Das Glücksprinzip
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Testbericht Das Glücksprinzip

 (VHS) Drama
(3,9 von 5)
Platz 1248 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3,9 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Das Glücksprinzip

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Beeindruckendes und inspirierendes Gefühlskino

erstellt am: 14.02.2002, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Im Original heißt der Film „Pay it Forward“, was eigentlich besser trifft, um was es bei dem Film und dem Prinzip geht, als der deutsche Titel „Glücksprinzip“. Allerdings haben auch wir uns gestern den Kopf zerbrochen, wie man den Titel ins Deutsche übersetzen soll und sind zu keinem gescheiten Titel gekommen, also kann ich den „Übersetzern“ keinen Vorwurf machen! ;-) Ach ja, der Film läuft in Deutschland erst in der nächsten Zeit (ich glaube Anfang April) an. Ich habe in gestern in Luxembourg angeschaut ...Oh!!! Ich schweife ab und das schon am Anfang meines Beitrages! ;-) Wohin soll das bloß führen? Ok, also jetzt aber ohne Umschweife zum Film.

Der Film handelt von Trevor McKinney (Haley Joel Osment, der kleine Junge aus „The sixth sense“), der gerade in die 7. Klasse gekommen ist und dort einen neuen Lehrer, Mr. Simonet (Kevin Spacey), bekommt. Der Lehrer stellt jeder seiner neuen Klassen am Anfang des Schuljahres die Aufgabe, daß jeder Schüler sich eine Sache überlegen soll, wie er die Welt verändern kann und diese Maßnahme dann auch umsetzen soll. Er rechnet nicht damit, daß sich wirklich ein Kind große Gedanken machen wird. Allerdings hat er da seine Rechnung nicht mit Trevor gemacht.

Trevor kommt auf die großartige Idee, daß wenn er drei Leuten hilft und diese nach einem Schnellballsystem wieder jeweils 3 Leuten helfen, man die Welt bestimmt in großem Maße verändern könnte. Er fängt auch selber direkt damit an, indem er einem obdachlosen Drogenabhängigen bei sich zu Hause etwas zu Essen gibt und ihn in der Garage übernachten läßt. Seine Mutter Arlene McKinney (Helen Hunt), bei der er aufwächst und die Alkoholikerin ist, flippt am nächsten Morgen aus, wie er denn so etwas machen könne und beschwert sich auch gleich bei Mr. Simonet über diese Hausaufgabe. (Trevors Vater (Jon Bon Jovi) ist auch Alkoholiker, hat aber die Familie schon vor einiger Zeit verlassen.)

Trevor hilft dem Drogenabhängigen aber weiter auf die Füße zu kommen, was dieser auch schafft, nur leider wird er dann rückfällig und Trevor ist total enttäuscht, daß seine Bemühungen fehlgeschlagen sind. Trevor unternimmt auch noch weitere Versuche Leuten zu helfen, aber irgendwie ist nichts von Erfolg gekröhnt. In der Zwischenzeit lernen sich Arlene und Mr. Simonet besser kennen und verstehen sich sehr gut. Dann taucht allerdings Trevors Vater wieder auf und als seine Mutter ihn wieder bei sich aufnimmt und Mr. Simonet deshalb den Laufpaß gibt, resigniert Trevor total. Trevor haßt seine Vater, da dieser seine Mutter in betrunkenem Zustand mißhandelt.

Immer wieder während des Filmes finden Überblendungen zu einem Reporter (Jay Mohr) statt, der von einem reichen Geschäftsmann aus heiterem Himmel einen Jaguar geschenkt bekommen hat, weil sein Wagen zu Schrott gefahren wurde. Der Reporter versucht dahinter zu kommen, wie diese großzügige Tat zustande gekommen ist und was ihr Auslöser war. Am Ende stellt er fest, daß Trevor mit seinem Projekt, die Quelle der guten Taten ist, die sich über das ganze Land ausbreiten, so daß seine Werke sehr wohl Wirkung gezeigt haben und er Leuten geholfen hat, auch wenn es für ihn nicht so ausgesehen hat mit den vielen Fehlschlägen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über die Story des Films an dieser Stelle nicht sagen, da sich jeder seine eigene Meinung zu der Moral von der Geschichte bilden sollte und ich sie hier nicht vorwegnehmen möchte.

Ich fand den Film jedenfalls sehr inspirierend und wahnsinnig gut gelungen. Selten hat mich ein Film in der letzten Zeit dermaßen bewegt und zum Nachdenken angeregt. Helen Hunt und Kevin Spacey spielen ihre Rollen ausgezeichnet (ich hätte mir nicht vorstellen können, daß Helen Hunt, die Provinznudel-Alkoholikerin so glaubhaft rüberbringen kann) und Haley Joel Osment hat mich auf’s neue beeindruckt, wie ein so kleiner Junge schon ein so großes schauspielerisches Talent besitzen kann. Der Film ist keine Sekunde langweilig und man kann sehr gut mit dem kleinen Trevor fühlen und hoffen, daß sich alles zum Guten wenden wird.

Ein kleiner Tip noch zum Abschluß: Nehmt Taschentücher mit, wenn ihr den Film anschauen geht! Ihr werdet sie brauchen! ;-)
DolphinSunshine
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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KauntNull
KauntNull, 14.02.2002

Den wollte ich gern sehen und habs nicht gepackt wegen zu viel Arbeit und anderem Kram um die Ohren. Naja, die DVD kommt bestimmt ,- Gruszlig KauntNull
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