ein Testbericht von Wagnerianer19792011-08-24 18:38:32vom 24.08.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Im großen und ganzen an den Fakten orientiert; überzeugende Choreographie der Kampfszenen ...Nachteile/Kritik: Teilweise ziemlich blutig; im einzelnen dramaturgisch etwas simpel
The Lost Battalion behandelt eine Episode aus der Schlussphase des Ersten Weltkrieges, die von Russell Mulcahy für das Fernsehen 2001 in Szene gesetzt wurde. Der australische Regisseur Mulcahy ist v.a. bekannt für seine Musikvideos und für den FilmHighlander (1986).
Handlung
Westfront 1918: Während der allierten Meuse-Argonnen-Offensive gegen die deutschen Linien erhält Major Charles Whittelsey (Rick Schroder) von seinem Vorgesetzten, General Robert Alexander (Michael Brandon), den Befehl, mit seinen Truppen eine Stellung um die Mühle von Charlevaux einzunehmen. Unterstützt werden soll der Angriff von weiteren US- und französischen Einheiten. Whittelsey, anders als etwa sein Untergebener Captain McMurtry (Phil McKee) kein Berufssoldat, sondern Anwalt aus New York, leistet dem Befehl nur widerwillig Folge. Gerade weil Whittelseys Angriff erfolgreich verläuft, kommt er bald in Schwierigkeiten, denn die Truppen, die seine Flanken decken sollten, werden von der deutschen Verteidigung aufgehalten. Whittelsey wird mit weniger als 600 Mann bald eingekesselt, und seine einzige Kommunikationsmöglichkeit mit den eigenen Linien besteht aus Brieftauben. Die örtliche deutsche Führung ist entschlossen, Whittelseys bedrängte Soldaten, die auf aliierter Seite bald "Lost Battalion" genannt werden, aufzureiben oder zur Aufgabe zu bewegen und startet eine Reihe von Gegenangriffen.
Einschätzung
Für eine Fernsehproduktion ist The Lost Battalion recht aufwendig geraten. Die Kampfszenen (Sturmangriffe und deren Abwehr, Nahkampf, Heckenschützen- und Artilleriebeschuss) sind überzeugend choreographiert und teilweise sehr blutig dargestellt. Neben Rick Schroder als penibler und dennoch bei seinen Männern beliebter Kommandeur ist von der Besetzung Joachim Paul Assböck als deutscher Major Prinz hervorzuheben. Die Geschichte basiert ja auf einer wahren Begebenheit und ist im großen und ganzen an den Fakten orientiert erzählt (vielleicht nur ausgeschmückt durch ein paar besonders spektakuläre Kampfzenen). Dramaturgisch etwas simpel ist der Konflikt zwischen dem von hinten kommandierenden General Alexander und dem Frontkommandeur Whittelsby. Überraschend positiv - d.h. als fairer Gegner - ist übrigens der Charakter des deutschen Offiziers Prinz gezeichnet, der die Zähigkeit der Amerikaner offen würdigt; die historische Figur Prinz hatte - wie auch im Film erwähnt - vor dem Krieg tatsächlich mehrere Jahre in den USA gelebt. Von Interesse finde ich daneben persönlich, dass zur Abwechslung mal der Erste Weltkrieg behandelt wird.
Fazit: Insgesamt kein Kunstwerk, aber doch einer der besseren Kriegsfilme.
Angaben zur DVD:
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,78:1
Sprache, Tonformat: Deutsch (DD 5.1/2.0), (Englisch DD 2.0)
Untertitel: keine
Lauflänge: ca. 88 Minuten
Specials: Bio- und Filmographie von Russel Mulcahy, Trailer, Vorschau auf andere DVDs
FSK: ab 16
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Hart und schokierend!
ein Testbericht von hasentier2004-11-18 16:43:59vom 18.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Top Bild und Ton...Nachteile/Kritik: Teilweise heftige Szenen, daher FSK 18
Der Kriegsfilme sind meistens hart und schokierend, aber es gibt nicht viele Kriegsfilme die es, aus meiner Ansicht, so vermitteln, wie sinnlos der Krieg eigentlich ist!
Das zur Einführung!
Inhalt:
Oktober 1918 in den Ardennen: Die Einheit von Major Charles Whittlesey (Rick Schroder) erhält den Auftrag, eine strategisch entscheidende Anhöhe in den Argonnen, gelegen in der Nähe der Charlevaux-Mühle im Nordosten Frankreichs zu nehmen und unter allen Umständen zu halten. Doch die Zusagen die ihm gemacht wurden, waren falsch: Von der französischen Einheit, die seine Flanke sichern sollte, ist weit und breit nichts zu sehen, und Nachschub und Verstärkung bleiben aus. Und obwohl die Truppe allmählich von den Deutschen aufgerieben zu werden droht, treibt der Offizier seine Mannen an, durchzuhalten. Und dann fällt auch noch die Kommunikation aus. Die Führung der Amerikaner glaubt die Schlacht bereits verloren und zieht sich zurück. Der verbliebene Haufen scheint von der eigenen Armee hoffnungslos abgeschnitten
The Lost Battalion - Zwischen allen Fronten:
Die im Ersten Weltkrieg entscheidende Schlacht wird auf durchaus überzeugende Weise nachgespielt. Eine souveräne Vorstellung bieten die Darsteller, insbesondere der als Kinderstar bekannt gewordene Rick Schroder. Auch die Inszenierung ist ordentlich, nur bei den durchaus brutalen Actionsequenzen hätte es öfters einer besseren Koordination bedurft.
falke, 05.05.2005
habe mir mal die Seite im Netz angesehen stimmt leider bis auf den erwaumlhnten Einleitungssatz komplett uumlberein. Ist also ne kopie. Schade, haumltte gerne mehr uumlber diesen Film erfahren....