Tipps & Tricks zum Fotografieren Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von paksekk
Kontraste
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieser Beitrag richtet sich an Leute, die analog fotografieren und das leidige Thema der
Kontrastbewältigung aus eigener Erfahrung kennen und endlich bewältigen wollen.
Jedes Fotopapier hat einen gewissen Kontrastumfang. Das bedeutet, dass der Unterschied
zwischen hellster und dunkelster Stelle einen gewissen Wert nicht übersteigen darf, da
ansonsten entweder die hellen Stellen (die Lichter) zu hell werden bzw. die Schatten
zu dunkel, sodass in diesen Bereichen nix mehr zu erkennen ist. Auf der anderen
Seite sollte dieser Kontrastumfang natürlich auch zu gut wie möglich ausgeschöpft
werden, da man ja sonst schöne Mitteltöne \"wegschmeisst\".
Das bedeutet, an einem Nebeltag könnte man gut ein wenig mehr Kontrast gebrauchen,
damit die Bilder nicht allzu flau wirken, trotzdem aber die Nebelstimmung rüberbringen
können.
1. Kontrasterhöhung à Film wird gepusht
Man hat z.b. einen 200ASA Film in der Kamera und es ist ein trüber Tag, man will
trotzdem Bilder machen. Was tun ?
Ganz einfach: die Filmempfindlichkeit an der Kamera um eine Blende erhöhen, hier also
auf 400ASA stellen. Man gaukelt der Kamera also einen höherempfindlichem Film vor
und belichtet den Film unter. Die Unterbelichtung muss anschließend im Labor durch
eine verlängerte Entwicklung wieder ausgeglichen werden. Da die Belichtungszeit
die Schatten bestimmt, werden die Stellen noch dunkler. Die Entwicklungszeit
bestimmt dagegen die Lichter. Diese werden durch die verlängerte Entwicklung also
heller. Das bedeutet, die dunklen Stellen werden dunkler, die hellen heller, der Kontrast
srhöht sich also.
Ist abnormal trübes Wetter kann man auch um 2 Blenden pushen (200ASA à 800 ASA)
die Pusherei muss aber im Labor angegeben werden, beim Selbstentwickeln sollte man
sich\'s auch merken ;--))
2. Kontrastminderung à Fim wird gepullt
Dies ist nun die andre Richtung. An einem Sonnentag können die vorhandenen Kontraste
schonmal die Möglichkeiten des Films übersteigen, der Film kann diese vielleicht noch
aufnehmen, das Fotopapier, welches einen geringeren Kontrastumfang hat, schafft es
aber nicht mehr.
Man stellt also den 200ASA Film an der Kamera auf 100ASA, der Film wird um 1 Blende
gepullt. Der Film wird nun überbelichtet, was durch eine verkürzte Entwicklung wieder
ausgeglichen wird. Die verlängerte Belichtung sorgt für hellere Schatten, die nun alle
Details zeigen können, die verkürzte Entwicklung lässt die hellen Lichter aber nicht ausbilden.
Der Kontrast wird also zusammmengeschoben und alles kommt auf\'s Papier ;--))
Ich weiss allerdings nicht, ob Labore auch Pullentwicklungen durchführen, Pushentwicklungen
aber auf jeden Fall, meist erhöht sich aber der Preis für die Entwicklung, was sich aber auf jeden
Fall lohnt !!!
Pushen (1Blende)
50ASA auf 100 ASA
100 ASA auf 200 ASA
200 ASA auf 400 ASA
400 ASA auf 800 ASA
Pushen (2 Blenden)
50 ASA auf 200 ASA
100 ASA auf 400 ASA
200 ASA auf 800 ASA
400 ASA auf 1600 ASA
Pullen (1 Blende)
s. Pushen 1 Blende bloß andersrum
Viel Spass beim Probieren...
Grüße
Paksekk
Kontrastbewältigung aus eigener Erfahrung kennen und endlich bewältigen wollen.
Jedes Fotopapier hat einen gewissen Kontrastumfang. Das bedeutet, dass der Unterschied
zwischen hellster und dunkelster Stelle einen gewissen Wert nicht übersteigen darf, da
ansonsten entweder die hellen Stellen (die Lichter) zu hell werden bzw. die Schatten
zu dunkel, sodass in diesen Bereichen nix mehr zu erkennen ist. Auf der anderen
Seite sollte dieser Kontrastumfang natürlich auch zu gut wie möglich ausgeschöpft
werden, da man ja sonst schöne Mitteltöne \"wegschmeisst\".
Das bedeutet, an einem Nebeltag könnte man gut ein wenig mehr Kontrast gebrauchen,
damit die Bilder nicht allzu flau wirken, trotzdem aber die Nebelstimmung rüberbringen
können.
1. Kontrasterhöhung à Film wird gepusht
Man hat z.b. einen 200ASA Film in der Kamera und es ist ein trüber Tag, man will
trotzdem Bilder machen. Was tun ?
Ganz einfach: die Filmempfindlichkeit an der Kamera um eine Blende erhöhen, hier also
auf 400ASA stellen. Man gaukelt der Kamera also einen höherempfindlichem Film vor
und belichtet den Film unter. Die Unterbelichtung muss anschließend im Labor durch
eine verlängerte Entwicklung wieder ausgeglichen werden. Da die Belichtungszeit
die Schatten bestimmt, werden die Stellen noch dunkler. Die Entwicklungszeit
bestimmt dagegen die Lichter. Diese werden durch die verlängerte Entwicklung also
heller. Das bedeutet, die dunklen Stellen werden dunkler, die hellen heller, der Kontrast
srhöht sich also.
Ist abnormal trübes Wetter kann man auch um 2 Blenden pushen (200ASA à 800 ASA)
die Pusherei muss aber im Labor angegeben werden, beim Selbstentwickeln sollte man
sich\'s auch merken ;--))
2. Kontrastminderung à Fim wird gepullt
Dies ist nun die andre Richtung. An einem Sonnentag können die vorhandenen Kontraste
schonmal die Möglichkeiten des Films übersteigen, der Film kann diese vielleicht noch
aufnehmen, das Fotopapier, welches einen geringeren Kontrastumfang hat, schafft es
aber nicht mehr.
Man stellt also den 200ASA Film an der Kamera auf 100ASA, der Film wird um 1 Blende
gepullt. Der Film wird nun überbelichtet, was durch eine verkürzte Entwicklung wieder
ausgeglichen wird. Die verlängerte Belichtung sorgt für hellere Schatten, die nun alle
Details zeigen können, die verkürzte Entwicklung lässt die hellen Lichter aber nicht ausbilden.
Der Kontrast wird also zusammmengeschoben und alles kommt auf\'s Papier ;--))
Ich weiss allerdings nicht, ob Labore auch Pullentwicklungen durchführen, Pushentwicklungen
aber auf jeden Fall, meist erhöht sich aber der Preis für die Entwicklung, was sich aber auf jeden
Fall lohnt !!!
Pushen (1Blende)
50ASA auf 100 ASA
100 ASA auf 200 ASA
200 ASA auf 400 ASA
400 ASA auf 800 ASA
Pushen (2 Blenden)
50 ASA auf 200 ASA
100 ASA auf 400 ASA
200 ASA auf 800 ASA
400 ASA auf 1600 ASA
Pullen (1 Blende)
s. Pushen 1 Blende bloß andersrum
Viel Spass beim Probieren...
Grüße
Paksekk
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