The Time Machine
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Testberichte The Time Machine

 (DVD) Science Fiction Film
3.0 von 5
Platz 107 in der Kategorie "Science Fiction Filme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
Meinungen:
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The Time Machine Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (4/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • : Temporeich, spannend, als Idee in die Vergangenheit/Zukunft zu reisen sehr interessant, Auftritt der Morlocks, Darsteller, DVD Bildqualität und Bonusmaterial (vor allem die Erschaffung der Morlocks)
  • Super Spannend und abwechslungsreich, tolle Effekte.
Nachteile/Kritik
  • einigen Szenen etwas zu langatmig
  • Einzelne Szenen sind zu lang gezogen...
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Twisted84

Die Zukunft kann man nicht ändern!

ein Testbericht von 2011-01-11 14:05:58 vom 11.01.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Super Spannend und abwechslungsreich, tolle Effekte....
Nachteile/Kritik: Einzelne Szenen sind zu lang gezogen...
Hallo erstmal!!!

So dann werd ich jetzt auch mal anfangen, meine DVD-Sammlung hier reinzustellen und mit "THE TIME MACHINE" fange ich an!!!!!!!!!!!!!!

- Zu dem Film bin ich vor 4 Jahren oder so gekommen und mir wurde mir von nem Kumpel empfohlen und ich muss sagen, er hat mir nicht zu viel versprochen!!!

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Inhalt:

Der Story beginnt 1899 in New York bei dem Wissenschaftler Alexander Hartdegen (Guy Pearce).Er is durch und durch ein Wissenschaftler der sich für alles was neu is Interesiert.Er verbringt Tag und Nacht in seinem Labor und nur seine Grosse Liebe Emily kann ihn dazu bringen das Labor zu verlassen. Er könnte sie sogar heiraten aber er ist so vom Thema "Zeitreisen" besessen und in seine Berechnungen vertieft, dass er am entscheidenden Abend fast ihre Verabredung verpasst.

Er läuft los und die beiden treffen sich im Stadtpark. Dort werden sie aber in ihrer Zweisamkeit gestört, als ein Räuber die beiden ausrauben will sagt er er will auch den Ring der Zukünftigen und diese im anschließenden Handgemenge erschossen wird.

Diesen Verlust verkraftet Alexander nicht und versteckt sich in seiner Wohnung ganze 4 Jahre lang und bastelt an einer Zeitmaschine mit der er in die Vergangenheit reisen und das Geschehen rückgängig machen will!

Die Zeitreise gelingt ihm, doch rückgängig kann er jedoch den Tod seiner Liebsten trotzdem nicht machen. Er verhindert zwar den Überfall des Räubers, aber Emma kommt dafür bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche ums Leben. In seiner Verzweiflung reist Alexander in die Zukunft, um evtl. dort die Antwort auf die Frage zu finden warum er die Vergangenheit nicht verändern kann!

Und nun zur zweiten Hälfte des Films!
Alexander reist 800.000 jahre und die Zukunft und muss dort schnell feststellen, dass die Menschheit in zwei Lager aufgeteilt ist:
Die Jäger und die Gejagten...die Gejagten wohnen in Kleinen Holshäuschen die in die bergeklippen gebaut sind damit die Jäger nicht an sie rankommen,denn die wohnen in unterirdischen Höhlen.Irgendwann kommen die Gejagten in einen Hinterhalt und Mara (Samantha Mumba) wird entführt, Alexander macht sich sofort auf die Suche, um sie zu retten.......

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Und nun zu meiner Meinung!

Optisch find ich den Film richtig klasse, die Story is echt gut gelungen und dieses Abenteuer ist recht fesselnd.
... und die Efekte sind super, die Schauspieler haben mir komplett durch die Bank auch sehr gut gefallen!

Mich haben diese beiden Zeitreisen fasziniert: zum einen geht es ja nicht sehr weit in die Vergangenheit. Das dortige Szenario war schon ein Erlebnis.

Verrückter geht es ja zu, als es 800000 Jahre in die Zukunft geht und von der heutigen Zivilisation gar keine Spur mehr geblieben ist. Es trügt, es sieht eigentlich so aus, als wenn es nochmals nach der 1. Reise in die Vergangenheit ginge... Das muss man als Zuschauer erst einmal verkraften:-)!


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Infos zur DVD:

Titel: The Time Machine
Regie: Simon Wells
Darsteller: Guy Pearce, Jeremy Irons, Samantha Mumba, etc.
Land: USA, 2002
Länge: 92 min
FSK: 12
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch, Griechisch
Bildformat: 2,35:1 (anamorph)
Ton: Dolby Digital 5.1
Extras: 2 Audiokommentare, 3 Teaser/Trailer, 5 Dokumentationen (23 min.), 1 nicht verwendete Szene, Bildergalerie

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Endbewertung = 4 Sterne, ein toller Film..

Viele Grüße an Euch sendet Stefan!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
uhlig_simone@t-online.de
uhlig_simone@t-online.de, 11.01.2011
würde mich sehr über deine gegenlesungen freuen.liebe grüße aus halle v.simone
Summertime_1981
Summertime_1981, 11.01.2011
Prima beschrieben! Freue mich, wenn du auch mal bei mir vorbei schaust. LG :
KaTaRaGiRl
KaTaRaGiRl, 11.01.2011
Würde mich sehr freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischaustD glg Laura
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trampastheo

Die Zeitmaschine auf DVD

ein Testbericht von 2004-10-15 16:28:28 vom 15.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: : Temporeich, spannend, als Idee in die Vergangenheit/Zukunft zu reisen sehr interessant, Auftritt der Morlocks, Darsteller, DVD Bildqualität und Bonusmaterial (vor allem die Erschaffung der Morlocks) ...
Nachteile/Kritik: einigen Szenen etwas zu langatmig
Nachdem mir ein Freund The Time Machine als Film, aber auch als DVD empfohlen hat, konnte ich mir gestern Abend den Science-Fiction- und Abenteuerstreifen aus dem vergangenen Jahr anschauen. Man hatte mir doch tatsächlich nicht zu viel versprochen, denn der Film war wirklich gut und die DVD Highlights waren ebenfalls mehr als befriedigend!

Handlung
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Alexander Hartdegen (gespielt von Guy Pierce) ist ein junger Professor, der bald seine Geliebte Emma heiraten möchte. Am Abend, an dem er ihr jedoch den Verlobungsring schenkt, passiert etwas schreckliches. Sie werden im Park überfallen und im Gefecht mit dem Räuber stirbt Emma. Alexander gibt sich auch vier Jahre nach dem Tod seiner Liebsten die Schuld für das Unglück. Er hat in dieser Zeit nur ein Ziel verfolgt: eine Zeitmaschine zu bauen, um zurück in die Vergangenheit zu reisen und Emma vor dem Tod zu retten. Obwohl es ihm tatsächlich gelingt in die Vergangenheit zu reisen, schafft er es jedoch nicht, seine Liebste zu retten. Er kann nichts an der Vergangenheit ändern. Wenn schon nicht in der Vergangenheit, dann vielleicht in der Zukunft, denkt sich Alexander, der eine Reise in die kommenden Jahrhunderte mit seiner Zeitmaschine startet. Im Jahre 2030 verfügen die Bibliotheken in New York über visuelle Menschen, die einer weltweiten Datenbank mächtig sind. Im Jahre 2037 zerstört der herabfallende Mond einen großen Teil der Erde. Durch eine Explosion, genau in dieser Jahreszeit als der Mond zerstört wird, kommt Alexander in das Jahr 802.701! Die Erde hat sich verändert. Alexander befindet sich unter einem friedlichen Stamm, der nur teilweise seine Sprache versteht. Mit Mara (gespielt von Samantha Mumba), kommuniziert er sehr gut und will natürlich alles über die Entwicklung dieser Menschen erfahren. Doch das Dorf wird schon bald von Morlocks, gewaltigen Monstern, angegriffen. Es handelt sich um Kreaturen, die unter der Erde leben und die sich von Menschenfleisch ernähren. Für Alexander ist eine Herausforderung geboren!

Filmkritik
========
Vergangenheit oder Zukunft? Was würde man selbst auswählen, wenn man die Möglichkeit haben würde, sich in eine Zeitmaschine zu setzen? Zurück in die Vergangenheit, um zu sehen, wie die Dinosaurier gelebt haben, wie Jesus seinen Leidensweg gegangen ist, wie Marilyn Monroe starb oder ob Robert Wagner zu Recht auf freiem Fuß ist? Oder doch lieber in die Zukunft schauen? Wie werden die Menschen 2200 auf der Erde leben, wie wird man irgendwann in 10 Minuten Paris aus Deutschland erreichen können oder wie wird der Mensch ohne sauberes Trinkwasser in wenigen Jahren überleben? Ich glaube, die meisten von uns würden die Vergangenheit wählen. Die Zukunft würden die viele seelisch einfach nicht verkraften. Aber was ist wenn man in der Vergangenheit alle Geschehnisse sehen kann, aber nichts gegen Urecht, Mord oder Unglück machen kann? Dann wird man auch verzweifelt sein! So verzweifelt wie unserer Hauptdarsteller Alexander im Film, der den Tod seiner zukünftigen Ehefrau nicht verhindern kann. Auch wenn er tausend Mal zurückkehrt und die Szene unterschiedlich mit seiner Frau „spielt“ - sie wird immer sterben. Tragisch nicht wahr? So beginnt „The Time Machine“ und lässt den Zuschauer bereits erahnen, dass Alexander sich etwas einfallen lassen wird, um in die Zeit zurückzureisen.

Der Film wird jedoch richtig interessant als er in die Zukunft reist. Regisseur Simon Welle ist ein sehr interessanter Film gelungen, der Abenteuer und Science-Fiction gut miteinander verbindet. Der Film ist besonders temporeich (wie könnte es auch anders sein, wenn man von der jetzigen Zeit ins Jahr 802.701 springt?) und entzückt durch seine vielen Szenenwechsel. Mit vielen Spezialeffekten versehen ist „The Time Machine“ ein sehenswerter Film. Zwar wird er in einigen Szenen etwas langatmig, aber es bleibt trotzdem spannend und interessant. Am meisten hat mir die Szene des Angriffs der Morlocks gefallen, wo atemberaubende Action geboten wird. Man wird als Zuschauer so richtig überrascht, denn man erwartet nicht, dass die friedliche Atmosphäre so unterbrochen wird!

Guy Pierce, der den meisten aus Memento bekannt ist, hinterlässt einen guten Eindruck. Anfangs als zersträubter Professor, der sogar sein Rendezvous mit seiner zukünftigen Ehefrau fast vergisst, danach als verzweifelter Mensch und später wieder als Kampfgeist. Der besonders temporeiche Rhythmus des Films passt zu Pierce. In den anderen Rollen fällt eigentlich nur Samantha Mumba positiv auf, die in der Rolle der Mara zu sehen ist. Werbung habe ich im ganzen Film, zur meiner eigenen Überraschung keine entdecken können.

Die DVD und ich Bonusmaterial
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Mit einer Bildqualität, die ich in den 92. Minuten des Films ausgezeichnet ist, wie ich feststellen konnte, bleibt man schon mal als Zuschauer sehr zufrieden. Das Bild im 2,35:1 Format und bleibt wahrend des ganzen Films klar und sauber. Farbenpracht ist vor allem wegen dem Wechsel der verschiedenen Epochen angesagt. Die deutsche Tonspur, mit der ich die Erfahrung in diesem Film gemacht habe, ist in Dolby Digital 5.1 und kann durch den sehr dynamischen Sound vor allem in den Morlock-Jagdszenen überzeugen. Die Details der DVD:

Studio: Dreamworks und Warner Bros.
Freigegeben: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Bildformat: 2,35:1
Tonformat: Deutsch, englisch und spanisch auf Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, griechisch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, hebräisch, schwedisch, dänisch, finnisch, norwegisch, isländisch.

Im Bonusmaterial der DVD sind enthalten:
- Audiokommentare von Regisseur und Produzenten des Films. Mich hat vor allem der Kommentar von Simon Wells interessiert, wie die Morlocks zu Stande gekommen sind. Er berichtet detailliert über die schwierige Kostümarbeit und die actionreichen Szenen mit den Monstern. Bei einer dieser Szenen, soll sich, laut Wells, Hauptdarsteller Guy Pierce sogar eine Rippe gebrochen haben.

- Eine nicht verwendete Szene, die Alexander bei einem Kinetik-Experiment mit seinen Studenten im Freien zeigt, bevor man vom Professor der Universität unterbrochen wird. Eigentlich nichts besonderes und hätte auch inhaltlich im Film keine besondere Rolle gespielt.

- Vier verschiedene Dokumentationen zum Film. Dabei ist vor allem die Erschaffung der Morlocks sehr interessant, denn man erfährt, wie man diese Monster entwickelt hat. Für ihre Erschaffung waren die mit dem Oskar ausgezeichneten „Steve Winston Studios“ verantwortlich. Herr Winston gibt sich die Ehre vor der Kamera zu den Morlocks zu sprechen, wobei man gleichzeitig Grafiken und Masken der Kreaturen zu sehen bekommt. In dieser Sequenz sieht man auch zum einzigen Mal überhaupt Jeremy Irons, der das Oberhaupt der Morlocks spielt. In der zweiten Doku, mit dem Titel „die Konstruktion der Zeitmaschine“, sieht man die Details zur Entstehung der Maschine im Film, die Alexander in Vergangenheit und Zukunft reisen lässt. Ein ganzes Jahr wurde laut der Produzenten gebraucht, um diese hochkomplizierte Maschine mit den drei Motoren herzustellen. Man glaubt es kaum! Weniger interessant fand ich die „Choreografie der Stunts“, wo in 53 Sekunden der Zweikampf zwischen Alexander und dem Morlock Oberhaupt, geführt von zwei Stuntmännern, gezeigt wird. Die letzte Dokumentation zu den visuellen Effekten ist leider zu kurz geraten.

- Jagdanimierte Szenen, in denen man in Form eines schwarzweiß Cartoons, die erste Szene zu sehen bekommt, als die Morlocks auftreten. Diese Einheit von 6:15 Min., dürfte eher etwas für den Grafiker oder Cartoonfan sein. Das gilt wohl auch für die Bildergalerie zum Produktionsdesign, wo man Bilder der Zeitmaschine oder der Morlocks sehen kann. Drei Trailer zum Film sind ebenfalls auf der DVD enthalten.

Gesamteindruck
==========
Zu einem recht gut inszenierten Film, kommt ein zufriedenstellendes Bonusmaterial auf der DVD hinzu. The Time Machine fasziniert durch den temporeichen Wechsel der Szenen, der Idee in die Vergangenheit oder Zukunft zu reisen und der Überraschung mit den Monsterkreaturen der Morlocks. Ich werte den Film zusammen mit der DVD mit 4,5 Sternen, runde jedoch zwangsweise auf 4 Sterne ab, denn man hätte noch einiges verbessern und einige langatmige Szenen weglassen können.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Phlegma
Phlegma, 20.10.2004
...laumluft der nicht bald im Free-tv?
Lieben Gruszlig :
melle7484
melle7484, 16.10.2004
Guter bericht!
Cu,
Melle
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The_Wishmaster

Wie kostbar ist Eure Zeit?

ein Testbericht von 2004-03-25 02:03:02 vom 25.03.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: ......
Nachteile/Kritik: ...
Hallo liebe Leserinnen und Leser!



Ein Filmabend kann etwas sehr Schönes sein - vorausgesetzt man hat sich einen spannenden und unterhaltsamen Streifen besorgt und macht es sich mit seinem Schatz gemütlich. Ähnlich hatte ich es letzte Woche vor und wollte mir dabei einen Streifen zu Gemüte führen, den wir uns vor ein paar Wochen mal günstig auf DVD zugelegt hatten. Die Rede ist hierbei von "The Time Machine", den wir zuvor schon im Kino gesehen hatten. Nur war mir nicht mehr so recht bewusst gewesen, was ich an dem Film damals auszusetzen hatte und freute mich auf einen netten Abend. Für den Bericht hab ich meine alte Kritik recycelt, etwas überarbeitet und mit den Infos zur DVD angereichert. Aber lest doch am besten selbst, was Euch da erwartet...



| ° Story
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Der Streifen beginnt im Jahre 1899 in New York. Alexander Hartdegen (Guy Pearce), ist ein typischer Wissenschaflter: Ein wenig schroff und eigen, er interessiert sich immer für die neuesten technischen Errungenschaften. Einzig seine große Liebe Emily kann ihn aus seinem Labor hervorlocken und er liebt sie so sehr, dass er ihr einen Heiratsantrag machen könnte. Doch er ist so vom Thema "Zeitreisen" fasziniert und in seine Berechnungen vertieft, dass er am entscheidenden Abend beinahe ihre Verabredung verpasst. Er eilt überstürzt los und die beiden treffen sich im nahegelegenen Park. Dort werden sie aber in ihrer holden Zweisamkeit jäh gestört, als ein Bandit neben Alexander's Bargeld auch der Ring der Zukünftigen einfordert und diese im anschließenden Handgemende erschossen wird.

Diesen tragischen Verlust kann unser alter Haudegen nicht so einfach verkraften und verschanzt sich in den folgenden vier Jahren in seiner Wohnung, um an einer Zeitmaschine zu bauen, mit der er in die Vergangenheit reisen und das Geschehen rückgängig machen kann. Die Zeitreise gelingt ihm - aber ungeschehen kann er den Tod seiner Liebsten dennoch nicht machen. Zwar verhindert er den Überfall des Räubers, aber Emma kommt dafür bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche ums Leben. In seiner Verzweiflung reist Alexander in die Zukunft, um vielleicht dort die Antwort auf die Frage zu finden warum man die Vergangenheit nicht verändern kann...



| ° Meine Meinung
|____________________

Potential hätte der Film durchaus gehabt, denn das Original aus dem Jahre 1960 hat sicherlich nicht nur meiner Meinung nach einen gewissen Kultstatus inne. Zudem überzeugte man damals schon mit gelungenen Trickeffekten und einer absolut stimmungsvollen Thematik, die vor allem in der zweiten Hälfte des Filmes, wenn sich Alexander in der Zukunft befindet, ihren Höhepunkt erreicht. Bei der Neuverfilmung hat nun der Urenkel des Romanautos H.G. Wells, Simon Wells, versucht den Spagat zwischen der Hommage an die Erstverfilmung und das Action-Kino der Neuzeit zu schaffen. Dies ist jedoch gründlich in die Hose gegangen.

Zugegeben, rein optisch gesehen macht der Film irgendwo schon Laune: Zu Beginn fühlt man sich dank authentischer Kulissen und aufwändiger Kostüme gut ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Auch die Zeitreisen von Alexander können mit malerischen Landschaftsaufnahmen und tollen Trickeffekten überzeugen und bei der Rasse der "Morlocks", auf die unser Protagonist in der Zukunft trifft, haben die Maskenbildner ganze Arbeit geleistet und eine furchteinflößende Mischung aus dem Iron Maiden-Maskottchen "Eddie" und den Orcs aus "Der Herr der Ringe" kreiert. Dem gegenüber steht der Oberbösewicht und Anführer der Morlocks, gespielt von Jeremy Irons, der mit seinem hellblauen Teint einfach nur lächerlich wirkt.

Hier hat man nicht nur die Optik, sondern auch den gesamten Handlungsverlauf etwas überarbeitet und gibt der Geschichte so eine neue Wendung. Dass dies nicht immer positiv sein muss wird am Beispiel von "The Time Machine" jedoch ein weiteres Mal deutlich. Früher lockten die Morlocks ihre Opfer mit einer hypnotischen Sirene in ihre Höhle und sorgten für eine meisterliche atmosphärische Grundstimmung, da man lange Zeit nicht wusste, wer oder was die "Morlocks" genau sind. Heute dagegen kommen die Monster direkt aus dem Boden und veranstalten eine Art Verfolgungsjagd, bei der natürlich jede Menge Action angesagt ist. Das mag auf den ersten Moment zwar kurzweiliger sein, nimmt dem Film aber einen Großteil seiner Atmosphäre. Hartdegen's Zeitmaschine orientiert sich dagegen ziemlich exakt am Original und lässt so trotz der modernen Effekte ein wenig nostalgisches Flair aufkommen.

Nachdem die Story größtenteils schon in den Sand gesetzt wurde, können leider auch die Darsteller nicht mehr viel retten. Am enttäuschendesten ist dabei Hauptdarsteller Guy Pearce selbst, denn in Streifen wie "Memento" könnte er auf ganzer Linie überzeugen. Als Alexander Hartdegen kann er aber zumindest in der ersten Hälfte des Films keinen Blumentopf gewinnen. Er kommt zwar rein optisch in der Rolle des verschrobenen Forschers recht gut rüber, wirkt aber meiner Meinung nach irgendwo einfach nur unsympathisch und lässt dem Zuschauer so keine Möglichkeit, sich mit dem Charakter zu identifizieren. Im Jahre 800.000 mutiert er dann mit der Zeit zum wahren Action-Helden und ist mit wallendem Haar und Dreitagebart auch einigermaßen ansehnlich, aber die Klasse eines Indiana Jones fehlt ihm dennoch.

Auch der Rest der Darsteller kann den Karren dann natürlich nicht mehr aus dem Dreck ziehen: Samantha Mumba in ihrer ersten großen Rolle als "Eloy"-Gelehrte ist nett anzusehen, bleibt aber zu jeder Sekunde blass und charakterlos. Schlimmer noch ist es mit Jeremy Irons, der als blauer Bösewicht einfach nur lachhaft wirkt. Sicher spielt da das magere Drehbuch auch mit hinein, da es den Charakteren keine Möglichkeit zur Entwicklung gibt, aber man hätte zumindest mit etwas mehr Enthusiasmus erwarten dürfen. Somit bleibt "The Time Machine" weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und kann nur bedingt gefallen, wobei vor allem die optischen Effekte für den Film sprechen.



| ° DVD
|____________________

Die DVD selbst kommt in einer mir immer recht unsympathischen Pappbox daher, aber rein nach der Optik will ich hier mal gar nicht urteilen. Auf dem Silberling fällt zuerst auf, dass die einzelnen Menüs zwar ganz nett mit Hintergrundbildern hinterlegt wurden, schöne Animationen aber leider völlig fehlen. Der Film selbst wird im anamorphen 2,35:1-Formant präsentiert und lässt im Großen und Ganzen nicht viele Wünsche offen. Das Bild ist größtenteils klar und kontrastreich, vor allem die kraftvollen Farben kommen gut zur Geltung. Der Sound in Dolby Digital 5.1 kann auch durchaus als gut bezeichnet werden, wobei man Surround-Effekte hier mit der Lupe suchen muss. Die actionreiche Verfolgungsjagd der Morlocks wurde ansprechend intoniert, sonstige Audio-Highlights finden sich aber kaum auf dem Silberling.



| ° Bonusmaterial
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Widmen wir uns deswegen noch kurz dem Bonusmaterial, von dem ja auf der Packungsrückseite einiges versprochen wird. Teils recht interessant geworden ist der Audiokommentar von Regiesseur Wells und Editor Wayne Wahrmann, in welchem Wells auf einige Besonderheiten beim Dreh (eine Actionszene mit Guy Pearce scheint recht heftig gewesen zu sein) eingeht und der Zuschauer erfährt, dass der Streifen aufgrund der Ereignisse des 11. September dezent geändert werden musste. Deswegen würde ich diesem Audio-Kommentar klar den Vorzug geben, der von Produzent David Valdes, Visual Effects Supervisor Jamie Price und Production Designer Oliver Scholl ist nämlich meiner Meinung nach zu erklärend, zu sehr szenenbezogen und einfach langweilig.

Desweiteren finden sich noch drei Teaser und Trailer auf der Scheibe, die aber allesamt nichts Besonderes sind. Ziemlich gespannt war ich auf die nicht verwendete Szene gewesen, da man in der Vergangenheit oftmals schon meiner Meinung nach gelungene Szenen aus Filmen herausgeschnitten hatte. In diesem Fall konnte ich aber ehrlich gesagt gut verstehen, warum die Szene im fertigen Film keine Verwendung mehr fand. Sie zeigt Alexander, wie er gerade an der Universität seine Klasse unterrichtet und ihnen ein Experiment mit Sonnenlicht zeigt. Mal davon abgesehen dass die Szene mit knappen sieben Minuten recht lang ist, so fehlt ihr irgendwie auch die nötige Spannung und der Bezug zum Rest der Story. Ähnlich dröge wurden die Galerien umgesetzt, die hätte man sich dank kleiner Bildchen und mittelmäßiger Qualität auch sparen können.

Somit bleiben noch die kleinen Dokumentationen, derer es fünf an der Zahl auf dem Silberling zu bewundern gibt. Am vielversprechendsten fand ich dabei die Geschichte über "Die Entstehung der Morlocks" zu sein, doch gerade diese entpuppt sich im Nachhinein eher als Teaser zum Film und bringt kaum interessante Szenen. Als nächstes hatte ich mir die animierte Szene "Die Jagd" angesehen, war aber auch von den kommentarlos gezeigten Animationssequenzen in den gut sechs Minuten nicht gerade angetan. Völlig in die Hose ging die "Choreographie der Stunts", wo nicht mal eine Minute lang die Vorbereitung von Stuntmen auf eine Kampfsezene von Pearce und Irons zu sehen ist. "Die visuellen Effekte" hätten dann recht interessant werden können, aber in den knapp vier Minuten wird viel zu wenig gezeigt. Am gelungensten ist dagegen die "Konstruktion der Zeitmaschine", wo in ca. sechs Minuten die wirklich aufwändigen Arbeiten an der Maschine gezeigt werden, teils von der Crew kommentiert.



| ° Infos
|____________________

Titel: The Time Machine
Originaltitel: The Time Machine
Regie: Simon Wells
Darsteller: Guy Pearce, Jeremy Irons, Samantha Mumba, etc.
Land: USA, 2002
Länge: 92 min
FSK: 12
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch, Griechisch
Bildformat: 2,35:1 (anamorph)
Ton: Dolby Digital 5.1
Extras: 2 Audiokommentare, 3 Teaser/Trailer, 5 Dokumentationen (23 min.), 1 nicht verwendete Szene, Bildergalerie



| ° Fazit
|____________________

Wer auf optisch eindrucksvolle Werke steht, der darf sich "The Time Machine" ruhigen Gewissens anschauen. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass man bei diesem Streifen auf eine mitreissende Handlung über weite Strecken verzichten muss. Auch die schauspielerischen Leistungen verdienen keine großartige Erwähnung, so dass der Streifen gerade für Kenner des Originals doch recht mittelmäßig vor sich hin dümpelt. Die recht ordentlich gemachte DVD kann da auch nicht mehr viel retten, da das Bonusmaterial mehr verspricht als es in Wahrheit hält. Für knappe drei Sterne reicht's dank der guten technischen Umsetzung noch, empfehlen kann ich den Silberling aber eigentlich nicht unbedingt.



In diesem Sinne...

Stay Dark!

The-Timemaster



PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen in Raum und Zeit verloren gehen... ;)


Shake Heads!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Abana1

Schlechter geht´s kaum noch!

ein Testbericht von 2003-02-09 17:38:01 vom 09.02.2003
Empfehlung: nein
Der Filmtitel "The Time Machine" sagte mir bisher gar nichts, aber als ich die DVD in der Filmsammlung meines Bruders gesehen hatte, habe ich mir die DVD mal ausgeliehen, um damit vielleicht eine langweilige Stunde zu füllen. Das aber daraus erst recht eine langweilige Stunde wurde, konnte ich ja nicht ahnen...


HANDLUNG
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Al exander Hartdegen (Guy Pearce) ist ein Wissenschaftler im endenden 19.Jahrhundert. Besonders interessiert er sich für Zeitreisen, wodurch er von allen belächelt wird. Als seine Verlobte Emily erschossen wird, will er in die Vergangenheit reisen, um damit die Geschehnisse verhindern. Die Zeitreise glückt ihm, und er kann auch tatsächlich den Mord verhindern, aber Emily stirbt später durch einen Unfall. Hartdegen kann also das Schicksal nicht beeinflußen, so daß er sich an die Zukunft wendet, um eventuell dort eine Lösung zu finden. Er reist in das Jahr 2005, wo gerade der Mond als Kolonie erschlossen wird. Auch dort findet er keine Antwort, weswegen er in das Jahr 2007 reist. Nun erlebt er ein völlig verändertes New York, denn durch eine Sprengung ist der Mond in eine tiefere Umlaufbahn geraten, wodurch Trümmer auf die Erde fallen und Erdbeben die Erde erschüttern. Hartdegen kann gerade noch in die Zeitmaschine fliehen, doch er wird ohnmächtig, wodurch er 800000 Jahre in die Zukunft reist...


MEINE MEINUNG
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"The Time Machine" beruht auf einem Roman von H.G. Wells, welcher auch schon 1960 von George Pal verfilmt wurde. Die neueste Verfilmung kann man nun auf DVD bewundern. Und auf der DVD kann man als Werbeslogan lesen: "Die atemberaubende Umsetzung einer genialen Geschichte" - nun muß ich mich fragen, ob die einen anderen Film als ich gesehen haben, denn atembraubend war hier nur die Langeweile. Nun gut, als Quelle für diesen Slogan sind die McDonald´s Kino News angegeben, wodurch wahrscheinlich schon vieles erklärt wird.

Oh Gott, war der Film langweilig! Schon lange hatte ich nicht mehr einen so schlechten Film gesehen. Eigentlich war ich völlig unbelastet an den Film herangegangen, denn ich kannte weder die Romanvorlage noch die erste Verfilmung. Aber die Story war einfach total langweilig. Es war einfach überhaupt nicht nachvollziehbar, wieso Hartdegen in der Zukunft blieb, um den Eloi zu helfen. Auch sonst springt der Film von Szene zu Szene, ohne irgendwie die Figuren aufzubauen und für den Zuschauer erreichbar zu machen. Das einzige, was an diesem Film überhaupt interessant war, sind die Szenen mit den Zeitsprüngen und den entsprechenden CGI-Effekten und der herabstürzende Mond. Doch solche Szenen können noch lange nicht für einen guten Film garantieren. Ich werde mir jetzt irgendwann mal die Romanvorlage vornehmen, und wenn der Film von 1960 irgendwann mal im TV läuft, schaue ich mir diesen auch noch an. Die Verfilmung von 2002 kann ich auf keinen Fall empfehlen, denn man braucht ebenfalls eine Zeitmaschine, um die verlorene Zeit zurückzuholen.

Die schauspielerischen Leistungen fand ich auch nur mangelhaft. Gerade von Guy Pearce habe ich mehr erwartet, vor allem nachdem ich ihn in "Memento" gesehen hatte. Die anderen Darsteller blieben sowieso eher im Hintergrund, und das führte auch zu diesen hohlen Figuren, zu denen man als Zuschauer keine Beziehung aufbauen konnte.

Was zu diesem Film noch interessant ist, "The Time Machine" gehörte zu den Filmen, die durch die Ereignisse am 11.September nachträglich verändert werden mußten. Denn als die Mondtrümmer auf die Erde stürzen, wird New York zerstört, und einstürzende Hochhäuser will zu diesem Zeitpunkt niemand sehen. Weiter möchte ich mich nun nicht über diesen sinnlosen Film auslassen, denn jedes weitere Wort wäre nur Zeitverschwendung.


DIE DVD
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Die DVD (Warner Home Video) präsentiert sich in einem Snapper Case, welches ich persönlich überhaupt nicht oll finde. Aber egal, man soll nicht immer nach dem Äußerlichen gehen. Auf der DVD wird ja eine Menge Bonusmaterial angekündigt, welches sich dann allerdings als nicht so interessant herausstellt (siehe unten). Nun muß ich aber sagen, das ich nach dem schlechten Film auch keine Lust auf zusätzliches Material hatte, denn zu einem uninteressanten Film muß ich mir ja nicht unbedingt noch ein Making Of anschauen. Für diesen Review habe ich mir natürlich das Bonusmaterial angeschaut, sonst könnte ich ja auch nicht drüber schreiben, aber es ist mir schon schwer gefallen ;-)

Das Bild ist eigentlich ziemlich gut. Die Farben sind stark und der Kontrast ist auch sehr gut. Es gibt ein paar unscharfe Stellen, aber über die kann man auch übersehen, weswegen ich ein recht positives Urteil über das Bild abgebe. Der Ton ist ebenfalls sehr gut, denn es gibt einige Surround-Effekte, und auch die Music-Score kommt gut rüber.

Zur DVD gibt es leider kein Booklet, was bei einer Veröffentlichung im Snapper-Case immer der Fall ist. Die Menüs sind leider auch nicht animiert, sondenr man muß mit Standbildern zufrieden sein. Wenigstens ist das Hauptmenü dezent mit Musik unterlegt, was aber in den Untermenüs schon wieder aufgegeben wurde.


Bonusmaterial
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# Audiokommentar von Regisseur Simon Wells und Editor Wayne Wahrman
Normalerweise bin ich ja ein großer Fan von Audiokommentaren, aber da mir der Film nicht weiter gefallen hat, hatte ich auch keine große Lust auf einen Kommentar. Deshalb habe ich in beide Kommentare nur mal reingehört. Der gesamte Kommentar ist sehr szenebezogen, was ich persönlich immer nicht so mag. Es gibt einige interessante Stellen, wie z.B. der Kommentar zum 11.September, wodurch ja einige Szene umgestellt werden mußten. Aber vielleicht habe ich auch die interessanten Stellen verpaßt, denn ich habe mir den Kommentar ja nicht komplett angehört.

# Audiokommentar von Produzent David Valdes, Visual Effects Supervisor Jamie Price und Production Designer Oliver Scholl
Der zweite Audiokommentar ist mehr technischer ausgerichtet, was ja auch schon durch die Sprecher deutlich wird. Mehr oder weniger beschreiben die Sprecher die Szenen auf dem Bildschirm, so daß man kaum nennenswerte interessante Infos bekommt. Wer also schon einen Audiokommentar zu diesem Film hören muß, sollte den ersten Kommentar wählen.

# Produktionsdesign-Galerie
Hier kann man sich Zeichnungen zum Set-Design anschauen, allerdings muß man die Augen schon in die Hand nehmen, um etwas zu sehen, denn die Bilder nehmen nur ungefähr 1/4 des Bildschirms ein.

# Die Jagd - Animierte Sequenz (~6min)
Dieser Clip beinhaltet die animierte Szene zur Jagd, welche auch mit Original-Musik und Dialog unterlegt ist. Besser wäre allerdings ein Kommentar gewesen und ein Splitscreen mit der Original-Szene.

# Trailer (~5min)
Hier kann man sich den US-Trailer, den internationalen Trailer und den US-Teaser zum Film anschauen.

# Die Erschaffung der Morlocks (~6min)
Gleich nach dem Start des Clips hatte ich jede Hoffnung auf einen ordentlichen Making Of Clip aufgegeben, denn die Stimme des Sprechers deutete stark auf einen Promo-Clip hin, die ja nicht gerade für ihre hohe Qualität bekannt sind. So bekommt man hier auch nicht viel über die Erschaffung der Morlocks zu sehen, sondern dieser Clip ist eher an das Publikum gerichtet, welches den Film noch nicht gesehen haben, und die so Lust auf den Film bekommen sollen. Bei einem Aufsatz würde man sagen - Thema verfehlt!

# Die Konstruktion der Zeitmaschine (~6min)
Da sich alles um die Zeitmaschine dreht, muß dieser natürlich auch besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Stimme des Sprechers deutet wieder auf einen Promo-Clip hin, wodurch ich sofort in meine Vorurteil-Kiste griff. Aber in dem Clip gibt es durchaus interessantes Bildmaterial zu sehen, nämlich wie die Zeitmaschine gebaut wurde. Es gibt Statements von Cast & Crew zur Zeitmaschine und ein paar Bilder von den Dreharbeiten bzw. der Nachbearbeitung des Films.

# Die visuellen Effekte (~4min)
In diesem Clip dreht sich alles um die visuellen Effekte, die anhand der jeweiligen Szenen kurz erklärt werden. Der Sprecher klingt allerdings sehr gelangweilt, also von Begeisterung ist da keine Rede. Er stellt die Szenen kurz vor, und dann werden noch die einzelnen Effekte gezeigt, die dann schließlich zu der endgültigen Szene führten. Da aber alles ziemlich kurz gefaßt ist, bekommt man von diesem Clip kaum Informationen.

# Die Choreographie der Stunts (~1min)
Naja, unter dem Titel habe ich mir mehr vorgestellt, aber die Zeitangabe spricht ja eigentlich schon für sich selbst. Und über Choreographie erfährt man hier auch nichts, denn es gibt nur unkommentiertes Filmmaterial zu sehen, wo sich die Stuntmen auf eine Szene vorbereiten. Dieser Clip ist also auch eher nichtssagend.

# Nicht-verwendete Szene mit Dean Fulton (~7min)
Hier handelt es sich um einen alternativen Filmstart, welcher durchaus zu lang gewesen wäre, aber die Verkürzung hat dem Film auch nicht weiter geholfen. Aber als Bonusmaterial fand ich die Szene ganz gut, da hätte man noch mehr für die DVD ausgraben sollen. In dieser Szene demonstriert Hartdegen seinen Studenten ein Experiment über die Sonnenenergie.


Weitere Daten
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Sprachen : Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel : Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch, Griechisch

Bildformat : 2,35:1 (anamorph)
Audiokanäle : Dolby Digital 5.1

Spielzeit : 92 min
FSK : ab 12 Jahre


FAZIT
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Zusamm enfassend kann man sagen, daß "The Time Machine" ist absolut schlechter und anti-unterhaltsamer Film ist, den ich auf keinen Fall empfehlen kann. Die DVD bietet auch nur belangloses Bonusmaterial, was zwar auf der DVD-Hülle groß angekündigt wird, welches aber mehr Quantität als Qualität bietet.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mima007

Der Zeitreisende rettet die Welt

ein Testbericht von 2003-01-03 12:20:49 vom 03.01.2003
Empfehlung: ja
Wieder einmal geht es in die unendlichen Weiten der Zeit: »The Time Machine« ist die jüngste Filmversion des klassischen Science Fiction-Romans von Herbert George Wells vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Die erste und vermutlich bekannteste Verfilmung fand 1960 durch George Pal statt, mit Rod Taylor in der Rolle des Zeitreisenden.

1978 ergab sich eine Verfilmung für das Fernsehen. Auf dem Stoff basiert auch der Film "Time after time" mit Malcom McDowell in der Hauptrolle, der H.G. Wells selbst spielt, den Erfinder der Zeitmaschine.

Filminfos

O-Titel: The Time Machine, USA 2001
FSK: ab 12 J.
Länge: 92 Min.
Regisseur: Simon Wells/Gore Verbinski
Drehbuch: Simon Wells und John Logan
Musik: Klaus Badelt
Darsteller: Guy Pearce ("Memento"), Samantha Mumba, Jeremy Irons ("Verhängnis"), Orlando Jones ("Evolution") u.a.

Handlung

Professor Alexander Hartdegen, gespielt von Guy Pearce ("L.A. Confidential"), erfindet eine Zeitmaschine, mit deren Hilfe er immer weiter in die Zukunft reisen kann. Obwohl das Buch als auch der George-Pal-Film in London beginnen, fängt diese Version im Jahr 1895 in New York City (gedreht in Albany). Zwei der Haltestationen der Reisen befinden sich in den Jahren 2005 und 2007, also in der nahen Zukunft.

Das Grundmotiv für Hartdegens erste Zeitreise: Er will seine ermordete Verlobte Emily wiedersehen. Das gelingt auch bei einem Rücksprung von vier Jahren. Doch auch diesmal stirbt sie eines gewaltsamen Todes. Hartdegen sieht's ein: Er mag sie 1000 Mal wiedersehen, sie wird doch 1000 Tode sterben. Doch vielleicht hält die Zukunft eine Lösung bereit?

Und so landet er in einem New York City, das eine schöne wackere Zukunft zu haben scheint. Die Stadtbibliothek wartet mit holografischer Technik und freundlichen Avataren (Orlando Jones) auf, die alles erklären. Auch Hartdegens eigenes Ableben. (Im Hintergrund sieht man den Kleiderladen aus der George-Pal-Version!) Der Mond wird als Kolonie erschlossen.

Am nächsten Zeithalt jedoch präsentiert sich New York City als eine zerstörte Metropole: Der Mond ist in eine weitaus tiefere Umlaufbahn geraten, und seine Gezeitenkräfte legen die Gebäude durch Erdbeben in Trümmer und lassen die Meere ansteigen (letzteres ist nicht zu sehen, obwohl es logisch wäre). (Die Szene, in denen Mondtrümmer auf das WTC fallen, wurde geschnitten.)

In einem der Beben stürzt Hartdegen unglücklich in seiner Maschine und fällt auf den Fast-Forward-hebel, bevor er ohnmächtig wird. Der Endpunkt der Reise befindet sich daher im Jahre 802,701. Rasend schnell sind die Umformungen durch Gletscher, Fluten und Erosion vorübergezogen - CGI-Software macht's möglich.

Mittlerweile hat sich die menschliche Rasse zu zwei getrennten Rassen weiterentwickelt: den Eloi und den Morlocks. Die Eloi sind Faulenzer mit einer eher kontemplativen Kultur, die wie die adligen Viktorianer in einer ruhigen abgehobenen Welt leben: Ihre "Nester" kleben an den Wänden einer Flussschlucht.

Die Morlocks hingegen schuften unter der Erde und entsprechen der alten Arbeiterklasse. Sie werden als gräßliche Ungeheuer gezeichnet. Sie kommen nachts aus ihren Untergrundhöhlen, um sich die Eloi als Nahrung zu holen.

Frisch gestrandet verliebt sich der Zeitreisende in einen weiblichen Eloi (Samantha Mumba) und gerät so zwischen die Fronten, als sie geraubt wird. Ums ie zu retten, mussen er sich in die Katakomben der Morlocks begeben, wo er eine interessante Unterredung mit dem sogenannten Über-Morlock (. Irons) hat. Das dramatische Finale möchte ich nicht verraten.

Hintergrund

Steven Spielbergs DreamWorks Pictures und die Warner Bros brachten den Film in die Kinos, der immerhin über ein Budget zwischen 70 und 80 Millionen Dollar verfügt. Spielberg war mit den schauspielerischen Leistungen von Pearce, Jeremy Irons, Mark Addy und Co. nicht sonderlich zufrieden, denn er ließ Szenen nachdrehen. Allerdings stand Irons nur sechs Tage zur Verfügung.

Ursprünglich erwartete man Spielberg selbst auf dem Registuhl, doch nun sitzt der Urenkel von H.G. Wells selbst darauf: Simon Wells (er war bereits Ko-Direktor bei "Der Prinz von Ägypten"). Doch Wells schuftete offenbar derartig an dem Projekt, dass er mit der Diagnose "extreme Erschöpfung" aus dem Team ausschied.

An den letzten 18 Produktionstagen war daher Gore Verbinski am Ruder. Verbinski zeichnet für das Slapstick-Meisterwerk "Mäusejagd" verantwortlich, allerdings auch für das romantische Killermelodram "The Mexican" mit Brad Pitt und Julia Roberts. Für das Drehbuch waren Simon Wells und John Logan zuständig. Logan schrieb den Horrorthriller "Bats", Teile von Ridley Scotts "Gladiator" und zudem den nächsten Star-Trek-Kinofilm "Star Trek: Nemesis".

Die DVD

Technische Infos
Bildformate: 2,35:1 (Widescreen, anamorph)
Tonformate: DD 5.1, DTS
Sprachen: D, Engl.
Untertitel: D, Engl.

Extras:
- Audiokommentar #1: Regisseur und Produzent
- Audiokommentar #2: Effekte-Team für Bild, Sound, SFX
- Dokumentationen: Making-of in Featurettes über die einzelnen Effektsparten
- Trailershow

Mein Eindruck

Mehrfach erweise der Film dem "Original" von George Pal seine Reverenz, behaupten die beiden Kommentatoren Simon Wells und der Produzent. Es tritt sogar ein Schauspieler aus dem Original auf - es ist der Blumenverkäufer in der Szene von Emilys zweitem Tod. Dennoch fällt diese Version gegenüber Pals Version deutlich ab. Warum?

An den Spezialeffekten kann es wohl nicht gelegen haben. Massenhaft wurden CGI-Effekte und Matte-Paintings sowie Stan Wilsons tolle Animatronik (an den Morlocks) eingesetzt, die allesamt superteuer waren und Steven Spielbergs Studio Dreamworks schwer in finanzielle Bedrängnis brachten.

Auch die Ausstattung des Produktionsdesigns ist offensichtlich vom Feinsten: Alles superteuer zusammengekauft oder aus Museen und Privatsammlungen geliehen. Man durfte sogar am originalen Vassar College in Neuengland drehen.

Nein, der mangelnde Erfolg des Streifens dürfte eher mit der Handlung und den Schauspielern zu tun haben, mit dem, was so schwer zu fassen und so schwer zu realisieren ist: mit der emotionalen Glaubwürdigkeit der Geschichte und ihrer Schilderung. Es scheint einen hohlen Kern zu geben.

Der hohle Kern der Geschichte

Alexander Hartdegens Figur stellt sich für die Eloi heraus als die des mythischen Helden, der gekommen ist, um sie aus ihrer Unterdrückung zu befreien. Das ist eines der "1000 Gesichter des Helden" (Joseph W. Campbell). Zunächst ist er auf einer Quest, wie sich das für seinesgleichen gehört: Er will seine ermordete Verlobte den Armen des Todes entreißen. Er scheitert in der Vergangenheit und sucht die Lösung in der Zukunft. Er scheitert und stürzt in die fernste Zukunft.

Doch unter den Eloi ist er ein Fremdkörper, ein Besucher ohne Wurzeln. Er ist dumm genug, seine ethischen Vorstellungen auf das Verhältnis zwischen Eloi und Morlocks zu übertragen, obwohl er das Wertesystem dieser Kultur überhaupt nicht versteht. Als seine Pflegerin geraubt wird, handelt er wie ein viktorianischer Gentleman: Er versucht sie zu retten.

Leider hat Hartdegen uns noch keinerlei Anlass dazu gegeben zu glauben, dass ihm an dieser jungen Frau mehr liegt als an anderen. Nein,e r rettet sie als einen Mitmenschen, nicht als eine Geliebte, als Nachfolgerin Emilys. Seine Mission ist vielmehr die eines Christen, der seine Pflicht erfüllt. Dass er dabei die zweite Kultur dr Erde, die der Morlocks, zerstört, ist im völlig egal.

Ja, sogar überlegene telepathische Fähigkeiten wie die des Über-Morlocks, der die junge Eloi zu Zuchtzwecken rauben ließ und der dafür sorgt, dass die Morlocks nicht noch mehr Eloi vernichten, sind Hartdegen egal: Er bringt den Über-Morlock sogar selbst um, indem er ihn dem rasenden Zeitstrom aussetzt.

Hartdegen ist also weder ein wohl überlegender Befreier noch ein liebender Mann, als er die junge Eloi befreit und die Morlocks vernichtet. Er ist in ethischer Hinsicht eines jener Fossile aus dem 19. Jahrhundert, das blind seiner christlichen Erretter-Ideologie gehorcht: "the white man's burden" ist es, die Ungläubigen von ihrem Joch zu befreien. Doch was gibt er ihnen im Gegenzug? Es ist diesmal nicht der christliche Glaube (das wird wohl als selbstverständlich vorausgesetzt), sondern Bildungstrümmer aus der Stadtbibliothek von New York City (O. Jones liest aus "Huckleberry Finn" vor) sowie vielleicht ein neues Zuhause: Die Zukunft als die neue Frontier, jenen mythischen Ort der amerikanischen Seelengeschichte, wo rechtschaffene Männer und Frauen erobern und aufbauen können, wie es schon die Bibel befahl: "Gehet hin und mehret euch und machet die Erde euch untertan!"

Diese Ideologie ist heutzutage so fragwürdig und überholt wie das mit ihr versunkene 19. und 20 Jahrhundert. Der hohle kern umfasst auch die fehlende Liebesbeziehung zu der jungen Eloi, die Hartdegen rettet: Er hat mit ihr weder geschlafen noch ihr ein Liebesversprechen gegeben. Er zahlt ihr lediglich ihre Freundlichkeit, ihn gesund gepflegt zu haben, zurück. Das ist doch wohl ein wenig dürftig. Ansonsten spielt Hartdegen nur den Ritter, der die Jungfrau in Not rettet. Sehr romantisch, fürwahr! Am Schluss fragt er sie nicht ein einziges Mal, ob sie bei ihm bleiben möchte. So enden Märchen.

Unterm Strich

Die DVD trägt nicht allzu viel dazu bei, den Eindruck des schwachen Films aufzuhellen, der sich vor allem an junge Menschen richtet, die über keinerlei Lebenserfahrung verfügen und ihre Ideale aus Büchern speisen. Die diversen Featurettes des Making-ofs erläutern genau und ehrlich, wie die zahlreichen Spezialeffekte kreiert und umgesetzt wurden.

Am besten hat mir am ganzen Film die Musik von Klaus Badelt gefallen. Sie passt wirklich kongenial zu den verschiedenen Kulturen und Szenen und weist verschiedene Leitmotive (themes) auf, so etwa für den Zeitreisenden und für die Eloi. Badelt hatte schon mit Hans Zimmer an Ridley Scotts Monumentalschicken "Gladiator" mitkomponiert. Man hört Zimmers professionellen Einfluss deutlich heraus. Dennoch ist "The Time Machine" der erste größere Original-Score, den Badelt komponierte. Ich habe die Soundtrack-CD und höre sie mir immer wieder gerne an.

Michael Matzer (c) 2003ff
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Holgiwood

Was wäre wenn???

ein Testbericht von 2002-09-26 20:12:46 vom 26.09.2002
Empfehlung: ja
Was wäre wenn??? Das ist eine entscheidende Frage bei der DVD The Time Machine, nicht nur im Film selbst. Tja... was wäre wenn man diese DVD nicht hätte? Wäre das Leben dann besser oder schlechter? Nun, vermutlich weder das eine noch das andere. Aber darauf erhebt diese Scheibe ja eigentlich auch keinen Anspruch. In erster Linie geht es hier um Unterhaltung. Und für den gemütlichen Popcornkinoabend daheim ist diese DVD eigentlich eine gute Wahl.

Nun aber zuerst mal zum Film selbst. Denn für viele Leute ist ja der eigentliche Film Hauptgrund sich eine DVD zuzulegen. Bei diesem hier handelt es sich also um The Time Machine, eine Art Remake des Klassikers Die Zeitmaschine. Gemeinsam haben beide das sie nach einer Geschichte von H. G. Wells verfilmt wurden. Wer den älteren Film bereits gesehen hat kennt somit eigentlich schon die Grundgeschichte: ein Wissenschaftler reist mit einer von ihm gebauten Zeitmaschine 800000 Jahre in die Zukunft. Das ist sozusagen das Grundgerüst beider Filme. Wenn man nun die neuere Verfilmung betrachtet kann man sich noch soviel Mühe geben, man zieht automatisch seine Vergleiche zu dem älteren Werk mit Rod Taylor. Aber die Neuverfilmung ist nicht unbedingt schlechter... sie ist halt nur etwas anders.

Im Falle von The Time Machine beginnte alles mit einer tragischen Liebesgeschichte. Unser Hauptakteur Alexander Hartdegen (Guy Pearce (Memento, Priscilla)) trifft sich mit seiner Freundin Emma die kurz darauf erschossen wird. Nach diesem traumatischen Erlebnis sondert er sich erst mal für knappe 4 Jahre vom Weltgeschehen ab um eine Zeitmaschine zu bauen. Er möchte Emma retten, doch leider gelingt ihm das nicht. Also macht er sich von seinem nostalgischen neunzehnten Jahrhundert aus auf den Weg in die Zukunft. Er stoppt im Jahr 2030 in einem teilweise recht futuristischen New York. Dort besichtigt er auch ein Museum das geradezu Aufregend Multimedial ist. Überall stehen Glaswände herum in der eine Art virtueller Museumsführer (köstlich: Orlando Jones (Evolution, Mad TV)) Auskunft gibt und auch schon mal etwas aus einem Musical zum besten gibt. Irgendwie ist Alexander noch nicht so ganz zufrieden und reist noch etwas weiter in die Zukunft, ins Jahr 2037. Plötzlich ist alles düster und die Menschheit hat es geschafft den Mond zum platzen zu bringen.

Dieser Anblick ist für den Wissenschaftler sehr erschreckend weshalb er sich sofort wieder auf seinen Zeitreisesessel schwingt. Dank der Erschütterungen schlägt er sich den Kopf und fällt in Ohnmacht.... für gute 800000 Jahre!!! Diese Szene ist für den Zuschauer recht eindrucksvoll gedreht worden. Die Landschaft verändert sich, Flüsse versanden, Bäume wachsen in Sekunden. Als er nach besagter Zeit erwacht hält er die Maschine sofort an nur um wieder Ohnmächtig zu werden. Als er erwacht lernt er den Jungen Kelan und die hübsche Mara (Samantha Mumba) kennen, welche beide zum Volk der Eloi gehören. Er wundert sich noch wieso es keine älteren Menschen gibt worauf er kurz danach auch die Antwort erhält: Morlocks!

Innerhalb 800000 Jahren Evolution entwickelten sich aus den Menschen zwei Spezies. Zum einen die Eloi, welche an der Erdoberfläche leben. Zum anderen die Morlocks, welche unter der Erde hausen und sich (wie im Klassiker) ausschliesslich von Eloi ernähren. Der gute Alexander ist natürlich geschockt von dieser Eloi-Diät, zumal die Morlocks auch Mara geschnappt haben. Also macht er sich auf den Weg um sie zu retten. Dabei wird er natürlich erwischt und landet vor einen Über-Morlock (schön fies: Jeremy Irons (Das Geisterhaus, Der Mann mit der eisernen Maske)). Dieser erzählt ihm die Geschichte der Morlocks, aber eine genaue Antwort auf Alexanders Frage (Was wäre wenn...) liefert er ihm auch nicht..... zumindest keine Zufriedenstellende.

Nach dieser Begegnung startet auch schon der Showdown! Wie zu erwarten geht es den Morlocks an den Kragen da ja das gute siegen muß! Allerdings kann Alexander nicht wie im älteren Film zurückreisen um Bücher zu holen da er seine Zeitmaschine vernichtet hat. Aber da er ja am Schluß Händchenhaltend mit Mara zu sehen ist kann man ja trotzdem von Happy End sprechen. Regie führte übrigens ein Ururenkel Von H. G. Wells: Simon Wells und das ganze ist von Dreamworks und Warner Bros. Spieldauer: 92 Minuten


Aber auf der DVD ist ja noch etwas mehr als nur der Film.
Es gibt zwei wählbare Audiokommentare (wobei ich so etwas weniger benötige, da es mich eher stören würde), eine nicht verwendete Szene (hierbei handelt es sich um eine längere Eröffnungssequenz, welche allerdings englisch ist), eine animierter Sequenz „die Jagd“ (hierbei handelt es sich um dicht hintereinander liegende Zeichnungen im Storyboardstil, welche durch den schnellen Ablauf wie eine Art Film wirken), eine vierteilige Doku über Teile der Entstehung des Films, eine Galerie mit Designbildern und 3 Trailer. Drei mögliche Sprachen sind anwählbar (englisch, deutsch und spanisch, jeweils Dolby Digital 5.1) und mehrere Untertitel stehen auch zur Verfügung. Das ganze natürlich im Ländercode 2 und freigegeben ab 12 Jahren.


Soviel dazu. Den Film selbst fand ich eigentlich ganz gut. Es ist zwar nicht so das einen The Time Machine unbedingt vom Hocker haut, aber gute Unterhaltung bietet er allemal. Aber irgendwie kommt er einem sehr kurz vor, was nicht nur an der Länge von 92 Minuten liegt. Die Aufnahmen der Veränderungen der Umgebung während der Zeitreisen sind meiner Meinung nach besonders gelungen. Aber um so ein Kultfilm zu werden wie der Klassiker einer ist dazu fehlt doch irgendwie ein wenig der Biss. Die Tricktechnik mag ja soweit sehr gut sein, aber manch ein Schauspieler wirkt nicht ganz so motiviert wie man es erwarten würde. Natürlich ist das eine Ansichtssache. Die Qualität der DVD ist sehr gut, die Extras auch recht gelungen. Aber wann werden die von Warner mal endlich normale DVD-Hüllen verwenden? Diese Papp-Klappschachteln sind doch echt ein Witz! Preislich sollte die DVD im Laden so zwischen 17 und 20 Euro liegen. Mehr sollte man dafür nicht ausgeben. Aber bevor man ihn kauft sollte man ihn sich vielleicht eher erst mal aus der Videothek ausleihen. Danach kann man sich ja immer noch entscheiden ob man ihn kaufen möchte.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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