Terminator: Sarah Connor Chronicles - Season 1, 3 DVDs
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Terminator: Sarah Connor Chronicles - Season 1, 3 DVDs
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Testberichte Terminator: Sarah Connor Chronicles - Season 1, 3 DVDs

 Science Fiction Film
5.0 von 5
Platz 103 in der Kategorie "Science Fiction Filme".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
Meinungen:
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Terminator: Sarah Connor Chronicles - Season 1, 3 DVDs Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Schauspieler, Story, Umsetzung
  • angemessen umgesetzt
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • Linda Hamilton war halt besser
Terminator: Sarah Connor Chronicles - Season 1, 3 DVDs Science Fiction Film am günstigsten bei:
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eyes2602

The Battle For Our Tomorrow Starts Today.

ein Testbericht von 2009-01-25 16:10:51 vom 25.01.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Schauspieler, Story, Umsetzung...
Nachteile/Kritik: nichts
V o r g e s c h i c h t e :

Schon vor seiner Geburt war Johns Zukunft durch den Kampf gegen die Maschinen/Computer bestimmt. Im Jahr 2011 soll der Tag der Abrechnung stattfinden, an dem Tag übernehmen die Maschinen mit Hilfe von Skynet die Erde und wollen die Menschheit vernichten. John soll Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen sein, wodurch er ins Schussfeld gerät und deshalb schon sein ganzes Leben lang zusammen mit seiner Mutter von den Terminatoren verfolgt wird. Und diese haben nur ein Ziel: John und Sarah zu töten.


S t o r y anhand der 1. Folge:

Es ist 2001. Sarah und John leben seit einigen Jahren bei Sarahs Verlobtem Charlie, der ihre wahre Identität aber nicht kennt. John ist inzwischen 15 Jahre alt. Sarah hat immer wieder Albträume in denen sie John sterben sieht und fühlt sich nicht mehr sicher.

Es ist wieder an der Zeit eine neue Identität anzunehmen und weiter zu ziehen da Sarah und John sich nicht nur vor den Maschinen verstecken müssen sondern auch vor dem FBI. Kurzerhand verlassen sie Charlie und flüchten nach New Mexico, wo John auch zur Schule gehen soll. Seine Mitschülerin Cameron rettet ihn vor dem Angriff eines Terminators und es stellt sich schon bald heraus dass auch sie eine Maschine ist die von John selbst aus der Zukunft geschickt wurde um ihn zu beschützten.

Da sie inzwischen gemerkt haben, dass sie vor ihrer Zukunft nicht davonlaufen können, entschließen sich Sarah und John zu kämpfen. Um den Tag der Abrechnung und die Vernichtung der Menschheit zu verhindern reisen sie mit Camerons Hilfe ins Jahr 2007 um dort die Gründung von Skynet zu stoppen.


S c h a u s p i e l e r :

Lena Headey (Sarah Connor) wurde am 3. Oktober 1973 in Bermuda geboren. Zu ihrer Filmographie gehören unter anderem Brothers Grimm, 300, The Cave und Eine Hochzeit zu Dritt.

Thomas Dekker (John Connor) wurde am 28. Dezember 1987 in Las Vegas, Nevada, USA geboren und war vor Terminator bereits in einigen anderen Serien zu sehen, so z.B. Eine himmlische Familie und Heroes.

Summer Glau (Cameron) wurde am 24. Juli 1981 in San Antonio, Texas, USA geboren und dachte eigentlich ihre Zukunft liege im Ballett, erst durch einen Unfall kam sie zur Schauspielerei. Ihre Erfahrung als Ballerina brachte ihr jedoch eine Rolle in der Serie Angel, seit dem war sie auch in Firefly, Serenety und The 4400 zu sehen.

Brian Austin Green (Derek Reese) wurde am 15. Juli 1973 in Van Nuys, Californien, USA geboren und ist vielen vielleicht noch als David Silver aus Beverly Hill 90210 bekannt. Seit dem hatte er u.a. Rollen in Las Vegas, CSI und Freddie.

Richard T. Jones (James Ellison) wurde am 16. Januar 1972 in Japan und hatte bereits Rollen in Für alle Fälle Amy und Girlfriends und Ally McBeal.


E p i s o d e n

~ Staffel 1 ~

101 Die Gejagten (Originaltitel: Pilot)
siehe oben

102 Der Verräter (Originaltitel: Gnothi Seauto)
Sarah, John und Cameron fliehen ins Jahr 2007. Mit einer neuen Identität und in der Hoffnung dass sich niemand an sie erinnert wollen sie versuchen sich ein neues Leben aufzubauen und die ihnen bekannten Ereignisse in der Zukunft zu verhindern. Doch auch Terminator Cromartie ist ihnen in die Zukunft gefolgt.

103 Der Türke (Originaltitel: The Turk)
Während John und Cameron inzwischen eine Highschool besuchen, ist Sarah auf der Suche nach Programmierer Andy Goode, der einen Schachcomputer namens "The Turk" entwickelt hat und in der Zukunft Mitentwickler von Skynet sein könnte.

104 Der Golem (Originaltitel: Heavy Metal)
Bei dem Versuch Cromartie eine Falle zu stellen wird John von Sarah und Cameron getrennt.

105 Das Schachspiel (Originaltitel: Queen`s Gambit)
Andy Goode wird erschossen, obwohl Sarah sich noch kurz zuvor entschlossen hatte ihn am leben zu lassen da von ihm keine Bedrohung auszugehen schien. Sie findet heraus dass der Mörder einer von Johns besten Soldaten aus der Zukunft ist, Derek. Als FBI-Agent Ellison ihn verhaftet besucht Sarah ihn und er streitet die Tat ab. Sarah, John und Cameron versuchen Derek zu befreien.

106 Von Menschen und Maschinen (Originaltitel: Dungens & Dragons)
Da Derek schwer verletzt ist holt Sarah Charlie um ihn zu retten. Es stellt sich heraus dass Derek Johns Onkel ist.

107 Die Hand Gottes (Originaltitel: The Demon Hand)
Ellison findet die Hand eines getöteten Terminators und fängt langsam an Sarah zu glauben was sie in ihren alten Verhörvideos über die Roboter gesagt hat.

108 Vicks Chip (Originaltitel: Vick`s Chip)
Cromartie tarnt sich als FBI-Agent und durchsucht Highschools nach John. Währenddessen gelingt es John und Derek an Informationen auf einem Chip des toten Terminators, den Cameron versteckt hatte, zu kommen.

109 Der Todesbote (Originaltitel: What He Beheld)
Es ist Johns 16. Geburtstag. Sarah und Derek machen einen Deal mit dem neuen Besitzers des Turk. Ellison kommt hinter das Geheimnis von Cromartie.


P r o d u k t i o n s d a t e n :

Originaltitel: Terminator: The Sarah Connor Chronicles
Alternativtitel: Terminator S.C.C. (ProSieben)
Genre: Action, Fantasy, Sci-Fi
Land: USA, seit 2008
Länge: jede Folge ca. 42 Min. ohne Werbung
Gefilmt wurde bzw. wird in New Mexico und Californien, USA.
Sender USA: Fox
Internet: http://www.fox.com/terminator/


D V D UK-Import:

Format: PAL, Import
Sprache: Englisch
Anzahl Disks: 3
Freigegeben ab 15 Jahren
Studio: Warner Home Video
DVD-Erscheinungstermin: 11. August 2008
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 389 Minuten


sonstige I n f o s zu Serie:

Terminatrix Cameron ist ein Tribut an James Cameron der die Idee für die Terminator Filme hatte und auch bei zwei davon Regie führte.

Summer Glau bekam ihre Rolle angeblich weil sie in Serenity in den Kampszenen so überzeugte.

Ab der 2. Staffel spielt Garbage Frontfrau Shirley Manson mit. Es ist ihr erster Job als Schauspielerin.


M e i n u n g / F a z i t :

Mein Bericht bezieht sich auf die komplette erste Staffel. Ich hatte zuerst echt bedenken ob die Storyline wirklich über mehrere Episoden bzw. Staffeln durchgehend spannend und innovativ bleibt, doch es ist ziemlich gut geglückt durch gute Drehbücher und viele Kampf- und Actionszenen eine unterhaltsame und spannende Serie zu schaffen. Auch die Special-Effects und die Machart der Terminatoren sind klasse umgesetzt worden.

Die Serie setzt an den 2. Terminator-Film an, was schon ein wenig verwirrend sein kann da es ja inzwischen schon einen 3. und demnächst ja auch 4. Teil gibt. Trotzdem ist die Serie durchaus auch für "Neueinsteiger" geeignet. Ich hab die Filme zwar irgendwann mal gesehen aber konnte mich auch nur noch ganz grob dran erinnern. Ist aber absolut nicht schlimm, es wird schon im Laufe der ersten Folge genug erklärt was zuvor passiert ist.

Die Schauspieler sind allesamt wirklich perfekt gecastet und passen gut zum jeweiligen Charakter. Gerade als alter Beverly Hills 90210 Fan freue ich mich besonders Brian Austin Green endlich wieder zu sehen. Mit Ausnahme von Lena Headey kannte ich die Hauptdarsteller bereits aus anderen Serien/Filmen. Doch auch sie bringt Sarah als intelligente, toughe aber auch verletzbare Mutter sehr gut rüber.

Neben der actionreichen Story, geht es auch um "normalere" Themen. So muss Sarah sich z.B. damit auseinander setzten dass sie John nicht immer beschützen kann und in der Zukunft aus der Cameron kommt an Krebs gestorben ist. Da John ohne Vater aufgewachsen ist, sucht er immer wieder Kontakt zu Sarahs Ex-Verlobten Charlie der inzwischen aber verheiratet ist. Es ist aber auch lustig zu sehen wie Cameron versucht sich einigermaßen menschlich zu benehmen, was natürlich meist nicht glückt.

Was ich allerdings ein wenig schade finde ist, dass ProSieben sich entschieden hat den Titel in Terminator S.C.C. zu ändern, da weiß man doch als "Laie" eigentlich gar nicht was die Abkürzung denn überhaupt bedeuteten. Aber angeblich sollte damit ja eine Verwechslung zu Sängerin Sarah Connor (über die bei ProSieben ja selbst eine Serie lief) vermieden werden. Premiere hatte damit aber ja scheinbar keine Probleme, da lief die Serie ja auch unter dem Originaltitel.

Insgesamt eine wirklich gute Serie, deshalb gibt's von mir volle 5 Sterne.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 25.01.2009
Toller Bericht. Ich wünsche dir einen schönen Sontag. Lieben Gruß sende ich dir aus dem Münsterland
PS: Freue mich über Gegenlesungen.
SumSum1986
SumSum1986, 25.01.2009
Schöner Bericht,gegenlesung immer gern willkommen :- Lieben gruß
Cessie47
Cessie47, 26.01.2009
Liebe Grüße und einen guten Start in die Letzte Januarwoche
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vampire-lady

Hasta la Vista Arnie

ein Testbericht von 2009-01-21 14:08:54 vom 21.01.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: angemessen umgesetzt...
Nachteile/Kritik: Linda Hamilton war halt besser
Die Serie "Terminator - The Sarah Connor Chronicles - Season 1" (UK-Import aktuell für 38,99 z. B. bei amazon) habe ich unlängst herüber geschmissen (klar vom Frollein Schmissig) bekommen. Ich bin eigentlich nicht der Typ, der großartig DVDs hortet, und eigentlich bin ich auch nicht so der Serienfan. Allerdings ist dies nun die zweite Serie, die ich mir auf DVD angesehen habe und ich muss sagen, dass ist schon war anderes, wenn man den Zeitpunkt des Guckens bestimmen kann und die Anzahl der Folgen (ich hasse Doppelfolgen) die man gucken möchte. Außerdem gibt es keine Werbung und man kann die Pullerpause ebenfalls selbst bestimmen. Ob ich mir das demnächst noch mal mit einer englischen Originalfassung antun werde, weiß ich noch nicht, gesprochen finde ich das nach wie vor schwieriger als geschrieben.

Ich muss sagen, dass ich auch überhaupt nicht mitbekommen habe, dass das Terminator Thema als TV-Serie aufbereitet wurde. Als Schmissig mir einen davon erzählte, nahm ich an sie hätte sich eine Musik-DVD von der Delmenhorster Heulboje namens Sarah Connor geholt und wollte schon die netten Herren mit der Schnallenjacke bei ihr vorbeischicken.

So ganz glücklich guckte ich nach einer diesbezüglichen Erklärung immer noch nicht. Ich habe oft meine Vorbehalte, wenn bekannte Stoffe auf den TV-Bildschirm gebracht werden sollen. Da wird zu viel glatt gefeilt, zu viel in bekannten Schemen gearbeitet und die Schauspieler haben zu oft einfach nicht das Profil, dass die Leute haben, die die "richtigen" Filme drehen - auch wenn sich in letzter Zeit immer mehr relativiert und man auch Serienschätze finden kann. Hinzu kommt, dass ich immer noch einen Hals wegen Terminator 3 habe. Ich mochte den zweiten Teil, der haute wegen der Action rein und später als ich älter wurde, lernte ich auch den düsteren ersten Teil zu schätzen. Teil 3 mit Opa-Arnie und dem ballernden Sarg - danke, aber nein danke. Aber die Serienleute sind nicht doof und haben den Inhalt genau zwischen T2 und T3 angesiedelt.

Wieder hat sich etwas im alten Spiel gedreht und trotz Sarah Connors Zerstörungswut in der Vergangenheit ist der kriegslüsterne Superrechner Skynet erschaffen worden. Sarah Connor lebt verdeckt mit ihrem Sohn John unter falschem Namen in einem Kaff. Beide führen ein relativ normales Leben, John ist mittlerweile 15 und geht brav zur Schule. Immer noch muss er beschützt werden, weil er in der Zukunft derjenige sein wird, der den Widerstand gegen Skynet und seine Maschinen anführen will, denn die Maschinen wollen die Menschen ausrotten. Sarah lebt aber auch mit den Konsequenzen, immer noch gilt sie als entlaufene Irre. Zudem wird sie wegen des Todes des ursprünglichen Skyneterfinders Dyson vom FBI gesucht. Als ihr Lebensgefährte ihr einen Heiratsantrag macht, sieht sie die Zeit gekommen, mal wieder zu flüchten und woanders neu anzufangen - ein Zustand unter dem John, der langsam erwachsen wird, immer mehr leidet. Die Flucht führt die beiden mit dem Cyborg Cameron zusammen, die von Johns zukünftigem Ego den Auftrag hat, die beiden in Sicherheit zu bringen und zu schützen. Cameron die umprogrammierte Maschine aus der Zukunft hat dieses Mal ein deutlich dezenteres Design als der lederbeflaggte Schwarzenegger und hat die Optik einer zierlichen 16jährigen. Die Sicherheit bedeutet aber einen Zeitsprung und dieser endet 8 Jahre später im Jahr 2007, vier Jahre vor Kriegsbeginn. In 2007 könnte er wunderbar ruhig und harmonisch sein, hätte hier nicht Skynet seinen neuen Ursprung gefunden, den Sarah erneut vernichten will. Dummerweise hat ein Teil einer Killermaschine den Zeitsprung mitgemacht und setzt sich während der ersten Folgen erfolgreich zusammen um erneut auf die Pirsch zu gehen. Außerdem tummelt sich in diesem Jahr ein ganzer Haufen von Menschen und Maschinen, die alle aus der Zukunft gesandt wurden, um verschiedene Missionen zu erledigen, die den späteren Krieg einerseits vorbereiten und die andererseits wiederum gewisse Ereignisse abwenden sollen. Da die Zeitreisenden ständig aufeinander treffen, gibt es ordentlich Mord und Totschlag, weshalb das Leben von Sarah, John und nun auch Cameron recht munter wird. Und auch der hartnäckige Anzugträger vom FBI hängt immer noch an Sarahs Fersen.

Der Blick auf die Riege der Schauspieler bringt den Zuschauer wenig weiter. Anscheinend hat man weit und breit kein bekanntes Gesicht verwurstet. Oder doch? Brian Austin Green bietet Anlass zur Besorgnis kennt man ihn doch aus Beverly Hills 90210, was nun kein Grund zum Jubeln ist.

Beim Ansehen der Serie stelle ich fest, dass die Darsteller der Hauptcharaktere Cameron, John und Sarah mit gänzlich unbekannt sind, was kein Nachteil sein muss. Lena Headey hat es allerdings mit einer Linda Hamilton aufzunehmen, die in T2 einen sehr starken Auftritt hatte. Headey wirkt dagegen weicher und zierlicher. Anfangs war ich etwas enttäuscht, später habe ich mich an sie gewöhnt, nur die ganz brettharten Ecken einer Sarah Connor kommen nicht so ganz durch. Thomas Dekker als John hat nicht den pfiffigen Charme von Edward Furlong, dürfte aber jeden zweiten Teenie zum Kreischen bringen. Ein süßer kleiner Kerl mit Popperfrisur, der aus OC California entlaufen zu sein scheint. Er macht seine Sache aber ganz ordentlich und wird vielleicht irgendwann ein ganz ansehbarer Kerl. Und um den Kreis zu Brian Austin Green der in Teil 5 oder 6 auftaucht zu schließen - der ist nämlich heute nicht mehr ganz so schrecklich wie damals. Das hat sich wohl raus gewachsen. Wenn man die Serie genauer verfolgt, wird man doch noch das eine oder andere Gesicht erkennen. Diese typischen Darsteller, die immer mal wieder auftauchen, von denen man aber nie den Namen behält.

Für mich einen sehr interessanten Aspekt bietet Cameron. Die meisten Maschinen, die in der Serie herumlaufen, entsprechen dem, was Schwarzenegger einst spielte. Cameron dagegen ist eine andere Liga von künstlicher Intelligenz, die auch wieder ein Interesse für das menschliche Gefühlsleben entwickelt, aber ihre kleinen Geheimnisse zu haben scheint. Außerdem lebt die Serie ein wenig von der Konkurrenz zwischen Sarah und Cameron, die immer wieder gegenteilige Meinungen zum Thema John und dessen Schutz und Sicherheit vertreten. Sarah als Mutter, Cameron als eine Art Freundin oder Vertraute, die ihn aus der Zukunft kennt?! Der John der Zukunft birgt übrigens eine Überraschung.

Der Stil der Serie entspricht den Terminatorfilmen. Die Handlung wird durch Kommentare und Gedanken Sarahs ergänzt, die aus dem Off spricht. Ihre Alpträume werden ebenso eingeblendet wie später die Erinnerung an die Zukunft, die beispielsweise Cameron hat. Außerdem hat man sich die Mühe gemacht einige markante Szenen aus den Filmen zu zitieren: eine Motorradfahrt durch die engen Strassen L.A.s oder die leeren Schaukeln hinter einem Maschendrahtzaun. Auch die Actionszenen bieten gewohntes, sind solide, wenn auch unspektakulär. Kennt man die Filme, kennt man die Action. Hat man ein paar Mal gesehen, wie zwei Cyborgs sich beknüppeln, wirkt das bald inflationär. Anfangs ist es noch witzig, wenn die kleine zierliche Cameron einen breiten Zweimeterkerl durch eine Wand knallt, später kein Wunder mehr. Ganz lustig ist es, dass die Darsteller während ihrer Prügeleien keine Miene verziehen und die Choreographie der Kämpfe und die Bewegungen der Maschinen wirken angemessen, fast lässig und entspannt.

Die Serie ist für meinen Geschmack erstaunlich gut gelungen, wenn auch die dichte Handlung, mit den ganzen Zeitreisegeschichten und den vielen Veränderungen der Zukunft etwas verwirren kann. Gerade diese Handlung aber schafft es auch, ähnlich wie es bei den Filmen gelang, die Serie nicht in plumpe Action versanden zu lassen. Auch wenn die Grundstimmung der Filme nicht ganz getroffen wird, findet man doch immer wieder etwas, was einen an die Kinovorbilder erinnert und das könnte einen Filmfan schon vor den Fernseher locken.

***************************************** ******** ************
Darsteller: Lena Headey, Thomas Dekker, Summer Glau, Richard Timothy Jones, Brian Austin Green
Regisseur(e): David Nutter, Mick Rohl, Sergio Mimica Gezzan, Mark Earl Beasley, Jeffrey G. Hunt
Format: PAL, Import
Sprache: Englisch
Anzahl Disks: 3
BBFC: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video
DVD-Erscheinungstermin: 11. August 2008
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 389 Minuten
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Lachesis
Lachesis, 21.01.2009
Ich hab die Serie letztens mal im TV gesehen. Mit Lena Headey könnte ich mich ja noch anfreunden, weil ich die in 300 sehr gut fand, aber die anderen Figuren sind mehr als öde... Deinem Bericht würden ein paar Zwischenüberschriften ganz gut stehn.
Dr_Ed
Dr_Ed, 05.02.2009
Außer Lena Headey ist mir niemand von den DarstellerInnen bekannt, aber zumindest spielt Marc Terenzi nicht mit...
Miraculix1967
Miraculix1967, 21.01.2009
Sehr interessant beschrieben! Schönen Abend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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