Kinder und Jugendliche Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Immerhin sind Kinder unsere Zukunft und es ist gut, dass immernoch welche geboren werden
- Eine Erfahrung fürs Leben
- Jugendkriminalität gab es schon immer!
- schau mir in die Augen
Nachteile / Kritik
- öfters versaute Erziehung
- das Selbstwertgefühl leidet sehr
- Sie waren noch nie so skrupellos wie heute
- Schlafmangel
Tests und Erfahrungsberichte
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Baby´s got blue eyes, oder die Terrordrohne kommt!
5Pro:
schau mir in die Augen
Kontra:
Schlafmangel
Empfehlung:
Ja
>>>November 1988<<<
Genauer gesagt, 05.11.1988, Samstag, da kam Kevin, mein Sohn zur Welt. Geboren im Sternzeichen Skorpion, Aszendent Fische, also eine kreative in sich gekehrte Persönlichkeit, die er auch heute noch ist. Ich war damals 23 Jahre alt, die Schwangerschaft habe ich locker weggesteckt. Anders als heute, leider! Tj, und wie ist es nun mal so im November? Natürlich kalt, regnerisch und alles andere als schön. Für mich trotzdem einer der schönsten Tage meines Lebens, als man mir klein Kevin in die Arme legte. "Der sieht aus wie H..." mein Onkel, dachte ich, als ich ihn das erste mal sah. Sein kleiner Mund war weit aufgerissen und er schrie wie am Spieß. Das kann ja heiter werden, dachte ich. Nach ein paar Tagen kam ich aus dem Krankenhaus dann wieder nach Hause. Kevin war von Anfang an kein einfaches Kind gewesen. Er war auch sehr oft krank gewesen. Hatte viel Last mit Mittelohrentzündungen und Erkältungen, leider. ER war oft am kränkeln. Die ersten Wochen mit ihm waren ziemlich stressig, da er noch nicht durchschlief. Er hatte diese 3-Monats-Koliken und brüllte jeden Abend los. Diese Koliken dauerten aber wirklich zum Glück nur 3 Monate an, danach hatte ich auf einmal das liebste Kind. Er schlief schön durch, war eigentlich immer gut drauf und ich hatte eine Menge Spass mit ihm.
Damals war ich noch berufstätig. Ich nahm Kevin immer mit zur Arbeit. Und wenn schönes Wetter war, verbrachten wir viele Stunden in der Gruga. Im Alter von 14 Monaten fing er dann an zu laufen. Kevin hat vorher nie gekrabbelt. Ich konnte ihn irgendwo hinsetzen und er blieb auch dort dann schön brav sitzen, ohne sich fortzubewegen. Das war toll. Kevin war eher ein ruhiger Vertreter, obwohl er genau wußte, was er wollte. Er kam nicht so gut mit anderen Kindern klar. Ließ sich meistens auch gar nicht erst mit ihnen ein. Wenn wir bei Bekannten waren, konnte ich mich stets darauf verlassen, dass er nirgendwo dran ging. Kevin war kein Kind, was einfach Sachen an sich nahm, oder Schubladen öffnete bei fremden Leuten. Er war relativ unkompliziert. Mit ca. 2 1/2 Jahren brauchte ich dann auch keine Windeln mehr für ihn. Schwierig wurde es allerdings, als er dann in den Kindergarten kam. Damit kam er überhaupt nicht klar. Die ganzen fremden Kinder, die Lautstärke, das machte ihn fix und fertig. Es dauerte eine ganze Zeit, bis er sich dann endlich dort eingelebt hatte. Einen großen Dank an Frau Neuburg, die Kindergärtnerin, die sich so um Kevin bemüht hatte.
Kevin ist bis heute kein Rudeltier. Er passt sich ungern anderen an, ich denke, das hat er von mir"gg". In der Schule war er am Anfang ein mittelmäßiger Schüler, hinterher, als er dann auf die Gesamtschule kam, besserte er sich allerdings. Er hatte einen kleinen ausgewählten Freundeskreis. Kevin war von Anfang an sehr selbständig und ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Mit 5 Jahren fuhr er schon alleine zum Bauern, um diesen bei der Ernte mitzuhelfen. Natürlich machte auch Kevin mal Mist. Er fackelte einen Neubau an mit seinen Freunden, wo dann zwei Löschzüge rauskommen mußte um zu löschen. Tja, das Leben mit einem Kind ist nicht einfach. Man denkt oft an die Zukunft. Was wird aus Deinem Kind einmal? Man macht sich Sorgen, ob das Kind denn auch niemals auf die schiefe Bahn geraten könnte. Nun ist Kevin bald 18 Jahre alt und geht seinen eigenen Weg. In sein Leben mische ich mich schon lange nicht mehr ein. Er weiß genau was er will. Immer noch ist er eher ein stiller Vertreter, aber sein Charakter ist hammer-hart, das weiß ich. Er läßt sich grundsätzlich von niemanden etwas gefallen und setzt sich auch durch. Und ich wünsche ihm alles Glück dieser Welt!
>>>Januar 2005<<<
17 Jahre später, am 30.01.05 kam Tristan mein zweiter Sohn, im Sternzeichen des Wassermannes, mit dem Aszendenten im Schützen, auf die Welt. King Kong war geboren! Jo, so ganz anders als Kevin! Ich bin jetzt noch vom heutigen Tag ganz fertig mit den Nerven, puh! Tristan ist nicht ruhig, Tristan ist laut, unruhig, sehr schnell und flink. Alles schiebt er sich zuerst einmal hinter die Kiefer. Seine kleinen Hände sind blitzschnell. Genauso blitzschnell räumt er jeden Schrank leer, reißt jede Schublade raus, fegt alles vom Tisch was nicht niet und nagelfest ist. Hilfe! Wie konnte ich denn nur glauben, er wäre in etwa so wie Kevin? Und Kevin? Kevin ist fast 18 Jahre älter und mag Tristan sehr. Wenn Kevin hier unten bei uns ist, nimmt er Tristan oft auf den Arm, und Trisi lächelt seinen großen Bruder an. Tristan hatte einen Vorteil, er schlief von Anfang an durch, direkt 7 Stunden jede Nacht, das war eine Erholung, nach der anstrengenden Schwangerschaft. Tristan hatte auch keine 3-Monats-Koliken. Er war noch nie krank gewesen. Ist sehr robust und zäh. Anders als bei Kevin, krabbelte Klein-King-Kong wieselflilnk durch die Wohnung. Er konnte auch schnell laufen, schon mit knapp einem Jahr. Auch schein sein Magen besser zu sein, als der von Kevin. Tristan konnte ich schon mit 4 Monaten andere Nahrung geben, als nur die Flaschenmilch. Er verträgt eigentlich alles.
Nun, unser Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:
Meistens zwischen 6-7 Uhr morgens wird die kleine Terrordrohne wach. Er quaselt dann erst mal vor sich hin, bis ihm dann langweilig wird und er anfängt zu knatschen. Mein Mann zieht ihn dann an, wickelt ihn und in der Zeit mache ich ihm sein Frühstück fertig. Er isst gut und viel. Bei so viel Bewegung kein Wunder. Wir geben ihn dann für eine Stunde zu meiner Tante, die nebenan wohnt, weil wir dann mit den Hunden auf die Felder fahren. Bei meiner Tante isst Trisi dann meistens weiter! Die Vormittage verlaufen meistens gleich. Er sieht sehr gerne "Thomas, die Lokomotive" an. Während dieser Zeit ist er ruhig, jo, wirklich ruhig! Gegen 11 Uhr hat er aber dann schon wieder Hunger und wir ungenießbar. Er isst bei uns am Mittagstisch dann mit. Anschließend geht er erstmal wieder für ca. 2-3 Stunden ins Bett und schläft tief und fest. King Kong nennen wir ihn, weil er sehr kräftig und groß ist. Dieser kleine Süsse hat jetzt schon ne Menge Kraft und zerlegt alles, was nicht stabil genug ist.
Unsere Nachmittage verbringen wir, je nach Wetter, dann meistens draussen. Wir gehen mit ihm auf den Spielplatz, oder in unseren Garten. Liebend gerne geht Tristan in sein Planschbecken, jetzt wo es so warm ist. Er scheint auch von nichts Angst zu haben. auch vor anderen Kindern nicht. Er geht auf alle offen zu. Abends ist er meistens sehr müde, da er sich ja auch sehr, sehr viel bewegt. Tristan ist ein fröhliches Kind, dass zwar manchmal schon jähzornig werden kann und versucht sich durchzusetzen, aber besser, als ein Kind was nur still in der Ecke sitzt. Gegen 19 Uhr geht der Kleine dann in sein Bett, wo er meistens auch sofort einfschläft. Gute Nacht mein Engel! jetzt schläft er tief und fest und sieht aus, als ob er kein Wässerchen trüben kann. Tristan hat mein Leben ganz schön durcheinander gewirbelt. Er ist viel anstrengender als Kevin es war. Doch mit seinen himmelblauen Augen ja soooo liebenswürdig!
Nun, im Juli wird dann Tristans Brüderchen Merlin auf die Welt kommen. Meine dritte und letzte Entbindung. Wieder eine Persönlichkeit für sich. Wer weiß was noch auf uns zukommen wird? Ich lasse mich überraschen! Und hier noch das Lied "Blue Eyes" von Elton John, an das ich immer denken muß, wenn ich in Tristans blaue Augen sehe. Ach ja, Kevin hat auch blaue Augen.
Blue eyes
Baby's got blue eyes
Like a deep blue sea
On a blue blue day
Blue eyes
Baby's got blue eyes
When the morning comes
I'll be far away
And I say
Blue eyes
Holding back the tears
Holding back the pain
Baby's got blue eyes
And she's alone again
Blue eyes
Baby's got blue eyes
Like a clear blue sky
Watching over me
Blue eyes
I love blue eyes
When I'm by her side
Where I long to be
I will see
Blue eyes laughing in the sun
Laughing in the rain
Baby's got blue eyes
And I am home, and I am home again weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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ochsenfrosch43, 14.07.2006, 12:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
schöner Bericht, tjaja, mit Kindern wird es nie langweilig und keins ist wie das andere selbst wenn es Drillinge sind wie bei uns ;-)
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anonym, 27.06.2006, 15:20 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
so ein schoener bericht und dann keine verguetung, das stimmt mich aber traurig.............lg eva
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Kindermund tut Wahrheit kund ...
Pro:
Wir kennen jetzt die Wahrheit ...
Kontra:
Wir kennen jetzt die Wahrheit, leider!
Empfehlung:
Nein
Ein Schulaufsatz von Carsten Becker ( 3b)
MÄDCHEN SIND KEINE INDIANDER
Zum Thema : Gibt es einen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen?
Mädchen sind keine Indianer. Indianer kennen nämlich keinen Schmerz und dürfen deshalb nicht weinen. Mädchen weinen aber oft gerne. Jungs weinen eigentlich nie und wenn, dann zeigen sie es keinem, weil es peinlich ist.
Überhaupt haben die Mädchen mehr Gefühl als die Jungs und mehr Haare, die sie lang wachsen lassen. Jungs sind praktischer. Kurze Haare machen wenig Arbeit. Meine große Schwester steht jeden Morgen eine Stunde vor dem Spiegel, ich gar nicht. Da verändert sich ja doch nichts. Bei ihr eigentlich auch nicht – aber sie macht das trotzdem. Mädchen können halt nicht logisch denken.
Jungs wachsen später Haare im Gesicht und auf dem Brust. Mädchen wachsen Brüste. Deshalb haben sie im Sommer immer oben rum was an. Vielleicht schämen sie sich, weil sie auf einmal andres aussehen. Jungs brauchen nur eine Hose, auch wenn es heiß ist.
Mädchen tragen oft keine Hosen, sondern Röcke. Vielleicht weil sie stolz auf ihre Beine sind? Aber dann könnten sie ja auch kurze Hosen tragen. Ich glaube, die Frauen komme alle aus Schottland. Deshalb müssen sie Röcke tragen.
Wenn Mädchen älter werden, fangen sie an, sich im Gesicht zu bemalen. Den Mund rot, die Augen blau und die Backen orange. Jungs machen das nur an Karneval und dann aber richtig bunt.
Mädchen sind eitel, sagt mein Papa. Manche Jungs wollen auch wie die Mädchen sein. Die stechen sich dann auch Löcher in die Ohren. In die stecken sie dann glitzernde Knöpfe rein. Ich finde das doof. Sie sollten froh sein, dass sie Jungs sind. Jungs dürfen nämlich hinterher bestimmen. Das finde ich gut.
Gott hat zuerst den Adam gemacht und dann aus seiner Brust die Eva geschnitten. (Vielleicht wachsen Frauen deshalb Brüste?) Der Mann war also als erster da. Deshalb darf er bestimmen.
Jungs können besser Fußball spielen, und auch alle großen Politiker sind Männer. Wer wichtig ist, trägt nämlich eine Krawatte. Und Frauen machen das nicht. Sogar der liebe Gott ist ein Mann. Dem müssen alle gehorchen. Der braucht keine Krawatte, der hat einen Bart.
Unfair finde ich, dass Frauen nicht arbeiten Brauchen. Die sitzen nur in der Wohnung und kümmern sich um die Kinder. Wenn der Mann dann nach Hause kommt, fangen sie Streit an. Deshalb kommen manche Männer nicht mehr nach Hause.
Jungs müssen die Mädchen beschützen, weil sie stärker sind. Jedes Mädchen braucht einen Jungen. Männer helfen gerne. Deshalb tun sie sich hinterher mit einer Frau zusammen und beschützen sie. Das nennt man „Miteinander-Gehen“. Manche Männer machen das auch mit mehreren Frauen. Die sind dann besonders stark.
Jungs sind einfach besser als Mädchen. Wenn der Klapperstorch zu Männern kommen würde, dann könnten wir die Frauen abschaffen.
Anmerkung:
Lieber Carsten, bitte sage deinen Eltern, dass sie mal zu mir in die Sprechstunde kommen sollten.
Frau Meier. weiterlesen schließen -
SVV
26.12.2002, 10:19 Uhr von
DieLilie
Hallo! Ich bin nicht sher häufig hier und ich schreibe auch keine Beiträge zu irgendwelchen Pr...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Blut
Es fließt durch die Adern,
hinaus aus der Wunder.
Es ist süss,
süss wie das Leben.
Es bringt Hoffnung,
Hoffnung zu leben.
Es bringt Schmerz,
Schermz der Wunde.
Es bringt Heilung,
Heilung der Wunden.
Es bringt Sehnsüchte,
Sehnsüchte vom Leben.
Es zeigt dir,
dass du Lebst,
das du Fühlst,
das du Leben Willst.
Es bringt so vieles,
auch die Sucht danach.
Es brignt Verzweiflung.
Und bringt den Tod mit sich.
Dies ist ein Gedicht von mir, ich habe es am 21.12.2002 geschrieben. Ich betreibe selber SVV. Ich verstecke mich ncith dahinter oder gehe Problemem damit aus dem Weg. Es hilft mir einfach über bestimmte Situationnen hinweg zu kommen.
Gründe dafür sind viele vorallem psychische Probleme. Doch auch wenn die Probleme gelöst werden, bedeutet das noch lange nicht das man gleich mit dem SVV aufhört. Jedes kleine Emotionale loch kann dazu führen das man wieder ritzte oder ähnliches.
Es ist auch nicht so, das man jeden tag ritzt oder das wenn man halt mal 2 Monate nicht ritzt, das man gleich geheilt ist oder so.
Wenn man ritzt, dann sagt man sich meist auch nicht vorher ganz bewusst jetzzt wirtzt du, danach gehts dir besser. Du schaltest einfach ab! verstand was ist das? Du nimmst die Umwelt nicht mehr war. Du lebst in der Wunde, in dem Schmerz. Die Folgen sind dir gleichgültig.
Für die meisten ist es unverständlich wie man solch etwas tun kann, sich selbst zu verletzen. Wie kann mans ich selber weh tun? Wie kann man danach Süchtig werden? Was für Gründe kann ein Mensch haben, das er zu solchen Mitteln greift?
Das Fragen sich sicherlich die anderen, die Partner/innen oder Verwandte, Feunde usw.!
Sie werden es auch nie verstehen können, denn sie können mit ihren Emotionen umgehen, sie können sie zeigen, sie können sie herauslassen, sie können sie akzeptieren. Sie können einfach besser mit sich und ihren Emotionenn umgehen.
Sie können es sich einfach nicht vorstellen.
Sie können es nicht, wiel sie gelernt haben mti alle dem Umzugehen, mit den Alltagsproblemen, mit ihren Gefühlen. weiterlesen schließen -
Es war doch nicht alles falsch ...
22.11.2002, 11:20 Uhr von
willibald-1
Zur Zeit selten hier. Gegenlesungen dauern daher - kommen aber!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Heute muß ich mal von einem Erlebnis mit meinem Sohn berichten, das mich wirklich aufgebaut hat. Inzwischen ist es schon fast zwei Jahre her - aber manchmal erinnere ich mich noch gerne daran, mit Schmunzeln und mit Rührung.
Die Vorgeschichte ist, daß wir bis vor etwas mehr als zwei Jahre sehr große Probleme mit ihm hatten. Die Pubertät war echt eine schlimme Zeit. Er fühlte sich ungeliebt, nicht akzeptiert, nicht verstanden... - alles natürlich nicht wahr, aber er wollte das so glauben. Es gab so heftige Auseinandersetzungen, wie ich mir das nie vorher vorgestellt hätte. Ich war wirklich oft verzweifelt, weil ich das Gefühl hatte, alles falsch gemacht zu haben.
Wenn er so einen totalen Gefühlsausbruch hatte und sich in sein Zimmer verkrochen hatte, habe ich mich immer wieder bemüht, das Gespräch mit ihm zu suchen. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich versucht habe, ihm klar zu machen, wie sehr mich seine Tobsuchtsanfälle belasten und welches mein Standpunkt bei den verschiedenen Streitthemen war. Meistens waren das mehr Selbstgespräche. Manchmal wußte ich nicht mal, ob er überhaupt zuhörte...
Dann, fast plötzlich, er war inzwischen 18, ging es viel besser mit ihm. Er war einsichtig geworden und benahm sich so, wie ich das von einem jungen Mann auch erwarten würde. Und er benahm sich nicht nur außerhalb der eigenen vier Wände so (das hat er wohl die ganze Zeit immer getan, so daß ich immer nur zu hören bekam, was für ein netter Junge er doch sei!), sondern auch zu Hause. Man mußte ihn nicht mehr ständig ermahnen, seinen "job" im Haushalt zu tun usw. Woher der Sinneswandel kam, weiß ich auch nicht. Vielleicht lag's an dem guten Einfluß seiner Freundin - die er übrigens immer noch hat. :-)
Nun gab es dennoch ab und zu mal einen Streit. Das ist ja auch okay. Im Vergleich zu früher lief so ein Streit aber meistens viel ruhiger und sachlicher ab. Nur gelegentlich verzog mein Sohn sich noch mal in seine Schmollecke. (Das ist inzwischen auch vorbei - time changes.)
Und bei so einer Gelegenheit bin ich dann irgendwann einmal - weil ich genervt war und absolut keinen Sinn mehr darin gesehen hatte - erstmals nicht hinterhergelaufen. Nach etwa 10 Minuten rief er mich. Seufz! Also ging ich in sein Zimmer.
Da lag er da, mit Tränen in den Augen: "Sonst bist Du doch immer gekommen, um noch mal drüber zu reden!" Und dann haben wir ein paar Minuten geredet, wirklich beide. Und dann hat er sich für sein Verhalten entschuldigt, ganz von sich aus.
Es war also doch nicht alles nur falsch, was ich in den letzten Jahren gemacht habe! Der jahrelange Erziehungsk(r)ampf hat sich doch gelohnt.
Vielleicht kann das ja auch dem einen oder der anderen von Euch Hoffnung geben, der/die gerade noch mitten drin steckt...
Wichtig scheint mir zu sein, daß man immer, wirklich immer signalisiert: Ich bin für Dich da, egal wie bescheuert Du Dich gerade benimmst. Ich stehe zu Dir, weil Du mein Kind bist, und weil ich Dich liebe.
Ich weiß, daß man manchmal einfach nur noch selber abhauen möchte, weil man selber auch überfordert ist. Gerade als Alleinerziehende(r) fühlt man sich da oft auch wirklich sehr allein. Es fällt schwer, all das auszuhalten. Und dabei sind die Jugendlichen doch mit sich selbst auch nicht zufrieden, müssen nicht nur die vermeintliche Ungerechtigkeit der Welt sondern auch noch sich selbst aushalten.
"Sonst bis Du immer noch mal gekommen..." Diese Verläßlichkeit ist es, was die Jugendlichen brauchen, ganz sicher. Und ich bin sicher, sie alle geben uns dann auch irgendwann etwas zurück! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Leibeserziehung für Kinder
22.08.2002, 20:53 Uhr von
danisoel
Hallo! Was gibts über mich zu erzählen? Ich bin Kindergärtnerin und bin derzeit noch in Ausbil...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Leibeserziehung für Kinder
1.
· Ich denke es ist wichtig als Übungsleiter flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können, individuelle und spontane Ideen und Vorschläge sollte man wahrnehmen und miteinbeziehen.
· Spontanität, Offenheit, nicht „ober“ den Kindern zu stehen versuchen, sondern miteinander gestalten
· Akzeptanz, z.B.: wenn manche Kinder eine Übung nicht so gut können, mit den Stärken und nicht mit den Schwächen der Kindern arbeiten, genügend Zeit geben
· Den Kindern Möglichkeiten geben selbstständig tätig sein zu dürfen – Erfolgserlebnisse
· Die Freude an der Bewegung nicht vergessen
· Das Anbieten von mehreren Bewegungsmöglichkeiten die sich in ihrer Aufgabenstellung, Förderungsbereichen und Schwierigkeitsgrad voneinander unterscheiden
· Das Miteinbeziehen und Respektieren von allen Kindern, auch z.B.: Integrationskindern
2.
Haben Bezugspersonen das Interesse und Motivation die motorische Entwicklung eines Kindes zu fördern, ist es anfangs nötig das jeweilige Kind in verschiedenen Situationen zu beobachten. Wie bewegt sich das Kind im Kindergarten/Schule, wie zuhause oder am Spielplatz. Man macht sich ein Gesamtbild des momentanen Entwicklungsstandes des Kindes. Welche Stärken und Schwächen hat das Kind?
Um vorhandene Mängeln ausgleichen zu können, ist es nötig vielfältige, differenzierte und kindgemäße Bewegungsanlässe zu schaffen. Stellt man fest, dass das Kind Gleichgewichtsschwächen hat, so bieten sich eine Vielfalt von Erfahrungsebenen, z.B.: Schaukelbewegungen, Karussellbewegungen, Kippbewegungen, Drehbewegungen, Bewegung auf waagrechten und senkrechten Objekten.
Um die Freude oder die motorische Förderung nicht zu hemmen, ist es nötig dem Kind Freiheiten zu geben. Es ist wichtig es nicht zu zwingen, denn somit geht auch die Freude an der Bewegung verloren und das Kind entwickelt vielleicht auch Ängste, z.B.: über eine „Langbank - brücke“ zu balancieren.
Voraussetzung für eine natürlich Entfaltung und Förderung der Motorik ist auch räumliche Möglichkeiten anzubieten. Hat das Kind keine Zeit und keinen Platz sich zu bewegen, wird sich dies hemmend auf die Motorik auswirken. Meistens werden Bewegungsmöglichkeiten im Kindergarten/in der Schule angeboten. Auch zuhause sollte man dies berücksichtigen. Um verschiedenste Erfahrungen sammeln zu können, müssen auch große Räume geschaffen werden, die sich einerseits im Freien oder auch drinnen befinden können. Es ist nicht wichtig möglichst viele bewegungsförderende Spielsachen zu besitzen oder anzubieten. Die spontanen Ideen, Kreativität und die Phantasie sollte vorerst im Vordergrund stehen. Trotz Freiheiten sollte man die Verletzungsgefahr nicht vergessen (zu glatter Fußboden, passende Kleidung, spitze Ecken und Kanten,...). Grenzen oder Regeln müssen wenn nötig eingeführt werden.
3.
Bewegungsspiele für Kinder im Vorschulalter können sehr verschieden sein. Sowohl Fein – wie auch Grobmotorik kann mit unterschiedlichsten Spielen gefördert werden. Wichtig ist, dass Bewegung mit Freude und Spiel verbunden ist. Herausforderungen sollten gegeben sein. Vorallem Bewegungsspiele die mit den Sinnen zusammenhängen sind besonders gut geeignet. „Möglichkeiten immer eine Stufe weiterzugehen“.
Der Umgang und das Anbieten von Konkurrenz und Wettspielen muss gut durchdacht werden. Es sollte sich nicht um ein „Gegeneinander“ sondern ein „Miteinander“ handeln. Trotzdem sollte auf das Bedürfnis der Kinder, ihre Kräfte zu messen eingegangen werden.
4.
Diskussionsthema: Würden alle Kinder meine angebotenen Bewegungsspiele als „Konkurrenzkampf“ ansehen, würde ich mir ernsthafte Gedanken über mein Verhalten machen. Vielleicht preise, bevorzuge, lobe und hervorhebe ich einige Kinder immerwieder unbewusst. Oder biete ich nicht die richtigen Übungen an?
Ich würde versuchen den Kindern den Sinn der Bewegungsspiele zu erklären und würde im Weiteren speziell Spiele aussuchen, die Gemeinsamkeit und Teamwork voraussetzen und fordern (etwas gemeinsam gestalten, erfinden und überlegen..............“Gordischer Knoten“,...).Wichtig ist es auch mein Verhalten kritisch zu betrachten um jegliche unbewusste Fehleinstellungen zu vermeiden.
Um zu dem angeführten Beispiel Stellung zu nehmen, kann ich nur sagen, dass es mir schon häufig passiert ist sehr aggressive Kinder in meiner Gruppe, mit der ich beschäftigt war, zu haben. Um dieses unangemessene Verhalten zu verhindern ist es sehr wichtig klare Grenzen und Regeln mit den Kindern aufzustellen. An diesen können sich die Kinder orientieren. Kommt es dennoch dazu, dass einzelne Kinder, mit meiner Zurechtweisung stören und vielleicht auch andere Kinder in ihrer Konzentration beeinträchtigen, müssen Konsequenzen getroffen werden, z.B.: nur zuschauen, wieder in den Gruppenraum zurückgehen. Kommt dieses Verhalten öfters vor, sollte man sich fragen ob dem Kind etwas bestimmtes fehlt – Beobachtung.
Natürlich ist es auch möglich, in einem bestimmten Rahmen Kampf – und Ringelspiele planen und anzubieten. Hierbei sollte aber ganz besonders vorsichtig umgegangen werden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-10 13:09:57 mit dem Titel Werbekompetenz-Wie kommen Kinder mit Werbung zurecht?
Pädagogik – Arbeit WERBUNG
Zielgruppe Kind
Behauptung 1:
Es zeigt sich, dass Eltern aus gehobenem Bildungsmilieu besonders werbekritisch sind; entsprechend zeigen Kinder gerade darum eine auffällige Werberesistenz und einen relativ souveränen Umgang mit Werbung.
Man spricht von Werbekompetenz wenn Kinder zwischen Werbespot und Sendung unterscheiden können und Ziel und Zweck von Werbung verstehen können (dies ist erst im sehr späten Alter von 11 – 14 Jahren der Fall). Werbekompetenz wird beeinflusst vom Ort der Mediennutzung, der Anwesenheit anderer Eltern und die daraus resultierende Verarbeitung der Inhalte.
Besonders die primäre Sozialisation, die Familie, bzw. die Eltern haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Medienkompetenz ihrer Kinder. Der wichtige Stellenwert der Eltern bestätigt eine Untersuchung der Kinderserie „Sesamstraße“. Ziel dieser Serie war Bildungsunterschiede zwischen den Kindern auszugleichen – Verbesserung des Wissens und der sozialen Fähigkeiten. Das Endresultat ergab, dass die Kinder der Grundschicht im Vergleich zu den Kindern der Oberschicht oft keine Möglichkeit der Verarbeitung der wahrgenommenen Fernsehinhalten hatten, da meistens keine anderen Personen während dem Medienkonsum anwesend waren. Die „Medienschere“ konnte nicht verkleinert werden.
Dieses Beispiel zeigt wie bedeutsam die Medienkompetenz der Eltern für das Kind ist, um den selbstkritischen Umgang mit Medien erlernen zu können. Eltern sollten sich daher ihrer Vorbildwirkung bewusst sein.
Warum Eltern eines gehobenem Bildungsniveau besonders werbekritisch sind, ist sicherlich auf das Wissen und das große Interesse an Medien zurückzuführen. Das führt dazu, dass beide soziale Gruppen bestimmte Kanäle, bzw. Medien benutzen. Eltern aus der Oberschicht haben oft einen offenen Zugang zu Medien, welcher Eltern aus der Grundschicht vielleicht nicht zur Verfügung steht (z.B.: aus finanziellen Gründen). Auch mangelndes oder fehlendes Wissen über technische Vorgänge mit Medien (z.B.: Internet) kann dazu führen seinen Kindern keine Medienkompetenz zu vermitteln.
Tatsache ist, dass die „Medienschere“ immer mehr steigt und die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten sich verstärken.
Behauptung 2:
Kinder verfügen noch nicht über eine ausreichende Werbekompetenz.
1 ) insbesondere Vorschulkinder können nur unzureichend Werbung vom Programm unterscheiden
2 ) Ungewöhnliche Formen von Werbung können sie nicht erkennen
3 ) die Familie übt nur eine beschränkten Einfluss auf die Werbeerziehung aus.
Kinder und Jugendliche so wird angenommen, seien besonders anfällig für Formen und Inhalte der Massenkommunikation, zumindest anfälliger als Erwachsene, die aufgrund bereits gefestigter Ansichten und Überzeugungen den Lockungen massenmedialer Angebote kritischer begegnen können, als Kinder und Jugendliche. Bedenkt man z.B.: auch, dass das Kind erst sein Weltbild aufbauen muss, und dazu natürlich auch die Medien miteinbezieht, kommt auch der Werbung ein bedeutsamer Stellenwert zu .
Die Wirkung von Medien orientiert sich am Entwicklungsstand – und den zusammenhängenden Fähigkeit der Verarbeitung und des Verständnisses des Kindes. Die Werbekompetenz, also inwieweit das Kind in der Lage ist Werbung zu erkennen, deren Intention zu verstehen und den Realitätsgehalt einzuschätzen, ist entscheidend.
Man muss auch sagen, dass insbesonders Vorschulkinder durch das Schauen von Werbebotschaften kognitiv überfordert sind, weil sie die Merkmale, die eine Werbung kennzeichnet noch nicht erkennen können. Erst mit zunehmenden Erfahrungen und kognitiver Entwicklung kann das Kind entscheidende Intentionen, die in Werbespots enthalten sind, nachvollziehen. Mit etwa 10 Jahren kann das Kind Werbungen entsprechend einschätzen, bewerten und relativieren.
Untersuchungen ergaben, dass rund ein Viertel der Kinder zwischen 4 und 6 Jahren Werbespots nicht als solche erkannten, wussten auch nicht was die Werbung überhaupt will. Dazu muss man sagen, dass es auch immer schwieriger ist Werbespots zu erkennen, wenn man bedenkt, dass z.B.: oft das Werbebild oder der Werbevorspann als wichtiges Merkmal der Werbung weggelassen wird. Die Tatsache, dass der Großteil der Kinder die Bedeutung der Werbewirtschaft noch nicht erkennen können verstärkt ihre Manipulationsmöglichkeit und umso mehr deutlich wird die Schutzbedürftigkeit von ihnen.
Die Familie als wichtiges Vorbild hat dennoch nur einen beschränkten Einfluss auf die Werbeerziehung ihrer Kinder. Instanzen der Gleichaltrigen – Gruppe spielen besonders heute eine wesentliche Rolle. Auch der Kindergarten / die Schule (sekundäre Sozialisation) hat die Aufgabe den Kindern Werbekompetenz zu vermitteln. Genauso wie die Verkehrs , - Umwelt – und Gesundheitserziehung darf die Werbeerziehung nicht vergessen werden.
Behauptung 3:
Die dritte Aussage ist nur dann richtig, wenn man davon ausgeht, dass Eltern insgesamt sich wenig um die Medienerziehung, insbesonders Fernseherziehung kümmern. Andererseits haben die Untersuchungen gezeigt, dass gerade im Hinblick auf Werbung vor allem besser gebildete Eltern hier durchaus Einfluss einüben.
Die Familie, bzw. die Eltern üben als, primäre Sozialisation einen großen Einfluss auf die Werbekompetenz der Kinder aus. Sie bestimmen mit, wie ihr Kind zukünftig mit der großen Vielfalt von Medien umgehen werden. Wird die Werbung als Überforderung auf das Kind wirken oder kann dieses kritisch mit ihnen umgehen?
Studien haben ergeben, dass Unterschiede in der Medienerziehung in den einzelnen sozialen Schichten erkennen zu sind. So nehmen sich Eltern aus dem gehobenen Bildungsniveau oft mehr Zeit für ihre Kinder kritisch fernzusehen und wahrgenommene Inhalte zu verarbeiten . Grund dafür ist sicherlich auf das Wissen aber auch auf das Interesse zurückzuführen. Da diese Eltern meistens selbst Zugang zu Medien haben, z.B.: Internet haben die Erwachsenen auch Wissen über den technischen Umgang. Eltern aus der Grundschicht ist aus finanziellen Gründen oft nicht möglich an der großen Medienvielfalt teilzuhaben. Vielleicht fehlt auch das Interesse Medien zielorientiert und bewusst einzusetzen, z.B.: bevorzugen Spiele am Computer statt Internetsuche von Bildungsinhalten. Untersuchungen zeigten auch Unterschiede in deren Fernsehnützung: soziale Gruppen bevorzugten spezielle Kanäle.
Trotzallem ist es bedeutsam die Kinder nicht „wehrlos“ den Medien zu überlassen, diese als Druck – oder sogar Bestrafungsmittel einzusetzen. Der Fernseher aber auch andere Medien ersetzen keine realen Erfahrungen, die eigentlich die Grundbasis für jeglichen Medienkonsum darstellen sollte (Piaget). Dessen sollten sich Eltern bewusst sein, wenn sie ihre Kinder stundenlang dem Fernsehen überlassen, nur um selbst Ruhe zu haben.
Behauptung 4:
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass in den Medien sehr stark geschlechtsspezifisch differenziert wird. Von den Themenbereichen über die formale Gestaltung gibt es in der Bewertung klare Bevorzugungen des männlichen und weiblichen Warensektors. Werbung ist hinsichtlich eines geschlechtstypischen Menschenbildes äußerst konservativ.
Da Kinder Werbeinhalte oft noch nicht bewerten und einschätzen können (unzureichende Erfahrungen), ist besonders diese Gesellschaftsgruppe manipulierbar. Sie stellt in der Werbewirtschaft eine wichtige Zielgruppe dar. Dazu muss man sagen, dass Kinder eine beachtliche Kaufkraft verfügen (Taschengeld, Beeinflussung der Eltern,...). Um die Kinder in der Werbung intensiv anzusprechen, werden spezielle Rollenbilder von Mädchen und Buben vermittelt. Meistens sind diese sehr stark geschlechtsspezifisch orientiert.
Beispiel „Barbiewerbung“: Mädchen spielen mit Barbie „Familie“, ahmen das Verhalten der Mutter und des Vaters nach, indentifizieren sich mit der Puppe und leben in einer „heilen“ Welt.
Beispiel „Rennautos“: Buben planen etwas, Geschwindigkeitsrausch, sind stark und mutig, haben keine Angst und kämpfen gegeneinander.
Die optische und auditative Wahrnehmung der Kinder wird mit „aufbrausender und wilden“ oder „friedlicher und schöner“ Hintergrundmusik und dementsprechenden Bildern beeinflusst. Die Kinder fühlen sich angesprochen und können sich mit den Personen in der Werbung indentifizieren. Nun stellt man sich die Frage inwiefern diese Rollenbilder die Einstellungen und Vorstellungen der Kinder beeinflusst. Nach M. Millner im „Beta – Kind“ weiß man, dass das Kind sein Weltbild unter anderem auch durch die Medien entwickelt.
Auch Kinderserien verwenden häufig geschlechtsspezifische Inhalte, denkt man z.B.: an „Lucky Luke“, „Fred Feuerstein“ oder „Wickie und die starken Männer“. Kinder indentifizieren sich mit den Hauptcharakteren, suchen sich Vorbilder und ahmen diese nach. Nicht selten präsentieren die einzelnen Rollen im Fernsehen Verhalten das nicht der Realität entspricht. In vielen Fernsehinhalten nimmt der Mann den stärkeren, mutigeren und überlegenen Part ein, während die Frau als hilf – und wehrlos dargestellt wird. Kinderserien wie z.B.: „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren stellen leider eine Seltenheit dar.
Dennoch bleibt es überwiegend die Aufgabe der Eltern ihren Kindern bewusst Medieninhalte zu zeigen und die Inhalte mit ihnen zu erarbeiten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-10 13:15:06 mit dem Titel Naturbegegnung im Kindergarten
Stichwörter zum Thema: „Naturbegegnung im Kindergarten, Naturerfahrungen, Spiele mit Naturerfahrungen“
· Allgemein: Bedeutung Natur (besonders in der heutigen Zeit), Interesse der Kinder, Freude an lebendigen Veränderungen, an der Forschung und Untersuchung, bzw. Experimentierfreude) Miteinbeziehen in die Planung der Kdgtn.
· wichtig Kindern die Möglichkeit zu geben Einsicht in Naturabläufen und Naturveränderungen zu erlangen
· Stellenwert des Freien / Gartens: Wahrnehmung, Grobmotorik, Naturerfahrungen,... Vorteile in Bezug auf Gruppenraum
· Verschiedene Methoden der Naturbegegnung:
· 1 ) Feldforschung ( Kinder sind die Forscher und Entdecker, Untersuchung, Beobachtung und Betrachtung nur sinnvoll über einen längeren Zeitraum, Überschaubarkeit, genaue Vorbereitung des Projektsàz.B.: Biotop, Aquarium, Kompost, Beetanlegung, naturbelassene Wiese,...)
· 2 ) Experimentieren (Freude, Faszination, Begeisterung, Achtung und Wert vor Tieren und Pflanzen, Planung, überschaubare und logische Reihenfolge der Abläufeànahe Umgebung des Kindes: Wasser, Luft, Erde, Sandexperimente: Lupe, Mikroskop ), Kinder sollen Denkstrukturen und Zusammenhänge erfassen à gesamte Wahrnehmung soll angesprochen werden
· 3 ) spielerische Auseinandersetzung und Wissen aus Bilderbüchern und Fachbüchern ( durch das Spiel Naturerfahrungen sammelnàman kann aber nicht mit allen Materialien spielen, schon gar nicht mit lebendigen! z.B.: zurückgeben der Kaulquappenàentspricht auch der Emotionalität des Kindes, fehlende Erfahrungen lassen sich mit Fach – und Bilderbüchern ergänzen (Bilder, Fotos, Dias, Modelle, Geschichten)
· Spiele mit Naturmaterialien (vorgefertigt, selbsthergestellt, Kreis – und Gesellschaftsspiele ) : Legespiele, Websspiele, Matsschspiele, Spiele mit Kastanien, Steinen, Zapfenwerfen, jegliche Arten von Memorys à Sandmemory
· Ziele, Vorstellungen, Herstellung, methodische Überlegungen und Reflexion des Sandmemorys
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-11 12:41:03 mit dem Titel Rhythmik für Kinder
Hallo Ihr Alle!
Da ich viel im Kindergarten gearbeitet habe und ich in meiner Schmökerkiste so einiges gefunden habe, möchte ich euch diesmal eine Rhytmikeinheit für und mit Kindern vorstellen. Für alle Pädagogikinterssierten, die mit "kleinen Leuten" arbeiten, könnte dieser Beitrag vielleicht eine Hilfe sein. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Stundenbild zur Thematik: „Die Winterzeit“
· Thema: „Die Winterzeit“, (Winter, Schnee, Schneemann...)
· Sozialform: 10 – 12 Kinder
· Alter: 3 – 6 Jahre
· Raumstruktur: Bewegungsraum/ Rhytmikraum
· Zeitstruktur: immer anbietbar, wiederholbar
· Dauer: höchstens 1 Stunde
· Medien/Material das man benötigt: verschiedene Winterbegleitung (Haube,
Handschuhe, dicke Socken, Schal, Winterstiefeln,...) , 1 Reifen, 1 großes Tuch, 1 großen Korb oder Tasche, 1 Handtrommel, 1 Stab oder Stock, viele weiße Servietten
· Verwendete Bücher: Herder, „Ein bunter bunter Regenbogen“
Herder, „Alte Kreisspiele neu entdeckt“
Don Bosco, „Quacki, der kleine freche Frosch“
Ökotopia Verlag, „Meditative Tänze mit Kindern“
Der Ablauf:
Vorbereitung: * Materialien werden besorgt und vorbereitet, damit man sie später nicht mehr suchen muss (in einem Reifen wird Winterbekleidung gelegt. Diese werden mit einem großem Tuch bedeckt, sodass man sie nicht sehen kann).
· Kinder können noch in der Garderobe dicke Pullover und Westen ausziehen, Turnschuhe oder rutschfeste Socken anziehen
· Wir verlassen zusammen den Gruppenraum. Bevor wir den Bewegungsraum betreten, Anforderung an die Kinder sich an einen prägnanten/üblichen Ort zusetzen, z.B.: auf die Matte, zur Wand, auf eine auffallende Linie,...
· Kinder mit Schlapfen, können diese ausziehen und an den Rand stellen (ansonsten Rutschgefahr!)
· Wir reichen uns die Hände, bilden einen Kreis um den Reifen, lassen die Hände wieder los und setzen uns nieder
1.) Einführung: Erste Gespräche entstehen (was könnte sich denn unter dem Reifen befinden?,...), Kinder greifen einzeln unter das Tuch, und ziehen vorsichtig einen Gegenstand heraus > Impuls für Erfahrungsaustausch (Erlebnisse erzählen,...)
Wenn alle Kinder an der Reihe waren, wird ein Korb/Tasche durchgegeben, und die Gegenstände werden wieder eingesammelt
2.) Bewegungseinheit zur Trommelbegleitung: freies Laufen im Raum, auf ein ausgemachtes Zeichen( Hand in der Höhe halten,...), stoppen die Kinder. Wir laufen zur Trommelbegleitung, die ich übernommen habe (schnell, langsam, im Galopp, leise und sanft, stampfend,...)
TIP: Bei eingeübten Kindern geht dieser Teil sehr gut, ist diese Übung den Kindern dennoch neu, würde ich diese in vereinfachter Form anbieten. Auch sollte man als Erzieherin den Hinweis geben, auf die anderen Kinder Acht zu geben, und nicht an ihnen zu stoßen.
Eine weitere Variante wäre auch, dass man ohne Handtrommel mit den Kindern spielt
durch den Schnee zu stapfen, sich im Schnee herumzuwühlen, Kälte nachzufühlen,
Schneeballschlacht nachzustellen
3.) Singspiel: „Viele weiße Flöckchen“ Wir setzen uns wieder in den Kreis. Wenn die Kinder
das Kreisspiel noch nicht kennen, stelle ich das Lied erstmals alleine langsam vor bis diese mitsingen können, Melodie (Alle meine Entchen) und Text sind leicht zu merken. Man kann anfangs nur eine Strophe vorstellen, Steigerungen sind natürlich möglich. Wenn die Kinder das Lied gut können, kann man auch schrittweise die dazugehörenden Bewegungen vorstellen
TIP: Je nach Alter der Kinder und Können des Kreisspiels Strophen, Bewegungen reduzieren oder erweitern
2. Kommt der Wind, der wilde,
weckt sie mit Gebraus,
weckt sie mit Gebraus,
tanzen viele Flöckchen
über unserm Haus.
3. Tanzen überm Kirchturm,
tanzen überm Feld,
tanzen überm Feld,
setzen müd sich nieder
weiß ist nun die Welt.
Spielform: Die Kinder halten sich an den Händen und bilden einen Kreis.
1.Vers:Der Kreis geht herum. In der Mitte ducken sich einige Kinder
schlafend als Schneeflöckchen.
2. Vers: Die Kinder im Kreis imitieren den Wind und blasen, die
Schneeflöckchen tanzen.
3. Vers: Die Schneeflöckchen tanzen und setzen sich dann wieder
nieder. Die Kinder im Kreis klatschen.
Alle Kinder, die mitmachen wollen sollten die Möglichkeit haben auch Schneeflöckchen zu sein. Das Kreisspiel kann beliebig oft wiederholt werden.
4.) Übergangsspiel: Nach einem Spiel mit viel Bewegung folgt Entspannung. Jedes Kind
Sucht sich einen Platz im Raum setzt sich nieder und schließt die Augen. Wieder zu sich kommen, ruhig atmen, entspannen,...
Ich lege jedem Kind eine weiße Serviette auf den Kopf. Wenn alle Kinder eine bekommen haben, öffnen diese ihre Augen und erkunden das Material. Ohne vielen Anweisungen, können die Kinder mit ihren Servietten experimentieren (in die Höhe schmeißen und wieder auffangen, zerknüllen, auf einem Körperteil tragen, die Serviette in kleine Stücke zerreißen > Schneeflocken machen,...Die Serviettenreste können im Raum liegengelassen werden, sie werden nachher eingesammelt.
5.) Entspannungsübung: Kinder suchen sich wieder einzeln einen Platz im Raum und
Setzen sich nieder. Wir stellen uns vor ein Schneemann zu sein. Wachsen, werden größer und größer, strecken uns > die Sonne kommt und wir werden wieder kleiner und kleiner,...
TIP: Wenn die Kinder schon sehr unruhig und unkonzentriert sind, kann diese Übung auch ausgelassen werden. Man kommt somit gleich zum Abschlusspiel.
6.) Abschluss: Kinder sitzen und haben die Augen geschlossen. Ich tupfe die Kinder sanft an.
Diese ziehen wieder ihre Schlapfen an, und verlassen einzeln den Bewegungsraum. Sie gehen selbstständig in den Gruppenraum zurück.
2 Kinder, die ich bitte noch hierzubleiben helfen mir die Serviettenreste wegzukehren > Schneeschaufeln, und die Materialien wegzuräumen.
· Allgemeine Hinweise: Man kann den Ablauf je nach momentaner Situation verändern und variieren (auch möglich Übungen auszulassen). Es ist wichtig die spontanen Ideen und Einfälle der Kinder aufzunehmen und miteinzubeziehen.
Notwendig ist es auch, Kinder die nicht mitmachen wollen nicht zu zwingen. Sie können selbst entscheiden ob sie mitmachen wollen oder nicht.
Man sollte sich auch nicht erwarten, wenn man neue Spiele und Übungen anbietet und vorstellt, dass alles perfekt abläuft.
· Intentionen: Die Übungen sind unterschiedlich gestaltet( Konzentration, Phantasie, Bewegung, Musik,...) damit sich alle Kinder angesprochen fühlen. Auch der Schwierigkeitsgrad ist verschieden und kann auch verändert werden. Das Ziel dieses Stundenbildes ist es, den Kindern mit Musik, Bewegung und Spiel die Thematik Winter näher zu bringen. Trotzdem sollte der Spaß und die Freude nicht verloren gehen. Deshalb ist es auch sehr wichtig die Erfahrungen der Kinder miteinzubeziehen.
· Möglichkeiten diesen Schwerpunkt weiterzuführen: Wiederholungen der neu eingeführten Spiele, Übungen,...
Klanggeschichte: „Der gutmütige Schneemann“
Bewegung mit Tüchern (weiß) zu Musik
Meditativer Tanz: „Schneeflockentanz“
Im Garten Schneemann bauen, Schneeballschlacht,...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-22 18:53:19 mit dem Titel 9 Monate NOAH - ein einzigartiges Projekt!
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**** Wiederbeelterung – 9 Monate NOAH ****
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Hallo Leute!
Ich war im Mai auf dem Heilpädagogischen Kongress in Gmunden und hatte so einige interessante Vorträge gehört.
Dieser Vortrag handelt von einem aufregendem Projekt mit schwer verhaltensauffälligen Jugendlichen.
Schaut mal rein, das lohnt sich!
> Vortragende: Herbert Siegrist, Diplomsozialarbeiter, Leiter des Projekts NOAH
Michaela Moser, Sozialpädagogin
>>> Inhalt <<<
Das österreichische Projekt NOAH hilft und unterstützt 13-16 jährigen Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen bei der Verbesserung ihrer sozialen, schulischen und beruflichen Bereichen. Das Angebot des ausgebildeten Teams besteht aus der Begleitung der Jugendlichen (durch zielorientiertes Leben und Arbeiten) während des 9 Monaten langen Segeltörns und einer nachfolgenden oft langjährigen Nachbetreuung in Wohngruppen und Außenwohnungen auf ihrem Weg ins erwachsen Werden.
Herbert Siegrist teilt die 9 Monate auf dem Schiff Noah in folgende Phasen ein: ersten 3 Monate à sehr schwer, nächsten 3 Monate à Gemeinschaftsarbeit im Vordergrund, letzten 3 Monate à eher in Richtung Zukunftsarbeit („Wie geht‘s weiter?“). Weiters vergleicht er die lange Zeit der Gemeinsamkeit mit den 9 Monaten der Schwangerschaft. Diese 9 Monate bleiben dem Jugendlichen in Erinnerung und ermöglichen, durch das gelebte Miteinander, Vergangenes aufzuarbeiten, nachzulernen, tragfähige Beziehungen aufzubauen und einen neuen Beginn.
>>> Was bedeutet Wiederbeelterung? <<<
Der Begriff Wiederbeelterung kommt aus der Psychotherapie und heißt, dass Familienstrukturen bewusst reinszeniert werden. Die Besonderheit ist, dass als Elternersatz professionelle BeziehungsarbeiterInnen fungieren. Das heißt auch, dass der Jugendliche, der aus dem fam. Umfeld kommt und seine Probleme auslebt, den Betreuer als Projektionsfeld nützen kann. Durch das bewusste und Päd. Verhalten der BetreuerInnen wird dem Jugendlichen vermittelt: „Ich reagiere nicht so wie die Anderen!“ – „Ich schlage dich nicht“)
Im pädagogischen Arbeiten werden die Familien der Jugendlichen nicht als Konkurrenz gesehen.
>>> Was will das Team den Kindern/jugendlichen, mit denen sie arbeiten, anbieten? <<<
Der Leiter des Projektes erklärt, dass das Schiff bestimmte, klare Formen und ein Milieu vorgibt, an die sich jeder an Bord orientieren muss (eingeschränkter Raum und Personen, ,...). Diese neuen Strukturen gleichen den Formen kurz nach der Geburt (es ist alles fremd und ein neuer Prozess beginnt). Durch den intensiven und unumgänglichen Kontakt mit den Jugendlichen, gelingt die Kontaktaufnahme viel besser als am Land.
Die Vorbildwirkung der Erwachsenen nimmt einen sehr wichtigen Part am Schiff ein.
Die Kinder sollen das „Kind-Sein“ nachholen können und ein anderes Leben erleben.
Weiters erklärt der Vortragende, dass es auch möglich sein muss Abstand von der Gruppe (Jugendliche + Erwachsenen) und Zeit für nehmen zu können. Deshalb gibt es z.B.: die auch die Möglichkeit, dass Freunde getroffen werden,.....es gibt freie Tage für die BetreuerInnen....“Das Leben soll nicht nur das Schiff bedeuten“
>>> Das Team <<<
6 („sattelfeste“) PädagogInnen (SozialpädagogInnen- arbeiterInnen): langjährige Erfahrungen mit Jugendlichen sind erwünscht, Gitarre spielen können,...
2 Leute müssen eine Ausbildung haben um das Schiff steuern zu können
Den Erwachsenen wird regelmäßig Supervision auf der Noah angeboten
>>> Welche Kinder/jugendlichen? <<<
6 Jugendliche im Alter von 13-16 (früher –19!) aus allen Bundesländern werden vom Team ausgewählt. Die Mädchen und Buben kommen aus schwierigen Verhältnissen und Lebenslagen (soziale Vernachlässigung, Verwahrlosung,..).
Am Anfang des Projekts werden sämtliche Jugendämter angeschrieben.
Körperbeeinträchtigte Jugendliche oder Personen die regelmäßig Medikamente zusich nehmen können nicht mitgenommen werden.
>>> Finanzierung <<<
Ein Teil von den Ämtern, ein Teil von den betroffenen Eltern.
>>>Phasen – Ablauf des Projekts <<<
Vorstellungsgespräch: etwa ein ½ Jahr davor lernen sich Jugendliche und Erwachsene kennen. Gespräche mit Angehörigen(Eltern), SozialarbeiterInnen,... finden statt. Erste Fragen werden geklärt
Nach diesen Gesprächen setzen sich die Noah- BetreuerInnen zusammen um zu klären welche Mädchen und Buben nun mit auf die Reise kommen. Diese Diskussion kann sehr lange dauern. Denn genaue Überlegungen sind wichtig um eine Gruppe zusammenzustellen, dass sich möglichst ergänzt und zusammenpasst.
Vorbereitungszeit: 3-6 Monate lebt die Gruppe in einem anmieteten Haus um sich einander kennenzulernen und einstellen zu können. Weiters bietet diese Zeit die Möglichkeit sich auf die Schiffsphase vorzubereiten und nochmal zu überlegen, ob man wirklich mitfahren möchte.
Schiffsphase: Die Schule am Vormittag und Schiffsarbeiten (Schiff steuern, ankern, Kochen, sauber machen, reparieren,...) sind wichtige Bestandteile im Alltagsgeschehen auf der Noah.
>>> Motto: „Der Weg ist das Ziel“ <<<
Gegen Ende der Schiffsphase: gibt es oft Ängste und viele Zukunftsfragen: „Was wird mich erwarten?“, „Schaff‘ ich das alleine?“ Themen wie der Abschluss einer Ausbildung oder die Jobsuche werden intensiv bearbeitet
Nachbetreuung: Nach der langen Zeit mit der Gruppe ist es besonders wichtig entstanden Beziehungen weiterführen zu können. 1 Jahr trifft sich die gesamte Gruppe wieder in dem ,vorher erwähnten Haus, um Visionen und Gedanken der Jugendlichen weiterzuführen und ihnen weiterhin zur Seite zu stehen. Danach merken die Betreuer wie sich die Gruppe allmählich langsam trennt („abbröckelt“) und jeder Jugendliche seinen eigenen Weg geht.
>>> Ziele <<<
* Lebensqualität ermöglichen
* Selbstwert aufbauen (an sich glauben)
Es geht darum, Wege zu finden, die den Jugendlichen helfen, ein Bild von sich selbst als erfolgreich und kompetent zu bekommen, sodass sie ihre eigenen Stärken und Ressourcen kennenlernen, auf dies vertrauen und somit neue Handlungsstrategien entwickeln. „Wir orientieren uns nicht an diagnostizierten Defiziten, sondern an einem gelungenem Alltag!
* Tragfähige positive Beziehungen aufbauen
* Entwicklung von neuen Visionen und positiven Perspektiven
* „Ordnung in ein Chaos bringen“
* Unterstützung in der Berufswahl, schulische Ausbildung
Was kann ich mir von diesem Seminar mitnehmen?
Der Vortrag war sehr interessant und beeindruckte mich in jeder Hinsicht. Nach den Erfahrungen, die geschildert wurden konnte ich mir ein möglichst reales Bild von dieser Reise machen. Ich bewundere die Betreuer und Betreuerinnnen, die mit äußerst viel Einfühlsamkeit, Geduld und auch Standhaftigkeit mit den Jugendlichen arbeiten bzw. à eigentlich leben.
Auch den Mut zu haben mit auf diese lange Riese zu gehen und das eigenständige Organisieren des Projektes ist beeindruckend.
Da ich noch einige Fragen hatte und mich dieses Projekt wirklich sehr interessiert hat, habe ich mir das Buch besorgt. weiterlesen schließen
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