Sonax Lackreiniger Testbericht

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Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun
Alles im Lack
Pro:
entfernt selbst tiefere Schrammen ergiebig mild leichter Auf- und Abtrag
Kontra:
Preis anschließendes Konservieren Pflicht trotz allem zeitintensiv
Empfehlung:
Ja
Ideal also um kräfteschonend den alten Drömel ein wenig aufzupeppen? Vorher steht jedenfalls doch ein gutes Stück Arbeit auf dem Programm, denn Polieren an sich ist schon ein schwieriges, weil kräftezehrendes und vor allem zeitraubendes Anliegen. Zwar kann man auch mit diversen Poliermaschinen, dem ermatteten Lack zu Leibe rücken, doch ist nichts so gründlich, wie das Polieren von Hand. Dennoch, bei sehr angegriffenem Lack macht der Einsatz einer Poliermaschine durchaus Sinn. Grade wenn man große Flächen mit stärkeren Lackschäden zu bearbeiten hat.
Größere Schrammen, oder sehr stark verwitterte Lacke kann der Sonax Lackreiniger mit einigem Aufwand auch ausbügeln, Wunder, wie das Beseitigen von starkem Steinschlag oder sehr tiefen Kratzern, die einem ein nicht wohlgesonnener Zeitgenosse als netten Gruss in den Lack geritzt hat, kann man natürlich nicht erwarten - hier ist der Gang zur Lackiererei wohl angebrachter. Handelt es sich lediglich um einige bestimmte kleine Macken, die poliert werden sollen ist das Polieren von Hand sicher differenzierter und genauer, weil die Politur nur dort hinkommt, wo sie hingehört und nicht auf Kunststoffteile, wo sie später wieder mehr oder weniger mühsam entfernt werden muss.
Ein Arbeitsaufwand, den man sich sparen kann, schließlich ist die Aufarbeitung mittels Lackreiniger schon schweißtreibend und nervig genug, als dass man sich auch noch mit solchem Fusselkram rumschlagen muss. Gemäß Anleitung wird der cremige Lackreiniger entweder mit einem weichen Baumwoll-Lappen oder Polierwatte auf den trockenen Lack aufgetragen. Das Auftragen geschieht bei Lackreinigern grundsätzlich mit Druck, da Lackreiniger stark verwitterten Lack und kleine Kratzer entfernen sollen. Ist der Lack wirklich dermaßen und großflächig hin, erspart man sich einige Arbeit, wenn man das Einarbeiten der Politur einer Poliermaschine überlässt.
Wie bei allen Polierarbeiten geschieht der Auftrag in kleinen, kreisenden Bewegunngen, wobei der Lack nicht heiß sein sollte und auch nicht der prallen Sonne ausgesetzt - allerdings soll das laut Flaschenaufdruck ja auch gehen. Keine Sorge, wenn sich auf der Polierwatte die Farbe des Autos abzeichnet, der Reiniger löst die obere Schicht des Lackes an und diese gerät dann auf die Watte, das ist vollkommen normal. Auch sollte es selbstverständlich sein, dass man stets nur kleinere Teilbereiche auf einmal behandelt. Etwa nur je eine Tür oder einen Kotflügel gleichzeitig.
Wenn mal etwas Reiniger auf Kunststoffteile gerät, mit handelsüblichem Glasreiniger oder Alkohol lässt sich dieser problemlos nach dem Antrocknen wieder entfernen. Wenn die Politur vollständig angetrocknet und eingewirkt ist - sichtbar daran, dass sie einen weißen Film bildet - kann auspoliert werden. Sind noch nicht alle kleinen Kratzer beseitigt, das kann man in diesem Stadium schon sehen, gegebenenfalls wiederholen, auch deshalb macht man grade beim Polieren immer nur Teilbereiche, man verzettelt sich sonst.
Der angetrocknete Film wird ebenfalls mit kleinen kreisenden Bewegungen und unter kräftigem Druck wegpoliert - hierbei ist die Verwendung einer Poliermaschine angebracht, auch wenn sich mit Watte feiner arbeiten lässt. Das Auspolieren sollte gewissenhaft ausgeführt werden, damit sich die Schleifpartikel nicht in den angelösten Lack fressen. Auch hier sind immer nur kleine Teilbereiche vollständig zu bearbeiten, bis der Lack an diesen Stellen sauber ist und alle Produktreste beseitigt sind. Konservieren des Zustandes tut Not, daher gehört nach getaner Polierarbeit das Wachsen der Oberflächen quasi automatisch mit dazu.
Fazit
So leicht aufzutragen es auch ist, Polieren bedeutet eigentlich immer einen Kraftakt, egal was auf der Verpackung stehen mag. Was die Anwendbarkeit auch auf heißem Lack oder in praller Sonne angeht, so bleibt man vielleicht lieber doch auf der schattigen und somit sicheren Seite, wiewohl der Lackreiniger insgesamt zur milderen Sorte gehört. Das manifestiert sich bereits im relativ angenehmen Geruch. Sonax-Produkte sind meist etwas teurer, als die der Konkurrenz, dennoch lohnt sich die Investition in aller Regel, zumal man mit einer Flasche bei bestimmungsgemäßen Gebrauch lange Zeit etwas hat. Im Schnitt kostet die 500 ml Buddel an die 15€, ist also weit entfernt von einem Schnäppchen. Das Ergebnis ist aber überzeugend, das ist es was im Endeffekt zählt.
37 Bewertungen, 6 Kommentare
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04.06.2009, 14:32 Uhr von krullinchen
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße.
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05.02.2009, 17:04 Uhr von Zzaldo
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße sendet dir Stephan
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02.02.2009, 19:01 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH ......... Liebe Grüße
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02.02.2009, 17:59 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr gelungen dein Bericht Liebe Grüsse
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30.01.2009, 01:07 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut vorgestellt! Liebe Grüße, Ingo
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27.01.2009, 14:43 Uhr von bieneq
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht. LG aus Duisburg, Steffi
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