Agenten verlieren die Nerven und hören nicht auf die Befehle von Einsatzleiter Agent Roberts (DON CHEADLE): Einen der Geiselnehmer vor dem Bankeingang trifft die Kugel eines Scharfschützen; ein Soldat will eine Geisel in Sicherheit zerren. Dabei wird der Zündmechanismus der Bombe ausgelöst, den die hilflose Frau am Körper trägt - die Explosion verwandelt die Straße vor der Bank in ein Schlachtfeld.
Was sich so lapidar liest, ist eine Szene, die aus THE MATRIX stammen könnte, denn sie wurde ebenfalls in "bullett time" aufgenommen und in 180°-Drehung und extremer Zeitlupe gezeigt. Natürlich wird dieses Meisterstück der SFX-Inszenierung später noch einmal gezeigt. Denn als nächstes kommt eine Rückblende....
Vier Tage zuvor wird am Flughafen von L.A. ein Mann festgenommen, weil die Beamten in seinem Gepäck zwei Pässe finden. Als Agent Roberts (CHEADLE) erfährt, dass es sich um den Finnen Axl Thorvalds (RUDOLF MARTIN) handelt, der als bester Hacker der Welt gilt, greift er ein. Thorvalds wird von einem Anwalt vertreten, mit dem er Finnisch spricht, weil er angeblich kein Englisch kann. Roberts bedroht ihn massiv, um etwas über seinen Auftraggeber zu erfahren. Doch Thorvalds weiß nicht einmal seinen Namen, allerdings bestätigt er, dass man ihn für einen großen Coup in der Cyberwelt der Computer engagiert hat. Unter einem Vorwand wird Roberts aus dem Verhörraum gelockt - wenige Minuten später ist Thorvalds tot.
SCHNITT. Midland/Texas. Nun erst betritt die eigentliche Hauptfigur die Bühne: Stanley Jobson ("X-Man" HUGH JACKMAN) haust in einem verrotteten Wohnwagen. Als zweitbester Hacker der Welt hat er Gesetze übertreten und den FBI-Server angezapft, denn das FBI hat die Computertechnik für illegale Abhöraktionen missbraucht. Das hat Stan zwei Jahre hinter Gittern eingebracht. Jetzt ist er ganz unten. Seine Frau Melissa hat sich von ihm getrennt, in L.A. einen Pornoproduzenten geheiratet und ihm gerichtlich untersagt, die gemeinsame Tochter Holly (CAMRYN GRIMES) auch nur zu besuchen.
Bei Stan taucht die attraktive Ginger (HALLE BERRY) auf,
die offensichtlich sehr gut über ihn Bescheid weiß. Sie drückt ihm 100.000 Dollar in die Hand, um ihn zu überreden, für ihren Boss (TRAVOLTA) zu arbeiten. Stan zeigt sich erst interessiert, als sie ihm helfen will, seine Tochter Holly zurückzubekommen.
Ginger führt Stan in Los Angeles bei ihrem Boss ein - es ist jener schillernde Gabriel Shear, der sein Leben als eine einzige Party zu feiern scheint. Ungeduldig verlangt Stan zu erfahren, was Gabriel von ihm will. Gabriel demonstriert es ihm auf seine Art: Er setzt Stan die Mündung einer Waffe an die Stirn und zwingt ihn, den komplizierten Zugangscode des Regierungscomputers innerhalb einer Minute zu knacken - während eines der Gabriel-Groupies ihm einen bläst, um ihn zu irritieren. Als die Minute vorbei ist, grinst Gabriel: "Es war alles nur ein Witz!" Stan kann darüber nicht lachen, aber - er hat den Code tatsächlich geknackt. Gabriel bietet Stan 10 Millionen Dollar, wenn der es schafft, die 512-Bit-Verschlüsselung eines bestimmten Netzwerks zu überwinden. Dazu stellt Gabriel ihm die modernste Hardware zur Verfügung. Stan denkt vor allem an Holly - er taucht bei Unterrichtsschluss vor ihrer Schule auf, chauffiert sie zu Melissas Haus und verspricht ihr, bald besser für sie sorgen zu können.
Roberts und seinem FBI-Team ist bei der Auswertung der Airport-Überwachungsvideos Stans Ankunft nicht entgangen. Roberts vermutet sofort, dass Stan Thorvalds' Nachfolger werden soll, und heftet sich an seine Fersen. Vor Melissas Haus stellt Roberts den Hacker und warnt ihn eindringlich: Thorvalds ist ermordet worden - Stan sollte zu seiner eigenen Sicherheit mit dem FBI zusammenarbeiten.
In Gabriels Villa entdeckt Stan, dass Ginger heimlich ein Aufnahmegerät am Körper trägt. Als er sie zur Rede stellt, gesteht sie ihm, dass sie Undercover-Agentin der Drogenüberwachungsbehörde DEA ist. Er beschließt, Gabriel nichts davon zu verraten. Gabriel weiht ihn in seinen Plan ein: Unter dem Codewort "Swordfish" existiert in geheimen Bereichen des Internet eine Kontenverwaltung mit Regierungsgeldern, die es offiziell nie gegeben hat: Als die DEA in den 70er-Jahren ihren Kampf gegen die Drogenkartelle intensivierte, wurden zu diesem Zweck etliche Scheinfirmen gegründet. Womit niemand gerechnet hatte: Die Firmen machten Profit. 40 Millionen Dollar sammelten sich an, die seitdem auf diversen Konten schlummern... und sich durch Zinsen vermehrten - auf 9,5 Milliarden Dollar. Die will Gabriel haben. Die Transaktionen müssen von einer Bank getätigt werden, und deswegen plant Gabriel, die WorldBanc in Los Angeles überfallen.
Einer seiner Helfershelfer ist der korrupte Senator Reisman (SAM SHEPARD), der sein Stück vom Kuchen verlangt. Reisman pflegt beste Kontakte zur FBI-Spitze, und als Direktionsassistent Joy (ZACH GRENIER) ihm vertraulich meldet, dass Gabriels Haus rund um die Uhr von Roberts' Team überwacht wird, warnt Reisman Gabriel und erklärt ihre Zusammenarbeit für beendet - ihm wird die Sache zu heiß.
Reisman will Gabriel aus dem Verkehr ziehen: Stan und Gabriel fahren durch das nächtliche Los Angeles, als sie von mehreren Wagen voll schwerbewaffneter FBI-Agenten angegriffen werden. Die beiden versuchen zu entkommen, und Gabriel erwidert das Feuer mit seiner Zimmerflak aus dem Kofferraum. Am nächsten Tag erschießt Gabriel Reisman höchst persönlich, während gleichzeitig dessen Assi Joy durch eine Autobombe den Löffel abgibt.
Nun geht's an Eingemachte: In einer Gewaltaktion hat Stan den Hacker-"Worm" zusammengestellt, mit dessen Hilfe er sich Zugang zu den Geheimkonten verschaffen kann. Gabriel hält sein Wort: Stan erfährt von seiner Bank, dass sein Honorar überwiesen worden ist. Gabriel erzählt Stan jetzt auch, was er mit den geraubten Milliarden vor hat: Er outet sich als Mitglied der Geheimorganisation "Black Cell", die FBI-Chef Edgar Hoover in den 50er-Jahren gegründet hat, um die "Freiheit" und den "American Way of Life" auf jede nur denkbare Art zu verteidigen. Als Mittel gegen Terroristen ist zum Beispiel vorgesehen, jeden Anschlag mit zehnfacher Vergeltung heimzuzahlen.
Um zu gewährleisten, dass Stan ihn auch bei den Transaktionen während des Banküberfalls unterstützt, lässt Gabriel Melissa und ihren Mann ermorden und Holly entführen. Stan verständigt daraufhin das FBI, bleibt aber wohl oder übel an Gabriels Seite. Nachdem Holly aus der Bank in die Obhut der FBI-Agenten entkommen ist, lässt Stan das gerade überwiesene Geld durch einen seiner Geniestreiche plötzlich in den Weiten des Internet verschwinden. Gabriel fackelt nicht lange - er knüpft die sympathische, doch verräterische Ginger an einem Stahlseil auf. Stan hat nur eine Minute Zeit, um den Transfer rückgängig zu machen, bevor Ginger elend erstickt. Stan schafft es. Als das Geld sicher auf Gabriels Konten überwiesen ist, erschießt er Ginger kaltblütig.
Gabriel zwingt die Geiseln und Stan, in den Bus vor der Bank zu steigen, der sie - mit Polizeieskorte - zum wartenden Fluchtflugzeug am Airport bringen soll. Wird es Stan gelingen, den zu allem entschlossenen Gabriel aufzuhalten? Bis es soweit ist, fliegen noch einige Darsteller in die Luft – nicht immer in einem Stück.
Mein Eindruck
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Der Film selbst ist spannend und actiongeladen. Wie gesagt, ist die Anfangssequenz mit der spektakulären Explosion vor der Bank die beste Szene – ganz nach dem Motto: Fang mit einem Knall an und steigere dich dann langsam.
Die Darstellerriege ist so umfangreich, dass die gefahr besteht, den Überblick zu verlieren. Deshalb ist der Plot komplett auf das Duo Gabriel & Stan zugeschnitten. Doch während Stan einen guten Grund hat und zwischen Gut und Böse schwankt, ist Gabriel einfach nur böse. Er ist das Skrupellose Endprodukt einer geheimen Agentenkarriere, der inzwischen einen Sinn für filmische Effekte entwickelt hat, in denen Menschen nur als Statisten auftauchen. Da er nur in einer einzigen Szene, bei der Verfolgungsjagd in L.A., in Gefahr ist, erscheint er wie ein Super-Bösewicht à la Lex Luthor in "Superman" statt wie ein echter Mensch. Das nimmt dem gesamten Plot die Glaubwürdigkeit.
Die DVD
°°°°°°°°°°°°°°°
Bildformat(e): Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Tonformat(e): Dolby Digital 5.1 in Deutsch, Dolby Digital 5.1 in Englisch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Italienisch
Die Ausstattung der DVD kann die aktuellen Qualitätsstandards durchaus erfüllen – immerhin zwei Making-ofs und mehrere alternative Enden sowie natürlich Infomaterial uber Crew & Cast. Dolby 5.1 allerdings ist leider nur Durchschnitt, DTS wäre top gewesen.
Neben der unvermeidlichen Trailer-Werbung bietet die Special Edition den Original-Kommentar von Regisseur Dominic Sena sowie zwei Dokumentationen: das Making-of von "The Making of Swordfish", wie es fürs US-TV gedreht wurde, und die Special-Effects-Doku "The Effects in Focus: The Flying Bus". Das Ende des Films erscheint nicht ganz befriedigend. Zum Glück kann man es nun mit den drei anderen alternativen Enden vergleichen. Fazit: Es ist auch nicht besser oder schlechter. Jedes Ende hat seine eigene Pointe.
Unterm Strich
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Ein äußerst brutaler Actionfilm, der nicht umsonst nach dem 11. September 2011 für Monate zurückgehalten wurde, kommt doch hier ein Top-Terrorist aus der Agentenszene ins Rampenlicht und zu eigentlich unverdienten Ehren. Die DVD bietet einiges an Bonusmaterial und ganz ordentlichen Sound.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
unterhaltsame Besetzung, aber leider nicht mehr!
ein Testbericht von Rivaldo19852005-05-23 11:51:16vom 23.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Starke Schauspielerbesetzung,unberechenbar...Nachteile/Kritik: viele Fragen bleiben offen
Schauspieler:
John Travolta – Gabriel Shear
Hugh Jackman - Stanley Dobson
Halle Berry - Ginger Knowles
Außerdem Don Cheadle, Vinnie Jones und Sam Shepard
Inhalt und eigene Meinung zum Film:
Stanley Dobson, der ehemals beste Hacker der Welt, lebt in einem kleinen Wohnwagen und verdient gerade so viel Geld wie er zum überleben braucht.Er wurde vor vielen Jahren von der Polizei wegen seiner illegalen Geschäfte im World Wide Web festgenommen und darf inzwischen nichts mehr mit Computern zu tun haben.Bei seinem morgendlich Golfspiel vom Dach seines Wohnwagens, kommt auf einmal die verfürerische Ginger mit einem teuren Auto angefahren.Sie macht ihm ein Angebot im Auftrag ihres Arbeitgebers Gabriel Shear.Er will, dass Stanley für ihn arbeitet und gibt ihm einen Vorschuß von 100.000 Dollar.Gabriel braucht einen neuen Hacker für einen ganz großen Coup, da ein finnischer Computerspezialist, den er eigentlich dafür vorgesehen hatte, an der Grenze von der Polizei geschnappt wurde.Es wird klar, dass auch ein Senator in den mysteriösen
Geschäften von Gabriel mit drinsteckt.Um Spuren zu beseitigen wird der Hacker aus Finnland aus dem Weg geräumt und erschossen.Inzwischen willigt Stanley ein, sich das Angebot von Gabriel anzuhören, da er nur durch das Geld und durch den damit verbundenen ertklassigen Anwalt, das Sorgerecht für seine Tochter bekommen kann.Schon in der folgenden Szene wird klar, dass es sich bei Gabriel’s Geschäften nicht gerade um legale Aktivitäten handelt.Stanley soll innerhalb von 1min den Zugangscode für das FBI Datennetz knacken.Es wird ihm dabei eine Pistole an den Kopf gehalten und zusätzlich wird er währenddessen von einer von Gabriel’s gutaussehenden Freundinnen „verwöhnt“.Letzten Endes war alles allerdings nur ein Bluff, denn nach exakt einer Minute drückt der Leibwächter von Gabriel mit der Kanone ab,doch sie war nicht geladen und einen Tastenknopf später hat es Stanley tatsächlich geschafft er ist in der FBI Datenbank.Doch dies war nur der Anfang.Stanley kommt mit in das Quartier von Gabriel.
Gabriel weit Stanley in seinen Plan ein.Stanleys muss für ihn einen „Wurm“ in ein Bankensystem einschleusen und bekommt dafür 10Mio Dollar.Die Aufgabe scheint unmöglich, doch als Stanley seinen neues Computersystem sieht, macht er deutlich „Unmöglich ist nichts!“.Als Stanley die erste Nacht in der Villa von Gabriel verbracht hat besucht er seine Tochter, die er eine ewige Zeit nicht mehr gesehen hat.Doch die Polizei ist ihm auf den Fersen.Der Polizeichef, der in vor Jahren geschnappt hat (gespielt von Don Cheadle),
weiß von den Geschäften von Gabriel und warnt Stanley.Doch dieser geht zurück zu Gabriel und arbeitet weiter an dem Wurm.Allerdings wird es für ihn immer mysteriöser, desto länger er sich bei Gabriel aufhält.Zum einen findet er eine Puppe von Gabriel im Keller, allerdings denkt er es sei nach seiner langen Arbeitszeit am Computer nur Einbildung, zum anderen sieht er Ginger nur in Unterwäsche begleitet mit einem Mikrofon.Er stellt sie zur Rede und sie sagt sie sei vom Geheimdienst.Zwischenzeitlich werden Gebriel und Stanley in eine wilde Verfolgungsjagd verwickelt, in der Gabriel mehrere Leute erschießt.Es waren Leute von dem Kongressmitglied, der den Auftrag an Gabriel abblasen will, doch Gabriel will den Auftrag gegen den Willen des Senators erfüllen und erschießt ihn sogar
als dieser gerade fischen ist.Nach der Schießerei ist Stanley zwar am Boden zerstört, allerdings wird er von Gabriel, der am Ende sogar die Tochter von Stanley entführt, gezwungen den Wurm fertigzustellen.Am Ende kommt es zu der Geiselnahme in einer Bank.Durch die Geiselnahme von Stanley’s Tochter und die Erschießung Gingers (die allerdings wie wir später erfahren nur inszeniert war) wird Stanley, der schon lange keine Lust mehr auf die kriminellen Machenschaften von Gabriel hat, dazu gezwungen.Die Geiselnahme verläuft nicht ganz nach Plan, da eine Geisel beim Versuch sie zur retten in die Luft gesprengt wird, denn alle Geiseln „Splitterbombenwesten“ anhaben und die Bank nicht verlassen können ohne die Bomben zu zünden.Gabriel bekommt einen von ihn geforderten Bus und fährt mit ihm von der Polizei verfolgt weg.Doch plötzlich wird der Bus von einem Helicopter in die Luft verfrachtet.Letzten Endes landet der Bus nach einigen Turbulenzen auf einem Dach.Auf dem Dach steht schon der nächste Helicopter bereit, der die Fluchtgelegeneheit von Gabriel und seinen Leibwächtern ist.
Der Helicopter sartet doch im letzten Moment nimmt Stanley den (nicht zufällig im Bus gelagerten Raketenwerfer, wie am Ende klar wird) und feuert eine Rakete auf den Hubschrauber ab und er stürzt ab.Die Leiche von Gabriel wird scheinbar geborgen.Als Stanley sie identifizieren soll wird ihm einiges klar.Dies ist die Puppe von Gabriel die er schon einmal gesehen hat und außerdem beginnt er zu begreifen, dass Gabriel alles genauso geplant hat und vieles zur Ablenkung diente.Es wird eindeutig klar am Ende, dass beide noch am Leben sind, man sieht sie mit veränderter Frisur am Hafen von Monaco.Doch auch für Stanley gibt es ein Happy End.Er besitzt endlich das Sorgerecht für seine Tochter.
Eigene Meinung und tiefergehende Analyse
Zum einen bin ich der Meinung, dass der Film durchaus verdient gehabt hätte einen größeren Erfolg im Kino zu haben.Wenn man sich die Hauptdarsteller mal genau ansieht so lässt es sich nicht vermeiden von einer Traumbesetzung zu sprechen.John Travolta der Gabriel Shear spielt ist durch Filme wie Pulp Fiction, Schnappt Shorty oder auch Zivilprozess zu einer vielseitigen Größe in Hollywood geworden.Die Rolle von Gabriel, einem charismatischen, wortgewandten, cleveren und skrupellosen Kriminellen, ist ihm wie auf den Leib geschneidert.Auch die Vaterlandsliebe, die durch die höheren Ziele, nämlich das erbeutete Geld zur Terroristenbekämpfung zu verwenden, deutlich wird bringt ein John Travolta glaubhaft rüber.Allein dieser Charakter gibt dem Film ein Stück Faszination.Denn Gabriel kündigt Stanley die Ablenkung während seines Aufenthalts bei ihm sogar an.Er erzählt ihm von einem Zauberer, der ohne das Bemerken des Publikums einen Elefanten auf der Bühne nur mit Ablenkung verschwinden lassen konnte.Er könnte sich zwar vieles auf der Welt auch ohne den Bankraub leisten, aber er hat viel höhere Ziele.Auch die durchdachte Durchführung der Geiselnahme in der er immer noch ein Ass im Ärmel hat und scheinbar auf alles vorbereitet zu sein macht in schon zu einem faszinierenden Charakter.
Auch Ginger ist meiner Meinung nach gut getroffen.Denn wer würde sich denn nicht von einer Halle Berry (bekannt aus Filmen wie James Bond, Gothika oder Cat Woman) verführen lassen.Sie trägt eine wichitge Rolle in den Planungen von Gabriel.Sie ist die verführerische Frau an seiner Seite, die jeden Mann länger als nur einen Moment ablenken kann.Aber auch Stanley Dobson (bekannt aus X-Men 1 und 2) spielt seine Rolle als gebrochener und vom Alkohol gezeichneter Computerspezialist wirklich ziemlich gut.
Auch die Darstellungsweise des Films finde ich interessant.
Der Film beginnt mitten in der Bankraubszene während der Geiselnahme.Die Szene wird bis zur Explosion der Bombe, die um eine der Geiseln geschnallt ist, gezeigt.Danach beginnt der Film mit der Geschichte was einige Tage zuvor passiert ist.Dann läuft der Film ganz normal chronologisch weiter.
Insgesamt kann man also sagen ist Film sicherlich spannend und unterhaltsam.Alerdings gibt es einige Kritkpunkte am Film, die wohl rechtfertigen, dass der Film trotz hochkarätiger Besetzung kein Kassenschlager wurde.
Zum einen bleiben wohl auch aufgrund der Kürze des Films einige Fragen offen.Zum einen wird nicht erklärt wie Gabriel einfach so einen Senator erschießen kann.Es gibt über diesen Fall keine weiteren Informationen, dieser Mord hätte weite Kreise ziehen müssen.Allgemein kann man sagen, dass man viele solcher Details noch weiter ausführen könnte.Auch die Flucht vom Dach von Gabriel wird nur angedeutet.Es wird nicht erklärt wie er letzten Endes aus dem von der Polizei umstellten Haus verschwinden kann.
Des weiteren stört mich außerdem der amerkanische Patriotismus, der auch in diesem Film mitschwingt.Ich habe nichts gegen Patriotismus, allerdings wird dieser in Amerika nicht hinterfragt und letzten Endes wird Gabriel, so dargestellt, dass er alleine als Amerikaner, die Welt vor Terrorismus schützen kann und somit Amerika für die Sicherheit der ganzen Welt sorgt.
Alles in allem ein sicherlich guter Film, aber halt auch nicht mehr.....
Zur DVD:
- Sprachen: Englisch und Deutsch
- Sound: Dolby Digital 5.1
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Italienisch
- Spieldauer: 96min
- Altersbeschränkung: ab 16 Jahren
- Extras:Original Dokumentationen The Making of Swordfish, „The Effects in Focus: The Flying Bus“,
Interviews mit Regisseur Dominic Sena, Szenenauswahl und Trailer
...
Boodil, 18.03.2005
Sehr guter Analyse-Teil, aber die Inhaltsangabe ist viel zu ausfuumlhrlich. Da wird ja jedem, der den Filme gerne noch sehen wuumlrde, auch das letzte bisschen Spannung verdorben.
infoload, 19.03.2005
Hallo, erst mal super Bericht. Leider verraumltst Du etwas viel vom Film. Trotzdem von mir ein quotsehr nuumltzlichquot.
ein Testbericht von Tuvok2004-08-06 17:22:33vom 06.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Die Abstrakte Form der Kriminalität, Travolta, und ein paar Brustwarzen von Halel...Nachteile/Kritik: Irgendwie die Langeweile, die unlogische Handlung
PASSWORD SWORDFISH
GABRIEL SHEAR ( John Travolta ) hat alles was Menschen sich nur so träumen. Macht Geld, Reichtum. Er nimmt sich alles zu jeder Zeit und zu jeder Gelegenheit und an jedem Ort. So auch STANLEY JOBSON
( Hugh Jackman ) dem er 100.000 $ zahlt, um von Texas nach Kalifornien zu fliegen, und ihn zu besuchen.
Er hat zwar so gegen die Bewährungsauflagen verstoßen aber was macht das schon anhand dieser Belohnung.
GINGER ( Halle Berry ) eine enge Mitarbeiterin und Geliebte von GABRIEL hat ihn dazu überredet. In
der Zwischenzeit ist ALEX ein Computergenie aus Finnland am Flughafen angekommen und wird festgenommen weil er 2 unterschiedliche Päße hat. Er kann zwar flüchten wird aber nach kurzer Zeit festgenommen und verhört.
Er hat Angst zu gestehen und versucht den Polizisten klar zu machen, das er sonst erschoßen wird. Leider wird ALEX erschoßen, und keiner kann die Mörder mehr finden, sie sind Spitzen Spione und Killer. STANLEY ist nicht gerade begeistert von dieser Vorstellung denn ihm kann das auch passieren. GABRIEL steckt nämlich dahinter. Er nimmt den Job an. Seine Tochter MOLLY ist bei seiner Ex Frau MELISSA, die will sie nicht rausrücken. Ihr neuer Mann hat genug Geld um STANLEY wieder hinter Gittern bringen zu lassen.
STANLEY sieht sich die ganze Sache mal an, und erfährt das GABRIEL von ihm verlangt einen 512 KB Wurm in ein Programm zu schleußen. In ein Programm das seit 1985 existiert, Scheinkonten wurden damals eröffnet um Schmiergelder zu beherbergen. Ein Staatliches geheimes Projekt, Namens Swordfish. Als damals 400 Millionen $ überblieben, wurden mit den Zinsen 9,5 Milliarden $ daraus, und GABRIEL will das Geld haben. Er will etwas erreichen von dem andere nur träumen, und das keiner versteht.
Diese illegale Regierungsgelder helfen dem charismatischen Spion GABRIEL für einen Plan der nicht so leicht zu erfüllen ist und wo er die Hilfe des weltbesten Hackers braucht der momentan lebt. Eben STANLEY. Nach kurzer Zeit sieht aber STANLEY das er nur eine Schachfigur ist. Jetzt fragt sich der Zuseher, wieso ist eine Bank voller Polizisten, wieso sind 22 Geiseln mit Dynamit am Körper angebunden und haben Hunderte Kugellager am Körper, und drohen zu explodieren ?
Ein perfekter Plan, doch um das rauszufinden muß die Reise um 4 Tage zurückgedreht werden, und 99 Min. Film abwarten.
Der Anfang ist ein Wahnsinn gewesen. Eine Geisel explodiert, hat Dynamit am Körper und Kugellager und die Kugeln fliegen durch die Gegen wie ein Düsenjäger und durchbohren alle umstehenden Polizisten. Und dann geht die Geschichte in die Ruhe und beginnt 4 Jahre früher. Eigentlich so gesehen keine schlechte Idee.
In der Welt der Bits und Bytes ist diese Story angesiedelt, in einer Welt in der nur Macht und Geld zählt. Travolta spielt die Rolle des Gabriel ziemlich gut, und man nimmt ihm das auch alles ab, nur etwas mehr Spannung hätte der Film vertragen können. Anfangs war die Geschichte wirklich gut, Ein Computerspezialist wird am Flughafen von L.A. gefangengenommen und wir hingerichtet, die Hauptfigur Stanley ist ein Mensch der sich mit allem auskennt, einer der wohl besten Hacker der Welt, und er wird gebraucht.
Für einen Auftrag den man nicht so schnell versteht wenn man kein Computerfreak ist. Einiges in diesem Film war etwas zu langatmig, man hört einfach sehr viel von Computerinternen Sachen, die vielleicht Leute interessieren mögen die sich mit Computern auskennen. Leute die sich mit „ Speed „ und „ Stirb langsam 3 „ anfreunden können.
Ein bißchen „ Sneakers die Lautlosen „ „ Fletchers Visionen „ und „ Nachtfalken „steckt in dem Film.
Leider war keine Szene dabei in der man sich so richtig wieder ausheulen kann, oder an die muskulöse Schulter der Freundin sich lehnt und in Ruhe einen Obstsalat ist. Romantisch war der Film also nicht. Er hatte Action.
Ich würde ja gerne wissen woher Gabriel das ganze Geld hat um sich so viel zu kaufen.
Eines war an diesem Film schon besonders, die größte Summe die je auf einmal überwiesen wurde, oder die auf einmal von wem gestohlen wurde, oder die erwähnt wurde bei eniem Diebstahl. Man stelle sich vor 9,5 Milliarden $. Wie viel das ist kann man nicht mal schätzen. Ein Betrag mit dem man 1 Million Tonnen vergoldetes Popcorn kaufen könnte, und es bleibt immer noch genug über um das Empire State Building umzubauen und einen Swimming Pool mit einer 340 Meter hohen Wasserrutsche zu basteln.
Halle Berry eine echte Zuckermegaschnecke paßt sehr gut rein in die Story, und sie hat auch einen fantastischen Körper, von der sich jeder Kinobesucher überzeugen kann wenn er etwas männlicher ist als einige Mädels. Der Film war teilweise spannend, aber nicht aufregend, er war etwas langweilig und langatmig, und hatte zuviel Computergeschwaffel dabei.
Es waren nur ganz wenige gute Szenen dabei, und die waren sehr kurz. Einige sehr gute Wendungen hatte der Film, die ihn eigentlich zu einer Auszeichnung machen, und die kommen dann eher im zweiten Drittel des Filmes. Also gefallen hat er mir, Hochspannung war leider nicht sehr oft da. Der Soundtrack war teilweise gräßfürchterlich, und da ist es immer gut, wenn du eine Freundin hast die lange schlanke Finger hat, die passen dann sehr gut tief ins Ohr rein, anstatt Watte, die man ja nicht immer mit hat.
Man kann zwar einige Tampons aufreißen, statt Ohr Watte, aber das ist eine andere Geschichte.
Könnte etwas spannender sein, hatte zuviel Computerkram das nicht spannend war, und war etwas langweilig und langatmig, immer das gleiche, und kam mir vor wie ein Computervideoclipfilm.
ein Testbericht von gromert2004-07-21 18:56:26vom 21.07.2004Empfehlung: nein
Als ich den Trailer zu Swordfish im TV sah, dachte ich so bei mir - wow, Travolta mit langen Haaren und ner Mords-Wumme in der Hand, der Film könnte was taugen. Nachdem ich zwei Std. später aus dem Film kam, war ich geläutert: die Idee des Films ist zwar recht nett, jedoch finde ich die Umsetzung stellenweise eher schwach. Zur Story: Ein Ex-Hacker (Hugh Hackman) wird von Gangster Gabriel (John Travolta) mehr oder weniger freiwillig dazu gezwungen einen Wurm zu entwickeln, der es Gabriel möglich machen soll, in eine Datenbank
einzudringen um Milliarden von Dollars zu "überweisen". Im Grunde ist das die Essenz der Story. Ach ja, der Hacker möchte gern das Sorgerecht für seine Tochter erringen, ist jedoch finanziell nicht in der Lage dazu, bis ihm Gabriel diesen Millionauftrag anbietet. Diese Argumente genügen ihm, um 2 Jahre Knasterfahrung zu ignorieren und einzusteigen, obwohl er dabei immer der Gute bleibt und letzten Endes regelrecht gezwungen wird. Die richtig guten Actionsequenzen (Slomos, Explosionen...) sind eher rar. Viel mehr wird auf die doch stellenweise recht durchschaubare Story eingegangen (das Technobabble zu den Viren und Würmern ist nach dem Muster "Hauptsache viel Fachchinesisch" gebaut). Trotz allem ist der Film recht nett zum mal anschauen, da die Schauspieler recht überzeugend sind (vor allem Halle Berry!) aber keinesfalls das Ticket für einen Kinobesuch wert!!!
...
ein Testbericht von zickendieb2003-06-30 14:47:26vom 30.06.2003Empfehlung: nein
Vorteile: dt. Synchronisation...Nachteile/Kritik: ein großes Loch als Drehbuch
"Wisst ihr was mit Hollywood los ist? Die produzieren Scheiße. Absolut banale, unbrauchbare Scheiße. Ich bin kein verbitterter Möchtegernfilmemacher, der in den Rauchschwaden seiner Wasserpfeife nach dem tieferen Sinn des Lebens sucht. Nein, ich rede über grauenvolle Schauspieler, miserable Drehbücher,
kurzsichtige Regisseure, oberflächliches Geschwätz - was die meisten Studios Prosa nennen."
>> Vorweg
Die ersten Worte des Films habt ihr als Einleitung schon lesen dürfen. Genau das sagt nämlich Gabriel Shear (John Travolta) in der Anfangssequenz.
Warum ich genau dieses Zitat verwendet habe, erkläre ich später. Alle die den Film noch sehen möchten,
sollten den Abschnitt "Schlimme Vermutungen" überspringen.
>>Die Story
Ex-(Super-)Hacker Stanley soll vom (super)reichen Geschäftsmann Gabriel engagiert werden, um (super) viel Geld aus den (ultra)geheimen Kassen der Regierung zu klauen. Weil Gabriel aber in seinem Anzug nicht halb so (super)sexy wie Ginger aussieht, und außerdem überhaupt keine Ahnung vom Hacken hat, schickt er Halle Berry (Ginger) um ein Date mit dem Ex-Hacker zu "erzwingen".
Ginger hat zwar keinen Nachnamen, aber dafür ein knappes Kleidchen und noch dazu Einhunderttausend Dollar in den nicht vorhandenen Taschen.
Weil Stanley die sexy Ginger mal ohne Kleidchen, und außerdem die Dollars haben will, geht er mit und lässt sich auf einen (super)gefährlichen Job ein.
Sein neuer Arbeitgeber ist fortan der reiche Gabriel, laufen soll der Diebstahl über die Telefonleitung und außerdem hat der Super-Hacker noch ein Töchterchen, das er aus den Fängen der Ex-Frau befreien muss.
Das Ganze führt dann zu "hochexplosiver Stimmung", "spektakulären Stunts", "wilden Verfolgungsjagden" und einem "grandiosen Spektakel"!
Ähm.....letzteres meint jedenfalls "Cinema".
>>Die Story und Ich
Ähnlich dünn wie die Papp-DVD-Hülle ist meiner Meinung nach die Story. Soviel Seltsames habe ich selten in einem Film gesehen.
Das Drehbuch, angeblich gabs eins, hat soviele Löcher und ist derartiger Käse, daß unsere Freunde in der Schweiz eine Klage beim Patentamt einreichen sollten.
Es wird viel zu selten klar, warum eine Figur dies oder jenes tut. Okay, "weils einfach cool rüberkommt" wäre eine Begründung.
Das reicht mir aber nicht.
Warum Halle Berry plötzlich so intim mit dem Hacker wird, warum sie auf der Toilette rumknutschen müssen, warum John Travolta so eine alberne Pagenfrisur trägt und noch viel mehr, wird mir einfach nicht klar.
Nur zur Erklärung. John Travolta spielt einen reichen,eiskalten Geschäftsmann.
Also was soll dann diese dämliche Frisur?
Und warum hüpft er wie ein junges Reh in einen Nachtclub, statt angemessen und cool die Treppe zu erklimmen?
Auch ist nicht klar, warum einer der Hacker die finnische Saatsbürgerschaft aber zwei deutsche Reisepässe hat.
Also der "Finne" wird in 24 Ländern wegen Computerkriminalität gesucht und reist trotzdem mit zwei (deutschen) Pässen in die USA ein?
Sehr seltsam! (Witzigerweise bemerkt das sogar einer der FBI-Beamten.)
Noch seltsamer: In der deutschen Synchronisation spricht er finnisch (auf jeden Fall irgendwie skandinavisch), in der englischen Version spricht er wiederum deutsch. Jedenfalls an den finnischen Stellen. Verwirrt? Ich auch.
Die Story ist einfach so dünn, das die Einfallslosigkeit sozusagen aus dem Zelluloid läuft.
Spätestens wenn ich merke, das ein Telefongespräch im Film einfach nur dazu dient, die Vorgeschichte zu erklären, dann wird es kritisch. Sowas darf man nicht merken. Damit ist für mich der Unterhaltungswert fast null.
Zurück zum falschen Finnen.
Der Mann wird verhört und von einem Beamten "Ikea-Boy" genannt.
Darauf hin der falsche Finne bzw. sein Übersetzer: "Ikea ist schwedisch."
Kurz drauf sagt der Beamte: "Jetzt bist du am Arsch, Hamlet.", was mir wiederum dänisch vorkommt.
Soll das witzig sein?
Genau da liegt mein Problem.
Ich weiss nicht, ob es witzig sein soll, oder ob es unfreiwillige Komik ist.
(Ich habe zwar eine "schlimme" Vermutung, aber dazu komme ich später.)
Kurzum, die Story schwächelt und hat riesige Löcher.
Spannung gibt es ab und zu, genau wie nette Actioneinlagen.
Aber das ist zuwenig. Selbst für einen Actionfilm.
>> Hörbares
Die deutsch Synchronisation ist gelungen.
An manchen Stellen sogar fast genial.
Die Filmmusik schwankt zwischen Techno-Klängen á la Blade und der klassischen Orchesterfilmmusik.
Durchschnitt, würde ich sagen. Auf jeden Fall besser als das Drehbuch. Der Ton auf der DVD ist sehr gut. Zumindest klingt er auf meinen Brüllwürfeln am Computer recht ordentlich.
(Der Rest der DVD-Besonderheiten ist am Ende aufgeführt.)
>> "Schlimme" Vermutungen
Ich hatte bereits erwähnt, das der Film in meinen Augen ziemlich seltsam ist. Das hat mich auf die Idee gebracht, das Ganze etwas genauer zu untersuchen.
Ich konnte mir nicht vorstellen, daß die ganzen Fehler und Löcher ungewollt sind.
Wenn man sich die ersten Zeilen des Films anhört, dann könnte man auf die Idee kommen, das den Zuschauer hier eine Mediensatire erwartet.
Kurz gesagt, die Hersteller machen sich über Hollywood lustig und verpacken das Ganze (um Geld zu verdienen) in einen Actionfilm.
Das mag weit hergeholt klingen, aber es würde einiges erklären.
Zum Beispiel das alberne Coverfoto der DVD-Hülle.
Es sieht so aus, als hätte sich Halle Berry kurz vor dem Foto noch schnell das Kleidchen hochgezogen, damit auch ja ihr Bein zu sehen ist.
Und: Sie tritt eine Zeitung mit Füßen. Das kann eigentlich nur satirisch gemeint sein.
Wenn man den Film unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, dann erscheint er plötzlich ziemlich witzig.
(Es würde auch den albernen Pagenkopf von Travolta erklären.)
Anfangs "droht" Travolta mit einer (Geiselspreng?)Fernbedienung. Die Polizisten tun ihm natürlich nichts, sonst würden ja die Geiseln hochgehen.
Dummerweise hat er zwischendurch diese Fernbedienung NICHT in der Hand. Scheinbar liegt sie auf dem Tisch oder er hat sie in der Tasche.
Ein Schuß, "Travolta" wäre hin und der Film zu Ende.
Es schießt aber Keiner.
Obwohl 5 Meter vor ihm ein paar Polizisten mit dem Gewehr im Anschlag stehen und auf ihn Zielen.
Wenn er dann in dieser Szene sagt: "...ich rede von miserablen Drehbüchern und kurzsichtigen Regisseuren" dann ist das entweder unglaublich witzig oder die Produzenten sind einfach nur dämlich.
Mehr von diesen Dingen will ich hier nicht erzählen.
Auf jeden Fall sollte man sich die ersten Worte des Films sehr gut einprägen und den Streifen dann aufmerksam verfolgen.
Manches wirkt einfach zu dick aufgetragen, als das die Macher es ernst meinen können.
(Ab und zu hört man sogar Kritik an der amerikanischen Politik heraus.)
Ich kann natürlich nichts beweisen, aber wenn es so sein sollte, daß sich Hollywood hier über sich selbst lustig macht, dann wäre der Film fast ein kleines Meisterwerk.
Falls nicht, siehe Fazit.
>>Fazit
Actionfans sollten diesen Film ansehen.
Einige Szenen sind durchaus sehenswert und wer nicht gerade eine durchdachte Story braucht, der darf (in der Videothek) zugreifen.
Ob sich der Kauf auf DVD lohnt, kann ich schlecht beurteilen. Das Bonusmaterial ist das Übliche und ob man den Film mehr als 1 oder 2 Mal sehen muss, wage ich zu bezweifeln.
Deswegen rate ich vom Kauf der DVD ab, vergebe aber für den Film eine Drei.
Wer einen modernen Actionfilm und John Travolta mag, hat sicher auch seinen Spaß.
(Es sei denn ihr seid so pingelig wie ich, und braucht neben der Ballerei, wennschon keine geniale, dann aber doch zumindest eine schlüssige Handlung.
Die gibts meiner Meinung nach einfach nicht.)
Die schauspielerischen Leistungen bewegen sich auf den üblichen Höhen. In Schulnoten ausgedrückt, würde ich eine 3 vergeben.
(Leider, denn ab und zu blitzt bei Travolta eine minimalistisch geniale Mimik auf. Er kann also, wenn man ihn nur läßt.)
Unbedingt sehen sollte man den Film, wenn man(n) Halle Berry halbnackt, barbusig, von Kleidchen eingeengt oder in scheinbar erotischen Positionen sehen möchte. Ich finde es zwar einfach nur penetrant, aber ich bin ja nicht Allzuviele.
Bei mir bleibt eine zwiespältige Meinung. Die Geschichte ist ja nicht übel, nur an der Umsetzung hapert es halt. Wenn der ganze Film so gewesen wäre, wie die ersten 8 Minuten es versprechen, dann hätte ich eine Eins vergeben.
Übrigens, warum müssen Computer in Filmen permanent penetrante Geräusche von sich geben?
Wer zum Teufel soll es den ganzen Tag an so einem nervenden Teil aushalten?
"Ich rede über den Mangel an Realismus. Realismus! Ein kaum beachtetes Element in der modernen amerikanischen Filmindustrie."
Unspektakuläre Grüße vom
Zickendieb
********Angehängtes
"Passw ort: Swordfish" (2001)
ca. 96 Min
Regie: Dominic Sena
Drehbuch: Skip Woods
Darsteller u.a.:
John Travolta (Pulp Fiction)
Hugh Jackman (X-Men)
Halle Berry (X-Frau:-))
Don Cheadle (Volcano)
FSK 16
DVD-Extras:
Making Of (2x)
Alternative Filmenden
Regiekommentar (englisch)
Sprachen: deutsch / englisch
Ton: Dolby Digital 5.1
Interaktive Menüs (fehlerhaft lokalisiert)
Noch ein Wort zur DVD-Hülle. Die ist schlabberigerweise aus Pappe. Außerdem sind Fehler im Text. (Einmal heißt der Hacker Jobson, dann wieder Dobson. Auf der Hülle ist er arbeitslos, im Film hat er einen "miesen Job".)
ein Testbericht von Zwergi3332003-06-13 13:33:19vom 13.06.2003Empfehlung: ja
Einleitung
An so einem heißen Tag wie gestern hab ich mich wiedereinmal zu Hause verkrochen. Hab ein paar Freunde zu mir eingeladen und wir haben einen kleinen Videonachmittag veranstaltet! War im großen und ganzen ganz witzig... ;) Naja dann kommen wir gleich eimal zu Film...
Manchmal wird das Leben eines Computerhackers richtig aufregend. Etwa wenn er im Hinterzimmer einer durchgestylten Techno-Disco sitzt, vor ihm am Tisch liegt ein Laptop, dessen Programm er knacken soll, rechts kniet eine Blondine, die sich eben an seinem besten Stück zu schaffen macht, links steht ein grimmiger
Schläger und hält ihm eine Pistole an den Kopf, der ganze Raum ist voller Menschen, die meisten grinsen und einer von ihnen sagt: ”Ich habe mir erzählen lassen, dass die besten Hacker der Welt zwei Minuten brauchen, um diesen Code zu knacken. Du hast 30 Sekunden. Wenn du es nicht schaffst, bist du tot. Achtung, fertig, los!”
Passwort: Swordfish ist ein Film, der mit einer Explosion beginnt, mit einer Explosion aufhört und auch mittendrin jede Menge Adrenalinbomben zur Zündung bringt. Kurz: Actionfeinkost Marke Joel Silver. Der amerikanische Erfolgsproduzent der Lethal-Weapon-Serie und der Die-Hard-Serie, der Hollywood-Player, der hinter Conspiracy Theory, Romeo Must Die, Exit Wounds und nicht zuletzt The Matrix steht, hat erneut äußerst eindrucksvoll demonstriert, dass er weiß, was im Kino ein guter Knalleffekt ist.
Passwort: Swordfish erzählt von einem Mann, über den niemand so genau sagen kann, ob er nun wirklich gut oder richtig böse ist. Früher war Gabriel Shear (John Travolta) in den Untiefen der amerikanischen und europäischen Geheimdienste tätig, inzwischen hat er sich selbstständig gemacht. Unterstützt von einer kleinen Schar begeisterter Anhänger (u.a. die englische Kicker-Legende Vinnie Jones in seiner neuen Eigenschaft als Filmschauspieler) und seiner ebenso undurchschaubaren wie sehenswerten Assistentin Ginger (Halle Berry) führt Gabriel abseits aller Polizeiapparate einen Privatkrieg gegen die größten Terroristen dieser Welt.
Natürlich braucht er Geld für diese Mission, sehr viel Geld sogar, und da kommt Stanley Jobson (Hugh Jackman) ins Spiel. Am Computer ist Stanley ein Genie, einer der besten Hacker der Welt, nur leider hat er sich zuletzt zu oft in den falschen Daten rumgetrieben, irgendwann gab es eine längere Gefängnisstrafe und jetzt darf er sich in der Nähe eines Computers nicht einmal mehr blicken lassen. Sagt die Polizei. Aber wer hört schon auf das, was die Polizei sagt?
Im Grunde ist die Sache einfach:
Gabriel kennt die Nummer eines Kontos auf dem die Regierung Milliarden an konfiszierten Drogengeldern bunkert. Stanley müsste für ihn nur den Zugangscode knacken und das Geld auf ein anderes Konto überweisen. Das Ganze findet am Besten im Verlaufe eines großangelegten Ablenkungsmanövers statt.
Etwa so: Du überfällst die zuständige Bank, machst einen Riesenwirbel um Geiseln und Bargeld, während du in Wirklichkeit nur an ihren Computer willst. Selbstverständlich bleibt nicht viel Zeit für solch eine Aktion. Deshalb auch der eingangs erwähnte Test, mit dem Stanley seinen Hacker gleich beim Kennenlernen auf Belastbarkeit in Stresssituationen hin überprüfen wollte.
Nur soviel: Stanley hat den Test bestanden. Locker. Aber angenommen hat er den Job dann doch nur, weil er nicht wissen konnte, was danach noch alles auf ihn zukommen würde. Denn Gabriel ist ein gerissener Kerl. Und nur weil der dir in die Augen schaut und ehrlich dabei grinst, heißt das noch lange nicht, dass er deswegen auch die Wahrheit spricht. Gabriel ist immer für eine Überraschung gut. Im Leben wie im Computer.
ein Testbericht von Gering2003-01-30 19:03:34vom 30.01.2003Empfehlung: ja
Und warum ist dieser Film besser als Matrix? Und das bei demselben Produzenten Joel Silver? Nun, weil die Handlung des Films besser durchdacht und besser vermittelt wird. Wo hier düstere Bilder über die Leinwand bzw. den Bildschirm wabern, findet man hier actiongeladene und rasante Szenen. Aber nicht zu vorschnell,….
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Zum Inhalt
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Der Film Passwort Swordfish firmiert unter dem Genre Thriller, was man zum Teil genauer unter der Rubrik Cyberthriller angeben könnte, aber, wer jetzt von euch schon abwinken will, eben nur zum Teil.
Gabriel Shear ( gespielt von John Travolta), tritt nicht nur
arrogant auf, er ist es auch, kann sich dieses Verhalten aber auch durchaus leisten. Dass Gabriel nicht sein echter Vorname ist und Shear ebenso frei erfunden, sei nur am Rande vermerkt, denn der gerade genannte wechselt seine Identität wie Dieter Bohlens Freunde ihre Freundinnen am Wochenende bzw. Normalsterbliche ihre Unterwäsche (bzw. ihre Unterwäsche wechseln sollten!!!).
Shear ist ein Geheimnis und ein ebensolches Verfolgt er auch, denn er versucht, die besten Hacker der Welt für sich zu gewinnen, um eine kleine Aufgabe zu lösen. Der erste wird bei der Einreise in die Staaten erwischt und muss von Shear leider, leider ausgeschaltet werden. Der zweite kommt aus den Staaten selbst, was grundsätzlich erst einmal keine ärgerliche Passkontrollen und Einreiseformalitäten bedeutet, was auch schon für Normalsterbliche (s.O.) heutzutage schon drei Stunden dauern kann. Dieser eben Nicht –Am-Zoll-Warten-Müsser heißt Stanley Dobson (wobei sein Name im Film immer wie Hobson ausgesprochen wird, na tja). Zwar hat er keinen Zollärger; den hätte er im Tausch gegen den, den er tatsächlich hat, aber sicher gerne auf sich genommen. Stan ist nämlich einer der gefährlichsten Hacker, der freilich dem FBI ein Bein gestellt hatte. Und der Verein versteht keinen Spaß. Nach einem längeren Gefängnisaufenthalt ist es im verboten, einen Computer anzurühren, was er auch tut. Zudem darf er keinen Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen, die gemeinsam mit ihrer Mutter bei deren derzeitigen Lebensgefährten lebt, der seines Zeichens einer der erfolgreichsten Pornoproduzenten der USA ist. Was nicht vollständig darauf zurückzuführen ist, dass Stans Ex ab und an als Darstellerin einspringt.
Stans einiger Wunsch ist, seine Tochter zurück zu holen. Und hier setzt Gabriel den Hebel an. Er bietet Stan die Summe von 10 Millionen Dollar, wenn er ihm hilft, 400 Millionen Dollar Schwarzgeld der Drogenbehörde digital zu rauben. Dazu ist nicht nur ein unknackbarer 128bit Schlüssel zu überwinden. Das ganze muss in 60 Sekunden passieren.
Nun, für seine Tochter macht Stan alles…..
Dass Gabriel ihm freilich nur einen kleinen Teil seines Planes verraten hat, dämmert Stan erst gegen Ende des Films, was durchaus gut ist. Denn Gabriel kennt keinerlei Skrupel, und Unschuldige sind dafür da, ebenso zu sterben…..
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Meinung
_/_/_/_ /_/_/_/_/_/
Der Film beginnt mit einem Vorgriff auf die Handlung und dieser Vorgriff enthält schon den technischen Leckerli des Films: Eine Sequenz, in der digitale Kameraschwenks und Tricktechnik dafür sorgen, eine Explosion in Zeitraffer und Kleistdetailauflösung atemberaubende Qualität.
Aber nicht nur die Trickfreaks kann dieser Film begeistern: Die gesamte Handlung zeichnet sich aus durch Schwung Rasanz, Actionszenen der oberen Klasse und einem John Travolta, der den arroganten Gabriel spielt, als müsste er nur einfach seinen Charakter darstellen. Also absolut überzeugend der ehemalige Tänzer in dieser Bösewichtrolle, bei der einmal so richtig skrupellos und gemein sein darf.
Zugegeben: Als ich im vorletzten Jahr die Trailer zum Film gesehen hatte, war ich eher skeptisch, ob John Travolta in einem solchen Film nicht deplaziert wirken würde.
Das Ansehen des Filmes hat mich eines besseren belehrt.
In den weiteren Hauptrollen spielen Halle Berry als Ginger und Freundin von Gabriel Shear sowie Hugh Jackman. Letzterer mimt Stan, und das durchweg sympathisch, glaubhaft und überzeugend. Im Gegensatz dazu sollte Halle Berry sicher nach Ansicht der Produzenten vor allem die FKK Freunde in die Kinos locken. Dass sie deutlich mehr schafft, unterstreicht ihren derzeitigen Rang unter den Hollywood – Schauspielern. Nackt wie angezogen durchaus sehenswert – und das Urteil ist objektiv, schließlich bin ich verheiratet.
Insgesamt ein atemberaubend rasanter Thriller mit absolut guten Darstellern, eine hervorragenden Story und einem Happy End – für einige Akteure.
Warum der Film nicht so erfolgreich war wie MATRIX?
Na ja, so manches entzieht sich eben jeder Logik.
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Daten:
Passwort Swordfish
USA 2001
Regie: Dominic Sena
Produzent Joel Silver
Darsteller:
John Travolta, Hugh Jackman, Halle Berry u.a.
FSK ab 16
ein Testbericht von Skywalkeratwork2003-01-12 20:55:49vom 12.01.2003Empfehlung: ja
Vorwort
--------
Heute möchte ich gerne über einen weiteren Film berichten, den ich damals wiederrum in der Sneak-Preview gesehen habe und gestern noch ein weiteres Mal auf Video! Ich muss dazu sagen, das ich einer der wenigen war, der diesen Film schon vor dem 27.09.2001 gesehen hat, da er anschließend verschoben worden ist auf den 01.11.2001. Es geht mir diesmal um einen weiteren Film mit John Travolta namens Passwort: Swordfish. Ob auch dieser Film zu den Guten von Travolta zählt, werdet Ihr in meinem Bericht erfahren!
Kurze Infos zum Film
---------------------
Der Film kam also
2001 in die Kinos und dauert insgesamt 99 Minuten! Freigeben ist er ab 16 Jahren und es handelt sich um einen Actionthriller. Neben John Travolta spielt sogar Halle Berry mit, die ja auch im aktuellsten James-Bond-Film mitgespielt hat. Regie führte hierbei Dominic Sena.
Schauspieler
-------------
John Travolta spielt Gabriel Shear
Hugh Jackman spielt Stanley Jobson
Halle Berry spielt Ginger und
Don Cheadle spielt Agent Roberts.
Ich kann zu den Schauspielern nur sagen, das sie mir alle sehr gut gefallen hat und wiederrum spielt John Travolta hier den Bösewicht, auch wenn er das anders sieht! Halle Berry spielt Ihre Rolle auch schon damals sehr überzeugend und besticht dadurch auch in diesem Film von Ihrer wunderbaren Figur! Hugh Jackman kannte ich zwar vorher noch nicht als Schauspieler, doch er spielt den „Guten“ gegenüber Travolta ebenfalls sehr überzeugend. Genauso wie der FBI-Agent Roberts, kannte ich ihn vorher zwar nicht, aber er wird mit Sicherheit noch weitere Rollen nach diesem Film angeboten bekommen.
Die Handlung
------------
Ganz am Anfang des Films, geht es sehr ruhig zu und zwar geht es um ein Gespräch zwischen drei Personen, wobei man am Anfang nur Gabriel Shear erkennt! Kurz danach geht es sofort mit einer Menge Action und Hektik weiter, denn wir befinden uns auf einmal mitten in einem Überfall einer Bank und das mit vielen Geiselnahmen. Durch ein hektisches Eingreifen eines FBI-Agents, gerät die Situation leider außer Kontrolle und dabei wird eine Geisel mit sehr viel Sprengstoff am Körper in die Luft gejagt. Da es sich dabei allerdings um eine Splitterbombe handelt, wird der gesamte Umkreis in Schutt und Asche gelegt. Danach geht die Handlung wieder zurück und zwar genau 4 Tage vor dem Überfall!
Hier geht es im Grunde nur um 2 weltbekannte Computerhacker, die versuchen zu Gabriel Shear zu gelangen! Denn dieser hat einen Auftrag für einen der beiden, wobei einer davon erschossen wird und nur noch einer übrig bleibt. Leider darf dieser eigentlich nach seiner 2jährigen abgesessenen Haftstrafe keinen Computer mehr berühren, ansonsten würde es wieder ins Gefängnis gehen. Allerdings nimmt er den Deal am Ende doch an, um sich von dem Geld einen Anwalt zu kaufen. Dieser soll nämlich versuchen, ihm das Sorgerecht für seine Tochter wieder zu besorgen. Ob es am Ende gelingt werde ich aber nicht verraten!
Nachdem Stanley Jobson es geschafft hat, einen sogenannten „Wurm“ in den Computer einer Zentralbank einzuschleusen, muss nur noch das Ganze in der Bank selber, auf verschiedene Konten übermittelt werden! Dazu geht er eher unfreiwillig mit in die Bank und landet am Ende zwischen den Fronten des FBI´s und von Gabriel. Anschließend versucht Gabriel mit dem verbuchtem Geld zu fliehen und schafft es am Ende auch. Das interessante ist aber nicht das er es schafft, sondern wie er es schafft und das seht Ihr am Ende des Films und ich werde es ebenfalls nicht verraten, um noch ein wenig Spannung zu lassen!
Meine Meinung zum Film
-----------------------
Alles in allem kann ich diesen Film zwar empfehlen, jedoch gibt es nicht sehr viele Action-Szenen und die Story handelt ein wenig zu viel von Computer-Begriffen, die man nur schwer versteht! Am Anfang gibt es eine riesige Explosion der Splitterbombe die zeigt, wie alles im Umkreis davon zerstört wird und danach gibt es wieder eine Menge Leerlauf. Dann wieder bei der Anfangsszene angekommen, beginnt der Film auch wieder etwas spannender zu werden!
Die Handlung selber ist auch ein wenig verwirrend meiner Meinung nach, jedoch wurde das Beste aus der Story herausgeholt! John Travolta hilft hier auch ein wenig als Bösewicht, den Film zu retten, genauso wie Halle Berry durch ein wenig Erotik. Aber ich kann leider nicht die volle Punktzahl vergeben und ich werden den Film nur als Mittel einstufen.
Somit hoffe ich, das ich euch ein wenig weitergeholfen habe mit meinem Bericht und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend! Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und wie immer freue ich mich schon auf alle Kommentare bzw. Verbesserungen. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
...
ein Testbericht von tobberich2003-01-09 18:09:16vom 09.01.2003Empfehlung: ja
Seit „Matrix“, dem absoluten Actionkultfilm der letzen Jahre und „Face/Off im Körper des Feindes“ warte ich schon auf einen Film der zünftige Action und ein bisserl ( darf auch ein bisschen mehr sein) Story verbindet , bis jetzt vergebens ,aber es zeichnet sich ein Silberstreif am Horizont ab.
Password:Swordfish könnte der legitime Nachfolger oben genannter Kultfilme zu sein , er scheint nämlich alles zu bieten was zu richtig deftiger, klirrender und sinnesbetäubender Action gehört:
einen charismatischen Hauptdarsteller ( John Travolta ), eine für einen Actionstreifen ausgeklügelte
Story und letztendlich einen erfahrenen Produzent von Action-Filmen in Person von Joel Silver.
Der Trailer war es dann auch der meine Erwartungen noch mehr schürte, denn Fliegende Busse und die zugegeben extrem Aufreizende Halle Barry taten ihr übriges meinen Entschluss zu festigen mir diesen Film unbedingt an zu gucken. Auch wenn es unter erfahrenen Kinogängern bekannt sein dürfte , das ein Trailer fast nichts über die Qualität des Films aussagt. Anno 1998 war’s da wurden alle gelungenen Szenen von „Wild Wild West“ in den Trailer gestopft, so das es im Film nichts mehr gab was einen vom Hocker reißen konnte.
Ob der Film meine Erwartungen letztendlich erfüllen konnte ?
Meine Rezension offenbart es...das ist so sicher wie der Eismann direkt vor dem Film !!
~~~Die Geschichte ist ebenso schnell geschrieben wie erzählt :~~~
Stanley Jobson ist eigentlich ein richtig armes Schwein. Vor kurzem aus dem Knast entlassen und damit vorbestraft ,dabei das Sorgerecht für seine Tochter zu verlieren und finanziell sowie seelisch völlig ausgebrannt.
Da kommt das 10 Millionen Angebot von „man ich böse“ Top-Terrorist Gabriel Shear eigentlich gerade recht, möchte man meinen. Wenn da nicht der Haken wäre das Stanley dafür verbotener Weise in einen Computer eindringen müsste, das kann er den er ist passionierter Informatiker.
Da ist er nun aber eigentlich gar nicht scharf drauf. Um das Sorgerecht seiner Tochter zu bekommen wollte er sich eigentlich dem Gesetz unterordnen. Daraus wird nun wohl nichts mehr den Shear hat die Tochter kurzerhand entführt, um seinen Forderungen vielleicht doch etwas mehr Nachdruck zu verleihen.
Doch selbst wenn er wollte , sich in den Computer zu Hacken ist nicht ganz einfach, oder genauer gesagt fast unmöglich aufgrund der 128 Bit Kryption wie Stanley Fachmännisch feststellt .Er sollte sich jedoch beeilen diesen Schlüssel zu knacken, denn ungünstiger Weise hat Shear ihm ein Zeitlimit gesetzt. Als ob das alles nicht genug wäre bekommt auch die Polizei von irgendwas Wind und ruck zuck hat er gegen so ziemlich alle Bewährungsauflagen verstoßen. Sie sehen also Stanley ist so richtig am Arsch ,um es der Altersfreigabe gerecht auszudrücken.
Moment mal, was ist denn so Wichtiges in dem Computer werden sie sich fragen? Also Shear hat den bescheidenen Plan eine Bank zu überfallen. Doch nicht so ordinär wie ein gewöhnlicher Bankräuber. Ganz modern per Computerüberweisung hat er vor die bescheidene Summe von knapp 10 Milliarden$ ( ja die Summen werden auch immer größer) ganz bequem per Homebanking ,den Besitzer wechseln zu lassen.
Doch das hört sich einfacher an als es ist und so ist der Weg zum „Bankräuber“ des Jahrhunderts von allerlei Metallhagel begleitet.
Doch wofür braucht ein Multimillionär wie Shear Geld ? Und was hat er damit vor ?
Diese Fragen werde ich ihnen nicht beantworten um ihnen die Spannung nicht vollends zu verderben , also ab ins Kino wenn sie mehr wissen möchten !
Na gut, zu einem kleinen Tipp lass ich mich noch hinreißen : Nicht ist so wie es scheint und die Gesetzte Hollywoods lassen grüßen ( kapiert ?)!
~~~Was gibt’s zur Qualität der Story zu sagen ?~~~
Die Story ist bei einem Actionfilm zwar nicht oberste Priorität, sollte aber doch etwas Überraschendes haben um einen Film nicht im Einheitsbrei verschwinden zu lassen. „Swordfish“ bietet hier viel Altbewährtes, natürlich immer versucht noch etwas pompöser als „alles-bisher-dagewesene“ zu wirken.
Das ist manchmal ziemlich hirnrissig hat aber dank des aktuellen Terroristenthemas doch etwas für sich. Ein belebendes Storyelement ist auch das man sich als Zuschauer nie sicher seien darf, wer welche Rolle in dem Intriganten Spiel spielt. Letztendlich wirken aber die Gesetze Hollywoods und es gibt mal wieder ein Happy-End das einem die Tränen in Augen treiben könnte , wenn man durch das zu häufige konsumieren solcher Art von Ende nicht schon Seelisch kalt und abgestumpft wäre ( oder so ähnlich).
~~~Is denn auch Action dabei ?~~~
Bei einem Action-Film darf, der Name sagt es bereits, natürlich auch die Action nicht fehlen. Die Macher haben sich in dieser Hinsicht nicht lumpen lassen und fahren alle Geschütze auf die man aufbieten kann.
Ob an Hubschraubern hängende Busse, rassige Verfolgungsjagden oder andere grobschlächtiger Ballerrein, in Password:Swordfish bleibt kein Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Man merkt das mitwirken von „Matrix“ erfahrenen Machern , den das alles ist perfekt choreographiert und so wirken die Actionsequenzen geschliffen wie Speckstein.
Begleitet von rasanten Schnitten ist es ein Vergnügen für die ganze Familie, 12 müßts ihr aber scho sein, sonst geht goar nichts !!
~~~Ein Musikalisches Meisterwerk ?~~~
Ja gut eigentlich müsst ich ja jetzt noch was zur Musik sagen, na ja sagen wir mal sie fällt nicht negativ oder positiv auf. Konservenmäßiger Durchschnitt halt ,nichts was wirklich stört, aber ohne die Bilder dürfte es ziemlich mau sein. Sie wurde von Christopher lang produziert der unter anderem auch schon Soundtracks zu „Sweet November“, „Species“ oder auch „Hurricane“ beisteuerte. Drei, setzen !
~~~Wie war das nun mit den Schauspielern ?/ dem Regisseur ?~~~
John Travolta scheint die Rolle des Terroristen Gabriel Shear auf den Leib geschneidert zu sein, den er kann mal wieder, nach seinen Rollen in „Broken Arrow“ und „Face/Off“ den gerissen ,sowie unverwundbaren ( so scheint es) Megamacker spielen. Er lässt meist andere für sich Arbeiten und er zieht alle Fäden in einem Spiel bei dem für den Zuschauer nicht immer klar ist wer gut und wer böse ist.
Um aber auch richtig cool zu wirken hat Travolta ein paar Kilo abgespeckt, sich einen Hauch von Unterlippenbärtchen und eine grausame Matte wachsen lassen. Trotzdem allemal besser als die mehr als peinliche Vorstellung in dem Scientology „Promotion“-Film „Battlefield Earth“ für den er zurecht die goldene Himbeere( der Anti-Oscar ) bekommen hat. Doch auch wenn seine Figur etwas comicartig wirkt, er spielt sie exzellent.
Wenn er als Gabriel Shear zum Beispiel Stanley einer Probe unterzieht bei der der Cracker sich in einen Computer hacken soll , während gleichzeitig eine leichte Dame sich an seinem besten Stück zu schaffen macht und er dabei noch eine Knarre an den Kopf gehalten kriegt und Shear beim zuschauen amüsiert lächelt, dann kommt sogar ein Eisbär neben ihm zum frieren, cooler geht’s nimmer !
Halle Berry und Hugh Jackman , das „X-Men“ Duo , wissen zu überzeugen , wobei vor allem Barry dank vollem „Körpereinsatz“ ein Paar schlagende Argumente mehr hat. Sie spielt die Rolle der intriganten und manipulativen Assistentin von Shear ebenso gekonnt wie „Traffic“ Drogenpolizist Don Cheadle seine Rolle als FBI-Cop.
Dominic Sena hat sich nach dem eher Mauen „Nur noch 60 Sekunden“ meiner Meinung nach wieder rehabilitiert und schließt an seine großen Filme wie Kalifornia , und an seine Arbeit an erfolgreichen Werbespots sowie Musikclips an. Man merkt auch das Sena früher selbst Kameramann war , den viele Einstellungen erinnern an Musikvideos ( in den 80igern drehte er unter anderem für Janet Jackson, Bryan Adams und David Bowie).
~~~Was gibt’s zusammenfassend zu sagen ?~~~
Summa Summarum ist zu sagen das Password:Swordfish ein ( endlich) gelungener Actionfilm ist der eine Story mit vielen Schmankerln aber auch ein Paar Durchhängern bietet. John Travolta ist in der Rolle von Shear einfach Extraklasse und rechtfertigt allein schon den Kauf der Kinokarte, als Sahnehäubchen gibt es, sozusagen noch ein bisschen Gehballer hier und ein paar Tote dort.
Natürlich können jetzt die ewigen Nörgler kommen und sagen richtig großes und anspruchsvolles Kino war das aber nicht, aber man kann es ja nicht jedem Rechtmachen und wer gehaltvolles Kino sehen will der sollte nicht in einen Blockbuster gehen , der dazu noch ein Actionfilm ist !
Das Thema des Films erlangt durch den 11.September eine ungewollte Aktualität dürfte dem geneigten Kinogänger aber nicht übel aufstoßen.
Deshalb gibt es von mir eine 2 , den einen Noten-Punkt Abzug gibt’s aufgrund der teilweise sehr unglaubwürdigen Story, die aber sonst genauso wie der gesamte Film zu überzeugen weiß und den anderen halben wegen der Musik . Es ist also festzuhalten das man sich , wenn man Fan von ordentlich Action ist und auch sonst Password:Swordfish ruhigen Gewissens angucken kann ohne zu sagen das es schade ums Geld war.
ein Testbericht von 1nvincible_19862002-09-06 19:35:26vom 06.09.2002Empfehlung: ja
Nicht nur die US-Filmindustrie reagiert auf das Entsetzen, das sich nach dem Anschlag in aller Welt breitgemacht hat. Auch in Europa zeichnen sich Auswirkungen auf die Entertainment-Industrie ab. So wurde der neue John Travolta-Film "Passwort: Swordfish" (original: "Operation Swordfish") von einigen britischen Leinwänden verbannt. Der Grund dafür? Verschiedenste Actionsequenzen aus dem Film zeigen Terror, Blut und Polizeiwagen, die in die Luft gehen. Zuviel des Guten. Kein Wunder, hier sind ja auch knallharte Terroristen am Werk. Näheres dazu im nächsten Punkt. (Kommentar des Redakteurs: Finanzielle Einbußen hat AOL Time Warner nicht
befürchten müssen: "Passwort: Swordfish" startete in Großbritannien bereits am 27. Juli - was wieder einmal beweist, dass die Österreicher als letzte drankommen - und hat sich mit einem Plus von USD 10 Millionen in der Tasche sowieso rentiert) In Österreich war Passwort: Swordfish seinerzeit der meistbesuchteste Kinofilm.
INHALT:
John Travolta ist ein B-Schauspieler? Könnte man eigentlich behaupten. Nach Misserfolgen à la "Battlefield Earth" (wo Johnny als Alien rumläuft) oder "Lucky Numbers" braucht ein vom Unglück verfolgter Schauspieler wieder einen Erfolg. Und dieser trägt den Namen "Passwort: Swordfish".
Travolta's Vorstellung vom wahren "Battlefield":
Nach der üblichen 10-minütigen Werbung läuft der Film ab. Am Anfang spricht der Multimillionär und Gangsterboss Gabriel Shear (John Travolta) über einen Film: "Hundstage" - und er diskutiert mit Einsatzleiter Agent Roberts (Don Cheadle ) und einem Antiterrorkommando die Möglichkeit, dass der Coup für die Bankräuber möglicherweise erfolgreich ausgegangen wäre, wenn sie als Beweis ihrer Entschlossenheit und Härte frühzeitig eine Geisel erschossen hätten. Gabriel ist genau dazu bereit und befindet sich in der gleichen Situation: Als er von seinem Tisch im Café aufsteht und cool über die Straße auf die Bank zugeht, in der er und sein kleine Elitetruppe vor kurzer Zeit ein Dutzend Geiseln genommen haben lassen die FBI-Männer Gabriel passieren, denn er trägt eine Auslöser in seiner Hand, der per Knopfdruck die Geiseln, welche in Sprengstoff "verpackt" sind, in die Luft jagen kann. Doch es gibt ein paar Fehler in der Organisation: Einen der Geiselnehmer vor dem Bankeingang trifft die Kugel eines Scharfschützen; ein Soldat will eine Geisel in Sicherheit zerren. Nun löst Gabriel den Zündmechanismus der Bombe aus. Man wird nun Zeuge einer sensationellen Explosion, die man in der Filmwelt noch nie gesehen hat, aufgenommen in einer Kamerafahrt in Slow Motion und mit immensem Technikeinsatz: Die Kamera wandert in Kreisform um die Stelle des Geschehens, und man sieht in Zeitlupe wie Polizeiwagen sich überschlagen, FBI-Agenten von den Reißnägeln der Bombe niedergeschlagen werden, wie Lädenschaufenster klirrend auseinanderfallen. Was übrigbleibt ist ein Battlefield :), besser gesagt ein Schlachtfeld.
Schmackhafte Aufnahmeprüfung:
Nach dieser fulminanten Ouvertüre entblättert sich die Story, mit einem Rückblick auf die letzten Tage vor dem Geschehen. Gabriel, ein Mensch von unwiderstehlicher Ausstrahlung, will nähmlich seine sehr eigenwillige Version von Patriotismus finanzieren und muss zu diesem Zweck unbedingt in die Swordfish-Welt eindringen. Denn wenn ihm dies gelingt, stehen ihm Milliarden an illegalen Regierungsgeldern zur Verfügung. Doch um an diese Quelle heranzukommen, braucht Gabriel einen Superhacker wie Stanley, der auch die kompliziertesten Sicherheitssysteme der Welt wie eine Nussschale knackt. Gabriel und seine schöne Partnerin Ginger ködern Stanley nun mit dem Versprechen, seinen einzigen Wunsch zu erfüllen: ihm zu ermöglichen, dass er mit Holly (Camryn Grimes), seiner wegem dem Sorgerecht weggenommenen Tochter, ein neues Leben beginnen kann. Als Startbonus gibt es USD 100000. Natürlich unverbindlich. Nach einer "Aufnahmeprüfung" ist Stanley im Club. Agent Roberts gefällt es gar nicht, dass nun ein Stanley Jobson in Los Angeles auftaucht. Stanley entgegnet ihm aber mit einer Fluchtjagd, und als er dann anschließend gefasst wird, erfährt er, dass die Polizei sich nur bei ihm "erkundigen" wollte, was er hier mache. Ferien, was sonst?
Gabriel's wahres "Ich":
John Travolta ("Sie können ihn nicht finden, er findet Sie") regt als ultimativer Bösewicht, so kalt wie die Leiche, welche er im im Weinkeller in einer Tiefkühltruhe aufbewahrt, zum nachsichtigen Schmunzeln an. Es wird unter anderem eine Verfolgungsjagd durchgeführt, in der er eine Hightech-Maschinenpistole zusammensteckt, und aus dem mit 100 km/h fahrendem Cabriolet (welches eine Einzelanfertugung ist) erbarmungslos in die Frontschutzscheiben der verfolgenden SUVs des FBIs schießt, und so die lästigen Gesetzeshüter los wird. Bestimmt wird sich nun so mancher fragen, wie hoch der Betrag der Begierde ist, der nun bereits einige Menschenopfer gefordert hat: 9,5 Milliarden Dollar sind sein Begehr, wie auch Stanley nun erfährt. Die eigentliche Operation wird von einem korrupten Senator geleitet, der aber alles wegen verschiedenster Probleme die ganze Sache abblasen will. Gabriel denkt aber nicht daran, jetzt, nachdem er mittels Stanley, die Milliarden abcashen will, aufzugeben. Dann bleibt eben mehr vom Kuchen übrig (nachdem nun der liebe Senator während dem Fischen niedergestreckt wird), und Stanley wird seine mickrige Million bekommen, um vor Gericht das Sorgerecht seiner Tochter zu erlangen, da ihm nicht einmal erlaubt ist, sie zu sehen.
Der Plan und seine Folgen:
Nachdem Stanley auf einem einzigartigem Multi-Monitor-System eine Methode entwickelt hat, die Verschlüsselung des Swordfish-Netzwerks zu überwinden, erfährt er, dass Gabriel nicht einfach vorhat, per Internet die Milliarden zu überweisen, sondern via einer Guerilla-Einheit eine staatliche Bank zu überfallen, und um direkt von dort aus das Geld auf seine Konten zu überweisen. Stanley gelingt ein Fluchtversuch, denn Maschinengewehre und Überfälle sind nichts für ihn und eilt zum Haus seiner Ex-Frau, um seine Tochter Holly zu holen. Gabriel lässt dies kalt, denn den Wurm, der zum Überweisen des Geldbetrages notwendig ist hat er sowieso auf CD gebrannt bekommen. Stanley wird aber von einem Blutbad empfangen: sämtliche Bewohner bzw. "Angestellte" (in diesem Haus sind "erotische Filmchen" gedreht worden) dieses Hauses sind ermordet worden. Stanley befürchtet Schlimmstes, findet aber nicht seine Tochter unter den Opfern. Gabriel hat sie, und hat auch das Blutbad mit seinen "Kämpfern" angerichtet. Und dieser befindet sich gerade bei seinem "Banküberfall".
Der Abschied:
Der Rückblick ist ab dieser Stelle beendet, von nun an geht es mit der Zeitlupen-Explosion weiter. Gabriel, der den flüchtigen Mitarbeiter schon erwartet hat, befiehlt ihm, den Wurm von einem Bank-PC aus einzuschleusen. Gesagt, getan. Stanley und seine Tochter, welche Gabriel mitgenommen hat, können das Gebäude verlassen. Doch Gabriel öffnet seinen Mund mit seinem teuflischen Gesichtsausdruck um dann Standley mitzuteilen: "Ach Stanley ... Gute Arbeit." Noch 3 Meter bis zum Ausgang. Plötzlich hört man Piep-Töne eines PCs, und als Gabriel auf den Monitor blickt, sieht er, wie die überwiesenen Milliarden wieder von seinen Konten verschwinden. Stanley kann Holly noch schnell aus der Ausgangstür schubsen, wo sie auch gleich von einem FBI-Agenten in Sicherheit gebracht wird, Stanley jedoch wird von Gabriel's Leuten zurückgehalten. Er verrät ihm, dass das Geld nicht auf einmal überwiesen wird, sondern stets ein Teil des Betrages, und das alle paar Jahre. Da Gabriel der Vorschlag Stanley's, nämlich dass Stanley ihm alle paar Jahre sagt, wann und wo er das Geld überwiesen bekommt, durchaus nicht gefällt, zwingt er ihn, in 60 Sekunden diesen "Fehler" zu korrigieren. Als Zuckerl wird auch noch Ginger an einen Strick gehängt. Stanley ist entsetzt und aufgeregt zugleich, denn dieses Unterfangen könnte eine Schuhnummer zu groß für ihn sein. Schlauerweise hatte er sich bei seinem Wurm eine Art "Hintertür" eingebaut, und programmiert ihn um, und Gabriel sieht, wie die Milliarden wieder brav auf seine Konten wandern. Aber das Unterfangen ist noch nicht vollendet.
Der fliegende Bus:
Gabriels Leute und alle Geiseln werden nun in einen Bus transportiert, der zum Flughafen fahren sollte, damit Gabriel dort ein Flugzeug besteigen kann. Aber er hat natürlich etwas anderes im Sinne. Der Busfahrer durchbricht die Staßensperren, daraufhin "befindet sich der Bus nicht mehr auf dem Weg". Das zu Recht, da er von einem Cargo-Helikopter mittels 4 Stahlseilen in die Luft getragen wird (siehe Screenshots). Agent Roberts und seine Einheit verfolgend den Helikopter unterdessen mit Blick nach oben auf den Straßen. Unglücklicherweise reißt ein Stahlseil, nachdem der Bus durch ein Werbeschild gekracht ist, unmittelbar danach das 2., und der Bus ist nun senkrecht in die Luft geneigt, einige Geiseln und "Terroristen" fallen durch die Heckscheibe in die Tiefe. Der Pilot des Helikopers kann den Bus auf einem Wolkenkratzer (wieder in Normalposition) landen. Dort wartet ein Hubschrauber für Gabriel und seine Angestellten. Nach einer kalten Verabschiedung zwischen Gabriel und Stanley wird letzterer zurückgelassen, und der Hubschrauber macht sich zum Abheben bereit. Stanley erinnert sich an den Raketenwerfer, der auch auf den Bus geladen wurde. In den Bus hinein und vorbei an den geschockten Geiseln holt er jenen, und steckt ihn zusammen. Von Wut erfüllt verlässt er nun wieder den Bus und peilt den bereits abegehobenen Helikopter an. Hinter sich hört er bereits die Stimmen der FBI-Agenten, welche den Wolkenkratzer umstellt haben. Stanley drückt ab. Der Hubschrauber explodiert, alle denken, das Unheil sei vorüber.
Vermeintlicher Tod:
Stanley betrachtet später mit Agent Roberts die Leiche Gabriels im Leichenschauhaus, und Stanley glaubt sich zu erinnern, dass Gabriel mit einigen Komplizen, über eine Nottreppe und nicht mit dem Helikopter geflüchtet ist. Ihm kann es egal sein, und er verrät sein Geheimnis nicht. Er hat schließlich seine Tochter, das war ihm am Wichtigsten. In einer kleinen Endsequenz erfährt man schließlich noch, wie Gabriels "Antiterrororganisation" einen Gegenanschlag (nachdem eine US-Botschaft in den Erdboden gestampft wurde) auf ein Schiff verübt, welchen er selber und seine Geliebte Ginger von einem Motorboot aus betrachtet. Beide haben eine neue Frisur, Gewänder und Sonnenbrillen auf. So schnell kann man eben sein Aussehen und seine Identität ändern.
FAZIT:
Warner Bros. ist mit diesem Film endlich wieder ein cooler Actionfilm gelungen, der nebenbei auch noch nie dagewesene Special Effects verwendet.
Nicht nur Leute, die harte Action sehen wollen, sollten sich diesen Film geben. John Travolta ist hartherziger und teuflischer denn je. Und die Extra-Gage für die Oben-Ohne Szene der Oscar-Preisträgerin Halle Berry macht sich ebenfalls bezahlt.
Hinweis: Diesen Bericht habe ich auch auf ciao.com (wo ich als "hello2k3" hobbymäßig tätig bin) veröffentlicht. Für Fragen zum Film selbst stehe ich jederzeit zur Verfügung.
...