Kurzgeschichten Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Als die Tannenwaldzwerge die Blätterwaldzwerge besuchten
20.07.2002, 22:42 Uhr von
Raphipuur
Hallo Leute... In nächster Zeit werdet ihr kaum noch Berichte von mir zu lesen bekommen, denn die...5Pro:
Das Schloss Chastlatsch gibt es wirklich, aber es sind nur noch die Fundamente zu sehen
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hier eine kleine Geschichte, die ich im laufe meiner Primarschulzeit geschrieben habe...
Jonin und Chasperin, die beiden Zwerge aus dem tiefen Tannenwald haben eines Tages von einer der Schwalben, die vorbeizogen einen Brief erhalten, währenddem sie beschäftigt waren, die Pilze und Beeren im Tannenwald zu putzen, damit die schön glänzten um die Wanderer, die des Weges kamen zu erfreuen. Das Couvert enthielt eine Einladung von ihrem grossen Meister, dem Zauberer Mauslin zu einem Treffen anderer Zwerge in einem fernen Blätterwald. Da all jene Zwerge diesen sehr mochten, freuten sie sich ihn wiedereinmal zu treffen, denn das geschah nicht so oft. Sie hatten keine Ahnung wer so alles dabeisein würde.
Der Tag näherte sich immer schneller und schon bald mussten sie sich Gedanken darüber machen, was sie nun zu dieser Einladung mitnehmen wollten. Als sie eines morgens tief in Gedanken versunken auf einem grossen Fliegenpilz sassen, sahen sie die Hexe Mariella, welche auf Kräutersuche war, vorbeihuschen. Jonin pfiff was er konnte, bis Mariella die beiden erblickte. „Habt ihr zwei mich jetzt aber erschreckt! Was wollt ihr! Wenn ihr mich bloss ärgern wollt, verwandle ich euch zwei in Steine!“ schrie sie die beiden an. „Entschuldige Mariella, aber wir wollten eigentlich deinen Rat. Wir sind bald zu einem Fest eingeladen und wissen nicht, was mitbringen. Hättest du uns einen Vorschlag?“ entgegnete Chasperin ganz scheu.
Als Mariella bemerkte, dass die zwei sie nicht ärgern wollten, wurde sie nun auch ganz freundlich. „Wenn das so ist, dann will ich euch gerne helfen. Wollt ihr Blitz und Donner oder Hagelschlag oder zwölf dutzend weisser Mäuse? Ich kann euch alles ermöglichen.“ Chasperin und Jonin schauten sich an. „Nein, Mariella. Nichts von alledem möchten wir mitbringen. Es sollte etwas erfreuliches sein, wir wollen dem Meister etwas für sein Wohlergehen mitbringen, an dem er Freude haben soll.“ „Wenn das so ist, dann bitte ich euch, heute Abend nach Mitternacht zu mir nach Hause, ich habe euch da etwas Gutes.“
Pünktlich um Mitternacht erschienen die beiden vor Mariellas Hütte. Mariella hatte ihnen eine kleine Flasche Medizin bereitgemacht, die sie mitnehmen sollten und ihnen die Anwendung dafür erklärt.
Tags darauf machten sie sich ganz früh auf die Reise. Durch zehn Wälder, über sieben Berge und über schöne Blumenwiesen mussten sie marschieren bis sie am Ziel waren. Endlich angekommen erblickten sie in einem wunderschönen Birkenwald ein grosses Pilzhaus mit vielen schönen Fenstern. Sie schauten zu den Fenstern hinein und sahen, dass die Tische ganz schön gedeckt waren. Da waren wahrscheinlich fleissige Feen schon am Werk. Sie versteckten sich hinter einem Ast und warteten bis andere Zwerge ankamen. Kurz darauf herrschte ein reger Betrieb vor dem Pilzhaus, bekannte Gesichter und viele neue, die sie nun kennenlernen würden. Wie es bei Zwergen eben so ist, verstehen sie sich auf Anhieb. Sie hatten alle viel Freude aneinander. Es gab viel zu erzählen – sie assen, tranken, spielten, tanzten und sangen mit Begeisterung, dass es eine wahre Freude war. Sie hatten es sehr lustig. Einen ganzen Nachmittag mit Mauslin zu verbringen, das haben alle sehr genossen! Jonin und Chasperin blickten in die Blätter der Bäume, die sich im Wind bewegten und sogen die schöne Stimmung, die Freude und die ganz andere Waldluft ganz tief in ihr Herz hinein, damit es in ihrer Erinnerung bliebe.
Doch schon bald neigte sich das schöne Fest dem Ende zu und Chasperin un Jonin mussten ihren Heimweg antreten, damit sie sich nicht verlaufen. Beim Abschied waren sie ganz traurig, dass ein solch schöner Tag schon vorbei war, doch sie hatten die Freude und das Glück im Herzen und die Gewissheit, dass sie im Blätterwald viele neue Freunde gefunden hatten. Alle wissen, irgendwann sehen sie sich wieder.
Müde und glücklich sind sie im Tannenwald wieder angekommen. Vor dem Einschlafen fragt Jonin: „Meinst du dass Mauslin Freude an unserem Geschenk hatte?“ „Es war ein Geschenk, das von unseren Herzen gekommen ist, und darum ist das für mich ein sehr Wertvolles.“ Mit einem warmen Gefühl im Herzen und einem glücklichen Lächeln sind die beiden eingeschlafen.
Tags darauf überlegen sie sich: „es ist, als wäre es ein wunderschöner Traum gewesen, das wir gestern mit Mauslin und vielen anderen Zwergenfreunden zusammengefeiert haben. Einfach wie ein wunderbarer Traum.“ Mit diesen Gedanken putzen sie weiter an ihren Pilzen und Beeren, die an dem Tag noch mehr glänzten, als üblich und freuen sich an ihren Erinnerungen, die sie von nun an in ihren Herzen trugen.....
(c) by Raphael Bauer, Juli 2002
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-20 20:35:43 mit dem Titel Die drei Feen und die Zwerge von Palüd Chapè
Diese Geschichte stammt aus meiner Primarschulzeit und wurde in Rätoromanischer Sprache geschrieben:
Wer aufmerksam und ruhig durch den Wald streift, hat vielleicht schon einmal seltsame Wesen entdeckt, oder Geräusche, die an ein leises Flüstern erinnern. Oft hört man dies wenn ein Windhauch durch die Bäume zieht. Die Bäume rufen uns dann: „Sei ganz still, betrachte die Natur, geniesse den Augenblick und die Ruhe und vergiss all deine Sorgen!“ Wenn man sich dies zu Herzen nimmt und sich weg vom Alltag und den Sorgen löst, sich an einen Ort hinsetzt und auf die Stimme des Waldes hört bemerkt man ganz wundersame Dinge.
Hier eine schöne Blume, da Enziane, ein ganzes Meer von verschiedenen Blumen in allen Farben und zwischendrin immerwieder ein Schmetterling in wunderschönen Farben, der jeder Blume einen Besuch abstattet. Dazwischen zirpen Insekten, Ameisen arbeiten ununterbrochen und leise, quaken Frösche und die Vögel scheinen sich untereinander gut zu unterhalten. Wenn man auch noch etwas Glück hat, kann man sogar einem Reh beim äsen zuschauen.
Wer hat sich also nicht schon einmal gefragt, wer eigentlich um unser wohliges Gefühl im Wald verantwortlich ist?
Eines Tages als ich im Wald war hat mich ein lieber, kleiner Zwerg eingeladen, diesen wunderbaren Vorgängen beizuwohnen. So liess ich mich also in die Welt der Feen und Zwerge entführen.
Das Männlein, führte mich zu der kleinen Waldlichtung Palüd Chapè, ein irgendwie magischer Ort, mit besonderer Ausstrahlung. Von dort ging`s wenige Schritte links hinauf in den Wald. Bei einem grossen Baumstrunk heiss er mich absitzen und klopfte 3 mal darauf. In dem Moment öffnete sich neben dem Baumstrunk das Moos und hervor kam eine schwere Holztüre. Der Zwerg stiess sie auf und so konnten wir eine lange Treppe hinuntersteigen. Unten angekommen sah ich einen riesigen, hellen Raum. Er war sehr hell, aber weder die Sonne streckte ihre Strahlen hinein noch gab es irgendeine andere Lichtquelle. Eine wohlige Wärme erfasste mich.
Nach einiger Zeit, in der ich herumschauen konnte, stellte sich der Zwerg als Flurin vor. Er sei verantwortlich für Ordnung im gesamten Wald und bald werde ich auch die anderen Bewohner dieses wunderbaren Ortes kennenlernen. Nach einem Pfiff von Flurin öffneten sich alle Türen und eine Menge Zwerge kamen mir entgegen und streckten mir ihre Hände zur Begrüssung aus. Ich kam mir wirklich wie Schneewittchen vor! Jeder erklärte mir, für was er im Wald verantwortlich ist und was seine Arbeit ist. Da gibt es zum Beispiel jenen, der das Moos pflegt, damit es so schön weich ist und so gut riecht, dann einen der den Pilzen den Weg ans Licht zeigt, einer der morgens die Enziane öffnet und abends wieder schliesst, einer der die Heidelbeeren putzt, damit sie schön dunkelviolett glänzen, einer der Wasser in die Sümpfe leert, damit die Frösche nicht austrocknen und so weiter.
Demnach herrschte ständig emsiges Treiben im Wald und wir Menschen bemerken dies nicht einmal. Ich war begeistert und erfreut. Was für uns alles so selbstverständlich ist, für das wird mit viel Liebe gesorgt. Jeder sorgt für einen kleinen Teil des Waldes und alles in allem ist es das was wir als Ganzes empfinden, unser Wald. Dies sagte ich auch meinen neuen Freunden.
Nachdem ich mich an deren Geschichten, jede anders, erfreute, durfte ich eine lange Glastreppe hinaufsteigen, dort erwarte mich etwas Besonderes, sagte mir Flurin. Die Treppe schien kein Ende zu nehmen und je weiter ich hinaufstieg umso heller wurde es, obwohl die Sonne nicht hereinschien. Ich freute mich, auf das was kommen würde, auch wenn ich noch nicht wusste was mich erwartete, aber ich spürte es.
Endlich oben angekommen erblickte ich drei schöne Frauen mit langen hellblauen Kleidern. Sie schienen mich erwartet zu haben, denn sie kannten meinen Namen.
Auch sie stellten sich vor: die erste, Clelia war die Blumenfee, die zweite Dea, die Bergfee und die dritte Selva, die Waldfee.
Ihnen unterlagen die Zwerge und ihre Arbeit, ständig waren sie am arbeiten um ihre „Schützlinge“ zu pflegen, damit die Menschen sich an unserem Wald erfreuen können und dort die oft nötige Kraft holen können um dem Alltag zu meistern.
Die drei Feen begannen zu singen und zu tanzen, wie es eben nur Feen können. Ich schaute ihnen ganz verzaubert zu - und plötzlich waren alle drei weg, ich spürte nur noch einen kleinen Windhauch. Ohne es zu bemerken fand ich mich wieder über der Waldlichtung Palüd Chapè auf dem Baumstrunk. Ich fühle mich immer noch verzaubert. Habe ich am Ende nur geträumt? Nein, ich habe es wirklich erlebt, aber ich werde es niemandem erzählen.
Ich war sehr beeindruckt und erfreut, dass ich in diese Welt hineinschauen durfte, so werde ich noch lieber und aufmerksamer an diesen Ort gehen, die Enziane bewundern, das Moos riechen und Heidelbeeren pflücken. Wer weiss vielleicht höre ich die Zwerge arbeiten und wenn ich die Augen schliesse, spüre ich die Feen um mich herum tanzen und höre sie singen, wenn ich aufmerksam dem Wind in den Bäumen zuhöre.
(c) by Raphael Bauer, Juli 2002
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-20 20:42:52 mit dem Titel Die Fee vom Schloss Chastlatsch
Diese Geschichte geschah vor vielen, vielen Jahren, es hätte aber auch heute sein können.
Romina, ein sympathisches, grossgewachsenes junges Mädchen mit schönen langen, schwarzen Haaren, wohnte mit ihren Eltern und ihren zwei älteren Brüdern in einem hübschen kleinen, bescheidenen Häuschen an der Waldgrenze zum Stazerwald. Sie war der Augapfel der Familie. Die Brüder Chasper und Jon Martin waren sehr stolz auf ihre Schwester, die sie sehr liebten.
Als Kind in der Schule, gab sie sich grosse Mühe, konnte sich aber meistens nicht richtig konzentrieren und wenn die Lehrerin sie etwas fragte, erschrak sie oft und wusste nicht was sie gefragt worden war. Mit ihren Mitschülern verstand sie sich dafür umso besser. Alle mochten sie, weil sie so aufgeschlossen war. Wenn eine ihrer Freundinnen bedrückt war, konnte sie sie stets aufheitern und wusste immer um einen Ratschlag. Niemals schlug sie eine Bitte aus und alle vertrauten ihr.
Romina verbrachte ihre freie Zeit mit ausgedehnten Streifzügen durch den Wald. Zuerst besuchte sie immer die kleine Hütte, auf einer schönen Waldlichtung, wo die Sonne am längsten im Tal schien, bis sie unterging und sich verabschiedete.
Romina musste nie lange warten, schon kamen die ersten Tiere um nachzuschauen, ob Romina heute wieder Zeit für sie hatte. Es hatte sich schon lange herumgesprochen, dass das Mädchen immer ein offenes Ohr für deren Sorgen hatte und so waren es jedesmal ein oder zwei Tiere mehr. Rehe, Hirsche, Eichhörnchen, Eulen, Vögel, Füchse und gar ein Dachs scheuten den oftmals weiten Weg zur Hütte nicht.
Eigenartigerweise vertrugen sich alle Tiere, wenn sie auf der Waldlichtung bei Romina standen, keines drängte vor. Alles in allem herrschte ein sehr friedliches Treiben.
Romina schaute sich deren Verletzungen an, wusch die Wunden aus und legte ein Ringelblumen-Blatt auf. Ein paar Tage später war davon meistens nichts mehr zu sehen. Es geschah aber auch dass ein Tier nur Rominas Nähe suchte weil es einfach auch bedrückt war. Mit einem Lächeln und einigen aufmunternden Gesten gelang es ihr auch diese aufzumuntern. Oder sie sang mit ihrer wunderschönen klaren Stimme ein Lied. Dann konnte sie in glückliche, dankbare Augen schauen und wusste, dass sie richtig gehandelt hat. Ab und zu geschah aber, dass ein Tier Romina und die anderen Tieren bedrohte, oder sich nicht wie die anderen verhielt. Sofort spürte sie, dass es auch in Not war und konnte auch da mit den richtigen Gesten und Verständnis demjenigen auf den richtigen Weg helfen. Ihr Lohn für ihr Verhalten erhielt Romina indem die Tieren sie jeden Tag wieder besuchten und andere mitbrachten.
Nachdem sie sich auch dem letzten Tier gewidmet hatte trat sie den Heimweg an, oft war es schon dunkel. Die Eltern machten sich dann jedesmal grosse Sorgen, dass ihr Kind noch nicht zu Hause war, denn nachts im Wald geschahen oft unerklärliche Dinge. Sie wussten nicht, was Romina alles im Wald erlebte und es ihr zweites zuhause war. Einzig ihre Brüder hatte sie eingeweiht, mit der Bitte den Eltern nichts zu sagen. Sie hatte Angst, sie würden es ihr verbieten und hätte so ihre Freunde im Wald nicht mehr besuchen können. Weiter als zur Hütte durfte Romina ohnehin nicht gehen, das wusste sie, denn dahinter begann der dichte Tannenwald und da wohnten die bösen Gnome, die auch schon andere Leute vom Dorf zu sich verschleppt hatten. Niemand weiss jetzt, wo sie sind und ob sie je wieder nach Hause zurückkehren werden.
Eines Abends als sie sich vom letzten verabschiedet hatte und sich auf den Heimweg machte, begegnete sie einem kleinen, hässlichen Männlein. Er hatte eine lange, spitze Nase, grosse Ohren und nur drei Zähne. Auf dem Kopf trug er einen zerschlissenen grünen Hut mit einer zerzausten Rabenfeder. In der Hand trug er einen Korb mit Pilzen und Heidelbeeren. Romina sah ihn schon von Weitem auf dem ersten grossen Stein, links des Weges sitzen, wandte aber sofort den Blick weg. Nun bekam sie grosse Angst, denn sie glaubte einem bösen Gnom begegnet zu sein. Indem sie nicht hinschaute meinte sie, dass er sie nicht bemerken würde. Kurz bevor Romina aber auf seiner Höhe war, sprag der Zwerg mitten auf die Strasse. So blieb Romina nichts anders übrig, als anzuhalten. Die Dämmerung hatte schon eingesetzt und die Tiere hatten schon alle ihr Nachtlagerplatz aufgesucht, sie fühlte sich plötzlich so allein und zitterte vor Angst und Kälte. Der kleine Hässliche rief dann auch mit einer sehr hohen,spitzen Stimme: „Romina, Romina, Freundin der Menschen und Tiere, ich brauche deine Hilfe.“ Romina zögerte, was sollte sie jetzt machen? Nie war sie um einen Rat verlegen und wusste immer die richtigen Worte, aber dieser Kleine irritierte sie sehr. Sie versuchte ihn mit einigen Worten aufzumuntern, wusste aber nicht ob er ihr wirklich zuhörte. Plötzlich war er weg und Romina eilte nach Hause. Noch nie war sie so verwirrt.
Einige Male noch wiederholte sich dieses und war somit für Romina kein Grund zur Sorge, denn es war ihr bis anhin ja nichts geschehen. Eines Abends, es war schon spät, verschwand der Zwerg nicht mehr wie üblich und als Romina heimwollte zerrte er an ihrem Kleid. Plötzlich war die Angst wieder da, obschon sie ihn mittlerweile ganz gut mochte. Er schrie sie an: „Romina, Romina, Freundin der Menschen und Tiere, ich brauche deine Hilfe!“ und er schien wirklich sehr verzweifelt. So überwand sich Romina, setzte sich auf einen Stein und hörte was der Zwerg zu erzählen hatte.
„Ich bin verzweifelt. Morgen jährt sich zum 100. Mal, dass ich von den bösen Gnomen zu einem Zwerg verzaubert wurde, weil ich als neugieriger junger Mann zu weit in den dunklen Tannenwald gegangen bin. Ich muss ihnen nun täglich das Essen besorgen und ihnen Leute bringen, die die Grenze in den dunklen Tannenwald überschreiten. Ich bin müde und mag nicht mehr. Wenn ich meine tägliche Arbeit nicht verrichte, werde ich ins Gnomenschloss unter dem Stazersee eingesperrt. Dort befinden sich auch sämtliche Leute, die im Dorf als vermisst gelten, und denen geht es gar nicht gut. Wenn ich hier nur weg könnte, so dass sie mich nicht mehr finden würden. Würdest du mich bitte zu dir nach Hause nehmen?“ Romina überlegt lange, denn einerseites, wenn er dort eingesperrt wäre, bräuchte sie ihn nicht mehr anzuhören und anzusehen. Andererseits möchte sie auch ihm, wie allen Anderen helfen, denn auch er ist ein Geschöpf Gottes. So beschliesst sie, ihn mitzunehmen und abzuwarten, was sich machen liesse. „Aber nur heute, morgen müssen wir eine Lösung finden.“ Tags darauf hatte sie noch immer keine Lösung, aber sie brachte es nicht übers Herz ihn einfach vor die Türe zu stellen.
Wie üblich ging sie abends wieder zu ihrer Waldlichtung. Merkwürdigerweise war diesmal kein einziges Tier dort, als sie sich zum umkehren wandte, erschien vor ihr eine bildhübsche, zierliche Frau mit einer samtigen Stimme. „Romina, du Freundin der Menschen und Tiere, ich bin eine Fee und ich bin hier um dich für deine Liebe zu den Gottesgeschöpfen zu belohnen. Du brauchst keine Angst zu haben, vertrau mir und komm mit.“ Der Weg führte in den dunklen Tannenwald, aber Romina hatte keine Angst, sie wusste, dass diese Fee nur gute Absichten hatte, sie vertraute ihr. Nach einem kleinen Marsch sind sie an einem Hügel angekommen und als Romina an dem Hügel hinaufsah, traute sie ihren Augen nicht. Sie sah ein wunderschönes Schloss. „Das ist hoffentlich nicht das Schloss der Gnomen?“ überlegte sie sich und einen flüchtigen Augenblick lang wurde es ihr ganz mulmig. In dem Moment öffnete sich das Tor und sie wurde von der Fee hereingebeten. Alles glänzte in Gold und Marmor, aber es war weit und breit niemand zu sehen. Die Fee liess sie alleine und so konnte sich Romina in Ruhe umschauen. Es war ein riesiger Raum, an beiden Seiten hatte es je vier grosse schwere Türen. „Was verbirgt sich wohl dahinter?“ fragte sich Romina. Aber zu langem Überlegen kam sie nicht, denn die Fee kam schon wieder zurück. „Du wirst dich wundern, was hinter diesen Türen alles ist, nicht wahr? Aber zuerst muss ich dir die Geschichte dieses Schlosses erzählen und wieso ausgerechnet du hier bist. Vor einigen Hundert Jahren war hier nur ein einsamer Hügel mit ein paar Bäumen und Pflanzen drauf, aber mit einem wunderschönen Ausblick auf das ganze Tal. Dann sind meine Eltern, von sehr weit her, hier angekommen, sie waren müde und wollten sich ausruhen um tags darauf weiterzureisen. Doch am nächsten Tag, noch bevor die Sonne aufging, sprach der Baum neben dem sie ihr Lager aufgestellt hatten: „Dies ist euer Platz, baut hier euer Haus und ihr werdet immer glücklich sein, und euch wird nichts mangeln.“ Sie befolgten diesen Rat. Nachdem das Schloss gebaut wurde, wurde ich geboren. Meine Eltern umsorgten mich und behüteten mich sehr. Ich hatte eine glückliche Kindheit. Der Baum half und beriet uns immer wenn wir Sorgen hatten oder in Nöten waren, er gehörte zu unserer Familie, wir mochten ihn sehr. Eines Tages aber, brach ein grosses Gewitter über unser Schloss aus, der Blitz schlug in unseren Baum ein. Als letztes sagte er mir: „Ich werde dir meine Kraft und mein Wissen überreichen, denn ich weiss, dass meine Kraft zu Ende ist. Du darfst es einfach nie missbrauchen. Aber du musst jemanden finden, der es wert ist Herr auf euer Schloss zu werden, denn auch deine Zeit ist nicht unbeschränkt.“ Nun habe ich sehr lange darauf gewartet und ich habe dich immer beobachtet wie du mit anderen Menschen und den Tieren umgehst und da wusste ich, dass es nur dich gibt, die ich damit belohnen kann.“ Mit diesen Worten öffnete sie die verschlossenen Türen, Romina traute ihren Augen nicht. Ein Zimmer schöner als das andere, Marmor, Gold, Edelsteine wohin ihr Auge reichte. „Du darfst hier mit deiner Familie leben, das gehört von nun an dir allein. Die einzige Bedingung allerdings ist, dass du Flurin, den Zwerg auch bei dir als deinen zukünftigen Mann aufnimmst.“
Das war Romina aber eindeutig zuwider, das konnte sie sich nun wirklich nicht vorstellen. Es gab doch soviele anständige Männer im Dorf, gerade sie, die nie jemandem etwas zu leide getan hat, im Gegenteil sie hat all ihre Liebe weitergegeben und nun sollte sie mit einem solch hässlichen Mann, dafür mit Gold und Marmor „belohnt“ werden? Das konnte Romina nicht recht begreifen. Die Fee versuchte sie mit sanfter Stimme dazu zu bewegen: „Wenn du es nicht annimmst, wirst du nicht wissen, was du verlierst, aber entscheiden musst du.“ Romina legte keinen Wert auf Materielles und helfen zu können war ihr viel wichtiger, da sagte die Fee: „Weißt du, auch ich möchte gerne meine Kraft und mein Wissen weiter geben und ich weiss, dass du die einzige Richtige bist. Du wirst sicher damit umzugehen wissen.“ Vor soviel Vertrauen war Romina sehr überrascht und war sich sicher, dass dies das Geschenk dafür sein wird, dass sie allen Geschöpfen der Erde ihre Güte entgegengebracht hat.
„Wenn du alles befolgst, wird meine Zeit hier gezählt sein und ich kann dir versprechen, dein Glück lässt nicht länger auf sich warten.“ In dem Moment klopfte es an der Türe und Gian, der Zwerg bat um Einlass. „Wie wusstest du dass ich hier bin?“ fragte Romina. „Das ist eine lange Geschichte. Die Fee vom Schloss Chastlatsch hat die einzige Kraft um die bösen Gnome zu beseitigen und alle eingesperrten Leute im Schloss der Gnome zu befreien, damit sie zu ihren Familien zurückkehren können, indem sie jemanden findet, der geeignet ist, ihre Kraft und ihr Wissen zu übernehmen und mich heiraten wird.“ Romina fühlte sich mit diesem Gedanken nicht wohl, deshalb fügte Flurin bei: „Ich kann dir versprechen, dass alles gut wird.“ Da Romina gewohnt ist, immer zu helfen, wenn zu helfen ist, ist sie nun auch da bereit. Die Fee ist glücklich, dass Romina eingewilligt hat. In dem Moment gibt es einen Knall, die Fee und der Zwerg Flurin sind verschwunden, einzig ein wunderschöner, grossgewachsener Mann mit einem strahlenden Lächeln steht im Raum. „Ich bin Flurin und ich danke dir von Herzen, dass du mich und alle andere von den Gnomen befreit hast.“ Beide waren überglücklich und mochten sich auf Anhieb sehr. In den nächsten Tagen wurde eine grossartige Hochzeit gefeiert. Es hatte sich herumgesprochen, denn die Tiere und Menschen von weit her besuchten Romina und Flurin und liessen sich von ihnen helfen. Alle waren glücklich und zufrieden. Vielleicht haben wir Romina auch schon getroffen....
(c) by Raphael Bauer, Juli 2002 weiterlesen schließen -
Eine Liebesgeschichte
20.07.2002, 22:05 Uhr von
Balastritius
huhu, nach einer nun etws längeren unfreiwilligen Pause habe ich endlich wieder die Zeit gefun...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Man weiß es ist falsch, doch man hört schon lange nicht mehr auf diese Stimme. Ein Hieb nach dem anderen, er ist nur ein Verräter. Die Peitsche zischt durch die Luft und trifft nackte Haut. Man selbst fragt schon lange nicht mehr ob er schuldig sein könnte oder nicht. Man schlägt zu und lässt genügend Zeit zwischen den Schlägen das jeder Schlag schmerzt wie der erste. Nach kurzer Zeit benutzt man die Peitsche mit drei Riemen und die Schreie werden wieder lauter. Doch man schlägt weiter zu. Man sucht die Stellen die noch nicht in blutigen Fetzen herabhängen. Nach Stunden ist es vorbei, dieser ist für heute fertig und er wird gestehen. Man bringt bereits den nächsten Häftling, eine junge Frau ist es diesmal. Auch sie bindet man in das Gestell und reißt ihr die Kleidung vom Leib. Für sie gibt es besondere Befehle. Sie ist bei der Hurerei erwischt worden sagt man. Der Folterknecht kenn den Sinn dieser Folter, und diese Art der Ausführung gefällt ihm sehr. Er nähert sich der Frau von hinten und legt seine Hände auf ihre Brüste. Nein er fragt schon lange nicht mehr ob diejenigen die man ihm schickt schuldig oder unschuldig sind. Er beginnt ihren Körper mit seinen Händen zu entweihen, sie wimmert jämmerlich unterdrückt jedoch die Schreie in ihrer Kehle. Man sieht wie der Folterknecht seine eigenen Hosen herunterlässt, und man sieht wie er sie hart und schmerzhaft nimmt, immer und immer wieder. Nach dem dritten mal ist ihr Körper zu einem Eisblock geworden und sie spürt den Schmerz kaum noch. Der Knecht hat sichtlich seinen Spaß bei seiner Arbeit. Nach diesen endlos scheinenden Qualen und der Demütigung zieht sich der Folterknecht wieder an und greift zu der Peitsche. Er schlägt mit seiner vollen Kraft zu um ihr zu zeigen das es noch schlimmeres gibt als den Tod. Sie spürt den Schmerz kaum noch und wimmert nicht einmal mehr. Ihre Gedanken schweifen ab in die Vergangenheit. Sie war glücklich mit ihrem Mann, arm aber sehr glücklich. Sie nannten eine kleinen Bauernhof ihr eigen und hatten dadurch immer genug zu Essen und neben Wasser frische Milch. Doch das Glück hielt nicht lange genug an und ihr Mann starb vor einigen Jahren an einer Lungenentzündung. Sie weinte Tag und Nacht um ihn doch sie konnte loslassen nach einer schier unendlichen Zeitspanne konnte sie loslassen. Jetzt bezichtigte man sie der Hurerei, sie hatte einen neuen Mann kennen gelernt. Die Kirche verbot es, doch ihr Herz war stärker als ihr Verstand und so fand sie einen neuen Mann für sich. Er ähnelte ihrem ersten Mann in fast allen Dingen und so war es für sie leicht ihn zu Lieben. Er ist auch hier denkt sie am Rande. Sie haben ihn bestimmt schlimmer gefoltert als mich selbst, und bei diesem Gedanken rinnt eine Träne ihre Wangen hinab und fällt zu Boden. Glitzernd wie ein Kristall fällt sie in der Luft, doch auf halben Wege erstarrt die Träne in ihrer Bewegung. Die Träne beginnt ein helles Licht auszustrahlen und der Folterknecht hält vor Überraschung inne und weicht zurück an eine der Wände. Das Licht der Träne hüllt die Frau vollkommen ein, als es jedoch nachlässt sieht man sie in eine festlichen Gewand und alle Spuren der Vergewaltigung sowie der Schläge sind aus ihrem Gesicht und auf ihrem Körper verschwunden. Sie scheint wie in Trance und folgt der strahlenden Träne in einen Gang des Verlieses. Hunderte von Männern und Frauen sind hier an den Wänden festgekettet und sie sehen zu ihr auf, sie die scheinbar dem Licht der Hoffnung folgt. An jedem Gefangen bei dem sie vorbeikommt springen die Handketten mit einem alten rostigen Klicken auf. Die Träne führt sie direkt zu einer schweren verschlossenen Stahltür. Hinter ihr kommen einige Soldaten angelaufen doch die Gefangen die bereits ihre Freiheit schmecken können schlagen sie nieder. Die Träne glüht vor der Tür stärker auf und man hört laut das klicken des Schlosses, als dieses Geräusch jedoch verstummt ist wird die Tür aufgestoßen. Die Tür prallt innen an den Wachmann der sich hinter ihr verstecken wollte. Die junge Frau schreitet durch die Tür und sieht ihren liebsten bereits auf einer Bank liegen. Er ist Tod, doch das schlimmste ist das sie ihn entweihten indem sie ihm die Genitalien abschnitten und in den Mund steckten. Von einem Sekundenbruchteil zum anderen färbt sich das Licht der Träne pechschwarz und auch das Gewand der Frau wird schwarz. Sie hebt den Kopf zur Decke und beginnt zu schreien, ihr schrei durchdringt die alten Mauern mit Leichtigkeit und man hört sich selbst weit oben im Thronsaal. Die Träne beginnt zu pulsieren du noch während sie schreit explodiert die Träne in dem schwarzen Licht. Der nächste der Händler der versuchen würde die Burg zu erreichen würde nur einen leeren Platz vorfinden wo einst eine prächtige Burg stand, doch die junge Frau hat sich mit ihrem liebsten wieder vereint.....
Copyright by Balastritius Demoniclus alias Rauch Andreas
Mal eine nicht so "harte" von meinen Geschichten ich glaub die meisten meiner Geschichten würden nicht unter 18 durch die Freiwillige Selbstkontrolle gehen *ggg*
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-20 20:05:30 mit dem Titel Dunkler Verführer
Sie weiß nicht ein noch aus. Haben sich alle von ihr abgewandt mit einem mal. Keiner da der sie noch halten kann, an den sie sich klammern könnte. Der Strohhalm ist verschwunden im nichts als die Gerüchte aufkamen über sie. Sie hat es lange allein geschafft doch es geschieht schon wieder. Ein dunkler Schimmer in ihren Gedanken bringt sie zur Verzweiflung, füllt ihre Augen mit Tränen und lässt das tiefe schluchzen in ihrer Kehle entstehen. Es war schon einmal so und sie erinnert sich genau daran. Keiner wollte mehr etwas mit ihr zu tun haben und sie hielt es nicht aus alleingelassen zu werden. Langsam sinkt sie auf die Knie und eine unendliche Zeitspanne senkt sich ihr Oberkörper zu Boden und sie lässt die Tränen fließen die schon lange keine Erleichterung mehr bringen. Das schwarze Licht es kommt näher und immer näher. Gedanken die von Einsamkeit und Nutzlosigkeit sprechen, Gedanken die sagen diese Welt wäre besser ohne sie. Sie versucht wegzuhören doch immer schwächer wird ihre Kraft.
Langsam brechen die Stimmen Wände in Sekunden ein die sie in Jahren baute. Und wie in Trance erhebt sie sich, Tränen rinnen ihre Wangen hinab und fallen nach einigen Sekunden des Tänzelns von ihrem Kinn in ihr Dekolte. Ihre Schritten kommen ihr leicht vor als würde sie schweben und sie geht in die Küche. Ein letztes mal versucht ihr Geist sich zu wehren, sich zu widersetzen gegen der Dunkelheit Stimme. Doch schon lange hat die Vernunft verloren und sie zieht langsam die Schublade vor sich auf. Keiner der ihr helfen würde keiner da der sie liebt. Die Dunkle Stimme betört sie weiter mit den Nachrichten der Boshaftigkeit bis sie langsam das große Messer aus der Schublade nimmt und es völlig aufgelöst betrachtet. Strampelnd und im sich schlagen versucht ihr Verstand sie zu erreichen doch sie hört ihn nicht in dem Nebel des Hasses, sie hört nur „Unnütz“. Einmal schon da hat sie es versucht, hat auf die schwarze Stimme der Verführung gehört und wurde doch gefunden, wurde gerettet vor dem einzigen Freund den sie hat. Doch keiner würde sie vermissen heute. Langsam und ohne den Schmerz zu fühlen beginnt sie die Klinge leicht an ihr Handgelenk zu schmiegen und das Messer zurückzuziehen.
Das wohlig warme Rot ihres Körpers läuft wunderschön und befreiend aus ihr heraus. Benetzt die kalte Klinge die nicht weiß was sie für unrecht tut. Langsam schließt sie die Augen und genießt die Einkehrende Dunkelheit, vermisst nichts in ihrem Leben spürt keinen Schmerz. Und sie wünscht sich so das sie niemand retten wird, wünscht sich in die Arme des Dunklen Engels der sie hat verführt in ihren Träumen. Langsam rinnt ihr Lebenssaft aus ihr heraus und die kalte Klinge fällt zu Boden. In Ekstase wiegt sie sich mit geschlossenen Augen an die Decke sehend und breitet ihre Arme aus. Sie genießt jede Minute ihres Tanzes mit der Dunkelheit bis sie in die Welt des Traumes wechseln kann. Nur der Aufschlag ihres Körpers und das Knacken als ihr Kopf auf die Fließen schlägt wird dieser Raum als letztes Geräusch von ihr in Erinnerung halten können. Denn sie ist fort, ist an jenem Ort an dem sie endlich frei sein kann ohne Angst vor Einsamkeit....
Copyright by Balastritius Demoniclus alias Rauch Andreas
Die Geschichte habe ich für eine Freundin geschrieben. Die Grundlage dafür bildete folgendes Gedicht von ihr.
Schneiden
Schneiden tief in mich hinein
mit einer Klinge so sanf
sehe ich wie mein blut
langsam und genüßlich an mir
heruntertropft.
Spüre nur noch den körperlichen
ertragbaren Schmerz
der wahre, tief in mir versteckte
wird verdeckt
das blut läuft meinen arm hinunter
leben, so kostbar und doch für mich
wertlos.
Ich sehe mich selbst
liege auf dem boden
wie eine bleiche blume in einem meer
von roten rosen
schwebe, betrachte mich
hoffe das ich es dieses mal geschafft habe
das keiner kommt.
vorbei....
by lillith weiterlesen schließen -
OHNE MOSS NIX LOS!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser,
heute mal eine Kurzgeschichte.
Ohne Moos nix los
Tatsächlich dreht sich in unserer Welt sehr viel ums liebe Geld .
Wohnen, Essen, Trinken: Nichts gibt es umsonst.
Auch eine Menge Träume und Wünsche kann man sich nur mit Geld erfüllen.
Darum sind alle so erpicht darauf und möchten möglichst, ganz, ganz viel Geld haben.
Reich sein ist sicherlich sehr angenehm.
Doch es ist nicht alles im Leben.
Denn viele Sachen, die das Leben erst richtig schön machen, sind nicht für Gelt zu haben:
Gute Freunde, Gesundheit, ein strahlend blauer Sommertag , ein Spiele Nachmittag mit der ganzen Familie. . . . . .
Euer Schmetterling
Wichtig:
Das hier ist nicht mein Bericht, den hat irgendwer in mein Account gestellt! Bitte bewertet nicht! weiterlesen schließen -
Schicksalsbericht von Dave Pelzer
Pro:
rüttelt die Menschen etwas auf
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Sie nannten mich Es, das ist der Titel des Taschenbuches von Dave Pelzer, das mich sehr fasziniert hat.
Dave Pelzer beschreibt in einer Kurzgeschichte/Taschenbuchausgabe des Wilhelm Goldmann-Verlages, seine Kindheit.
Das Buch kann über www.derclub.de bezogen werden und kostet als Sonderpreis momentan 10,-- Euro.
Dave J. Pelzer, geboren 1960 hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kindesmisshandlung zu bekämpfen und zwar unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe". Er unterstützt verschiedene Kinderschutz-Organisationen.
Es handelt sich in der Kurzgeschichte um einen erschütternden autobiographischen Bericht, in dem man die Misshandlungen und die Befreiung davon in eindrucksvoller Weise miterleben kann.
Dave Pelzers Mutter ist Alkoholikerin. Sie misshandelt Dave bis zu seinem 12. Lebensjahr bis an den Rand des Todes.
Sie bestraft ihn mit Essensentzug, sie zwingt ihn den Kot des jüngeren Bruders zu essen, prügelt ihn fast zu Tode und geht mit dem Messer auf ihn los.
Lange bleiben die Misshandlungen von den Lehrern und Mitmenschen unbeachtet oder unbemerkt. Auch sein Vater ignoriert die Misshandlungen einfach, weil auch er Angst vor der dominierenden Mutter hat.
Erst eine junge Aushilfslehrerin bringt den Stein ins Rollen. Der Junge wird ab diesem Zeitpunkt immer wieder von einer Krankenschwester befragt und erfindet unwahrscheinliche Geschichten, die seine Verletzungen begründen sollen.
Am 05. März 1973 endlich wird er von der Jugendhilfe in ein Heim gebracht, was für ihn die Erlösung seiner Qualen bedeutet.
Unbegreiflich ist, warum nur er das Opfer seiner Mutter wurde, seine 4 Geschwister blieben weitestgehend von Misshandlungen verschont.
Das Taschenbuch hat zwar nur 158 Seiten. Jedoch sind die Erlebnisse und unglaublichen Qualen des Jungen eindrucksvoll geschildert.
Lange haben sich die Lehrer und Mitmenschen aus allem herausgehalten. Deshalb stellt sich die Frage, wielange darf man zusehen, wenn man glaubt ein Kind wird von den Eltern mißhandelt?
Meine Meinung:
Das Buch ist bestimmt eine entscheidende Hilfe, wenn man damit konfrontiert wird, ob ein Kind eventuell misshandelt wird oder nicht.
Aufgrund dieses Buches, wäre auf jeden Fall bei mir die Bereitschaft größer, lieber einmal mehr eine Anzeige zu erstatten, wie einmal zuwenig. Man sollte überhaupt viel mehr auf seine Umgebung und unmittelbaren Nachbarn achten. Man kann schon sehen, ob ein Kind glücklich wirkt, ob es öfter Verletzungen hat usw.
Auf jeden Fall werde ich in Zukunft meine Augen in Bezug auf Kindesmisshandlung offen halten. weiterlesen schließen -
Proggi's: Verhängnisvolles Eis
12.07.2002, 18:57 Uhr von
proggi
Hi an alle Yopianer da draußen. Schön, dass ihr mal hier bei mir vorbeischaut. Würde mich sehr da...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Im Hafen der nordschottischen Stadt Inverness sind vor einigen Tagen zwei große Segelschiffe angekommen. Auf beiden befand sich eine große Gruppe von Forschern, Abenteurern und Schneehunden. Unter der Bevölkerung war erstaunen ausgebrochen. Sie rätselten über die Herkunft der Schiffe. Kurze Zeit nach der Ankunft begannen Helfer große Mengen an Nahrungsmitteln an Bord der Schiffe zu bringen. Nun war klar, dass die Schiffe bald zu einer langen Reise in See stechen würden. Doch wohin? Zwei Tage darauf erschien die Zeitung mit dem großen Titel: "Expedition zum Nordpol".
Nach vier Tagen war alles klar zur Abfahrt und die beiden Schiffe mit den Namen "Victory I" und "Victory II" stachen in See Richtung Norden.
Nach drei Tagen Fahrt auf See trennten sich die Schiffe. Victory II fuhr weiter östlich und legte zwei Tage danach an der Eislandschaft des Nordpols an.
Victory I kam auch, viele Kilometer weiter westlich, am Nordpol an.
Während die Besatzung der Victory I ihr Lager mit allen Schneehunden, Nahrungsmitteln und Materialien vor dem Schiff an Land errichtete, kam es zu einem starken Kälteeinbruch. Nur kurze Zeit später war das Segelschiff vom Eis eingeschlossen. Die Besatzung wusste, wenn sie nicht bald zusah das Schiff zu befreien, würde der Rumpf vom Druck des Eises zerdrückt und sie hätten keine Möglichkeit mehr zurückzukehren. Sie begannen mit Pickeln das Eis zu zerbrechen, doch es nahte noch ein Unglück. Eine gewaltige Eisscholle trieb auf sie zu. Als diese auf das Eis traf, in dem das Schiff gefangen war das das Ende für die Victory I. Dem riesigen Druck konnte der Rumpf des Schiffes nicht mehr standhalten und zerbrach. Das einst prachtvolle Segelschiff wurde nun von dem Eis in die Tiefe gezogen und versank.
Die Truppe wusste nun, dass sie höchstwahrscheinlich sterben wird. Doch der Anführer, Kapitän Circk, hatte eine Idee. Anstatt zum Mittelpunkt des Nordpols zu wandern, sollten sie östlich am Meer entlang wandern, um früher oder später das Segelschiff der zweiten Expeditionstruppe zu finden.
So machte sich die gesamte Gruppe mit ihren Schneehunden auf, um so dem sicheren Tod zu entrinnen.
Die ersten Tage liefen gut und sie kamen täglich bis zu zehn Kilometer voran. Doch der Marsch war kräftezehrend für Mensch und Tier. Und als dann eines Mittags durch einen Schneesturm ein Weiterkommen unmöglich war, schlugen sie ihr Lager auf. Die Truppe wusste, dass sie diese Pause machen konnten, denn Nahrung gab es reichlich. Doch die Männer ahnten nicht, was auf sie zukam. Was sie nicht wussten, war, dass sie auf sehr dünnem Eis rasteten. Plötzlich fing es an zu knarren und man hörte, wie viele Dinge ins Wasser fielen. Das Eis brach und das halbe Lager mit vielen Nahrungsmitteln befand sich im eiskalten Wasser. Die Schneehunde hatten keine Chance, aber auch die Männer, die sich aus dem Wasser retten konnten, erfroren kurz darauf, da sie alle durchnässt waren.
Die Anzahl der Männer war nun bis auf die Hälfte dezimiert worden, von den Schneehunden waren auch nur noch wenige da und die Nahrung versank zum größten Teil im Wasser.
Der Sturm ließ nach und die restliche Mannschaft machte sich sofort wieder auf den beschwerlichen Weg zum zweiten Expeditionsschiff. Nach drei weiteren Tagen ging die Nahrung aus und die Männer beschlossen die verbliebenen Schneehunde nach und nach zu schlachten, um deren Fleisch zu essen und deren Blut zu trinken.
Zwei Tage darauf war der letzte Schneehund tot und somit gab es auch überhaupt nichts mehr zum Essen. Nun mussten sie innerhalb der nächsten zwei Tage das Schiff erreichen, oder sie wären endgültig verloren. Die Truppe kam nur sehr langsam voran. Doch sie hatten Glück im Unglück und erreichten die Victory II rechtzeitig. Zu ihrem Erstauen befand sich dort noch ein Teil der zweiten Expeditionscrew. Die Männer erfuhren, dass die anderen einige bei dem Schiff zurückgelassen haben, so dass diese auf das Schiff aufpassen konnten, damit es nicht vom Eis eingeschlossen würde.
Durch die zusätzlichen Männer, die jetzt zu versorgen waren, reichte die Nahrung auf dem Schiff nicht mehr lange aus. Doch was sollten sie jetzt tun? Sie berieten sich, was geschehen sollte. Sollten sie die anderen, die schon auf dem Weg zum Mittelpunkt des Nordpols waren, im Stich lassen und in den schottischen Hafen zurückkehren, um dort Hilfe zu holen? Oder sollten sie hier auf die anderen warten und es riskieren zu verhungern? Vielleicht waren die anderen ja schon verhungert oder erfroren.
Die Männer entschlossen sich dazu nach Schottland zurückzukehren, um dort einen Suchtrupp zusammenzustellen. Dies geschah auch und der Suchtrupp brach, genau eine Woche nach Verlassen des Nordpols, in Schottland auf, um die Zurückgelassenen zu retten.
Ob sie es schaffen werden?
Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen.
cu euer proggi
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-12 16:29:21 mit dem Titel Proggi über: "Piraten in Burna" (Teil 1)
Wir schreiben das Jahr 1765. Der Planet ist komplett mit Wasser bedeckt, doch überall schweben riesige, verschieden geformte, Felsbrocken herum. Viele davon sind von den Menschen bewohnt, auf den meisten jedoch ist es für die Menschen nicht möglich zu leben. Aus den bewohnten Felsen haben sich Stadtstaaten entwickelt. Zwischen den Städten pendeln die Leute mit Luftschiffen, welches ihr einzigstes Transportmittel ist.
Eines dieser Luftschiffe legte gerade in Alonia, eine Stadt die auf einem keilförmigen Felsen errichtet wurde, an. Vier Männer stiegen von dem Luftschiff herunter.
Da seufzte einer von ihnen erleichtert: "Ah, endlich wieder festen Boden unter den Füßen." "Du wirst deine Luftfahrtkrankheit wohl nie los, oder?" sagte ein anderer. Einer der Vier entfernte sich langsam von der Gruppe und rief ihnen noch zu: " Also, wir sehen und dann morgen wieder hier, wenn die anderen ankommen!" "Okay, is klar." riefen die anderen Drei zurück.
Der sich von der Gruppe entfernende lief durch die Straßen der Stadt und dachte: "Hoffentlich haben sich Lili und Kurin nicht so sehr Sorgen gemacht, da ich länger als vorgesehen weg war." Vor einem Haus blieb der Mann stehen und sagte zu sich: "Endlich wieder zu Hause." Er trat ein und sah eine Frau an einem Tisch sitzen. Der Mann sagte mit lauter und betonter Stimme: "Mein holdes Weib, ich, dein geliebter Ehegatte, bin wieder da Heim." "Sindan? Bist du es? Aber ich sag dir doch immer, du sollst nicht so altmodisch mit mir sprechen! Du bist hier doch nicht auf deiner Theaterbühne," sagte die Frau. "Aber Lili? Freust du dich den gar nicht mich zu sehen? Warum meckerst du denn gleich rum, wenn man einen kleinen Spaß macht?" fragte der Mann der offenbar Sindan heißt. "Natürlich freue ich mich dich zu sehen, aber du weist doch, dass ich es nicht leiden kann, wenn du so mit mir sprichst," antwortete die Frau Lili und umarmte ihren Mann Sindan. Plötzlich ertönte aus dem zweiten Stock ein Stimme: "Papa?" Ein kleiner Junge rannte voller Erwartung die Treppe hinunter und blieb unten stehen. Seine Augen funkelten und das ganze Kind strahlte vor Freude. Es sagte mit glücklicher Stimme: "Endlich bist du wieder da Papa. Ich habe dich so sehr vermisst." "Aber ich war doch nicht mal zwei Wochen weg," meinte Sindan. "Du hast mir aber trotzdem gefehlt." "Mir auch," warf Lili ein, "und warum kommst du eigentlich erst jetzt und nicht wie geplant schon vorgestern? Ich habe mir große Sorgen um dich gemacht."
Alle drei setzten sich und Sindan begann zu erzählen: "Der Grund für meine Verspätung ist der, dass wir von den Piraten angegriffen wurden und dass lief so ab: Vor knapp zwei Wochen, als ich von hier weg ging, traf ich mich mit allen anderen der Theatergruppe am Lufthafen. Die Bühnenbauerdrillinge Doah, Loah, Noah und ich fuhren mit unserem Luftschiff "Neptun I" mit allen Requisiten, Kleidern und anderen Materialien einen Tag vor den anderen los, um in Burna, wo wir unsere Theatervorstellung vorführten, schon einmal alles vorzubereiten.
Nach zwei Tagen Fahrt kamen wir an einem unbekannten schwebenden Felsen vorbei, von dem wir annahmen, dass er unbewohnt sei. Als wir näher kamen rummste es plötzlich auf dem Schiff, als wenn wir von etwas getroffen worden wären. Die Drillinge und ich rannten sofort zur linken Reling um nachzusehen was uns dort getroffen hatte. Wir sahen, dass eine große Harpune in unserem Rumpf steckte, an deren Ende ein Tau befestigt war. Am anderen Ende des Taus war eine Kanone mit einem großen Gewinde, welche auf dem scheinbar doch nicht so unbewohnten Felsen stand. Um die Kanone herum standen ein paar Gestalten. Nun gab es einen Ruck und wir bewegten uns langsam seitwärts auf die Insel zu. Doah, Loah und Noah rannten in den Rumpf unseres Luftschiffes um die Harpune wieder zu entfernen. Ich stand weiterhin wie geschockt an der Reling und sah wie sich die Neptun I immer weiter dem Land näherte. Voller Spannung fragte ich mich ob die Drillinge es wohl schaffen würden die Harpune zu lösen, bevor wir für die Leute auf dem Felsen in greifbare Nähe rücken. Nun rannte ich auch in den Rumpf hinunter um den Dreien zu helfen. Doch als ich unten ankam, standen die nur da und meinten, dass man dies vergessen könne. Die Harpune ließe sich durch ihren Widerhaken in der Eile nicht lösen. Ich schlug den Drillingen vor, dass sie sich verstecken sollten und ich draußen versuche mit diesen Leuten zu reden. Sie waren einverstanden.
Teil 2 folgt in Kürze...
ciao euer proggi
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-12 16:48:03 mit dem Titel Proggi über: "Piraten in Burna" (Teil 2)
Als wir auf dem Land aufsetzten kamen die Gestalten von der Kanone sofort an Deck. Sie griffen gleich mit Schwertern an. Ich wurde von ihnen bewusstlos geschlagen und auf das Land gebracht. Als ich kurze Zeit später wieder zu mir kam, sah ich in weiter Ferne unser Luftschiff davonfliegen.
Ich begann den Felsen zu erkunden, machte mir aber die ganze Zeit Sorgen um Doah, Loah und Noah. Was ist wenn diese Leute, die offenbar Piraten waren, die Drei gefunden haben? Ich begann mir Vorwürfe zu machen. Hätte ich sie nicht allein lassen sollen? Hätte ich nicht gesagt, dass sie sich verstecken sollen, wären sie jetzt vielleicht hier bei mir. Was soll ich jetzt nur machen? Fragte ich mich. Plötzlich entdeckte ich ein Luftschiff, welches den Anschein hatte, dass es eine Notlandung an diesem Felsen gemacht hatte. An ihm wehte eine Piratenflagge. Es muss also das Schiff von den Piraten gewesen sein, welche uns überfallen hatten. Ich ging an Bord um nach Gegenständen zu suchen, mit denen ich auf mich aufmerksam machen könnte. Schließlich würden in einem Tag die anderen Mitglieder der Theatergruppe mit der Neptun II die gleiche Route nach Burna nehmen und hier vorbeikommen. Ich dachte mir, dass es am besten wäre, wenn ich große Tücher nehme, die ich dann auf dem Felsen ausbreite. Ich begann in den Kajüten zu suchen, da es dort ja Bettlaken geben müsste. Ich hatte Glück, ich fand genügend Laken. Außerdem fand ich einen Zettel, auf dem ein Plan notiert war. Der Plan musste von den Piraten sein und beschrieb, wie man in Burna unbemerkt eindringen könnte und Prinzessin Burnesia entführen würde. Nun war mir klar was die Piraten vorhatten.
Es wurde langsam dunkel und ich beeilte mich damit die Laken vor dem Schiff so auszubreiten, dass man von oben "SOS"
lesen konnte. Danach legte ich mich in eins der Betten des Piratenschiffes. Am nächsten Morgen ging ich in die Vorratskammer, um zu schauen, ob noch etwas Nahrung dort war. Da die Piraten vergaßen ihre Güte mit an Bord der Neptun I zu bringen, konnte ich nach Lust und Laune alles essen, was ich wollte.
Gut gestärkt ging ich nach draußen zu den Laken. Dort wartete ich lange Zeit und hoffte, dass die Neptun II hier vorbeikommen und mich mitnehmen würde. Gegen Mittag war ein kleiner schwarzer Punkt am Himmel weit weg zu sehen. Als er sich näherte, erkannte man, dass es ein Luftschiff war. Ich nahm ein Fernrohr, dass ich auf dem Piratenschiff gefunden hatte und sah hindurch. Ich erkannte, dass die Neptun II war und war sehr gespannt, ob sie meinen Hilferuf entdecken würden. Das Luftschiff näherte sich langsam dem Felsen und als es dann im Sinkflug auf mich zukam, war ich sichtlich erleichtert.
Nach der Landung kamen zwei unserer Theatergruppe von Bord und liefen auf mich zu. Als sie mich erkannten, waren sie sehr erstaunt, da sie mich am wenigsten erwartet hätten. Ich erzählte allen, was vorgefallen war und dass wir nun so schnell wie möglich nach Burna müssten um die Prinzessin und die Drillinge zu retten. Daraufhin machten wir uns alle sofort auf den Weg.
Am nächsten Morgen war am Himmel in weiter Ferne ein eiförmiges Gebilde zu erkennen. Wir näherten uns dem Gebilde. Es war der Stadtstaat Burna. Man erkannte eine große Stadt, welche auf einem riesigen eiförmigen Felsen errichtet worden war.
Teil 3 folgt in Kürze...
ciao euer proggi
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-12 16:57:13 mit dem Titel Proggi über: "Piraten in Burna" (Teil 3)
Wir legten mit Neptun II in dem Luftschiffhafen von Burna an. Wir stiegen alle von unserem Schiff herunter und sahen, dass die Bürger der Stadt in heller Aufruhr waren. Uns war sofort klar, dass die Piraten damit etwas zu tun hatten. Wir befragten einen vorbeilaufenden Passanten nach dem Weg zum Sitz des Königs. Wir hatten Glück, denn der Passant war ein Vertrauter des Königs und wir erzählten ihm von dem Plan der Piraten. Wir wurden nun zu König geführt, bei dem wir überraschender Weise die Drillinge Doah, Loah und Noah antrafen. Sie freuten sich sehr uns zu sehen und erzählten davon, wie sie sich versteckt hatten, so dass die Piraten sie nicht entdecken konnten. Sie erklärten uns, dass die Piraten, um Prinzessin Burnesia zu entführen, sich als die Theatergruppe ausgegeben hat. Bei der Vorstellung heute morgen haben sie sich die Prinzessin geschnappt und auf die Bühne geschleppt. Danach verschwanden sie. Die Zuschauer und der König dachten es würde zur Show gehören. Doch dann sind die Drillinge aus ihrem Versteck gekrochen und haben den König alarmiert, dass dies nicht die Theatergruppe sei.
Der König informierte uns nun darüber, dass sich der Piratenchef mit zwei seiner Gefolgsleute und der Prinzessin in dem Vorratslager unter der Stadt verbarrikadiert hatte. Der Rest der Piraten hatte sich auf der Neptun I verschanzt. Durch den Plan, den ich auf dem Piratenschiff gefunden hatte, wusste ich, was ich dem König auch erzählte, dass sie mit der Neptun I an dem Luftschiffhafen des Vorratslagers gelangen wollten und von dort aus mit der Prinzessin fliehen.
Die Neptun I stand noch im Hafen der Stadt, also machten sich einige Wachen von Burna und die Theatergruppe, außer den Drillingen und mir, auf den Weg dorthin. Doah, Loah und Noah bewaffneten uns mit Schwertern, mit denen wir durch die Schauspielerei sehr gut umgehen konnten und stürmten nach unten in das Vorratslager um die Prinzessin zu befreien.
Vor dem Tor zur Vorratskammer wachten zwei Piraten um welche sich die Drillinge kümmerten. Sie waren ja zu dritt und hatten somit gute Chancen zu gewinnen. Währenddessen ging ich in die Vorratskammer hinein und war sehr gespannt, was ich dort vorfinden würde. Ich sah wie der Piratenchef sich über die ganzen Lebensmittel hermachte. Neben ihm war Prinzessin Burnesia an einem Pfahl gefesselt. Ich forderte den Piratenchef zu einem Duell heraus. Zum Kampf hatte er einen Säbel, mit dem er sehr schnell und flink war. Ich hingegen hatte ein Schwert mit langer scharfer Klinge, mit dem ich etwas Abstand zum Gegner hatte, so dass dieser mich schlecht treffen konnte.
Das Gefecht begann. Unsere Klingen trafen sich Schlag auf Schlag. Es sah so aus, als ob ich gewinnen würde, doch der Piratenchef wurde immer besser. Wir näherten uns dem Luftschiffhafen des Vorratslagers und ich erkannte, wie dort die Neptun I landete. Ich bekam einen Schreck, da ich dachte dass es die anderen nicht geschafft hatten die Piraten zu besiegen. Da kamen plötzlich Doah, Loah und Noah in das Vorratslager. Wenigstens sie hatten es geschafft, habe ich mir gedacht. Noah begann die Prinzessin zu befreien und lief in Richtung Neptun I. Ich dachte mir, dass der Piratenchef und Doah und Loah mir folgen würden und wir auf dem Schiff eine größere Chance hätten zu gewinnen, da wir uns dort besser auskannten als die Piraten. Und die anderen drei folgten mir. Auf dem Luftschiff ging der Kampf zwischen mir und dem Piratenchef weiter. Doah und Loah schauten auf dem Schiff nach den anderen Piraten, die sie aber nicht fanden. Stattdessen sahen sie die restlichen Mitglieder der Theatergruppe. Doah klärte mit ihnen, was geschehen war und Loah eilte mir zur Hilfe, denn der Piratenchef gewann immer mehr die Oberhand. Schließlich stand ich mit dem Rücken zur Reling, kurz davor in die Tiefe zu stürzen. Vor mir stand mein Gegner und bedrohte mich mit seinem Säbel. Da stieß plötzlich eine Klinge durch seinen Körper. Der Piratenchef stürzte mit dem Schwert im Bauch nach vorn. Ich sprang schnell zur Seite und er flog über die Reling in die Tiefe. Nun sah ich Loah, der ihm das Schwert in den Rücken gerammt hatte.
Da habe ich wohl mächtig Glück gehabt.
Nun kam auch Noah mit der befreiten Prinzessin und wir flogen alle gemeinsam hoch in die Stadt zum König. Viele Danksagungen später führten wir am Nachmittag unsere Theatervorstellung auf. Danach wurden wir, die Theatergruppe mit ihren Familien zu einem großen Fest zur Rettung von Prinzessin Burnesia nach Burna eingeladen.
Morgen werden die anderen der Theatergruppe hier in Alonia eintreffen und dann werden wir alle gemeinsam nach Burna gehen."
Ich hoffe meine Geschichte hat euch gefallen.
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Der See
10.07.2002, 01:26 Uhr von
Thalaia
Hab nix zu sagen *g* Interessiert eh keinen, der mich nicht kennt. Und wenn ich doch was zu sagen...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
'Nicht hier ist immer noch zu weit weg', dachte sie bitter und starrte über den See. Sein Wasser war schwarz, dunkel und zeugte von unheimlicher Tiefe. Besonders in dieser Nacht.
Stille umgab alles. Kein Mond am Himmel. Nur die Sterne, doch ihr Abbild wollte nicht in den See hinabsteigen.
'Als wäre alles Tod', schoss es ihr durch den Sinn.
Langsam kniete sie sich am Ufer nieder. Ihre ausgestreckte Hand schwebte über dem Wasser, ganz nah. Fast hätte sie die Oberfläche berührt, doch dann zog sie sie zurück.
'Nicht berühren', sagte sie stumm, bewegte nur die Lippen ohne das ein Wort ihren Mund verließ.
Keine Bewegung in das Wasser bringen, nicht wecken was sich in ihm verbarg, was dort lauerte.
Still blieb sie dort knien. Sie schloss leicht die Augen und lauschte in die Stille, die diesen Ort umgab. Kein Windhauch bewegte das Laub um den Bäumen ihr ewiges Lied zu entlocken, was stetig nur vom Kreislauf des Lebens sprach, ein Kreislauf von geboren werden, wachsen, blühen und vergehen, immer wieder, jedes Jahr aufs neue.
Aber das Lied blieb aus in dieser Nacht.
Sie lauschte auf den Gesang der Grille, den leisen Ruf der Eule, der durch den nächtlichen Wald erschallt. Das Rascheln der Blätter, wenn die Mäuse zuflucht suchen in den Löchern, dem geflügelten Feind zu entkommen.
Doch nichts. Der Wald blieb still.
Erneut öffnete se die Augen und sah über den See, der still auf seine Opfer wartete. Als würde alles was sein Wasser berührte sofort vergehen, sterben wie das Sternenlicht, das die Oberfläche nicht erhellte.
Warum war sie überhaupt hier, an diesem Ort der nichts Gutes vollbringen mochte. Vielleicht um eins zu sein mit der Stille, eins zu sein mit dem See. So drohend sein Anblick war, so friedlich waren seine Tiefen. Tiefe, Leere, Einsamkeit, aber Frieden, unendlicher Frieden.
Beschämt senkte sie den Blick, sah auf das Ufer aus feinem Sand und Kieselstein. Dort lag ein Stein, so düster wie der See und so stumm wie der Wald.
Vorsichtig nahm sie ihn in die hand, befühlte seine scharfen Kanten, seine glatte Oberfläche. Kurz überlegte sie ihn in den See zu werfen, ihn verschlingen zu lassen von der unersättlichen Tiefe. Schließlich legte sie ihn zurück ans Ufer. Sie wollte keinen Stein als Begleiter in der Unendlichkeit, der Stille.
Langsam stand sie wieder auf, tat einen winzigen Schritt auf den See zu. Er wollte sie, sie hörte seinen schmeichelnden Ruf in ihren Gedanken 'Komm her', flüsterte die Stimme des Sees. 'Komm zu mir, verbinde dich mit mir.'
So verlockend und tödlich, doch unwiderstehlich. Sie wollte ihm gerochen, zu ihm gehen. Nur ein Schritt . . .
Sanft legte sich eine Hand auf ihre Schulter, hielt sie zurück. Ließ den letzten Schritt nicht zu.
"Ich habe dich überall gesucht", erklang seine besorgte Stimme hinter ihr.
Endlich befreit von dem Bann, den der See über sie geworfen hatte, drehte sie sich um.
"Nun hast du mich ja gefunden", erwiderte sie leise und erleichtert.
Der See hätte sie betrogen, nicht sein Frieden, seine Ruhe hätten die Oberhand, sondern die Einsamkeit. Sie wäre allein gewesen.
Sanft zog er sie in seine Arme, hielt sie fest und gab ihr die Wärme zurück, die der See ihr gestohlen hatte.
"Lass uns nach hause gehen", meinte er und zog sie noch etwas näher an sich.
Sie nickte schwach und blickte noch ein letztes Mal über den See, ehe sie sich endgültig abwandte. Furcht stieg in ihr auf, sie wollte nicht das Einsamkeit ihr Schicksal war.
"Lass mich nie mehr allein", wisperte sie leise und drückte sich an ihn.
Leise gab er ihr das Versprechen, nicht wissend warum sie dies von ihm verlanget, doch tat er ihr diesen Gefallen gerne, ehe er sie zurück nach hause führte. Fort von dem See. weiterlesen schließen -
Der Büffeltanz
04.07.2002, 20:11 Uhr von
Detritus100
Wundert euch nicht wenn ihr in der Zeit vom 12.-16 August nichts von mir hört,denn in diesem Zeit...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Es musste geschehen.Die Büffel waren noch immer nicht gekommen.
Weiser Vogel und ich ,Der-Viele-Fragen-stellt,sein Helfer hatten den Tanz einberufen.
Unsere Krieger sollten,als Büffel verkleidet , den Großen Geist um Hilfe bitten.Ein großes Feuer wurde entzündet und rundherum wurden Trommeln aufgestellt . Die Krieger tanzten um das Feuer herum , um sich so in Ekstase zu versetzen und so Kontakt mit dem Großen Geist herzustellen .Als Junger Krieger durfte ich die Trommeln schlagen . Doch etwas von der vollkommenen Hingabe der Älteren sprang auch auf uns über.Ich sah zu meinem Bruder Schlangenhaut , der neben mir saß.Er schlug rhytmisch auf die Trommeln ein und Schweiß perlte von seinem Gesicht . Seine geweiteten Augen waren stur auf das Feuer und die Tanzenden gerichtet . Ihre bunten Masken und Kostüme waren nur noch als Schemen zu erkennen . Ich besann mich wieder auf meine Aufgabe und passte mich Schlangenhauts Rhythmus an .
Ein wunderbares gefühl durchströmte mich.Der Große Geist war nun ganz nah...
Mit einem Ruck wurde ich wieder zurück in die Realität gerissen . Zunächst sah ich nur das große Pferd ,das mitten zwischen die Tanzenden geprescht war.Dann erkannte ich den weißen Soldaten . Dieser Frevler !Wie konnte dieser Ungläubige einfach unsere heilige Zeremonie stören ? Wut überkam mich. Ich war dem Großen geist so nahe gewesen . Loo - Ten - Nunts Pferd bäumte sich so plötzlich auf ,dass der Reiter vom Pferd fiel . Ich sprang auf ,wollte mit wildem Kapfgeschrei auf den Störenfried einschlagen ,aber ein anderer Mann lief mir in den Weg . Ich erkannte Geifernde Natter . Ich schrie ihn an , unzusammenhängende Worte , doch er hörte nichts mehr . Wie ich war auch er von der Mischung aus Zorn und Adrenalin beflügelt . Andere Männer folgten unserem Beispiel . Der Weiße lag vor uns ,doch in unserem Rausch konnten wir nur einige schwache Schläge und Tritte abgeben.
Da erhob Weiser Vogel die Stimme : "Hört auf!Der Mann liegt am Boden!Wollt ihr euch auf eine Ebene mit den Pawnees setzen und Wehrlose schlagen ? "
Die Worte meines Meisters stoppten mich sofort . Ich schubste Geifernde Natter beiseite , der noch immer auf den Weißen einschlug . Zwischen uns erschien das Gesicht von Weiser Vogel . Loo - Ten - Nunt stöhnte leise . "Büffel" ,keuchte er , "Büffel". Weiser Vogel sah ihn an :
"Büffel?" Der Gefallene lächelte schwach .
"Büffel!" , schrie der Medizinmann in die Nacht , "er hat die Büffel gesehen!"
Ich konnte mich nicht zurückhalten und fiel dem Weißen um den Hals . "Wo sind die sie? Wie viele ? Es sind viele oder? Der Tanz hat sie gerufen , oder?" Ich stemmte mich ihm noch mehr entgegen aber er verstand mich nicht ...
Bevor nun einer auf die Idee kommt das es sich hierbei um ein Plagiat handele möchte ich dem vorbeugen.Hierbei handelt es sich um einen in der 7. Klasse verfassten Text über eine Szene aus "Der mit dem Wolf tanzt"
Ich hoffe die Story hat euch gefallen
Euer detritus100 weiterlesen schließen -
Vererbtes Unheil - Teil I
03.07.2002, 03:32 Uhr von
Schnien
Also! Ich bin eine berufstätige Bürokauffrau, die nebenbei noch abends zur Schule geht, um ihr Ab...Pro:
Grusel grusel Fluchesspruch . . . die Geschichte ist ein muss
Kontra:
wird eine Geschichte, die nichts für schwache Nerven ist, glaub ich... ;)
Empfehlung:
Nein
Nun standen sie also da.
4 Figuren in einem scheinbar unendlich großen und hohem Flur. Mit einer leichten Schauer über den Rücken blickte Sally sich nun nach ihren Mitreisenden um. In jedem Gesicht der drei Männer konnte sie etwas anderes lesen. Der eine, zutiefst fasziniert von der Baukunst und von der Antike des Gebäudes, der eine eher mit Respekt und Bedacht und der andere, ja der andere wirkte fast teilnahmslos. Fast, als wäre er vor lauter Andächtigkeit und Überwältigung in sich
zurückgezogen.
Sally tat den ersten Schritt.
Langsam schritt sie nun durch das hohe Gewölbe, welches den Eingangsflur zu bilden Schien, mit ständigen Blicken nach oben, rechts, links und über die Schulter. Es war ihr nicht ganz geheuer, dieses Antike, kunstvolle Gebäude. In ihrem Träumen hatte
sie es nicht einmal gewagt, daran zu denken, jemals solch ein Haus zu besitzen. Doch nun, nun war es also doch wahr geworden. Sie wusste nicht, von wem sie
dieses Haus geerbt hatte und sie wusste auch nicht, wer ihr die Urkunden und die Kopie des Testamentes zugesandt hatte. Sie wusste nur, es war wie in einem Traum. Sie wagte es nicht, sich über dieses geerbte Kunstwerk zu freuen und doch, sie hätte so gerne geschrieen vor Glück und vor Freude. Sie hätte so gerne geweint vor Glück und Überwältigung. Doch, sie konnte nicht. Als hätte sie eine Vorahnung...
Nun standen sie mitten in dem großen Bogen, der die Verbindung zwischen dem Flurgewölbe und der Eingangshalle verband und sie standen da. Mit offenen Mündern, mit glänzenden Augen und mit fassungsloser Bewegungslosigkeit!
Es war spät. Sehr spät und es ward bereits finstere Nacht. Sie waren den ganzen Tag, mit wenig Rast gereist, um endlich dieses Anwesen mit eigenen Augen und mit eigenen Händen zu begutachten und anzufassen. Denn, keiner von ihnen konnte es wirklich glauben. Ein Traum hatte sich erfüllt. Ein mächtiges, antikes Anwesen. Jetzt gehörte es ihr! Und Sally, sie hatte sich sorgfältig ihre Gefährten ausgesucht.
Vorerst mit Taschenlampen bewaffnet, machten sie sich auf die Suche nach Licht. Sie durchquerten die große Empfangshalle, die den vieren wie ein berdimensionales
Gemälde vorkam. Hier und dort stand vereinzelt ein alter, staubiger Stuhl. Alte Gemälde prangerten an der Wand mit ihren massiven, anscheinend schweren Bilderrahmen. Die Augen der portraitierten Personen und derer Haustiere schienen sie zu beobachten.
Die gemalten Augen schienen jeder ihrer Bewegungen wahrzunehmen, jedoch ohne Jede Regung. Sie wanderten nun, wie 4 winzige Spielfiguren, durch die Eingangshalle auf eine alte, schwarze Holztüre zu.
Bevor sie diese aufstießen, blickten sie sich ein jeder noch mal an und, als ob jeder eindeutig genickt hätte, stieß jeder ein wenig gegen die schweren Holztüren und die Scharniere gaben ein derartig furchterregendes quietschen von sich, dass alle 4 re-
gungslos stehen blieben und mit weitaufgerissenen Augen angespannt in den nächsten Raum blickten. Es schien, als wäre es... als wäre es ein Speisesaal. Eine lange Tafel Stand mittig im Raum, gekrönt von zwei mächtigen Kronleuchtern und verteidigt von
etlichen, gepolsterten Stühlen mit feinen Holzverzierungen.
„Meine Güte! Wer mag hier gewohnt haben?“ rutschte es Jim heraus, der auf einen der Stühle zuschritt, ihn sanft berührte und seine Konturen nachfuhr.
„Ich weiß es nicht. Beim besten Willen nicht.“ stammelte es links von Sally. Es war Frank. Eigentlich der ruhigste aus der Truppe. Doch dies schien ihn derartig zu faszinieren, dass er seine Verschwiegenheit einen Moment vergaß und sich ganz
den überwältigenden Gefühlen hingab.
„Ich weiß nicht mal, wer mir dieses Anwesen vererbt hat. Ich habe auch nie zuvor von diesem Anwesen hier gehört.“ flüsterte Sally, als habe sie ihm Gefühl, dass sie belauscht worden.
Nun standen alle, in einem leichten Kreis an einem der Kopfeenden der Tafel und blickten sich in diesem neuen, unglaublichen Speisesaal um. Auch hier prangerten wieder Gemälde in schweren Bilderrahmen an der Wand. Was Sally auffiel, dass egal auf welches Bild man schaute, man immer wieder die ein und die selbe Person in verschiedenen Situationen erkennen konnte.
„Ob das hier der Herr des Anwesens war?“ hauchte sie fast abwesend und die drei Männer drehten ihre Köpfe zu ihr. Sie hatten noch gar nicht bewusst wahrgenommen, dass es sich auf den Bildern um immer wieder den gleichen Mann gehandelt hatte. Mal war er als großer Kriegsherr abgebildet, ein andermal als ein liebender Familienvater, der sein Kind auf dem Schosse sitzen hat und ein andermal mit seiner Frau.
Plötzlich ein entsetzlicher Krach und es schien, als bebte das ganze Gebäude! Alle vier blickten sich hektisch und nervös um und das Erste was Sally dazu einfiel war „Keine Panik! Keine Panik!“ Doch auch sie fühlte dieses unangenehme, schleichende Gefühl in sich hochsteigen. Auch sie drohte die Panik zu ergreifen, doch, noch trotzte Sally ihr und versuchte mit klarem Gedanken zu erfassen, was geschehen war. Langsam, mit weit geöffneten Augen und leicht auf die Unterlippe beißend, drehte sie sich, wie in Zeitlupe um und...
Schrie! Sie schrie so laut sie konnte. Es war, als konnte sie gar nicht mehr aufhören zu schreien und drohte in Ohnmacht zu fallen. Jim, der gleich rechts neben ihr stand, erschrak derart, dass er die Taschenlampe fallen lies und dies wiederum versetzte Sally einen neuen Schreck. Sie wandte sich von der Türe, ran an der scheinbar endlosen Tafel vorbei und machte erst am anderen Kopfende halt, schnaubte dreimal tief durch und starrte mit wirren Blick zur schweren Holztüre.
Eine Gestalt, schwarz eingehüllt in einen Kapuzenmantel, ähnlich der dem Tod, stand
vor der Türe. Den Kopf schien er leicht gesenkt zu haben und man konnte nicht mal den Ansatz eines Gesichtes erkennen. Als dieser sich zu bewegen schien, erstarrten alle vier. Die Männer waren ihr in Panik hinterher gelaufen und schnaubten teilweise
immer noch. Sally, die die Bewegung als erste wahrzunehmen schien, richtete sich kerzengerade auf, drehte den Kopf leicht nach links, ohne jedoch die Augen von der schwarzen Gestalt zu wenden. Da auf einmal, es schien als würde er...
Er hob den Kopf. Was Sally dort sah, verarbeitete sie so schnell sie konnte, doch, ihre Gedanken und ihre Konzentration waren wie gelähmt. Sie konnte nicht denken. Sie konnte nicht überlegen. Sie stand einfach nur da, mit dem ängstlich skeptischen Blick, der auf diese grosse, schwarze Gestalt gerichtet war. Sein Gesicht ward längst kein Gesicht mehr. Es war das Gesicht eines verzehrten, mutierten Monsters. Rote schlitze schienen die vier menschlichen Figuren zu beobachten und gleichzeitig zu fixieren. Joe, der 4. im Bunde, der direkt hinter Sally in Deckung stand, war langsam rückwärts geschlichen, zur nächsten Türe. Doch, als er versuchte jene zu öffnen, klackerte es nur und er stand da, vor dieser grossen verschlossenen Türe. „Eine Falle“ dachte er leise und Panik überkam ihn von neuem.
„Wenn ich was ganz und gar nicht ausstehen kann...“ fing die schwarze Gestalt an, mit einer Stimme die rauchig, modrig und mörderisch finster zugleich klang, „dann sind das ungebetene Gäste oder Eindringlinge“ und während er sprach und die 4 Figuren mit den roten Schlitzen fixierte, legte er seinen Kopf langsam nach links, dann wieder lang-
sam nach rechts, dann wieder langsam nach links...
Er schien auf sie zuzukommen... zuzukommen in dem er auf sie zuschwebte!
„Jetzt“ brüllte Sally so laut sie konnte und rannte an der anderen Seite der endlos langen Tafel vorbei Richtung der Türe, durch die sie gekommen waren. Doch, sie vernahm schon kurz vor der Ankunft das verzweifelnde Geräusch des abschliessens. Sie drehte
sich ruckartig um.
„Wer ungefragt mein Haus betrat, muss ertragen meine Straf“... „Wer ungehorsam mir gegenüber ist, dem nehme ich das Augenlicht“... „Dem, der will fliehen aus meinem Reich, wird Leichenbleich“... diese Reime stiess die Gestalt des häufigeren aus und Sally, die Begriff dass sie bald verflucht wären, sank auf die Knie...
Fortsetzung folgt, sofern gewünscht.. ;)
Eure Jini_H
© 07/2002 written by: Jeanine Hofmann - Hilden weiterlesen schließen -
Eure Meinung ist gefragt!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich habe angefangen eine Geschichte zu schreiben und bitte nun euch unparteiche Leser diese zu beurteilen, ich wäre sehr dankbar für weitere anregungen und meinungen zu dem bisher geschriebenem.
Ich danke euch schon einmal im vorraus.
Es war Spätherbst. Eine junge Frau fuhr auf einer Landstraße in Richtung Canterbury, eine Stadt in der Nähe von Dover und keine 50 km von London. Hier hatte es seit über 3 Tagen nicht mehr aufgehört zu regnen und Besserung des Wetters schien nicht in Sicht. Doch im Moment schien es nicht zu regnen, aber die Wolken drohten mit ihrer dunkelgrauen Farbe mit erneutem Wolkenbruch. Die Landstraße war teils überflutet und alle 3 Meter hinderten Schlaglöcher die Frau am schnell fahren. Die Frau fluchte ununterbrochen. Sie fuhr einen klapprigen Wagen, der bei jedem Schlagloch auseinander zu fallen drohte. Die Frau war mehr an das Fahren auf befestigten Straßen gewöhnt und fuhr daher automatisch schnell, was ihr bei diesen Schlaglöchern zum Verhängnis wurde, denn plötzlich blieb der Wagen abrupt stehen. Sie war stecken geblieben. Die Frau versuchte es mit dem Rückwärtsgang doch dies scheiterte und durch das vorwärts Fahren grub sich das Fahrzeug nur noch mehr in den Schlamm. Die Frau stieg fluchend aus ihrem Auto aus und ging einmal um ihren Wagen herum. Es war das rechte Hinterrad was in einem tiefen Schlagloch fest saß, das linke hatte sich durch den Befreiungsversuch gute 10 cm in den Schlamm gefahren. Die Frau fluchte erneut. „So ein Misst, das konnte auch nur mir passieren... toll und wie soll ich jetzt hier weg kommen?? Na geil jetzt fängt das auch noch an zu regnen.“ Die Frau sah nach oben. Am Himmel hatte sich eine dicke Wolkendecke aufgebaut. Und es bildete sich Nebel. „Nebel.. ich hasse Nebel.“ Sagte die Frau und stieg wieder in ihren Wagen. Nun wurde es auch schon langsam dunkel. Plötzlich sah die Frau ein Licht. Sie stieg aus ihrem Auto und sah in die Richtung aus der das Licht kam. Es waren zwei kleine Lichter, ein Auto. Es schien näher zu kommen. Und tatsächlich, es war ein weißer Pickup. Man sah aber dass der Wagen öfter durch Matsch zu fahren hatte da er von oben bis unten mit Schlamm bespritzt war. Es dauerte keine 5 Minuten bis der Wagen bei der Frau angekommen war. Als es so weit war, stellte sich die Frau auf die Straße und wedelte mit den Armen um zu signalisieren, dass sie Hilfe brauchte. Der Pickup hielt. Eine dunkle Gestalt saß hinter dem Lenkrad, es war zu dunkel als das mein sein Gesicht hätte erkennen können. Doch plötzlich ging das Licht im Wagen an, der Mann hatte die Tür geöffnet. Das schwache Licht der Lampe im Wagen ließ das Gesicht des Mannes aber immer noch im Dunklen. Nun Stieg der Mann aus. Die Frau die immer noch mitten auf der Straße stand musterte den Mann von oben bis unten. Er trug einen schwarzen, bis zum Boden reichenden Mantel der knapp über dem Boden hing. Seine schwarzen Stiefel waren unbeschmutzt, was darauf schließen ließ das er bis zu dem Zeitpunkt noch nicht durch den Matsch gestapft war. Sein Kopf war unbedeckt und so dem Regen ausgesetzt, der unwillkürlich auf seinen Kopf prasselte und dann sein Gesicht hinunter lief. Es war ein älterer Mann. Sein Gesicht war vom Alter gezeichnet und seine Haare bedeckten auch nicht mehr seinen ganzen Kopf. „Brauchen sie Hilfe?“ fragte der Mann. Er hatte eine tiefe Stimme, die der Frau eine Gänsehaut bescherte. „Ich bin stecken geblieben.“ erwiderte die Frau. „Also wenn sie mich...“ sie wurde von dem Mann unterbrochen. „Ich soll sie mitnehmen?!“ „Ja das wäre nett.“ „Schließen sie ihren Wagen ab und steigen sie ein. Ihren Wagen können sie Morgen abholen.“ Die Frau tat was der alte Mann sagte. Sie ging zu ihrem Wagen und nahm ihre Handtasche von Vordersitz und betätigte einen Griff unter dem Fahrersitz. Der Kofferraum öffnete sich. Sie schloss die Fahrertür und schloss sie ab, dann ging sie zu Kofferraum und holte eine schwarze Tragetasche, nachdem sie den Kofferraum geschlossen hatte ging sie zum Pickup. „Steigen sie ein!“ Der alte Mann stieg wieder in sein Auto. Die Frau stieg ebenfalls ein, sie legte ihre Handtasche vor ihre Füße und nahm die Tasche die sie aus dem Kofferraum geholt hatte auf den Schoß. Der Mann steckte den Schlüssel ins Zündschloss und der Wagen setzte sich ruckartig in Bewegung. „Und? Wo soll `s hin gehen?“ fragte der Mann. „Ich wollte nach Canterbury.“ Erwiderte die Frau. „Ins Hotel Shine .“ „Ja das kenne ich, es liegt gleich am Rande der Hauptstadt.“ Sagte der Mann mit seiner tiefen Stimme. „Also können sie mich dort hin fahren!?“ Der Mann nickte, dann herrschte Stille. Beunruhigende Stille. „Wie heißen sie?“ Fragte der Mann plötzlich. Die Frau guckte überrascht und zugleich erschreckt. „Ann Mulhall.“ Antwortete sie knapp, sie traute diesem Mann nicht und versuchte so wenig wie möglich mit ihm zu reden und so wenig wie möglich von sich preis zu geben. Sein Gesicht war immer noch durch einen Schatten bedeckt und so hatte sie sein Gesicht noch nicht gesehen, nur einzelne Umrisse.
Ann sah aus dem Fenster. Der Regen hatte nicht nach gelassen, im Gegenteil, der Regen prasselte unaufhörlich auf die Windschutzscheibe. Selbst die Scheibenwischer die sich ununterbrochen hin und her bewegten konnten nicht viel gegen den Regen auf der Windschutzscheibe tun, da immer wieder Regenmassen nach kamen.
In weiter Ferne konnte man die Lichter der Stadt sehen, Ann meinte sogar den Schriftzug des Hotels erkennen zu können. Sie fuhren noch etwa eine Viertelstunde, dann hielt das Auto vor einem Hotel. In leuchtend grüner Schrift stand SHINE über dem Eingang. „Ich danke ihnen dass sie mich gefahren haben.“ „Keine Ursache, habe ich gerne getan.“ Und ohne noch ein weiteres Wort zu sagen fuhr der alte Mann weiter. Ann stand nun vor dem Eingang des Hotels. Ann hätte es nicht gewundert wenn ihr gleich eine Prostituierte entgegen gekommen wäre. Das Haus sah in der Tat von vorne aus wie ein gewöhnlicher Puff. Sie atmete einmal tief durch und ging in das Gebäude. Sie trat in einen kleinen Eingangsbereich. Es war ein kleiner Raum mit nur 2 Türen. Eine der Türen führe ins Treppenhaus. Die andere Tür war hinter einem Tresen. Ann ging zum Tresen, es war niemand zu sehen. An der Wand hingen einige Schlüssel. Ann sah sich um und entdeckte eine Klingel auf dem Tresen. Sie stellte ihre Tasche auf den Boden und ihre Handtasche auf den Tresen, dann betätigte sie die Klingel. Erst geschah nichts, doch nach längerem Warten öffnete sich die Tür hinter dem Tresen. Eine alte Dame um die 60 Jahre trat hinter den Tresen. „Kann ich ihnen helfen?“ „Ja ich hatte ein Zimmer gemietet.“ „Ach dann sind sie bestimmt die vom FBI.“ „Ja das bin ich, würde ich jetzt bitte den Schlüssel bekommen!?“ Die alte Frau drehte sich zur Wand und suchte nach dem richtigen Schlüssel. „Es ist schon schlimm was mit dem Hans passiert ist.“ Ann sah die Frau verwirrt an. „Ich weiß nicht von wem sie reden?“ „Na Hans... er wurde doch vor 2 Tagen ermordet, sind sie nicht wegen ihm hier?“ „Mir wurde nur gesagt ich solle hier her kommen, wieso wurde mir noch nicht gesagt. Es handle sich um einen Mord, ja, das wurde mir auch noch gesagt.“ „Ja, der Hans soll vor 2 Tagen ermordet worden sein. Noch nicht mal mehr sein Gesicht soll man erkennen können, muss ganz schön schlimm sein wenn sich sogar das FBI mit einklinkt. Also der Hans kam mir ja schon immer komisch vor, abgekapselt hat er sich immer, niemand im Dorf kannte ihn so richtig. Er war auch immer so blas, als würde er immer nur im Keller sitzen und Fern sehen, bestimmt Pornos, Kinderpornos oder so. Das war bestimmt `n Perverser.“ Nun reichte es Ann, mehr wollte sie sich wirklich nicht mehr anhören. „Ich bin wirklich müde, könnten sie mir bitte den Schlüssel geben, ich habe eine lange Fahrt hinter mir.“ Die alte Frau gab ihr den Schlüssel, und ohne noch ein Wort zu sagen drehte sich Ann um und ging in ihr Zimmer. Das Zimmer war nur spärlich ausgerüstet, ein Eisengestell mit Matte diente als Bett. Neben dem Bett stand ein kleiner Nachttisch, dass von Holzwürmern schon ag zerfressen worden war, immerhin konnte er noch eine Nachttischlampe halten ohne zusammenzubrechen. Auf der gegenüberliegen Seite des etwa 10 Quadratmeter großen Raumes war ein Kleiderschrank der aber noch relativ neu aussah. „Ich wünsche einen angenehmen Schlaf Frau Mulhall“ sagte Ann zu sich selbst und schloss die Tür hinter sich. Es war nun vollkommen dunkel in dem Raum, Ann hatte vergessen das Licht an zu machen. Sie tastete sich an der Wand entlang und suchte den Lichtschalter. Direkt neben der Tür fand sie ihn dann doch als sie ihn betätigte blitzte das Licht an der Decke nur einmal kurz auf und erlosch mit einem leisen Peng. Ann lies den Kopf in den Nacken fallen. „Na toll..“ sagte sie zu sich. Sie hatte die Augen geschlossen, nach Zehn Sekunden Ruhe öffnete sie die Augen, sie hatte ihren Kopf immer noch nach Hinten gelehnt und sah nun an die Decke, sie schrie kurz auf, direkt über ihr hing eine dicke fette Spinne, die mit Beinen mindestens 7 cm maß. Ann sprang einen Schritt zurück und ließ erst einmal ihre Tasche fallen. Dann ging sie zum Nachttisch und schaltete die Nachttischlampe ein. Diese blieb an. Ann sah wieder hoch zu der Spinne. Sie sah wie sie sich in Bewegung setzte und sich auf den weg die Wand hinunter machte. Ann fackelte nicht lange, sie zog ihren Schuh aus und ging zu der Spinne die nun in Schulterhöhe erst einmal halt gemacht hatte auf ihrem weg nach unten. Ann holte mit ihrem Schuh in der Hand aus und schleuderte diesen gegen die Wand. Es gab einen lauten Knall und die Spinne war tot. Ann sah sich noch einmal im ganzen Raum um und suchte nach Nachkommen der Spinne oder Gesellen, die sich vielleicht noch irgendwo in einer Ecke oder unter dem Bett versteckt hatten. Doch zu ihrer Zufriedenheit war keine mehr zu sehen und so entschloss sie sich, sich hinzulegen, was sie dann auch tat.
Ann schlief die Nacht durch wachte aber schon früh am Morgen auf. Es war noch nicht richtig hell eigentlich noch fast dunkel. Doch Ann merkte plötzlich das sie nicht von alleine aufgewacht war sie sah das jemand versucht hatte sie über ihr Handy zu erreichen. Sie nahm ihr Handy in die Hand und drückte die Tastenkombination zum Aufheben der Tastensperre. Es war Mike ihr Kollege der sie erreichen wollte.. doch was wollte er von ihr morgens um 5Uhr? Ann wählte seine Nummer. Es dauerte eine Weile bis sich eine Stimme meldete. „Hallo?“ „Ja ich bin’s, Ann. Du hast versucht mich zu erreichen?“ „Ach ja genau.“ Erwiderte Mike teils überrascht. „Schon wach?“ „Ja ich weiß auch nicht aber irgendwie hat jemand versucht mich zu erreichen und dadurch bin ich aufgewacht.“ „Sorry.. tut mir ja leid, aber wir haben wieder einen Toten.“ „Noch einen.. ich habe mir doch noch nicht mal unseren -Hans- angeguckt.“ „Woher weißt du, dass der Mann Hans heißt? Ach ich frag nicht is auch egal. du weißt ja sowieso immer alles.“ „Genau..ich habe halt so meine Quellen. Holst du mich dann ab?“ „ Ja ich werde vorbeikommen. Dean ist auch schon da. Er ist vor einer halben Stunde angekommen, ich musste ihn gleich mit dem neuen Mord konfrontieren.“ „Oh der Arme. Also wann holst du mich ab?“ „In genau 10 Minuten.“ „Darf ich mich vielleicht noch „frisch“ machen?“ „Nagut sagen wir 30 Minuten.“ „Gut einverstanden . .wir sehen uns. Ciao.“ „Ciao.“ Ann legte das Handy bei Seite und ging ins Bad um sich „frisch“ zu machen. Nach genau 29 Minuten Hupte es vor dem Hotel und Ann machte sich auf den Weg. Es war ein schwarzer BMW der vor dem Hotel stand. Er hatte ein blaues Sirenenlicht auf dem Dach. Es saß ein junger Mann um die 20. Er stieg aus dem Wagen als er Ann sah. „Guten Morgen!“ „Gut? Das wage ich zu bezweifeln.“ „Aber Ann.. warum so schlecht gelaunt?“ „Äh? Hmm lass mich überlegen, es ist halb sechs Uhr morgens, mein Auto steht 3 km von hier entfernt mitten auf der Landstraße, wenn es überhaupt noch da steht und ich habe auf einem Bett geschlafen das nur aus einem Drahtnetz besteht, mein Rücken tut dementsprechend weh.“ „Gut dann steig doch erst mal ein, die Sitze im Auto sind vielleicht ein wenig bequemer.“ „Ich verlange ein neues Hotel! Es sollte wenigstens einen Stern haben, obwohl nach dieser Nacht verlange ich 5. Das war doch wohl wirklich ne Zumutung. Ich musste das Zimmer sogar noch von Ungeziefer befreien.“ „Wir haben nichts auf die Schnelle gefunden, mach mir doch keine Vorwürfe.“ „Ich mache dir keine Vorwürfe Mike...., doch das tue ich.“ „Lass uns doch erst mal zum Fundort der Leiche fahren.“ „Ja dann fahr auch..“ „Ja Ja ganz ruhig wir haben Zeit.“ Als beide im Auto platz genommen hatten setzte sich der Wagen in Bewegung. Mike fuhr etwa 5 Minuten bis zum anderen Ende der Stadt. Es ging an vielen alten Häusern vorbei, die alle reichlich verziert waren wie es für die damalige Zeit in der sie gebaut wurden, üblich war. Die Straßen in der Stadt waren außergewöhnlich gut zu befahren, da es hier keine Schlaglöcher gab, die man hätte umfahren müssen. Mike fuhr in einen Innenhof und parkte mitten auf dem Hof. Er stellte den Motor ab und stieg aus. Er wartete darauf das Ann es ihm gleicht tat, doch er wartete vergeblich. Er öffnete die Tür des Wagens und sah zu seiner Überraschung, dass Ann eingeschlafen war. Mike grinste. Er berührte mit seiner Hand das Lenkrad und betätigte mit druck auf den Lenker die Hupe des Autos. Das laute Hupen dröhnte durch den Innenhof und wirkte durch den Schall extrem laut. Ann riss die Augen auf. „Wir sind daha.“ Sagte Mike zu Ann und sah sie mit breitem Grinsen an. „Is ja gut ich steige ja schon aus.“ Ann sah sich um, der Hof stand voller Einsatzwagen der Polizei und des FBI. An allen Ecken des Hofes waren Flutlichter aufgestellt worden, die den Hof mit hellem Licht fluteten. Die Spurensicherung hatte einen Teil des Hofes komplett abgesperrt. Etwa 10 Polizisten hatten sich nach dem Hupen zum Wagen umgedreht und sahen nun Ann an. „Was is? Es ist halb sechs, es ist noch dunkel und ich bin müde. Is das verboten?“ fauchte sie die Männer und Frauen an. Diese machten sich danach wieder an die Arbeit. „So wo haben wir denn die Leiche?“ fragte Ann und drehte sich zu Mike um und rieb sich dabei die Hände. Mike zeigte in die Ecke des Hofes die von der Spurensicherung belagert wurde. „ ..das hätte ich mir auch denken können...“ Ann grinste Mike an. Sie gingen in die Richtung der Absperrung. Und dort lag sie, die Leiche war mit Blut überströmt. Das Gesicht war nur noch kaum zu erkennen. Die Nase hing an der Seite des Kopfes und war halb vom Kopf abgetrennt nur noch einige Hautfetzen hielten sie davon ab auf den Boden zu fallen. Die Augenlieder waren geöffnet sodass man das Entsetzen in den Augen der Leiche erkennen konnte. Außerdem wurde noch mit einem Messer auf den Oberkörper eingestochen, die meisten Einstiche waren in Herzgegend zu erkennen. Dort trat auch das meiste Blut aus, was aber zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr der Fall war, aber das Blut um den Körper war noch flüssig was hieß, das der Mord erst vor kurzer Zeit statt gefunden hatte. „Wer tut so etwas?“ fragte Ann ohne jemanden bestimmten anzusprechen. „Wer hat ihn gefunden?“ „Der Hofbesitzer.“ Antwortete Mike. „Na dann lass uns erst mal zu ihm gehen, ich will die Spurensicherung jetzt nicht stören.“ „Damit hast du doch sonst keine Probleme.“ Erwiderte Mike. Ann antwortete nicht. Und die Beiden gingen in durch eine der Türen die in das Haus führten das den Hof umgab.
Ann stand vor der Tür des Hauses und sah sich um. "Suchst du etwas?" fragte Mike. "Ja, die Klingel!" "Ähm.. hier gibt es keine Klingel, du musst diesen Ring hier gegen die Tür schlagen." Mike zeigte auf den Ring, der mit einer verzierten Halterung an der Tür befestigt war. "Wo sind wir hier bloß gelandet? Hier gibt es noch nicht einmal Klingeln. Ich nehme an das es im Haus auch kein Licht gibt. Da steht bestimmt nur eine Kerze auf dem Küchentisch, und das muss reichen. Wie können die bloß so leben?" Mike sah Ann skeptisch an und klopfte mit dem Ringe zwei Mal gegen die Tür. Es tat sich nichts. "Hallooo. Keiner da? Ist er jetzt auch tot? Dann schreie ich. Das geht nicht an. Wie soll man den da hinterher kommen? Ich habe ja noch nicht mal die erste Leiche gesehen." Doch plötzlich öffnete sich die Tür. Ein Mann mittleren alters öffnete die Tür. "Ja?" Er guckte etwas bedröppelt aus der Wäsche. "Ähm... wir hätten noch ein paar Fragen an sie." Sagte Mike während er einen Schritt auf ihn zu machte. "Aber... ihre Kollegen." "Ich weiß." erwiderte Ann "Unsere Kollegen waren auch schon hier, aber so ist das beim FBI da kommen immer mehrere Kollegen und stellen Fragen und manchmal kommen die gleichen noch mal um noch mehr Fragen zu stellen. Und ehe sie sich versehen sind sie verdächtigt, werden verurteilt und müssen 25 Jahre im Knast rumsitzen." Der Mann riss die Augen auf und schien erst jetzt wirklich aus dem Halbschlaf erwacht zu sein. „Wie? Sie v-v-verdächtigen mich?“ „Nein, aber manchmal ist es so. Ich sage ja nicht, dass es bei ihnen so ist, obwohl so wie sie aussehen. nein Witz." „Können wir nun rein kommen, es ist ein bisschen kalt und nass hier draußen?" fragte Mike den Mann um ein wenig vom Thema abzulenken. Der Mann winke die Beiden in sein Haus und öffnete die Tür so das sie ganz auf stand. "Glaubst du wirklich in dem Haus ist es wärmer als hier draußen. Du glaubst doch nicht, dass er eine Heizung hat, wenn keine Klingel neben der Tür hängt. Ach ja bestimmt hat er einen Ofen in der Küche stehen. " Ann grinste Mike von der Seite an.“Jetzt mach dich doch nicht so über das Dorfleben lustig." "Mach ich doch gar nicht, ich sage nur was ich denke." "Schon klar." Die Beiden folgten nun dem Mann in sein Haus. Es war ein gewöhnlicher Flur in den sie eintraten. Es hingen Bilder an der Wand und ein Spiegel war auch zu sehen. Ann stolperte über die Schuhe die an der Wand standen, dann sah sie sich um. "Du Mike, sehe dich doch bitte mal um." Mike sah Ann verwundert an, dann sah er sich erneut im Raum um, seine Blicke gingen über den Fußboden, über die Wände und gingen dann zur Decke. Was meinte Ann bloß? Plötzlich viel es ihm auf, er sah wieder Ann an. "Naaa..?" Ann sah ihn erwartungsvoll an. "Keine Lampen!" sagte Mike trocken. "Habe ich es nicht gesagt?" erwiderte Ann mit überheblichem Blick. Das schwache Licht der Dämmerung erhellte den Raum den sie nun betraten nur wenig, so zündete der Mann eine kleine Öllampe, die auf dem Tisch stand an. Das flackernde Licht erhellte den Raum nur spärlich.
Es gab dem Raum eine unheimliche Atmosphäre, so empfand es Ann. Die durch das Licht erzeugten Schatten standen nie still und bewegten sich ständig von links nach rechts, von oben nach unten oder verschwanden teilweise ganz für kurze Zeit. „Setzten sie sich doch.“ Der Mann deutete mit seiner Hand auf die am Tisch stehenden Stühle. „Ja danke.“ Ann und Mike setzten sich. Der Mann mittleren alters setzte sich ihnen gegenüber und leget seine Arme auf dem Runden Holztisch ab. Mit einer kurzen Armbewegung wischte er ein paar Krümel vom Tisch. Stille. „Jaaa,“ Ann atmete einmal tief durch und begann Fragen zu stellen. „Sie habe die Leiche also gefunden?“ „Ja:“ „Gut, dann sind wir hier schon mal richtig. Wann war das denn genau?“ „Muss vor 3 Stunden gewesen sein.“ „3 Stunden? Nicht 2?“ „Ach ja das kann auch sein, ich habe hier ja keine Uhr also…“ „Schon klar hätte ich mir denken..“ Mike unterbrach Ann. „Was meine Kollegin meint ist das wir eigentlich gerne genauer wüssten wann sie die Leich gefunden haben. Also denken sie noch mal nach.“ „Hm wird wohl eher vor 2 Stunden gewesen sein.“ „Gut.“ Mike beugte sich zu Ann hinüber und flüsterte ihr zu: „ Ganz ruhig wir sind ja gleich fertig.“ Nun übernahm Ann wieder das Gespräch. „Und sonst ist ihnen nichts weiter aufgefallen? Keine Menschen gesehen? Nichts ungewöhnliches?“ „Nein eigentlich nicht.“ „Eigentlich?“ „Nein mir ist nichts weiter aufgefallen.“ „Gut dann, danke das sie Zeit für uns hatten. Falls ir doch noch Fragen haben, oder falls ihnen doch noch was einfallen sollte sagen sie uns bescheid.“ „Gut das mache ich.“ Der Mann stand auf und ging in Richtung der Haustür. Mike und Ann folgten ihm. weiterlesen schließen -
Mein Tag, der Halbfinalstag der Deutschen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich schreibe heute mal nicht eine Kurzgeschichte im eigentlichen Sinne, sondern einen Tagesablauf von mir in Auszügen...
25.06.2002 – Der Tag des Halbfinales....
Gegen 11:00h erwachte der liebe Jürgen und begab sich für die erste Zigarette auf seinen geliebten Balkon. Es folgte der gewöhnliche Blick zum Himmel, denn wer traut schon den Vorraussagen vom Kachelmann... Da ich keine Wolken am blauen Himmel erkennen konnte, musste dies ein Freibadtag sein. Doch gab es ein gewaltiges Problem. Es ist der Tag des Halbfinales, um 13:30h soll es gegen Südkorea um den Einzug ins Finale gehen und ich kann doch nicht gegen eine der deutschen Tugenden verstoßen. Es ist mittlerweile eine kultureller Zwang der Deutschen, sich Fußballspiele Live im Fernsehen zu betrachten.
Gegen diese kulturellen Werte meines Landes wollte ich natürlich nicht verstoßen und so geriet ich in eine Zwickmühle. Schließlich kam ich mit mir überein, dass ich nach der regulären Spielzeit ins Freibad fahre. Sollte eine Verlängerung folgen, so werde ich sie mir im Freibad anschauen. Ja, so werde ich es machen.
Irgendwie verging die Zeit bis zum Anstoß überhaupt nicht. Stetig schaute ich auf die Uhr, doch die Zeiger schienen sich nicht zu bewegen. So lauschte ich also den Kommentaren und Analysen des Mannes mit dem fiesen Scheitel (Günther Netzer). Meine Uhr zeigte jetzt 13:00h, noch eine halbe Stunde. Auf die Schnelle musste dann noch ein Teller Nudeln daran glauben, denn Kohlenhydrate sind doch das A und O für Sportler. Pünktlich zur Nationalhymne fand ich mich auf meinem Tribünenplatz, dem Sessel ein. Mir fiel auf, dass die meisten Stadien ein besseres Rahmenprogramm vorweisen können und diverse Leckereien anbieten. Dagegen hat mein Tribünenplatz eher das Niveau einer Hobbymannschaft, denn mir fehlte der Antrieb, mir Leckereien bereitzustellen.
Der Anpfiff, die Show begann und ich kauerte erwartungsvoll auf dem Sessel. Diesen verließ ich in der ersten Halbzeit nur zweimal und könnte mir eine Zigarettenpause auf dem Balkon. Dabei stellte ich fest, dass man vom Balkon aus auch hervorragend das Spiel verfolgen konnte. Für die zweite Halbzeit sollte dies meine VIP Lounge sein.
Die Halbzeit, was mache ich jetzt, außer dem üblichen Toilettengang? Ich entschied mich schon mal meine Badesachen zu packen und sie Abflugbereit an die Haustür zu stellen. Ich stellte in diesem Moment auch fest, dass das Wetter immer besser wurde. Das Thermometer zeigte 26°C im Schatten...
Die zweite Halbzeit begann und für mich spielten die Deutschen immer noch den besseren Fußball. Mittlerweile war ich mir auch sicher, dass wir dieses Spiel nach Hause bringen würden. Die ersten Glückshormone strömten aus meinen Körper, jedoch nur wieder kurze Zeit, wofür eindeutig Heribert Fassbender verantwortlich war. Die zweite Aufregung erfolgte in der 70 Minute des Spiels, uns Rudi brachte Oliver Bierhoff. Lautstark äußerte ich meinen Unmut über diese Entscheidung, was auch meine Nachbarn registrierten, denn ich befand mich immer noch auf dem Balkon.
Die Sonne beruhigte mich jedoch wieder sofort, in dem sie zärtlich über meine Schulter strich und mir so etwas Wärme schenkte.
Fast hätte ich vor soviel Wärme in der 75 Minute des Spieles das wichtige Tor versäumt. Doch rechtzeitig stieß ich es raus „Toooooooooooorrrrrrrrrrrrrrrrrrrr“.... am liebsten hätte ich gleich gebrüllt „...Deutschland ist Weltmeister“, aber darauf muss ich jetzt wohl bis Sonntag warten. Mich erstaunte aber, aus wie vielen Haushalten der Torschrei erklang. Dies war aber logisch, denn auf der Straße herrschte gähnende Leere. Ich könnte sogar schwören, dass keine Bahn fuhr und ich keinen Flieger am Himmel erblickte, jedoch tue ich dies als Mutmaßung ab.
Die restlichen Spielminuten vergingen wie im Fluge und gedanklich war ich schon im Schwimmbad, zu welchem ich pünktlich zum Spielschluss fuhr.
Schon auf dem Weg ins Schwimmbad fiel mir auf, dass die Strassen sich jetzt erst langsam wieder füllten. Vielen Gesichtern war eine Erleichterung und Freude anzusehen, was auch sehr verständlich ist.
Der Schwimmbadparkplatz, welcher normal bei so einem Wetter aus den Nähten platzt, war halb verwaist. Genau vor dem Eingang fand ich noch ein schattiges Plätzchen für mein motorisiertes Gefährt. Nachdem ich auch den lästigen Eintritt bezahlt hatte und die Tür durchschritt, traf mich fast der Schlag. Das Schwimmerbecken war fast leer. An den beiden anderen Becken war es nicht anders. Auch die Wiesen waren nur spärlich gefüllt. Man sah nur Kinder und Frauen, die Herren der Schöpfung suchte man vergebens, was auch ungewöhnlich war.
Nach einem 30 minütigen Sonnenbad ereilte mich ein größerer Durst. Schwups schwang ich mich in ein T-Shirt und machte mich zur Außenterrasse des Kiosk auf. Dort wählte ich mir einen Platz am Becken und bestellte ein „3 Schlüssel“ Bier, was einige auch „Franziskaner Hefeweizen“ nennen. In der Zeit meines Verweilens schweifte mein Blick rund um das Becken. Hierbei fiel mir erschreckend auf, dass immer mehr Kinder im Alter von 4-10 unter Fettsucht leiden. Nicht genug das sie erhebliches Übergewicht haben, was wohl die Eltern nicht stört, sie äßen auch noch lustig drauf los. Ein Junge kam drei Mal an mir vorbei. In diesem 30 Minuten kaufte er sich ein Eis, eine Cola und eine Portion Fritten. Ein Blick auf seinen Körper verriet, dass er dies nicht zum ersten Mal machte.
Denke ich meine Zeit als Kind im Schwimmbad zurück, stelle ich fest das es so was nicht gab. Ab und an mal ein Eis oder eine Wurst, doch fielen diese Tage meistens auf Feiertage.... Eventuell ist das auch einer der Gründe, warum es in meiner Kindheit nicht soviel dicke Kinder gab. Ehrlich gesagt kann ich mich an kein einziges erinnern.
Heute machen es sich bestimmt viele Eltern zu einfach mit der Ernährung. Dazu noch die mangelnde Bewegung und einen inkonsequenten Kinderarzt, der derartiges sofort erkennen müsste und dementsprechend handeln müsste. Dieses Thema beschäftigte mich noch lange am Beckenrand. Ablenkt wurde ich nur von einem anderen, eher amüsanteren Thema.
Badenmoden, für einige wohl das unwichtigste was es gibt, denn bei einigen passte nichts zusammen, addiert man mal Badekleidung und Figur. Da war der Bierbäuchige Opa mit einem modischen Slip, den man eigentlich nur erahnen konnte und die super Schlanke Mutter, welche einen Badeanzug in Kastenform trägt. Dazu noch einige Farben aus den vergangenen Jahrzehnten. Dagegen wirkte ich mit einer oliven Short noch recht modisch. Oder liegt es vielleicht daran, dass ich weiß welche Farben und Schnitte mir stehen und es mich auch interessiert? Es wird wohl so sein... Wäre es zu einer Wahl der widerlichsten Badekleidung gekommen, so hätte die Jury sehr viele Modelle bewerten müssen, was aber auch zur Erheiterung des Publikums beigetragen hätte.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich solche Menschen verachte oder nicht mag. Ich frage mich nur ernsthaft, ob sie überhaupt von ihren Probleme wissen oder ob sie etwas dagegen unternehmen wollen oder würden... Diese Frage beschäftigte mich auch weiter auf dem Handtuch. Erst durch die Abkühlung des Wassers legten sich meine Gedanken.
Plötzlich erschallte auch die Durchsage, dass das Schwimmbad in einer Stunde schließen würde, es war also schon 19h. Für mich das sichere Zeichen des Aufbruches. Zuhause angekommen folgte dann die Dusche und die abschließende Ziggi auf meinem Balkon. Anschließend begab ich mich wieder zu Euch, zu den Lesern........
Jetzt wisst Ihr, was mich an diesem Tage, dem Halbfinalstag der Deutschen so bewegt hat.........
Es grüßt Euch Jürgen oder auch TempoAW weiterlesen schließen
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