Windsurfen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von fanatic284
OSTSEECAMP SUHRENDORF - Dieser Windsurfspot ist einmalig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zumindest gilt diese Aussage uneingeschränkt für alle Surfeinsteiger, Surfaufsteiger und alle Speedsurfer. Neuerdings tummeln sich dort auch immer öfter Kiter. Wavefreaks sind hier verkehrt.
Anreise
Suhrendorf liegt abgeschieden auf der Insel Ummanz, welche an der Westküste Rügens zu finden ist (gegenüber der Insel Hiddensee). Wenn man den Rügendamm passiert hat geht’s weiter über Rambin nach Samtens. Dort links ab nach Gingst. In Gingst scharf links Richtung Ummanz (ist ausgeschildert) in Mursewiek über die Brücke und gleich dahinter (an der Gast-stätte) links ab weiter nach Wusse. Das letzte Stück ist ein etwas holpriger Plattenweg, der aber gut befahrbar ist. Dann ist man schon am Campingplatz, der ganzjährig geöffnet ist. Die Tageskarte kostet mich in der Hauptsaison 3.70 € (eine Person + Pkw). Wer länger bleiben will, bezahlt so wie es an der Tafel rechts vom Eingang zur Rezeption aufgelistet ist. Allge-mein gesagt, liegen die Preise im normalen Rahmen. Dieser Platz wird u. a. auch vom DCC (Deutscher Camping - Club e. V.) und vom ADAC empfohlen.
Nach dem passieren der Schranke fahre ich durch zur Surferwiese. Hier ist viel Platz, auch in der Hochsaison. Eine Überfüllung habe ich noch nicht erlebt. Wie’s im Bereich für Womos und Wohnwagen aussieht weiß ich nicht. Bei der Anmeldung habe ich aber schon öfters ge-hört, dass Gäste telefonisch reserviert hatten (Tel. 038305/82234).
Der Spot
Wenn Du über den Deich gegangen bist und auf das Wasser schaust, haut’s Dich vor stau-nen glatt um. Ein stehtiefes Revier soweit Du gucken kann - unglaublich. Etwa 12 km lang in Nord – Südrichtung und mehrere hundert Meter breit und das bei der Hauptwindrichtung West. Überfüllung, Platzmangel, Gedränge – alles Fremdwörter, alles noch nie erlebt. Vom blutigen Anfänger bis zum Crack findet hier jeder seinen maximalen Spaß. Anfänger und Aufsteiger und insbesondere Halsenschüler erzielen hier überdurchschnittlich schnell Erfol-ge, da die in tiefen Gewässern häufigen, kräftezehrenden Wasserstarts wegfallen bzw. eher selten sind.
Bei Ostwind ist das Wasser spiegelglatt, selbst bei Windstärke 6 – 7, glatt wie ein Klodeckel. Bei Westwind auch kaum Welle, da die Insel Hiddensee dies verhindert. Bei Ost- und West-wind macht mir das Revier am meisten Spaß. Dann kann man kilometerlange Schläge im stehtiefen Bereich mit Höllenspeed fahren und wird oft nur durch das Brennen in den Beinen gebremst. Hier kannst Du auch völlig überpowert bei Windstärken surfen, bei denen Du wo-anders entweder schon umgeriggt oder völlig aufgegeben hättest.
Aber auch bei Wind aus nördlichen oder südlichen (sehr selten) Richtungen hast Du noch jede Menge Spaß. Ein Highlight ist die Überfahrt bis nach Hiddensee. Das sind etwa 5 km. Dazu mußt Du die Fahrrinne durchqueren, die aber nicht sehr stark befahren ist. Auch dort drüben ist es stehtief, so dass Du eine Erholungspause gut einlegen kannst. Hierzu sollte man sich aber sicherheitshalber bei dem auf dem Platz ansässigen Surfshop mit Schule (leicht an den Flaggen zu erkennen) abmelden.
Ein paar Besonderheiten
Dieses Revier ist wirklich sehr flach, will meinen, je nach Wasserstand mußt Du schon mal ein- bis zweihundert Meter weit laufen, damit die Finne frei ist (besonders natürlich bei den modernen breiten „Flundern“ mit säbelartigen Finnen können es auch schon mal dreihun-dert,... Meter werden). Eine Seegrasfinne solltest Du auf alle Fälle im Gepäck haben.
Bei schwächelnden Winden aus östliche Richtungen fährst Du in Richtung Norden bis an das Inselende. Dann kommst Du in eine Düse (hier ist es nicht mehr stehtief), die den Wind um mindestens eine Windstärke verstärkt. Das kennt dort jeder Lokal, frag einfach nach oder fahre Ortskundigen hinterher.
Ab und an habe ich gehört, dass Gäste des Camps sich mit dem Personal angelegt haben, bzw. von diesem ungerecht behandelt worden sein sollen. Das kann ich nicht bestätigen. Wir Surfer sind doch vernünftige Zeitgenossen und wie man in den Wald hinein ruft, so.....
Die Windstatistik, wie auch die Sonnenstatistik spricht für Rügen. Solltest Du doch mal Flau-te haben, gibt es auf der Insel Rügen viele, viele andere Sache zu sehen und zu erleben, z. B. der Rasende Roland (Schmalspurbahn), die Störtebeker Festspiele, Kap Arkona, Königs-stuhl und Stubbenkammer. Laß Dich auch nicht von gelegentlichen Staus am Rügendamm abschrecken. Einfach eine gute CD in den Player schmeißen und ein paar Leute beobachten und schon ist es halb so wild. An der Ortsumgehung Stralsund und einem zweiten Rügenzu-bringer wird fieberhaft gearbeitet.
Es gibt übrigens auf der Insel Rügen noch viele andere Spots für jeden Geschmack, bis hin zum legendären Wavespot Thiewaii (Thiessow), aber dazu schreibe ich vielleicht später noch Berichte.
Fazit
Tu Dir diesen Spot unbedingt an, Du wirst es nicht bereuen. So viele Surfer (besonders viele aus Berlin und Umgebung) können einfach nicht irren.
Schau auch mal unter www.ostseecamp-suhrendorf.de nach.
Bis bald in Suhrendorf!
Anreise
Suhrendorf liegt abgeschieden auf der Insel Ummanz, welche an der Westküste Rügens zu finden ist (gegenüber der Insel Hiddensee). Wenn man den Rügendamm passiert hat geht’s weiter über Rambin nach Samtens. Dort links ab nach Gingst. In Gingst scharf links Richtung Ummanz (ist ausgeschildert) in Mursewiek über die Brücke und gleich dahinter (an der Gast-stätte) links ab weiter nach Wusse. Das letzte Stück ist ein etwas holpriger Plattenweg, der aber gut befahrbar ist. Dann ist man schon am Campingplatz, der ganzjährig geöffnet ist. Die Tageskarte kostet mich in der Hauptsaison 3.70 € (eine Person + Pkw). Wer länger bleiben will, bezahlt so wie es an der Tafel rechts vom Eingang zur Rezeption aufgelistet ist. Allge-mein gesagt, liegen die Preise im normalen Rahmen. Dieser Platz wird u. a. auch vom DCC (Deutscher Camping - Club e. V.) und vom ADAC empfohlen.
Nach dem passieren der Schranke fahre ich durch zur Surferwiese. Hier ist viel Platz, auch in der Hochsaison. Eine Überfüllung habe ich noch nicht erlebt. Wie’s im Bereich für Womos und Wohnwagen aussieht weiß ich nicht. Bei der Anmeldung habe ich aber schon öfters ge-hört, dass Gäste telefonisch reserviert hatten (Tel. 038305/82234).
Der Spot
Wenn Du über den Deich gegangen bist und auf das Wasser schaust, haut’s Dich vor stau-nen glatt um. Ein stehtiefes Revier soweit Du gucken kann - unglaublich. Etwa 12 km lang in Nord – Südrichtung und mehrere hundert Meter breit und das bei der Hauptwindrichtung West. Überfüllung, Platzmangel, Gedränge – alles Fremdwörter, alles noch nie erlebt. Vom blutigen Anfänger bis zum Crack findet hier jeder seinen maximalen Spaß. Anfänger und Aufsteiger und insbesondere Halsenschüler erzielen hier überdurchschnittlich schnell Erfol-ge, da die in tiefen Gewässern häufigen, kräftezehrenden Wasserstarts wegfallen bzw. eher selten sind.
Bei Ostwind ist das Wasser spiegelglatt, selbst bei Windstärke 6 – 7, glatt wie ein Klodeckel. Bei Westwind auch kaum Welle, da die Insel Hiddensee dies verhindert. Bei Ost- und West-wind macht mir das Revier am meisten Spaß. Dann kann man kilometerlange Schläge im stehtiefen Bereich mit Höllenspeed fahren und wird oft nur durch das Brennen in den Beinen gebremst. Hier kannst Du auch völlig überpowert bei Windstärken surfen, bei denen Du wo-anders entweder schon umgeriggt oder völlig aufgegeben hättest.
Aber auch bei Wind aus nördlichen oder südlichen (sehr selten) Richtungen hast Du noch jede Menge Spaß. Ein Highlight ist die Überfahrt bis nach Hiddensee. Das sind etwa 5 km. Dazu mußt Du die Fahrrinne durchqueren, die aber nicht sehr stark befahren ist. Auch dort drüben ist es stehtief, so dass Du eine Erholungspause gut einlegen kannst. Hierzu sollte man sich aber sicherheitshalber bei dem auf dem Platz ansässigen Surfshop mit Schule (leicht an den Flaggen zu erkennen) abmelden.
Ein paar Besonderheiten
Dieses Revier ist wirklich sehr flach, will meinen, je nach Wasserstand mußt Du schon mal ein- bis zweihundert Meter weit laufen, damit die Finne frei ist (besonders natürlich bei den modernen breiten „Flundern“ mit säbelartigen Finnen können es auch schon mal dreihun-dert,... Meter werden). Eine Seegrasfinne solltest Du auf alle Fälle im Gepäck haben.
Bei schwächelnden Winden aus östliche Richtungen fährst Du in Richtung Norden bis an das Inselende. Dann kommst Du in eine Düse (hier ist es nicht mehr stehtief), die den Wind um mindestens eine Windstärke verstärkt. Das kennt dort jeder Lokal, frag einfach nach oder fahre Ortskundigen hinterher.
Ab und an habe ich gehört, dass Gäste des Camps sich mit dem Personal angelegt haben, bzw. von diesem ungerecht behandelt worden sein sollen. Das kann ich nicht bestätigen. Wir Surfer sind doch vernünftige Zeitgenossen und wie man in den Wald hinein ruft, so.....
Die Windstatistik, wie auch die Sonnenstatistik spricht für Rügen. Solltest Du doch mal Flau-te haben, gibt es auf der Insel Rügen viele, viele andere Sache zu sehen und zu erleben, z. B. der Rasende Roland (Schmalspurbahn), die Störtebeker Festspiele, Kap Arkona, Königs-stuhl und Stubbenkammer. Laß Dich auch nicht von gelegentlichen Staus am Rügendamm abschrecken. Einfach eine gute CD in den Player schmeißen und ein paar Leute beobachten und schon ist es halb so wild. An der Ortsumgehung Stralsund und einem zweiten Rügenzu-bringer wird fieberhaft gearbeitet.
Es gibt übrigens auf der Insel Rügen noch viele andere Spots für jeden Geschmack, bis hin zum legendären Wavespot Thiewaii (Thiessow), aber dazu schreibe ich vielleicht später noch Berichte.
Fazit
Tu Dir diesen Spot unbedingt an, Du wirst es nicht bereuen. So viele Surfer (besonders viele aus Berlin und Umgebung) können einfach nicht irren.
Schau auch mal unter www.ostseecamp-suhrendorf.de nach.
Bis bald in Suhrendorf!
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