Kurzgeschichten Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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21 Watt
18.10.2002, 15:18 Uhr von
JFK2001
Ich komme aus Hamburg und habe mich nach meiner Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation sel...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Vor sich sah er nur die Landstraße. Es war Mitternacht durch und der Regen prasselte auf die Windschutzscheibe. Die Scheibenwischer leisteten ganze Arbeit, was aber nicht viel half. Die paar Meter der Straße, die er mit seinen Scheinwerfern beleuchtete, und der Anblick des verschwommenen Dunkels der Nacht, kamen ihm vor wie ein Mosaik.
Er riskierte einen flüchtigen Blick nach rechts auf den Beifahrersitz. Sie schlief. Sie sah so glücklich aus, wie sie so dasaß, den Kopf auf die rechte Schulter gelegt. Was sie wohl gerade dachte...? Er mußte wieder nach vorne sehen. Sie hatten bestimmt noch über eine Stunde Fahrt vor sich. Ob er müde war, vermochte er in diesem Augenblick nicht zu sagen. Selbst wenn er es gewesen wäre – an Schlaf konnte er in diesem Moment sowieso nicht denken. Sie hatte Ja gesagt, das war es, worauf es ankam. Das war das Einzige, was jetzt noch zählte, und der Gedanke daran würde beide schon heil nach Hause bringen.
In weiter Ferne sah er ein Licht. Das konnte unmöglich schon die Stadt sein, oder ist die Zeit so sehr verflogen? Möglich wäre es, denn in diesem Zustand des Glücks hatte es die Zeit schon so an sich, viel schneller als für gewöhnlich zu vergehen. Das Licht verschwand wieder. Er lehnte sich zurück in den Fahrersitz und blickte gelassen auf die vor ihm liegende Straße. Er hörte den Motor seines Wagens, das Prasseln des Regens auf dem Autodach und der Windschutzscheibe. Er hörte das gleichmäßige Quietschen der Scheibenwischer. Doch er hörte noch etwas. Ein Geräusch, das ihm die Kraft gab, wach zu bleiben – ihren Atem. Langsam und friedlich.
Vor ihm war wieder das unbekannte Licht zu sehen, jetzt etwas größer. Es verschwand erneut. Er ging etwas vom Gas, da er jetzt nichts mehr riskieren wollte, so kurz vor dem gemeinsamen Ziel. Er blickte wieder zu ihr hinüber, besah sich ihre linke Hand. Er lächelte zufrieden. Natürlich hatte er Angst gehabt, sie könnte Nein sagen, aber sie hatte doch Ja gesagt. Er war mit ihr an die See gefahren. Dort hatten sie sich eine kleine Blockhütte gemietet. In dieser romantischen Umgebung konnte sie eigentlich nur Ja sagen. Er sah sich zwar schon vor ihr, das kleine blaue Gehäuse aus Plastik mit dem Zick-Zack-Riffelmuster in der zitternden linken Hand. Und sie... sie hätte ihn ernst angesehen, ohne die Miene zu verziehen, ohne das Funkeln des Glücks in ihren Augen. Doch es kam anders. Und dafür war er dankbar.
Sie lächelte ihn an, wie ein Engel, eine Prinzessin nicht aufrichtiger hätte lächeln können. Und er genoß diesen Augenblick, er umarmte sie, er sah ihr in die Augen, sah, wie sie leuchteten, so wie nur selten etwas in seinem Leben leuchtete... Und dann wurde alles dunkel. Er konnte diese plötzliche Dunkelheit förmlich hören, spüren, wie eine riesige Druckwelle, die drohte, die ganze Welt zu verschlingen. Er sah nichts, soweit er die Augen auch aufriß. Doch da, ein Blinken, doch es blieb zu kurz, um es zu orten. Er hörte die Druckwelle, sehnte sich nach Ruhe... Er wollte schlafen. Und dann schlief er. Sehr lange...
Als er aufwachte, wußte er nicht, ob er lebte oder tot war. Er bekam die Augen immer noch nicht auf, aber vielleicht wollte er es auch gar nicht („sie hätte auch Nein sagen können...“). Ein starkes Leuchten zwang ihn dazu, die Augen noch mehr zusammenzukneifen. Er hörte noch immer die Dunkelheit, wie ein Surren, ohne jede Frequenz, die er jemals in seinem Leben vernommen hatte. Er versuchte, die Geräusche zu sortieren, aber es kamen keine verwertbaren Signale in sein Gehirn (besaß er es überhaupt noch?). Seine Verfassung sorgte für einen weiteren tiefen Schlaf.
Als er erneut erwachte, bildete er sich ein, Stimmen wahrzunehmen. Rufende, redende, seufzende Stimmen. Erst jetzt wurde ihm bewußt, daß er auf dem Rücken lag und sich nicht bewegen konnte. Er machte die Augen auf, was mit erstaunlicher Leichtigkeit funktionierte, etwa so, als wenn man versuchte, Eiscreme aus einem Gefäß zu kratzen, man es aber zuvor noch eine Weile in der Wärme ruhen lassen mußte, damit es besser ging. Und er sah über sich ein Gesicht, das ihn ernst anblickte. Es war das Gesicht eines Mannes, soviel er erkennen konnte, und er trug eine weiße Kappe und eine rote Jacke.
Er wollte nicht liegen, er riß den Oberkörper hoch, unter rasenden Schmerzen im Hinterkopf, im Nacken, im Kreuz, einfach überall. Der Mann mit der Kappe hielt ihn fest.
Er blickte sich panisch um, sah ein Auto. Es war seines. Mit eingedrückten Scheinwerfern, deren kleine Lämpchen erloschen waren, wie ihre Augen... Ein schreckliches Überbleibsel dessen, worauf er für sie und sich so eisern... Sie! Wo war sie, und wie ging es ihr? Er versuchte seinen in arge Mitleidenschaft gezogenen Schädel in alle nur erdenklichen Richtungen zu bewegen, immer gerade so, daß die Schmerzen, die er dabei fühlte, ihn nicht wieder zurück in die Ohnmacht befördern konnten. Denn das wollte er auf keinen Fall. Er mußte sie finden, bei ihr sein, bei ihr bleiben, für immer...
Und dann sah er sie, auf einer Trage liegend, die Augen geschlossen. Was sie wohl dachte? Konnte sie auch die Stimmen hören, die selben wie er? Sie mußte auch jeden Moment aufwachen, schließlich waren beide zuvor in der gleichen Situation gewesen. Aber es wurde eine Decke über ihr Gesicht gelegt. Unmöglich! Sie konnte doch nicht allen Ernstes so lange schlafen wollen! War sie denn so müde? Zugegeben, er war es auch, aber so lange? Er war drauf und dran, sich seiner Verzweiflung hinzugeben. Der Schmerz war mittlerweile so groß, daß er ihr ohne große Mühe hätte folgen können. Er versuchte zu weinen, aber seine Augen brannten, sein ganzer Kopf brannte, und er wäre sicher froh gewesen, wenn er sich nie mehr hätte im Spiegel ansehen müssen. Wer weiß, ob er so lange durchhalten würde, bis er den nächsten Spiegel zu Gesicht bekommt. Er entschied sich doch, weiterzuschlafen, und das Schicksal würde über ihn entscheiden.
„Schatz?!“, hörte er eine Stimme, die zwar auch weit weg, aber sehr vertraut klang. „Was ist denn nur los mit Dir? Also wenn wir heute noch das Meer sehen wollen, sollten wir langsam weiterfahren. Möchtest Du, daß ich fahre? Du siehst unheimlich müde aus.“
Er erhob sich langsam von der Rückbank seines Kleinwagens, und bedeckte seinen Oberkörper mit einer Jacke, die neben ihm lag. Er stand auf, zog sich die Jacke an und setzte sich auf den Beifahrersitz.
Sie fuhren eine Weile, und als ob er es als eine Bestätigung für seinen Wachzustand gebraucht hätte, fing sie wieder an zu sprechen. „Hast Du irgend etwas? Du wirkst so schweigsam...“ --- „Nein“, sagte er, während er in seiner linken Jackentasche zu wühlen anfing, und ein eckiges kleines Etwas aus Plastik fühlen konnte. Es hatte ein Zick-Zack-Riffelmuster. Zufrieden zog er die Hand wieder aus der Tasche und mußte ein wenig schmunzeln. „Es ist alles in bester Ordnung.“
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Der Kuß des Engels
17.10.2002, 19:30 Uhr von
WaldelfeBerlin
So, jetzt habe ich mich endlich entschlossen, auch mal ein paar Zeilen über mich zu schreiben! I...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Da saß sie nun. Einsam, verlassen und ganz alleine. Sie sah aus dem Fenster mit einem Gefühl unendlicher Leere. Von Schmerz erfüllt über die Ungerechtigkeit auf dieser Welt. Sie war leer, betäubt, konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Sie war doch erst acht Jahre alt. Wie sollte sie das alles verstehen können?!
Sie wurde grausam aus der Wärme und Geborgenheit ihrer Familie herausgerissen. Ein Kinderherz kann das nicht begreifen. Es ist jung, schwach und nun unendlich leer. Sie konnte es nicht verstehen. Wer kann es verstehen?!
Sie schloß die Augen von der Hoffnung erfüllt, sie öffnen zu können und alles ist wie früher. Ihre Mama würde auf sie zukommen, sie umarmen und nie wieder loslassen.
Sie lächelte bei diesem Gedanken, so sehr war sie in dieser Vision gefangen.
Was war das für ein Geräusch? Sie schreckte hoch! Sie sah sich um. Es war dunkel in ihrem Zimmer. Hier im Heim mußte das Licht um neun gelöscht werden und es war nun schon nach Mitternacht. Sie sah nichts, nur der Mond leuchtete freundlich in ihr Zimmer.
Da war es wieder. Ein Kratzen, ein Schaben am Fenster. Sie öffnete es leise um zu prüfen, ob das Geräusch von draussen kam.
Ein zarter Wind, wie ein Atemhauch, streifte ihr Gesicht. Ganz leicht, unendlich sanft.
Etwas leuchtete kurz auf. Was war das? Sie zuckte unmerklich zusammen. Ihr war als hätte sie das Bildnis ihrer Mutter gesehen. Wie konnte das sein? Sie war tot, tot seit einer Woche.
Etwas berührte sie an der Hand. „Komm mit, ich zeige Dir die Dinge, die Dich Deinen Schmerz vergessen lassen. Dinge, die so schön, so zauberhaft sind, daß sie alles andere unwichtig erscheinen lassen!“
Joanna sagte nichts. Sie schaffte es kaum, zu nicken. So gebannt genoß sie das Gefühl von Wärme an ihrer Hand, die ihren ganzen Körper anfing, zu erfüllen.
Sie schloß die Augen erneut. Sie hörte ein Rauschen und dann – Stille.
Ein Geruch entfaltete sich. Sie konnte ihn nicht zuordnen, doch war es so angenehm, daß sie zögernd die Augen öffnete. Was sie sah ließ sie ihren Atem stocken. Sie stand inmitten eines riesigen Feldes. Weit und breit nichts als Sonnenblumen! Bis zum Horizont. Doch mehr als der Anblick überwältigte sie der Duft.
Ein Duft so angenehm und erfüllend, wie nur der Duft eines geliebten Menschen mit einer reinen Seele sein kann.
Sie konnte kaum genug bekommen. Im nächsten Moment hörte sie wieder ein Rauschen. Stille.
Sie öffnete die Augen. Sie fand sich auf einer Bergplattform wieder. Um sich herum sah sie grünbewaldete Hügel. Bis zum Horizont. Sie glaubte kaum, was sie sah. Der Anblick der Ferne, die unendliche Weite.
So weit und so schön, wie nur die reine Seele eines geliebten Menschen sein kann.
In den nächsten Sekunden geschah gar nichts. Doch dann wieder das Rauschen, welches ihr mittlerweile vertraut war. Sie machte wieder ihre Augen zu, gespannt, was sie als nächstes erwartete. Stille.
Sie hörte etwas, noch ganz leise, aber es wurde intensiver. Als sie ihr Augen öffnete, erkannte sie den Ursprung der Geräusche.
Sie stand unter einer uralten Eiche. Riesig, und wunderschön. Sie sah tausende Vögel, die auf dem Baum saßen und sangen. Es war ihr, als sangen sie nur für sie.
Sie genoß den Gesang, ein Geräusch, wie nur die Stimme eines geliebten Menschen mit einer reinen Seele sein kann.
Als sie von diesem Geräusch total erfüllt war, schloß sie die Augen.
Wieder Rauschen, dann Stille.
Ein Geschmack entfaltete sich in ihrem Mund, süß und fruchtig. Sie stand in einem Erdbeerbeet inmitten eines wunderschönen Gartens. Der Geschmack war so intensiv, aber dennoch nicht aufdringlich.
Ein Geschmack, so süß und tief, wie nur der Kuß eines geliebten Menschen mit einer reinen Seele sein kann.
Wieder Rauschen, wieder Stille.
Etwas berührte ihre Haut. Erst im Gesicht, dann am ganzen Körper. Unendlich weich. Sie lag auf einer weißen Wolke, eingehüllt, beschützt in den Armen des Himmels. „Wie schön“, dachte sie.
So wunderschön, wie nur die Berührung eines geliebten Mensch mit einer reinen Seele sein kann.
Dann wieder die Wärme, die Stimme, das Licht ihrer Mutter.
„Du weißt nun, was wirklich wichtig ist- Deine Sinne, die alles wahrnehmen können. Du weißt nun, wie sich wahre Liebe anfühlt. Die reine, unschuldige Liebe zu einem Menschen, zu einer reinen Seele. Ich hatte im Leben nicht die Chance, Dir beizubringen, zu fühlen. Deine ganzen Sinne einzusetzen. Die Wahrheit zu erkennen. Wir sind klein und schwach in Bezug auf das Universum, doch die Liebe, die reinen Seelen sind größer und stärker. Größer und stärker als die Vergänglichkeit, die Endlichkeit und die Zeit.“
Joanna schloß die Augen. Sie war ausgefüllt von Gefühlen, von Liebe. Ihre Seele war befriedigt, daß spürte sie.
Mit einem Lächeln schlief sie ein.
Am nächsten Morgen las man in der Tageszeitung der Stadt:
„Tragisches Familienschicksal
Heute nacht starb die junge Joanna D. im zarten Alter von acht Jahren. Erst eine Woche zuvor verunglückten ihre Eltern bei einem Autounfall tödlich. Eine Erzieherin des Heimes fand sie heute morgen leblos in ihrem Bett auf. Jegliche Wiederbelebungsversuche scheiterten. Auf ihrer Stirn schimmerte ein kleines Herz mit einem Totenkreuz in der Mitte. Die Herkunft dieses Zeichens ist unklar. Die Todesursache ist noch nicht ermittelt. Man vermutet, daß die Trauer über den Tod ihrer Eltern, die kleine Joanna umgebracht hat.
Und wieder einmal fragt man sich, warum Gott diese Ungerechtigkeit zuläßt. Wir beten für Joanna und ihre Familie, auf das sie im Tode vereint sind!“
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 17:30:06 mit dem Titel Ein Mensch
Diese Geschichte habe ich vor zwei Jahren geschrieben. Wir hatten im Deutschunterricht die Aufgabe, eine Art Metapher als Geschichte ausgebaut zu schreiben.
Geschrieben aus der Perspektive einer Tochter eines Gastwirtes im 15.Jahrhundert
Ein Mensch, so reinen Herzens und von so vollendeter Schönheit, lebt. Lebt schon seit Jahrtausenden. Arm und doch reich. Einsam, aber nicht allein. Denn er steht in Verbindung mit allen Menschen.
Jener dieser Mensch, in Gestalt eines Mannes, kam eines abends in unsere Gaststube. Er ist mir sofort aufgefallen, denn bei jedem Schritt, den er machte, hatte ich das Gefühl als erhellte sich das Zimmer.
Zurückhaltend und höflich fragte er meinen Vater, ob er vielleicht etwas zu arbeiten für ihn hätte. Doch mein Vater machte ein zorniges Gesicht und schrie ihn an, was er hier wolle und daß sie ihn nicht brauchen würden.
Mit hängendem Gesicht verließ dieser unser Haus und als er einen Schritt über unsere Schwelle tat, erloschen unsere Kerzen.
Meine Mutter flüsterte meinem Vater etwas zu, genau verstand ich es nicht, aber es klang wie, `den hat der Teufel geschickt`.
Ein paar Tage später, ich schlenderte gerade auf den Marktplatz, um ein paar Besorgungen zu tätigen, hörte ich, wie sich zwei Frauen lauthals unterhielten, so laut, daß weg hören schier zwecklos war.
Die eine fragte die andere, ob sie schon den Mann gesehen habe, der scheinbar neu, in unserem Dorf lebt. Darauf die andere, „ Ja, der ist mir aber unheimlich, wie aus dem Nichts ist er hier aufgetaucht.“. So ging es ein Weilchen hin und her, doch verloren sie nicht ein gutes Wort über ihn.
Ich lief also weiter, noch völlig in Gedanken des eben Erlebten, da sah ich plötzlich jenen Mann.
Er wurde gerade in diesem Augenblick vom Bäckermeister unserer Stadt mit einem Stock aus dem Laden geprügelt. Wüste Beschimpfungen folgten.
Schon begannen einige, sich auf ihn zu stürzen und schlugen auf ihn ein. Ich spürte, er wollte uns etwas sagen.
Doch seine Worte gingen in dem Gekreische und Geschrei unter. Ich kämpfte mich durch die Massen, die sich mittlerweile um ihn versammelt hatten und irgendwann schaffte ich es auch. Ich stand vor ihm.
Doch, wie sah er aus?!
Sein Gesicht war eingefallen und seine Kleidung schmutzig, auch blutete er am Kopf. Ich ging runter auf die Knie, trotz der Warnungen einiger Dorfbewohner.
Ich nahm seine Hand in die meine und fragte ihn ganz leise, was er uns mitteilen wolle.
Ganz zögernd öffnete er seine Augen. Sie waren so unglaublich blau. Er begann Worte mit seinen Lippen zu formen.
Alles verstand ich nicht, sowohl akustisch nicht, als auch vom Sinn seiner Worte.
Sie waren: „Warum tut ihr Menschen mir das an? Merkt ihr denn nicht, daß ihr mich braucht! Ich bin ein Teil von euch, doch ihr schlagt mich, prügelt mich und vertreibt mich! Warum tut ihr das?! Ohne mich müßt ihr sterben!
Doch irgendwann da komme ich wieder, nicht jetzt und auch nicht nächstes Jahr! Auch komme ich nicht in dieser Gestalt, sondern vielleicht in Gestalt dieses jungen Mädchens!“
Dabei sah er mir ganz tief und fest in die Augen, und fügte hinzu: „Ich bin davon überzeugt!“.
Das waren seine letzten Worte.
Ich mußte nicht mal weinen, ich war auch eigentlich gar nicht traurig, denn ich wußte, er würde weiterleben, wenigstens in mir, und irgendwann würde er wiederkommen.
So ist der Lauf der Zeit, so war es, so ist es und so wird es sein.
Aber er wird nie gewinnen können!!!
Bei dem "Menschen" handelt es sich nciht um eine natürliche Person, sondern um den Frieden, in dieser Geschichte personifiziert. weiterlesen schließen -
WITZIGES und KURIOSES Teil 1 mit fortsetzung ???
17.10.2002, 14:56 Uhr von
lauraloreen
Halli hallo !! Das bin ich :-) meine 2 Kidis Laura-Loreen und Robin Maxim die man super auf mei...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich einfach nur mal eine Geschichte los werden die ich vor ein paar
Jahren mal erzählt bekommen habe .In den Schulfreizeiten hat man sich die abends
in den Betten erzählt !!!
Ich hoffe das sie euch ein wenig zum lachen ,grusseln oder nachdenken
bringt und gut ankommt den ich habe noch einige im Kopf die ich dann auch veröffentlichen will :-)
Titel
``````
Auch Diebe können lecken !!
Am Rande des Ruhrgebietes lebte eine Frau in mitleren Alter alleine
mit ihrem treuen Hund in einem Einfamilienhaus . Sie hielt ihn sich zur
Gesellschaft aber auch zur überwachung ihres Hauses.
Bevor sie Abends zur Bett ging, machte sie die Runde im Haus und schloß aus furcht vor
Einbrechern sorgfälltig alle Türen und Fenster . Ihr Hund pflegte auf dem Teppich neben ihrem
ihrem Bett zu schlafen,und immer wenn die Frau schlechte träumte oder nachts irgendwelche
Geräusche im Haus hörte, streckte sie ihre Hand aus dem Bett und ließ sich diese von
ihrem Hund ablecken.
So fühlte sie sich sicher und schlief beruhigt weiter .
Eines Nachts hörte sie wieder einmal Geräusche im Haus und wieder ließ sie sich die Hand
lecken und nahm an , das alles in Ordnung war und schlief weiter.
Am nächsten Tag lag der Hund nicht wie gewöhnlich an seinem Platz . Als sie eine weile
gesucht hatte betrat sie das Bad und sie fuhr entsetzt zurück !
Ihr Hund lag mit durchgeschnittener Kehle in der Badewann, und dabei lag ein Zettel
auf dem stand`: ÀUCH DIEBE KÖNNEN LECKEN !!
Soweit kann ich mich noch erinnern ich wuste damals nicht genau ob ich lachen
oder erschreckt sein sollte :-) na mal sehen ob ich noch einige erzählen kann kommt ja
darauf an was die leute hier dazu sagen :-)
Aber hier kurz vieleicht noch eine kleine geschichte an die ich mich erinnern kann
vieleicht darf ich ja dann weiter :-)
Titel
````````
Onanie mit Folgen
Da war ein älterer Herr aus weiß ich nicht mehr genau dessen Frau für länger
weg musste . er litt schwer unter der Trennung und hatte gehört das man
seine Sexuellen Bedürfnisse mit einem Staubsauger abhelfen könne.
Er nahm den Schlauch von dem gerät was ein älteres model war
und steckte seinen Penis in den Ansaugstutzen des gerätes. er wusste nur nicht das genau
darüber der Rotor des sugers saß und hatte sich selber kastriert !
Aua das tat weh ;-)
FORTZETZUNG siehe die anderen Berichte :-)
es lohnt sich !!!!
wäre auch nett wenn ihr den Beitrag auch berwerten würdet :-)
lg lauraloreen
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-23 20:21:23 mit dem Titel WITZIGES und KURIOSES Teil 2
Nachdem ja mein erster Teil ganz gut ankam gibt es hier jetzt die 2 Folge :-)
mal sehen ob ich damit genauso Glück habe !
Mal sehen ich habe da noch so eine gehört ob ich die noch zusammen bekomme ?
Ach ja die handelte von Cola ich denke ich gebe ihr einfach den Titel...
Titel
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Süßer Tod
Bei der bekannten Firma wo ich jetzt nicht den Namen sagen möchte und doch glaube das sie
jeder kennt die das süße Limonaden Getränk in dunkler Farbe herstellt und der sitz sich in
Frankfurt a. M befindet .
Soll sich dies vor einigen Jahren wirklich zugetragen haben , über den auch die Illustrierte
Stern berichtete :
Ein in der Abfüllstation beschäftigter Arbeiter fiel in einen der Cola Bottiche und ertrank .
Zunächst vermißte keiner diesen Man , er lebte glaube ich auch allein , aber als schließlich
das vermissen dieses Arbeiter auffiel ,blieb die suche nach ihm lange zeit vergebens.
Seine völlig zerstezte Leiche wurde erst entdeckt, als schon tausende Flaschen des
Getränks abgefüllt und ausgeliefert wurde .
Oje wenn ich das gewusst hätte ;-)
ach da fällt mir noch eine ein ! ich nene sie einfach mal :
Titel
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Urinprobe
Ein junger Kerl hatte seinen Musterungsbescheid erhalten .
Und weil er irgendwie darum kommen wollte ,hatter er eine Idee .
Seine Freundinn ist Zuckerkrank und in der Hoffnung das dies für eine
Ausmusterung reichen müßte gibt er bei der Untersuchung die Urinprobe seiner Freundin
ab. Nach einiger Zeit bekommt er dann die Nachricht das er nicht nur Zuckerkrank sei
sondern auch noch Schwanger und sich zu dem angegebenen Zeitpunkt in der
Kaserne einzufinden habe.
Würde sagen dumm gelaufen :-)
Wenn mir bald wieder welche einfallen hört ihr noch mehr von den fast unglaublichen Geschichten
4 Teile insgesamt gibt es jetzt !
und vergesst das bewerten nicht :-)
Lg lauraloreen
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-21 19:22:01 mit dem Titel Witziges und Kurioses Teil 3 !!
Nun bin ich schon bei dem 3 Teil und werde wohl gleich 3 Geschichten, Sagen
aufschreiben ! Danach werde ich mich erst mal zu einem neuen Thema wenden
Ich hoffe ihr habt noch spass sie zu lesen ich finde sie immer richtig spannend und
lustig :-)
Nund die Erste etwas was man sich vieleicht merken sollte :-)
was wir aber bestimmt schon wissen oder ???
Titel
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Antibabypille
Die Geschichte stammt aus der Zeit als die Antibabypille aufkam. Sie handelt von einem jungen Mädchen .
Es hatte einen Freund und traf sich regelmäßig mit ihm , um in seiner Bude heimlich mit ihm zu schlafen.
Obwohl sie Kondome benutzten , hatte das Mädchen immer Angst vor einer Schwangerschaft ,
zumal es noch sehr jung war und seine Ausbildung noch längst nicht abgeschloßen hatte.
Zum Arzt traute sie sich nicht ,weil er ihr wegen ihres alters die Pille damals sicher noch nicht
verschrieb. Eines Tages fand sie beim Aufräumen des Elterlichen Schlafzimmer im Nachttisch
der Mutter eine Packung mit Antibabypillen. Sie dachte , das die Mutter sie vieleicht nicht mehr brauchte
(Warum auch :-)) und beschloß, sie selber zu verwenden . Damit die Mutter nichts bemerkte erstezte sie die Pillen
durch Ähnlich aussehende die eine harmlose Wirkung hatte glaube Jod Tabletten oder so ! Die Pillen
taten bei dem Mädchen ihre Dienste doch die Mutter wurde, allerdings auf unerklärliche weise für sie und ihren mann,
erneut Schwanger .
Oje wie konnte das nur passieren :-)
Da fällt mir zu dem Thema Baby noch eine schreckliche Geschichte ein
die ich gehört hatte 2 sogar
die mir beide nicht gerade die Lachmuskeln bewegt haben :-(
Titel
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Babysitter
Ein Paar mit einem Kind engagierte für die Zeit eines gplanten Theater besuchs
ein junges paar , das ihr Babysitten sollte. Gleich beim Eintreffen kamen ihnen die jungen leute
nicht ganz geheuer vor, deshalb riefen sie vom Theater aus noch mal zuhause an , um zu erfahren, ob alles
in Ordnung war . Ja, es sei alles ok war die Antwort , wir haben den Braten fertig und schieben ihn in den Ofen.
Voller Schreck fuhr das Paar nach Hause und kam gerade dazu , als die beiden das Baby mit Ketshup übergossen
bevor sie es in den ofen schieben wollten .
Sie konnten ihr Baby noch in letzter sekunde retten .
Später stellte sich heraus , das das Pärchen vollkommen unter LSD einfluß standen und deshalb
nicht mehr zurechnungsfähig waren .
Oh mein gott wenn ich daran denke das könnte meinen kids passieren !!!
Aber wer vertraut schon seine Kids an so Leute :-)
Da hätte ich noch eine die ist aber wieder lustig und kann schon warscheinlicher passieren
Titel
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Der Pipimann
Es war Freitag nachmittag bei irgend einem großen Kaufhaus an der Kasse da stand eine
Frau die folgendes mit anhörte.
Wie sich gerade eine Mutter mit ihrem 3 Jährigen Kind unterhielt laut . Die Mutter nam das Kind auf den Arm
und sagte :,,Komm her und gib Mama mal einen Kuss ``! Darauf erwiederte das Kind :,,Nein , Mama,
ich gebe dir keinen Kuss mehr , Du hattest heute morgen Papas Pipimann im Mund ``! Mit
hochrotem Kopf ist die Mutter dann mit ihrem Kind verschwunden .
Na Kinder können schon ehrlich sein was ??
Das nächste Thema Sex da habe ich auch noch recht lustige Geschichten gehört :-)
Also wenn ihr noch mehr wollt dann berwertet schön !!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 12:56:01 mit dem Titel Witziges und Kurioses Teil 4 !!!
Da die Geschichten recht gut an kamen möchte ich jetzt einen 4 Teil erzähle !!
Denn einige weiß ich noch ;-)
Die erste nenne ich mal hm
Polnisches Gulasch
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Eine polnische Familie verließen in den Achtzigern ihr Land und bauten sich in Deutschland eine neue Exnistens auf. Die ersten Jahre waren für die Familie sehr schwer. Sie hatten wenig Geld und beide hatten Probleme mit der deutschen Sprache. Die Frau , die zunächst einmal keine Arbeit fand ,blieb zuhause und erledigte den Haushalt .Sie bemühte sich ,möglichst billig einzukaufen weil das Geld knapp war. Sie kaufte fast immer in einem nahegelegenen Supermarkt ein .Anstelle von frischem Fleisch kaufte sie günstige Büchsen , deren Inhalt
sie für Gulasch hielt . Mit den Jahren ging es mit Familie bergauf. Auch mit der deutschen Sprache ging es immer besser nur das lesen viel ihnen noch schwer. Nachdem nun mehr Geld da war ,
ging die Frau dazu über ,statt der Büchsen frisches Fleisch zu kaufen. Als sie wieder einmal an der Kasse stand ,fragte die Kassiererin sie mitleidig Ist ihr Hund gestorben ? Sie kaufen ja schon eine weile kein Hundefutter mehr !!
Na ob das wirklich geschmeckt hat :-)
Mal eine die etwas sehr peinlich sein gewesen musste !!
Die Zweckentfremdete Flasche
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Eine Frau , die in einem großen Büro als Schreibkraft arbeitete, pflegte aus unerfüllten sexuellen Gelüsten heraus täglich in der Mittagspause mit einer Flasche auf dem Damenklo
Zu onanieren . Wie das Leben so spielt , saugte sich die Flasche jedoch eines Tages am Muttermund fest . Da die Frau zu ihrem Leidwesen auch noch eine Hose trug (unter einem Rock hätte sie die Flasche verstecken können )konnte sie die Toilette nicht verlassen. Als schließlich nach einiger Zeit eine Putzfrau zum reinigen des stillen Örtschen auftauchte , bat sie diese um Hilfe. Praktisch wie diese Putzfrau veranlagt war besorgte diese einen Hammer
Zertrümmerte die Flasche und befreite die arme Sekretärin aus ihrer peinlichen Situation. Obwohl die Helferin einen schönen Batzen Schweigegeld erhalten hatte, machte die Geschichte in der Firma ihrer Runde, so das die Sekretärin unbekannt verzog !!
Schön peinlich ;-)
Jetzt noch eine kurze !
Der Zug ist abgefahren
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Bei einer Prüfung musste ein Student an die Tafel gehen und einen bestimmten Sachverhalt anschreiben . Da die antwort nicht sehr zufriedenstellend ausfiel , bat der Dozent, dass der
Student doch wenigstens einen Zug an die Tafel malen solle . Der Student zeichnete eine Lock und ein paar Wagen . Darauf der Dozent : So , dies ist der Zug ,der gerade für sie abgefahren ist !
Dumm gelaufen :-)
Hoffe sie haben euch Spaß gemacht und ihr habt euch schon an den anderen teilen von mir erfreut !! weiterlesen schließen -
Die Schnecke
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
HALLO LIEBE LESER
Es ist doch bestimmt mal interessant für euch,eine Türkische kurz Geschichten bzw. Märchen auf Deutsch zu lesen. Wer Kinder hat und einigen Lesern die Geschichte gefällt, der kann es ja auch dem Kind oder den Kindern mal erzählen.
Diese Geschichte wurde mir öffter von meiner Mutter erzählt. Mir gefällt die Geschichte bis heute. Ich hoffe das die Geschichte euch auch gefällt. Ich versuche euch diese Geschichte so gut wie möglich zu erzählen. Also dann, viel spaß beim lesen. :-)
Als eines Tages eine Schnecke auf einem Kehrichthaufen einherging, fand sie einen Pfennig und machte ihn durch viel kauen im Munde zu einem Goldstück. Sie dachte: Was soll ich dafür kaufen, was soll ich dafür kaufen? Wenn ich Fleisch kaufe, hat es Knochen; wenn ich einen Hammelkopf kaufe, hat er Schleim; wenn Leber kaufe, hat sie eine Kehle. Ich will eine Schönheit kaufen, ich will mich schmincken und mich aufputzen.
Sie kauft Rouge, Puder und Augenschmincke. Sie schmückt und ziert sich damit und macht sich auf den Weg.
Unterwegs trifft sie einen Bauern. Der Bauer fragt: Wohin gehst du, Schnecke?
Heiße ich denn Schnecke? Wenn du langhaarige, hochgewachsene, liebe Frau sagst, hat sich dann dein Mund etwas vergeben.?
Wohin gehst du also, du langhaarige, hochgewachsene Frau?
Um einen Mann zu finden.
Dann komm doch zu mir!
Womit schlägst du deine Frau?
Mit der Heugabel!
In diesem Fall komme ich nicht zu dir.
Nach diesen Worten setzte sie ihren Weg fort. Unterwegs traf sie einen Holzfäller, der sie fragte, wohin sie gehe. Sie erwiederte: Um einen Mann zu finden.
Dann komm doch zu mir.
Womit schlägst du deine Frau?
Mit der Holzaxt!
Als die Schnecke gehört hatte, daß er seine Frau mit der Holzaxt schlug, ging sie auch nicht zu ihm. Auf dem Weg traf sie einen Hodscha. Auch er wünschte die Schnecke. sie fragte ihn, womit er seine Frau schlagen würde. Kaum hatte er geantwortet. Mit dem Rosenkranz, machte sich die Schnecke davon.
Nach langer Wanderung trifft sie eine Maus. Sie sagte der Maus ihren Namen und wohin sie ginge. Auch sie wünscht eine langhaarige un hochgewachsene Frau. So fragt die Schnecke auch sie, womit sie ihre Frau schlage. Die Maus antwortete: Ich kose sie mit meinem Schwanz. So wurdesie mit der Maus verheiratet.
Als eines Tages die Schnecke Wäsche wusch, fiel sie in ein Loch. Den des Wegs kommenden rief sie zu: Wenn ihr auf dem Markt Schnautzbart seht, ruft ihn! so jammerte sie. Die Maus kommt und sagt: Reich, du Kriechtier, deine Hand doch mir!, worauf die Schnecke entgeget: Ich groll` und bin auch böse dir.
Da war die Maus verärgert und ließ sie im Loch. Seit jener Zeit bleibt die Schnecke im Loch. weiterlesen schließen -
Der Angriff : Gruselige Gute-Nacht Geschichte
14.10.2002, 16:14 Uhr von
susperia
Also, ich liebe Sport wie reiten und Volleyball. Dann batsel ich gerne an meinen Homepages, surfe...Pro:
regt zum nachdenken an
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Der Angriff
by Nana
Feedback an: [email protected]
Der Wind rauscht durch die Gipfel der alten Bäume. Hier und da fällt ein Blatt zu Boden und bedeckt den schmalen Waldweg.
Andrej und seine kleine Schwester Daria kehren zu ihrem Heimatdorf zurück. Sie waren im Nachbardorf gewesen, um für ihre Mutter Kräuter zu kaufen. Eigentlich wollte Daria alleine die kleine Reise auf sich nehmen, der einen halben Tag dauerte, doch mit ihren 7 Jahren, war sie einfach noch zu jung. Ihr acht Jahre älterer Bruder musste sie begleiten, was ihm deshalb besonders gefiel, weil er dann nicht auf dem Feld arbeiten musste.
Daria hingegen war ziemlich sauer über diese Entscheidung gewesen, doch auf der Rückreise ist von ihrer Wur nichts mehr zu spüren. Ausgelassen springt sie um ihren Bruder herum und singt ein Kirchenlied, welches sie erst vor einer Woche im Kindergottesdienst gelernt hatte.
"Hör auf, um mich herum zu rennen, das nervt!" meckert Andrej.
"Ich mach das, was ich will, die Eltern sind ja nicht hier." erwidert sie trotzig.
Genervt seufzt er. Kleinere Geschwister können einen schon ziemlich reizen. Sie verstehen einfach nicht, dass die Älteren immer das Sagen haben, weil sie die Aufsichtspflicht und damit eine große Verantwortung haben. Andrej muss ständig auf der Hut vor Gefahren sein und im Notfall sein eigenes Leben gefährden , nur um das Leben seiner Schwester zu beschützen. Er muss aber auch zugeben, dass der Job ihm in gewisser Weise auch Spaß macht. Er hat Macht. Denn zu Hause besitzt sein Vater das Sagen.
Plötzlich raschelt etwas in einem Gebüsch dicht am Waldwegrand.
Abrupt bleib Andrej stehen.
"Was ist?" fragt Daria.
"Pssst. Sei ruhig."
Vorsichtig nähert er sich dem Gestrüpp. Doch nichts bewegt sich mehr. Alles ist still.
Seine Hand umtastet das Messer, welches an seinem Gürtel befestigt ist.
"Regt Dich ab, da ist nichts!" behauptet seine Schwester.
"Ich hab gesagt, Du sollst ruhig sein!" raunzt er zurück.
Auf ein Mal ertönt ein Schrei aus dem Wald. Der Schrei läßt ihn eine Gänsehaut bekommen. Er hört sich wie ein Todesschrei eines Tieres an.
Normalerweise nichts ungewöhnliches, aber man musste trotzdem aufpassen und vorsichtig sein. Schon häufiger wurde von ausgehungerten Wölfen berichtet, die sich in diese Gegend herumtrieben.
"Du bleibst hier und rührst Dich kein Schritt. Wenn ich nicht wieder komme, rennst so schnell wie möglich nach Hause." befehlt er.
"Aber was ist denn da, geh nicht allein!"
"Keine Wiederrede, Du tust das, was ich dir gesagt habe." erwidert er und betritt langsam und vorsichtig das Gebüsch. Mittlerweile hat er das Messer in seiner rechten Hand und schneidet vereinzelte Äste durch, um das Gestrüpp besser durchqueren zu können. Trotzig, aber auch ängstlich bleibt Daria zurück. Ihre Augen beobachten ihn solange, bis er völlig im Dickicht verschwunden ist. Ungeduldig verlagert sie ihr Gewicht von einem Bein zum andern.
"Andrej?" flüstert sie leise. Keine Antwort. Warum soll sie denn wegrennen, falls er nicht mehr wiederkommt ? Hat er ihr etwas verheimlicht?
Ist in dem Wald doch ein gefährliches Monster?
Eine Weile vergeht und nichts ist zu hören.
"Andrej ist alles okay?" ruft sie leise. Wieder keine Antwort.
Plötzlich hört sie einen weiteren Schrei. Diesmal nicht von einem Tier, sondern von einem Menschen. Von Andrej.
"Oh, mein Gott, was ist passiert?"
In Panik rennt sie durch die Büsche. Einige Äste peitschen ihr durchs Gesicht und hinterlassen blutige Kratzer. Doch in der Moment ist ihr das egal. Einige Meter entfernt lichtet sich der Wald. Ihr Schritte werden langsamer. Da liegt was auf dem Boden. Ihr Atem stockt. Nur wenige Meter von ihr entfernt liegt das Bein einer Kuh. Die Kuh musste gerade vor kurzem erst gerissen worden sein, denn das Blut war frisch.
Tränen schießen Daria in die Augen. Ihr Magen verkrampft sich und ihr wird übel. Ihre Angst steigt von Schritt zu Schritt.
"Andrej?" flüstert sie mit schwacher Stimme.
Ein Knurren lässt sie zur Seite blicken. Ihre Augen weiten sich, das Blut in ihren Adern gefriert. Links von ihr krümmt sich ihr Bruder stöhnend auf dem Boden. Blut läuft aus seinem Hals, die Kehle schien fast vollständig durchgebissen zu sein. Wie in Zeitlupe sackt der leblose Körper von Andrej zusammen. Dann sieht sie den Mörder direkt in die Augen. Sie will schreien, aber ihre Lippen bringen keine Worte, keinen Laut hervor. Ihr Mund ist trocken. Jeder einzelne Muskel zittert in ihrem Körper. Dann wird vor ihren Augen alles schwarz.
"Sie kommt zu sich!"
Daria öffnet ihre Augen und kneift sie sofort wieder zusammen, als der Schein einer Lampe sie blendet.
"Daria, Du bist in Sicherheit."
Im ersten Moment weiß sie nicht wer zu ihr spricht, geschweige denn, wo sie ist. Dann brechen die qualvollen Erinnerungen, wie eine Sturmfront auf sie herein.
"Andrej, Andrej, wo ist Andrej!" spricht sie heiser , öffnet ihre Augen wieder und sieht das der Dorfarzt zusammen mit ihren Mutter neben ihr auf dem Bett sitzen, wo sie gebettet ist.
"Mama, Mama, wo ist Andrej!" fragt sie erneut. Die geröteten Augen der Mutter füllten sich erneut mit Tränen. Sie schüttelte leicht den Kopf und weicht den Blicken ihrer Tochter aus.
"Dein Bruder und Du, wurdet von etwas angegriffen. Er hat nicht überlebt." murmelt der Arzt leise und mitfühlend.
"Nein." wimmert das kleine Mädchen.
"Daria. Du musst mir jetzt zuhören. Wer oder was hat Euch angegriffen?" möchte der Doktor wissen.
"Ich weiß nicht, es ging so schnell. Ich glaub es war ein Wolf." flüstert Daria, geschockt von dem Tod ihres Bruder.
"Ein Wolf.. Naja, das habe ich mir schon gedacht. Die Bisswunde sah auch danach aus." wendet er sich zu Darias Mutter.
"Hör zu Du sollst Dich jetzt ausruhen, ich werde morgen nochmal nach Dir schauen." verspricht der Mann und steht auf. Mit einem Blick befehlt er der Mutter mit ihm nach draußen zu kommen.
"Ich komm gleich wieder Schatz." sagt sie fürsorglich und Daria bleibt allein.
Starr fällt ihr Blick auf die niedrige Hausdecke. Sie hat gelogen. Der Angreifer. Anfangs war es ein Tier gewesen, doch dann hatte es sich in etwas verwandelt. In einen Menschen. Und sie hatte ihn erkannt. Doch hätte sie es erzählt, würde man ihr nicht glauben. So läuft jetzt der Unmensch frei herum und ermordet vielleicht weitere Menschen. Das schlimmste ist aber, er weiß wer sie ist und er wohnt ganz in der Nähe.
The End
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-14 14:14:20 mit dem Titel Der Abschied: Eine traurige kurze Story
****Der Grund****
Es war mal wieder einer dieser Depri Tage, wo mir nur traurige Kurzstorys eingefallen
sind. Eine davon habe ich nun niedergeschrieben. Der Tod ist ein ziemlich interessantes
Thema. Wer hat schon nicht mit dem Gedanken gespielt, wie seine eigene Beerdigung verläuft?
Hier nun mein Werk.
****Die Story****
Der Abschied
by Susperia
Die Musik der Orgel erfüllt die kleine Kapelle mit Traurigkeit. Sie übertönt das
Schluchzen doch nicht ganz. Viele Menschen versammeln sich, in Schwarz ge-
halten. Eigentlich viel zu viele für den Raum. Das hätte ich nie gedacht.
In der ersten Reihe sitzt mein Ehemann und mein kleiner Sohn. Ihre Augen
sind gerötet, die Hände zittern. Daneben meine Eltern, meine Schwester.
Keiner sagt nur einen Ton.
Freunde, die von weit hergereist sind, um einem Toten die letzte Ehre zu erweisen.
Vor 3 Tagen saß ich nachts neben meinem Mann. Er weinte, ohne Ende. Allein.
Er redete mit niemandem über seinen Schmerz. Ich hielt seine Hand, er tat mir so
Leid. Immer wieder richtete er Worte an Gott, obwohl er gar nicht an ihn glaubte.
*Warum?* flüsterte er, immer zu. Es brach mir das Herz, doch ich konnte nichts
tun.
Die Orgelmusik verstummt und das Murmeln einiger Menschen wird unter-
brochen. Ein Mann tritt an das Pult und räuspert sich.
*Wir sind heute hier zusammen gekommen, um einen geliebten Menschen zu ver-
abschieden.* Dann erzählt er ein bisschen aus dem Leben der verstorbenen Person.
Ich spüre den Drang meine Familie zu umarmen.
Die Predigt dauert eine Ewigkeit oder doch nur 30 Minuten? Der Pfarrer setzt sich
hin und sie spielen ein Lied.
Mein Lied, dass ich mir gewünscht habe. *To the star* aus dem Dragon Heart
Soundtrack. Bei dem Lied ist der Drachen Drako gestorben und zum Himmel auf-
gestiegen. Ich weiß, die Zeit naht.
Eine letztes Mal berühre ich meine Schwester, meine Eltern, meinen Sohn und zu
letzt meinen Ehemann. Ich küsse ihn sanft auf den Mund. Er sieht mir in die Augen?
Kann er mich spüren oder sehen?
Nein, es ist nur ein Zufall, sein Blick senkt sich.
Das Lied erreicht seinen Höhepunkt.
Ein letzter Abschied von den Menschen, die ich am meisten geliebt habe. Noch ver-
stehen sie es nicht. Aber bald, werd ich sie Wiedersehen. Hoffentlich.
Es wird Zeit. Ich muss mich lösen. Ich verlasse diesen Ort für immer, in die
Unendlichkeit, ohne ein Zurück. Ich habe Angst. weiterlesen schließen -
Ein Brief
14.10.2002, 11:44 Uhr von
Skander
43 Jahre alt verheiratet 1 Kind. Mein grösstes Hobby is meine Freundin Paula Ich veröffentlich...Pro:
no comment
Kontra:
no comment
Empfehlung:
Nein
Eine neue Geschichte. Mal sehen ob Euch diese gefällt.
Er freute sich darauf, ja wirklich, Weihnachten in der Schweiz, in den Bergen zu verbringen war schon etwas Besonderes. Berge, Schnee und die weihnachtlichen Lichter. Das ergab eine ganz andere Stimmung als in der Grossstadt. Daran änderte auch nichts die Tasache,
dass er beruflich in diesen schönen Ort musste und auch arbeiten musste. Der Beruf als Bodyguard hatte Vor- und Nachteile, schöne Reisen entschädigten für den oft eher tristen Alltag im Beruf, der weniger mit Abenteuer zu tun hatte als man vermuten könnte.
Der Ort an dem alles begann ist ein Tal, in einer Hochebene in den schweitzer Alpen. Ein wirlich malerischer, wunderschöner Ort, der ihm auf Grund der Geschehnisse immer in Erinnerung bleiben würde.
Für ihn war ein kleines Hotel gebucht worden, in der Mitte des Ortes. Nachdem er seine schutzperson in dessen Haus abgeliefert hatte, fuhr er dorthin um einzuchecken. erwar reichlich müde von der langen Fahrt und sehnte sich nach einem Bier um anschlissend gut schhlafen zu können.
als er an die Rezeption kam, war er plötzlich hellwach. Zwei wunderschöne, braune Augen sahen ihn freundlich und aufmerksam an. Zunächst war er etwas verlegen, nannte zögernd seinen Namen und bekam das reservierte Zimmer zugewiesen. Er füllte die Anmeldung aus und begab sich auf sein Zimmer, duschte, zog sich um , mit der Absicht noch etwas um die Häuser zu ziehen.
Eine seltsame Unruhe befiel ihn und er konnte nicht anders, er musste nochmals die dunklen Augen an der Rezeption sehen.
Sie war noch da. Er fragte sie, wohin man den um diese Zeit gehen könne, um sich ein wenig die Zeit zu vetreiben. Er kannte den Ort, wollte aber herausfinden wohin sie möglicherweise nach Feierabend gehen könnte. Sie nannte ihm ein Lokal, welches er gut kannte. Er bedankte sich und ging dort hin. es klappte, schon nach einer Stunde kam sie, ging freundlich lächelnd auf ihn zu und setzte sich, wie selbstverständlich neben ihn an die Bar. Sie sprachen lange über Gott und und die welt und merkten kaum, wie schnell die Zeit verging.Das Lokal schloss. Sie begleitete ihn noch zum Hotel, vor dessen Eingang sie sich noch lange unterhielten. Ihr Name war Bea, sie war etwa zwanzig Jahre alt. Sie hatte lange in Südamerika gelebt und es schien, als hätte sie Heimweh dorthin. Sie verabredeten sich für den nächsten Abend und dann für die Abende der folgenden Tage. Irgendwann begleitete sie ihn auf sein Zimmer, heimlich, denn es war für sie verboten zu einem der Gäste auf das Zimmer zu gehen. Sie umarmten und küssten sich leidenschaftlich, entkleideten sich gegenseitig, streichelten und erkundeten den Körper des Anderen. Als er fühlte das sie bereit für ihn war, wollte er in sie eindringen, doch plötzlich war sie verkrampft. Er hielt inne und fragte sie, was den passiert sei. Sie fing an zu weinen. Er nahm sie in seine Arme und sie begann ihm eine Geschichte zu erzählen. Sie war vor Jahren beinahe vergewaltigt worden und konnte nur mit Mühe aus einem Auto fliehen. Seitdem war sie nicht in der Lage mit einem Mann zu schlafen. er versprach ihr, sie nicht zu drängen. Er würde es weiter versuchen, aber immer aufhören, wenn sie es wollte. So hielten sie es für lange Zeit.Er wusste nicht, wie er das Problem lösen sollte, wusste aber,dass es viel Zeit und Geduld brauchen würde.
Nach zwei Wochen war es soweit. er musste wieder abreisen gen Deutschland. es wurde ein tränenreicher Abschied. Sie fürchtete für ihn nur eine Affäre gewesen zu sein und ihn nie wieder zu sehen. er versprach in einem Monat wieder hierher zu fahren.
In Deutschland angekommen stellte er fest , dass er die nächsten vier Tage frei hatte. Er beschloss auf eine Party zu gehen zu der er eingeladen war. Diese begann nachmittags. Schon nach wenigen Stunden wurde er unruhig. es machte einfach keinen Spass wie sonst immer mit seinen Freundinnen. Man fragte ihn, was den los sei, aber er konnte es nicht beantworten.
Wie von einer unsichtbaren Macht getrieben verließ er die Feier, setzte sich in sein Auto und fuhr etwa 500 Kilometer zu dem Ort in den Alpen, ohne ein Zimmer gebucht zu haben, ohne Toilettenartikel oder ersatzkleidung bei sich zu haben. er konnte nicht anders. Kurz nach Mitternacht kam er an, nach einer mehr als halsbrecherischen Fahrt über die Autobahn und über den grossen Pass in das Tal mit den Seen.
Im ort angekommen fuhr er auf den Parkplatz vor das Lokal, in dem sie sich zuerst unterhalten hatten. Er hatte sie gebeten sich ein wenig um den Kollegen der ihn abgelöst hatte zu kümmern, da dieser das erste Mal in dem Ort war. In dem Lokal, einer Mischung aus Disco und Bierlokal traf er dann den Kollegen. Sie war nicht da. Er war recht fassungslos als er ihn sah.
er fragte ihn wo Bea sei. Zunächst schaute er nur erstaunt und antwortete nicht. Dann sagte er zu ihm; "Ich kann es nicht fassen. Sie ging eben hinaus , um den Pass hochzusehen, ob du kommst. Ich wusste nicht, dass ihr verabredet seid."
er sagte ihm das sie nicht verabredet seien. Er anwortete, sie habe steif und fest behauptet Du würdest kommen und sie wolle nachsehen. Ijr müsst euch am Parkplatz verpasst haben. Sie ging eben raus.
Dort fand er sie auch. Sie war überhaupt nicht erstaunt ihn zu sehen und fiel in seine Arme.
So waren sie weitere vier glückliche, unvergessliche Tage zusammen.
Das ganze Jahr über besuchte er sie ale paar wochen, war auch oft wieder beruflich dort.
Eines Tages beschlossen sie sich in der Mitte zu treffen,da sie auch einige Tage frei hatte.
Er mietete ihnen ein Zimmer in einem Hotel am Bodensee.
Bevor er abfuhr kaufte er ihr einen Ring. Sie hatte sich einen Freundschaftsring gewünscht. Am Bodensee besorgte er noch eine Flasche Champagner und stahl (borgte) im Hotel zwei passende Gläser, packte alles unter das Bett bevor er sie vom Bahnhof abholte.
Es folgte ein schöner Abend, gemeinsam ausgehen, tolles Essen und schöne Gespräche.
Später im Bett holte er den ring hervor und gab ihn ihr. Sie freute sich sehr. Bevor er ihn ihr ansteckte sagte er ihr, dass dies ein Verlobungs-und kein Freundschaftsring sei. Sie küsste ihn und steckte ihn an. Jetzt fehlt nur noch der Schampus meinte sie. Kein Problem meinte er griff seitlich unter das Bett und holte Schampus und Gläser hervor.
In dieser Nacht gab es keine Probleme mehr. Sie erlebten zusammen eine leidenschaftliche Nacht.
Viel zu schnell waren die wenigen Tage vorbei, in denen sie auch seine und ihre Eltern besuchten.
es ging weiter wie vorher. Viele Kilometer fuhr er um sie zu sehen.Manchmal besuchte sie ihn.
eines Tages rief er sie an und sagte ihr, dass er für 3 Wochen beruflich kommen würde, wieder über Weihnachten. es waren nur noch wenige Tage bis dahin. Sie freute sich riesig am Telefon und sagte ihm, dass sie ein Zimmer freigehalten hätte in der Hoffnung er würde kommen.
Nach wenigen Tagen war es soweit. Voller Vorfreude fuhr er los. Konnte kaum erwarten sie in seine Arme zu schliessen.
Als er er sie sah, schien sie irgendwie bedrückt. Später als sie allein waren, sagte sie ihm, dass sie alles, was sie ihm sagen wolle in einem Brief aufgeschrieben sei und das es zu ende war. Sie könne nicht weiter mit ihm zusammenbleiben. Daraufhin gab sie ihm den ring zurück und ging.
Da saß er mit dem Brief, fassungslos, erschlagen und unendlich traurig. Zunächst konnte er ihn nicht lesen.
In dem Brief las er dann viel von Liebe und Dank für alles , besonders wegen ihres Problemes das nun vorbei sei, dank seiner Geduld und so weiter. Kein wirklicher Hinweis auf den Grund der Trennung war zu finden. Volle drei Wochen musste er in dem Hotel verbingen, sie jeden Tag sehen. Er war der Verzweiflung nah. Sie behandelte ihn freundlich aber etwas distanziert. Jedem Versuch mit ihr zu reden, eine Erklärung zu bekommen, wich sie aus. Er war danach noch mehrere Male in dem Ort, beruflich. Nie fand er heraus was geschehen war. Niemand verstand diese Geschichte, seine Kollegen nicht, ihre Kollegen und Freunde nicht. Die erste Vermutung, sie hätte einen anderen Mann kennengelernt erwies sich als falsch.
Bis heute besitzt er diesen langen Brief von ihr. Alle paar Jahre holt er ihn hervor und liest ihn, um zu verstehen, was passiert war. Es ist ihm nie gelungen, auch nach nun zwanzig Jahren nicht. weiterlesen schließen -
Die Flucht
13.10.2002, 15:57 Uhr von
Jenni_Aurin
Hallo! Ich starte hier einen zweiten Versuch bei Yopi, auch wenn ich mich geärgert habe das meine...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Hinter das Sofa hatte sich Laura verkrochen. Sie fürchtete sich vor den Menschen, die ins Wohnzimmer treten konnten. Vor dem Vater, der wie immer halb betrunken war, und der Mutter, die wie immer ihre depressive Phase hatte. Laura suchte einen Schlupfwinkel, wollte sich verstecken, wie damals, vor zehn oder zwölf Jahren, als sie immer vor dem bösen Wolf Angst hatte und sich in einer Höhle verkroch. Nun war das Sofa ihre Höhle. Unglaublich, was es hinter so einer Couch alles zu sehen gab! Im Dunkel des Schattens häufte sich hier Staub, alter Staub, grau und sandig, der keinen Sauger zu fürchten hatte. So viel Staub wie in der Wüste, der Wüste des Vergessens. Mancher Unrat lag da, umgeben von diesem Staub, wie zum Verwesen einbalsamiert. Eine pechschwarze Bananenschale, verschimmelte Erdnüsse, ein graues Tempo-Taschentuch und schließlich sogar noch ein Playmobil-Männchen, eine Spielzeugfigur aus Plastik, rot, gelb und grün, vom Sand überzogen und bräunlich verschmutzt. Laura musste niesen, denn sie hatte Staub eingeatmet. Aber da kullerten auch verstohlen einige Tränen über ihre Wangen. In Arno war sie so verliebt, der ihr heute den Rücken zugewandt hatte, als sie mit ihm sprechen wollte. Einfach zur Seite hatte er gesehen, vielleicht in Richtung Melanie, der schlanken und sportlichen Melanie, ihrer sogenannten Freundin, die schon lang nicht mehr ihre Freundin war und an die sie sich nur klammerte, um nicht ganz zu versauern. Und mit wem sollte sie auch reden, in ihrem Kummer? Vater lümmelte vor dem Fernseher herum, ließ sich mit Bier und Schnaps volllaufen, schimpfte auf die Politiker, die Leute im Betrieb, die ihn ausnutzten und ihn nicht für voll nahmen. Mutter ertrank in ihrem eigenen Leid, sie schwamm in einer Suppe ewiger Trübsal, , sah, unzufrieden mit sich selbst, die Zukunft vor sich wie ein endloses graues Meer.
Ach, Laura wollte sich verstecken vor der Welt, der Zukunft, den anderen Menschen, denen sie nicht mehr traute. Auch sich selbst traute sie nicht. Vor allem traute sie sich nichts mehr zu. In der Schule war sie die notorische Versagerin, nichts leistete sie, und das Wenige, das sie zustande brachte, schien in ihren Augen ein Nichts. Zumindest würde es hinten und vorne nicht reichen, um irgendwo eine vernünftige Ausbildungsstelle zu erhalten. Wo sollte sie nur landen? Mit Dreien und Vieren in den Hauptfächern? Eigentlich wollte sie nur leben und dabei ein ganz klein wenig glücklich sein. Sie liebte so sehr die freie Natur, den Wald, die Wiesen, den Bach und den kühlen Wind, wenn er ihr begütigend um die Nase strich. Wäre da nur nicht immer dieses ständige Würgen im Hals, die Angst vor der Welt, den Menschen und der künftigen Zeit. Ihr war, als sei diese Zeit ein giftiges Gas, das sich tödlich um sie herum ausbreite.
Wie Laura hinter dem Sofa lag, die Beine anzog, die Arme vor ihrem Gesicht verschränkte, da spürte sie ein kitzelndes Krabbeln an ihrem Oberschenkel. Sie konnte nur reflexartig dagegen schlagen. Und schon spürte sie einen brennenden Schmerz. Etwas Bösartiges hatte sie gestochen. Wie in Panik schnellte sie nach rückwärts, wollte empor springen, aber überall war das sperrige Möbelstück im Weg. Erst nach mehreren Versuchen gelang es ihr, sich hinter dem Sofa aufzurichten. Staubige Spinnfäden hingen zottig an ihrem Gesicht. Mit ihren Händen schlug sie sich das klebrige Zeug von Stirn und Wangen und sah auf die vor Schmerz brennende Stelle ihres Beins. So groß wie ein Fünfmarkstück hatte sich um den Stich eine Hautrötung gebildet. Vermutlich ein Wespenstich. Er schmerzte widerwärtig und schien überhaupt nicht harmlos. Laura schrie, schrie so laut, dass es durch Mark und Bein ging. Da sprang die Tür auf, der Vater stürzte herein und auf sie zu. Sein Gesicht war vom Alkohol gerötet.
"Na, meine Kleine, nicht so verzweifelt... beherrsch dich, wie sich’s gehört.", lallte er und verbreitete beim Sprechen eine Alkoholfahne.
"Na, wollen sehen... Ach so, eine Wespe, na dann, schau mal, was Papi alles kann, dein versoffener Papi."
Vaters Augen schienen aus den Höhlen zu quellen, mit torkelnden Bewegungen kämpfte er sich zum Wohnzimmerschrank, riss das Türchen zur Hausbar auf und fischte zielsicher eine Flasche heraus, Schnaps, aus Brennnesseln gebrannter Schnaps, Hausmarke, für alle Fälle.
"Nu komm mal her, kleines Sensibelchen, reich mir dein Bein, damit ich’s befühle." Er entkorkte die Flasche - das brachte er noch in höchster Trunkenheit perfekt zuwege - nahm sein Taschentuch und durchtränkte es mit Brennnesselschnaps. Danach legte er das Tuch auf die schmerzende Stelle des Wespenstichs. Sofort fühlte Laura eine spürbare Erleichterung.
"Tut das gut! Danke Papa." Glücklich und dankbar schaute sie ihrem Vater in die vom Alkohol geröteten Augen.
In diesem Augenblick sprang die Tür abermals auf. Mutter stürzte herein.
"Lass du mein Kind in Ruhe! Fehlt gerade noch, dass du dich an Laura vergreifst." Mutters Stimme war schrill, sie fuchtelte mit den Armen, als wollte sie einen unsichtbaren Teufel fassen, ruderte hilflos durch die Luft, drehte sich, wie in einem Anfall, mehrmals um die eigene Achse und sank dann zu Boden, in offensichtlicher Ohnmacht.
"Hysterisches Weib... immer dasselbe."
Halb scherzhaft schien der Vater zu sprechen. "Was glaubst du, warum ich mich ständig betrinke." Dann nahm er, wie benommen von der tragischen Wucht seiner eigenen Worte, einen kräftigen Schluck aus der Flasche, der ihn, obwohl er nach Brennnesseln roch, dennoch in seinem Innern aufrichtete, sodass er, wie ein germanischer Recke, ein finsterer Hagen sozusagen, in dumpfem Trotz gegen sein Schicksal, mit schweren und dröhnenden Schritten das Wohnzimmer verließ.
Laura rieb sich die schmerzende Stelle des Wespenstichs, streifte sich den Rock glatt, er war viel zu kurz, um den roten Stich zu bedecken. Dann wandte sie sich der Mutter zu, die vor ihr auf dem Teppich lag. Inzwischen hatte diese wieder die Augen geöffnet. Laura war sich keineswegs sicher, ob die ganze Ohnmacht nicht vorgetäuscht war.
"Mutter, Vater hat es gut gemeint. Eine Wespe hat mich gestochen. Da, riech den Brennnesselschnaps."
"Ja, nach Schnaps wohl, danach mag's wohl riechen, wenn er dich mit seinen geilen Lippen in die Schenkel beißt."
"Mutter, sag doch so was nicht. Du weißt doch, dass es nicht stimmt."
Doch nun überschlug sich Mutters Stimme, sie verfiel in ein lautes, plärrendes Kreischen, aus dem keine Worte mehr vernehmbar waren. Laura wusste, dass mit dieser Frau nicht mehr zu reden war. Zumindest nicht, solange sie sich in diesem Zustand befand. Sie steckte wieder einmal im schwarzen Loch. Es war, als sei sie in einer langen Röhre gefangen, die zu eng war, als dass man sich an eine Öffnung hätte vorrobben können. Nur zu gut kannte Laura dieses Gefühl. Auch als kleines Mädchen war sie beim Versteckspiel einmal in eine solche Röhre gekrochen. Nur mit Hilfe der Feuerwehr konnte man sie nach einigen Stunden verzweifelten Wartens befreien.
Laura blickte auf ihre Mutter, die auf dem Teppich saß und vor sich hin weinte. Der Wespenstich fing wieder an, höllisch zu schmerzen. Plötzlich - und niemand hätte sagen können, woher ihr die Kraft zu diesem Entschluss gekommen war - wandte sie sich von der Mutter ab, schnellte mit einem kräftigen Satz zur Türklinke und stürzte hinaus zum Badezimmer. Dort wusch sie sich schnell und gründlich, brachte ihre Haare in ordentliche Fasson, eilte in ihr Zimmer, holte den neuen Anorak aus dem Schrank, stopfte einige Sachen in ihren Rucksack, Unterwäsche, frische Bluse, den warmen Pullover und ihre knallengen Jeans. Aus der Speisekammer nahm sie sich ein Stück Edamer Käse, einen halben Brotlaib, etwas Salami und drei Äpfel. Dann sprang sie durch den Flur die Treppen hinunter und verschwand im nachmittäglichen Berufsverkehr.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-13 13:56:03 mit dem Titel Fremdes Zuhause
"Das ist nicht real!", versuchte Jon, ihm ein weiteres Mal klarzumachen, als sie entlang der mannshohen Hecke am Rande des Parks liefen, doch Steffen ignorierte seine Worte.
"Aber wenn ich es gesehen habe", widersprach er. "Wenn ich es tatsächlich mit meinen eigenen Augen gesehen habe!"
Jon schüttelte beharrlich den Kopf. Er akzeptierte Steffens "Hirngespinste", wie er sie nannte, nicht. Wären sie wahr, würde das bedeuten, dass jemand sie hinters Licht führen und ihre Pläne sabotieren würde. Und das war absurd. Einfach unmöglich.
Dennoch hielt Steffen an seiner Aussage fest und Jon hatte keinen Grund, seinem Schüler nicht zu glauben.
"Da war wieder dieses Tor", erklärte dieser erneut. "Ich sah es nur kurz, aber es existierte wirklich. Da bin ich mir sicher."
"Und auf einmal war es verschwunden?", hakte Jon stirnrunzelnd nach. "Wie vom Erdboden verschluckt?" Seine Stimme klang wieder etwas ruhiger, doch es fiel ihm noch immer schwer, den Worten des Jungen Glauben zu schenken. Denn das würde bedeuten, dass sie ein ernst zu nehmendes Problem hatten.
Steffen nickte nur und blickte seinem Mentor nachdenklich entgegen. "Ja", meinte er dann. Er sah das hochragende Tor noch immer ganz deutlich vor seinem geistigen Auge. Er sah, wie es inmitten der Landschaft wie eine Art Fremdkörper stand. Doch bisher war er der einzige gewesen, der es gesehen hatte und das machte es nicht gerade einfach, die anderen von der Erscheinung zu überzeugen.
Er fragte sich, ob sie etwas mit seinen Träumen zu tun hatte. Träume, in denen er sich in einer anderen Welt wiederfand. Seiner "imaginären Traumwelt", wie Jon ihm nach seiner Berichterstattung erklärt hatte, doch Steffen glaubte ihm nicht. Irgendetwas verheimlichte ihm sein Mentor.
Wortlos verließen sie den prachtvollen Schlosspark, der mit verschiedenen Rosenarten aller nur erdenklichen Farben bepflanzt war und stiegen die marmorgelben Steinstufen des Palais hinauf.
Zwei Monate war es nun her, seit Steffen zum ersten Mal von der fremden Welt geträumt hatte. Er war in einer Großstadt gewesen. Deutlich erinnerte er sich an die lärmenden Verkehrsgeräusche der metallenen Karosserien, die riesigen bizarren Gebäude, die bis in den Himmel ragten und die zahlreichen Menschen, die so hektisch auf den Gehwegen umhereilten als wären sie auf der Flucht. Und alles kam ihm auf merkwürdige Weise vertraut vor.
Er wendete seinen Kopf und blickte zurück auf den sorgfältig gepflegten Rosengarten. Hier herrschte eine idyllische Ruhe, ganz anders als in dieser fremdländischen Stadt. Hier konnte er gemütlich im Wald spazieren gehen, die Tiere bei ihrer alltäglichen Futterjagd beobachten und mit seinen Freunden zusammen sein. Hier in Dourland fühlte er sich geborgen.
Sie durchschritten das mächtige Portal und gelangten so in eine dunkle und kühle Eingangshalle. Nur wenige Menschen waren hier und es herrschte eine beinahe majestätische Stille. Jon näherte sich dem rechten der drei Korridore und Steffen folgte ihm missmutig. Wie gerne wäre er wieder nach draußen gegangen, um die angenehm warmen Sonnenstrahlen auf seiner Haut zu spüren und um zurück hinunter ins Dorf zu gehen. Zu Tobi und Aria, um den beiden beim Spiel zuzusehen.
Vor einer dunklen Holztür machte Jon Halt, klopfte kurz und trat fast augenblicklich ein. Steffen folgte ihm zögernd. Unsicher blickte er den drei älteren Herren des Rates entgegen, die ihnen gegenüber am Tisch saßen und die Steffen kritisch musterten. Einer von ihnen kam dem Jungen bekannt vor, aber er konnte beim besten Willen nicht sagen, wo er ihn gedanklich einordnen sollte. Der in der Mitte sitzende Mann deutete mit einer einladenden Geste auf die beiden Stühle, die vor ihnen standen. "Nehmt Platz", begann er die Unterhaltung ohne sich lange mit einer Begrüßung aufzuhalten. "Bitte."
Jon und Steffen setzten sich wortlos.
"Steffen", sagte er daraufhin und blickte in die Richtung des Jungen. "Ich nehme an, du weißt, weshalb du hier bist?"
"Es geht um ... meine Visionen", antwortete Steffen stockend.
"Ganz recht", stimmte sein Gesprächspartner zu. Er trug ein edles Gewand, ganz anders als die beiden Männer neben ihm, die gewöhnliche und ein wenig altmodisch wirkende Kleidung trugen und Steffen schloss daraus, dass der feine und adelige Herr in der Mitte das Oberhaupt des Rates sein musste.
Steffen kam sich vor wie ein Angeklagter, der in den Gerichtsaal geführt worden war. Und so ganz falsch war der Vergleich ja auch nicht.
"Du musst versuchen, sie zu vergessen, hörst du? Es sind nichts als Phantasiegebilde, die du siehst. Einbildungen. Nichts davon ist wahr!" Die Autorität, die in seiner Stimme mitklang, war nicht zu überhören. Misstrauen breitete sich in Steffen aus.
"Wir wollen dir damit sagen", ergänzte Jon die Belehrung, "dass du aufhören musst, dir ständig Luftschlösser zu bauen. So gerne du auch der Realität entfliehen möchtest; hier ist dein Zuhause und hier gehörst du hin. Das weißt du doch, oder?"
"Ich ... bin mir nicht sicher", gestand Steffen ehrlich und erntete besorgte Blicke als Antwort.
Der Mann, der Steffen auf seltsame Weise bekannt vorkam, tuschelte dem mittleren etwas ins Ohr, das Oberhaupt nickte und ergriff schließlich erneut das Wort: "Warum wartest du nicht kurz draußen?" Er versuchte, freundlich zu klingen, doch es hörte sich eher nach einem Befehl als nach einer Bitte an.
Steffen gehorchte dennoch, verließ das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
Was um alles in der Welt ging hier vor? Ihm war keineswegs entgangen, wie wichtig den drei Herren und auch Jon war, dass er die Träume und die unerklärliche Erscheinung des Tores aus seinem Bewusstsein verdrängte und dieses Verhalten des Rates beunruhigte ihn. Was wurde hier nur gespielt?
Gedankenversunken blickte er sich um. Und erstarrte.
Er war allein, im Moment war keine Menschenseele in der Nähe. Doch das war es nicht, was ihn so schockierte. Mit pochendem Herzen blickte er in die Richtung zurück, aus der er und Jon vorhin gekommen waren. Die Eingangshalle war verschwunden. Stattdessen erkannte er wieder dieses mysteriöse zweigeteilte Tor vor sich, dessen Erscheinung er sich nicht erklären konnte und zum hundertsten Mal fragte er sich, wohin es wohl führen mochte. Bisher hatte er nie ernsthaft in Erwägung gezogen, es zu durchschreiten, doch diesmal war er unschlüssig. Verwirrt blinzelte er mehrmals, um sicherzugehen, dass er sich nicht alles nur einbildete, doch die surreale Erscheinung blieb beständig an Ort und Stelle. Die beiden Torhälften waren geschlossen, sodass Steffen nicht hindurchblicken konnte, aber irgendwie wusste er, dass dies kein Hindernis sein würde. Nur, weil sie geschlossen waren, mussten sie nicht auch zwangsläufig verschlossen sein.
E zögerte. War es vielleicht doch nur ein Trugbild?
Schritte hallten wider.
Steffen zuckte erschrocken zusammen und drehte sich hastig um. Eine Gestalt kam aus dem anderen Ende des Ganges auf ihn zu.
"Tobi!" Die Überraschung stand Steffen förmlich ins Gesicht geschrieben und er war im ersten Moment so perplex, dass er nicht wusste, was er zu seinem Freund sagen sollte. "Was tust du hier?", fragte er schließlich. "Verdammt, du dürftest gar nicht hier sein ..."
"Ich weiß", sagte Tobi ernst. "Ich bin gekommen, um dir zu helfen."
Steffen verstand nicht. Was ging hier vor? Und was hatte Tobi überhaupt mit der ganzen Sache zu tun?
"Das Tor, das du immer wieder siehst", begann sein Freund, "es ist kein gewöhnliches Eingangstor, durch das man hindurchgeht, um von einem Raum in einen anderen zu gelangen. Es ist ein Teleporter."
Steffens Miene wurde immer verwirrter und Tobi fuhr eilig fort: "Deine Träume, Steffen. Sie spiegeln dein wahres Leben wider. Dein ursprüngliches früheres Leben. Du bist weder in Dourland geboren noch hier aufgewachsen."
Die Worte hätten Steffen schockieren müssen, doch sie taten es nicht. Nicht wirklich. Tief in seinem Inneren hatte er immer gespürt, dass etwas an seinem Leben nicht stimmte und mehr als einmal war ihm die Gegend hier fremd vorgekommen. Aber bisher hatte er solche Gedanken immer verdrängt, sie als Unsinn abgetan, da er sie nicht wahrhaben wollte.
Damit würde jetzt Schluss sein.
"Das heißt, nicht meine Träume sind Einbildung, sondern ... Dourland!?"
"Nein", entgegnete Tobi bestimmt. "Beide Welten sind real. Sowohl deine Welt als auch unsere. Jede auf ihre eigene individuelle Weise."
"Nur wie bin ich überhaupt hierher gekommen?" Seine Situation kam ihm immer konfuser vor.
Tobi blickte zum Teleporter. "Hiermit", sagte er. "Und hiermit wirst du auch wieder zurück in deine Welt gelangen." Er sah wieder zu Steffen. "Du wurdest nach Dourland entführt. Jon hat dich entführt, um genau zu sein. Es ist ein Experiment, bei dem es um Verhaltensforschung geht. Deshalb wollen Jon und der Rat dich auch nicht zurückgehen lassen und versuchen dir einzureden, dass du dir die Träume nur einbildest. Deine Erinnerungen konnten sie manipulieren; bei den Träumen jedoch ist ihnen das nicht gelungen. Der Rat setzt alles darauf, dich in Dourland festzuhalten. Nur eines seiner Mitglieder versucht, die anderen daran zu hindern."
Steffen musste augenblicklich an den Herren denken, der ihm vermeintlich bekannt vorgekommen war und er erzählte Tobi davon.
"Mein Vater", bestätigte sein Freund und Steffen ging ein Licht auf. Das Puzzle ergab langsam ein deutlich zu erkennendes Bild. "Er ist es, der versucht, das Experiment zu sabotieren. Er hat mich in das Gebäude gelotst und er war es auch, der dich nach draußen vor die Tür geschickt hat. Er will den Rat in eine lange Diskussion verwickeln. Damit ich dir währenddessen alles erklären kann und du die Möglichkeit hast, zu fliehen. Was im Grunde genommen schon viel früher hätte geschehen müssen, doch bisher hast du keine Anstalten gemacht, dich der Torschwelle zu nähern und sie hinter dir zu lassen. Das ist womöglich deine letzte Chance und du solltest dich beeilen ehe der Verrat auffällt. Geh, solange du noch kannst."
"Das heißt, wir werden uns nie wieder sehen?", mutmaßte Steffen und ein mulmiges Gefühl breitete sich in seinem Magen aus.
"Das ist richtig. Und du wirst dich auch nie mehr an Dourland erinnern können." Tobi trat einen Schritt näher und gab ihm die Hand. "Leb wohl, Steffen. Ich wünsche dir eine gute Reise. In unserem Herzen wirst du immer bei uns sein."
Der Abschied schmerzte, doch so schwer Steffen die Rückkehr auch fiel, er musste zurück. Zurück in seine Welt. Er kämpfte noch einige Zeit mit seinem Inneren, bis er mit sich selbst im Reinen war, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
"Leb wohl", erwiderte er wehmütig. "Und richte Aria und den anderen viele Grüße von mir aus."
"Das werde ich", versprach Tobi und ein Lächeln glitt über seine Lippen.
Steffen näherte sich langsam dem Teleporter.
Hinter Tobi wurde die Klinke hinuntergedrückt, die Tür des Gesprächszimmers öffnete sich und das Oberhaupt des Rates kam zum Vorschein. Seine Überraschung war nicht zu übersehen. "Was zum Teufel –"
"Geh!", schrie Tobi Steffen panisch zu.
"Wage es nicht!", forderte ihn der alte Herr erzürnt auf, doch Steffens Entscheidung war getroffen.
"Danke", sagte er an seinen Freund gewandt, der ein schwaches Kopfnicken andeutete. Dann sprintete Steffen los ohne noch einmal zurückzublicken.
"Bleib auf der Stelle stehen!", waren die letzten Worte, die er vernahm. Vor ihm schwangen die beiden Torhälften wie von Geisterhand beiseite und gewährten dem Jungen Einlass. Er hatte eine weite Reise vor sich. Doch es war eine Reise nach Hause. Eine Reise in die Freiheit.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-13 13:57:52 mit dem Titel Tanzfläche
Woher kenne ich dieses Mädchen bloß? Gedankenverloren tanzt sie zur Musik, tanzt nach ihren eigenen, langsameren Rhythmus und ist in der Musik versunken. Ich weiß, irgendwo habe ich sie schon mal gesehen, aber wo? Diese Frau besitzt eine besondere Anziehung auf mich, der ich mich kaum entziehen kann. Wie sie abgeschottet von der Welt ihren eigenen Tanz hier auf der Tanzfläche schwingt, lässt sie in einer unendlichen Ferne erscheinen. Als sie sich kurz umdreht, kann ich ihr Gesicht erkennen. Es wirkt zart und ihr Mund ist leicht geöffnet, als wolle sie die Musik tief einatmen und so noch inniger spüren.
Die anderen Menschen auf der Tanzfläche wirken allein durch ihre Gegenwart entstellt und verzerrt, ihre von Drogen geröteten Gesichter wirken im Gegensatz zu ihrer versunkenen Pose nur noch albern, beinahe lächerlich. Die Musik dreht ab, der Beat wird plötzlich rasend schnell, die Menge jubelt, passt sich den Beat an, bewegt sich immer schneller, einer rotierende Masse gleich. Neben mir geht der Typ völlig ab, schreit nur noch und versucht sich mit der restlichen Menge im Hochsprung. Völlig unbeeindruckt bleibt dagegen meine Prinzessin vor mir, in einer beinahe anmutigen Bewegung hebt sie ihre Arme und bewegt sich zu einer langsamen Melodie, die nur sie hören kann. Beinahe möchte ich behaupten, sie reitet auf der Musik wie ein Surfer auf einer Welle.
Unbemerkt lässt mein Tempo nach, ich höre aus der Musik eine leichte, langsamere Melodie, die mir noch nicht aufgefallen ist. Sie fängt mich an einzulullen, greift mit ihren Griff nach mir und hält mich gefangen. Ein Typ tanzt sehr bewegungsstark durch die Tanzfläche, ein kurzer Blick sagt mir, dass er völlig auf Pille ist, die Augen geweitet mit einen Grinsen im Gesicht, welches nur noch dümmlich wirkt. Plump tanzt er an mir vorbei, rempelt mich an und tanzt weiter nach vorne zu meiner Traumprinzessin hin. Diese weicht mit einer grazilen Bewegung aus, die sich fließend in ihren Tanzstil einfügt. Still und anmutig findet sie in der Musik die wahre Essenz, in der sich langsam treiben lässt. Ich muß lächeln, irgendwie treibt sie durch die Musik, während um ihr herum ein Kindergarten im Wasser planscht.
Ein Nebelstrahl auf dem Nebelwerfer umhüllt mich. Die blitzenden farbigen Lichter dringen nur noch gedämpft auf mich ein. Die Umstehenden Tanzenden sind im Nebel verschwunden. Wieder höre ich diese sanfte Melodie über den krachenden Beat und mir scheint, als forme sich ein noch leichterer und sanfterer Beat unter der tosende Maske des peitschenden Sounds heraus. Ich sehe nur noch den Nebel um mich und mir kommt es so vor, als tanze ich allein auf dieser Tanzfläche, nein, allein in einer nebligen Unendlichkeit. Die Illusion wirkt, es kommt mir wirklich so vor, doch langsam löst sich der Nebel auf und ich merke die zuckenden Konturen der anderen tanzenden Nachtmenschen. Anmutig schmiegt sich die Musik um mich und ich muß dabei lächeln. Mit diesen stillen Lächeln tanze ich weiter und bemerke dabei, dass die Prinzessin verschwunden ist. Flüchtig schiebt sich der Gedanke in mir ein, die Tanzfläche zu verlassen und sie zu suchen, aber der Beat lässt mich nicht los, zwingt mich, auf der Tanzfläche zu verweilen und immer weiter in die Musik einzudringen.
Selten, sehr selten passiert mir es, dass ich die Musik so fühlen kann, beinahe genauso stark wie die verschwundene, unnahbare Traumfrau. Oft prallt die Musik an mir ab, als hätte ich eine eiserne Rüstung an. Nur manchmal, wenn die Musik wirklich gut ist, kann ich mich in ihr völlig eintauchen. Ob es dem Geschick des DJ’s zuzuschreiben ist oder meiner momentanen Verfassung, weiß ich nicht, ich habe das Geheimnis bis heute nicht ergründen können. Doch mir ist schon öfters aufgefallen, dass viele Mitmenschen dieses Gespür der Musik nicht kennen. Wie blinde Menschen tappen sie auf der Tanzfläche, ohne zu ahnen, dass ihnen etwas elementares fehlt. Selten erkennt man Menschen, die dieses Gefühl in sich haben, ja bei denen es noch stärker ausgeprägt ist. Verschwimmt deshalb das Mädchen von eben zu einer Traumfrau in meinen Kopf? Ich kann es nur ahnen, nicht wissen, trotzdem bedauere ich, sie nicht mehr auf der Tanzfläche zu sehen.
Der Sound bewegt sich nun in einen ruhigen Gebiet, die Bassdrum ist völlig verklungen und nur eine Melodie schwebt sachte über die Tanzfläche. Die Tanzenden bewegen sich nun alle langsam, haben ihr Tempo reduziert um das Einsetzen des Beats zu erwarten. Plump hebt ein Typ die Hände in die Luft, einer Karikatur gleich zu der Geste meiner Traumfrau von eben, die dieselbe Gestik mit einer sanften Bewegung aus Elan und Kraft zustande gebracht hat.
Langsam steigt das Tempo des Sounds wieder an und auch ich werde wieder aktiver. Das Mädchen neben mir, völlig auf Extasy schreit nun laut auf, und mit ihr die restlichen Leute auf Pille. Das Geschrei geht unter den wummernden Beat der einsetzenden Bassdrum völlig unter. Auch werde von dem Einsetzen der Musik erfasst, allerdings nicht in der Art der ganzen verstrahlten Leute um mir, bei mir beginnt wieder die Entdeckungsreise in die Tiefen der Musik. Mein Körper bewegt sich nun schneller im Takt der Musik, wie von selber, als hätte ich die Kontrolle über ihn an die Musik abgegeben.
Ein Freund taucht neben mir auf, tanzt schweigend eine Weile, lächelt dann und bietet mir eine Zigarette an. Ich nehme sie an, lächel zurück und hebe dankend die Hand, welche ich dann wieder in den Tanzbewegungen einbaue. Langsam erfasst mich die ganze Fülle der Musik. Ich verliere mich in sie und nehme kaum mehr war, dass sich einige Freunde von mir verabschieden. Auch sie blicken mich sonderbar lächelnd an. Ich selber merke es jedoch nicht, ich bin viel zu tief in der Musik vergraben. Irgendwie fühle ich mich mit der Musik vereint. Langsam drehe ich mich um meine eigene Achse, den Takt der Musik gehorchend. Dabei entdecke ich meine Traumfrau wieder. Sie hat die ganze Zeit in ihrer eigenen anmutigen Weise hinter mir getanzt. Ich freue mich darüber und blicke sie verstohlen an. Nein, sie ist in der Musik versunken. Anlabbern bringt da nichts, außerdem ist das heute nicht die Nacht dazu. Ich drehe mich wieder um 180 Grad und wende meinen Blick den Rest der tanzenden Menge zu.
Müde stehe ich an der S-Bahnstation. 9 Uhr verrät mir ein kurzer Blick auf die Bahnhofsuhr. Resigniert zucke ich die Achseln, mein Zug ist gerade abgefahren, dass heißt, 20 Minuten warten. Meine beiden Freunde, Thomas und Ani haben die naheliegende U-Bahn benutzt und hatten sich müde von mir verabschiedet. Müde gähne ich und beschließe mich, auf eine Bank zu setzen. Der gesamte Bahnhof ist besetzt mit den letzten Nachtschwärmern, die auf ihren Zug nach Hause, heim ins warme Bett, warten. Auf der nächsten Bank sitzen 2 ziemlich besoffene Nachtschwärmer. Sie stimmen gerade ein Lied mit obszönen Inhaltes an, ich beschließe, die weiter vorne auf dem Bahnsteig eine ruhigere Bank zum setzen zu suchen. Ich habe Glück, eine Bank, umgeben mit Windschutz ist leer. Müde lasse ich mich auf die Bank fallen. Langsam krame ich mir eine Zigarette aus der Tasche. Die letzte für den heutigen Clubnachtgang.
Still sitze ich da und genieße diese letzte Zigarette. Ein „Hallo“ schreckt mich aus meinen Gedanken. Ich blicke auf und entdecke die Traumprinzessin vor mir stehend. Schweigend setzt sie sich neben mir. Mein Herz fängt auf einmal an zu klopfen. Soll ich sie ansprechen oder nicht? Langsam baue ich mir einen passenden Eröffnungssatz in meinen Kopf zusammen. Doch sie ist schneller: „Hey, Dich kenne ich doch, Du warst heute im Natraj-Tempel. Du hast die ganze Zeit vor mir getanzt.“ Munter schaut sie in meinen Augen.
Ich lächele, als ich antworte, dass auch ich sie bemerkt habe.
Es war heute nicht nur eine Nacht mir guter Musik, sondern allgemein eine richtig gute Nacht, denke ich mir, als ich erfahre, dass mein Gegenüber Julia heißt. weiterlesen schließen -
It is not always easy to grow up - Ein englischer Aufsatz von mir
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ihr fragt euch, was ich heute schreibe?
Will einen Englischaufsatz euch zeigen.
Bitte seit mir nicht böse, wenn das Englisch nicht immer ganz richtig ist, aber ich hab mir Mühe gegeben.
It is not always easy to grow up
When I was younger my parents did almost everything I wanted them to do. But now? What happened?
They tell me to get up at half past six. I'm very lazy in the mornings so I don't eat anything before I go to school.
My mother always says: "If you don't eat anything now, you will have to stay at home next weekend."
So I take an apple, go out of the house and throw the apple away. When I'm in school it doesn't get better; who is interested in maths or in physical education? I'm not.
If I only was older I would do what I want,
not what somebody tells me to do.
After school I go home. My little sister is normally at home when I come. She tells me how good she can do everything and that she knows everything. I feel like a looser.
I go into my room, listen to music till my mother comes: "Turn off the music! You have to do your homework and you must tidy your room," she says.
I decide to go away. I put a few things in my rucksack and in the moment I want to leave my house my father comes.
"Where are you going to? No, you have to stay here. We go upstairs now and talk to your mother." We sit in my room and discuss everything.
I have to help at home. I have to learn more for school.
I tell them that they were worse at school than I am.
My mother doesn't work. She is at home to tidy up, to wash the dishes and the clothes. When I tell her this she starts to cry.
I call my boyfriend and ask whether he has some time for me. " No, I don't. I have promised my best friend to go fishing with him."
He doesn't go fishing, I know it. He is just feed up with me.
I believe when I will read this in ten years I won't stop laughing. My life isn't as bad as I believe sometimes. I am getting older and there are things I can't describe, I can't explain.
Vielen Dank fürs Lesen, bewerten und kommentieren. Schönen Tag noch Maus0711
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-10 21:09:50 mit dem Titel Un jour comme Babsyitter - Ein Tag als Babysitter (auf französisch und deutsch)
Heute möchte ich euch meinen französisch Aufsatz zeigen.
Ich denk mal, dass die meisten von euch kein französisch können. Deswegen übersetz ich ich ihn auch.
Zuerst auf französisch, danach auf deutsch.
Un Jour Comme Babysitter
Je quite mon lit à sept heures. Je fait le petit déjeuner pour les filles.
J'éspere qu'elle dorment encore loin, mais dix minutes après elles sont dans la cuisine. Après le petit déjeuner nous allons au supermarché et tous les gens nous regardent parce que les deux filles se disputent sans arrêt. Pendant que je fait le repas les filles jouent dans leur chambre. Je suis content qu'il est calme, mais quand je vais dans leur chamre, je vois la catastrophe.
Les filles se disputent sans arrêt.
Les filles ont dessiné le mur. Je suis enervée et pendant les gosses mangent j'éssaie de nettoyer la mur.
Dans la cuisine les gosses jetent les assiettes.
Je serai fou dans cette famille.
L'après-midi nous allons dehors et jouons avec un ballon. Le soir nous magerons ensemble et après dix longes histoires elles dorment enfin. Je suis crevé et je me couche tout de suite.
Und jetzt auf deutsch:
Ein Tag als Babysitter
Um sieben Uhr stehe ich auf. Ich mach Frühstück für die Mädchen. Ich hoffe, dass sie noch länger schlafen aber nach 10 Minuten stehen sie in der Küche. Nach dem Frühstück gehen wir in den Supermarkt und alle Leute gucken uns an, weil die Mädchen sich die ganze Zeit streiten. Währrend ich das Mittagessen mache, spielen die Kinder in ihrem Zimmer. Ich bin froh, dass es ruhig ist, aber als ich in ihr Zimmer gehe, sehe ich die Katastrophe. Die Mädchen haben die Wand bemalt.
Ich bin genervt und während die Mädchen essen, versuche ich die Wand zu putzen.
In der Küche werfen die Mädchen mit Tellern. Ich werde noch verrückt, in dieser Familie. Nachmittags gehen wir raus und spielen mit dem Ball.
Abends essen wir zusammen und nach 10 langen Geschichten schlafen sie endlich.
Ich bin total kaputt und schlafe sofort ein.
Hoffe meine Geschichte hat euch gefallen. Ob ihr sie jetzt auf deutsch oder französisch gelesen habt. Freu mich schon auf eure Kommentare.
Gruß maus0711 weiterlesen schließen -
Schöne Geschichte... - Der Sternenbaum
Pro:
Schöne Geschichte mit Sinn...
Kontra:
Fällt mir nichts ein...
Empfehlung:
Nein
Hi ihr!
So, und jetzt stell ich eine Kurzgeschichte online. Viel Spaß!
Der Sternenbaum
Zunächst hielten die Gräser ihn für ihrengleichen; als sie den Irrtum bemerkten, war es zu spät. Sie konnten den kleinen Baum nicht mehr ersticken. So versuchten sie auf andere Weise ihn loszuwerden.
"Dieser Hügel gehört uns," sagten sie. "Du bist ein Fremdling. Wir wollen dich nicht in unserer MItte haben. Du störst uns." Tag und Nacht redeten sie so auf den kleinen Baum ein. Die Einsamkeit und unser Haß werden ihn krank machen, und schließlich wird er sterben, dachten sie, und sie freuten sich, wenn Käfer und Raupen an dem kleinen Baum nagten; wenn der Regen ihn zu Boden drückte und der Wind ihn zauste.
Einmal zog ein Sturm über den Hügel. Der kleine Baum bog sich stöhnend hin und her, und seine Wurzeln klammerten sich an die aufgeweichte Erde. Als der Sturm vorüber war, stand der kleine Baum schief da, halb aus der Erde gerissen, die Blätter zerfetzt. Die grauen Wolken verszogen sich, die SOnne kam hervor, irgendwo rief zaghaft ein Vogel.
Die Gräser trockneten schnell, richteten sich auf und betrachteten den kleinen Baum.
"Nun ist es um ihn geschehen," tuschelten sie. "Seht nur seine Wunden."
Ich werde es euch zeigen, dachte der kleine Baum, der die Gräser schon ein gutes Stück überragte.
Er dachte es, obwohl er sich sehr müde und schwach fühlte. Am liebsten hätte er sich fallen lassen. Es kostete ihn all seine Kraft, diesem Wunsch nicht nachzugeben, und er war froh, als die Dunkelheit kam und ihn vor den Gräsern verbarg.
Warum hassen sie mich? dachte der kleine Baum. Fürchten sie, dass ich ihnen sie Sonne wegnehme? Dass sie nicht mehr genügend zur Geltung kommen? Wenn ich einmal groß und stark sein werde?
So wird es wohl sein, dachte der kleine Baum; aber er dachte auch, dass er das gleiche Recht hätte, auf dem Hügel zu stehn, wie die Gräser. Schlimm ist nur die Einsamkeit, dachte der kleine Baum weiter. Dass ich nichts habe, woran ich mich aufrichten kann. Er blickte zum Himmel hinauf, und entdeckte gerade über sich einen kleinen Stern.
Der kleine Baum fand, dass dieser Stern anders aussah als alle übrigen, und je länger er ihn betrachtete, desto besser gefiel ihm der Stern. Er vergaß seine Schmerzen und seine Müdigkeit und die neidischen Gräser.
Du bist schön, Stern, wagte der kleine Baum endlich zu sagen.
Der Stern gab keine Antwort.
Du bist sehr schön, sagte der kleine Baum ein wenig lauter.
Der Stern antwortete auch diesmal nicht.
Er kann mich wohl nicht hören, dachte der kleine Baum. Er ist zu weit entfernt. Wenn ich größer wäre...
Unwillkürlich reckte sich der kleine Baum. Die Sehnsucht nach dem Stern gab ihm Kraft. Er richtete sich auf, seine Wurzeln senkten sich tiefer in die Erde.
In kann wachsen, Stern, flüsterte der kleine Baum. Warte nur, ich werde dir jeden Tag ein Stückchen näher kommen.
Hat man je soetwas gehört? zischelten die Gräser.
Er will hinauf zu den Sternen. Welche Überheblichkeit. Zur Strafe wird der nächste Sturm ihn zerschmettern.
Der kleine Baum kümmerte sich nicht weiter um das Gerede der Gräser. Er blickte seinen Stern an und war glücklich.
Ich liebe dich, Stern, sagte er so leise, dass die mißgünstigen Gräser es nicht hören konnten. Du kannst nicht zu mir herabsteigen, aber ich kann zu dir heraufwachsen. Eines Tages werden wir uns treffen, und es wird wundervol sein. Wenn du reden willst, werde ich dir zuhören. Wenn du schweigen willst, werde ich meinen eigenen Gedanken nachhängen.
Wenn du Hilfe brauchst, werde ich da sein. Und irgendwann wirst du mich auch lieben.
Die ganze Nacht betrachtete der kleine Baum seinen Stern, und er konnte erst schlafen, als der Stern im Tageslicht verschwunden war.
Der kleine Baum wachte nun immer in der Nacht, und schlief am Tage, denn sonst hätte er ja seinen Stern nicht sehen können. Und wenn einmal Wolken über den Himmel zogen und den Stern verborgen, war der kleine Baum traurig.
Die Liebe zu dem Stern, gab dem kleinen Baum Mut und Kraft.
Er wuchs, breitete seine Äste aus, wurde stark und groß.
So vergingen viele Jahre.
Die Stürme konnten ihm nichts mehr anhaben, ja, der Baum liebte sie nun sogar. Es tat ihm gut, wenn ab und zu ein Sturm über die Hügel brauste und ihn von morschen Ästen und welken Blättern befreite.
Der Baum liebte auch den Regen. Ganz besonders liebte er den Schnee. Denn in jeder Schneeflocke erkannte er seinen Stern. Doch eines Tages begriff der Baum, dass er nicht weiterwachsen konnte. Und er begriff, dass der Stern für ihn unerreichbar war. Da überkam den Baum eine große Schwermut. Seine Wurzeln stellten die Arbeit ein, die Blätter vertrockneten, die Äste brachen ab.
Bald stand der Baum gespenstisch - kahl auf dem Hügel. Nun stirbt er endlich! frohlockten die Gräser. Der nächste Sturm wird ihn entwurzeln.
Der nächste Sturm kam mit Donner und Blitzen.
Aufeinmal wußte der Baum, was er tun mußte, um seinen Stern zu erreichen.
Er sammelte die ihm nich verbliebenden Kräfte, zog einen Blitz auf sich und im Nu brannte er lichterloh.
Zahllose kleine Sterne wirbelten hoch. Der Sturmwind trug sie hinauf, immer höher und höher, bis sie ihr Ziel erreicht hatten.
So das wars! Ich denke mal, dass jeder den Sinn dieser Geschichte verstanden hat, oder?
Euer Toby weiterlesen schließen -
Die etwas andere Schatzsuche
Pro:
xx
Kontra:
xx
Empfehlung:
Nein
Seit undenklicher Zeit hat der Mensch Freude an den freigelegten Schätzen der Natur, die ursprünglich im Schoss der Erde verborgen waren. Zum Beispiel war Hawila, ein Gebiet, das mit dem alten Arabien in Verbindung gebracht wird, für seine farbenprächtigen Onyxsteine bekannt. Wie jüngste Ausgrabungen gezeigt haben, benutzten die Menschen vor Tausenden von Jahren eine einfache, fussbetriebene Vorrichtung mit einem Schleifstein zum Bearbeiten von Steinen. Das Steckenpferd des Steinesammelns ist also nicht unbedingt etwas Neues.
Ausrüstung und Fundorte
Was braucht man an Ausrüstung für das Steinesammeln? Ein Geologenhammer mit einem quadratisch - flachen und einem spitzen Kopfende ist unentbehrlich. Dazu kommen noch papier zum Einpacken der Funde und eine Tasche zum Tragen. Das ist schon alles. Und nicht gerade teuer, oder?
Wo fängt man mit dem Suchen an? Zu Beginn ist die Suche in Tälern und Flussbetten am erfolgsversprechendsten. Warum gerade dort? Weil ungewöhnliche Steinbrocken, die an Hängen abbrechen, vielleicht talwärts rollen oder von einem Bach mitgespült werden und dabei abgeschmirgelt und poliert werden. Wo Flüsse ich ins Meer ergiessen, kann man Steine finden, die bis zur Flussmündung getragen wurden, oder auch Kieselsteine, die von Unterwasserriffen stammen und ans Ufer gespült worden sind. Andere vielversprechende Orte sind Strasseneinschnitte und Gebiete in der Nähe von aufgegebenen Steinbrüchen. Aber Vorsicht! Es besteht dort immer Steinschlaggefahr. An einigen Orten braucht man eine Erlaubnis, bevor man mit der Suche beginnen kann.
Wer in Südafrika oder in Brasilien lebt, hat gute Chancen, Diamantkristalle zu finden. Rubine und Saphire sind in den Flussbetten Indiens, Myanmars und Thailands zu finden. Smaragde in Kolumbien, Indien, Südafrika und Simbabwe. In China und Japan sind Jade und Jadeit für Schmuck, Verzierungen und Räuchergefässe sehr beliebt. Jade kommt in Myanmar, Neuseeland, alaska und auch in Japan vor. Einer der schönsten Edelsteine ist der Opal, ein amorphes Mineral aus Kieselsäure. Opale, die man in Australien und Mexiko findet, kommen in einer faszinierenden Farbenvielfalt vor: von feurigen Rot und strahlendem Gelb bis zu kräftigen Grün- und Blautönen. Der Opal ist relativ weich und wird beim Schleifen oftmals zum Schutz vor Kratzern mit einer dünnen Quarzschicht versehen.
Funde für Amateure
Steine wie diese sind etwas für Experten und sehr seltene Funde für Amateure. Quarze hingegen gibt es in grossen Mengen, und sie sind leicht zu finden. Quarz ist eines der häufigsten gesteinsbildenden Mineralien und kommt in drei der wichtigsten Gesteinsarten vor. Eine Quarzart mag transparant sein, während andere Arten milchig oder sogar völlig undurchsichtig sind. Einige sind farbig mit roten, gelben, violetten, grünen oder braunen Zeichnungen. Natürlich kann man ausser Quarzen auch alle anderen Steine mit einer schönen Farbe oder einer interessanten Zeichnung sammeln. Und wenn der Stein geschliffen ist, sind wir vielleicht von seiner Schönheit freudig überrascht und mögen den Wunsch haben, ihn für ein schönes Schmuckstück, als Schaustück in einer Vitrine oder als Teil eines Miniatursteingartens zu verwenden. Hat man nun genug Steine gesammelt, muss man etwas über Schleifmethoden wissen. Einige Steinesammlerklubs empfehlen, die Steine in einer von einem kleinen Elektromotor angetriebenen Drehtrommel mit Wasser und Schleifmittel zu reinigen. Es erfordert Ausdauer und Zeit, möglicherweise Wochen, um die Stücke erst mit groben Schleifkörnern, dann mit feineren Schleifmitteln und anschliessend mit Polierpuder zu bearbeiten. Doch die Ergebnisse sind die Anstrengungen wert.
Andere Arten von Steinen
Das Steinesammeln muss sich nicht auf kleine Exemplare beschränken. In Japan werden größere Steine viel bei der Gartengestaltung eingesetzt. Sie können überraschend teuer sein. Zum Beispiel war ein rötlicher Stein von 700 Kilo mit umgerechnet 3700 Mark ausgezeichnet. Warum so ein hoher Preis? Der Wert liegt in der natürlichen Schönheit seiner Form. Man könnte beispielweise ein Wasserrinnsal von einer kelchförmigen Mulde knapp unterhalb der Spitze dieses Steines aus in einer ganzen Reihe von Miniaturwasserfällen herunterfliessen lassen. Ist jetzt der Appetit auf die Steinsuche geweckt worden? Hoffentlich finden wir dann einen dieser etwas anderen Schätze.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-06 13:43:36 mit dem Titel Funkelnd brasilianische Edelstein
,,Wollen Sie jetzt wieder in den Laden gehen und sich die Auslage ansehen? Nebenbei bemmerkt; Brasilien 90 Prozentdes Weltbedarfs an farbigen Edelstein. In keinem anderen Teil der Welt findet man sie in so grosser Menge und Vielfalt .
Liebäugeln Sie immer noch mit diesem schönen Aquamarin?Nun,er ist der beliebteste brasilianische Edelstein und gehört wie auch der Smaragd zur Beryllgruppe.Ich werde Ihnen die verschiedenen Farbtöne zeigen.Sehen sie?Sie reichen von einem bläulichen Grün bis zum Dunkelblau.Gefällt Ihnen das klare Wasser des blauen Meeres?Genau das ist die bedeutung des Wortes,,Aquamarin".Ich will Ihnen etwas von einem großen Fund erzählen.1955 fällt ein Mann mit seiner machete einen baum.Als er einmal danebenhieb,schlug er damit am boden auf einen Stein.Er war sehr überrascht,grub ihn aus und hielt ihn zuerst für ein wertloses Stück Kristall.Doch er war noch weitaus mehr überrascht,als sich herausstellte,dass das einer der schönsten Aqamarine war,die man je fand.Èr wurde in zahlreiche Steine zerschnitten,die ein Gesamtgewicht vo 80000 Karat und einen geschätzten Wert von zwei Millionen Dollar haben.
Gefällt Ihnen der Zitrin?Manche bezeichnen ihn als Topas oder als Topas-Quarz,aber das ist nicht korrekt.Obwohl der Zitrin ein sehr schöner Stein ist,gehört er zur Quarzgruppe.An seinen warmen gelbtönen haben schon millionen Menschen Gefallen gefunden.
Der Gelbton wird wahrscheinlich durch Spuren von Eisen im Kristall hervorgerufen.Der Unterschied zwischen dem Zitrin und dem echten Topas?`Der echte Topas oder Edeltopas ist kein Quarz und ist viel härter-er hat die Härte 8.Deswegen hat er einen viel stärkeren Glanz.Er ist ein sehr seltener Stein,vor allem bei Gewichten von mehr als 10 Karat.Die blauen,rosafarbenen und hellgrünen Varietäten gehören zu den schönsten Edelsteinen.Wegen seiner Seltenheit kostet er das Mehrfache von einem Zitrin.
Haben Sie schon von dem Mineral der tausend Farben gehört?Das ist der Turmalin.Sehen Sie sich einmal diese Exemplare an.Keines gleicht dem anderen.Seine komplexe chemische Zusammensetzung schließt verschiedene metalle und andere Substanzen ein.Selbst in einem einzigen Kristall gibt es unterschiedliche Farbtöne-ein Wunder in der Welt der Mineralien.
Dachten Sie,der Turmalin sei immer grün?Der grüne ist zwar am bekanntesten,aber es gibt auch blaue und rote Varietäten.Anders als beim Aquamarin werden beim Turmalin die hellere Farbtöne sehr geschätzt. Das Beste grün kommt der Farbe des Smaragds nahe. Es gibt gelbe, rosafarbende und weisse Berylle. Wir haben in Brasilien auch viele Granate, Opale, mondstein, Chrysoprase und Rosenquarze. Der grüne Chrysoberyll hat einen ausserordentlichen Glanz und ist sehr selten. Diamanten kommen heute hauptsächlich aus Südafrika. Doch bevor man in Afrika Diamanten entdeckte, war Brasilien so gut wie Alleinlieferant. Der 120karätige "Südstern" stammt aus Brasilien. Zweifellos sind Diamanten die bekanntesten und am meisten gheschätzten wertvollen steinen. Es würde dir schwerfallen zu glauben, dass sie, ebenso wie Graphit, aus chemisch reinem Kohlenstoff bestehen. Natürlich hat der Kristal eine andere Form. Ein gut geschnittener Diamant kann alle Farben des Regenbogens widerspiegeln. Brasilianische Diamanten findet man nur im Geröll an Flussufern.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-07 08:33:39 mit dem Titel Edelsteine wollen gepflegt sein
Edelsteine wollen gepflegt sein
"Wenn sie ihre Edelsteine etwas pflegen, werden sie immer Freude daran haben. Selbst ein Diamant kann, obwohl er eigentlich ewig hält, durch Staubteilchen auf der Oberflächean Glanz verlieren.
Also achten sie darauf, das sie beim Hände waschen oder beim Auftragen von kosmetika keine Edelsteine tragen. Denn durch Seife, Cremes und Puder wird sein Glanz beeinträchtigt. Stossen sie mit ihren Edelsteinen nicht gegen harte Oberflächen. Obwohl der Diamant der härteste Stoff ist, kann er von einem anderen Diamanten zerkratzt werden. Um das zuverhindern, winkelt man Edelsteine am besten einzeln ein oder bewahrt sie getrennt in Schachteln auf. Ein Edelstein muss, damit er seinen Glanz behält, immer sauber sein. Das kann man gewährleisten, indem manihn in eine Lösung taucht, die aus zwei Tassen Wasser, einem Teelöffel Ammoniak und etwas Seifenpulver.besteht, und ihn vorsichtig abbürsten, um den Schmutz zu beseitigen. Anschliessend kann man ihn mit klarem Wasser abspülen, zum abtrocknen wird er in ein saugfähiges Taschentuch gewickelt.
Warum sind sie so wertvoll?
Jedem der in Simbabwe lebt, fällt unweigerlich die reiche Vielfalt an Schmucksteinen auf, die in Geschenkartikel- und Juwelierläden angeboten werden. Als ich vor Kurzem für meine Frau einen Anhänger kaufte, fragte ich mich, was Schmucksteine so wertvoll machen. Deshalb fragte ich später einen Gemmologen um einige Auskünfte.
„Gelten alle Schmucksteine als Edelsteine?“ fragte ich. „Strenggenommen, nein“, erwiderte er. „Diamanten, Rubine, Smaragde, Saphire und, wie ich noch hinzufügen muss, Perlen gelten als Edelsteine. Die anderen sind in Wirklichkeit Halbedelsteine, obwohl diese Bezeichnung heute nicht mehr üblich ist. „Aha, aber was macht sie denn so wertvoll? Sie sehen teilweise wie Glasstücke aus.
Was sie wertvoll macht
"Sie mögen zwar wie Glas aussehen, aber die Atome, aus denen sie sich zusammensetzen, sind regelmässig angeordnet. Glas dagegen besteht aus willkürlich angeordneten Atomen. Ein Experte verglich einmal den Unterschied zwischen Schmucksteinen und Glas mit dem Unterschied zwischen einem Bataillon Soldaten, die Parade stehen, und einer gewöhnlichen Volksmenge.“
„Was sie so wertvoll macht“, fuhr er fort, „ist ihre offensichtliche Schönheit, obwohl das vom Standpunkt des Betrachters abhängt. Bedenke auch den Kostenaufwand beim Suchen der Steine. Der Sammler muss wissen, wonach er Ausschau halten muss, um diese Mineralien zu finden, und er braucht Zeit dazu. Der Abbau in Bergwerken kann sehr teuer sein.“ weiterlesen schließen
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